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DE1110081B - Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Laderaeumen, insbesondere von Schiffen - Google Patents

Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Laderaeumen, insbesondere von Schiffen

Info

Publication number
DE1110081B
DE1110081B DEH31669A DEH0031669A DE1110081B DE 1110081 B DE1110081 B DE 1110081B DE H31669 A DEH31669 A DE H31669A DE H0031669 A DEH0031669 A DE H0031669A DE 1110081 B DE1110081 B DE 1110081B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
shaft
guide
gripper
rocker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31669A
Other languages
English (en)
Inventor
Bennie A Rose
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heyl and Patterson Inc
Original Assignee
Heyl and Patterson Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heyl and Patterson Inc filed Critical Heyl and Patterson Inc
Priority to DEH31669A priority Critical patent/DE1110081B/de
Publication of DE1110081B publication Critical patent/DE1110081B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0397Loading or unloading means for ships

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entladen von Schüttgut aus Laderäumen, insbesondere von Schiffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entladen von Schüttgut aus den Laderäumen, insbesondere von Schiffen, Eisenbahnwagen, Lastwagen usw., mit einem in einem Fahrgerüst in einer senkrechten Ebene schwenkbar gelagerten Ausleger, an dessen freiem Ende ein Kran mit von einem Schaft getragenen Greifer angeordnet ist, der das geförderte Gut über einen Aufgabetrichter an einen am Ausleger vorgesehenen Förderer abgibt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entladeeinrichtung zu schaffen, die einen größtmöglichen Einsatzbereich in bezug auf die auftretenden Höhenunterschiede der Ladegutoberfläche wie auch in bezug auf die Laderaumbreite, insbesondere bei werhältnismäßig schmalen Ladeluken, gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird zweckmäßig so gelöst, daß das Verschieben des Greifers in waagerechter und in senkrechter Richtung möglichst einfach und mit möglichst wenig Leistung erfolgen kann.
  • Bei einer bekannten Entladeeinrichtung für Schiffe ist auf dem Fahrgerüst ein Stielgreiferkran verfahrbar angeordnet. Das Fahrgerüst besitzt keinen über das Schiff ragenden Ausleger, sondern schneidet mit dem Ufer des Hafenbeckens ab. Die gesamte Breite des Schiffes muß daher durch den Stielgreiferkran selbst überbrückt werden. Dies führt dazu, daß zum vollständigen Erfassen des gesamten Laderaumes mit dem Greifer der verhältnismäßig schwere Stielgreiferkran selbst bewegt werden muß. Die Beweglichkeit des Greifers ist auf die Verschwenkbarkeit des Auslegers des Stielgreiferkranes und des den Greifer tragenden Schaftes beschränkt.
  • Bei einer anderen bekannten Entladeeinrichtung für Schiffe ist auf dem Fahrgerüst ein Ausleger angebracht, der in einer senkrechten Ebene schwenkbar ist. Am freien Ende des Auslegers sind Becherwerke aufgehängt, die das geförderte Gut über Aufgabetrichter an einen im Ausleger angebrachten Waagerechtförderer abgeben. Die Beweglichkeit der praktisch den Greifer darstellenden Becherwerke ist durch die Verschwenkbarkeit des Auslegers - sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung - bestimmt. Dabei wird bei einem Verschwenken des Auslegers die Lage des Becherwerkes sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung geändert. Die größte Neigung des Auslegers und damit der Bewegungsbereich der Becherwerke wird durch den Neigungswinkel festgelegt, bei dem der in dem Ausleger laufende Waagerechtförderer das auf ihm liegende Gut noch ohne Wegrutschen fördern kann.
  • Die Erfindung nutzt die Eigenschaften, die diese beiden Einrichtungen getrennt für sich bieten, ge- meinsam dadurch aus, daß auf dem verschwenkbaren Ausleger, der einen gewissen Bewegungsbereich bietet, der Stielgreiferkran angebracht ist, der durch die durch ihn gebotenen Bewegungsmöglichkeiten die Beweglichkeit des das Gut erfassenden Greifers in waagerechter und in senkrechter Richtung erhöht.
  • Durch die Aufteilung der Beweglichkeit in zwei selbständige Baueinheiten wird weiter erreicht, daß die zum Verschieben des Greifers erforderliche Leistung herabgesetzt wird, da jeweils nur eine Baueinheit von geringerem Gewicht bewegt werden muß.
