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DE1115126B - Photographische Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser und von diesem gesteuerter automatischer Belichtungswerteinstellung - Google Patents

Photographische Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser und von diesem gesteuerter automatischer Belichtungswerteinstellung

Info

Publication number
DE1115126B
DE1115126B DEV8579A DEV0008579A DE1115126B DE 1115126 B DE1115126 B DE 1115126B DE V8579 A DEV8579 A DE V8579A DE V0008579 A DEV0008579 A DE V0008579A DE 1115126 B DE1115126 B DE 1115126B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
setting
time
aperture
photographic camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8579A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Greger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigtlander AG
Original Assignee
Voigtlander AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigtlander AG filed Critical Voigtlander AG
Priority to DEV8579A priority Critical patent/DE1115126B/de
Priority to GB6899/56A priority patent/GB829902A/en
Publication of DE1115126B publication Critical patent/DE1115126B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser und von diesem gesteuerter automatischer Belichtungswerteinstellung Die Erfindung betrifft photographische Kameras mit Vorrichtungen zum Kuppeln der Einstellelemente für Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit, bei welcher der Belichtungswert abhängig vom Meßwert eines elektrischen Belichtungsmessers automatisch einstellbar ist, wobei ein oder mehrere Schaltmittel vorgesehen sind, welche gestatten, wahlweise entweder den Blenden- oder den Zeitstellring von Hand auf einen gewünschten Wert einzustellen und dabei gleichzeitig die Einwirkung der vom Belichtungsmesser gesteuerten Einstellautomatik für den richtigen Belichtungswert auf das entsprechende andere Einstellorgan, also auf den Zeit- oder den Blendenstellring, umzuschalten und außerdem eine Mittelstellung herbeizuführen, bei welcher die Einstellautomatik von beiden Einstellorganen (Blende und Zeit) abgeschaltet und jedes einzelne Organ frei für sich von Hand einstellbar ist.
  • Um Fehlbelichtungen photographischer Aufnahmen weitgehend zu verhindern, ging man im Kamerabau dazu über, für die richtige Belichtung des Negativmaterials notwendige Einstellvorgänge miteinander zu kuppeln. So ist es schon bekannt, nicht nur Blende und Belichtungszeit, sondern dazu noch andere Belichtungsfaktoren, wie z. B. Filmempfindlichkeit und Filterfaktoren, miteinander zu kuppeln. Vorgeschlagen sind bereits auch Kameras, die Einrichtungen enthalten, welche gestatten, bei vorgegebener Blende oder vorgegebener Belichtungszeit den dazugehörenden richtigen Wert des anderen Belichtungsfaktors, nämlich von Belichtungszeit oder Blende, abhängig vom Zeigerausschlag eines elektrischen Belichtungsmessers automatisch einzustellen. Welcher Wert vorgegeben, also frei gewählt werden kann, liegt bei diesen Kameras nach ihrer Herstellung ein für allemal fest.
  • Bei einer anderen, ebenfalls bekannten Kameragruppe mit automatischer Belichtungseinstellung ist eine Umschaltung vorgesehen, welche es gestattet, wahlweise dem Blenden- oder dem Zeiteinstellglied eine Einstellung auf einen gewünschten Wert zu erteilen, wobei gleichzeitig die Einwirkung der vom Belichtungsmesser gesteuerten Einstellautomatik für den richtigen Belichtungswert auf das entsprechende andere Einstellglied, also auf das Zeit- oder das Blendeneinstellglied, umgeschaltet wird. Dabei kann sowohl die Umschaltung der wahlweisen Einstellung als auch diejenige der Einstellautomatik von einem einzigen Schaltelement bewirkt werden, welches außerdem eine Stellung einnehmen kann, in der die Einstellautomatik abgeschaltet und jedes einzelne Organ für sich von Hand einstellbar ist. Derartige Konstruktionen bekannter Art arbeiten in der Regel mit Zweiwegegetrieben, welche als Differentialgetriebe od. dgl. mit verhältnismäßig zahlreichen ineinandergreifenden Verzahnungen versehen sind. Die verwendeten, meist als Kegel- oder Schneckenverzahnungen ausgebildeten Kupplungs-und Übertragungsteile sind teuer und räumlich sehr groß und haben auf den langen, vielgliederigen Übertragungswegen selbst bei Einhaltung engster Fertigungstoleranzen unvermeidbarerweise viel Spiel, so daß trotz des erheblichen Aufwandes die Einstellgenauigkeit stark beeinträchtigt ist. Bei manchen Bauweisen kommen neben den Bedienungsgriffen für den eigentlichen Einstellvorgang noch zusätzliche Handgriffe für Feststellvorrichtungen zum Festlegen des von Hand voreingestellten Belichtungseinstellorgans hinzu, was insbesondere bei Schnappschußaufnahmen unliebsame Zeitverzögerungen mit sich bringt und Fehlbedienung zur Folge haben kann. Für den automatischen Einstellvorgang sind entweder umständliche, ineinandergeschachtelte Mitnehmerverbindungen mit Federanordnungen vorgesehen, deren Federspannungen genau aufeinander abgestimmt und für lange Zeit konstant sein müssen, eine Forderung, der praktisch wohl kaum genügt werden kann, oder es werden elektromagnetische Systeme verwendet, welche neben elektrischen Batterien als Kraftquelle komplizierte elektrische Verstärker verlangen oder aus einem oder mehreren Elektromotoren bestehen, welche ebenfalls teuer und raumraubend sind und für eine genaue Nullpunkteinstellung weitere aufwendige Zusatzbauteile erfordern.
