DE1089167B - Verfahren zum Haerten von Epoxyharzen durch Borverbindungen - Google Patents
Verfahren zum Haerten von Epoxyharzen durch BorverbindungenInfo
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- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
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- C08G59/18—Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing
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Description
Epoxy-, Epoxyd-, und Äthoxylinharze, wie die unterschiedlichen Bezeichnungen lauten, bestehen gewöhnlich
aus einem Polyätherderivat einer mehrwertigen organischen Hydroxylverbindung. Das Derivat
enthält 1,2-Epoxydgruppen und Reste mehrwertiger Alkohole oder mehrwertiger Phenole. In der
USA.-Patentschrift 2 324 483 wird beschrieben, daß Epoxyharze, die das Reaktionsprodukt eines Phenols
mit mindestens zwei phenolischen Hydroxylgruppen und eines Epihalogenhydrine,' z. B. Epichlorhydrin,
darstellen und die wenigstens zwei Epoxydgruppen enthaften, in den im wesentlichen thermostabilen oder
ausgehärteten Zustand dadurch übergeführt werden, daß als Härtungsmittel eine mehrbasische Carbonsäure
oder ein entsprechendes Anhydrid, z. B. Phthalsäureanhydrid, verwendet wird. Die Epoxyharze
dieses Typs mit den obenerwähnten Härtemitteln weisen aber trotz ihrer vielseitigen Verwendungs-.
möglichkeiten gewisse Mangel auf. Ihre Härtungszeiten sind besonders lang und betragen bei Temperaturen
von mindestens 150° C mehrere Stunden bis zu mehreren Tagen. Gewöhnlich sind solche Kunstharzmassen
durch eine geringe Wärmebeständigkeit bei Temperaturen von mehr als 200° C gekennzeichnet;
Ohne besondere Zusätze, wie chlorhaltige Verbindungen, ist ihre Feuerfestigkeit gering. Außerdem
sind' die als "Härtungsmittel verwendeten mehrbasischen Säuren und Anhydride giftig und erfordern
daher besondere Vorkehrungen bei der Verarbeitung. . Die Anwendung der als Härtungs- und Beschleunigungsmittel
tür Epoxyharze bekannten Amine wird in der USA.-Patentschrift 2 717 885 beschrieben. Diese
Kunstharzmassen haben jedoch die gleichen Mängel, die oben für solche mit mehrbasischen Säuren oder
Anhydriden gehärteten angeführt wurden. Sie sind ebenfalls giftig 'und können Hautkrankheiten verursachen.
- -' '■"'.'-" ■ Eine Hauptaufgabe der Erfindung ist es, Epoxyhärzmassen
herzustellen, die durch vorteilhafte physik
kalisdrre und chemische Eigenschaften bei höheren
.Tempera;turen gekennzeichnet sind. ~ - ---.!.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten
von Eporstyharzen und ist dadurch gekennzeichnet,
daß aisHärtungsmittel Bortrioxyd (B2 O3) verwendet
wird.-"Die Kunsthärzmassen nach der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet^ daß sie sehr' schnell- abkühlen, bei'-'verhältnismäßig'niedrigen Temperaturen
gehärtet werden können und dabei eine günstige Gebrauchsdauer von mehreren Tagen besitzen. Die
'Wärmebeständigkeit der gehärteten Epoxyharze und ■die Festigkeit gegen Verformung bei höheren Temperaturen
sind'außerordentlich gut, ebenso die Feuerfestigkeit
und die elektrischen Eigenschaften.
Die für die Erfindung verwendeten Epoxyharze sind
Verfahren zum Härten von Epoxyharzen durch Borverbindungen
Anmelder:
General Electric Company,
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. M. Licht, Patentanwalt,
München 2,/ Sendiinger Str. 55 .
München 2,/ Sendiinger Str. 55 .