  • Ein weiterer Vorteil der Einrichtung gemäß der Erfindung liegt darin, daß der in der senkrechten Ebene schwenkbar gelagerte Ausleger mit seinem freien Ende über den Rand des Hafenbeckens hinausragt, falls die Einrichtung zum Entladen von Schiffen verwendet wird.
  • Die Einrichtung geht aus von einem bekannten, in einem Fahrgerüst in einer vertikalen Ebene verschwenkbar gelagerten Ausleger, an dessen freiem Ende ein Kran mit von einem Schaft getragenen Greifer angeordnet ist, der das geförderte Gut über einen Aufgabetrichter an einen im Ausleger vorgesehenen Waagerechtförderer abgibt. Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine in Nähe des freien Endes des Auslegers an diesem in einer vertikalen, zur Auslegerschwenkebene parallelen Ebene schwenkbar gelagerte Schwinge, an der einerseits über ein Schwenkgelenk der den Greifer tragende Schaft oder eine Führung für den Schaft angelenkt ist und andererseits Verstell-Seilzüge angreifen, wobei das Schwenklager der Schwinge von einem Stützgertlst getragen wird, dessen in der Länge veränderbare Stütze und Streben am Ausleger angelenkt sind.
  • Außerdem ist der Schaft oder die Führung für den Schaft durch ein Kurbelgetriebe oder durch Seilzüge gegenüber dem Ausleger in beliebige Schrägstellung einstellbar.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung und gegenseitige Verbindung an sich bekannter Elemente wird eine bisher nicht erreichbare Anpassungsfähigkeit sowie ein für alle Anwendungsfälle ausreichender Aktionsbereich der Entladeeinrichtung gewährleistet.
  • Auch im Falle verhältnismäßig schmaler Ladeluken kann durch Verlagerung des Schwenklagers der den Schaft tragenden Schwinge und Schrägstellung des Schaftes gewährleistet werden, daß der Greifer das im Laderaum aufgenommene Ladegut in einer einzigen durchgehenden Bewegung mit kürzestmöglichem Weg und somit in kürzester Zeit zu dem im Ausleger angebrachten Aufnahmetrichter bewegt, und zwar so, daß der Greifer selbsttätig zu Ende seiner Bewegung über den Aufnahmetrichter gelangt, ohne daß hierzu eine besondere Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes nötig ist. Diese Wirkung kann infolge der verschiedenen Verstellmöglichkeiten, die die Entladeeinrichtung aufweist, bei jeder Schrägstellung des Schaftes wie auch bei jeder Höhe der Ladegutoberiläche erzielt werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer Einrichtung zum Entladen von Schüttgut aus den Laderäumen von Schiffen mit abgesenktem Stielgreifer, Fig. 2 die Entladeeinrichtung gemäß Fig. 1 mit angehobene Stielgreifer, Fig. 3 eine Stirnansicht der Entladeeinrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 4 einen vertikalen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 5 einen vertikalen Teilschnitt entlang der Linie V-V in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 6 einen vertikalen Teilschnitt nach Linie VI-VI in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 7 in schematischer Darstellung die Seilführung der Entladeeinrichtung, Fig. 8 eine teilweise schematische Seitenansicht einer abgewandelten Entladeeinrichtung, Fig. 9 eine teilweise schematische Seitenansicht einer weiteren Entladeeinrichtung.
  • In der Zeichnung ist mit 2 ein Entladekai bezeichnet, der sich entlang einem Wasserbecken 12 erstreckt, in dem ein Schiff 3 schwimmt. Das Schiff 3 ist in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien in einer verhältnismäßig hohen Ebene und in strichpunktierten Linien in einer verhältnismäßig niederen Höhenlage gegenüber dem Entladekai 2 dargestellt. Auf dem Kai 2 ist ein Satz von zueinander parallelen Schienen 4 vorgesehen, die parallel zu der dem Schiff zugekehrten Kante des Kais verlaufen und auf denen mittels der Räder 6 ein Fahrgerüst 5 gelagert ist. Das Fahrgerüst ist parallel zur Längsrichtung des Schiffes auf den Schienen 4 verschiebbar, so daß sämtliche Laderäume des Schiffes vom Bug bis zum Heck entladen werden können. Das Fahrgerüst 5 trägt Schienen 7, die quer zu dem Schiff verlaufen und die es gestatten, daß jeder Laderaum des Schiffes über die gesamte Breite seiner Ladeluke oder seiner Ladeluken entladen werden kann.
