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DE1086110B - Bohrkopf zum Aufbohren von Loechern, insbesondere Rohren - Google Patents

Bohrkopf zum Aufbohren von Loechern, insbesondere Rohren

Info

Publication number
DE1086110B
DE1086110B DEH28371A DEH0028371A DE1086110B DE 1086110 B DE1086110 B DE 1086110B DE H28371 A DEH28371 A DE H28371A DE H0028371 A DEH0028371 A DE H0028371A DE 1086110 B DE1086110 B DE 1086110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
drill head
drilling
strips
borehole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH28371A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Faber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Heller GmbH
Original Assignee
Gebrueder Heller GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Heller GmbH filed Critical Gebrueder Heller GmbH
Priority to DEH28371A priority Critical patent/DE1086110B/de
Publication of DE1086110B publication Critical patent/DE1086110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/02Boring bars
    • B23B29/027Steadies for boring bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Bohrkopf zum Aufbohren von Löchern, insbesondere Rohren Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für die bekannten Bohrköpfe zum Aufbohren von Löchern, insbesondereRohren.Hierfür finden im allgemeinen Bohrköpfe Verwendung, die neben der Werkzeugschneide zwei etwa um 90° zueinander versetzte Hartmetallführungsleisten aufweisen. Diese liegen beim Bohrvorgang an der bereits bearbeiteten Lochinnenwandfläche in axialer Richtung gesehen etwa in Schneidebene an.
  • Beim Aufbohren von Löchern, insbesondere Rohren, ist es vielfach erwünscht, daß das Bohrwerkzeug genau der Lochachse nachläuft, und zwar auch dann, wenn diese nicht ganz gerade ist. Bei den bekannten Aufbohrköpfen mit den bisher verwendeten Führungsleisten kann dieses nicht erreicht werden, da das Bohrwerkzeug nicht feinfühlig genug in dem Loch geführt wird, so daß es genau in der Lochachse arbeitet. Die Lenkung des Bohrwerkzeuges bei Abweichung von der Lochachse erfolgt im Verhältnis zu der geforderten Genauigkeit zu spät, nämlich erst dann, wenn der Spannunterschied der einander gegenüberliegenden Seiten hierfür groß genug geworden ist.
  • Es sind zwar weiter Bohrköpfe mit einer der Werkzeugschneide vorgelagerten, elastisch ausgebildeten Führung bekanntgeworden, jedoch können auch diese nicht allen an sie gestellten Anforderungen genügen, da bei ihnen die einzelnen Führungselemente, wie beispielsweise federbelastete Kugeln, jeweils unter der Spannung einer ihnen speziell zugeordneten Feder stehen, so daß sie erheblich schwingungs- und vibrationsempfindlich sind. Außerdem ist es schwierig, die Spannung aller Federn gleich groß zu machen. Auch besteht ein Nachteil dieser bekannten Bohrköpfe darin, daß die Führungselemente relativ zum Werkstück, nicht jedoch zum Werkzeug drehbar gelagert sind, so daß sie einem großen Verschleiß unterworfen sind. Bei diesen bekannten Bohrköpfen ist zudem das Werkzeug selbst einstellbar, d. h. verschiebbar, im Bohrkopf vorgesehen. Das hat zur Folge, daß die federbelasteten Kugeln nicht imstande sind, das Messer zu führen. Sie können lediglich den Bohrkopf zentrisch halten. Das Werkzeug selber wird also nicht eindeutig geführt.
  • Es sind schließlich auch mit Keilführung versehene, entgegen Federwirkung nachgiebig gelagerte Führungsleisten bei Bohrköpfen bekannt, die relativ zum Bohrkopf drehbar gelagert sind, jedoch nicht vor diesem, sondern hinter der Werkzeugschneide. Die hierbei verwendete Doppelkeilführung ist in Vorschubrichtung zur Bohrachse geneigt. Der Nachteil dieser bekannten Bohrköpfe besteht darin, daß die Führungsleisten nicht selbsttätig sich dem verändernden Bohrlochdurchmesser anpassen können, so daß diese Führung nicht vor der Werkzeugschneide vorgesehen werden kann, sondern ihr nachlaufen muß. Sie besitzt infolgedessen auch nicht die geforderte feinfühlige Führung des Bohrkopfes in dem Bohrloch.
  • Gegenüber diesen bekannten Bohrköpfen betrifft die Erfindung einen solchen mit einer der Werkzeugschneide vorgelagerten, elastisch ausgebildeten Führung, bei der erfindungsgemäß als Führung mehrere an sich bekannte; relativ zum Bohrkopf drehbare, mit Doppelkeilführung versehene, entgegen axialer Federwirkung nachgiebig gelagerte Leisten dienen, deren Doppelkeilführung entgegen der Vorschubrichtung zur Bohrachse geneigt ist, so daß die Leisten selbsttätig an den Bohrlochinnenwandungen entsprechend dem sich verändernden jeweiligen Bohrlochdurchmesser andrückbar sind.
