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DE1105063B - Impulsgenerator fuer Elektrozaeune und andere Zwecke - Google Patents

Impulsgenerator fuer Elektrozaeune und andere Zwecke

Info

Publication number
DE1105063B
DE1105063B DEE8831A DEE0008831A DE1105063B DE 1105063 B DE1105063 B DE 1105063B DE E8831 A DEE8831 A DE E8831A DE E0008831 A DEE0008831 A DE E0008831A DE 1105063 B DE1105063 B DE 1105063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
pulse generator
chopper
current
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE8831A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELWE ELEKTROTECHNISCHE ERZEUGN
Original Assignee
ELWE ELEKTROTECHNISCHE ERZEUGN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELWE ELEKTROTECHNISCHE ERZEUGN filed Critical ELWE ELEKTROTECHNISCHE ERZEUGN
Publication of DE1105063B publication Critical patent/DE1105063B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Impulsgenerator für Elektrozäune und andere Zwecke Die ersten Weidezaungeräte arbeiteten mit einer Dauerwechsel- oder Gleichstromspannung am Zaundraht. Es stellte sich aber heraus, daß Dauerströme für Vieh und auch für zufällig mit dem Draht in Berührung kommende Menschen lebensgefährlich sein können. Kurze Stromstöße in der Dauer von Bruchteilen einer Sekunde sind jedoch nicht lebensgefährlich, wenn eine bestimmte Stromzeit der Impulse (Ampere mal Sekunden) nicht überschritten wird. Auf Grund dieser Erkenntnis weder derzeit Geräte verwendet, welche periodisch Stromstöße in den Weidezaun schicken. Die Stromstöße werden durch mechanisch bewegte Organe mit Kontakten oder durch elektrische Impulsgeneratoren erzeugt. Nebst Pendelschaltern, welche am häufigsten Verwendung finden, werden auch Relais und motorgesteuerte Schalter angewendet. Als Impulsgeneratoren dienen vielfach Glimmlampen oder Stromtore wie Thyratrone. Die Impulsfolge und Dauer der Impulse wird mit RC-Gliedern elektrisch geregelt.
  • Allen diesen Geräten ist gemeinsam, daß die Stromimpulse in bestimmten Zeitabschnitten und vom Zeitpunkt der Einschaltung an regelmäßig erzeugt werden. Der Weidezaun ist daher in den zwischen den Impulsen vorhandenen stromlosen Zeitabschnitten nicht geschützt. Da die Dauer der stromlosen Zeitabschnitte etwa 0,9 bis 1 Sekunde beträgt, kann der Zaun während dieser Zeit beschädigt werden, ohne daß er seinen Zweck als Elektrozaun erfüllen kann. Dazu kommt noch, daß das Gerät dauernd voll im Betrieb stehen muß, wodurch nicht nur Strom verbraucht wird, sondern auch eine ständige Abnutzung der Kontakte und der mechanischen Teile eintritt.
  • Diese Mängel suchte man durch Geräte zu beseitigen, welche elektrische Schläge nur bei Berührung des Weidezaunes erzeugen, und zwar wurde in ein Weidezaungerät, welches mittels einer batteriegespeisten Induktionsspule und eines Unterbrechermechanismus in den Zaundraht Induktionsstromstöße gibt, eine den Zaundraht unter Gleichstrom setzende Batterie und ein elektrisches Relais eingebaut, welches von dem bei Berührung des Drahtes entstehenden Strom erregt wird und in erregtem Zustand die Induktionsspule und den zugehörigen Unterbrechermechanismus vorübergehend in Tätigkeit setzt. Bei Geräten, die nach diesem Prinzip gebaut sind, kann aber erst bei einer entsprechend hohen Gleichstromspannung die erforderliche Betriebssicherheit erzielt werden, da das Ansprechen des Relais erst bei einer bestimmten Stärke des im Zaunstromkreis jeweils fließenden Stromes erfolgt. Außerdem besteht auch der Nachteil, daß ständig unter Gleichstromspannung stehende Weidezaunanlagen und Geräte schlechten Wirkungsgrad und umständliche Bauart haben.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Weidezäune durch Verstärkung des Wechselstroms im Wege einer Leistungsaufnahme durch ein Glied mit negativem Widerstand wirksam zu machen, die so lange anhält, als der äußere Widerstand im Netz genügend klein ist. In diesem Falle werden also nicht einzelne Impulse erzeugt. Diese Einrichtung entspricht aber nicht den gesetzlichen Bestimmungen, da die Gefahr einer tötlichen Wirkung besteht bzw. da der Fall eintreten kann, daß ein den Zaun berührender Körper an ihm haftenbleibt. Eine Sicherung gegen diese Gefahren würde die Schaltung sehr umständlich machen und die Gestehungskosten bedeutend erhöhen.