  • Auf den Schienen 7 ist mittels der Räder 8 ein Gerüst 9 gelagert, das mit einer Auslaßrutsche 10 versehen ist, der das aus dem Schiff entladene Gut zugeführt wird und die dieses an ein endloses Förderband 11 weiterleitet, das von dem Fahrgerüst getragen wird und parallel zu den Schienen 7 verläuft.
  • Dieses Förderband fördert das Gut über eine weitere nicht dargestellte Rutsche entweder unmittelbar in Behälter, wie z. B. Eisenbahnwagen oder Lastwagen, oder aber auf eine weitere Fördereinrichtung, die auf dem Kai gelagert ist und parallel zu den Schienen 4 verläuft.
  • Das Gerüst 9 besteht aus einem Träger verk 13 und einer Säule 14. Da auf die Säule 14 Kräfte ausgeübt werden, die in ihrem oberen Teil nach links wirken, wird die Säule von der rechten Seite her durch das Trägerwerk 13 über Zugstangen 15 gehalten. Auf dem Gerüst 9 ist ein Ausleger 16 bei 17 um eine zu den Schienen 4 parallele, horizontale Achse schwenkbar gelagert. Das linke Ende des Auslegers trägt die Entladevorrichtung. Die Neigung des Auslegers wird bestimmt durch Seilzüge 18, die zwischen der Spitze der Säule 14 und Laschen 19 verlaufen, die mit dem Ausleger bei 20 verbunden sind. Die Seile 18 laufen über Umlenkrollen 21 an den oberen Enden der Laschen 19 und Umlenkrollen 22 an der Spitze der Säule 14 zu einer Seiltrommel 24 (Fig. 7), die in dem Gerüst 9 gelagert ist.
  • Auf dem Ausleger sind bei 25 zwei nebeneinander angeordnete und parallel verlaufende Streben 26 unveränderlicher Länge und bei 27 ist eine längenveränderliche Stütze 28 angelenkt.
  • Die Stütze 28 weist in ihrem oberen Bereich ein Querhaupt 28 a auf, das parallel zueinander verlaufende Gewindebohrungen 29 zur Aufnahme von Gewindespindeln30 enthält (Fig. 5). Die Gewindespindeln befinden sich am unteren Ende einer in Führungen der Stütze 28 gleitenden Traverse, die eine Achse 31 trägt. An dieser Achse sind eine Schwinge32 sowie die Streben 26 gelagert. Durch Verdrehung der Gewindespindeln 30 in den Gewindebohrungen 29 kann die Stütze 28 in ihrer wirksamen Länge eingestellt werden. Ein umsteuerbarer Elektromotor 30 a ist auf dem Querhaupt 28 a gelagert, das außerdem ein Untersetzungsgetriebe 30b und die Antriebe30c für die Gewindespindeln30 trägt.
  • Wenn die Stütze 28 verlängert wird, bewegt sich die Schwenkachse 31 gegenüber dem Ausleger nach oben und in der Blickrichtung nach Fig. 1 nach rechts. Für jede Stellung des Auslegers 16 gibt es eine bestimmte optimale Lage für die Schwenkachse 31. Wenn das in der Blickrichtung gemäß Fig. 1 linke Ende des Auslegers 16 nach unten bewegt wird, sollte die Schwenkachse 31 angehoben werden. Die Optimalstellung der Schwenkachse 31 für jede Stellung des Auslegers 16 ist diejenige Lage, in welcher der im folgenden zu beschreibende Schaft oder Stiel des Greifers 73 in der Entladestellung eine etwa vertikale Lage hat. Infolgedessen muß die Stütze 28 um so länger sein, je niedriger die Lage des linken Endes des Auslegers ist, um den Schaft etwa vertikal zu halten, wenn dieser in die Entladestellung gebracht wird.
  • Wie sich aus der Beschreibung ergeben wird, ist nur der in Blickrichtung gemäß Fig. 1 links der Schwenkachse 31 befindliche Teil der Schwinge 32 für die Arbeitsweise der Entladeeinrichtung notwendig; da jedoch von dem linken Ende der Schwinge eine schwere Last getragen werden muß, ist diese über die Schwenkachse 31 hinaus verlängert und mit Umlenkrollen 33 versehen. Der Ausleger trägt ebenfalls Umlenkrollen 34, und Seilzüge 35 sind um die Umlenkrollen 33 und 34 und sodann um Umlenkrollen 36, 37 und 38 zu Gegengewichten 39 geführt.
