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DE1098650B - Verfahren zur Herstellung metallisierbarer Tetrakisazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung metallisierbarer Tetrakisazofarbstoffe

Info

Publication number
DE1098650B
DE1098650B DEF26380A DEF0026380A DE1098650B DE 1098650 B DE1098650 B DE 1098650B DE F26380 A DEF26380 A DE F26380A DE F0026380 A DEF0026380 A DE F0026380A DE 1098650 B DE1098650 B DE 1098650B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
parts
sulfonic acid
weight
amino
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26380A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Messmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF26380A priority Critical patent/DE1098650B/de
Publication of DE1098650B publication Critical patent/DE1098650B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/38Trisazo dyes ot the type
    • C09B35/44Trisazo dyes ot the type the component K being a hydroxy amine
    • C09B35/46Trisazo dyes ot the type the component K being a hydroxy amine the component K being an amino naphthol
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/50Tetrazo dyes
    • C09B35/52Tetrazo dyes of the type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung metallisierbarer Tetrakisazofarbstoffe Es wurde gefunden, daß man wertvolle metallisierbare Tetrakisazofarbstoffe erhält, wenn -man 4-Aminobenztriazol, das im Benzolkern durch eine Methylgruppe substituiert sein kann, diazotiert, in saurem Medium mit 2-Amino-5-hydroxynaphthalin-7-sulfonsäure kuppelt und die erhaltene Monoazoverbindung anschließend in alkalischem Medium mit der Diazoverbindung einer Aminodisazoverbindung der Formel worin R Wasserstoff oder eine Methylgrüppe, R, Wasserstoff oder eine Sulfonsäuregruppe, R2 eine Alkoxy- oder Carbonsäuregruppe und R3 Wasserstoff, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe bedeutet, mit der Maßgabe, daß R2 eine Alkoxygruppe darstellt, wenn R1 für eine Sulfonsäuregruppe steht, umsetzt.
  • Die für die Kupplung im alkalischen Bereich verwendete Aminodisazoverbindung läßt sich je nach Art der Substitution- auf verschiedenen Wegen herstellen; beispielsweise kann man 1-Nitro-4-aminobenzol-3-sulfonsäure diazotieren, mit gegebenenfalls durch eine Methyl gruppe substituierter Salicylsäure kuppeln, in dem Nitromonoazofarbstoff die Nitrogruppe zur Aminogruppe reduzieren, wiederum diazotieren und mit 1-Amino-2,5-dialkoxybenzol oder 1-Amino 2-alkoxy-5-alkylbenzol in p-Stellung zur Aminogruppe kuppeln.
  • Aminodisazoverbindungen der erwähnten Art, die in o-Stellung zur diazotierbaren Aminogruppe an Stelle des Alkoxysubstituenten eine Carbonsäuregruppe aufweisen, lassen sich herstellen nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 627 709, indem man den nach dem oben geschilderten Verfahren erhältlichen Nitromonoazofarbstoff der Formel mit 2-5-Diaminobenzol-l-carbonsäure in natriumalkalischem Medium unter Ausbildung einer zweiten Azogruppierung kondensiert.
  • Die Farbstoffe eignen sich vorzüglich zum Färben von Baumwolle und regenerierter Cellulose und ergeben auf diesen Materialien überwiegend schwarze Färbungen mit sehr guten Echtheiten, insbesondere sehr guten Naß-und Lichtechtheiten.
  • Gegenüber dem im Beispiel 1 der deutschen Patentschrift 959 398 als Ausgangsverbindung verwendeten Farbstoff zeichnet sich der nächstvergleichbare erfindungsgemäße Farbstoff in der nachgekupferten Färbung auf Baumwolle durch bessere Waschechtheit aus.
  • Beispiel 1 38,1 Gewichtsteile des Dinatriumsalzes- der 4-Amino-4'-hydroxy-3'-carboxyazo-(1,1')-benzol-2-sulfonsäure werden in etwa 300 Volumteilen Wasser gelöst und mit 6,9 Gewichtsteilen Natriumnitrit bei etwa 15° C indirekt salzsauer diazotiert. In die hellbräunlichgelbe Suspension der Diazoverbindung rührt man bei gleichzeitiger Eiszugabe eine salzsaure Lösung von 14 Gewichtsteilen 3-Amino-4-methoxy-l-methylbenzol ein und hält das Gemisch durch Zusatz von Natriumacetat eben kongoneutral. Nach beendeter Kupplung wird der entstandene Disazofarbstoff alkalisch isoliert.
  • In einem getrennten Ansatz werden 17 Gewichtsteile des salzsauren Salzes des 4-Aminobenztriazols in etwa 200 Volumteilen Wasser gelöst und unter gutem Rühren in rascher Folge mit Eis, 45 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure und einer konzentrierten Lösung von 6,9 Gewichtsteilen Natriumnitrit versetzt.
