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DE1111818B - Verfahren zur Herstellung waermefester, gehaerteter Polymerer - Google Patents

Verfahren zur Herstellung waermefester, gehaerteter Polymerer

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Publication number
DE1111818B
DE1111818B DE1956P0016789 DEP0016789A DE1111818B DE 1111818 B DE1111818 B DE 1111818B DE 1956P0016789 DE1956P0016789 DE 1956P0016789 DE P0016789 A DEP0016789 A DE P0016789A DE 1111818 B DE1111818 B DE 1111818B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
polymer
molecular weight
minutes
bischloroformate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956P0016789
Other languages
English (en)
Inventor
Earl Joseph Goldberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE1111818B publication Critical patent/DE1111818B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L75/00Compositions of polyureas or polyurethanes; Compositions of derivatives of such polymers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung wärmefester, gehärteter Polymerer Die Herstellung von Polyurethanen entweder durch Reaktion von Diisocyanaten mit Glykolen oder durch Reaktion von Bischlorameisensäureestern von Diolen mit Diaminen ist bekannt. Diese Produkte wurden in vielen Fällen vernetzt. Solchen vernetzten Produkten fehlten jedoch eine oder mehrere für einen Kautschukersatz wünschenswerte Eigenschaften. So wird z. B. in der deutschen Patentschrift 963 473 die Reaktion diprimärer Diamine oder primärer-sekundärer Diamine mit Bischlorameisensäureestern niedrigmolekularer Glykole unter Bildung linearer Polyurethane mit aliphatische C = C-Gruppen enthaltenden Seitenketten und die anschließende Vernetzung der linearen Produkte durch Polymerisation der Seitenketten beschrieben. Diese Produkte ähneln, wie dies das nachstehende Beispiel XIV zeigt, im allgemeinen eher plastischen Kunststoffen als Elastomeren und ermangeln, selbst in vernetzter Form, vieler für einen brauchbaren Kautschukersatz erforderlicher Eigenschaften. Es wurden auch organische Diisocyanate mit hochmolekularen, OH-Gruppen aufweisenden Polyglykoläthern, d. h. Polyalkylenglykoläthern, Poly (O und S)-alkylenglykolmischäthern, Polyalkylen-arylenglykoläthern, Poly (O und S)-alkylen-arylenglykolmischäthern, sowie mit endständige Hydroxylgruppen aufweisenden polymeren, aliphatischen Kohlenwasserstoffen umgesetzt. Die erhaltenen Produkte bilden nach Reaktion mit einem Kettenverlängerungsmittel bei Aushärtung mit Polyisocyanaten wertvolle Elastomere. Diese gehärteten, elastomeren Produkte besitzen ausgezeichnete Eigenschaften bei niedriger Temperatur sowie eine ausgezeichnete Abriebbeständigkeit, deren Wärmefestigkeit war jedoch in der Regel bei hohen Temperaturen unbefriedigend.
  • Obwohl der Grund für diese Wärmeinstabilität nicht genau bekannt ist, darf man doch annehmen, daß diese Elastomeren Gruppierungen aufweisen, welche unter Verschiebung von Wasserstoffatomen und anschließender Bildung von Isocyanatgruppen eine Spaltung in der Wärme ermöglichen.
  • Es wurde nun gefunden, daß aus einer bestimmten Gruppe von Diaminen und einer bestimmten Gruppe von Bischlorameisensäureestern hochmolekularer Dihydroxyverbindungen erhaltene lineare Polymere zu elastomeren Polyurethanen mit ausgezeichneten Eigenschaften und besserer Wärmefestigkeit als die vorstehend erwähnten, aus organischen Diisocyanaten erhaltenen kautschukartigen Produkte ausgehärtet werden können.
  • Gemäß der Erfindung erhält man wärmefeste, gehärtete Polymere durch auf an sich bekannte Weise erfolgende Härtung eines linearen Polymeren, welches durch Reaktion eines Bischlorameisensäureesters mit einem Molekulargewicht von mindestens 875 eines Polyalkylenglykoläthers, eines Poly (O und S)-alkylenglykolmischäthers, eines Polyalkylen-arylenglykoläthers, eines Poly (O und S)-alkylen-arylenglykolmischäthers oder eines Polymeren ungesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe mit endständigen Hydroxylgruppen mit einem Diamin, und zwar entweder mit einem Diazacycloalkan oder mit einem Arylen-oder Alkylendiamin, erhalten wurde, wobei in dem letzteren jede Aminogruppe einen Alkyl-, Alkanol-, Alkenyl-, Alkenyläther-oder Alkenylesterrest trägt und wobei mindestens einer der zum Aufbau des linearen Polymeren beitragenden Reaktionsteilnehmer eine in einer Seitenkette des linearen Polymeren auftretende Hydroxylgruppe oder reaktionsfähige olefinische Gruppierung enthält ; die Menge dieser Reaktionsteilnehmer ist dabei so bemessen, daß das gebildete lineare Polymere zu mindestens 60°/o aus Resten des Bischlorameisensäureesters mit einem Molekulargewicht von mindestens 875 besteht und daß jeweils auf einen Molekülabschnitt des Linearpolymeren mit einem Molekulargewicht von 8000 mindestens eine solche Seitenkette kommt. Gegebenenfalls kann an der Reaktion des Bischlorarneisensäureesters mit dem Diamin noch ein Bischlorameisensäureester eines nichtpolymeren Glykols oder Phosgen oder ein anderes Carbonylchlorid als Kettenverlängerungsmittel teilnehmen.
  • Die eine neue chemische Verbindungsgruppe darstellenden ungehärteten, linearen Polymeren besitzen keine durch Wasserstoffatome substituierten Urethan-oder Harnstoff-Stickstoff-Atome und enthalten außerdem Seitenketten mit wirksamen Angriffsstellen für die Aushärtung in Form einer Hydroxylgruppe oder einer aliphatischen C = C-Gruppierung.
  • Die sich abspielende Hauptreaktion erfolgt zwischen dem Bischlorameisensäureester mit einem Molekulargewicht über 875 (auch als » Bischlorameisensäureester eines hochmolekularen Glykols « bezeichnet) und dem Diamin ; diese Reaktion kann jedoch verschiedenartig durchgeführt werden, z. B. indem man den hochmolekularen Bischlorameisensäureester mit einem molaren Überschuß des Diamins umsetzt und dann mit dem Kettenverlängerungsmittel zur Reaktion bringt.
  • Natürlich können die Verfahren zur Herstellung der ungehärteten, linearen Polymeren verschiedene Abänderungen, erfahren, und bei jedem zur Anwendung kommenden Verfahren können Mischungen der verschiedenen Reaktionsteilnehmer, z. B. zwei oder mehr verschiedene Bischlorameisensäureester » hochmolekularer Glykole «, verwendet werden.
  • Die Bischlorameisensäureester der hochmolekularen Glykole, welche sich zur Herstellung der ungehärteten, linearen Polymeren eignen, sind Verbindungen der Formel Cl-COO-G-OOC-Cl worin G ein zweiwertiger organischer Rest mit einem Molekulargewicht von mindestens etwa 716 bedeutet.
  • Diese Verbindungen können durch Reaktion eines » Glykols mit hohem Molekulargewicht « mit Phosgen hergestellt werden. Die Bischlorameisensäureester der » hochmolekularen Glykole « besitzen Molekulargewichte von mindestens 875, können jedoch auch Molekulargewichte bis zu etwa 10000 aufweisen. In der Regel sind Molekulargewichte von etwa 875 bis 5000 bevorzugt. Wenn diese Bischlorameisensäureester Seitenketten mit Angriffsstellen für die Aushärtung in Form einer Hydroxylgruppe oder einer aliphatischen C = C-Gruppierung besitzen, erhöht sich natürlich das Molekulargewicht des Bischlorameisensäureesters entsprechend dem Molekulargewicht der Seitenkette.
  • Verschiedene » hochmolekulare Glykole «, z. B. Polyalkylenglykoläther, Polyalkylenglykoläther-thioäther, Polyalkylen-arylenglykoläther, Polyalkylen-arylenglykoläther-thioäther und mehrere OH-Gruppen aufweisende polymere aliphatische Kohlenwasserstoffe können zur Bildung der Bischlorameisensäureester benutzt werden. Im allgemeinen sind die Polyalkylenglykoläther bevorzugt. Diese Verbindungen können durch die Formel HO (GO), H dargestellt werden, worin G eine Alkylengruppierung und n eine so große ganze Zahl bedeutet, daß der Polyalkylenglykoläther ein Molekulargewicht von mindestens 750 besitzt.