  • Durch die Kombination der vorgenannten Merkmale des erfindungsgemäßen Bohrkopfes wird gegenüber den Bohrköpfen bekannter Art eine äußerst feinfühlige und genaue Führung des Bohrkopfes im Bohrloch erzielt. Das Bohrwerkzeug wird auch bei nicht gerader Lochachse genau oder doch nahezu genau stets in Achsenmitte des Loches geführt (gelenkt). Die nicht vermeidbarenAbweichungen von derLochachse können so klein gehalten werden, daß sie höchstens einige ,u betragen, so daß sie praktisch vernachlässigt werden können. Die Führung des Bohrkopfes, obgleich vor der Messerschneide vorgesehen, paßt sich selbsttätig den Bohrlochinnenwandungen jeweils an. Ihre Führungselemente sind dabei schwingungs- und vibrationsunempfindlich, wobei weiter alle verwendeten Führungselemente gleichmäßig an die Lochinnenwandungen gedrückt werden.
  • Auch die spezielle Ausbildung des Bohrkopfes gemäß den Merkmalen der Unteransprüche ist neu und vorteilhaft.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend näher erläutert. Es zeigt Abb. 1 eine Ansicht des Bohrkopfes, Abb. 2 den Bohrkopf um 90° gedreht, teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 2.
  • Der an sich bekannte Bohrkopf 10, der mit seinem hinteren Teil auf eine Bohrstange 11 aufgesetzt ist, weist in üblicher Weise den Bohrstahl 12 mit Werkzeugschneide 13 sowie etwa- in Schneidebene, d. h. ganz kurz dahinter, zwei um etwa 90° versetzte Hartmetallführungsleisten 14 auf.
  • Der Bohrkopf 10 besitzt vorn einen Zapfen 15, der die erfindungsgemäße, der Werkzeugschneide 13 vorgelagerte Führung trägt. Diese besteht aus mehreren, vorzugsweise drei um 120° gegeneinander versetzten Leisten 16, die unter Federspannung 17 - vorzugsweise finden Tellerfedern Verwendung - stehen und infolge einer Doppelkeilführung 18 an dem sie tragenden Leistenfutter 19 in axialer (Pfeil A) und dadurch in radialer (Pfeil R) Richtung verschiebbar und somit selbsttätig an die Bohrlochinnenwandungen andrückbar sind. Die Federn 17 sind in einem geteilten Federkorb 20,21 gehalten, der ebenfalls von dem Leistenfutter 19 getragen wird.
  • Das Leistenfutter 19 ist drehbar auf dem Zapfen 15 gelagert. Hierfür können, wie in der Zeichnung dargestellt, Nadellager 22, 23 dienen, wobei letzteres gleichzeitig als Drucklager 24 ausgebildet sein kann.
  • Die Federspannung 17 zum elastischen Andrücken der Leisten 16 an die Lochinnenwandung ist größer als die von der Werkzeugschneide 13 ausgehenden Momente. Hierdurch wird sichergestellt, daß nicht die Werkzeugschneide 13 die aus den drei Leisten 16 bestehende Führung beeinflußt, sondern umgekehrt die Führung tatsächlich die gewünschte Lenkung des Bohrkopfes genau in der Bohrachsmitte sicherstellt.
  • Die elastische Ausbildung der Führung ermöglicht eine Anpassung derselben an den jeweiligen Lochinnendurchmesser. Die Drehbarkeit der Führung ermöglicht eine besonders genaue Lenkung des Bohrkopfes in der Lochachsenmitte, da die Führung selber sich nicht gegenüber dem Loch dreht, wie dieses bei den Führungsleisten 14 des Bohrkopfes 10 der Fall ist. Die Leisten 16 sind in hinterschnittenen Nuten 25 des Leistenfutters 19 verschiebbar gelagert, so daß sie beim Verschieben in beiden axialen Richtungen zwangläufig jeweils radial verschoben werden. Dieses ist für den Vorgang des Herausziehens des Bohrkopfes aus dem Bohrloch wichtig. Für diesen Vorgang ist ein gesonderter Rückholer 26 vorgesehen, der aus einer Scheibe mit gegen die Leisten 16 anliegenden Ansätzen 27 besteht. Der Rückholer ist drehbar und verschiebbar auf dem Zapfen 15 gelagert. Beim Herausziehvorgang zieht der Bohrkopf 10 über Zapfen 15 mit Anschlag 28 den Rückholer 26 mit seinen Ansätzen 27 gegen die Leisten 16. Hierdurch werden diese zusammen mit übrigen Teilen der Führung herausgezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFIE: 1. Bohrkopf zum Aufbohren von Löchern, insbesondere Rohren, mit einer der Werkzeugschneide vorgelagerten, elastisch ausgebildeten Führung, dadurch gekennzeichnet, daß als Führung mehrere an sich bekannte, relativ zum Bohrkopf drehbare, mit Doppelkeilführung (18) versehene, entgegen axialer Federwirkung (17) nachgiebig gelagerte Leisten (16) dienen, deren Doppelkeilführung (18) entgegen der Vorschubrichtung zur Bohrachse geneigt ist, so daß die Leisten (16) selbsttätig an den Bohrloehinnenwandungen entsprechend dem sich verändernden jeweiligen Bohrlochdurchmesser andrückbar sind. z. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die in hinterschnittenen Nuten (25) verschiebbar gelagerten Leisten (16) für den Vorgang des Herausziehens des Bohrkopfes (10) aus dem Bohrloch ein Rückholer (26) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 852192, 618 533; USA.-Patentschrift Nr. 1954034.
DEH28371A 1956-10-19 1956-10-19 Bohrkopf zum Aufbohren von Loechern, insbesondere Rohren Pending DE1086110B (de)

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