  • Die so hergestellte, erforderlichenfalls filtrierte, kaltgehaltene Diazolösung wird mit 23 Gewichtsteilen Natriumacetat etwas abgestumpft und allmählich mit einer schwach essigsauren Lösung von 26 Gewichtsteilen 2-amino-5-hydroxynaphthalin-7-sulfonsaurem Natrium in etwa 200 Volumteilen Wasser versetzt. Die Kupplung verläuft auch bei noch deutlich kongosaurer Reaktion des Gemisches ziemlich rasch. Der entstandene rote Monoazofarbstoff wird sodaalkalisch mit Salz gefällt und isoliert.
  • Der nach dem oben beschriebenen Verfahren erhaltene Disazofarbstoff wird möglichst konzentriert in heißem Wasser gelöst und die Lösung über Tierkohle filtriert. Im Filtrat, nach dem Erkalten eine kupferfarbene Suspension, wird die Aminodisazoverbindung mit 6,9 Gewichtsteilen Natriumnitrit und der erforderlichen Menge Salzsäure bei etwa 15° C diazotiert, wobei die Farbe über Schwarz in Braun umschlägt. Die Paste des roten Monoazofarbstoffes wird mit 30 Gewichtsteilen Soda, 125 Gewichtsteilen Pyridin und etwa 150 Volumteilen Wasser gelöst; die Lösung wird unter Eiskühlung zeit der braunen Diazosuspension verrührt. Das sich tiefschwarz färbende dickbreiige Gemisch wird nach längerem Rühren dünnflüssiger. Zur Isolierung des Tetrakisazofarbstoffes wird das Gemisch auf 70 bis 80° C erwärmt und mit etwa 7,5 °/o Salz verrührt. Der von der Brühe abgesaugte Farbstoff ist schwarz, löst sich in Wasser blau, in konzentrierter Schwefelsäure grüngrau; die nachgekupferte Färbung auf Baumwolle ist je nach der Stärke graublau bis tiefblauschwarz und zeichnet sich durch sehr gute Licht- und Naßechtheiten aus.
  • Farbstoffe von ähnlichen färberischen Eigenschaften ergeben sich bei gleicher Arbeitsweise, wenn man 39,5 Gewichtsteile des Dinatriumsalzes der 4-Amino-4'-hydroxy-3'-carboxy-5'- oder -6'-methyla.zo-(1,1')-benzol-2-sulfonsäure statt der 38,1 Gewichtsteile der eingangs angegebenen Ausgangskomponente oder 18,4 Gewichtsteile salzsaures 4-Amino-7-rnethylbenzoltriazol an Stelle der 17 Gewichtsteile salzsauren 4-Aminobenztriazols verwendet.
  • Beispiel 2 44,9 Gewichtsteile des Dinatriumsalzes des Disazofarbstoffes 4-Amino-3-caxboxyazo-(1,4')-benzolazo-(1',1")-4"-hydroxybenzol-3"-carbonsäure, den man durch natronalkalische Kondensation von 4-Nitro-4' hydroxyazobenzol-3'-carbonsäure mit 2-5-Diaminobenzolcarbonsäure erhalten hat, werden in etwa 300 Volumteilen Wasser verrührt und mit 6,9 Gewichtsteilen Natriumnitrit unterhalb 20° C indirekt salzsauer diazotiert. Die Diazoverbindung wird in gleicher Weise, wie im Beispiel 1 beschrieben, mit dem durch saure Kupplung von diazotiertem 4-Aminobenztriazol mit 2-Amino-5-hydroxynaphthahn-7-sulfonsäure erhaltenen Monoazofarbstoff vereinigt. Der isolierte Tetrakisazofarbstoff, ein schwarzes Pulver, löst sich in Wasser violettgrau, in konzentrierter Schwefelsäure klar grünblau. Die nachgekupferte Färbung auf Baumwolle ist blaustichigschwarz und sehr licht- und naßecht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung metallisierbarer Tetrakisazofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man 4-Aminobenztriazol, .das im Benzolkern durch eine Methylgruppe substituiert sein kann, diazotiert, in saurem Medium mit 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure kuppelt und die erhaltene Monoazoverbindung anschließend in alkalischem Medium mit der Diazoverbindung einer Aminodisazoverbindung der Formel worin R Wasserstoff oder eine Methylgruppe, R1 Wasserstoff oder eine Sulfonsäuregrnppe, R2 eine Alkoxy- oder Carbonsäuregruppe und R3 Wasserstoff, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe bedeutet, mit der Maßgabe, daß R2 eine Alkoxygruppe darstellt, wenn R1 für eine Sulfonsäuregruppe steht, umsetzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 959 398. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel ausgelegt worden.
DEF26380A 1958-08-12 1958-08-12 Verfahren zur Herstellung metallisierbarer Tetrakisazofarbstoffe Pending DE1098650B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959398C (de) * 1953-10-23 1957-03-07 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959398C (de) * 1953-10-23 1957-03-07 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe

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