  • Hier setzt die Erfindung ein und beseitigt die Nachteile und Mängel, welche ein Erscheinen und Sichdurchsetzen der bisher bekanntgewordenen Kameras mit umschaltbarer Einstellautomatik auf dem Wirtschaftsmarkt verhindert haben.
  • Gemäß der Erfindung geschieht dies in der Weise, daß der um die Objektivfassung der Kamera drehbare Zeitstellring und der gleichermaßen angeordnete Blendenstellring als kuppelbare Ringscheiben ausgebildet sind, hinter denen sich zwei weitere, das Kameraobjektiv ebenfalls umschließende ringscheibenförmige Einstellglieder befinden, von denen das eine als vom Belichtungsmesser beeinflußte Stufenscheibe, das andere als Kurvenscheibe ausgebildet ist, über welche die vorgewählten Belichtungsfaktoren berücksichtigt werden. Auf diese Weise können als Schalt-und Kupplungsglieder vorwiegend flache, ringförmige Stanzteile verwendet werden, welche, hintereinander angeordnet, die Bauform einer normalen Amateurkamera nur unwesentlich vergrößern, auf rein mechanischem Wege arbeiten und eine große Betriebssicherheit gewährleisten.
  • Da einmal die Blendeneinstellung, zum anderen die Zeiteinstellung vorwählbar, also von Hand einstellbar sein soll, müssen die die Einstellungen übertragenden Glieder, die erfindungsgemäß als hintereinanderliegende scheibenförmige Ringelemente ausgebildet sind, jeweils paarweise kuppelbar sein. Das heißt, daß dann, wenn beispielsweise der Zeitstellring mit der Stufenscheibe gekuppelt ist, der Blendenstellring zusammen mit der Kurvenscheibe arbeiten muß, und umgekehrt.
  • Deshalb sind an den vier hintereinander angeordneten Ringscheiben Kupplungseinrichtungen derart vorgesehen, daß wahlweise die Stufenscheibe und die Kurvenscheibe je für sich paarweise mit dem Blendenstellring und dem Zeitstellring kuppelbar sind. Als Kupplungselemente könnten Stifte, Nocken, Klinken, Fahnen od. dgl. mit zu ihnen passenden Aussparungen, Zacken, Stufen od. dgl. verwendet werden.
  • Als besonders zweckmäßig wird vorgeschlagen, auf dem Zeitstellring und auf dem Blendenstellring je einen Rasthebel schwenkbar zu befestigen, mit welchem wahlweise einer der beiden Ringe mit der Kurvenscheibe gekuppelt werden kann. Vorteilhafterweise werden diese Hebel mit je einer Nase versehen, die im gekuppelten Zustand in einer entsprechenden Aussparung der Kurvenscheibe rastend gehalten wird.
  • Die Kurvenscheibe ist mit einer Handhabe und einem Zeiger versehen, mit deren Hilfe sie auf gewisse, von einer Markenskala ablesbare Werte eingestellt werden kann. Da über die Kurvenscheibe einmal die Blende, zum anderen die Belichtungszeit einstellbar ist, sind der Markenskala zwei diesen Belichtungsfaktoren entsprechende Zahlenreihen zugeordnet. Erfindungsgemäß sind Mittel vorgesehen, die beim Schalten der freien Wählbarkeit entweder der Zeit oder der Blende die jeweils zugehörige Zahlenreihe sichtbar werden lassen und die andere verdecken.
  • Die Beeinflussung der Einstellautomatik durch die Kurvenscheibe kann auf jede an sich bekannte Art und Weise, z. B. mechanisch, elektrisch, elektromagnetisch usw., erfolgen. Als besonders einfache Ausführungsform wird eine Konstruktion angegeben, bei der das Meßwerk des elektrischen Belichtungsmessers gegenüber dem Kamerakörper verschiebbar angeordnet ist. Die von Hand vorgenommene Drehung der Kurvenscheibe erfolgt mittels einer in ihr angebrachten kurvenförmigen Aussparung und eines an deren gekurvten Umgrenzungen gleitenden Taststiftes, wobei diese Drehung der Kurvenscheibe derart auf die vom Belichtungsmesser gesteuerte Einstellautomatik übertragen wird, daß sich jeweils der Wert des automatisch -eingestellten Belichtungsfaktors (Zeit oder Blende) mit dem manuell vorgewählten Wert des anderen Belichtungsfaktors (Blende oder Zeit) zum wertgerechten Betrag des vom Belichtungsmesser ermittelten Belichtungswertes kombiniert.
