DE1112409B - Filter fuer Luftschutzzwecke - Google Patents
Filter fuer LuftschutzzweckeInfo
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- DE1112409B DE1112409B DED21608A DED0021608A DE1112409B DE 1112409 B DE1112409 B DE 1112409B DE D21608 A DED21608 A DE D21608A DE D0021608 A DED0021608 A DE D0021608A DE 1112409 B DE1112409 B DE 1112409B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B23/00—Filters for breathing-protection purposes
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
Es ist bekannt, Filter, insbesondere Filter für Luftschutzzwecke, so auszubilden, daß das Filtermaterial
in einem Behälter rüttelsicher gelagert ist. Der Behälter ist mit einem Anschlußstutzen zum Anschluß
an eine Zuluftleitung versehen, durch die die zu reinigende Luft in das Filter geleitet wird. Außerdem
hat der Behälter eine Öffnung, durch die die gereinigte Luft austritt. An der Abluftöffnung kann
auch ein Anschlußstutzen zum Anschluß an Rohrleitungen angeordnet sein. Die bekannte Ausbildung
der Filter hat den Nachteil, daß nach Verbrauch der Filtermasse zum Einfüllen neuer Filtermasse die
Rohranschlußverbindungen gelöst werden müssen. Außerdem muß während des Auswechselns der
Filtermasse die Belüftung eingestellt werden. Das Auswechseln der Filtermasse kann also nur in Betriebspausen
geschehen.
Es ist ferner bereits ein Gerät zum Filtern von Gasen und Dämpfen mit mehreren waagerechten,
senkrechten oder geneigten Kammern bekanntgeworden, bei dem jede einzelne Kammer absperrbar
ist. Die Kammern können mit leicht austauschbaren Sieben oder Schlackenwoll-, Baumwoll-, Wollfilzoder
Asbestfiltern gefüllt sein.
Die bekannte Vorrichtung ist verhältnismäßig umständlich aufgebaut, denn zum Absperren der einzelnen
Kammern müssen jeweils zwei Drosselklappen betätigt werden. Auch lassen sich die Kammern nicht
leicht entleeren.
Es ist weiterhin ein Verfahren zum Reinigen von Gasen und Flüssigkeiten von dispergierten Stoffen,
insbesondere auch zum Reinigen der Atemluft, bekannt, bei dem die zu reinigenden Gase oder Flüssigkeiten
in einzelnen getrennten Stromstößen durch eine mit porösen Filterstoffen gefüllte Reinigungsvorrichtung
geführt werden, deren freier Raum dem Volumen eines Gas- oder Flüssigkeitsstoßes bzw.
eines Einatemstoßes entspricht. Bei dieser Vorrichtung können an einem Verteilerrohr mehrere Filter
angeschlossen sein, die an ihrer Abgangsseite mit einer Sammelleitung verbunden sind. Die in dem
Verteilerrohr liegenden Öffnungen der Filter werden durch Klappen abgeschlossen, die durch eine Spindel
einzeln geöffnet bzw. geschlossen werden. Zum Reinigen eines ständig fließenden Luftstromes sind
mindestens zwei Filter erforderlich. Mithin kann bei Anordnung von nur zwei Filtern nicht das eine Filter
zum Auswechseln der Filtermasse ausgeschaltet werden.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Bauformen zu beseitigen. Die Erfindung betrifft
ein Filter für Luftschutzzwecke, dessen Filter-
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee 53-55
Lübeck, Moislinger Allee 53-55
masse in einem Behälter in mehreren Kammern zwischen luftdurchlässigen Wänden angeordnet ist
und bei dem die Kammern durch hebelbetätigte Ventile absperrbar sind, und besteht darin, daß in dem
Behälter zwei Kammern nebeneinander angeordnet sind, deren Oberseite Öffnungen zum Einfüllen der
Filtermasse und deren Unterteil seitliche Öffnungen zum Entleeren der Kammern aufweist, und daß die
Absperrventile, die durch einen gemeinsamen Bedienungshebel betätigt werden, derart gekuppelt sind,
daß jeweils nur ein Ventil geöffnet ist.
Vorteilhaft sind an der Luftauslaßseite der Kammern Überdruckventile angeordnet, die sich beim
Durchdrücken der Luft selbsttätig öffnen, während sie sich beim Abschalten der Kammer selbsttätig
schließen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 eine Seitenansicht mit links der Linie A-A geöffneten Filtergehäuse,
Abb. 1 eine Seitenansicht mit links der Linie A-A geöffneten Filtergehäuse,
Abb. 2 eine Draufsicht sowie oberhalb der Linie B-B teilweise einen Schnitt in der Ebene C-C
und
Abb. 3 einen Schnitt in der Ebene D-D.