  • Nicht alle anwesenden Alkylenreste brauchen gleich zu sein. Diese Verbindungen erhält man für gewöhnlich durch Polymerisation cyclischer Äther, z. B. von Alkylenoxyden oder Dioxolan oder durch Kondensation von Glykolen. Der bevorzugte Polyalkylenglykoläther ist Polytetramethylenglykoläther, auch als Polybutylenglykoläther bekannt. Polyalkylenglykoläther, Polypropylenglykoläther, 1,2-Polydimethylathylenglykoläther und Polydecamethylenglykoläther sind typische Vertreter dieser Verbindungsklasse. Natürlich können auch andere Polyalkylenglykoläther verwendet werden, z. B. das bei der Mischpolymerisation erhaltene Produkt aus Tetrahydrofuran und l-Allyloxy-2, 3-epoxypropan. Dieser letztere Polyalkylenglykoläther besitzt eine Allyloxygruppe als Seitenkette.
  • Eine andere Klasse hochmolekularer Glykole, welche verwendet werden können, sind die Polyalkylenglykoläther-thioäther, welche durch die Formel HO (GY) nH dargestellt werden können, in welcher G Kohlenwasserstoffreste bedeutet, von denen mindestens einige Alkylengruppierungen sind, Y zum Teil Schwefel-und im übrigen Sauerstoffatom und n eine so große ganze Zahl ist, daß das » Glykol (ein Molekulargewicht von mindestens 750 besitzt. Diese » Glykole « können auf einfache Weise durch Kondensation verschiedener Glykole mit Thiodiglykol in Anwesenheit eines Katalysators, z. B. p-Toluolsulfonsäure, erhalten sein. Eine andere brauchbare Klasse von ) Glykolen « sind die Polyalkylen-arylenglykoläther.
  • Diese Glykole gleichen den Polyalkylenglykoläthern, nur mit der Ausnahme, daß einige Arylenreste zugegen sind. Die Phenylen-, Naphthylen-und Anthracenreste mit oder ohne Substituenten, wie Alkyl-oder Alkylengruppen, können verwendet werden, und im allgemeinen soll mindestens ein Alkylenätherrest mit einem Molekulargewicht von etwa 500 auf jeweils einen Arylenrest kommen. Wenn ein Teil der Athersauerstoffatome durch Schwefelatome ersetzt wird, erhält man einen Polyalkylenarylenglykoläther-thioäther, welcher ebenfalls gemäß der Erfindung verwendet werden kann.
  • Auch die Bischlorameisensäureester von endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polymeren ungesättigter Kohlenwasserstoffe können verwendet werden. Diese Verbindungen können entweder gesättigt oder ungesättigt sein. In der Regel sind jedoch die ungesättigten Verbindungen bevorzugt. Sie werden am einfachsten durch Polymerisation geeigneter polymerisierbarer, monoolefinisch ungesättigter Monomerer erhalten, von denen mindestens 50 °/0 konjugierte Diene sind.
  • Wie vorstehend erwähnt, können die ungehärteten, linearen Polymeren nach mehreren allgemeinen Verfahren hergestellt sein, einschließlich der Reaktion des Bischlorameisensäureesters des » hochmolekularen Glykols « mit einem vorstehend definierten Diamin.
  • Dabei reagiert das verfügbare Wasserstoffatom an der sekundären Aminogruppe mit dem Chloratom des Bischlorameisensäureesters unter Bildung einer Urethanbindung ohne Wasserstoff-an dem Urethanstickstoffatom.
  • Als typische Beispiele für die verschiedenen Diamine, welche zur Herstellung der ungehärteten, linearen Polymeren verwendet werden können, seien die folgenden erwähnt : N, N'-Dimethyläthylendiamin, Piperazin, N, N'-Diallyläthylendiamin, N, N'-Di-(ß-oxyäthyl)-äthylen-diamin, 4,4'-Methylen-bis- (N-methylanilin), N, N'-Diäthylbenzidin, N, N'-Di- (ß-oxyäthyl)-p-phenylendiamin, 4,4'- (3-Butenyliden)-bis- (N-methylanilin) und N, N'-Diisobutylhexamethylendiamin.
  • Werden die erfindungsgemäß verwendeten linearen Polymeren unter Verwendung eines Bischlorameisensäureesters eines nichtpolymeren Glykols als Kettenverlängerungsmittel zusätzlich zu dem Diamin und dem Bischlorameisensäureester des » hochmolekularen Glykols « verwendet, so kann hierfür jedes nichtpolymere Glykol mit niedrigem Molekulargewicht verwendet werden. Auch hier wird der Bischlorameisensäureester dieses >) Glykols « unter Verwendung von Phosgen hergestellt. Das niedrigmolekulare, nichtpolymere Glykol kann eine aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Verbindung sein, und im allgemeinen soll das Molekulargewicht nicht oberhalb etwa 300 liegen. Natürlich können diese Bischlorameisensäureester niedrigmolekularer, nichtpolymerer Glykole eine oder mehrere Seitenketten mit den wirksamen Angriffsstellen für die Aushärtung besitzen. Typische, zu verwendende Glykole sind unter anderem 4-Methyl-3-cyclohexen-1, 1-dimethanol, 3-Cyclohexen-1, 1-dimethanol, 3- (Allyloxy)-1, 2-propandiol, 2- [(Allyloxy)-methyl]-2-methyl-1, 3-propandiol, 2-Vinyl-1, 3-propandiol, 3- (2-Methylallyloxy)-1, 2-propandiol, 2,2'- (4-Allyl-m-phenylen-dioxy)-diäthanol, 3- (4-Allyl-2-methoxyphenoxy)-1, 2-propandiol, 3- (o-Allylphenoxy)-1, 2-propandiol, 2- [ (Allyloxy)-äthyl]-1, 3-propandiol, 2-Methyl-2- [ (4-pentenyloxy)-methyl]-1, 3-propandiol, 2-[(Allyloxy)-äthyl]-2-methyl-1, 3-propandiol, 2-Methyl-2- [ (10-undecenyloxy)-methyl]-1,3-propandiol, 2,2'- (Allylimino)-diäthanol, 2- [ (3-Methylallyloxy)-methyl]-2-methyl-1, 3-propandiol, 2-[(Allyloxy)-methyl]-1, 3-propandiol, 3- (o-Propenylphenoxy)-1, 2-propandiol, 3- (propenylphenoxy)-1, 2-propandiol und 3- (4-Allyl-2-methoxyphenoxy)-1,2-propandiol. Für die erfindungsgemäßen Zwecke sind die 1,3-Propandiole der allgemeinen Formel O-X CH3 in welcher X ein Kohlenwasserstoffrest mit einer endständigen aliphatischen-C H = C H2-Gruppierung bedeutet, von besonderem Wert.
  • Zur Herstellung der ungehärteten, linearen Polymeren braucht man lediglich das Diamin mit dem Bischlorameisensäureester des » hochmolekularen Glykols « oder dem Kettenverlängerungsmittel, z. B. dem Bischlorameisensäureester des nichtpolymeren Glykols, in einer geeigneten Mischvorrichtung in Anwesenheit eines Säureacceptors zu mischen. In der Regel werden die Bischlorameisensäureester in einem organischen Lösungsmittel gelöst, und das Amin wird mit dem Säureakzeptor in Wasser gelöst oder suspendiert. Die Mischung erfolgt in der Regel bei Raumtemperatur unter kräftigem Rühren. Das Polymere wird gesammelt und mit heißem Wasser von Verunreinigungen freigewaschen. Für gewöhnlich wird restliches Lösungsmittel und Wasser durch Walzen auf einem Gummiwalzwerk mit beheizten Walzen ausgetrieben. Es müssen im wesentlichen äquimolare Mengen der Reaktionsteilnehmer zur Herstellung der Polymeren verwendet werden, damit man Polymere mit ausreichend hohen Molekulargewichten erhält. So soll die Menge des verwendeten Diamins im wesentlichen der zur Reaktion mit den endständigen Chloratomen äquivalenten Menge entsprechen. Die Herstellung der ungehärteten, linearen Polymeren wird durch ver- schiedene typische Reaktionen erläutert. Wird ein Polytetramethylenäther-bischlorameisensäureester mit N, N'-Di-(ß-oxyäthyl)-äthylendiamin in im wesentlichen äquimolaren Mengen umgesetzt, so besteht das erhaltene Polymere aus den wiederkehrenden Einheiten : R R R R - (-N- (-B-N-X-N-) n B-N-worin X ein durch Entfernung der endständigen Chloratome aus einem Polytetramethylenäther-bischlorameisensäureester mit einem Molekulargewicht von mindestens 875 erhaltener zweiwertiger Rest mit der Struktur -CO-O-G-O-CO-bedeutet. G bedeutet dabei einen Polytetramethylenätherrest, B ist eine Äthylengruppierung, R sind Oxyäthylgruppen, n ist eine ganze Zahl, größer als Null, und die wiederkehrenden Einheiten sind durch X-Reste miteinander verbunden. Natürlich brauchen in einem bestimmten Polymeren die X-, B-und R-Reste nicht unbedingt alle gleich zu sein. Es können zwei oder mehr Bischlorameisensäureester » hochmolekularer Glykole « verwendet werden, z. B. ein Polytetramethylenäther-bischlorameisensäureester und ein Polyalkylenäther-thioäther-bischlorameisensäureester oder ein Bischlorameisensäureester eines anderen Polyalkylenglykoläthers, welcher durch Mischpolymerisation von Tetrahydrofuran und l-Allyloxy-2, 3-epoxypropan erhalten wurde. Ebenso können zwei oder mehr Diamine verwendet werden, z. B. N, N'-Di- (-oxyäthylendiamin, Methylenbismethylanilin oder 9-10-Bis-(ß-oxyäthylaminomethyl)-anthracen. Wenn ein Diamin, wie z. B. Piperazinhexahydrat, zur Reaktion mit dem ) polymeren Bischlorameisensaureestero(verwendet wird, ist natürlich der R R -N-B-N--Abschnitt in der vorstehend angegebenen Formel ein Diazacycloalkanring. Wenn das Diamin keine Seitenkette mit einer wirksamen Angriffsstelle für das Aushärten besitzt, muß sich diese Seitenkette bei der betrachteten Reaktion natürlich an dem Bischlorameisensäureester befinden.