  • Die vom Belichtungsmesser gesteuerte automatische Einstellung entweder des Blenden- oder des Zeitwertes erfolgt, wie bereits gesagt, über die Stufenscheibe. Zu diesem Zweck ist die Stufenscheibe derart mit auf einer Kurvenlinie hintereinander angeordneten Stufen versehen, daß sie je nach der Stellung eines ortsveränderlichen Anschlages, welche vom jeweils gemessenen Belichtungswert abhängt, nach mehr oder weniger großer, durch Federkraft bewirkter Drehung mit einer ihrer Stufen gegen diesen Anschlag läuft. Als Anschlag kann entweder der Meßzeiger, falls er robust genug ausgebildet ist, direkt dienen, oder es werden Zwischenglieder vorgesehen, die die Zeigerstellung abtasten und einen dieser entsprechenden Anschlag für die Stufenscheibe bieten. Dieselbe Wirkung würde natürlich auch dann erreicht, wenn sich eine Stufenreihe abhängig vom gemessenen Belichtungswert einstellt, gegen welche anschließend ein den Einstellmitteln zugeordnetes Anschlagelement läuft. Die Stufenabstände sind dabei derart bemessen, daß von Anschlag zu Anschlag Stellschritte des bei diesem Vorgang beeinflußten Belichtungsorgans erfolgen, die den Stellschritten des anderen Belichtungsorgans bezüglich des Belichtungswertes entsprechen, daß sich also die Werte beider Belichtungsfaktoren (Zeit und Blende) zum gemessenen Belichtungswert richtig addieren Die Stufenreihe des vom Belichtungsmesser gesteuerten Einstellmechanismus soll nun je nach der Vorwahl von Hand entweder auf das Blenden- oder auf das Zeiteinstellglied wirken. Um ein zusätzliches Umschalten der Stufenreihe von den Einstellmitteln des einen Belichtungsorgans auf diejenigen des anderen, wobei die Arbeitsweise der Stufenreihe auf gegenläufigen Sinn gebracht werden müßte, überflüssig zu machen, schlägt die Erfindung weiter vor, die Stufenscheibe mit zwei im gegenläufigen Sinne gestuften Stufenreihen auszurüsten, wobei jede dieser beiden Stufenreihen einem Belichtungsfaktor zugeordnet ist. Zugleich sind Mittel vorgesehen, welche es gestatten, die Einstellautomatik durch Umschalten entweder auf den einen oder auf den anderen Faktor wirken zu lassen.
  • Die wahlweise Kupplung der Stufenscheibe mit den Einstellelementen der Belichtungsorgane kann ähnlich oder gleich derjenigen erfolgen, die im Zusammenhang mit der Kurvenscheibe bereits beschrieben wurde. Als raumsparende und im Betrieb besonders zuverlässig arbeitende Kupplung sieht die Erfindung aber vor, daß an der Stufenscheibe ein schwenkbarer Schalthebel befestigt ist, der an seinem einen Ende in definierten Stellungen gerastet wird und am anderen Ende einen Schaltzapfen trägt, welcher in der einen Endlage den Zeiteinstellring, in der anderen Endlage den Blendenstellring mit der Stufenscheibe kuppelt und in der Mittelstellung beide entkuppelt.
  • Als wesentliche Vereinfachung der Kamerabedienung und auch der Umschaltungskonstruktion gibt die Erfindung weiterhin die Anweisung, wie die Umschaltung der Einstellautomatik gleichzeitig und über dasselbe Schaltmittel zusammen mit der Umschaltung des Schalthebels der Stufenscheibe vom einen Einstellelement auf das andere erfolgt. Erfindungsgemäß wird hierfür ein beispielsweise am Kameragehäuse geführter Schieber verwendet, der von einer außerhalb des Gehäuses vorgesehenen Handhabe so bewegt wird, daß von zweien seiner Formteile aus diese beiden Umschaltungen gleichzeitig bewirkt werden.
  • Als weitere Ausgestaltung der Erfindung ist an diesem Schieber eine mit einer Zahlenskala versehene Fahne angebracht, welche in der einen Endstellung eine bei den Einstellmarken für den Kurvenscheibenzeiger vorgesehene Zahlenskala verdeckt, in der anderen Endstellung die auf ihr angebrachte Zahlenskala hinter einer Abdeckkappe verschwinden läßt und in ihrer Mittelstellung beide Skalen verdeckt.
  • Die Umschaltung des automatischen Einstellmechanismus von der einen Stufenbahn auf die andere Stufenbahn der Stufenscheibe erfolgt erfindungsgemäß gleichzeitig mit der Kupplungsumschaltung durch den Schieber von einer gerasteten Handhabe aus über einen Winkelhebel, welcher von einer Feder derart beeinflußt ist, daß die Federkraft je nach der Schalterstellung diesseits oder jenseits des Hebeldrehpunktes wirkt.
