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DE1126274B - Flugzeugtorpedo - Google Patents

Flugzeugtorpedo

Info

Publication number
DE1126274B
DE1126274B DEB52991A DEB0052991A DE1126274B DE 1126274 B DE1126274 B DE 1126274B DE B52991 A DEB52991 A DE B52991A DE B0052991 A DEB0052991 A DE B0052991A DE 1126274 B DE1126274 B DE 1126274B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torpedo
face
corresponds
aircraft
torpedo body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52991A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Von Paulgerg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB52991A priority Critical patent/DE1126274B/de
Publication of DE1126274B publication Critical patent/DE1126274B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/005Nose caps for torpedoes; Coupling torpedo-case parts together
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles
    • F42B15/22Missiles having a trajectory finishing below water surface
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/46Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means adapted to be launched from aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)

Description

  • Flugzeugtorpedo Es ist bekannt, daß Flugzeugtorpedos und ferngelenkte Gleiteintauchbomben, die von einem Flugzeug oder Geräteträger abgeworfen werden, nach dem Durchschlagen der Wasseroberfläche bis zum Erreichen der kavitationsfreien Laufgeschwindigkeit nur sehr schlecht in der Bewegungsrichtung beeinflußt werden können. Dieser Umstand ist dadurch hervorgerufen, daß ein mit hoher Geschwindigkeit in das Wasser geworfener Gegenstand einen luftsackartigen Hohlraum um sich aufreißt. Damit ist der Körper nur an seiner Spitze vom Wasser umströmt, so daß nur auf diese Spitze eine Krafteinwirkung erfolgt. Die Organe zur Bewegungsbeeinflussung sind bis zur Auflösung dieses Hohlraumes bzw. bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Strömung wieder an dem Körper anliegt, gänzlich ohne Wirkung. Der Körper befindet sich daher in einem labilen Zustand.
  • Zur Stabilisierung eines Torpedokörpers während einer solchen Eintauchphase ist die Anwendung von abgeflachten Torpedokörperspitzen, von Prallplatten und Stolperkanten bekanntgeworden, welche das Auftreten von Querkräften am Kopf verringern und damit Momente um den Schwerpunkt des Torpedokörpers vermeiden sollen.
  • Diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, daß sie den Stirnwiderstand erheblich steigern und gerade bei Torpedokörpern, welche durch ihre kinetische Energie große Laufstrecken erreichen sollen, nicht verwendet werden können.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der Torpedokörper mit einem Stirnkörper versehen ist, der eine proportional zur Querschnittsfläche des Torpedokörpers verkleinerte Stirnfläche aufweist, oder daß der Torpedokörper bis auf eine solche Stirnfläche verjüngt ist, welche sich in einem der Bewegungsgeschwindigkeit entsprechenden Abstand vor dem größten Durchmesser des Torpedokörpers befindet, und daß der von der Stirnfläche bei der Fahrt durch das Wasser gebildete Hohlraum der Körperform des Torpedokörpers nahezu entspricht. Die Strömung wird also entlang dem Torpedokörper verlaufen, so daß die Organe zur Bewegungsbeeinflussung wirksam werden.
  • Der Bewegungswiderstand eines mit einer solchen Stirnfläche ausgestatteten Torpedokörpers wird gegenüber den bisher bekannten Formen nach dem Durchschlagen der Wasseroberfläche bzw. bei sehr schnellem Lauf - wobei Kavitation entsteht - wesentlich vermindert.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine Ausführung, bei welcher der Stirnkörper durch den Staudruck während des Eintauchvorganges wieder in den Torpedokörper gedrückt wird, wobei die Zeit des z. B. mit einer Flüssigkeitsbremse geregelten Eindrückens der Zeit entspricht, in welcher der Torpedokörper einen kavitationsfreien Lauf erreicht und die durch das Eindrücken des Stirnkörpers und die Verdrängung der Flüssigkeit entstandene Schwerpunktswanderung der notwendigen Verlagerung des Schwerpunktes nach hinten für den getriebenen Unterwasserlauf entspricht.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen wiedergegeben sind.