  • Wie vorstehend erwähnt, können ungehärtete, lineare Polymere unter zusätzlicher Verwendung zu den Bischlorameisensäureestern » hochmolekularer Glykole « und des sekundären Diamins von Kettenverlängerungsmitteln, wie z. B. Bischlorameisensäureestern nichtpolymerer Glykole, Phosgen oder anderen Carbonylchloriden, erhalten werden. Wenn ein Polymeres durch Reaktion eines Polytetramethylenätherbischlorameisensäureesters mit einem molaren Uberschuß von Methylen-bis-N-methylanilin und anschließende Reaktion mit 2-[(Allyloxy)-methyl]-2-methyl-1, 3-propan-bischlorameisensäureester hergestellt wird, so besteht das erhaltene Polymere im wesentlichen aus den wiederkehrenden Einheiten : R R R R R R N- (-B-N-X-N-B-N- (-Q-N-B-N-) J worin X einen zweiwertigen Rest bedeutet, der durch Abtrennen der endständigen Chloratome aus einem Polytetramethylenäther-bischlorameisensäureester erhalten wurde. B bedeutet den Arylenrest Die R sind Methylgruppen ; Q ist ein Diacylrest, welcher aus dem nichtpolymeren Bischlorameisensäureester stammt und eine Allyloxyseitenkette enthält. sI und m sind beides ganze Zahlen, größer als Null. Die wiederkehrenden Einheiten sind durch einen Diacylrest Q miteinander verbunden. Auch hier können natürlich wieder Mischungen von zwei oder mehreren Reaktionsteilnehmern verwendet werden.
  • Selbstverständlich kann Q in der vorstehend angegebenen Formel eine große Vielzahl von Diacylresten bedeuten, je nach den Reaktionsteilnehmern, welche außer dem hochmolekularen Bischlorameisensäureester und dem Diamin noch zugegen sind. Wenn so als Bischlorameisensäureester eines nichtpolymeren Glykols ein solcher des 2-[(Allyloxy)-methyl]-2-methyl-13-propandiols verwendet wird, ist Q der Diacylrest O CH3 O -C-O-CHZ-C-CH-O-C-CH2OCH2CH = CH2 Wird eine Verbindung wie 1-Methylcyclobuten-2, 3-dicarbonylchlorid verwendet, so ist Q der folgende Diacylrest : O O -C-C-C-C-HC-C-CH3 Natürlich können auch andere Carbonylchloride, z. B. Terephthalsäurechlorid und Methylen-bis- (N-methylphenylcarbamylchlorid), verwendet werden. Auch können ungehärtete, lineare Polymere unter Verwendung von Phosgen als weiterem Reaktionsteilnehmer hergestellt werden. In diesem Falle ist Q eine Carbonylgruppe.
  • Unabhängig von dem zur Herstellung der ungehärteten linearen Polymeren angewendeten Verfahren sollen natürlich die Reste. welche aus dem » polymeren Bischlorameisensäureester « stammen, mindestens etwa 60"lu des Gesamtgewichtes des Polymeren ausmachen.
  • Dies ist zur Erzielung der gewünschten elastischen Eigenschaften der gehärteten Produkte erforderlich.
  • Da diese Polymeren Seitenketten mit Aushärtungsstellen in Form von Hydroxylgruppen oder aliphatischen C = C-Gruppen besitzen, soll mindestens eine dieser Seitenketten auf jeweils 8000 Molekulargewichtseinheiten des Polymeren zugegen sein, damit das Polymere ausreichend gehärtet werden kann. Natürlich können auch mehr Vernetzungsstellen vorhanden sein, und die Anzahl dieser Vernetzungsstellen kann größer sein, als sie bei der Aushärtung ausgenutzt wird. Im Durchschnitt sollen zweckmäßig nicht mehr als etwa eine Vernetzungsstelle auf 400 Molekulargewichtseinheiten des Polymeren kommen. Natürlich können in jedem Polymeren beide Arten der Vernetzungsstellen zugegen sein.
  • Das erfindungsgemäß angewendete Härtungsverfahren richtet sich nach der Struktur des linearen Polymeren. In der Regel empfiehlt sich jedoch die Härtung mit einem organischen Polyisocyanat, wobei die Hydroxylgruppen der Seitenketten in Reaktion treten, oder eine Härtung durch Schwefel, wobei die eine aliphatische C = C-Gruppe aufweisenden Seitenketten mitwirken.
  • Im Falle einer Härtung mit einem organischen Polyisocyanat verwendet man vorzugsweise ein organisches Diisocyanat, und zwar ein aromatisches, aliphatisches oder cycloaliphatisches. Typische Verbindungen sind unter anderem Toluylen-2,4-diisocyanat, m-Phenylendiisocyanat, 4-Chlor-1, 3-phenylen-diisocyanat, 4,4'-Diphenylen-diisocyanat, 1,5-Naphthylen-diisocyanat, 1,4-Tetramethylen-diisocyanat, 1,6-Hexamethylen-diisocyanat, 1,10-Decamethylen-diisocyanat, 1,4-Cyclohexylen-diisocyanat, 4,4'-Methylen-bis-(cyclohexyl-isocyanat), 1, 3-Bis- (3-isocyanato-p-toluyl)-harnstoff, 4,4'-Methylen-di-o-toluyl-isocyanat und 1,5-Tetrahydronaphthylen-diisocyanat. In der Praxis ist die Zugabe eines Moläquivalents oder weniger eines Diisocyanats, bezogen auf den Hydroxylgruppengehalt des ungehärteten Reaktionsprodukts, für das Aushärten ausreichend. Das Diisocyanat kann einfach mit dem ungehärteten Produkt auf einem Gummiwalzwerk gemischt und die Mischung kann dann durch Einbringen in eine Form und Erhitzen unter Druck gehärtet werden. Es braucht nur so viel Druck angewendet zu werden, daß das Elastomere die Gestalt der Form annimmt. Die bei der üblichen Kautschukbearbeitung zur Anwendung kommenden Temperaturen und Drücke eignen sich auch zur Härtung der erfindungsgemäßen Elastomeren. Drücke von 3,5 bis 70 kg/cm oder höher und Temperaturen von 80 bis 175 C sind in der Regel ausreichend. Die meisten der ungehärteten Polymeren können durch etwa 2stündiges Erhitzen auf 130 bis 135"C gehärtet oder vulkanisiert « werden. Die Diisocyanathärtung soll unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen erfolgen.
  • Wenn die ungehärteten, linearen Polymeren Seitenketten mit aliphatischen C = C-Gruppen besitzen, wie z. B. die unter Verwendung von N, N'-Diallyläthylendiamin hergestellten Polymeren, kann die Härtung mit Schwefel erfolgen. Man verwendet hierzu in der Regel etwa 0,5 bis 8 Teile Schwefel auf 100 Teile des Polymeren in Anwesenheit geeigneter Beschleuniger. Eine Härtung oder Vulkanisation bei einer Temperatur von etwa 125 bis 160ÇC während einer halben Stunde bis zu mehreren Stunden ist in der Regel ausreichend. Natürlich kann die Schwefelhärtung verschiedene Abänderungen erfahren, je nach der Art des verwendeten Polyurethans. Verschiedene Möglichkeiten der Schwefelhärtung sind genauer im » Encyclopedia of Chemical Technology «, Kirk und Orthmer, New York, 1953, Bd. 11, S. 892 bis 927 ; Principles of High-Polymer Theory and Practice, Schmidt und Marlies, New York, 1948, S. 556/566 und Chemistry and Technology of Rubber, Davis und Blake, New York, 1937, Bd. 74, Kapitel VI, beschrieben.
