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DE1097816B - Tropfenzaehler fuer Lichtpausmaschinen - Google Patents

Tropfenzaehler fuer Lichtpausmaschinen

Info

Publication number
DE1097816B
DE1097816B DER13970A DER0013970A DE1097816B DE 1097816 B DE1097816 B DE 1097816B DE R13970 A DER13970 A DE R13970A DE R0013970 A DER0013970 A DE R0013970A DE 1097816 B DE1097816 B DE 1097816B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drop
machines
drop counter
developer
drops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER13970A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Toepfer
Hans Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renker Belipa GmbH
Original Assignee
Renker Belipa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renker Belipa GmbH filed Critical Renker Belipa GmbH
Priority to DER13970A priority Critical patent/DE1097816B/de
Publication of DE1097816B publication Critical patent/DE1097816B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D7/00Gas processing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Tropfenzähler für Lichtpausmaschinen Die Erfindung betrifft einen Tropfenzähler für Lichtpausmaschinen mit tropfenweiser Zuführung der zu verdampfenden oder zu vergasenden Entwicklungsflüssigkeit.
  • Bei Vorrichtungen und Maschinen dieser Art arbeitet man zweckmäßigerweise so, daß die Entwicklerfliissigkeit, z. B. Ammoniakwasser, nur in solchen Mengen zugeführt wind, .die jeweils verbraucht werden, so daß in dem Entwicklerraum immer ein bestimmtes Gemenge von Ammoniakgas und Wasserdampf, sowie gegebenenfalls von anderen Gasen, z. B. Luft, vorhanden ist. Von der Gleichmäßigkeit und Konstanz dieses Mengenverhältnisses hängt die Gleichmäßigkeit und Güte der Entwicklung, insbesondere bei kontinuierlicher Durchführung des Lichtpausmaterials durch die Vorrichtung ab.
  • Es wurde bereits eine mit flüchtigem, flüssigem Entwickler arbeitende Lichtpausvorrichtung in Vorschlag gebracht, bei welcher die Entwicklerflüssigkeit aus einem Entwicki_ervorratsbehälter, über ein Regulierventil und ein Tropfenzählerglas zugeführt wird. Die Zuflußgeschwindigkeit der Entwicklerflüssigkeit kann an dem erwähnten Ventil einreguliert und in dem Tropfglas durch Zählen der nacheinander fallenden Tropfen beobachtet werden. Bei einer Vorrichtung dieser Art ist es erforderlich, die Kontrolle der Flüssigkeitszufuhr zum Entwicklerbehälter durch eine Bedienungsperson an Ort und Stelle vorzunehmen. Im Zuge der Einsparung von Arbeitskräften ist es wünsehenswert, ein Zählelement für Tropfen zu besitzen, bei dem durch den Durchgang eines Tropfens ein von einer Bedienungsperson unabhängiger, registrier- und damit zählbarer Vorgang ausgelöst wird.
  • Ähnliche Zählelemente für flache aus Metall bestehende Gegenstände, insbesondere für Münzen, bei deren Durchgang ein Stromstoß ausgelöst wird, sind bereits bekannt. Dementsprechend wird nach der Erfindung der Tropfenzähler so ausgebildet, daß in eine: Tropfkammer zwei im Stromkreis einer Signal-, Zähl-oder Registriervorrichtung oder ihres Schaltrelais liegende Elektroden derart angeordnet sind, daß sie durch die fallenden Tropfen leitend verbunden werden. Vorausgesetzt ist dabei selbstverständlich, .daß die verwendete Flüssigkeit elektrisch leitend ist.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Tropfenzähler für Lichtpausmaschinen ermöglicht eine vom Ort der .Maschine unabhängige Zählung und kann als Grundelement für eine beliebig ausbaufähige Automatisierung der Flüssigkeitszufuhr dienen. Insbesondere kann man die durch die fallenden Tropfen der Entwicklerflüssigkeit gegebenen Impulse in an sich bekannter Weise, z. B. auf einem Registrierpapier, auf einem lichtempfindlichen Film od. dgl. Träger aufzeichnen.