  • Durch den Impulsgenerator gemäß der vorliegenden Erfindung, bei welchem die Tätigkeitsauslösung gleichfalls durch Widerstandsänderung im Lastkreis erfolgt, werden die vorstehend angeführten Mängel behoben. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Sekundärseite eines eine Dauerwechsel-oder Impulsspannung abgebenden Transformators fest mit dem Belastungskreis verbunden ist und daß bei Änderung des Widerstandes im Lastkreis über die primärseitig sich ändernde Stromstärke und ein dadurch betätigtes Relais die Primärwicklung des Transformators auf ein höheres Aufwärts-Übersetzungsverhältnis umgeschaltet wird.
  • In der Zeichnung ist Fig. 1 eine grundsätzliche Schaltung zur Erläuterung der Erfindung, und Fig.2 bis 10 zeigen Schaltungsschemen weiterer Ausbildungen der Erfindung: Bekanntlich wird bei einem idealen Transformator der Widerstand Ra der Sekundärseite S (Zaunkreis) entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Transformators mit dem Wert Rii auf die Primärseite P übertragen. In Fig. 1 bedeutet Ra den Belastungswiderstand der Sekundärseite, ü das übersetzungsverhältnis und Rii den übertragenen Wert. Werden die Verluste im Eisenkern, den Wicklungen und der innere Widerstand einer im Primärkreis eventuell vorkommenden Stromquelle vernachlässigt, so ergibt sich Der Strom im Primärkreis, welcher durch die Stromquelle, deren Spannung E ist, hervorgerufen wird, beträgt Ist Ra = oo, so ist der Strom I durch den induktiven Widerstand zi""L des Primärkreises und seiner Kreisfrequenz w (=2zf für sinusförmigen Wechselstrom) gegeben. In diesem Fall wird Dimensioniert man den Scheinwiderstand wL des Primärkreises so, daß bei Ra = oo oder Ra = Rz (Isolationswiderstand des Zaunes) der Strom gerade ausreicht, um die Schwingungen eines Oszillators aufrechtzuerhalten, so wird ein Minimum an Leerlaufstrom erreicht.
  • Eine Änderung von Ra auf den halben Wert von Rz, welcher mit 100 1z£2 angenommen sei, also auf 50 k9 durch Parallelschalten eines 100-kS2-Widerstandes, bewirkt eine Erhöhung des Stromes1, da der übertragene Widerstand Rii auf die Hälfte gesunken ist. Dieser Strom kann auf verschiedene Arten zur Auslösung eines Stromstoßes z. B. für den Weidezaun verwendet «-erden.
  • Gemäß Fig. 2 speist eine Batterie B einen Unterbrecher K rs, welcher zusammen mit ihr als Wechselstromgenerator aufzufassen ist. Seine Federspannung und seine Masse bedingen eine bestimmte Eigenfrequenz f, womit sich eine Kreisfrequenz w ergibt. Im selben Kreis liegt ein Relais R mit den beiden Kontakten K1 und K., welches auf den erhöhten Primärstrom anspricht. Der Ruhekontakt K1 schaltet das Relais R ab und der Arbeitskontakt K2 die Batterie an die Primärseite des Transformators, der ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis für den notwendigen Stromstoß besitzt. Sobald das Relais R abfällt, wird der Stromkreis unterbrochen. Für die nötigen Impulszeiten sorgt das Relais durch eine entsprechende Zeitkonstante und Kontaktfolge. Um kein Wechselstromkreisrelais verwenden zu müssen, kann man einen Sammelkondensator parallel zum Relais legen.
  • Um die Empfindlichkeit der Anordnung zu erhöhen, kann man einen Wechselstromgenerator verwenden, dessen Amplitude von der Stromstärke abhängig ist und an Stelle des Wagnerschen Hammers - z. B. einen Zerhacker F1. Dieser schwingt mit einer wesentlich kleineren Leerlaufleistung an und ergibt die Möglichkeit, das Relais einzusparen (Fig. 3) oder das Relais unmittelbar an die Batterie zu legen (Fig. 4).