Beanspruchte Priorität: -
V. St v. Amerika vom 20. Januar 1958
Russell Alton Skiff, Whittier, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bekannt. Sie werden in den USA.-Patentschriften
2 324 483 und 2 444 333 und in den britischen Patentschriften
518 057 und 579 698 beschrieben.
Gewöhnlich sind die_darin beschriebenen Epoxyharze das Produkt der ^Reaktion eines Epihalogenhydrine,
z.B. Epichlorhydrin, und eines Phenols mit mindestens zwei phenolischen Hydroxylgruppen, z. B.
2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan. Die USA.-Patentschriften 2 494 295, 2 500600 und 2 511 913 geben
weitere Epoxyharze an, die für die Erfindung verwendet werden können.
Ein typisches Epoxyharz, das im Handel erhältlich ist, hat eine Epoxydäquivalenz von 192 und einen
Schmelzpunkt von 9° C; ".".
Bortrioxyd ist eine wohlbekannte Verbindung und erfordert keine besondereiü-Vörkehrungen bei der Anwendung.
Es muß lediglich möglichst trocken aufbewahrt werden. Bortrioxyd ist verglichen mit' den
üblichen Härtungsmitteln für Epoxyharze, den mehrbasischen Säuren, den entsprechenden Anhydriden
oder den Aminen, besonders ungiftig. Es greift weder
"- die Haut an, noch wird es von ihr absorbiert und ruft
keinerlei Vergiftungserscheinungen hervor; es sei
■ denn, es wird geschluckt.' ·~
Man hat festgestellt, daß bis zu 80 Gewichtsteile
Bortrioxyd auf je 100 Teile Epoxyharz verwendet werden können. Zur 'Herstellung der neuartigen
Kunstharzmischungen wirdy das Bortrioxyd einfach
dem Epoxyharz hinzugefügt.
Tabelle I führt verschiedene Mischungsverhältnisse des erwähnten handelsüblichen Epoxyharzes und Bortrioxyd
und die Härtüngszeiten bei den angegebenen
Temperaturen auf. Alle Allgaben sind nach Gewichtsmengen
aufgeführt. --"0-1V ; -
009 607/441
Epoxyharz | B2O3 | Härtungszeiten | 1500C | 200° C | |
Beispiel | (in Gewichts | (in Gewichts | in Minuten | 64 | 64 |
teilen) | teilen) | 1000C | 46 | 46 | |
1 | 100 | 5 | 14 | 10 | |
2 | 100 | 10 | — | 4 | 4 |
3 - | 100 | 20 | 20 | 4 | 4 |
4 | 100 | 30 | 8 | 2 | 2 |
5 | 100 | 40 | 8 | ||
6 | 100 | 80 | 8 |
Die Gebrauchsdauer aller angegebenen Mischungen betrug bei Zimmertemperatur 2 bis 3 Tage.
Die Gebrauchsdauer aller angegebenen Mischungen
massen nach -der Erfindung waren bei höheren Temperatureti
besonders günstig. Die Temperaturen, bei denen eine Verformung der Versuchsstäbe von
1,25 · 1,25 · 12,7 cm eintrat, wurden nach den ASTM-Verfahren D 648-45 T bestimmt. Tabelle II zeigt die
Ergebnisse dieser Versuche, die an verschiedenen
ίο Kunstharzmischungen vorgenommen wurden. Die
Proben waren vor dem Versuch 24 Stunden lang bei 150' bzw. 200° C wärmebehandelt worden.
Beispiel | Epoxyharz (in Gewichtsteilen) |
B2O3 (in Gewichtsteilen) |
Wärmebehandlung vor dem Versuch |
Verformungs- temperatur |
7 8 9 10 |
100 100 100 100 |
30 30 80 80 |
24 Stunden bei 150° C 24 Stunden bei 200° C 24 Stunden bei 150° C 24 Stunden bei 200° C |
161,5° C 175° C 186° C 200° C |
Die Kunstharzmassen der Beispiele 7 und 9 in Tabelle II wurden nach dem ASTM-Verfahren
D 790-45 T auf ihre Zug- und Biegefestigkeit geprüft, nachdem sie vorher 24 Stunden lang bei 150'° C
wärmebehandelt worden waren. Tabelle III gibt die Zug- und Biegefestigkeit der Proben an, wobei jedes
Ergebnis der aus drei Versuchen ermittelte Durchschnitt ist.