In dem Behälter 1 sind durch eine senkrechte Wand 2 und eine Querwand 3 zwei Kammern 4
und 5 gebildet. In jeder Kammer sind zwei senkrechte Siebwände 6 und 7 angeordnet, zwischen denen
die Filtermasse 8 gelagert ist. In der Zeichnung ist nur die eine Filterkammer dargestellt. Die folgenden
Ausführungen gelten jedoch sinngemäß auch für die andere Kammer. Hinten unten sind an den
Kammern 4, 5 Entleerungsöffnungen 9 und 10 angeordnet, während oben zwischen den Siebwänden 6
und 7 Einfüllöffnungen 11 liegen. Die mit den Öffnungen versehenen Stutzen sind in üblicher Weise
gasdicht verschließbar.
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Vor der Querwand 3 sind die Kammern durch senkrechte Wände 12 abgeschlossen, in die im Oberteil
des Behälters Öffnungen 13 eingelassen sind. Diese Öffnungen 13 können durch eine um die Achse
14 schwenkbare, als Absperrventil 15 dienende Klappe verschlossen werden. Beide Klappen sind
durch eine gemeinsame Antriebskette 16 verbunden. An der einen Klappe ist ein Bedienungshebel 17 befestigt.
Die Klappen sind so zueinander angeordnet, daß, wenn die eine Klappe die zugehörige Öffnung
13 verschließt, die andere Klappe sich in geöffneter Stellung befindet. Beide Klappen werden durch den
Hebel 17 gemeinsam bedient. Die Luft strömt durch den Anschlußstutzen 18, den Vorraum 19 und die
Öffnung 13 in den Raum 20. Von da durchströmt sie etwa in horizontaler Richtung die Filtermasse 8 und
gelangt in den Raum 21. Dieser ist auf der Vorderseite des Filters durch eine Wand 22 abgeschlossen,
in die das Überdruckventil 23 eingelassen ist. Die Luft wird aus diesem Überdruckventil herausgedrückt.
Das Überdruckventil schließt sich selbsttätig, wenn die zugehörige Klappe der Einlaßöffnung
13 geschlossen ist.
Der Raum 24, in dem die Überdruckventile 23 liegen, ist durch die Wand 25 von dem darüberliegenden
Vorraum 19 getrennt. Die Luft entweicht durch den Abgangsstutzen 26.
Beim Betrieb des Filters wird die zu reinigende Luft nur durch die eine Kammer geleitet. Wenn die
Filtermasse dieser Kammer verbraucht ist, wird die Klappe 15 geschlossen, wodurch gleichzeitig die entsprechende
Klappe der anderen Kammer geöffnet wird. Die Luft strömt dann nicht mehr durch die
erste Filterkammer. Die Entleerungsöffnung 9 bzw. und die Einfüllöffnungen 11 werden geöffnet. Die
Filtermasse kann herausgezogen und durch neue ersetzt werden. Die Luftführung wird wieder auf die
erste Kammer eingestellt, sobald die Filtermasse der zweiten Kammer verbraucht ist.
Claims (2)
1. Filter für Luftschutzzwecke, dessen Filtermasse in einem Behälter in mehreren Kammern
zwischen luftdurchlässigen Wänden angeordnet ist und bei dem die Kammern durch hebelbetätigte
Ventile absperrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (1) zwei Kammern (4, 5)
nebeneinander angeordnet sind, deren Oberseite Öffnungen (11) zum Einfüllen der Filtermasse (8)
und deren Unterteil seitliche Öffnungen (9, 10) zum Entleeren der Kammern aufweist, und daß
die Absperrventile (15), die durch einen gemeinsamen Bedienungshebel (17) betätigt werden,
derart gekuppelt sind, daß jeweils nur ein Ventil geöffnet ist.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Luftauslaßseite der Kammern
(4, S) Überdruckventile (23) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 8 806, 479 159.
Deutsche Patentschriften Nr. 8 806, 479 159.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 650/38 7.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED21608A DE1112409B (de) | 1955-11-03 | 1955-11-03 | Filter fuer Luftschutzzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED21608A DE1112409B (de) | 1955-11-03 | 1955-11-03 | Filter fuer Luftschutzzwecke |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1112409B true DE1112409B (de) | 1961-08-03 |
Family
ID=7037144
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED21608A Pending DE1112409B (de) | 1955-11-03 | 1955-11-03 | Filter fuer Luftschutzzwecke |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1112409B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3403197A1 (de) * | 1984-01-31 | 1985-08-01 | Drägerwerk AG, 2400 Lübeck | Raumfilter fuer schutzraeume |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE479159C (de) * | 1929-07-10 | Auergesellschaft Gmbh | Verfahren zum Reinigen von Gasen und Fluessigkeiten von dispergierten Stoffen |
-
1955
- 1955-11-03 DE DED21608A patent/DE1112409B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE479159C (de) * | 1929-07-10 | Auergesellschaft Gmbh | Verfahren zum Reinigen von Gasen und Fluessigkeiten von dispergierten Stoffen |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3403197A1 (de) * | 1984-01-31 | 1985-08-01 | Drägerwerk AG, 2400 Lübeck | Raumfilter fuer schutzraeume |
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