  • Prinzipiell wäre es möglich, die Kamera so auszuführen, daß die Umschaltungen bei jeder beliebigen Stellung der einzelnen Bauelemente durchgeführt werden können. Dabei würde der gesamte Aufbau aber überaus kompliziert und großräumig. Deshalb ist erfindungsgemäß eine Sicherungseinrichtung vorgesehen, welche ein Bedienen der Umschaltscheibe verhindert, solange sich die Einstellglieder für die Belichtungseinstellung nicht in einer vorbestimmten Lage befinden.
  • Von maßgeblichem Einftuß auf jeweils richtige Belichtungszeiten ist bekanntlich auch die Empfindlichkeit des benutzten Negativmaterials. Sie muß unbedingt bei einer automatischen Lichtwerteinstellung berücksichtigt werden. Hierfür sind bereits geeignete Maßnahmen bekannt. Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Konstruktion wird als besonders zweckmäßig vorgeschlagen, daß beim Einlegen des Films dessen Empfindlichkeitsgrad durch entsprechendes stufenweises Verschieben der Nullage der vom Belichtungsmesser gesteuerten Einstellautomatik einstellbar ist.
  • Als einfache Ausführungsform kann ein gerastetes Zahnstangengetriebe benutzt werden, welches gestattet, das Chassis des Meßwerkes gegenüber dem Kameragehäuse schrittweise einzustellen, z. B. zu heben oder zu senken. Diese Einrichtung wird zweckmäßig derart ausgeführt, daß ein Einstellen nur beim Einlegen des Films, also bei geöffneter Rückwand, möglich ist. An Stelle des Hebens und Senkens des Meßwerkes könnte derselbe Effekt auch dadurch erreicht werden, daß die Stufenscheibe in radialer Richtung entsprechend gehoben bzw. gesenkt würde.
  • Der Erfindungsgegenstand sei nachfolgend an Hand eines gezeichneten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt die Aufsicht auf ein skizziertes Umschaltgetriebe gemäß der Erfindung ohne den photoelektrischen Meß- und Steuerteil; in Fig. 2 sind die hintereinanderliegenden Hauptteile des Getriebes nach Fig. 1, räumlich voneinander getrennt, perspektivisch dargestellt; Fig. 3 a, 3 b und 3 c lassen die Kupplungsmöglichkeiten der ringförmig um das Kameraobjektiv angeordneten Kupplungsscheiben erkennen; Fig.4 zeigt Anordnung und Wirkungsweise des photoelektrischen Meß- und Steuerteils; Fig. 5 und 6 zeigen beispielhaft das äußere Aussehen einer erfindungsgemäßen Kamera in perspektivischen Ansichten.
  • Am Verschlußgehäuse 1 ist ein Zeitstellring 2 drehbar angebracht, der eine bogenförmige Aussparung 3 mit einem seitlichen Einschnitt 4 aufweist. Dieser Einschnitt 4 kann von einem einarmigen Hebel 5 verdeckt werden, welcher um einen am Zeitstellring 2 befestigten Niet 6 drehbar ist und durch Federkraft in Richtung des Verschlußgehäuses 1 gedrückt wird. Dieser Hebel 5 ist in seinem mittleren Teil nach außen zu einer rückwärts umgreifenden Klaue 7 geformt.
  • Der hinter dem Zeitstellring 2 am Verschlußgehäuse 1 vorgesehene Blendenstellring 8 enthält ebenfalls eine bogenförmige Aussparung 9 mit einem Einschnitt 10 und trägt einen einarmigen Hebel 11, welcher um einen am Blendenstellring 8 befestigten Niet 12 drehbar ist und durch Federkraft vom Verschlußgehäuse 1 weggedrückt wird. Dieser Hebel 11 ist in seinem mittleren Teil zu einer nach außenstehenden Nase 13 geformt.
  • Die beiden Aussparungen 3 und 9 liegen konzentrisch um den Verschlußmittelpunkt, sind aber radial um einen gewissen Betrag gegeneinander versetzt, so daß eine Aussparungszone als Schlitz 14 offenbleibt, welche die gleiche Länge aufweist wie die Aussparungen 3 und 9, wenn die hintereinander angeordneten Einstellringe für Zeit (2) und Blende (8) in ihre Endstellungen gedreht sind.
  • Hinter dem Blendenstellring 8 sitzt eine gleichfalls um das Objektiv angeordnete Stufenscheibe 15. Sie wird von einer Zugfeder 16, deren eines Ende bei 17 an eben dieser Stufenscheibe 15 und deren anderes Ende am nicht gezeichneten Kameragehäuse mittels eines Stiftes 18 (Fig. 2) befestigt ist, stets entgegen dem Uhrzeigersinn gezogen. Bei freier Bewegbarkeit der Stufenscheibe 15 kann deren aus dem Federzug 16 resultierende Drehung maximal bis zu einem nicht dargestellten Anschlag erfolgen. Auf der Stufenscheibe 15 ist mit einem Niet 19 als Drehpunkt ein Schalthebel 20 befestigt; welcher mit seinem einen Ende 21 federnd in Senkungen 22 der Stufenscheibe 15 einrasten kann, während am anderen Hebelende ein Zapfen 23 sitzt, der durch den von den Aussparungen 3 und 9 am Zeitstellring 2 und am Blendenstellring 8 gebildeten Schlitz 14 ragt. Der Zapfen 23 kann außerdem in eine Schlitzführung 24 eines neben der Stufenscheibe 15 angeordneten Schiebers 25 greifen, der mittels einer Stift-Schlitz-Führung 26, 27 z. B. an der Kamerawand verschiebbar ist. An seinem unteren Ende ist der Schieber 25 zu einer nach oben kreisbogenförmig begrenzten Fahne 25 a ausgebildet, auf der längs des Kreisbogens eine Skala 25 b aufgetragen ist.