Beispiel | Epoxyharz (in Gewichtsteilen) |
B2O3 (in Gewichtsteilen) |
Zugfestigkeit (kg/cm2) |
Biegefestigkeit (kg/cm2) |
7 9 |
100 100 |
30 80 |
271 204 |
630 565 |
Die thermische Stabilität dieser Kunstharzmischungen wurde auf folgende Weise bestimmt: Man füllte
Aluminiumschalen mit den verschiedenen Mischungen und stellte den Gewichtsverlust nach einer Wärmebehandlung
bei 200° C fest. Tabelle IV gibt den Gewichtsverlust bei 200° C für die genannten Mischungen
von Epoxyharz und Bortrioxyd nach Ablauf der aufgeführten Zeit (in Stunden) an.
Epoxyharz
(in Gewichtsteilen)
(in Gewichtsteilen)
100
100
100
100
100
B2O3
(in Gewichtsteilen)
10
30
80
30
80
Gewichtsverlust
bei 200° C(Vo)
bei 200° C(Vo)
24Std. |500Std.|l200Std.
1,68
0,24
0,09
0,24
0,09
2,25
0,82
0,70
0,82
0,70
2,54 1,26 1,17
Die erwünschten geringen Gewichtsverluste der Tabelle IV werden durch einen Vergleich mit denen für
Harzmischungen mit anderen Härtemitteln besonders deutlich. Wurde beispielsweise eine 5O:5Q-Mischung
von Epoxyharz und Hexachlorendomethylentetrahydrophthalsäureanhydrid 500 Stunden lang auf 200° C
erhitzt, so betrug der Schwund 12,9%. Wurde eine 10:l-Mischung von Epoxyharz und Benzylmethylamin
die gleiche Zeit auf die gleiche Temperatur erhitzt, so betrug der Schwund 7,2°/o. Wurde eine
10:3-Mischung von Epoxyharz und Phthalsäureanhydrid 500 Stunden lang auf 200° C erhitzt, so betrug
der Schwund 5,2°/o. Diese Vergleichsbeispiele erhellen die in dieser Hinsicht besondere Bedeutung der erfindungsgemäß
hergestellten Kunstharzmassen.
Die der Luft ausgesetzten Flächen der Epoxyharze gemäß den Beispielen der Tabelle IV waren schwarz,
jedoch wiesen die Proben keinerlei Risse oder Verformungen auf und hafteten ausgezeichnet an den
Aluminiumschalen, Die den Aluminiumschalen anliegenden Flächen der Proben waren gebräunt. Wenn
man die Probestücke durchbrach, konnte man feststellen, daß die Schwärzung oberflächlich war und nur
dort aufrat, wo die Harze der Luft ausgesetzt waren. Kunstharzmassen mit 10 bzw. 30 bzw. SOGewichtsteilen
Bortrioxyd auf 10O1 Teile des handelsüblichen Epoxyharzes, welche die Form der Probestücke hatten
und etwa 3 mm dick waren, wurden 24 Stunden lang bei 150° C wärmegehärtet und nach dem ASTM-Verfahren
D 495-48 T auf ihre Lichtbogenfestigkeit und ihre dielektrische Stärke geprüft. Die Lichtbogenfestigkeit
der Proben betrug zwischen 135 und 180 Sekunden und die Durchschlagfestigkeit zwischen
300 und 400 V auf 0,25 mm. Die verschiedenen Mischungen zeigten dabei keine wesentlichen Unterschiede.
