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DE1087135B - Verfahren zur Herstellung von substituierten Aminosaeurehydraziden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Aminosaeurehydraziden

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Publication number
DE1087135B
DE1087135B DEH33605A DEH0033605A DE1087135B DE 1087135 B DE1087135 B DE 1087135B DE H33605 A DEH33605 A DE H33605A DE H0033605 A DEH0033605 A DE H0033605A DE 1087135 B DE1087135 B DE 1087135B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
general formula
optionally
amino acid
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH33605A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hugo Gutmann
Dr Balthaser Hegedues
Dr Paul Zeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Hoffmann La Roche AG
Original Assignee
F Hoffmann La Roche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Hoffmann La Roche AG filed Critical F Hoffmann La Roche AG
Publication of DE1087135B publication Critical patent/DE1087135B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C243/00Compounds containing chains of nitrogen atoms singly-bound to each other, e.g. hydrazines, triazanes
    • C07C243/24Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids
    • C07C243/26Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids with acylating carboxyl groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C243/34Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids with acylating carboxyl groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms to carbon atoms of a carbon skeleton further substituted by nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von substituierten Aminosäurehydraziden Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von substituierten Aminosäurehydraziden und Salzen dieser Verbindungen und ist dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel worin R3 einen Aralkylrest oder einen bis zu 7 Kohlenstoffatome enthaltenden alicyclischen oder gesättigten, geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe, Rs Wasserstoff, eine Alkyl- oder Acylgruppe und R4 den Hydroxyl- oder Aminorest bedeutet, wobei R2 und Rs auch unter Bildung eines heterocyclischen Ringes miteinander verbunden sein können und x eine Zahl von 1 bis 3 darstellt, entweder durch Kondensation einer Säure der allgemeinen Formel mit einem substituierten Hydrazin der allgemeinen Formel H2NNH-R1 III wobei R1,R2,R3und x die obige Bedeutung haben, in Gegenwart eines Carbodiimides oder nach den weiter unten angegebenen, an sich bekannten Methoden herstellt, gegebenenfalls, wenn R8 eine Acylgruppe darstellt, entacyliert und gegebenenfalls in ein Salz überführt.
  • Geeignete Ausgangsmaterialien für das erfindungsgemäße Verfahren sind die nachstehend angeführten Säuren sowie deren reaktionsfähige Derivate, wie z. B. Ester, Halogenide und Anhydride oder auch deren Hydrazide: Glutaminsäure, Isoglutamin, Asparaginsäure, Isoasparagin, a - Amino - adipinsäure, a-Amino-adipinsäure-monoamid. Man kann sowohl von den optisch aktiven wie von den racemischen Säuren bzw. deren Derivaten ausgehen. Die optische Konfiguration des Ausgangsmaterials bleibt während des Verfahrens erhalten. Die in den Ausgangsprodukten vorhandene a-Aminogruppe kann alkyliert oder acyliert sein. Geeignete Acylreste sind z. B. durch Behandlung in alkalischer Lösung abspaltbare Reste von Monocarbonsäure, wie der Trifluoracetylrest, oder durch Hydrogenolyse abspaltbare Reste, wie z. B. der Carbobenzoxyrest. Gewünschtenfalls können die beiden Reste R2 und R3 unter Bildung eines heterocyclischen Ringes, z. B. des Piperidin-, Morpholin- oder Pyrrolidinringes, miteinander verbunden sein. Mit Vorteil wird die Reaktion so geleitet, daß Rj in den Endprodukten die Bedeutung eines Isopropyl-, sekundären Butyl-, Benzyl- oder Phenäthylrestes besitzt.
  • Einerseits betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung bestimmter, durch die Formel 1 gekennzeichneter substituierter Aminosäurehydrazide. Nach diesem neuen Verfahren wird eine Aminosäure der allgemeinen Formel II mit einem substituierten Hydrazin der allgemeinen Formel III in Gegenwart eines Carbodiimides kondensiert. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für die Umsetzungen ausgehend von Säuren, deren a-Aminogruppe acyliert ist.
  • Es können direkt die Säuren verwendet werden. Eine Umwandlung in die reaktionsfähigeren Ester, Halogenide, Anhydride usw. erübrigt sich. Die als I(ondensationsmittel verwendeten N,N'-disubstituierten Cabodiimide können bekanntlich z. B. durch Behandeln disubstituierter Harnstoffderivate mit p-Toluolsulfochlorid in Pyridin hergestellt werden. Bei der erfindungsgemäßen Reaktion werden die entsprechenden Harnstoffderivate zurückgewonnen. Durch Ver- wendung geeignet substitùisrter Carbodiimide erhält man als Nebenprodukte Harnstoffderivate, welche vom Reaktionsprodukt leicht abgetrennt werden können. Die Reaktion kann bei Raumtemperatur oder bei leicht erhöhter; Temperatur durchgeführt werden. Es iSt zweckmäßig, ein Lösungsmittel zu verwenden. Es kann sowohl ein organisches Lösungsmittel, wie z. B.
  • Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethylfotmamidoder Acetònitril, als auch Wasser gewählt werden Die Verwendung von Diçyclohexyl-carbodiimid zur Knüpfung der Peptidbinduti-g-zwischen einer Carbonsaure und j élliet zweien Aminogruppe ist in J. Am.
  • Chem. Sec., 77 (1955), 1067, und in Ja Qrg Chem 21 (1956), 439, bereits beschrieben worden.
  • Andererseits betrifft die Erfindung die Herstellung substituierter Aminosäurehydrazide nach den folgen den an sich bekannten Methoden. Man kondensiert ein reaktionsfähiges Derivat einer Säure der allgemeinen Formel worin R2, R3, R4 und x dieselbe Bedeutung wie oben besitzen, wie z. B. einen Ester, ein Halogenid oder Anhydrid, gegebenenfalls unter Erwärmen, mit einem substituierten Hydrazin der allgemeinen Formel lIT.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform kann man die Hydrazinsalze der Säuren auf hohe Temperaturen erhitzen. Dabei wird das sich bildende Wasser mit Vorteil kontinuierlich entfernt. Nach einer anderen Methode -setzt man das Hydrazid- einer Säure der allgemeinen Formel IV mit einer Carbonylverbindung um und reduziert das gebildete Hydrazon. Die Reduktion erfolgt vorteilhaft in Gegenwart eines Katalysators, wie z. B. Platinoxyd und Palladiumkohle. Sie kann jedoch auch chemisch vorgenommen werden, z. -B. mittels Lithiumaluminiumhydrid. Die beiden Reaktionen können gleichzeitig oder nacheinander erfolgen. Im Hydrazon gegebenenfalls vorhandene Mehrfachbindungen können dabei reduziert werden.
  • Falls Fii einen hydrogenolytisch abspaltbaren Rest, z. B. die Carbobenzoxygruppe, bedeutet, kann er bei der-Reduktion abgespalten-werden.
  • Nach einer weiteren Methode setzt man das Hydrazid einer Säure der Formel IV mit einer Carbonylverbindung um, behandelt das gebildete Hydrazon mit einer Grignardverbindung und hydrolysiert das entstandene Additionsprodukt.
  • Die erfindungsgemäß erhältlichen substituierten Aminosäurehydrazide bilden wohldefinierte Salze sowohl mit anorganischen wie mit organischen Säuren, z. B. mit Halogenwasserstoffsäuren, wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure; mit anderen Mineralsäuren, wie Schwefeläure, Phosphorsäure, Salpetersäure, und mit organischen Säuren, wie Weinsäure, Cifronensäure, Camphersulfonsäure, ÄthansulfonSäure, Salicylsäure, Ascorbinsäure, Maleinsäure usw. Bevorzugte Salze sind die Hydrohalogenide, insbesondere die Hydrochloride. Die Säureadditionssalze werden vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel durch Behandlung des Hydrazinderivates mit einem Überschuß der entsprechenden Säure hergestellt.
  • Die substituierten Säurehydrazide bzw. deren Salze besitzen wertvolle therapeutische Eigenschaften. Sie hemmen die Monoaminoxydase; einzelne Vertreter zeichnen sich durch ihre besonders ausgeprägte antidepressive Wirkung aus und wirken bei Kachexie gewichtssteigernd.
  • Durch Ermittlung der Abschwächung der Athanolnarkosepotenzierung an der Maus konnte festgestellt werden daß, L-y-Glutaminsäurehydrazid keine monoaminoxydasehemmendeWirkung entfaltet. Demgegenüber wurde gefunden, daß die durch eine Dosis von 5 5 mg/kg 2-Hydroxy-2-äthyl-3 -isobutyl-9,10-dimethoxyl-1,2,3,4,6,7-hexahydro-11 bH-benzo [a]chinolizin-hydrochlorid hervorgerufene Verstärkung der Äthanolwirkung bereits durch Verabreichung der erfindungsgemäß -erhältlichen substituferten Aminosäurehydrazide in geringer Dosis stark herabgesetzt wird. Im Gegensatz zu bereits bekannten Stoffen mit ähnlicher Wirksamkeit, z. B. dem. 1-Isonicotinoyl-2-isopropyl-hydrazin, weisen die Verfahrensprodukte der vorliegenden Erfindung keine Wirkung gegen Tuberkelbazillen auf. Die Verabreichung der letzte7 ren ist deshalb nicht mit dem nachteiligen Effekt der Resistenzbildung verknüpft.
