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DE1108930B - Seilzugwaage, insbesondere fuer einen Kran mit beweglichem Ausleger - Google Patents

Seilzugwaage, insbesondere fuer einen Kran mit beweglichem Ausleger

Info

Publication number
DE1108930B
DE1108930B DESCH21125A DESC021125A DE1108930B DE 1108930 B DE1108930 B DE 1108930B DE SCH21125 A DESCH21125 A DE SCH21125A DE SC021125 A DESC021125 A DE SC021125A DE 1108930 B DE1108930 B DE 1108930B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
rope
weighing device
bearing
pulley
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH21125A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Nebhut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DESCH21125A priority Critical patent/DE1108930B/de
Publication of DE1108930B publication Critical patent/DE1108930B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Seilzugwaage, insbesondere für einen Kran mit beweglichem Ausleger Die Erfindung betrifft eine Seilzugwaage, insbesondere für einen Kran mit beweglichem Ausleger, mit gegen Verschieben starr abgestützter Seilumlenkrolle.
  • Es ist bereits bekannt, bei einem Kran mit beweglichem Ausleger und in der Auslegerspitze angeordneter Auswägeeinrichtung Maßnahmen zu treffen, um eine Beeinflussung des Wägeergebnisses durch die verschiedenen Neigungswinkel des Auslegers zu vermeiden. Beispielsweise ist es bekannt, die die Auswägeeinrichtung tragende Auslegerspitze, unabhängig vom Neigungswinkel des Auslegers, immer in einer bestimmten Lage, vorzugsweise in der waagerechten, zu halten.
  • Zum gleichen Zweck is es weiterhin bekannt, durch geeignete Anordnung von Seilrollen die Richtung des Seilzuges in bezug auf die Auswägeeinrichtung unabhängig von der jeweiligen Stellung des Auslegers zu machen.
  • Während die eine Maßnahme einen erheblichen Aufwand erfordert, ist bei der zuletzt genannten als nachteilig zu bezeichnen, daß durch die Lagerreibung der Seilrollen eine beachtliche Verfälschung der Messung in der Auswägeeinrichtung je nach Zahl und Art der Lagerungen verursacht wird.
  • Es ist Zweck der Erfindung, eine meßtechnische Erfassung dieser Verfälschung zu ermöglichen. Dies wird bei Verwendung einer in an sich bekannter Weise gegen Verschieben starr abgestützter Seilumlenkrolle dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Lagerung einer Seilumlenkrolle gegen Verdrehen nachgiebig ausgebildet und zur Ermittlung der durch die Lagerreibung verursachten Wirkkraft auf einer Auswägeeinrichtung abgestützt ist.
  • Die Abstützung kann dabei so vorgenommen sein, daß diese Wirkkraft oder deren Meßwert zu dem Seilzug auf der lastabgewandten Seite der äußersten Seilumlenkrolle oder zu dem ihm entsprechenden Meßwert je nach dem Drehsinn des Reibungsmoments addiert oder subtrahiert wird.
  • Die Lagerung der äußersten Seilumlenkrolle kann dabei so verwirklicht sein, daß ihr Lagerjoch auf radial angeordneten Lenkerfedern aufgehängt ist. Es ist aber auch möglich, dieses Lagerjoch nur zum Teil auf radial angeordneten Lenkerfedern aufzuhängen und zum Teil in seinem Drehpunkt auf einer am Kran fest angebrachten Schneide abzustützen. ff Das Lagerjoch kann in Weiterbildung der Erfindung ferner hebelartige Fortsätze aufweisen, von denen der eine sich auf eine Feder ab stützt, während der andere die durch Lagerreibung der Seilrolle hervorgerufene Reaktionskraft über ein Gestänge auf die Auswägeeinrichtung des Seilzuges überträgt.
