DE1103093B - Gleitringdichtung - Google Patents
GleitringdichtungInfo
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- DE1103093B DE1103093B DEG29372A DEG0029372A DE1103093B DE 1103093 B DE1103093 B DE 1103093B DE G29372 A DEG29372 A DE G29372A DE G0029372 A DEG0029372 A DE G0029372A DE 1103093 B DE1103093 B DE 1103093B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
- F16J15/38—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member sealed by a packing
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Sealing (AREA)
Description
- Gleitringdichtung Gegenstand der Erfindung ist eine Gleitringdichtung mit einem auf einem elastischen Dichtungsring gelagerten Gleitring und einer axial wirkenden Feder.
- Für die Abdichtung von drehenden Wellen ist es bekannt, Gleitringdichtungen zu verwenden, die mit einem Hartstoffring axial gegen einen Bund der Welle oder des zugeordneten Maschinengehäuses anlaufen. Solche Dichtungen bestehen aus einem in einem Gehäuse gelagerten Hartstoff-Gleitring. Zwischen dem Gehäuse und dem Gleitring ist eine elastische Dichtung vorgesehen, die die statische Dichtung übernimmt. Zur axialen Anpressung des Gleitringes ist zwischen dem Gleitringrüc'ken und dem Gehäuse üblicherweise eine axial wirkende Schraubenfeder vorgesehen.
- Ferner ist es bereits bekannt, den Gleitring ,gegen :Mitnahme durch eine oder mehrere Verdrehsicherungen zu schützen. Hierzu hat man in dem Gleitring Ausnehmungen vorgesehen, in die aus dem Gehäuse herausgebogene Lappen eingreifen und den Gleitring sowohl axial als auch radial halten. Um die Montage des Gehäuses zu ermöglichen, mußte es zweiteilig ausgebildet werden, so daß nach dem Einbau der Feder und des Gleitringes sowie der Weichstoffdichtung die Gehäuseteile durch Bördeln miteinander verbunden wurden. Wenngleich sich solche Dichtungen in der Praxis bestens bewährt haben, hat es sich doch herausgestellt, daß ihre Montage relativ teuer und ein Auswechseln der elastischen Dichtung bzw. des Gleitringes nicht mehr möglich ist.
- Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Gleitringdichtung zu schaffen, deren Gleitring sowohl gegen axiales und radiales Verschieben gesichert ist als auch nach erfolgter Montage leicht wieder aus dem Gehäuse ausgewechselt werden. kann. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, zum Zwecke der Verdrehsicherung in den Außen- und/oder Innenumfang des Gleitringes für jede Verdrehsicherung zwei axial verlaufende Ausnehmungen vorzusehen, von denen eine ganz und die andere bis auf einen Bund am Ringrüchen durchgeführt ist. Dies hat den Vorteil, daß das Gehäuse einstückig ausgebildet sein kann und der Gleitring für die Montage nach Einlegen der Schraubenfeder und der .elastischen Dichtung über die ganz durchlaufenden Ausnehmungen in das Gehäuse eingeschoben werden kann, um nach leichtem Drehen in die nicht ganz durchgeführte Ausnehmung einzurasten. Damit ist erreicht, daß der Gleitring sowohl axial als auch radial gefangen ist. Ferner erlaubt diese Ausführung ein leichtes Austauschen der einzelnen Teile bzw. eine Wiederverwendung des Gehäuses und der Feder bei Verschleiß des Gleitringes. Die Verdrehsicherung kann im Gehäuse eingestanzt sein oder aber auch durch eingepreßte Stifte gebildet werden. Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Breite zwischen dem Gehäuserücken und der benachbarten Kante .der Verdrehsicherung gleich oder größer zu gestalten als die Bundbreite des Gleitringes. Dies erlaubt es, den Gleitring ohne größere Mühe von Hand in das Gehäuse einzuführen und leicht zu verdrehen. Eine besondere Montagevorrichtung kann dadurch entfallen.