  • Zweckmäßigerweise wird die Innenwandung der Tropfkammer mit einer elektrisch isolierenden Imprägnierung, Verkleidung oder mit einem entsprechend ausgebildeten Anstrich versehen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform .des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt eine für Entwicklung mit Ammoniakgas eingerichtete Entwicklungsmaschine üblicher Bauart, die mit der erfindungsgemäßen Kontrollvorrichtung für die zugeführten Mengen der Entwicklerflüssigkeit ausgerüstet ist; Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab die Kontrolleinrichtung im Schnitt.
  • Im einzelnen bezeichnet in Fig. 1 das Bezugszeichen 1 einen Entwicklungsbehälter, in dem eine die Entwicklerflüssigkeit, z. B. Ammoniakwasser aufnehmende, zweckmäßig elektrisch beheizte Schale 2 angeordnet ist. Die Beheizung wird so eingestellt, daß die in diese Schale einlaufende Ammoniakmenge jeweils sofort verdampft. Im oberen Teil des Behälters ist eine drehbare, zweckmäßig motorisch angetriebene Leitwalze 3 vorgesehen, um welche das belichtete Material, z. B, ein belichtetes Diazopapier 4, mit Hilfe von Führungsvorrichtungen 5, 6 durch den oberen Teil des Entwicklungsraumes hindurchgeführt wird. Zur besseren Führung des Papiers ist die Walze 3 mit einem Drahtkorb 7 od. dgl. umgeben oder mit Andrückrollen ausgestattet, welche das Papier während seines Durchgangs an der Walze 3 anliegend halten.
  • In Verbindung mit dem Entwicklungsgehäuse 1, z. B. innerhalb oder außerhalb desselben, in lösbarer Verbindung mit der Wandung des Gehäuses oder auch getrennt von ihm, ist ein Vorratsbehälter 8 vorgesehen, der mit Entwicklerflüssigkeit, z. B. Ammoniakwasser 9, gefüllt ist. Aus diesem Behälter fließt die Entwicklerflüssigkeit -durch eine Leitung 10, die mit Hilf eines Hahnes oder Ventils 11 reguliert werden kann, in den Kontrollbehälter 12, in den die EntwicklerflÜssigkeit aus der Spitze 13 der Leitung 10 in Form von Tropfen 14 einfällt. Die Tropfen werden durch die Leitung 15 weiter nach der Verdampferschale 2 der Entwicklungsvorrichtung geführt.
  • Beim Durchfallen des Behälters 12' gelangen die Tropfen 14 zwischen zwei Elektroden 16, 17 eines Stromkreises 18, der von einer beliebigen Stromquelle aus, z. B. von einem elektrischen Verteilernetz aus, gespeist wird. In diesem Stromkreis liegt eine Signalvorrichtung, z. B. eine Lampe 19, die jedesmal anspricht, z. B. aufleuchtet, wenn ein Tropfen 14 sich gerade zwischen den Elektroden 16 und 17 befindet und dabei den Stromkreis 18 schließt. Auf diese Weise hat der Beobachter oder der Bedienungsmann die Möglichkeit, die Anzahl der Tropfen der Entwicklerflüssigkeit, die während einer bestimmten Zeit, z. B. zehn Sekunden, durchfallen, zu zählen und dann zu kontrollieren, ob die der Verdampferschale2 zugeführte Menge .des Ammoniakwassers dem für die eingestellte Entwicklungsgeschwindigkeit und Durchführungsgeschwindigkeit der Pausen erforderlichen Betrag entspricht.
  • Nach Fig. 2 wird der Auslauf der Ammoniakflüssigkeit aus dem Behälter 12 in bekannter Weise mit Hilfe eines Ventilstiftes 20 geregelt, der mit Gewinde 21 in den Hals der mit dem Boden des Behälters verschraubten Buchse 22 eingeschraubt ist. Je nach der Einstellung des Stiftes 20 kann eine größere oder geringere Menge Ammoniakwasser durch die seitlichen Öffnungen 23 hindurchtreten und durch die Bohrung 24 der Buchse 22 abfließen, um beim Fall zwischen die Kontakte 16, 17 zu gelangen und den Stromkreis 18 zu schließen.