  • Die Gegengewichte 39 üben auf das rechte Ende der Schwinge32 eine nach unten gerichtete Kraft aus, die einen Teil der auf das linke Ende der Schwinge ausgeübten Kraft ausgleicht.
  • Der Ausleger trägt zwei zueinander parallele, endlose Förderbänder 40 zur Förderung des Entladeguts zu der Auslaßrutsche 10. Die Förderbänder 40 sind um Umlenkrollen 41 und 42 herumgeführt, wovon die letztere angetrieben wird; ferner ist für jedes Förderband eine Spannrolle 42 a vorgesehen. Den Förderbändern 40 wird das Entladegut durch zwei parallel zueinander verlaufende Aufgabebänder 43 zugeführt. Jedes der Aufgabebänder43 fördert das entladene Gut über eine von zwei zueinander parallelen Rutschen 44 auf das zugehörige Förderband 40. Über den Aufgabebändern 43 befinden sich nebeneinander angeordnete Trichter 45, aus welchen das aus dem Schiff entladene Gut durch den Greifer 73 zugeführt wird.
  • Auf beiden Seiten der Trichter 45 sind etwa in L-Form abgewinkelte Arme 47 mit einem verhältnismäßig kurzen und einem verhältnismäßig langen Schenkel vorgesehen (Fig. 1). Die beiden Arme 47 sind am Ende ihres kurzen Schenkels bei 46 schwenkbar an dem Ausleger angelenkt. Die Enden der langen Schenkel der Arme 47 sind bei 48 schwenkbar mit einer Führung 49 verbunden. Außerdem ist das linke Ende der Schwinge 32 mit der Führung 49 bei 50 schwenkbar verbunden.
  • Zum Antrieb der Arme 47 dient ein auf dem Ausleger 16 gelagerter Elektromotor mit einem Untersetzungsgetriebe. Der Antrieb erfolgt über eine Welle 52, auf der zwei pfeilverzahnte Ritzel 53 befestigt sind, die mit pfeilverzahnten Zahnrädern 54, die auf einer Welle 55 befestigt sind, im Eingriff stehen.
  • Außerdem sind auf der Welle 55 Kurbeln 56 befestigt, deren jede durch eine Stange 57 mit dem zugehörigen Arm 47 verbunden ist. Jede Stange 57 ist bei 58 mit der Kurbel 56 und mit dem Arm 47 bei 59 gelenkig verbunden.
  • Die Kurbeln 56 bestimmen die Lage der Arme 47 und damit der Schwinge 32 und der Führung 49. Die Kurbeln 56 sind in Fig. 1 in derjenigen Lage dargestellt, in der sie den Hebeln 57 zugekehrt sind und mit den Hebeln 57 fluchten, so daß das Gelenk 59 seinen maximalen Abstand von der Welle 55 aufweist.
  • Bei dieser Lage der Kurbeln 56 befindet sich die Führung49 in ihrer nach der Blickrichtung gemäß Fig. 1 äußersten linken Stellung, und ihre Achse liegt etwa vertikal. Wenn die Kurbeln 56 um 1800 verdreht werden, gelangen die Antriebsarme 47 in die in Fig. 2 dargestellte Lage, und die Führung 49 wird nach oben sowie nach rechts bewegt und wird ferner mit ihrem unteren Ende nach rechts unmittelbar über die Trichter 45 verschwenkt.
  • In der Führung 49 ist ein Schaft oder Stiel 69 auf-und abwärts verschiebbar gelagert. Der Schaft trägt in der Nähe seines unteren Endes Umlenkrollen 61, und die Führung trägt an ihrem oberen Ende Umlenkrollen 62, die koaxial zu dem Gelenk 50 liegen.