- Überraschenderweise wurde ferner gefunden, daß es von besonderem Vorteil ist, die axial wirkende Spannfeder unter Zwischenschaltung einer Druckscheibe unmittelbar auf den elastischen Dichtungsring wirken zu lassen. Dies hat den Vorteil, daß die statische Dichtungswirkung durch den elastischen Ring zwischen dem Gleitring und dem Gehäuse stets sichergestellt ist. Es wurde gefunden, daß die Belastung der axial wirkenden Feder auf den elastischen Dichtungsring im nicht eingebauten Zustand der Gleitringdichtung keine schädliche Wirkung auf den elastischen Ring ausübt. Dieser Vorschlag läßt sich bei allen Gleitringdichtungen anwenden, deren Gleitring in einem Gehäuse sitzt und durch Verdrehsicherung sowohl radial als auch axial gefangen ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Gleitrin.gdichtung im Schnitt, Fig. 2 die gleiche Dichtung mit Blick auf den Gleitring, Fig. 3 eine Gleitringdichtung mit innenliegender Verdrehsicherung.
- Der Gleitring l sitzt indem Gehäuse2 und ist über den Rundgummiring 3 -egenüber dem Gehäusehals 6 abgedichtet. Die Federn stützt sich am Rückenteil des Gehäuses 2 einerseits und an der Druckscheibe 4 andererseits ab, wobei die .axial wirkende Kraft von dem Rundgummiring3 aufgenommen wird. Die Verdrehsicherung 7 ist im Gehäuse 2 eingestanzt und greift in Ausnehmungen 8 des Gleitringes l ein, wie dies aus Fig. 1 hervorgeht. In der Fig. 2 sind. .die beiden Ausnehmungen zu entnehmen, die jeder Verdrehsicherung zugeordnet sind. Die Ausnehmung 9 ist dabei ganz durchgeführt, während die Ausnehmung 10 lediglich bis auf einen am Gleitringrücken verbleibenden Bund 11 (Fig. 1) reicht, um ein Widerlager für die Verdrehsicherung 7 zu bilden.
- Die Breite a (Fig. 1) zwischen der Verdrehsicherung7 und dem Rückenteil des Gehäuses 2 ist gleich oder größer ausgebildet als die Bundbreite b des Gleitringes 1.
- Gemäß Fig. 3 ist die Verdrehsicherung 12 am Innenteil des Gehäuses 2 vorgesehen und greift in Ausnehmungen 13 des Gleitringes 1 ein, wobei diese Ausnehmungen am Innenumfang des Gleitringes eingebaut sind. Im übrigen entspricht diese Ausführung der Konstruktion nach Fig. 1. Für solche Zwecke, bei denen es nicht erwünscht ist, daß die gesamte Kraft der Spannfeder 5 auch im nicht eingebauten Zustand der Dichtung auf den Rundgummiring3 wirkt, ist es schließlich denkbar, den Druckring 4 auf einem Bund des Gleitringes 1 zu lagern und ihn so auszubilden, daß er, erst im praktischen Betrieb als Tellerfeder wirkend, sich an den Rundgummiring3 anlegt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleitringdichtung mit einem auf einer elastischen Dichtung gelagerten Gleitring und einer axial wirkenden Feder sowie einem das Ganze umfassenden Gehäuse, in dem eine Verdrehsicherung für den Gleitring vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (1) an seinem Außen- und/oder Innenumfang für jede Verdrehsicherung (7) zwei axial verlaufende Ausnehmungen (9, 10) aufweist, von denen die eine Ausnehmung (9) ganz und die andere Ausnehmung (10) bis auf einen Bund (11) am Rücken des Gleitringes (1) durchgeführt ist.
- 2. Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (a.) zwischen der Verdrehsicherung (7) und dem Rückenteil des Gehäuses (2) gleich oder größer als die Bundbreite (b) des Gleitringes (1) ist.
- 3. Gleitringdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Dichtung (3) in an sich bekannter Weise auch im nicht eingebauten Zustand der Gleitringdichtung durch die Feder (5) belastet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 856 219, 2 871039, 2894770.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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DE1103093B true DE1103093B (de) | 1961-03-23 |
Family
ID=29216768
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Cited By (4)
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1960
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1961
- 1961-03-02 FR FR854573A patent/FR1282935A/fr not_active Expired
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Also Published As
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FR1282935A (fr) | 1962-01-27 |
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