Eine Kunstharzmischung aus 50 Gewichtsteilen Bortrioxyd, 100Teilen Epoxyharz und 50Teilen
Füllstoff (Talkum) besaß nach 50 Tagen bei 250° C eine Lichtbogenfestigkeit von etwa 50 bis 182 Sekunden.
Es waren drei Probestücke dem Versuch unterworfen worden.
Die Kunstharzmassen nach der Erfindung sind feuerfest oder erlöschen von selbst. Bei Prüfung
nach dem AS TM-Verfahr en D 635-44 erwies sich eine
Mischung aus 5 Teilen Bortrioxyd und 100 Teilen Harz als feuerfest. Eine Mischung aus 20' Teilen Bortrioxyd
und 100' Teilen Harz erlosch von selbst.
Die Kunstharzmassen nach der Erfindung werden so gut wie gar nicht von Wasser angegriffen. Kupferstäbe
mit einem Querschnitt von etwa 6 mm2 wurden mit einem 0,25 mm starken Band aus Glasgespinst
umwickelt, so daß sie zur Hälfte eingeschlagen waren. Einige dieser Stäbe wurden in eine Harzmischung aus
Pyromellitsäuredianhydrid und Epoxyharz eingetaucht, bis eine Schicht von etwa 0,15 mm Stärke auf
jeder Seite des Stabes aufgetragen war. Andere Stäbe wurden in eine Harzmischung aus Bortrioxyd und
Epoxyharz getaucht, bis sich eine Schicht von der gleichen Stärke gebildet hatte. Alle Stäbe wurden
nachfolgend bei Zimmertemperatur so in Wasser getaucht, daß lediglich die Isolationsschicht dem Wasser
ausgesetzt wurde. Die Widerstandsfähigkeit der Isolation des Kupferstabes gegen die Einwirkung des
Wassers wurde gemessen. Nach 2 Wochen wiesen sowohl die Harzfilme, die mit Bortrioxyd, als jene,
die mit Pyromellitsäuredianhydrid gehärtet worden waren, unendliche Werte auf. Der oben beschriebene
Versuch wurde mit U-förmig gebogenen Kupferstäben wiederholt. Die Stäbe waren vor dem Auftragen der
Isolationsschicht gebogen worden, damit keine Kondensation an der der Luft ausgesetzten Fläche auftreten
konnte und keine Verluste durch seitliches Eindringen entstehen konnten. Lediglich die Einflüsse des
Wassers von außerhalb der Isolation wurden auf diese Weise gemessen. Beide Kunstharzarten, sowohl die
mit Bortrioxyd als auch die mit Pyromellitsäuredianhydrid gehärteten, zeigten gleich nach dem Eintauchen
in kochendes Wasser unendliche Werte für die Beständigkeit der Isolation. Nachdem die Proben
1 Stunde lang kochendem Wasser ausgesetzt worden waren, wiesen die mit Bortrioxyd gehärteten Epoxyharze
einen Wert von 30 Megohm und die mit Pyromellitsäuredianhydrid gehärteten einen Wert von
13 Megohm für die Beständigkeit der Isolation auf.
Die obenerwähnten Versuche beweisen, daß die mit Bortrioxyd gehärteten Kunstharzmassen, verglichen
mit solchen, denen andere Härtemittel zugesetzt wurden, eine bedeutend größere Feuchtigkeitsbeständigkeit
besitzen.
Harzmischungen aus Bortrioxyd und Epoxyharzen lassen sich mit den üblichen Härtemitteln für Kunstharze
vereinigen, z. B. mit Phthalsäureanhydrid, Pyromellitsäuredianhydrid, Maleinsäureanhydrid, oder
auch mit den als Härtemittel bekannten Aminen. So entstehen gehärtete Harzmassen mit den verschiedensten
Eigenschaften. Die Kunstharzmassen nach der Erfindung sind sowohl als Gießharze als auch für die
Herstellung von Behältern verwendbar. Sie können auch in Form leicht herstellbarer Lösungen zum Imprägnieren
von Faserstoffen, als Klebematerial und als Bindemittel für Schichtwerkstoffe benutzt werden,
da das Bortrioxyd in verschiedenen Alkoholen löslich ist. Lösungen der Kunstharzmassen können als Filmbildner
auf Gewebe aufgetragen werden, z. B. auf Glasgespinste, und liefern ein wertvolles Isoliermittel.
