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DE1124546B - Steuerbarer Impulsgeber - Google Patents

Steuerbarer Impulsgeber

Info

Publication number
DE1124546B
DE1124546B DES70708A DES0070708A DE1124546B DE 1124546 B DE1124546 B DE 1124546B DE S70708 A DES70708 A DE S70708A DE S0070708 A DES0070708 A DE S0070708A DE 1124546 B DE1124546 B DE 1124546B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
magnetic core
pulse
input
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70708A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70708A priority Critical patent/DE1124546B/de
Publication of DE1124546B publication Critical patent/DE1124546B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Steuerbarer Impulsgeber Die Erfindung bezieht sich auf eine steuerbare Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen.
  • Derartige Anordnungen werden benötigt, um auf einen einzigen kurzen Steuerimpuls hin von einer Anord-nung eine Anzahl von Impulsen abzugeben und auf einen wieder der Anordnung zugeführten kurzen Impuls hin diese Impulsabgabe zu beenden.
  • Dies könnte z. B. mit Hilfe einer bistabilen Kippstufe und einer Gatterschaltung gelöst werden. Der Aufwand für eine solche wäre aber verhältnismäßig aufwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die bei wesentlich geringerem Aufwand die obengenannte Aufgabe erfüllt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwei abwechselnd durch Taktimpulse beaufschlagte, mit je einer Eingangs-, einer Ausgangs-, einer Takt- und mindestens einer Einstellwicklung versehene Magnetkerne mit rechteckiger Hystereseschleife so angeordnet sind, daß die Ausgangswicklung des ersten Magnetkernes mit der Eingangswicklung des zweiten Magnetkernes über ein Verstärkerelement verbunden ist und die Ausgangswicklung des zweiten Magnetkernes mit der Eingangswicklung des ersten Magnetkernes direkt in Reihe liegt.
  • Solange über keine derEinstellwicklungen derbeiden Magnetkerne ein Impuls in einen der Magnetkerne eingespeichert wird, also die beiden Magnetkerne nur abwechselnd durch Taktimpulse beaufschlagt werden, wird von der Anordnung kein Impuls abgegeben. Erst wenn über die Einstellwicklung des ersten Magnetkernes, die den gleichen Wicklungssinn wie die Eingangswicklung besitzt, ein Impuls eingegeben wird, erfolgt unter der Wirkung der abwechselnd angelegten Taktimpulse an die beiden Magnetkerne eine Weitergabe des gespeicherten Impulses vom ersten Magnetkern über das Verstärkerelement in den zweiten Magnetkern und die Abgabe eines Impulses bzw. danach die Rückgabe des gespeicherten Impulses vom zweiten Magnetkern zurück in den ersten. Auf einen ersten kurzen Steuerimpuls, der an die Einstellwicklung des ersten Magnetkernes angelegt wird, gibt also die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung unter der Wirkung der abwechselnd angelegten Taktimpulse an eine mit der Anordnung verbundene Einrichtung Impulse ab. Soll nach einer gewünschten Zeit durch einen zweiten kurzen Steuerimpuls hin diese Impulsabgabe beendet werden, dann muß dieser Steuerimpuls der Einstellwicklung des zweiten Magnetkernes zugeführt werden. Die Einstellwicklung des zweiten Magnetkernes hat einen zum Wicklungssinn der Eingangswicklung dieses Magnetkernes entgegengesetzten Wicklungssinn. Dadurch wird erreicht, daß das in dem zweiten Magnetkern durch die Weitergabe des gespeicherten Impulses vom ersten Magnetkein zum zweiten wirksame Magnetfeld durch den die Abgabe von Impulsen unterbrechenden Steuerimpuls kompensiert wird. Die Einspeicherung des vom ersten Magnetkern mit Hilfe des Verstärkerelementes übertragenen Impulses kann also in diesem Fall nicht erfolgen.
  • Hinsichtlich des Aufwandes läßt sich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung dadurch finden, daß als Verstärkerelement ein Transistor vorgesehen ist.
  • An Hand der Zeichnung werden die Wirkungsweise sowie der Aufbau der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung näher erläutert.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Schaltungsanordnung besteht aus den beiden Magnetkernen Kl und K2 und dem TransistorTr. Der MagnetkernK1 besitzt eine Einstellwicklung 1, eine Eingangswicklung 2, eine Taktwicklung3 und Ausgangswicklungen4, der MagnetkernK2 eine Einstellwicklung5, eine Eingangswicklung 6, eine Taktwicklung 7 und eine Ausgangswicklung 8. Erfindungsgemäß ist einerseits die Ausgangswicklung 4 des Magnetkernes K 1 über ein Verstärkerelement, den Transistor Tr mit der Eingangswicklung6 des MagnetkernesK2 verbunden, und andererseits liegt die Ausgangswicklung8 des MagnetkernesK2 mit der Eingangswicklung2 des Magnetkernes K 1 in Reihe. Jeder der beiden Magnetkeine K 1 und K 2 trägt eine Taktwicklung 3 bzw. 7, die abwechselnd durch die Taktimpulse T und T' beaufschlagt werden. Die weiterhin vorgesehenen Einstellwicklungen 1 bzw. 5 der beiden Magnetkeme dienen zur Eingabe eines Impulses in die Anordnung bzw. zur Unterbrechung der Weitergabe eines solchen Impulses innerhalb der Anordnung.