  • Die Scheibe 15 verdankt ihre Bezeichnung »Stufenscheibe« einer in ihrem oberen Ansatz 28 geschnittenen Aussparung 29. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel hat diese Aussparung 29 etwa die Form eines gleichschenkeligen, spitzwinkeligen Dreiecks, welches derart geformt ist, daß seine längste Winkelhalbierende Teil eines um den Scheibenmittelpunkt gezogenen Kreises ist. Die beiden längeren Dreieckseiten 30 und 31 sind in gegenläufigem Sinne gestuft. Hinter der Stufenscheibe 15 liegt eine Kurvenscheibe 32, deren Aussparung 33 eine ähnliche Dreieckform aufweist wie die Aussparung 29, nur daß ihre Seitenkurven 34 und 35 nicht gestuft sind, sondern kontinuierlich verlaufen. Die Kurvenscheibe 32 trägt eine Handhabe 36 mit einem Zeiger 37, welcher über Skalenmarken 38 von Hand einstellbar ist. Unterhalb der Skalenmarken 38 ist eine Zahlenskala 38a aufgetragen. Über der Bedienungshandhabe 36 ist die Kurvenscheibe 32 rechtwinklig nach vorn abgebogen. Der so entstandene kreisförmig gebogene Lappen 39 ist mit einer Ausnehmung 40 versehen, die etwa ebenso breit ist wie die Nase 13 am Hebel 11 und die Klaue 7 am Hebel 5.
  • Hinter der Kurvenscheibe 32 kann ein Läufer 41 längs einer festen Achse 42 senkrecht verschoben werden. An diesem Läufer ist eine Einrichtung für das Einstellen der Filmempfindlichkeit angebracht. Eine Skalentrommel 43, auf welcher die Werte der Filmempfindlichkeit aufgetragen sind, ist so weit verdeckt, daß nur der jeweils eingestellte Wert in einem Fenster 44 abgelesen werden kann. Die Trommel 43 wird mittels eines gefederten Stiftes 45 in ihren Vertiefungen 46 gerastet; sie kann nur bei geöffneter Kamerarückwand eingestellt werden.
  • Auf der Trommelwelle 47 sitzt ein Ritzel 48, welches in eine Verzahnung 49 eines Schiebers 50 eingreift und diesen längs seiner Führungsschlitze 51 gegenüber dem Läufer 41 verschiebt, sobald die Trommel 43 gedreht wird. Diese Schiebereinstellung geschieht entsprechend der eingestellten Filmempfindlichkeit stufenweise, wobei ein Schritt der Rastungen 46 an der Filmempfindlichkeitstrommel 43 einer Stufe an den Dreieckseiten 30, 31 der Stufenscheibe 15 sowie dem jeweiligen Anstieg oder Abfall längs der Kurven 34, 35 der Kurvenscheibe 32 beim Bewegen des Zeigers 37 von einer Skalenmarke 38 zur nächsten entspricht. Der Schieber 50 ist derartig geformt, daß er sowohl um die Kurvenscheibe 32 als auch um die Stufenscheibe 15 bis etwa über die Mitte des Verschlusses 1 herumgreift. An seinem Arm 50 a ist das lichtelektrische Meßwerk 51 drehbar gelagert. Dieses Meßwerk 51 ist als Drehspulinstrument ausgebildet. Mit der Drehspule 52 dreht sich der Zeiger 53; dieser greift in einen Schlitz 54 eines in seinem Schwerpunkt um eine robuste Achse 56 schwenkbaren Waagebalkens 55. Das nicht geschlitzte Ende 57 des Waagebalkens 55 ragt in den Bereich der Stufen 30, 31 der Stufenscheibe 15, so daß beim Drehen dieser Scheibe 15 unter der Einwirkung der Zugfeder 16 sich eine der jeweiligen Stellung des Waagebalkens 55 zugeordnete Stufe 30, 31 an diesem fängt und die Stufenscheibe 15 anhält. Ob der Waagebalken 55 mit seinem Ende 57 in die obere Stufenreihe 30 oder in die untere Stufenreihe 31 eingreift, hängt von der jeweiligen Einstellung des Läufers 41 längs der kamerafesten Achse 42 ab, die ihrerseits über einen am Läufer 41 sitzenden Zapfen 58 festgelegt wird. Wie diese Schaltvorgänge im einzelnen ablaufen, ist weiter unten ausführlicher dargetan.