  • Der Zerhacker hat die Eigenschaft, daß die Amplitude seines schwingenden Systems dem Strom proportional ist. Durch Anbringen eines oder mehrerer weiterer Kontakte in verschiedenen Abständen von der Kontaktzunge ist man in der Lage, diese zur Schaltung bei bestimmten Stromstärken auszunutzen. In Fig. 3 wird der Schließkontakt K., z. B. so weit von der Zunge FS angeordnet, daß der Kontakt erst bei einer bestimmten Belastung des Sekundärkreises geschlossen wird und z. B., wie Fig. 3 zeigt, das Übersetzungsverhältnis des Transformators erhöht. Mit Hilfe eines Impulsgebers IL wird der Batteriestrorr_-kreis unterbrochen und der Stromstoß zeitlich begrenzt. Als Impulsgeber kann ein Heißleiter, ein Überstromrelais, ein RC-Glied mit Glimmlampe oder ein sonstiges Kippgerät, wie an sich bekannt, Anwendung finden. In Fig. 4 ist die Impulsfolge mit Hilfe des Relais R beispielsweise über einen Hilfskontakt Kh. des Zerhackers durchgeführt. Die Parallelschaltung eines Kondensators C zum Relais ist aus denselben Gründen wie in Fig. 2 erforderlich.
  • Beim Zerhacker tritt noch ein Effekt auf, der seine Verwendung besonders zweckmäßig macht. Durch eine größere Belastung (kleineres Ra) des Sekundärkreises wird der Primärstrom annähernd proportional größer, und ebenso nimmt die Schwingeramplitude zu. Die Dauer des Impulses wird größer, weil der Schwinger länger an dem Kontakt anliegt. Es wird damit eine Vergrößerung der Zaunleistung erreicht, und der durch die Belastung auftretende Spannungsabfall kann teilweise ausgeglichen werden. Um die Empfindlichkeit der Anordnung auf das maimal Erreichbare zu steigern, werden vorzugsweise streuungsarme Transformatoren verwendet.
  • Die Steuerung der Impulsdauer kann außer nach den bisher angegebenen Arten auch mit einem mechanischen Pendel erfolgen, oder ein normales Weidezaungerät kann einfach als Stromquelle und Hochspannungserzeuger Verwendung finden. Als Beispiel zeigt Fig. 5 die Anordnung eines normalen Weidezaungerätes WZ mit Pendelunterbrecher Pts, zusammengeschaltet mit dem einen Zerhacker enthaltenden Zusatzgerät ZG. Ein Relais R schaltet bei Berührung durch einen Kontakt Kw das Weidezaungerät ein. Die Hochspannungswicklung H des Weidezaungerätes WZ und die Sekundärwicklung S des Zusatzgerätes ZG liegen hintereinander, so daß hochspannungsseitig keine Umschaltung erfolgen muß. Das Weidezaungerät bleibt stromlos, solange keine Berührung erfolgt. Das Zusatzgerät ZG, welches zumeist im Weidezaungerät untergebracht werden kann, verbraucht aus der Batterie dauernd einen Strom von einigen Milliampere (4 bis 6 mA).
  • Das Weidezaungerät wird so lange die üblichen Stromstöße abgeben, wie die Berührung andauert. Bei Berührung tritt der erste Schlag sofort ein.
  • Die Fig. 6 zeigt das Schaltbild einer Anlage, bei welcher ein üblicher Zerhacker Z und ein Manteltransformator mit einer abzapfbaren Primärwicklung P verwendet werden. Die Schaltfolge der Relaiskontakte ist durch die Ziffern 1, 2, 3 angegeben. Der Zerhacker Z hat einen Unterbrechungskontakt K tr für die Aufrechterhaltung der Schwingungen und den Schaltkontakt Ks, der erst bei einer entsprechenden Amplitude das Relais R einschaltet. Die Wahl vier verschiedener Kondensatoren Cl bis C4 ermöglicht eine weitgehende Impulsfolgezeitänderung. Die Zeitfolge der Kontakte 1 und 2 ergibt die Impulsdauer, Kontakt 3 schaltet das Relais verzögert ab, worauf der Vorgang sich so lange wiederholt, wie die Berührung des Zaunes andauert.