  • Ein anderes anwendbares Härtungsverfahren besteht in der Anwendung von Hitze allein. Es kommt dann in Frage, wenn das Polymere einen Cyclobutenring enthält. Es sind dies z. B. Polymere, welche der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel entsprechen und in welchen der Diacylrest aus 1-Methylcyclobuten-2,3-dicarbonylchlorid stammt. Dieses Härtungsverfahren scheint auf einer Spaltung des Cyclobutenringes zu beruhen. In der Regel sind Temperaturen von etwa 100 bis 325°C ausreichend für eine solche Härtung. Natürlich können außer der Härtung mit den organischen Diisocyanaten oder mit Schwefel Polymere mit 1,3-konjugierten Doppelbindungen auch durch eine Diels-Aldersche Reaktion unter Verwendung eines Bis-maleinsäureimids, z. B. m-Phenylenbis-maleinsäureimid, gehärtet werden.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
  • Sofern nichts anderes angegeben, bedeuten Teile Gewichtsteile.
  • Der für den Rückpralltest bei hoher Temperatur verwendete Apparat ist wie folgt konstruiert : Ein etwa 1,9cm dicker Schmelzpunkt-Block aus Kupfer mit einem Durchmesser von 10,2 cm des Frontteils und mit einem konischen Boden, der 4,4 cm von der Unterseite des Frontteils bis zur Spitze des Kegels mißt, wird so eingeklammert, daß die Frontseite eben verläuft. In dem Frontteil ist in waagerechter Richtung eine Bohrung zur Aufnahme eines Thermometers vorgesehen.
  • Ein direkt unter der Spitze des Kegels befindlicher Bunsenbrenner dient als Wärmequelle. Ein Glaszylinder mit einem Durchmesser von etwa 2,5 cm und mit einer Skaleneinteilung wird senkrecht unmittelbar oberhalb des Blockes eingeklammert. Unmittelbar unterhalb des Zylinders wird ein Stück einer Aluminiumfolie mit Abmessungen von etwa 3,8 x 3,8 cm auf dem Kupferblock angeordnet. Die Oberfläche der Folie wird leicht mit einem Fluorkohlenstoffett gewachst. Eine Probe des Elastomeren in Form eines Blattes mit Abmessungen von etwa 3,2 x 3,2 cm und einer Dicke von etwa 0,1 bis 0,2 cm wird auf die Aluminiumfolie aufgebracht. Der Glaszylinder wird dann gesenkt, so daß er fest auf der Probe aufsitzt und sich rund um seine Kante damit in Berührung befindet. Stahlkugeln eines Kugellagers mit einem Durchmesser von 0,3 cm und einem Gewicht von jeweils 0,25 g werden für den Rückpralltest verwendet.
  • Im Betrieb wird der Kupferblock so erhitzt, daß die Temperatur um etwa 25° C pro Minute ansteigt.
  • Man läßt eine Stahlkugel von oben in den Zylinder fallen und vermerkt die Höhe, bis zu welcher sie beim ersten Aufprallen zurückspringt. Die Kugel wird dann vom Boden des Zylinders mit einem Magnet hochgezogen. Dies wird wiederholt, wobei man jeweils zwei bis drei Ablesungen bei zunehmenden Temperaturen vornimmt. Die Ergebnisse werden in Prozenten der Rücksprunghöhe, bezogen auf die Gesamtfallhöhe, ausgedrückt. Man beobachtet die maximale Rücksprunghöhe beim Erhitzen der Probe. Die Temperaturen, bei welchen der Rücksprung um 10 °/o geringer ist als das Maximum (T-10) und 40"/o geringer als das Maximum (T-40), werden vermerkt. Diese Werte werden aus einer graphischen Darstellung des prozentualen Rücksprungs gegen die Temperatur interpoliert.
  • Der Schmierpunkt ist die Temperatur, bei welcher ein Streifen aus geschmolzenem Polymerem auf dem Kupferblock zurückbleibt, wenn man eine Probe langsam unter festem Andrücken mit der Hand über die Oberfläche des Blockes zieht.
  • Die Festigkeitseigenschaften der Elastomerenwerden nach in der Kautschukindustrie üblichen Methoden bestimmt.
  • Da die Konstitution der verschiedenen linearen, ungehärteten Polymeren lediglich bei Kenntnis von Einzelheiten ihrer Herstellung zu definieren ist, werden in den nachstehenden Beispielen solche Einzelheiten beschrieben. Die Herstellung der ungehärteten, linearen Polymeren gehört jedoch nicht in den Rahmen der Erfindung.
  • Beispiel I 250 Teile Polytetramethylenglykoläther mit einem Molekulargewicht von 1070 werden langsam unter Rühren zu 100 Teilen flüssigem Phosgen von 0 bis 10°C zugegeben. Verdampftes Phosgen wird durch einen Rückflußkühler wieder in die Reaktionsmasse zurückgeschickt. Die Zugabe dauert etwa 1 Stunde, und die Mischung wird nach beendeter Zugabe eine weitere Stunde durchgerührt. Man läßt dann die Masse sich auf 25 bis 30°C erwärmen und das Phosgen absieden. Schließlich wird so lange Stickstoff durch die Masse geblasen, bis das austretende Gas kein Phosgen mehr enthält.
  • 25 Teile des so erhaltenen Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters werden in 67 Teilen Benzol gelöst. Man fügt unter kräftigem Rühren eine Lösung von 3,11 Teilen Piperazinhexahydrat, 0,59Teilen N, N'-Di-(p-oxyäthyl)-äthylendiamin und 2,1 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Wasser zu. Die Mischung wird 10 Minuten bei Raumtemperatur kräftig durchgerührt. 0,25 Teile Phenyl-j-naphthylamin werden als Antioxydationsmittel zugegeben, und die Mischung wird in 500 Teile Wasser eingegossen und 20 Minuten am Sieden gehalten. Dann wird das Wasser abgezogen und durch 500 Teile frisches Wasser ersetzt, und man hält es wieder 20 Minuten am Sieden.
  • Dann wird das Wasser erneut gewechselt und 20 Minuten am Sieden gehalten. Das Polymere wird gesammelt und auf einem Gummiwaschwalzwerk mit Wasser von 40 bis 50°C 10 Minuten ausgewaschen. Das Polymere kommt dann auf ein Gummiwalzwerk und wird dann durch 10minütiges Walzen bei 110 bis 120°C getrocknet. Dieses neue Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 3238 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • Zu 100 Teilen des auf einem Gummiwalzwerk befindlichen Polymeren werden 30 Teile leitender Kanalruß und 8 Teile 3,3'-Dimethyl-4,4'-diphenylendiisocyanat zugegeben. Die Masse wird durch 10minütiges Walzen bei 100°C gemischt. Das mit den Zusätzen versehene Gut kommt in Formen und wird 2 Stunden in einer Presse bei 134°C ausgehärtet. Das erhaltene zähe, federnde Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25° C, kg/cm2 154,7 Elastizitätsmodul bei 300°/0 Dehnung, 25°C, kg/cm"..................... 101, 9 Bruchdehnung, 25°C, °/0 400 Maximaler Rückprall, %........... 58 T-10, °C......................... 265 Schmierpunkt, °C................. 335 Beispiel II 1000 Teile Polytetramethylenglykoläther mit einem Molekulargewicht von 955 werden langsam zu 400 Teilen flüssigem Phosgen bei 0 bis 10°C unter Rühren und Rückführung des verdampften Phosgens durch einen Rückflußkühler zugegeben. Die Zugabe dauert 1 Stunde. Man rührt dann noch eine weitere Stunde durch. Man läßt das überschüssige Phosgen in dem Maße, in dem sich die Masse auf Raumtemperatur erwärmt, absieden. Das restliche Phosgen wird durch Hindurchleiten von trockenem Stickstoff durch die Masse bei 25 bis 30°C entfernt, bis sich in dem austretenden Gas kein Phosgen mehr feststellen läßt.
  • 21,6 Teile des gebildeten Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters werden in 67 Teilen Benzol gelöst. Man fügt unter kräftigem Rühren eine Lösung von 3,26 Teilen N, N'-Di-(ß-oxyäthyl)-äthyIendiamin und 4, 5 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Wasser zu. Nach beendeter Zugabe rührt man noch 10 Minuten durch. Dann setzt man 0,2 Teile Phenylfl-naphthylamin zu und gießt die Masse in 500 Teile Wasser ein. Sie wird 20 Minuten am Sieden gehalten, das Wasser wird gewechselt, und man hält weitere 20 Minuten am Sieden und wiederholt den ganzen Vorgang. Das Polymere wird gesammelt und auf einem Gummiwaschwalzwerk 10 Minuten mit Wasser von 40 bis 50° C ausgewaschen. Es wird dann auf ein Gummiwalzwerk gebracht und durch 10minütiges Walzen bei 110 bis 120°C getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 614 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden während 10 Minuten auf einem Gummiwalzwerk bei 100°C 30 Teile leitender Kanalruß und 8 Teile 3,3'-Dimethyl-4,4'-diphenylen-diisocyanat eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird zu einem zähen federnden Elastomeren in Formen in einer Presse während einer Stunde bei 150°C ausgehärtet. Es besitzt einen maximalen Rückprall von 74°/0, einen T-10-Wert von 300°C und einen Schmierpunkt von 400°C.
