DE1112857B - Einrichtung zum Spuerbarmachen eines Druckpunktes bei der Betaetigung des Fahrpedals von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zum Spuerbarmachen eines Druckpunktes bei der Betaetigung des Fahrpedals von KraftfahrzeugenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B77/00—Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
- F02B77/08—Safety, indicating, or supervising devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K26/00—Arrangements or mounting of propulsion unit control devices in vehicles
- B60K26/02—Arrangements or mounting of propulsion unit control devices in vehicles of initiating means or elements
- B60K26/021—Arrangements or mounting of propulsion unit control devices in vehicles of initiating means or elements with means for providing feel, e.g. by changing pedal force characteristics
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02D11/00—Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated
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Description
- Einrichtung zum. Spürbarmachen eines Druckpunktes bei der Betätigung des Fahrpedals von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Spürbarmachen eines Druckpunktes bei der Betätigung des Fahrpedals von Kraftfahrzeugen, um dem Fahrzeugführer den wirtschaftlichsten Betriebsbereich der Antriebsmaschine erkennen zu lassen und dem Betätigungsfuß eine Abstützung zur Vermeidung von Ermüdungserscheinungen zu geben.
- Eine bekannte Vorrichtung dieser Art arbeitet derart, daß ein stufenartiges Hindernis an einer Fläche angebracht ist, auf der ein Abschnitt eines übertragungsgestängegliedes des Fahrpedals mit ungefähr gleichbleibendem Widerstand gleiten kann, wobei entweder diese Gleitfläche oder der diese berührende Gestängeteil gegen die Wirkung einer Federkraft um die Stufenhöhe des Hindernisses Bewegungsfreiheit besitzt.
- Der mit dieser Vorrichtung erreichte Druckpunkt ist allerdings zur Drosselklappenstellung nicht exakt einzustellen, da nicht nur die Gelenkspiele des übertragungsgestänges als Fehlerquelle wirken, sondern auch die elastische Motoraufhängung bei verschiedener Drehmomentabgabe als solche wirkt.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, die Einrichtung zum Erreichen eines Druckpunktes direkt an den Vergaser zu bauen. Dabei ist auf der Drosselklappenwelle eine Kurvenscheibe gelagert, die von in einer gegenüber dem Vergasergehäuse verstellbaren und feststellbaren Dose gelagerten Kugeln beaufschlagt ist. Beim Druckpunkt rollen diese Kugeln auf der Kurvenscheibe über eine absatzartige Erhöhung.
- Beiden beschriebenen Einrichtungen haftet ein gemeinsamer Mangel an, der sich besonders im Betrieb bemerkbar macht. Der Druckpunkt tritt auch bei Bergfahrten bzw. Stadtfahrten auf, wo er normalerweise unerwünscht ist, weil er das zügige Gasgeben beim Beschleunigen stört.
- Aufgabe der Erfindung ist es, den Druckpunkt im Betätigungsweg des Gaspedals eines Kraftfahrzeuges so auszubilden, daß er das zügige Gasgeben nicht stört und trotzdem dem Fuß bei Autobahnfahrten eine Stütze bietet.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch Einrichtungen gelöst, welche den Druckpunkt nur beim Betätigen des Fahrpedals von der Leerlaufstellung her spürbar machen und welche die Spürbarkeit dieses Punktes unwirksam machen, wenn das Fahrpedal nach überwindung des Druckpunktes und anschließendem Unterschreiten des Punktes erneut diesen Punkt überschreitet, ohne vorher in die Leerlaufstellung zurückgekehrt zu sein.
- Dazu wird nach der Erfindung auf der Drosselklappenwelle des Vergasers ein Ankerteil befestigt und mit federnden Rasten versehen, die in Ausnehmungen eines auf der Drosselklappenwelle begrenzt schwenkbaren Gehäuses einrasten.
- Das Gehäuse ist in seinem Schwenkbereich durch zwei Stellschrauben, die sich an einem Anschlag des Vergasergehäuses abstützen, einstellbar.
- An Hand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Mittelschnitt durch die Einrichtung nach Fig. 2, Fig. 2 die Einrichtung in einer Ansicht, Fig. 3 und 4 eine Ansicht und einen Schnitt des schwenkbaren Gehäuses der Einrichtung nach Fig. 1, Fig. 5 einen Teil des Ansaugrohres des Vergasers mit dem Anschlag für das schwenkbare Gehäuse. Die im Vergasergehäuse 1 gelagerte Drosselklappenwelle 2 ist über das dem Gestängehebel 3 gegenüberliegende Lager hinaus verlängert und trägt einen Ankerteil 4, der mit dieser fest verbunden ist. Im Ankerteil 4 sind entgegengesetzt als Rasten zwei Kugeln'5 geführt, die von Federn 6 beaufschlagt sind. Der Ankerteil 4 ist von einem drehbar auf der Drosselklappenwelle 2 gelagerten Gehäuse 7 umschlossen. Dieses ist mit zwei Ausnehmungen 8 gegenüber den Kugeln 5 sowie mit zwei durch Federn 9 gesicherten Stellschrauben 10 versehen, die sich abwechselnd an einem Anschlag 11 des Vergasergehäuses 1 abstützen.
- Die offene Seite des Gehäuses 7 ist mit einer Gummikappe 12 verschlossen und schützt somit die Einrichtung vor dem Verschmutzen.