  • Verwendet man am Zerhacker mehrere von der Zunge verschieden weit entfernte Kontakte, so besitzt man die Möglichkeit, je nach Amplitude die Übersetzung des Transformators zu verändern. Man ist damit in der Lage, das Gerät automatisch an die Bodenleit- und Isolationsverhältnisse anzupassen. Fig. 7 zeigt eine prinzipielle Lösung als Beispiel. Je nach der Größe der Isolation des Zaunes stellt sich eine bestimmte Spannung am Zaun ein, so daß diese immer ausreicht, um den elektrischen Schlag auszulösen. Bei größerem Ra stellt sich eine höhere, bei kleinerem Ra. eine kleinere Spannung infolge der verschiedenen Amplituden der Kontaktzunge ein, da die Unterbrechungskontakte Ksl bis Ks4 ungleiche Abstände von der Zunge besitzen und mit verschiedenen Abzapfungen der Primärwicklung P verbunden sind. Bei Berührung ist das Ra vom Leitwert der Bodenfeuchtigkeit abhängig, und es tritt dieselbe Anpassung auf der Hochspannungsseite ein wie im Zerhackerkreis. Die Impulsgebung erfolgt auf eine der möglichen Arten. Durch Einbau eines Widerstandes hw in die Kontaktleitung läßt sich ebenfalls eine Beeinflussung des Primärstromes errechnen.
  • In allen Figuren sind lediglich Beispiele veranschaulicht. Es lassen sich die verschiedenen Merkmale einzeln oder gemeinsam in einer Schaltung anwenden, je nachdem, wie die Bedingungen für die endgültige Lösung sind. Man kann z. B. für billige Geräte die Funktionen des Relais, des Transformators und des Zerhackers in einen Generator G zusammenlegen und erhält zu einem ein Pendel enthaltenden Gerät WZ ein Zusatzgerät ZG, dessen Schaltung der Fig. 8 entspricht.
  • Das Gerät kann eine Alarmvorrichtung umfassen, welche insbesondere _bei Auslösung der elektrischen Schläge eingeschaltet wird.
  • Vorzugsweise kommen durch diese Art von Schaltungen mit Freischwinger (Netzfrequenz) ungedämpfte Schwingungen, z. B. 50 Hz Netzspannung, zur Anwendung. Für diese Netzfrequenz von etwa 50 Hz ist die Kapazität des Zaunes als Nebenschluß fast ohne Bedeutung. Demnach wird ein größerer Stromanteil auf das den Zaun berührende Tier entfallen. Im selben Verhältnis kann daher die Spannung herabgesetzt werden, ohne die Schreckwirkung, die von der Stromstärke und der Zeitdauer abhängig ist, zu verringern. Die Zaunisolation kann daher elektrisch schwächer ausgebildet werden. Sie ist auch daher gegen Grasbewuchs unempfindlicher als bei gedämpften Stoßschwingungen, die bisher angewendet wurden und höherfrequenten Charakter haben. Das erfindungsgemäße Gerät kann nicht nur zum Auslösen von Stromstößen verwendet werden, sondern z. B. zur Steuerung von Warnblinkern (oder Einschaltung mittels Photozelle) Hupensignalen usw.
  • Fig. 9 betrifft eine weitere Ausbildung der Einrichtung, durch welche die Vergrößerung der Amplituden unmittelbar zur Erzeugung von Stromstößen nutzbar gemacht wird. Gemäß dieser ist als Generator ein Zerhacker verwendet, der aus einem Magnetkern 1 mit Wicklungen 2 und 3 und einem schwingungsfähigen Anker 4 besteht. Letzterer trägt federnde Kontakte 5, 6 und 6 a, welchen die Gegenkontakte 7, 8 und 8 a gegenüberstehen. Der Abstand der Kontaktpaare 6 und 8 bzw. 6 a und 8 a ist einstellbar, das Kontaktpaar 5 und 7 ist im Ruhestand geschlossen.
  • Eine Batterie 9 liefert den Strom für den Zerhacker. Die Wicklung 2 hält die Schwingungen des Ankers aufrecht. Der Strom fließt von der Batterie 9 durch die Kontakte 5, 7, die Wicklung 2 und die Primärwicklung 10 eines Transformators, dessen Sekundärwicklung 11 in dem mit Stromimpulsen zu speisenden Verbraucherkreis liegt. Der die Wicklung 2 durchfließende Strom ergibt sich aus dem mit dem Quadrat der Übersetzung des Transformators auf die Wicklung 10 übertragenen äußeren Widerstand 12 des Weidezaunes und bestimmt die Schwingungsamplitude des Ankers.