  • Zweckmäßigerweise hat die Seilzugwaage eine weitere, auf der lastabgewandten Seite der äußersten Seilumlenkrolle angeordnete, das Seil rechtwinklig ablenkende Rolle sowie eine Traverse zur Lagerung dieser Rolle, die auf Lenkerfedern in Richtung des von der Last ankommenden Seils nachgiebig und senkrecht hierzu starr gelagert ist. Durch ein parallel zu diesem Seilende angeordnetes Gestänge, welches die Traverse mit dem Lagerjoch der äußersten Seilumlenkrolle verbindet, wird die Reaktionskraft des Lagerjochs der äußersten Seilumlenkrolle auf die Traverse und auf die parallel dazu belastete Auswägeeinrichtung übertragen.
  • Als Auswägeeinrichtung kann jede bekannte, beispielsweise eine mit elektrischen Widerstandsdehnungsmeßstreifen arbeitende Druckmeßdose verwendet werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In den Zeichnungen stellen dar: Abb. 1 die Rollen- und Lageranordnung bei der Auslegerspitze eines Krans mit einer Seilzugwaage, Abb. 2 den Gegenstand von Abb. 1 in Teilansicht von rechts gesehen, Abb. 3 eine andere Lagerung des Lagerjochs der äußersten Seilumlenkrolle.
  • An einem Kran mit beweglichem Ausleger ist das Seil 1, welches mit einem Kranhaken 2 zum Einhängen der Last beginnt, über die Rollen 3 4 und 5 geführt. Die Rolle 3 ist auf der Achse 10 eines Lagerjochs 8 gelagert, welches seinerseits über die vier Lenkerfedern 7 mit der Eisenkonstruktion 6 der heb-und senkbaren Auslegerspitze Verbindung hat.
  • Der Einfachheit halber ist in der Abbildung die bewegliche Auslegerspitze selbst nicht dargestellt, Verbindungen mit ihr sind durch das übliche Symbol des Anschlusses an einen Festpunkt kenntlich gemacht. Die Lenkerfedern 7 sind so beschaffen, daß sie alle auf das Lager wirkenden Kräfte aufnehmen, daß sie aber gegen Verdrehung innerhalb eines geringen, praktisch aber ausschließlich in Frage kommenden Bereiches so nachgiebig sind, daß ihr Reaktionsmoment vernachlässigt werden kann. Das Seil 1 ist nach der äußersten Seilumlenkrolle 3 über eine Rolle 4 so geführt, daß die beiden Seilenden senkrecht aufeinander stehen. Die Rolle 4 ist auf der Achse 14 einer Traverse 15 gelagert, die ihrerseits mittels Lenkerfedern 17, 18 auf dem Krangerüst in Richtung des von der Last ankommenden Seiles nachgiebig und senkrecht zu dieser Richtung starr gelagert ist.
  • Die Traverse 15 stützt sich in Richtung ihrer Bewegungsmöglichkeit über eine Druckmeßdose 16 auf dem Krangerüst ab. Mittels der Lenkerfeder 19 und des im Drehpunkt 22 gelagerten, das Gewicht 21 tragenden Hebels 20 wird das beim Heben oder Senken der Auslegerspitze veränderliche Taragewicht der Traverse in jeder Lage ausgeglichen. Durch diese Anordnung kann daher nur die von der äußersten Seilumlenkrolle 3 über das Seil 1 übertragene Kraft von der Druckmeßdose 16 gemessen werden, nicht aber die Kraft, die über die Fortsetzung des Seiles weitergeleitet wird. Das Seil 1 läuft über die auf der Achse 23 gelagerte Rolle 5 auf nicht dargestellte Weise zur Seilwinde. Das Reibungsmoment der Rolle 4 auf der Achse 14 geht nicht in die Messung ein. Die Reibung der Rolle 3 auf der Achse 10 wird dadurch berücksichtigt, daß das Lagerjoch 8 und die Traverse 15 hebelartige Ausleger aufweisen, die durch ein zum Seil 1 parallel und in gleichem Abstand von der Verbindungslinie der Drehachsen der Rollen 3 und 4 angeordnetes Gestänge 11 oder auch Seile od. dgl. verbunden sind. Aus Darstellungsgründen sind in Abb. 1 das Gestänge 11 und das Seil 1 nicht sich deckend, sondern in geringfügigem Abstand gezeichnet.