Da die Harzmassen durch einen sehr geringen Schwund gekennzeichnet sind, sind sie außerdem zur
Herstellung von Kunststoffgeräten besonders geeignet. Durch Beigaben der gebräuchlichen Füllstoffe, deren
Anteil dem Verwendungszweck angepaßt ist, lassen sich Kunstharzmassen gewinnen, die für alle erdenklichen
Anwendungen geeignet sind. Sie können mit oder ohne Zusatz von Füllstoffen als Dichtungs- oder
Isoliermaterial für elektrische Drähte und Leiter Verwendung finden, wobei ihre Temperaturbeständigkeit
von besonderer Bedeutung ist.
Die erfindungsgemäß hergestellten Kunstharzmassen besitzen die angegebene Gebrauchs dauer von
2 bis 3 Tagen, die tatsächlich kurz ist; man hat beobachtet, daß die Kunstharzmassen gelieren und dann
unter Wärmeeinwirkung sofort härten. Werden indessen die gelierten Harzmischungen nicht erwärmt,
so härten sie ganz allmählich und sind erst nach Ablauf von einigen Wochen wirklich hart.
Claims (2)
1. Verfahren zum Härten von Epoxyharzen durch Borverbindungen, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Borverbindung Bortrioxyd verwendet.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Aushärten der Harze
bei Temperaturen zwischen etwa 100 und 250° C vornimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 875 725;
Lee Neville, »Epoxy Resins«, New York, 1957, S. Ill, 113.
Deutsche Patentschrift Nr. 875 725;
Lee Neville, »Epoxy Resins«, New York, 1957, S. Ill, 113.
©I 009 607/441 9.60
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US709803A US3073799A (en) | 1958-01-20 | 1958-01-20 | Resin compositions and their preparation |
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1089167B true DE1089167B (de) | 1960-09-15 |
Family
ID=24851362
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG26179A Pending DE1089167B (de) | 1958-01-20 | 1959-01-17 | Verfahren zum Haerten von Epoxyharzen durch Borverbindungen |
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US (1) | US3073799A (de) |
DE (1) | DE1089167B (de) |
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US3274126A (en) * | 1962-03-30 | 1966-09-20 | Shell Oil Co | Polyepoxy ethers and cured resins obtained therefrom |
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US5169473A (en) * | 1990-05-21 | 1992-12-08 | The Dow Chemical Company | Latent catalysts, epoxy compositions incorporating same, and coating, impregnating and bonding methods employing the compositions |
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---|---|---|---|---|
DE875725C (de) * | 1948-05-11 | 1953-05-07 | Bataafsche Petroleum | Verfahren zur Herstellung harzartiger Produkte, insbesondere von Formmischungen odervorzugsweise gegen Rost schuetzenden Oberflaechenbehandlungsmitteln |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE515900A (de) * | 1951-12-01 |
-
1958
- 1958-01-20 US US709803A patent/US3073799A/en not_active Expired - Lifetime
-
1959
- 1959-01-17 DE DEG26179A patent/DE1089167B/de active Pending
- 1959-01-20 GB GB41294/58A patent/GB915704A/en not_active Expired
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DE875725C (de) * | 1948-05-11 | 1953-05-07 | Bataafsche Petroleum | Verfahren zur Herstellung harzartiger Produkte, insbesondere von Formmischungen odervorzugsweise gegen Rost schuetzenden Oberflaechenbehandlungsmitteln |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US3073799A (en) | 1963-01-15 |
GB915704A (en) | 1963-01-16 |
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