  • Beispiel III 24 Teile des Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters von Beispiel I werden in 67 Teilen trockenem Benzol gelöst. Man fügt dann unter kräftigem Rühren eine Lösung von 2,8 Teilen N, N'-Diallyläthylendiamin und 4,5 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Wasser zu. Die Mischung wird dann 10 Minuten bei Raumtemperatur kräftig gerührt.
  • 0,2 Teile Phenylnaphthylamin werden zugesetzt. Die Mischung wird in 500 Teile Wasser eingegossen und 20 Minuten am Sieden gehalten. Sie wird nacheinander zweimal mit jeweils weiteren 500 ccm Wasser 20 Minuten am Sieden gehalten. Das Polymere wird gesammelt und durch 10minütiges Walzen auf einem Gummiwalzwerk bei 110 bis 120°C getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 668 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden auf einem Gummiwalzwerk 30 Teile leitender Kanalruß, 4 Teile Schwefel, 9 Teile 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol und 2 Teile 2-Mercaptobenzothiazol durch 10minütiges Walzen bei 50°C eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird in Formen in einer Presse während 2 Stunden bei 150°C ausgehärtet. Das zähe, federnde Elastomere besitzt einen maximalen Rückprall von 66%, einen T-10-Wert von 260°C und einen Schmierpunkt von 355°C.
  • Beispiel IV 24 Teile des Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters von Beispiel I werden in 67 Teilen trockenem Benzol gelöst und in einen mit einem kräftigen Rührwerk ausgestatteten Behälter gebracht.
  • Der kräftig durchgerührten Lösung werden allmählich und gleichzeitig (1) eine Lösung von 1,63 Teilen N, N'-Di- (ß-oxyäthyl)-äthylendiamin und 4,5 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Wasser und (2) 2,26 Teile Methylen-bis- (N-methylanilin) in 17 Teilen Benzol zugegeben. Die Mischung wird dann weitere 10 Minuten durchgerührt, wobei die Temperatur auf Raumtemperatur bleibt. Man fügt dann 0,25 Teile Phenylß-naphthylamin als Antioxydationsmittel zu.
  • Die Emulsion wird unter Rühren in 500 Teile Wasser eingegossen, und die Mischung wird 20 Minuten am Sieden gehalten. Dann wird die Wasserschicht entfernt, man fügt frische 500 Teile Wasser zu und siedet wieder 20 Minuten. Der Vorgang wird dann wiederholt. Das Polymere wird gesammelt und auf einem Gummiwaschwalzwerk 15 Minuten mit Wasser von 40 bis 50°C ausgewaschen. Das Polymere wird dann durch 10minütiges Walzen auf einem Gummiwalzwerk mit glatten Walzen bei 110 bis 120°C getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 1382 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • 100 Teile des Polymeren, 30 Teile leitender Kanalruß und 4 Teile 3,3'-Dimethyl-4,4'-diphenylen-diisocyanat werden 10 Minuten auf einem Gummiwalzwerk bei 100° C zusammen gewalzt. Das mit den Zusätzen versehene Gut kommt in Preßformen und wird zu einem zähen, federnden Elastomeren durch 2stündiges Erhitzen auf 134°C ausgehärtet.
  • Der T-10-Wert beträgt 285°C bei einem maximalen Rückprall von 65 °/o. Der Schmierpunkt liegt bei 380 ° C.
  • Beispiel V Zu 1000 Teilen auf-40°C gekühltem Tetrahydrofuran werden nach und nach 55 Teile Fluorsulfonsäure zugegeben. Die Temperatur wird dann langsam auf 15°C erhöht. Man setzt langsam während 1,3 Stunden 500 Teile 1-Allyloxy-2, 3-epoxypropan zu, während man die Temperatur zwischen 15 und 25°C hält. Nach dem Stehen über Nacht wird die Masse zur Entfernung von nichtpolymerisiertem Tetrahydrofuran einer Wasserdampfdestillation unterworfen. Die Wasserschicht wird dann von der polymeren Masse abgetrennt und diese mit Kalk neutralisiert, getrocknet, mit Aktivkohle behandelt und unter Gewinnung eines nahezu farblosen Polyglykoläthers filtriert. Man fügt 0,5 Teile Phenyl-p-naphthylamin als Antioxydationsmittel zu. Das auf Grund der Hydroxylzahl bestimmte Molekulargewicht beträgt 2525 und die Jodzahl 77,7, was eine Allylseitenkette auf einen Molekulargewichtsanteil von 326 anzeigt.
  • 160 Teile dieses eine aliphatische C = C-Seitenkette enthaltenden Polyalkylenglykoläthers werden langsam zu 100 Teilen flüssigem Phosgen bei 0 bis 15°C zugegeben, wobei das verdampfte Phosgen durch einen Rückflußkühler in die Reaktionsmischung zurückgeführt wird. Nach beendeter Zugabe rührt man eine weitere Stunde durch und läßt dann das überschüssige Phosgen absieden, worauf man trockenen Stickstoff durch die Masse bläst, bis die austretenden Gase keine Reaktion auf Phosgen mehr geben.
  • 8 Teile des erhaltenen Polyalkylenglykoläther-bischlorameisensäureesters und 24 Teile des Polytetramethylenäthers-bischlorameisensäureesters von Beispiel I werden in 67 Teilen trockenem Benzol in einem Behälter unter kräftigem Rühren gelöst. Dieser Lösung wird unter kräftiger Rührung bei Raumtemperatur eine Lösung von 4,7 Teilen Piperazinhexahydrat und 4,7 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Wasser zugesetzt. Nach beendeter Zugabe rührt man noch weitere 10 Minuten durch. 0,3 Teile Phenyl-ß-naphthylamin werden als Antioxydationsmittel zugegeben. Die Masse wird in 700 Teile Wasser eingegossen. Das Wasser wird zum Sieden erhitzt und nach 20 Minuten durch 700 Teile frisches Wasser ersetzt. Dieses wird wieder 20 Minuten am Sieden gehalten, und der Vorgang wird wiederholt. Das Polymere wird gesammelt, 10 Minuten mit Wasser von 40 bis 50°C auf einem Gummiwaschwalzwerk ausgewaschen und dann 10 Minuten auf einem Walzwerk mit glatten Walzen bei 110 bis 120° C getrocknet.
  • Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 1446 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • 100 Teile des Polymeren werden auf einem Gummiwalzwerk bei 100°C mit 30Teilen leitendem Kanalruß, 4 Teilen Schwefel, 2 Teilen Mercaptobenzothiazol und 9,4 Teilen 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol vermischt.
  • Das mit den Zusätzen versehene Gut wird 2 Stunden in Formen in einer Presse bei 150°C ausgehärtet. Das zähe, federnde Elastomere besitzt einen T-10-Wert von 265°C und einen Schmierpunkt von 350°C.
  • Beispiel VI Ein Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureester wird aus 1000 Teilen eines Polytetramethylenglykoläthers mit einem Molekulargewicht von 995 und 1000 Teilen flüssigem Phosgen, wie im Beispiel I beschrieben, hergestellt.
  • 22,4 Teile des so erhaltenen Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters werden in 67 Teilen Benzol gelöst. Man fügt gleichzeitig 2,88 Teile N, N'-bis-(ß-oxyäthyl)-4, 4'-diaminodiphenyläther, 2,26 Teile Methylen-bis- (N-methylanilin) und eine Lösung von 4,5 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Wasser zu. Die Mischung wird 20 Minuten kräftig gerührt. Man setzt dann 0,25 Teile Phenylß-naphthylamin zu und gießt die Masse in 500 Teile Wasser ein. Sie wird 20 Minuten am Sieden gehalten, das Wasser wird ausgewechselt, und man hält weitere 20 Minuten am Sieden. Das Polymere wird gesammelt und auf einem Gummiwaschwalzwerk 10 Minuten mit Wasser von 40 bis 50°C ausgewaschen. Es wird dann auf ein Gummiwalzwerk gebracht und durch 10minütiges Walzen bei 110 bis 120°C getrocknet.