  • Ein zweiter Ausleger des Jochs 8 hat über ein Gestänge 12 und eine Feder 13 mit dem Krangerüst 6 Verbindung und drückt über das Gestänge 11 die Traverse 15 mit ihrer schwachen, eineichbaren Kraft gegen die Druckmeßdose 16.
  • Wird beispielsweise eine bestimmte Last Q mittels des Kranes hochgezogen, dann ist die Zugkraft des auf die Rolle 4 auflaufenden Seils Q R, wobei R die Wirkkraft entsprechend der Seilrollenlagerreibung, gemessen am Umfang der Seilrolle, ist, die je nach dem Drehsinn des Reibungsmomentes positiv oder negativ ist. Wird daher die Last gesenkt, dann hat die Wirkkraft die umgekehrte Richtung, so daß die genannte Zugkraft Q - R wird. Durch die nachgiebige Lagerung des Jochs 8 sowie durch eine entsprechende Gestaltung der Feder 13 wird die Wirkkraft R praktisch im vollen Umfang über das Gestänge 11 auf die Traverse 15 übertragen. Da Seil 1 und Gestänge 11 parallel zueinander angeordnet sind, die Traverse 15 aber auch nur in dieser Richtung nachgiebig gelagert ist, addieren sich die Kräfte, die über Seil 1 (z. B. Q+R) und über Gestänge 11 (in diesem Fall -R) übertragen werden. Die Gesamtkraft wird also Q Q+RR, R d. h., die Druckmeßdose 16 zeigt unabhängig von der Reibung der Rolle 3 auf ihrer Achse 10 sowohl bei angehobener als auch bei abgesenkter Last immer genau die Größe der Last an. Die Anzeige ist auch unabhängig von der Winkellage der Auslegerspitze da die Winkelverhältnisse und Krafteinrichtungen um die Meßrolle 4 und Meßtraverse 15 immer gleichbleiben, wie sich auch der Kran bewegt und in welcher Richtung sich auch gerade das Seilende mit dem Kranhaken 2 befindet.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist das Lagerjoch 32 der äußersten Seilumlenkrolle 30 nur auf zwei Lenkerfedern 34 und 35 gelagert, es weist aber eine Pfanne 33 od. dgl. auf, die auf einer mit dem Krangerüst verbundenen Schneide 31 gelagert ist. Durch diese Art Lagerung wird die Drehachse der Rolle 30 festgehalten. Das Lagerjoch 32 weist ein Verlängerungsspitze 37 auf, die mittels der mit dem Krangerüst 6 verbundenen Feder 36 mit einer bestimmten Kraft gegen die Druckmeßdose 38 gepreßt wird. Die Kraft der Feder 36 kann in das Meßergebnis der Druckmeßdose 38 so eingeeicht werden, daß letztere lediglich die Wirkkraft, die durch das Reibungsmoment hervorgerufen wird, anzeigt. Zu dieser Wirkkraft kann auf jede geeignete Weise der Seilzug der Waage addiert werden. Die Addition kann auf rein elektrische Weise erfolgen, beispielsweise bei Verwendung von mit elektrischen Widerstandsdehnungsmeßstreifen ausgerüsteten Druckmeßdosen innerhalb der Meßbrückenschaltung.
  • Es ist auch ohne weiteres möglich, das Seil über die Joche mehrerer Umlenkrollen zu leiten und so auf der Lastrolle beginnend und an der Meßrolle endend die der Summe der Reibungsmomente in den Lagern der einzelnen Rollen entsprechende Kraft in voller Höhe auf die Traverse der Meßrolle zu übertragen.