  • Seilzüge 63 sind an der Führung 49 bei 64 befestigt und nach unten und um die Umlenkrollen 61 nach oben durch die Führung 49 und um die Umlenkrolle 62 geführt. Die Seilzüge 63 laufen dann über Umlenkrollen71, die durch die Schwenkachse 31 getragen werden, nach unten und anschließend um von dem Ausleger getragene Umlenkrollen 65 sowie um Umlenkrollen66 zu einer Spielwinde 67, um die sie mehrere Male herumgeführt sind, und weiter um Umlenkrollen 68 und 69 sowie um die Umlenkrollen 70, die nicht dargestellte Gegengewichte tragen. Die Seilzüge 63 sind sodann an dem Gerüst 9 bei 72 befestigt. Infolgedessen wird bei einer Verdrehung der Trommel der Spielwinde 67 gemäß Fig. 7 in Uhrzeigerrichtung der Schaft 60 in der Führung 49 angehoben, während bei Verdrehung der Trommel 67 entgegen der Uhrzeigerrichtung der Schaft 60 sich infolge der Schwerkraft in der Führung 49 nach unten bewegen kann.
  • Der Schaft 60 trägt an seinem unteren Ende einen Greifer 73 üblicher Bauart. Der Greifer kann in der üblichen Weise durch ein Seil 74 geöffnet und geschlossen werden, das am Greifer über Kopfrollen 75 und Querhauptrollen 76 geführt ist, wobei ein Ende des Seils um eine Rolle 77 geführt ist, die von der Führung 49 getragen wird; dieses Seil ist an der Führung 49 bei 78 befestigt. Das andere Ende des Seils 74 ist über Rollen 79, 80, 81 und 82 zu einer Winde 83 geführt, die in dem Gerüst gelagert ist.
  • In Fig. 1 ist ein Bedienungsstand 84 dargestellt, von dem aus der Bedienungsmann den Entladevorgang beobachten und die Bewegungen des Krangerüstes entlang dem Entladedock und des Gerüstes entlang den auf dem Krangerüst befestigten Schienen 7, das Anheben undAbsenken des Auslegers, das Verlängern und Verkürzen der Stütze 28, den Antrieb der Kurbeln 56 für die Bewegung der Führung 49 sowie das Anheben und Absenken des Schafts und das Öffnen und Schließen des Greifers steuern kann.
  • Fig. 8 zeigt eine abgewandelte Entladeeinrichtung, in der gleiche Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 bezeichnet sind, jedoch unter Zusatz des Buchstabens a. Der Schaft 60a gemäß Fig. 8 ist bei 50a unmittelbar an der Schwinge 32 a schwenkbar angelenkt.
  • In Fig. 8 ist keine der Führung 49 gemäß Fig. 1 entsprechende Führung vorgesehen, und es fehlt auch ein dem Antriebsarm 47 gemäß Fig. 1 entsprechender Antriebsarm. Der Hebel 32a wird um seine horizontale Schwenkachse 31 a verschwenkt durch Seile 84, deren jedes bei 85 an einem Teil des Auslegers 16 a befestigt ist und von hier aus nach oben über die Umlenkrollen 33 a und sodann wieder nach unten um eine Windentrommel 86 geführt ist. Eine Verdrehung der Trommel 86 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewirkt ein Aufwickeln der Seile 84 und schwenkt die Schwinge 32 a in Uhrzeigerrichtung um sein Schwenklager 31 a. Eine Verdrehung der Trommel86 in der Uhrzeigerrichtung bewirkt ein Abspulen der Seile 84 und gestattet eine Verschwenkung der Schwinge 32 a um das Gelenk 31 a entgegen der Uhrzeigerrichtung infolge der Schwerkraft, weil das Gewicht des in Fig. 8 linken Endes der Schwinge 32 a und der von diesem getragenen Teile größer ist als die auf das rechte Ende der Schwinge ausgeübte Kraft. Auf diese Weise führt die Trommel 86 die gleiche Arbeit aus wie die Kurbel 56 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1. Diese Trommel bewegt die Schwinge 32 a zwischen ihrer untersten, in Fig. 8 in strichpunktierten Linien dargestellten Stellung über ihre in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung in die oberste, gestrichelt dargestellte Lage.
  • Zur willkürlichen Veränderung der Winkelstellung zwischen dem Schaft 60a und der Schwinge 32a ist auf dieser eine angetriebene Spielwinde 87 vorgesehen, von der ein Seil 88 einerseits zum oberen Ende 89 des Schafts 60 a und andererseits nach der Umlenkung durch eine Führungsrolle 90 zum Punkt 91 unterhalb des Schwenklagers 50a am Schaft geführt ist. Wenn die Trommel der Spielwinde 87 festgehalten wird, hält das Seil 88 den Schaft 60a in einer festen Winkelstellung gegenüber der Schwinge 32a. Wenn die Trommel 87 entgegen der Uhrzeigerrichtung in der Blickrichtung gemäß Fig. 8 gedreht wird, zieht sie das untere Trum des Seiles 88 an und läßt das obere Trum dieses Seiles aus, wobei der Greifer 73 a nach rechtes bewegt und auf diese Weise der Schaft 60a verschwenkt wird. Durch Verdrehung der Trommel 87 in Uhrzeigerrichtung wird die entgegengesetzte Bewegung hervorgerufen.