  • In der Fig. 1 gezeigten Schaltstellung ist der Zeitstellring 2 über die Klaue 7 und die Ausnehmung 40 mit der Kurvenscheibe 32 gekuppelt, während der Blendenstellring 8 durch den in seinen Einschnitt 10 greifenden Stift 23 mit der Stufenscheibe 15 gekuppelt ist; gleichzeitig ist die Zeitskala 25b den Skalenmarken 38 zugeordnet und die Blendenskala 38 hinter einer Abdeckplatte der Kamera verborgen. Es kann also die Belichtungszeit (bei 37) von Hand eingestellt werden, während die Blendeneinstellung über die vom Belichtungsmesser gesteuerte Automatik entsprechend dem gemessenen Belichtungswert erfolgt.
  • Auf einer kamerafesten Achse 59 sitzt beweglich eine Schaltscheibe 60. Diese Scheibe 60 kann mittels einer nicht dargestellten Handhabe aus ihrer gezeichneten Stellung um 180° entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers bewegt und, umgekehrt, dann in die Ausgangslage zurückgeführt werden. Am Umfang der Scheibe 60 sind vier jeweils um 90° gegeneinander versetzte Aussparungen 61 vorgesehen, in welche sowohl eine zur Lagensicherung der Scheibe dienende Feder 62 als auch zwei Nasen 63 und 64 zweier Sperrhebel 65 und 66 einrasten können. Die Sperrhebel 65, 66 sind hintereinander um den gleichen Drehpunkt beweglich am Kameragehäuse montiert. Der abgekröpft dargestellte Sperrhebel 65, 67 (Fig. 2) ist der Stufenscheibe 15, der dahinterliegende, eben verlaufend gezeichnete Sperrhebel 66, 68 der Kurvenscheibe 32 zugeordnet. Die Sperrhebel haben die Aufgabe, ein Umschalten der Schaltscheibe 60 zu verhindern, solange sich die Stufenscheibe 15 und die Kurvenscheibe 32 nicht in einer hierfür vorgesehenen Endstellung befinden. Erst dann, wenn diese End-oder Ausgangsstellung von beiden Scheiben 15 und 32 eingenommen wird, drücken zwei Nasen 69 und 70, von denen die eine an der Kurvenscheibe 32, die andere an der Stufenscheibe 15 sitzt, gegen die Hebelenden 67 und 68 und heben die Sperrnasen 63 und 64 der Sperrhebel 65 und 66 aus der Sperrnut der Schaltscheibe 60, die nun zur Umschaltung gedreht werden kann.
  • Heben die beiden Nasen 69 und 70 die Sperrung der Scheibe 60 durch die Hebel 65 und 66 auf, so liegen der Einschnitt 4 des Zeitstellringes 2 und der Einschnitt 10 des Blendenstellringes 8 im Drehbereich des auf dem Schalthebel 20 sitzenden Zapfens 23. Gleichzeitig befindet sich die Ausnehmung 40 der Kurvenscheibe 32 im Einfallbereich der Klaue 7 (des Hebels 5 am Zeitstellring 2) und der Nase 13 (des Hebels 11 am Blendenstellring 8). Nunmehr kann das Umschalten erfolgen. Dreht man hierzu die Scheibe 60 in Richtung des Pfeiles 71 so weit, bis die Feder 62 aus der Aussparung 61a in die Aussparung 61b rastet, so hat sich ein auf der Scheibe 60 befestigter Zapfen 72 bis zu einer Stellung 72a bewegt. Dabei hat er über ein Langloch 73 den Schieber 25 aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung so weit nach unten verschoben, daß über seine Schlitzführung 24 der Zapfen 23 in den offenen Schlitz 14 der Aussparungen 3 und 9 am Zeit- und Blendenstellring gebracht wurde, so daß Zeitwert und Blendenwert nach freier Wahl von Hand eingestellt werden können. Die vom Belichtungsmesser gesteuerte Einstellautomatik ist in dieser Schaltstellung außer Betrieb gesetzt, denn der Zeit- und der Blendenstelhzng (2 und 8) einerseits sind von der Stufen- und der Kurvenscheibe (15 und 32) anderseits entkuppelt. Gleichzeitig mit der Schaltscheibe 60 wurde aber auch der auf ihr sitzende Stift 74 in seine Stellung 74a gedreht, wo er im Grunde 75 einer Gabel 76 einen Winkelhebe177 in einer Mittelstellung hält, in der eine bei 78 am Schieber 25 angreifende Zugfeder 79 sich direkt über dem Hebeldrehpunkt 80 spannt, so daß der Zapfen 58 das Meßwerk in Mittelstellung und sich selber außerhalb der Anschlagbereiche der Stufenreihen 30 und 31 hält. Dreht man die Schaltscheibe 60 in Pfeilrichtung 71 um weitere 90°, so kommt der Zapfen 72 aus seiner Stellung 72 a in die Stellung 72 b, schiebt den Schieber abwärts, so daß dessen Schlitzführung 24 den Zapfen 23 des Stufenscheibenhebels 20 in den Einschnitt 4 des Zeitstellringes 2 und die Nase 13 am Hebel 11 des Blendenstellringes 8 in die Ausnehmung 40 der Kurvenscheibe 32 drückt. Gleichzeitig hat sich der Stift 74 von 74 a nach 74 b bewegt und den Winkelhebel 77 über seine Schlitzführung 81 den Zapfen 58 in den Anschlagbereich der Stufenreihe 31 bringen lassen. Der Winkelhebel 77 wird durch die nunmehr unterhalb des Schwenkpunktes 80 verlaufende Zugkraft der Feder 79 sicher in seiner Stellung gehalten. In dieser letztbeschriebenen