  • Dieses neue Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 1304 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden durch 10minütiges Walzen auf einem Gummiwalzwerk bei 100° C 40 Teile leitender Kanalruß und 3,3 Teile 3,3'-Dimethyl-4,4'-diphenylen-diisocyanat eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird in Formen in einer Presse 2 Stunden bei 134°C ausgehärtet. Das erhaltene Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25°C, kg/cm2........................... 210,9 Elastizitätsmodul bei 300 °/o Dehnung, 25°C, kg/cm..................... 125,6 Bruchdehnung, 25°C, °/0 330 Schmierpunkt, °C................. 355 Beispiel VII (A) 44,4 Teile eines Polytetramethylenglykolätherbischlorameisensäureesters, der aus Polytetramethylen- glykoläther mit einem Molekulargewicht von 1070 erhalten wurde, werden in 134 Teilen Benzol gelöst.
  • Man fügt gleichzeitig 6,78 Teile Methylen-bis-(N-methylanilin), 3,26 Teile 9,10-Bis-(ß-oxyäthylaminomethyl)-anthracen und eine Lösung von 9 Teilen Natriumcarbonat in 150 Teilen Wasser zu. Die Mischung wird 20 Minuten kräftig gerührt. 0,5 Teile Phenyl-ß-naphthylamin werden dann zugegeben. Die Masse wird in 1000 Teile Wasser eingegossen. Man hält 20 Minuten am Sieden, wechselt das Wasser und läßt weitere 20 Minuten sieden. Das Polymere wird gesammelt und 10 Minuten auf einem Gummiwaschwalzwerk mit Wasser von 40 bis 50° C ausgewaschen. Es wird dann auf ein Gummiwalzwerk gebracht und durch 10minütiges Walzen bei 110 bis 120° C getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 2575 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • (B) In 100 Teile des nach (A) erhaltenen Polymeren werden 40 Teile leitender Kanalruß und 1,5 Teile m-Phenylen-bis-maleinsäureimid auf einem Gummiwalzwerk während 10 Minuten bei 50 bis 60° C eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird in Preßformen bei 140°C 1 Stunde ausgehärtet.
  • Das erhaltene Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25° C, kg/cm2 351,5 Elastizitätsmodul bei 300°/0 Dehnung, 25°C, kg/cm2..................... 56, 3 Bruchdehnung, 25°C, °/0 630 Schmierpunkt, °C 290 (C) In 100 Teile des gemäß (A) erhaltenen Polymeren werden 40 Teile leitender Kanalruß und 3,5 Teile 3,3'-Dimethyl-4,4'-diphenylen-diisocyanat während 10 Minuten auf einem Gummiwalzwerk bei 50 bis 60°C eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird während 2 Stunden in Preßformen bei 134°C ausgehärtet. Das erhaltene Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25°C, kg/cm2........................... 351,5 Elastizitätsmodul bei 300°/0 Dehnung, 25°C, kg/cma lOS, S Bruchdehnung, 25°C, °/0 550 Schmierpunkt, °C................. 370 Beispiel VIII (A) 25 Teile des im Beispiel IV erhaltenen Polymeren werden in 360 Teilen Benzol gelöst. Man fügt 2,05 Teile Triäthylamin und dann eine Lösung von 2,6 Teilen Hexadiencarbonsäurechlorid in 10 Teilen Benzol zu.
  • Die Mischung wird bei Raumtemperatur über Nacht durchgerührt und dann 1 Stunde am Rücki3uß gehalten. Dann gießt man die Masse in 1000 Teile Wasser ein und hält 30 Minuten am Sieden. Das Polymere wird gesammelt und auf einem Gummiwaschwalzwerk 10 Minuten mit Wasser von 40 bis 50°C ausgewaschen. Es wird auf ein Gummiwalzwerk gebracht und durch 10minütiges Walzen bei 110 bis 120° C getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 702 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • (B) In 100 Teile des vorstehend unter (A) erhaltenen Polymeren werden 30 Teile leitender Kanalruß und 1, 54 Teile Äthylen-bis-maleinsäureimid auf einem Gummiwalzwerk während 10 Minuten bei 50 bis 60° C eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird 1 Stunde in Preßformen bei 140°C ausgehärtet.
  • Das erhaltene Elastomere besitzt die folgenden Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum-Bruch, 25°C, kg/cm2 116,0 Elastizitätsmodul bei 300°/0 Dehnung, 25°C, kg/cmz..................... 73, 8 Bruchdehnung, 25°C, °/0 370 Schmierpunkt, °C 400 (C) In 100 Teile des wie vorstehend unter (A) beschrieben hergestellten Polymeren werden 30 Teile Ofenruß mit starkem Abrieb, 1,5 Teile Schwefel, 3,0 Teile 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol, 1 Teil 2-Mercaptobenzothiazol und 0,2 Teile Zinkchlorid auf einem Gummiwalzwerk eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut verläßt flach ausgewalzt das Walzwerk und wird in Formen 2 Stunden bei 140°C ausgehärtet.
  • Die Eigenschaften des erhaltenen Elastomeren gleichen denen des vorstehend unter (B) ausgehärteten Elastomeren.
  • Beispiel IX 13,56 Teile Methylen-bis- (N-methylanilin) werden in 350 Teilen Benzol gelost. Dann fügt man 50 Teile Calciumhydroxyd zu. Die Mischung wird bei Raumtemperatur gerührt, und es wird im Verlauf von 2 Stunden eine Lösung von 44,4 Teilen eines Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters in 175 Teilen Benzol zugegeben, wobei der Chlorameisensäureester aus einem Polytetramethylenglykoläther mit einem Molekulargewicht von 1070 erhalten wurde. Die Mischung wird dann über Nacht gerührt und filtriert. Das Benzol wird aus dem Filtrat durch allmähliches Erhöhen der Temperatur auf 100°C und Vermindern des Drucks auf 1 mm entfernt. Das erhaltene, endständig Aminogruppen aufweisende Polymere besitzt ein Molekulargewicht von 2752, bestimmt durch Titration der endständigen aromatischen Aminogruppen.
  • 27,5 Teile dieses Polymeren werden in 110 Teilen Benzol gelöst. Der Lösung werden gleichzeitig 2,85 Teile 2- [ (Allyloxy)-methyl-]-2-methyl-1, 3-propanbischlorameisensäureester und eine Lösung von 2,5 Teilen Natriumcarbonat in 125 Teilen Wasser zugegeben. Die Mischung wird 20 Minuten kräftig durchgerührt. Man setzt dann 0,3 Teile Phenyl-S-naphthylamin zu und gießt die Masse in 1000 Teile Wasser ein. Die Masse wird 20 Minuten am Sieden gehalten, das Wasser wird gewechselt und man hält weitere 20 Minuten am Sieden. Das Polymere wird gesammelt und 10 Minuten auf einem Gummiwaschwalzwerk mit Wasser von 40 bis 50°C ausgewaschen.
  • Es wird dann auf ein Gummiwalzwerk gebracht und durch 10minütiges Walzen bei 110 bis 120°C getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 2964 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden 30 Teile Ofenruß mit starkem Abrieb, 3 Teile Schwefel, 6 Teile 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol und 1,5 Teile 2-Mercaptobenzothiazol während 10 Minuten auf einem Gummiwalzwerk bei 50 bis 60 C eingearbeitet. Das mit den Zusätzen versehene Gut wird während 3 Stunden bei 140° C in Preßformen ausgehärtet. Das erhaltene Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25°C, kg/cm2 200,4 Elastizitätsmodul bei 300°/0 Dehnung, 25°C, kg/cm2..................... 144,1 Bruchdehnung, 25°C, °/0 370 Yerzley-Elastizität, 25° C, °/o.,...... 74 Schmierpunkt, °C 365 Beispiel X 31,2 Teile des Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters von Beispiel IX werden in 135 Teilen Benzol gelöst. Dieser Lösung werden gleichzeitig 2,14 Teile N, N'-Di-(ß-oxyäthyl)-hexamethylendiamin und eine Lösung von 2,5 Teilen Natriumcarbonat in 125 Teilen Wasser zugegeben. Die Mischung wird 10 Minuten kräftig durchgerührt.
  • Man setzt dann 0,35 Teile Phenyl-ß-naphthylamin zu und gießt die Masse in 1000 Teile Wasser ein. Sie wird zum Sieden erhitzt und das Polymere, wie vorstehend beschrieben, ausgewaschen und getrocknet. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 1623 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • 100 Teile des Polymeren, 30 Teile leitender Kanalruß und 3 Teile 4,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethan werden auf einem Gummiwalzwerk während 10 Minuten bei 50 bis 60°C miteinander verarbeitet. Das bearbeitete Gut wird während 2 Stunden in Preßformen bei 140°C ausgehärtet. Das erhaltene Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25°C, kg/cm2........................... 284, 7 Elastizitätsmodul bei 300% Dehnung, 25°C, kg/cm2..................... 57,0 Bruchdehnung, 0/0...... 600 Yerzley-Elastizität, 25°C, %........ 61 Schmierpunkt, ° C................. 375 Beispiel XI 27,52 Teile des Aminogruppen aufweisenden Polymeren von Beispiel IX werden in 110 Teilen Benzol gelöst. Dieser Lösung werden gleichzeitig 1,93 Teile l-Methylcyclobuten-2, 3-dicarbonsäurechlorid undeine Lösung von 2,5 Teilen Natriumcarbonat in 125 Teilen Wasser zugegeben. Die Mischung wird 20 Minuten kräftig durchgerührt. Man setzt dann 0,3 TeilePhenylß-naphthylamin zu und gießt die Masse in 1000 Teile Wasser ein. Man läßt die Masse aufsieden und wäscht und trocknet das Polymere wie vorstehend beschrieben.
  • Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 2872 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden auf einem Gummiwalzwerk bei 100°C während 10 Minuten 30Teile Ofenruß mit starkem Abrieb eingearbeitet.
  • Das mit dem Zusatz versehene Gut wird bei 150°C in Preßformen 3 Stunden ausgehärtet. Das erhaltene Elastomere besitzt folgende Eigenschaften : Zugfestigkeit bis zum Bruch, 25°C, kg/cm2 267,2 Elastizitätsmodul bei 300°/0 Dehnung, 25°C, kg/cm..................... 70,3 Bruchdehnung, 25°C, °/0 580 Yerzley-Elastizität, °/o.............. 62 Schmierpunkt, °C 395 Beispiel XII (A) 11, 1 Teile 4-Allyloxy-N, N'-dimethyl-m-phenylendiamin, welche durch Reduktion von 4-Allyloxym-phenylen-diisocyanat mit Lithiumhydrid auf bekannte Weise erhalten wurden, werden in 200 Teilen Benzol gelöst, worauf man 5,5 Teile Calciumhydroxyd zugibt. Die Mischung wird dann langsam bei Raumtemperatur unter Rühren mit 154 Teilen einer Lösung eines Polytetramethylenglykoläther-bischlorameisensäureesters in Benzol versetzt, wobei der Chlorameisensäureester aus einem Polytetramethylenglykoläther mit einem Molekulargewicht von 2990 erhalten wurde. Die Zugabe dauert etwa 1 Stunde. Das Rühren wird noch 2 Stunden fortgesetzt. Die Mischung wird dann filtriert.
  • (B) 150 Teile dieses Filtrats werden in 50 Teilen Benzol gelöst. Man läßt dann 1 Stunde bei Raumtemperatur Phosgen in die Lösung eintreten. Die Lösung wird langsam im Verlauf von 30 Minuten unter Hindurchperlen von Phosgen bis zum Rückfluß erhitzt.
  • Man leitet dann noch weitere 30 Minuten Phosgen durch die am Rückfluß gehaltene Lösung, welche man alsdann noch weitere 3 Stunden am Rückfluß hält.
  • Dann wird Stickstoff durch die Lösung geblasen, bis das austretende Gas keine Reaktion auf Phosgen und Chlorwasserstoff mehr zeigt.
  • (C) Zu der vorstehend unter (B) erhaltenen Lösung werden bei Raumtemperatur 150 Teile des vorstehend unter (A) erhaltenen Filtrats zugegeben. Man setzt dann 2,5 Teile Calciumhydroxyd und 50 Teile Benzol zu. Die Mischung wird 3 Tage unter Rühren am Rückfluß gehalten, auf Raumtemperatur abgekühlt und mit 500 Teilen Tetrahydrofuran verdünnt.
  • Man zentrifugiert dann die Mischung und trennt die Calciumsalze ab. 0,2 Teile Phenyl--naphthylamin werden zugegeben, und man läßt das Lösungsmittel verdampfen. Das erhaltene Polymere wird 10 Minuten bei 100°C auf einem Gummiwalzwerk gewalzt. Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 1727 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden während 10 Minuten auf einem Gummiwalzwerk bei 25 bis 30°C 30 Teile Ofenruß mit starkem Abrieb, 1 Teil Schwefel, 3 Teile 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol, 1 Teil Mercaptobenzothiazol und 0,2 Teile Zinkchlorid eingearbeitet.
  • Das mit den Zusätzen versehene Gut wird während einer Stunde in Formen in einer Presse bei 140°C ausgehärtet. Das erhaltene Elastomere ist federnd, besitzt eine gute Zugfestigkeit, einen günstigen Elastizitätsmodul sowie einen Schmierpunkt oberhalb 330°C.
  • Beispiel XIII (A) Herstellung des Polyäthers 66,4 Teile 1,6-Hexandiol, 62,4 Teile Thiodiglykol, 1,71 Teile p-Toluolsulfonsäuremonohydrat und 240 Teile Benzol werden 90 Stunden bis zum Rückfluß erhitzt. Wasser destilliert azeotrop ab und wird über eine Dean-Stark-Falle entfernt. Die Masse wird auf Raumtemperatur abgekühlt. Man fügt 120 Teile Wasser und 0,1 Teil Schwefelsäure zu und erhitzt die Masse 1 Stunde am Rückfluß. Dann werden 4,8 Teile Natriumcarbonat sorgfältig zugegeben, und man hält eine weitere Stunde am Rückfluß. Die Masse wird abgekühlt, 48 Teile Äthylalkohol und 28 Teile Methylalkohol werden eingerührt, worauf man die Masse stehenläßt. Dabei trennt sich eine wäßrige Schicht ab, welche abgezogen wird. Die obere Benzolschicht wird einmal mit einer Lösung von 72 Teilen Wasser, 48 Teilen 5 % H Cl (in Wasser), 48 Teilen Äthylalkohol, 28 Teilen Methylalkohol und 6 Teilen Natriumchlorid und dann zweimal mit einer Lösung von 120 Teilen Wasser, 48 Teilen Äthylalkohol, 28 Teilen Methylalkohol und 6 Teilen Natriumchlorid gewaschen.
  • Die Benzollösung wird dann zum Abdestillieren des Benzols und schließlich auf 140 bis 150°C unter 1 mm Hg erhitzt und dann filtriert. Der erhaltene Polyhexylenglykol-äthylenglykoläther-thioäther ergibt bei der Analyse 15,5°/o Schwefel und besitzt eine Hydroxylzahl von 164.
  • (B) Herstellung des Bischlorameisensäureesters 51 Teile des vorstehenden Polyglykoläthers werden in 80 Teilen Benzol gelöst und unter gutem Rühren langsam zu 31 Teilen flüssigem Phosgen bei 5 bis 8°C zugegeben. Nach 1 j2stündigem Rühren-läBt man die Temperatur ansteigen und bläst zum Entfernen des Phosgens Stickstoff durch. Die letzten Phosgenspuren werden unter Vakuum entfernt.
  • (C) Herstellung des Elastomeren Zu dem wie vorstehend beschrieben hergestellten Polyglykoläther-bischlorameisensäureester werden 160 Teile trockenes Benzol zugegeben, worauf man unter kräftigem Rühren eine Lösung von 11 Teilen N, N'-Diallyläthylendiamin und 31,7 Teilen Natriumcarbonat in 280 Teilen Wasser zusetzt. Man rührt nach beendeter Zugabe etwa noch weitere 15 Minuten durch und gießt dann die Dispersion in 1000Teile Wasser ein. Dann hält man bis zum Abdestillieren des Benzols am Sieden. Die Wasserschicht wird abgetrennt. Die Masse wird mit Anteilen von je 200 Teilen Wasser ausgewaschen. Das Polymere wird in 250 Teilen Tetrahydrofuran gelöst, und das überschüssige Alkali wird mit normaler Salzsäure neutralisiert. Die Lösung wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert, und das Tetrahydrofuran wird abgedampft.
  • Dieses Polymere besitzt einen Durchschnittsmolekulargewichtsanteil von 437 pro als Vernetzungsstelle dienende Seitenkette.
  • In 100 Teile des Polymeren werden 30 Teile Ofenruß mit starkem Abrieb, 2 Teile Schwefel, 4 Teile 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol und 0,4 Teile Zink-p-methoxydithiocarbanilid auf einem Gummiwalzwerk eingearbeitet, worauf man das Ganze in einer Preßform 1 Stunde auf 140°C unter Bildung eines weichen, federnden Elastomeren erhitzt Beispiel XIV (A) Herstellung des Bischlorameisensäureesters 280 g (2,85 Mol) am Rückfluß befindliches Phosgen werden tropfenweise unter kräftigem Rühren mit einer Lösung versetzt, die 175 g (0,18 Mol) Polytetramethylenglykoläther mit einem Molekulargewicht von 975,14 g (0,88 Mol) 2-[(Allyloxy)-methyl]-2-methyl-1,3-propandiol und 1,75 g Phenyl-ß-naphthylamin enthält. Die Lösung wird 10 Stunden unter Rückfluß gerührt. Der Hauptteil des überschüssigen Phosgens wird dann unter Verwendung eines Ammoniak-Wasser-Waschsystems mittels trockenen Stickstoffs abgetrennt. Die letzten Phosgenspuren werden während 4 Stunden im Vakuum entfernt.