  • Am Joch kann ferner ein Ausgleichsgewicht angebracht werden, um die Komponente des Seilgewichts in Richtung des Seiles, d. h. also in Richtung der Kraftübertragung bei den verschiedenen Stellungen des Auslegers aufzuheben.
  • Das Gewicht des zwischen der äußersten Seilrolle und dem Kranhaken liegenden Seilabschnittes kann auf an sich bekannte Weise durch Übertragung der jeweiligen Stellung der Seilaufnahmehaspel mittels einer elektrischen Welle zur Anzeigeeinrichtung berücksichtigt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Seilzugwaage, insbesondere für einen Kran mit beweglichem Ausleger, mit gegen Verschieben starr abgestützter Seilumlenkrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (8, 32) einer Seilumlenkrolle (3, 30) gegen Verdrehen nachgiebig ausgebildet und zur Ermittlung der durch die Lagerreibung verursachten Wirkkraft auf einer Auswägeeinrichtung (16, 38) abgestützt ist.
  2. 2. Seilzugwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswägeeinrichtung (16) gleichzeitig zur Ermittlung des Seilzuges auf der lastabgewandten Seite der Seilumlenkrolle (3) dient und daß die Abstützung der gegenüber Verdrehen nachgiebigen Lagerung(8) der Seilumlenkrolle (3) auf der Auswägeeinrichtung (16) derart erfolgt, daß die Wirkkraft in Abhängigkeit vom Drehsinn des Reibungsmoments dem Seilzug hinzugefügt bzw. von diesem abgezogen wird.
  3. 3. Seilzugwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Auswägeeinrichtung (38) ermittelte Meßwert für die Wirkkraft dem in an sich bekannter Weise ermittelten Meßwert für den Seilzug auf der lastabgewandten Seite der Seilumlenkrolle (30) in Abhängigkeit vom Drehsinn des Reibungsmoments zugefügt bzw. von diesem abgezogen wird.
  4. 4. Seilzugwaage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerjoch (8) der äußersten Seilumlenkrolle (3) auf radial angeordneten Lenkerfedern (7) aufgehängt ist.
  5. 5. Seilzugwaage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerjoch (32) der äußersten Seilumlenkrolle (3) zum Teil auf radial angeordneten Lenkerfedern aufgehängt und zum Teil in seinem Drehpunkt auf einer am Kran fest angebrachten Schneide (31) abgestützt ist.
  6. 6. Seilzugwaage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerjoch (8) zwei hebelartige Fortsätze aufweist, von denen der eine sich auf eine Feder (13) abstützt, während der andere die durch Lagerreibung der Seilrolle hervorgerufene Reaktionskraft über ein Gestänge (11) auf die Auswägeeinrichtung (16) des Seilzuges überträgt.
  7. 7. Seilzugwaage nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine auf der lastabgewandten Seite der äußersten Seilumlenkrolle (3) auf einer mittels Lenkerfedern (17 bis 19) in Richtung des Lastseiles nachgiebig und in der hierzu senkrechten Richtung starr gelagerten Traverse(15) angeordnete, das Seil rechtwinklig ablenkende Rolle (4), welche die zu messende Wirkkraft über ein parallel zu dem Lastseil und im gleichen Abstand wie letzteres von der Verbindungslinie der Drehachsen der Rollen (3, 4) angeordnetes, die Traverse (15) mit dem Lagerjoch(8) der äußersten Seilumlenkrolle (3) verbindendes Gestänge (11) auf eine Auswägeeinrichtung (16) überträgt.
  8. 8. Seilzugwaage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswägeeinrichtung eine an sich bekannte Druckmeßdose (16) verwendet ist.
  9. 9. Seilzugwaage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswägeeinrichtung in an sich bekannter Weise eine mit elektrischen Widerstandsdehnungsmeßstreifen arbeitende Druckmeßdose verwendet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 612 053, 615 902, 626 206, 632 311; USA.-Patentschrift Nr. 2 590 626.
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