  • Beispiel 1 28 g N-Carbobenzoxy-L(+)-isoglutamin, 11,05 g Isopropylhydrazin und 14,1 ccm.Triäthylamin werden in 300 ccm Methylenchlorid gelöst. Unter Rühren werden 20,6 g N,N'-Dicyclohexyl-carbodiimid mit wenig Methylenchlorid vermischt dazugetropft. Nach 3 3 Stunden wird der aus dem Reaktionsprodukt und aus N,N'-Dicyclohexyl-harnstoff bestehende Niederschlag abgenutscht und in 300 ccm Dimethylformamid aufgeschwemmt. Man nutscht erneut ab, dampft im Vakuum ein und kristallisiert den Rückstand aus Acetonitril um. Das so erhaltene 1- [N-Carbobenzoxy-L (+) -y-isoglutamyl] - 2 - isopropyl-hydrazin schmilzt bei 161 bis 164° C; [a]o--50 (c=1 in n-Salzsäure) .
  • 23 g des so erhaltenen Produktes werden in einem Gemisch von 20 ccm konzentrierter Salzsäure und 200 ccm Wasser gelöst und in Gegenwart von Palladiumkohle hydriert. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird vom Katalysator abgenutscht, das Filtrat mit Wasser auf 3000 ccm verdünnt und durch eine Amberlitsäule (IRA-400) filtriert. Die Säule wird mit Wasser nachgewaschen, bis das po auf etwa 7 gestiegen ist. Das Filtrat wird im Vakuum zur Trockne eingedampft und der Rückstand aus Acetonitril umgelöst. Das erhaltene 1- [L(+)-y-Isoglutamyl]-2-isopropylhydrazin schmilzt . bei 91 bis 930 C; [a]o=OQ (C=1 in Wasser); +10,50 (c=1 in n-Salzsäure).
  • Beispiel 2 21 g N-Tosyl-L-y-glutaminsäurehydrazid werden in 150 ccm Methanol und 5 ccm Aceton suspendiert und in Gegenwart von 0,5 g Platinoxyd hydriert. Nach etwa 1 Stunde ist die berechnete Wasserstoffmenge aufgenommen. Man verdünnt mit weiteren 600 ccm Methanol, kocht auf, filtriert heiß vom Katalysator ab und läßt kristallisieren. Das so erhaltene 1-(N-Tosyl-L-y-glutamyl)-2-isopropyl-hydrazin schmilzt bei 196 bis 1970 C; [a]D =+15,5° (c =1 in n-Salzsäure).
  • Dieses Produkt wird in 500 ccm flüssigem Ammoniak gelöst und bis zur bleibenden Blaufärbung mit Natrium versetzt, wozu etwa 5,8 g Natrium benötigt werden. Man läßt das Ammoniak verdampfen, verdünnt den Rückstand mit 500 ccm Wasser und filtriert durch eine Amberlitsäule (IRC-50, Ammonium-Form). Das Filtrat wird mit einer kalt gesättigten Bariumacetatlösung versetzt, bis keine Fällung mehr entsteht, dann abzentrifugiert und erneut durch eine Amberlitsäule filtriert. Nach dem Eindampfen zu Trockne wird der feste Rückstand mit absolutem Alkohol angeteigt, genutscht und mit Alkohol, Äther und - Petroläther gewaschen. Das - dabei erhaltene 1 -L- y - GlutamylE 2 -isopropyl -hyd;razin.. schmilzt bei 181 bis 1820 C; [a]D=+37,8Q (c=i in n-Salzsäure)..
  • Beispiel 3 6 g L-y-Glutaminsäurehydrazid [welches durch Behandltmg von y-Glutaminsäuremethylester mit Hydrazinhydrat in Wasser bei Raumtemperatur erhalten wird; Schmelzpunkt 1710 C; Ca] = +25,80 (c=0,97 in n-Salzsäure) j werden unter Erwärmung in einem Gemisch von 50 ccm Wasser und 20 ccm Methanol gelöst, dann mit 3,6 g Benzaldehyd versetzt und auf dem Wasserbad erwärmt, bis eine klare Lösung entsteht.
  • Beim Abkühlen dieser Lösung scheidet sich das Kondensationsprodukt aus (Schmelzpunkt 184 bis 1850 C).
  • Dieses Produkt wird ohne weitere Reinigung in 200 ccm Wasser gelöst und unter Normalbedingungen in Gegenwart von Platin als Katalysator hydriert. Die klare Hydrierlösung wird durch Filtration gereinigt und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird aus Methanol und wenig Wasser umkristallisiert. Das gereinigte 1-L-y-Glutamyl-2-benzyl-hydrazin schmilzt bei 1960 C.