  • Sobald die Amplitude des Ankers infolge Verringerung des äußeren Widerstandes 12 im Verbraucherkreis so groß wird, daß sich jeweils die Kontaktpaare 6, 8 bzw. 6a, 8 a schließen, so werden durch ersteres Stromstöße in den linken Teil der Primärwicklung 10 geschickt, durch letzteres ein Kondensator 13 aufgeladen, indessen Stromkreis die Wicklung 3 des Zerhackers liegt.
  • Ist der Kondensator 13 aufgeladen, so hält sein die Wicklung 3 durchfließender Entladestrom den Anker4 des Zerhackers an, wodurch das Zeitintervall bis zur Sendung des nächsten Impulses durch die Primärwicklung 10 bestimmt ist. Die Zeitkonstante ergibt sich durch entsprechende Wahl des ohmschen Widerstandes der Wicklung 3 und der Kapazität des Kondensators 13 und beträgt beispielsweise etwa 1 Sekunde.
  • Solange die Belastung der Sekundärseite des Transformators, z. B. Berühren des Weidezaunes, aufrechtbleibt, wiederholt sich der geschilderte Vorgang in den erwähnten Zeitintervallen, so daß hierdurch die Impulsfolge bestimmt ist. Fällt die Belastung weg, so sinkt der Strom in der Wicklung 2 des Zerhackers, wodurch die Amplitude seines Ankers kleiner wird, so daß das Schließen des Kontaktpaares 6, 8 und folglich die Sendung von Impulsen unterbleibt.
  • Die beschriebene Einrichtung eignet sich insbesondere als Weidezaungerät oder zum Betrieb einer Leuchtröhre für Blinkgeräte.
  • Gemäß Fig. 10 dient als Generator ein N etztransformator, dessen Wicklung 14 über einen Gleichrichter 15 an einen Kondensator 16 geschaltet ist, der hierdurch aufgeladen wird. Die an diesem auftretende Gleichspannung von etwa 200 bis 1000 Volt dient zum Betrieb einer Thyratronröhre 17. Über einen Widerstand 18 wird ein Kondensator 19 nach einer bestimmten Zeit, etwa 1 Sekunde, auf die optimale Spannung aufgeladen. An dem Pluspol des Kondensators 19 liegt die Anode der Thyratronröhre. Zwischen dem Minuspol des Kondensators 19 und der Kathode der Thyratronröhre liegt die Primärwicklung 10 des Impulstransformators. Die Sekundärwicklung 11 dieses Transformators wird durch den äußeren Widerstand 12 belastet.
  • Die Thyratronröhre erhält einen Gitterableitwiderstand 20 infolge des Spannungsabfalls am Ladewiderstand 18 eine zwischen Null und einem maximalen Wert liegende negative Gittervorspannung. Solange der Kondensator 19 aufgeladen wird, ist diese Vorspannung in solchem Maße negativ, daß keine Zündung der Gasstrecke des Rohres eintreten kann. Über den Gitterableitwiderstand 21 erhält dasselbe Gitter eine aus der Wicklung 22 des Netztransformators gelieferte Wechselspannung. Solange die Gittervorspannung, welche durch den Spannungsabfall am Widerstand 18 entsteht, genügend negativ ist, kann die Wechselspannung, welche am Widerstand 23 abgegriffen wird, die Zündung der Thyratronröhre nicht einleiten. Um die Gittervorspannung auf dem erforderlichen Wert halten zu können, ist ein Regelwiderstand 24 vorgesehen. Dieser wird so eingestellt, daß bei unbelasteter Sekundärwicklung 11 gerade noch keine Zündung eintritt. Erreicht die Belastung 12 bestimmte Werte, z. B. 500 ka, so erhöht sich der Strom im Widerstand 23, infolge der Übertragung des Widerstandes 12 von der Wicklung 11 auf die Wicklung 10. Die durch den Widerstand 21 dem Gitter des Thyratrons zugeführte Wechselspannung überschreitet nun mit ihren positiven Spitzen die negative Vorspannung und leitet die Zündung ein.
