DE1123221B - Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rueckenlehne, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/70—Upholstery springs ; Upholstery
- B60N2/7023—Coach-like constructions
- B60N2/7035—Cushions
- B60N2/7047—Springs
- B60N2/7082—Springs with air or fluid cushions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B60N2/70—Upholstery springs ; Upholstery
- B60N2/7023—Coach-like constructions
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rückenlehne,
insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Es sind Fahrzeugsitze und Fahrzeugsitz-Rückenlehnen bekannt, die eine aufblasbare, aus endlosen
Gummischläuchen oder Gummiersatzstoffschläuchen bestehende Umrandung aufweisen, die der rechteckigen
Form des Sitzes oder der Rückenlehne angepaßt sind. Innerhalb dieser Umrandung ist ein Luftkissen
angeordnet. Zum Stand der Technik gehören auch Sitze und Rückenlehnen, bei denen die aufblasbare
Umrandung mit einem elastischen Stoff derart überzogen ist, daß dieser Stoff als Sitzfläche oder als
Rückenlehnenfläche dient. In diesem Fall ist die aufblasbare Umrandung lediglich Träger der Sitz- oder
Rückenlehnenbespannung. Ein Luftkissen innerhalb der Umrandung kann dann entfallen.
Ein Nachteil dieser Fahrzeugsitze und Fahrzeugsitz-Rückenlehnen besteht darin, daß bei dem unbeabsichtigten
Entweichen der Luft aus der aufblasbaren Umrandung und/oder aus dem innerhalb dieser
Umrandung angeordneten Luftkissen dann leicht ein Verkehrsunglück eintreten kann, wenn der von dem
Fahrer eines Kraftfahrzeuges benutzte Sitz durch das Entweichen der Luft in sich zusammenfällt. Der
Fahrer verliert durch die plötzliche Verringerung der Sitzhöhe und/oder der plötzlichen Änderung der
Rückenabstützung die Straßenübersicht. Damit ist in den meisten Fällen auch eine erschwerte Bedienung
des Kupplungs-, des Gas- und des Bremspedals verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Fahrzeugsitz sowie
eine Fahrzeugsitz-Rückenlehne zu schaffen, bei denen eine unbeabsichtigte Änderung der Sitzhöhe bzw. der
Rückenabstützung des Fahrers beim Entweichen der Luft aus der aufblasbaren Umrandung mit Sicherheit
vermieden wird.
Die Erfindung besteht darin, daß innerhalb dieser Umrandung ein elastischer Sitz- oder Rückenlehnenkern
angeordnet ist, der als Notsitz oder als Notrückenlehne mit nahezu gleichbleibender Höhe beim
Entweichen der Luft aus der Umrandung dient. Dieser Kern soll vorteilhaft mit einer perforierten
Platte aus Gummi, gummiertem Leinen oder ähnlichen Werkstoffen abgedeckt werden, die die Sitzfläche
oder die Rückenlehnenfläche bildet. Dadurch ist eine gute Durchlüftung des Sitzes und der Rückenlehne
gewährleistet. An der aufblasbaren Umrandung sind zweckmäiüg Schlaufen oder Gurte zum Festlegen
der Polsterung befestigt. Durch an sich bekannte Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes
oder einer Fahrzeugsitz-Rückenlehne,
insbesondere für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Metzeier Gummiwerke A. G.,
München, Westendstr. 131/133
München, Westendstr. 131/133
Kurt Koblischek, Berlin-Friedenau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Verengung oder Verbreiterung des Querschnitts kann erfindungsgemäß die aufblasbare Umrandung der
menschlichen Körperform angepaßt werden.
Zum Stand der Technik ist noch anzuführen, daß Luftkissen mit in mehrere Einzelzellen getrennten,
der Körperform angepaßten Luftbehältern bekannt sind. Man hat in Rückenlehnen von Kraftfahrzeugsitzen
auch schon aufblasbare Luftkammern eingebaut, um zusätzliche Rückenstützen zu erübrigen. Schließlich
ist ein Fahrzeugsitz mit Schwammgummipolsterung bekannt, bei dem der für die Polsterung benutzte
Schwammgummi als Streifen ausgebildet und um ein formgebendes Herzstück oder in sich selbst spiralartig
aufgewickelt ist. Dieses Herzstück besteht ebenfalls aus Schwammgummi oder einem ähnlichen
Material. Es könnte jedoch — selbst wenn es von einer aufblasbaren Sitzumrandung eingefaßt wäre —
nicht als Notsitz beim Entweichen der Luft aus dieser Umrandung dienen, weil es durch das Gewicht des
Fahrers zu stark zusammengedrückt würde.
In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung ist schematisch ein erfindungsgemäß ausgebildeter Fahrzeugsitz veranschaulicht,
der der Einfachheit halber nicht durch Querschnittveränderung der aufblasbaren Sitzumrandung
der menschlichen Körperform angepaßt ist.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine aufblasbare Sitzumrandung 1. Der Querschnitt könnte statt
einer viereckigen Form auch eine trapezförmige oder
209 507/209
runde Form aufweisen. Mit dem Bezugszeichen la
sind Kantenverstärkungen angedeutet.