  • Fig. 2 zeigt einen Impulsplan für die Anordnung nach Fig. 1.
  • Die Anordnung arbeitet wie folgt: Sollen an dem AusgangA der Anordnung für eine zunächst unbestimmte Dauer Impulse abgegeben werden, dann muß über die Einstellwicklung 1 des Magnetkernes Kl ein Startimpuls Sa angelegt werden, der den Magnetkern Kl in die »Eins«-Lage ummagnetisiert. Unter der Wirkung des Taktimpulses 7, der die Wicklung 3 des Magnetkernes beaufschlagt, wird der Magnetkern K 1 wieder in seine »Null«-Lage zurückmagnetisiert. Die dabei in den Ausgangswicklungen 4 entstehenden Spannungen steuern den Transistor Tr auf und verursachen einen Stromfluß durch den Transistor, die Ausgangswicklung4 des MagnetkernesK1 und die Eingangswicklung 6 des Magnetkernes K 2 zum Ausgang A. Am Ausgang A erscheint also der erste Impuls. Gleichzeitig wird durch den Stromfluß über die Eingangswicklung 6 der Magnetkern K2 in die »Eins«-Lage ummagrietisiert. Der zunächst in dem Magnetkern K 1 gespeicherte Impuls befindet sich nunmehr also in dem Magnetkern K2.
  • Unter der Wirkung eines Taktimpulses T, der die Wicklung 7 des Magnetkernes K2 beaufschlagt, wird der Magnetkern K2 wieder in seine »Null«-Lage zurückmagnetisiert. Dabei entsteht in der Wicklung 8 eine Spannung, die einen Strom:ffuß in der Eingangswicklung 2 des Magnetkernes K2 verursacht. Durch die Wirkung dieses Stromes in der Eingangswicklung 2 wird der Magnetkern K 1 in seine »Eins«-Lage magnetisiert. Der MagnetkernK2 befindet sich danach wieder in der »Null«-Lage. Damit hat die gesamte Anordnung wieder den Zustand, den sie hatte, nachdem über die Einstellwicklung 1 des MagnetkernesK1 der Impuls eingegeben worden war. Da.-nach beginnt mit dem Auftreten des Taktimpulses l' auf der Taktimpulswicklung 3 des Magnetkemes K 1 ein neuer Zyklus, der in der gleichen Weise abläuft wie der erste.
  • Der Vorgang der Ausspeicherung des Impulses aus dem Magnetkern Kl, seine Verstärkung durch den Transistor Tr und die Einspeicherung in den MagnetkemK2 bzw. seine Rückgabe vom Magnetkern K2 wieder in den Magnetkern K 1 wiederholt sieh so lange, bis ein gleichzeitig mit einem Taktimpuls 7' auftretender Stoßimpuls So einen Stromfluß in der Einstellwicklung 5 des Magnetkemes K 2 verursacht. Diese Einstellwicklung 5 des Magnetkemes K2 besitzt einen Wicklungssinn, der entgegengesetzt zum Wicklungssinn der Eingangswicklung 6 dieses Kernes ist. Dadurch wird erreicht, daß bei Auftreten eines Stromes in der Wicklunz 5 ein Magnetfeld in dem MagnetkernK2 erregt wird, das entgegengesetzt ist zu dem Magnetfeld, welches durch den Stromfluß in der Wicklung 6 bei der übertragung des Impulses vom MagnetkemK1 zum MagnetkernK2 hervorgerufen wird. Dieser vom Magnetkern K 1 mit Hilfe des Transistors Tr übertragene Impuls kann also den MagnetkemK2 in diesem Fall nicht in die »Eins«-Lage ummagnetisieren. Daraus folgt andererseits, daß beim Auftreten eines Taktimpulses T in der Wicklung 7 der Magnetkern K2 auch nicht wieder in seine »Null«-Lage zurückmagnetisiert werden kann und damit auch keine, Spannung an der Ausgangswicklung 8 dieses Kernes entsteht, die, einen Stromfluß in der Eingangswicklung 2 des Magnetkernes K 1 verursachen könnte. Bei Auftreten eines Stromflusses über die Wicklung 5 des Magaetkernes K 2 gleichzeitig mit einem Taktimpuls l' wird also der Umlauf des gespeicherten Impulses unterbrochen und die Abgabe von Impulsen an dem Ausgang A der Anordnung beendet.
  • Sollte es für besondere Aufgaben zweckmäßig sein, dann können die Einstellwicklungen 1 und 5, die in der beschriebenen Anordnung für sich allein in der Lage sind, den Magnetkern KI bzw. K2 einzustellen bzw. zu blockieren, in je zwei oder mehreren Wicklungen aufgeteilt werden, die dann nach Art eines Gatters die Einstellung bzw. Blockierung vornehmen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. 1. Steuerbare Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei abwechselnd durch Taktimpulse beaufschlagte, mit je einer Eingangs-, einer Ausgangs-, einer Takt- und mindestens einer Einstellwicklung versehene Magnetkerne (K1, K2) mit rechteckiger Hystereseschleife- so angeordnet sind, daß die Ausgangswicklung (4) des ersten Magnetkernes (K1) mit der Eingangswicklung (6) des zweiten Magrietkernes (K2) über ein Verstärkerelement (Tr) verbunden ist und die Ausgangswicklung (8) des zweiten Magnetkernes mit der Eingangswicklung (2) des ersten Magnetkernes direkt in Reihe geschaltet liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellwicklung (1) des ersten Magnetkernes (K1) den gleichen Wicklungssinn wie seine Eingangswicklung (2) und die Einstellwicklung (5) des zweiten Magnetkernes (K2) einen zum Wicklungssinn der Eingangswicklung (6) dieses Kernes entgegengesetzten Wicklungssinn hat. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkerelement ein Transistor vorgesehen ist.
DES70708A 1960-09-30 1960-09-30 Steuerbarer Impulsgeber Pending DE1124546B (de)

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