Schaltstellung, in der zugleich die Blendenskala 38a freigegeben und die Zeitskala 25 b verdeckt ist, kann also die Blende von Hand eingestellt werden, während die Zeiteinstellung über die vom Belichtungsmesser gesteuerte Automatik entsprechend dem gemessenen Belichtungswert erfolgt: Da der Zapfen 58 in den beiden Endstellungen des Winkelhebels 77 an der Kurve 34 bzw. 35 der Kurvenscheibe 32 anliegt, überträgt er den über diese Scheibe (bei 37 und 38a bzw. 25b) von Hand eingestellten Wert der Blende bzw. der Belichtungszeit auf den Schieber 41 und damit auf die Stellung des Meßwerks 51. Da diese von der Skalentrommel 43 her auch der jeweiligen Filmempfindlichkeit entspricht, werden auf diese Weise alle vorgewählten Belichtungsfaktoren bei der selbsttätigen Einstellung des letzten Belichtungsfaktors berücksichtigt.
  • Die Fig. 5 und 6 sollen ein mögliches Gesicht einer gemäß dem Erfindungsgegenstand aufgebauten photographischen Kamera veranschaulichen. Je nach Einstellung der Schaltscheibe 60 kann am Verschlußgehäuse 1 durch Drehen von Hand entweder der gewünschte Zeit- oder Blendenwert oder aber es können (bei einer Mittelstellung) beide dieser Werte eingestellt werden. Das Stellrad 43 wird beim Einlegen des Films auf die entsprechende Filmempfindlichkeit gedreht. Dieses Rad 43 kann nur bei geöffneter Kamerarückwand bedient werden. Durch Anvisieren des Aufnahmegegenstandes durch den Sucher 82 wird auch die photoelektrische Zelle 83 in die gewünschte Richtung gebracht, aus der sie die Lichtmenge für den Meßstrom empfängt, der die automatische Einstellung des einen Belichtungsorgans bestimmt. Die Auslösung der belichtungswertrichtigen Belichtung erfolgt mittels eines Knopfes 84. Den Filmtransport bewirkt ein Drehknopf 85.
  • Außer den hier beschriebenen erfindungsgemäßen Anordnungen können bei der Kamera auch alle anderen bereits bekannten Kupplungsmechanismen, wie beispielsweise Filmfortschaltung und Verschlußaufzug, Belichtungs- und Filmsperre u. dgL, vorge- ; sehen. sein. Auch kann der Auslöseknopf 84 derart ausgebildet werden, daß er alle zum laufenden Bedienen der Kamera notwendigen Arbeitsgänge in richtiger Reihenfolge bewirkt, so daß (mit Ausnahme der Einstellung der Aufnahmeentfernung) eine vollautomatische Kamera mit nur einer Bedienungshandhabe gegeben ist.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit Vorrichtungen zum Kuppeln der Einstellelemente für Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit, bei welcher der Belichtungswert abhängig vom Meßwert eines elektrischen Belichtungsmessers automatisch einstellbar ist, wobei ein oder mehrere Schaltmittel vorgesehen sind, welche gestatten, wahlweise entweder den Blenden- oder den Zeitstellring von Hand auf einen gewünschten Ausgangswert zu stellen und dabei gleichzeitig die Einwirkung der vom Belichtungsmesser gesteuerten Einstellautomatik für den richtigen Belichtungswert auf das entsprechende andere Einstellorgan, also auf den Zeit- oder den Blendenstelh-ing, umzuschalten und außerdem eine Mittelstellung herbeizuführen, bei welcher die Einstellautomatik von beiden Einstellorganen für Blende und Zeit abgeschaltet und jedes einzelne Organ frei für sich von Hand einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der um die Objektivfassung der Kamera drehbare Zeitstellring (2) und der gleichermaßen angeordnete Blendenstellring (8) als kuppelbare Ringscheiben ausgebildet sind, hinter denen sich zwei weitere, das Kameraobjektiv ebenfalls umschließende ringscheibenförmige Einstellglieder befinden, von denen das eine als vom Belichtungsmesser beeinftußte Stufenscheibe (15), das andere als Kurvenscheibe (32) ausgebildet ist, über welche die vorgewählten Belichtungsfaktoren berücksichtigt werden.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den vier hintereinander angeordneten Ringscheiben (2, 8, 15; 32) Kupplungseinrichtungen derart vorgesehen sind, daß wahlweise die Stufenscheibe (15) und die Kurvenscheibe (32) je für sich paarweise mit dem Blendenstellring (8) und dem Zeitstellring (2) kuppelbar sind.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zeitstellring (2) und auf dem Blendenstellring (8) je ein Rasthebel (5, 11) schwenkbar befestigt ist, mit welchem wahlweise der Zeitstellring oder der Blendenstellring mit der Kurvenscheibe (32, 40) gekuppelt werden kann.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (32) mit einer Handhabe (36) und einem Zeiger (37) versehen ist, mit deren Hilfe sie auf gewisse, von einer Markenskala (38) ablesbare Werte eingestellt werden kann.