  • Der Kondensator 19 wird über die Gasstrecke des Thyratrons 17 und die Primärwicklung 10 des Transformators entladen. Ein entsprechend dem Übersetzungsverhältnis hinauftransformierter Spannungsstoß wird in der Wicklung 11 induziert. Mit der Entladung des Kondensators 19 unter die Bogenspannung des Thyratrons findet der Stromstoß sein Ende und wiederholt sich, bis der Kondensator 19 über den Widerstand 18 aufgeladen wird. Wenn der äußere Widerstand 12 durch Wegfall der Berührung genügend hoch wird, reicht der Spannungsabfall am Widerstand 23 nicht mehr zu einer neuerlichen Zündung der Röhre aus; der Kondensator 19 wird über den Widerstand 18 innerhalb kurzer Zeit, z. B. 0,7 bis 1 Sekunde, wieder aufgeladen. Dauert die Berührung des Zaunes länger als 1 Sekunde, so wiederholen sich die Impulse.
  • Um die Empfindlichkeit des Thyratrons zu steigern, wird das Schirmgitter ebenfalls an den Widerstand 23 gelegt. Es erhält dadurch im selben Sinne wie das Steuergitter positive Spannungsspitzen.
  • Diese Anordnung eignet sich insbesondere für aus einem Wechselstromnetz gespeiste Weidezaungeräte. Wird die Primärseite 10 des Transformators statt an den in Fig. 10 angedeuteten Netztransformator 14 an einen Zerhacker mit Batteriebetrieb gelegt, so ergibt sich ein Gerät, welches auch transportabel ausgeführt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Impulsgenerator für Elektrozäune und andere Zwecke mit Tätigkeitsauslösung durch Widerstandsänderung im Lastkreis, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärseite eines eine Dauerwechsel- oder Impulsspannung abgebenden Transformators fest mit dem Belastungskreis verbunden ist und daß bei Änderung des Widerstandes im Lastkreis über die primärseitig sich ändernde Stromstärke und ein dadurch betätigtes Relais die Primärwicklung des Transformators 'auf ein höheres Aufwärts-Übersetzungsverhältnis umgeschaltet wird.
  2. 2. Impulsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem als Freischwinger ausgebildeten Zerhacker (K) eines Wechselrichters zwei oder mehr Kontakte (Ksl), welche mit verschiedenen Anzapfungen der Primärseite (P) des Hochspannungstransformators verbunden sind, in verschiedenen Abständen angeordnet sind (Fig.7).
  3. 3. Impulsgenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem normalen Elektrozaungerät (WZ) für die Erzeugung von elektrischen Schlägen derart zusammengeschaltet ist, daß die Sekundärwicklung des Transformators des Zusatzgerätes zwischen der Erdableitung des Elektrozaungerätes und Erde liegt und die Batterieleitung über den Relaiskontakt des Zusatzgerätes geschaltet ist (Fig. 5 und 8).
  4. 4. Impulsgenerator nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (4) des Zerhackers bei einer Vergrößerung der Amplitude jeweils Kontakte einerseits zum Auslösen von Stromstößen im Primärkreis des Transformators und andererseits zum Anschalten eines Kondensators (13) an die Batterie (9) und zu dessen Aufladen schließt und daß der Entladestrom dieses Kondensators durch eine Wicklung (3) des Zerhackers fließt, so daß er den Anker (4) des Zerhackers jeweils für ein bestimmtes Zeitintervall stillsetzt, wodurch eine Regelung der Impulsfolge erzielt wird (Fig. 9).
  5. 5. Impulsgenerator nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des übertragenen Widerstandes zur Zündung einer Röhre benutzt wird, indem beispielsweise die Primärseite (10) des (Elektrozaun-) Transformators in Serie mit einem Widerstand (23) an eine Wechselspannungsquelle (22) gelegt ist und dadurch in Abhängigkeit vom Verbraucherwiderstand den Strom in diesem Kreise steuert, und daß der an dem Widerstand auftretende Spannungsabfall zur Steuerung des Thyratrons (17) verwendet wird (Fig. 10). In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 251071; USA.-Patentschriften Nr. 2 172 050, 2 259 570. 2 333 224, 2 343 300, 2 422 012, 2 475 883.
DEE8831A 1953-04-29 1954-04-07 Impulsgenerator fuer Elektrozaeune und andere Zwecke Pending DE1105063B (de)

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DE1105063B true DE1105063B (de) 1961-04-20

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DEE8831A Pending DE1105063B (de) 1953-04-29 1954-04-07 Impulsgenerator fuer Elektrozaeune und andere Zwecke

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