  • (B) Herstellung des ungehärteten Polymeren Das Polymere wurde nach einer etwas abgeänderten, bekannten Zwischenflächenpolymerisationsmethode hergestellt. Zu diesem Zweck gab man eine auf 10°C gekühlte Lösung von 50 ccm Methylenchlorid, die 2,70 g wasserfreies Piperazin enthält, einer schnell gerührten Lösung von 150 ccm 25 g der Bischlorameisensäureester enthaltendem Methylenchlorid zu. Die Reaktionsmischung wurde weitere 30 bis 45 Sekunden gerührt. Diese Lösung versetzte man dann mit 100 ccm einer 15gewichtsprozentigen wäßrigen Natriumcarbonatlösung. Die Reaktionsmischung wurde 5 Minuten gerührt und dann in 1 1 siedendes Wasser gegossen.
  • Nach 15 Minuten wurde das Polymere abgetrennt und 15 Minuten mit 40 bis 50° C warmem Wasser auf einem Waschwalzwerk ausgewaschen, worauf man es 10 Minuten bei 100 bis 105°C auf Walzen trocknete.
  • (C) Herstellung des gehärteten Polymeren Eine Probe des rohen Polymeren (Probe E) wurde mit den folgenden Zusätzen versehen : Polymeres..................... 100 Teile 2,2'-Dithio-bis-benzothiazol...... 4 Teile 2-Mercaptobenzothiazol......... 2 Teile Chinolin-tetrachlorzinkat........ 0,36 Teile Kadmiumchloridkomplex........ 0,70 Teile Schwefel....................... 1,0 Teil Nach 80minütigem Aushärten bei 150°C erhielt man einen vernetzten Film mit einer Dehnung von 600°/o.
  • Zum Vergleich wurde ein Polyurethan, ausgehend von einem niedrigmolekularen Glykol, durch Reaktion eines Diisocyanats mit dem Glykol selbst hergestellt.
  • Dieses Verfahren ist der erfindungsgemäß zur Anwendung kommenden Methode zur Herstellung von Polyurethanen aus einem Bischlorameisensäureester und einem Diamin äquivalent. Die Einzelheiten dieses Verfahrens sind folgende : 67,2 g Hexamethylendiisocyanat wurden unter Rühren einer Mischung aus 29 g trockenem N-Allyldiäthanolamin und 21,2 g trockenem Diäthylenglykol zugegeben. Nach Zugabe des gesamten Diisocyanats wurde die Temperatur langsam gesteigert, bis sie nach Ablauf einer Stunde 160° C erreicht hatte. Man erhielt eine sehr zähe Masse, die in zwei Teile geteilt wurde.
  • Ein Teil wurde auf einem Gummiwalzwerk zu einem plastischen, nicht dehnbaren Produkt ausgewalzt.
  • Der andere Anteil (50 g) wurde in einer 1 : 1 Mischung von Methanol-Chloroform durch 2stündiges Schütteln bei Raumtemperatur gelöst. In der Lösung löste man dann 1, 5 g Benzolperoxyd, worauf man die Lösung unter Bildung eines Films auf einer Glasplatte ausgoß. Durch 8stündiges Erhitzen in einem Ofen auf 705C erhielt man einen vernetzten, nicht löslichen, nicht dehnbaren, klaren Film mit einer sehr geringen Reißfestigkeit.
  • Die gemäß der Erfindung erhaltenen Elastomeren dienen den verschiedensten Verwendungszwecken.
  • Die härtbaren Massen können zur Herstellung von Reifen, Rohrauskleidungen, Ringen, Schläuchen und Röhren, Draht-und Kabelummantelungen, Schuhwaren, Schwämmen, überzogenen Geweben und einer großen Zahl überzogener oder geformter Gebilde Anwendung finden. Sie zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Wärmestabilität und durch eine Anzahl anderer vorteilhafter Eigenschaften einschließlicheiner ausgezeichneten Beständigkeit gegen direktes Sonnen- licht, Sauerstoff und Ozon, Öl und andere Kohlenwasserstofflösungsmittel aus. Sie sind äußerst beständig gegen mechanischen Abrieb und gegen durch Biegung, Streckung u. dgl. hervorgerufene Zerstörungen.
  • Die elastischen Eigenschaften dieser Stoffe können durch geeignete Zusätze variiert werden. Die Menge und die Art der dem Gut einzuverleibenden Zusätze hängt von dem beabsichtigten Verwendungszweck des Elastomeren ab. Die für gewöhnlich in der Kautschukindustrie sowohl für natürlichen als auch für synthetischen Kautschuk verwendeten Zusätze eignen sich auch für die erfindungsgemäß hergestellten Produkte. Es sind dies unter anderem Ruß, Ton, Kieselsäure, veresterte Kieselsäureteilchen, Talkum, Zink-und Magnesiumoxyd, Calcium-und Magnesiumcarbonat, Titandioxyd und Weichmacher. Anorganische und organische Farbstoffe können unter Erzielung bestimmter Farben eingebracht werden, da die natürliche Farbe dieser Elastomeren ein blasses Gelb oder ein helles Bernsteingelb ist.

Claims (5)

  1. PATE NTANS PRUCHE : 1. Verfahren zur Herstellung wärmefester, gehärteter Polymerer durch Reaktion eines Diamins mit einem Bischlorameisensäureester mit einem Molekulargewicht von mindestens 875 eines Polyalkylenglykoläthers, eines Poly (O und S)-alkylenglykolmischäthers, eines Polyalkylenarylenglykoläthers, eines Poly (O und S)-alkylen-arylenglykolmischäthers oder eines Polymeren ungesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe mit endständigen Hydroxylgruppen, gegebenenfalls noch mit einem Bischlorameisensaureester eines nichtpolymeren Glykols oder mit Phosgen oder mit einem anderen, als Kettenverlängerungsmittel wirkenden Carbonylchlorid, wobei die Mengenverhältnisse so gewählt werden, daß das gebildete lineare Polymere zu mindestens 60 °/o aus den erstgenannten Bischlorameisensäureesterresten besteht, und anschließende Härtung des linearen Polymeren auf an sich bekannte Weise, dadurch gekennzeichnet, daß als Diamin entweder ein Diazacycloalkan oder ein Arylen-oder Alkylendiamin verwendet wird, in welchem jede Aminogruppe einen Alkyl-, Alkanol-, Alkenyl-, Alkenyläther-oder Alkenylesterrest trägt und mindestens einer der zum Aufbau des linearen Polymeren beitragenden Reaktionsteilnehmer eine in einer Seitenkette des linearen Polymeren aufretende Hydroxylgruppe oder reaktionsfähige olefinische Gruppierung enthält, wobei die Menge dieses Reaktionsteilnehmers so bemessen wird, daß jeweils auf einen Molekülabschnitt des härtbaren, gebildeten Linearpolymeren mit einem Molekulargewicht von 8000 mindestens eine Angriffsstelle kommt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Diamin N, N'-Dimethyläthylendiamin, Piperazin, N, N'-Diallyläthylendiamin, N, N'-Di-(B-oxyäthyl)-äthylendiamin, 4,4'-Methylen-bis- (N-methylanilin), N, N'-Diäthyl-benzidin, N, N'-Di- (ß-oxyäthyl)-p-phenylendiamin, 4,4'-(3-Butenyliden)-bis- (N-methylanilin) oder N, N'-Diisobutylhexamethylendiamin verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kettenverlängerungsmittel ein Bischlorameisensäureester mit Resten eines 1,3-Propandiols der allgemeinen Formel worin X einen Kohlenwasserstoffrest mit einer endständigen, aliphatischen-CH = CH2-Gruppierung bedeutet, verwendet wird.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aushärten bei O H-gruppenhaltigen linearen Polymeren mit einem Polyisocyanat erfolgt.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aushärten bei einem die-C = C-Gruppierung enthaltenden linearen Polymeren mit Schwefel erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften : USA.-Patentschrift Nr. 2 660 575.
    In Betracht gezogene ältere Patente : Deutsches Patent Nr. 963 473.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1226071B (de) * 1963-04-05 1966-10-06 Bayer Ag Verwendung von mit Polyisocyanaten vernetzten Polyurethanen als Lederaustauschstoff

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US2660575A (en) * 1950-10-02 1953-11-24 Celanese Corp Polymerization process for polyurethanes utilizing water, a water miscible solvent, and a water immiscible solvent
DE963473C (de) * 1952-08-09 1957-05-09 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen, stickstoffhaltigen Kunststoffen

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