- In der Leerlaufstellung der Drosselklappenwelle 2 stehen der Ankerteil 4 und das Gehäuse 7 so zueinander, daß die Kugeln 5 mittels der Federn 6 in die Ausnehmungen 8 eingerastet sind und eine der Stellschrauben 10 am Anschlag 11 des Vergasergehäuses 1 anliegt. Beim Gasgeben und damit Verdrehen der Drosselklappenwelle 1 wird sich bis zum zu kennzeichnenden Betriebsbereich die gesamte Einrichtung mitdrehen. Dann wird die zweite Stellschraube 10 am Anschlag 11 anliegen und den Drehbereich des Gehäuses 7 begrenzen. Bei weiterem Verdrehen der Drosselklappenwelle 2 zu größeren Öffnungswinkeln der Drosselklappe dreht sich der Ankerteil 4 unter dem Gehäuse 7 weiter, so daß die Kugeln. 5 entgegen der Kraft der Federn 6 aus den Ausnehmungen 8 gedrückt werden. Dieser Vorgang ist deutlich als Druckpunkt am Fahrpedal spürbar, wobei die Härte des Druckpunktes durch die Größe der Ausnehmungen 8 bzw. der Kugeln 5 oder durch die Federkraft der Federn 6 bestimmt ist.
- Nachdem dieser Druckpunkt überwunden ist, gleiten die Kugeln 5 an der Innenseite des Gehäuses 7 bis zur Vollaststellung der Drosselklappenwelle 2.
- Wird jetzt das Gas zurückgenommen, dann drehen durch Reibschluß die Kugeln 5 das Gehäuse mit zurück, bis die erste Stellschraube 10 den Anschlag 11 erneut berührt. Erst dann gleiten die Kugeln 5 bei weiterem Drosseln der Antriebsmaschine den Ausnehmungen 8 zu und erreichen diese bei Leerlaufstellung der Drosselklappenwelle z. Bei erneutem Gasgeben wiederholt sich dieser Vorgang. Wird nach überschreiten des Druckpunktes das Fahrpedal nur teilweise zurückgenommen, d. h., erreicht es nicht die Leerlaufstellung, dann ist bei erneutem Gasgeben kein Druckpunkt zu spüren, da die Kugeln 5 noch nicht in die Ausnehmungen 8 eingerastet sind. Dieser Einrastbereich sowie die Lage des Druckpunktes können mittels der Stellschrauben 10, die durch Federn 9 gesichert sind, eingestellt werden.
- Der besondere Vorteil der nach der Erfindung vorgeschlagenen Neuerung besteht darin, daß dem Fahrzeugführer jederzeit der Druckpunkt als Kontrollmöglichkeit und Fußstütze bei langen Autobahnfahrten zur Verfügung steht, dieser aber bei Berg- und Stadtfahrten nicht stört, da er nur nach vorhergegangener Leerlaufstellung des Fahrpedals neu zu spüren ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Spürbarmachen eines Druckpunktes bei der Betätigung des Fahrpedals eines mittels Brennkraftmaschine angetriebenen Kraftfahrzeuges - vorzugsweise eine solche Vorrichtung, die ummittelbar mit dem Vergaser baulich vereinigt ist -, gekennzeichnet durch Einrichtungen, welche den Druckpunkt nur beim Betätigen des Fahrpedals von der Leerlaufstellung her spürbar machen und welche die Spürbarkeit dieses Punktes unwirksam machen, wenn das Fahrpedal nach Überwindung des Druckpunktes und anschließendem Unterschreiten des Punktes erneut diesen Punkt überschreitet, ohne vorher in die Leerlaufstellung zurückgekehrt zu sein.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drosselklappenwelle (2) des Vergasers ein Ankerteil (4) befestigt und mit federnden Rasten (5) versehen ist, die in Ausnehmungen (8) eines auf der Drosselklappenwelle (2) begrenzt schwenkbaren Gehäuses (7) einrasten.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) in seinem Schwenkbereich durch zwei Stellschrauben (10), die sich an einem Anschlag (11) des Vergasergehäuses (1) abstützen, einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 832 962, 932 939, 1002636.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV18678A DE1112857B (de) | 1960-05-23 | 1960-05-23 | Einrichtung zum Spuerbarmachen eines Druckpunktes bei der Betaetigung des Fahrpedals von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1112857B true DE1112857B (de) | 1961-08-17 |
Family
ID=7577284
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEV18678A Pending DE1112857B (de) | 1960-05-23 | 1960-05-23 | Einrichtung zum Spuerbarmachen eines Druckpunktes bei der Betaetigung des Fahrpedals von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1112857B (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE832962C (de) * | 1949-05-10 | 1952-03-03 | Daimler Benz Ag | Regelung der Brennstoffbelieferung von Brennkraftmaschinen, insbesondere Fahrzeug-Vergasermaschinen |
DE932939C (de) * | 1953-08-07 | 1955-09-12 | Hermann Vogt | Vorrichtung zur Einsparung von Brennstoff, insbesondere an Vergasern von Brennkraftmaschinen |
-
1960
- 1960-05-23 DE DEV18678A patent/DE1112857B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE832962C (de) * | 1949-05-10 | 1952-03-03 | Daimler Benz Ag | Regelung der Brennstoffbelieferung von Brennkraftmaschinen, insbesondere Fahrzeug-Vergasermaschinen |
DE932939C (de) * | 1953-08-07 | 1955-09-12 | Hermann Vogt | Vorrichtung zur Einsparung von Brennstoff, insbesondere an Vergasern von Brennkraftmaschinen |
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