  5. 5. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßwerk des elektrischen Belichtungsmessers gegenüber dem Kamerakörper verschiebbar angeordnet ist.
  6. 6. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand vorgenommene Drehung der Kurvenscheibe (32) mittels einer in ihr angebrachten kurvenförmigen Aussparung (33) und eines an deren gekurvten Umgrenzungen (34, 35) gleitenden Taststiftes (58) derart auf die vom Belichtungsmesser gesteuerte Einstellautomatik übertragen wird, daß sich jeweils der Wert des automatisch eingestellten Belichtungsfaktors (Zeit oder Blende) mit dem manuell vorgewählten Wert des anderen Belichtungsfaktors (Blende oder Zeit) zum wertgerechten Betrag des vom Belichtungsmesser ermittelten Belichtungswertes kombiniert.
  7. 7. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenscheibe (15) derart mit auf einer Kurvenlinie hintereinander angeordneten Stufen (30, 31) versehen ist, daß sie je nach der Stellung eines ortsveränderlichen Anschlages (57), welche vom jeweils gemessenen Belichtungswert abhängt, nach mehr oder weniger großer, durch Federkraft (16) bewirkter Drehung mit einer ihrer Stufen gegen diesen Anschlag läuft. B.
  8. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenscheibe (15) zwei im gegenläufigen Sinn gestufte Stufenreihen (30, 31) besitzt, wobei jede dieser Stufenreihen einem Belichtungsfaktor, vorzugsweise der Blende bzw. der Belichtungszeit, zugeordnet ist und Mittel vorgesehen sind, die es gestatten, die Einstellautomatik durch Umschalten auf den einen oder den anderen Belichtungsfaktor wirken zu lassen.
  9. 9. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stufenscheibe (15) ein schwenkbarer Schalthebel (20) befestigt ist, der an seinem einen Ende in definierten Stellungen gerastet wird und am anderen Ende einen Schaltzapfen (23) trägt, welcher in der einen Endlage den Zeitstellring (2), in der anderen Endlage den Blendenstellring (8) mit der Stufen-Scheibe (15) kuppelt und in der Mittelstellung beide entkuppelt.
  10. 10. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Einstellautomatik und die Umschaltung des Schalthebels (20) der Stufenscheibe (15) von den Einstellelementen für die Blende (8) auf diejenigen für die Belichtungszeit (2) über einen Schieber (25) gleichzeitig bewirkt werden.
  11. 11. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber (25) eine mit einer Zahlenskala (25b) versehene Fahne (25a) angebracht ist, welche in der einen Endstellung eine bei den Einstellmarken (38) für den Kurvenscheibenzeiger (37) vorgesehene Zahlenskala (38a) verdeckt, in der anderen Endstellung die auf ihr angebrachte Zahlenskala (25 b) hinter einer Abdeckplatte verschwinden läßt und in ihrer Mittelstellung beide Skalen verdeckt.
  12. 12. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung des automatischen Einstellmechanismus von der einen Stufenbahn (30 oder 31) auf die andere Stufenbahn (31 bzw. 30) der Stufenscheibe (15) gleichzeitig mit der Kupplungsumschaltung durch den Schieber (25) von einer gerasteten Handhabe (60) aus über einen Winkelhebel (77) erfolgt, welcher von einer Feder derart beeinflußt ist, daß die Federkraft je nach der Schalterstellung diesseits oder jenseits des Hebeldrehpunktes wirkt.
  13. 13. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Sicherungseinrichtung (65, 66), welche ein Bedienen der Umschaltscheibe (60) verhindert, solange sich die Einstellglieder (15, 32, 20, 23) für die Belichtungseinstellung nicht in einer vorbestimmten Lage befinden.
  14. 14. Photographische Kamera nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einlegen des Negativmaterials dessen Empfindlichkeitsgrad durch entsprechendes stufenweises Verschieben der Nulllage der vom Belichtungsmesser gesteuerten Einstellautomatik einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 641856, 649 259, 869 006, 887 906, 888 358; österreichische Patentschrift Nr. 179192; schweizerische Patentschrift Nr. 290 320; französische Patentschriften Nr. 681692, 822 377.
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