In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine in ihrer Gesamtform eckige Sitzumrandung veranschaulicht,
deren innerer Hohlraum durch eine perforierte Platte 2 überspannt ist, die aus Gummi oder gummiertem
Stoff bestehen kann und als Sitzfläche dient. Unter dieser Platte ist, wie Fig. 3 und 5 erkennen
lassen, ein elastischer Sitzkern 3 angeordnet, der als Notsitz mit nahezu gleichbleibender Höhe beim Entweichen
der Luft aus der Sitzumrandung 1 dient. Zum Befestigen des Sitzes an den nicht dargestellten Sitzrahmen
sind Gurte 5 vorgesehen. Diese sind mit eingestanzten Löchern ausgerüstet, um ein leichteres
Einhängen an Stiften oder Haken des Sitzrahmens zu ermöglichen. Mit 6 ist das Ventil zum Aufblasen der
Sitzumrandung bezeichnet.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Fahrzeugsitzes. Mit dem Bezugszeichen 4 sind
Ausnehmungen in der Oberfläche der Sitzumrandung ao bezeichnet, die deren Formsteifigkeit verbessern
sollen. Selbstverständlich kann der Sitz auch mit einer stärker geneigten Sitzfläche ausgerüstet werden, wie
dies durch die gestrichelte Linie Γ veranschaulicht ist. Mit 7 sind Löcher in der perforierten Platte 2
bezeichnet, durch die der elastische Sitzkern 3 abgedeckt ist.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Fahrzeugsitz, der eine etwas andere Form als der in Fig. 2 dargestellte
Sitz aufweist. Das Konstruktionsprinzip ist jedoch das gleiche.
In Fig. 5 ist schematisch ein senkrecht zur Sitzfläche gelegter Schnitt durch den Fahrzeugsitz dargestellt.
Da es bekannt ist, Fahrzeugsitze auf Federn oder elastischen Gummigurten zu lagern, ist darauf verzichtet
worden, eine derartige federnde Lagerung des Fahrzeugsitzes am Rahmengestell zeichnerisch zu
veranschaulichen.
Claims (4)
1. Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rückenlehne, insbesondere
für Kraftfahrzeuge, wobei für die Umrandung endlose, aus Gummi oder Gummiersatzstoffen gefertigte
Schläuche Verwendung finden, die der rechteckigen Form des Sitzes oder der Rückenlehne
angepaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche (1) einen elastischen Sitz- oder
Rückenlehnenkern (3) umranden, der als Notsitz bzw. Notrückenlehne mit nahezu gleichbleibender
Höhe beim Entweichen der Luft aus der Umrandung (1) dient.
2. Fahrzeugsitz oder -Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern
(3) mittels einer als Sitzfläche oder Rückenlehnenfläche dienenden perforierten Platte (2) aus
Gummi, gummiertem Leinen oder ähnlichen Werkstoffen abgedeckt ist.
3. Fahrzeugsitz oder -Rückenlehne nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der aufblasbaren Umrandung (1) Schlaufen oder Gurte (5) zum Festlegen der Polsterung
befestigt sind.
4. Fahrzeugsitz oder -Rückenlehne nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufblasbare Umrandung (1) in an sich bekannter Weise durch Querschnittsverengung
oder -verbreiterung der menschlichen Körperform angepaßt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 444 624, 621 956,
948, 674 547;
948, 674 547;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 763 727;
österreichische Patentschrift Nr. 181 514;
Zeitschrift »Automotive Industries« vom 25. Juli 1931, S. 133 und 134.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 209 507/209 1.62
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK37884A DE1123221B (de) | 1959-06-01 | 1959-06-01 | Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK37884A DE1123221B (de) | 1959-06-01 | 1959-06-01 | Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
DEK0038734 | 1959-09-19 | ||
DEM0069573 | 1962-02-23 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1123221B true DE1123221B (de) | 1962-02-01 |
Family
ID=27211157
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK37884A Pending DE1123221B (de) | 1959-06-01 | 1959-06-01 | Aufblasbare Umrandung eines Fahrzeugsitzes oder einer Fahrzeugsitz-Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1123221B (de) |
Citations (6)
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DE444624C (de) * | 1925-08-16 | 1927-05-23 | Alfred Becher | Sitz mit Schwammgummipolsterung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
DE621956C (de) * | 1935-11-16 | Wilhelm Spies | Sitz mit Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
DE644948C (de) * | 1933-11-28 | 1937-05-18 | Arliss Ltd | Luftkissen, insbesondere fuer Kraftfahrzeugsitze |
DE674547C (de) * | 1936-11-08 | 1941-12-05 | Leon Kistler Dipl Ing | Luftkissen mit in mehrere Einzelzellen getrenntem, der Koerperform angepasstem Luftbehaelter |
AT181514B (de) * | 1953-06-25 | 1955-03-25 | Ingenieur Ferdinand Eichler Fa | Luftkissen für den Sitz von Motorpflügen, Traktoren u. dgl. |
DE1763727U (de) * | 1957-11-28 | 1958-03-20 | Herbert G Hofer | Rueckenstuetz-vorrichtung, insbesondere fuer pkw-fahrer. |
-
1959
- 1959-06-01 DE DEK37884A patent/DE1123221B/de active Pending
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