  • Die Entladeeinrichtung gemäß Fig. 8 ist für solche Anwendungen geeignet, bei denen während des Entladevorganges keine sehr große Veränderung in der Höhenlage des zu entladenden Guts stattfindet.
  • Fig. 9 zeigt eine weitere Entladeeinrichtung mit dem Grundaufbau der in Fig. 8 gezeigten Form, wobei jedoch eine Führung vorgesehen ist, in der der Schaft im wesentlichen vertikal verschiebbar gelagert ist. In Fig. 9 sind entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in den Fig. 1 und/oder 8 bezeichnet, jedoch unter Zusatz des Buchstabens b.
  • Gemäß Fig. 9 ist die Führung 49b und 50b unmittelbar an der Schwinge 32b schwenkbar befestigt.
  • Die Schwinge 32 b wird um ihre horizontale Schwenkachse 31 b auf die gleiche Weise verschwenkt wie die Schwinge 32 a bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8.
  • Der Schaft 60b ist in der Führung 49b auf- und abwärts verschiebbar. Er trägt in Nähe seines unteren Endes Umlenkrollen 61 b, und die Führung besitzt an ihrem oberen Ende Umlenkrollen 62 b, die koaxial zu dem Schwenklager 50b angeordnet sind. Die Seilzüge 63 b sind bei 64 b an der Führung 49 b befestigt, führen sodann nach unten, um die Rollen 61 b herum und sodann nach oben durch die Führung und über die Rollen 62 b. Sodann führen die Seile 63 b über koaxial zu den Rollen 33 b angeordnete Umlenkrollen und um mit der Trommel 86b koaxiale Rollen zu einer nicht dargestellten Seilwinde, die bei Verdrehung in der einen Richtung den Schaft anhebt und bei Verdrehung in der anderen Richtung eine Abwärtsbewegung des Schafts infolge der Schwerkraft gestattet.
  • In den Fig. 8 und 9 sind die Betätigungsmittel für den Greifer nicht dargestellt, weil sie ähnlich den bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 7 vorgesehenen Betätigungseinrichtungen sein können.
  • Der Ausleger 16 a gemäß Fig. 8 und der Ausleger 16 b gemäß Fig. 9 kann feststehend oder von rechts nach links und umgekehrt in der Blickrichtung gemäß den Fig. 8 und 9 horizontal verschiebbar sein. Er kann auch, wie bei der Ausführung gemäß den Fig. 1 bis 7, schwenkbar an einem Gerüst angelenkt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Entladen von Schüttgut aus Laderäumen, insbesondere von Schiffen, mit einem in einem Fahrgerüst in einer senkrechten Ebene schwenkbar gelagerten Ausleger, an dessen freiem Ende ein Kran mit von einem Schaft getragenen Greifer angeordnet ist, der das geförderte Gut über einen Aufgabetrichter an einen am Ausleger vorgesehenen Förderer abgibt, gekennzeichnet durch eine in der Nähe des freien Endes des Auslegers (16) an diesem in einer vertikalen, zur Auslegerschwenkebene parallelen Ebene schwenkbar gelagerte Schwinge (32), an der einerseits über ein Schwenkgelenk (50) der den Greifer (73) tragende Schaft (60) oder eine Führung (49) für den Schaft angelenkt ist und andererseits Verstell-Seilzüge (35, 84) angreifen, wobei das Schwenklager (31) der Schwinge (32) von einem Stützgerüst (26, 28) getragen wird, dessen in der Länge veränderbare Stütze (28) und Streben (26) am Ausleger (16) angelenkt sind, und der Schaft (60) oder die Führung (49) für den Schaft durch ein Kurbelgetriebe (56, 57, 47) oder durch Seilzüge (88) gegenüber dem Ausleger (16) in beliebige Schrägstellung einstellbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 48 054, 360927 876 595; USA.-Patentschrift Nr. 2365 821.
DEH31669A 1957-11-15 1957-11-15 Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Laderaeumen, insbesondere von Schiffen Pending DE1110081B (de)

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