  • Um das Auftreten von Kriechströmen in der feuchten Atmosphäre der Tropfenkammer 12' zu verhindern, kann die Innenwandung derselben z. B. mit einer isolierenden Imprägnierung, mit einem Überzug oder Anstrich 25, z. B. aus Silikonen oder silikonhaltigen Stoffen, versehen. sein. Die beschriebene Einrichtung läßt sich mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken abändern und ausgestalten. Die Regulierung der Tropf enzufuhr aus dem Behälter 12 in die Kammer 12' kann z. B. auch automatisch geregelt werden, z. B. in Abhängigkeit von der Funktion der Signalvorrichtung, die in dem vorstehenden Ausführungsbeispiel durch die Lampe 19 verkörpert wird. Man könnte also z. B. die durch die zwischen den Elektroden 16, 17 durchfallenden Tropfen und die dadurch erzeugten Impulse von einem Zählwerk oder einer anderen Registriervorrichtung aufnehmen lassen, welche die Einstellung der Durchflußöffnung 13 und damit .die zugeführte Menge des Ammoniakwassers entsprechend steuert. Diese Steuerung kann auch derart ausgestaltet werden, daß sie ihrerseits die Transportgeschwindigkeit .der Lichtpausen durch die Entwicklungsvorrichtung einstellt, oder es können umgekehrt Zählwerk und Zuflußmenge der Entwicklerflüssigkeit von der Durchlaufgeschwindigkeit der Lichtpausen aus beeinflußt und .geregelt werden.
  • An Stelle eines das Signal 19 selbst enthaltenden und betätigenden Stromkreises 18 könnte der die Elektroden 16 und 17 enthaltende Stromkreis auch als Relais-Stromkreis ausgebildet sein, der seinerseits den signalgebenden Stromkreis beim Durchfallen der Tropfen öffnet oder schließt.
  • Die beschriebene Einrichtung .kann selbstverständlich auch zum Zählen von elektrisch leitenden Tropfen bei anderen Maschinen öder Vorgängen angewandt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tropfenzähler für 1.ichtpausmaschinen mit tropfenweiser Zuführung einer zu verdampfenden oder zu vergasenden elektrisch leitenden Entwicklungsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Tropfkammer (12') zwei im Stromkreis einer Signal-, Zähl- oder Registriervorrichtung oder ihres Schaltrelais liegende Elektroden (16, 17) derart angeordnet sind, daß sie durch die fallenden Tropfen leitend verbunden werden.
  2. 2. Tropfenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung der Tropfkammer (12') mit einer elektrisch isolierenden Imprägnierung, Verkleidung oder Anstrich versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 863 299; USA.-Patentschrift Nr. 2 098 872.
DER13970A 1954-04-10 1954-04-10 Tropfenzaehler fuer Lichtpausmaschinen Pending DE1097816B (de)

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DER13970A DE1097816B (de) 1954-04-10 1954-04-10 Tropfenzaehler fuer Lichtpausmaschinen

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DER13970A DE1097816B (de) 1954-04-10 1954-04-10 Tropfenzaehler fuer Lichtpausmaschinen

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DE1097816B true DE1097816B (de) 1961-01-19

Family

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DER13970A Pending DE1097816B (de) 1954-04-10 1954-04-10 Tropfenzaehler fuer Lichtpausmaschinen

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DE (1) DE1097816B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3631437A (en) * 1969-07-24 1971-12-28 Duncan Campbell Intravenous feeding monitoring system
DE2613331C2 (de) * 1976-03-29 1981-06-25 Hoechst Ag, 6230 Frankfurt Vorrichtung zur Erzeugung von ammoniakhaltigem Entwicklergas für die Entwicklungseinrichtung eines Diazo-Kopiergerätes

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2098872A (en) * 1933-10-16 1937-11-09 Philip G Krippner Electrically controlled counting mechanism
DE863299C (de) * 1950-08-24 1953-01-15 Gen Aniline & Film Corp Speisevorrichtung fuer die Entwicklerfluessigkeit bei Lichtpausgeraeten

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