  • In Abb. 1 sind z. B. schematisch ein erfindungsgemäßer Stirnkörper und eine Stirnfläche an zwei Torpedos dargestellt, wobei mit d der Durchmesser des Stirnkörpers oder Ablösungsquerschnitt, mit m der Durchmesser des Hohlraumes, mit D der Durchmesser des Torpedos und mit a der Abstand vom Stirnkörper bis zu dem Punkt, an welchem der Durchmesser des Hohlraumes gleich dem Durchmesser des Torpedos ist, bezeichnet ist.
  • In Abb. 2 ist ein Torpedo herkömmlicher Form in der ersten Phase des Eintauchvorganges dargestellt. In Abb. 3 ist derselbe Vorgang bei einem mit einer dem Erfindungsgegenstand entsprechenden Stirnfläche versehenen Torpedo dargestellt.
  • In Abb. 4 ist z. B. schematisch ein Torpedokörper 2 dargestellt, welcher mit einem eindrückbaren Stirnkörper 1 versehen ist. Dieser wird durch den Staudruck während des Eintauchvorganges in den Torpedokörper 2 zurückgeschoben, und zwar unter beispielsweiser Verwendung einer Flüssigkeitsbremse 3 innerhalb der Zeit, in der der Körper auf seine kavitationsfreie Geschwindigkeit abgebremst ist, wobei die verdrängte Flüssigkeit in dem Sinne ausgenutzt werden kann, daß sie in ein am Heck befindliches Reservoir 4 gepreßt wird. Damit wird der für den Eintauchvorgang vorverlegte Schwerpunkt wieder in seine für den angetriebenen Unterwasserlauf notwendige Lage gebracht.
  • Mit derartigen Stirnflächen ausgebildete Torpedokörper bewirken, daß beim Eintauchvorgang die Organe zur Bewegungsbeeinflussung ihre Funktion behalten und der Formwiderstand um ein beträchtliches vermindert wird, ohne daß die auftretenden Querkräfte erhöht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flugzeugtorpedo, der mit großer Geschwindigkeit in das Wasser eintritt oder sich in diesem schnell fortbewegt und dabei einen Hohlraum um sich bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Torpedokörper (2) mit einem Stirnkörper (1) versehen ist, der eine proportional zur Querschnittsfläche des Torpedokörpers (2) verkleinerte Stirnfläche aufweist, oder daß der Torpedokörper (2) bis auf eine solche Stirnfläche verjüngt ist, welche sich in einem der Bewegungsgeschwindigkeit entsprechenden Abstand vor dem größten Durchmesser des Torpedokörpers (2) befindet, und daß der von der Stirnfläche bei der Fahrt durch das Wasser gebildete Hohlraum der Körperform des Torpedokörpers (2) nahezu entspricht.
  2. 2. Flugzeugtorpedo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stirnkörper (1) durch den Staudruck während des Eintauchvorganges wieder in den Torpedokörper (2) gedrückt wird. wobei die Zeit des z. B. mit einer Flüssigkeitsbremse (3) geregelten Eindrückens der Zeit entspricht, in welcher der Torpedokörper (2) einen kavitationsfreien Lauf erreicht, und die durch das Eindrücken des Stirnkörpers (1) und die Verdrängung der Flüssigkeit entstandene Schwerpunktswanderung der notwendigen Verlagerung des Schwerpunktes nach hinten, für den getriebenen Unterwasserlauf entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 747 737, 455 906; USA.-Patentschriften Nr. 2 889 772, 1218 546.
DEB52991A 1959-04-25 1959-04-25 Flugzeugtorpedo Pending DE1126274B (de)

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DEB52991A DE1126274B (de) 1959-04-25 1959-04-25 Flugzeugtorpedo

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DE1126274B true DE1126274B (de) 1962-03-22

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DEB52991A Pending DE1126274B (de) 1959-04-25 1959-04-25 Flugzeugtorpedo

Country Status (1)

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DE (1) DE1126274B (de)

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