  • Beispiel 4 6,5 g L-y-Glutaminsäurehydrazid werden unter Erwärmen in einem Gemisch von 50ccm Wasser und 20ccm Methanol gelöst, dann mit 6 g Phenylaceton versetzt und auf dem Wasserbad bis zur Bildung einer klaren Lösung erwärmt. Beim Abkühlen dieser Lösung fällt das Kondensationprodukt aus (Schmelzpunkt 180 bis 1820 C). Dieses Produkt wird abfiltriert, in 200 ccm Wasser gelöst und in Gegenwart von Platin als Katalysator unter Normalbedingungen hydriert. Bei der Aufarbeitung der Hydrierlösung gemäß Beispiel 3 gelangt man zu 1-L-y-Glutamyl-2-(a-methyl-ß-phenäthyl)-hydrazin, welches bei 168 bis 1690 C schmilzt.
  • PATENTANSPROCEIE 1. Verfahren zur Herstellung von substituierten Aminosäurehydraziden der allgemeinen Formel worin R1 einen Aralkylrest oder einen bis zu 7 Kohlenstoffatome enthaltenden alicyclischen oder gesättigten, geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe, R3 Wasserstoff, eineAlkyl- oder Acylgruppe und R4 den Hydroxyl- oder Aminorest bedeutet, wobei R2 und Ra auch unter Bildung eines heterocyclischen Ringes miteinander verbunden sein können und x eine Zahl von l bis 3 darstellt, und Salzen dieser Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man ein reaktionsfähiges Derivat einer Säure der allgemeinen Formel mit einem substituierten Hydrazin der allgemeinen Formel :EI2 N worin R1, R2, R3, R4 und x die obige Bedeutung haben, kondensiert, gegebenenfalls, wenn R eine - Acylgruppe darstellt, entacyliert und gegebenenfalls in ein Salz überführt.

Claims (1)

  1. 2 Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man - als 'Teaktionsfähiges Säurederivat einen Ester; ~ein Halogenid ~ oder -ein Anhydrid verwendet.
    3. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 genannten substituierten Aminosäurehydrazide, in welchen R4 den Aminorest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Säure der allgemeinen Formel mit einem substituierten Hydrazin der allgemeinen Formel H2N-NHR1 wobei1, R2, R3 und S die obige Bedeutung haben, in Gegenwart eines Carbodiimides kondensiert, gegebenenfalls, wenn R3 eine Acylgruppe darstellt, entacyliert und gegebenenfalls in ein Salz überführt.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensation zwischen 15 und 300 C, gegebenenfalls in einem Lösungsmittel erfolgt.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel Wasser verwendet wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Carbodiimid N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid verwendet wird.
    7. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 genannten Aminosäurehydrazide, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Hydrazid der allgemeinen Formel worin R2, Ra, R4 und x die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung haben, mit einer aromatischen, araliphatischen oder einer bis zu 7 Kohlenstoffatome enthaltenden alicyclischen oder gesättigten, geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Carbonylverbindung kondensiert und das gebildete Hydrazon reduziert, gegebenenfalls, wenn R3 eine Acylgruppe darstellt, entacyliert und gegebenenfalls in ein Salz überführt.
    8. Verfahren zur Herstellung der im Anspruch 1 genannten Aminosäurehydrazide, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Hydrazid der allgemeinen Formel worin R2, R, R4 und x die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung haben, mit einer aromatischen, araliphatischen oder einer bis zu 5 Kohlenstoffatome enthaltenden alicyclischen oder gesättigten, geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Carbonylverbindung kondensiert, das gebildete Hydrazon mit Methyl- bzw. Äthylmagnesiumhalogenid behandelt, das gebildete Additionsprodukt hydrolysiert, gegebenenfalls, wenn R3 eine Acylgruppe darstellt, entacyliert und gegebenenfalls in ein Salz überführt.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man Glutaminsäure, Isoglutamin, Asparaginsäure oder Isoasparagin oder ein reaktionsfähiges Derivat derselben als Ausgangsmaterial verwendet.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Rl den Isopropylrest, sekundären Butylrest oder den Benzylrest bedeutet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Chemical Reviews, Bd. 53, S. 145 bis 166 (1953); Journ. prakt. Chem., Bd. 94, S. 294, und Bd. 95, S. 327; Journ. Am. Chem. Soc., 77, 1067 (1955); Journ. org. Chemistry, 21, 439 (1956).
DEH33605A 1957-07-04 1958-06-20 Verfahren zur Herstellung von substituierten Aminosaeurehydraziden Pending DE1087135B (de)

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