DE1085416B - Rollfilmkamera - Google Patents
RollfilmkameraInfo
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- DE1085416B DE1085416B DEV15990A DEV0015990A DE1085416B DE 1085416 B DE1085416 B DE 1085416B DE V15990 A DEV15990 A DE V15990A DE V0015990 A DEV0015990 A DE V0015990A DE 1085416 B DE1085416 B DE 1085416B
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- Germany
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- camera
- drive mechanism
- motorized drive
- roll film
- film
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- Pending
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung behandelt eine Rollfilmkamera mit einer über eine Einwegkupplung auf die Antriebsachse
des Filmtransportgetriebes wirkenden hin- und hergehenden Schalthandhabe.
Aufzüge zur schnellen Wiedereinstellung der Aufnahmebereitschaft fotografischer Kameras sind bereits
in den verschiedensten Ausführungen bekanntgeworden. In den meisten vorgeschlagenen Lösungen treten
sie an die Stelle der bisherigen Filmtransportknöpfe. Bisher als ansetzbar bezeichnete Schnellaufzüge
sind im eigentlichen Sinne nicht ansetzbar, d. h., sie sind nicht in der Art eines Zusatzgerätes
ohne Werkzeuge auswechselbar mit der Kamera verbunden.
Sie bilden vielmehr eine Baugruppe des Apparates, beispielsweise einen auswechselbaren Kameraboden,
die, wenn man sie von dem Kameragehäuse löst, durch eine andere Baugruppe, z. B. einen einfachen Kameraboden
ohne Teile eines Schnellaufzuges, ersetzt werden muß.
Ein weiterer Nachteil der bekanntgewordenen Schnellaufzüge besteht darin, daß die für die Bedienung
von Hand hin- und hergehende Schalthandhabe für das Ansetzen von motorischen Aufzügen Schwierigkeiten
bereitet. Um an eine solche hin- und hergehende Schalthandhabe ein motorisches Antriebswerk ansetzen zu können, müßte die stets in der gleichen
Richtung verlaufende Drehbewegung des motorischen Antriebes in oszillierende Bewegung 'umgewandelt werden.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und erzielt weitere Vorteide dadurch, daß die Schalthandhabe
und die ihr zugeordnete Einwegkupplung eine von
Hand von der übrigen Kamera abnehmbare und gegen ein motorisches Antriebswerk austauschbare Baugruppe
bilden. In einer weiteren Ausbildung verbindet die Erfindung die Kamera und die Schalthandhabe
bzw. das motorische Antriebswerk mit Hilfe eines Anschlußgewindes oder einer Bajonettfassung
lösbar.
Im nachfolgenden soll nun eine mögliche Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel
erläutert werden. Es ist dabei auf alle Einzelheiten verzichtet worden, die mit der Erfindung nicht
unmittelbar im Zusammenhang stehen. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des ansetzbaren Schnellaufzuges,
Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit vergrößert im Schnitt,
Fig. 4 den Schnellaufzug nach Fig. 1, von unten gesehen, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 dan Schnellaufzug in der Ausführung mit Befestigungsschraube für das Stativmuttergewinde,
Fig. 6 die Draufsicht zu Fig. 5,
Anmelder:
VEB Feinmeß Dresden,
Dresden N 23, Kleiststr. 10
Dresden N 23, Kleiststr. 10
Rudolf Hainy und Horst Eisenkrätzer, Dresden,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 7 einen Schnitt durch die Betätigungsvorrichtung für den Rückspulknopf.
In einem Gehäuse 1 sind «,ine Seheibe 2 mit den
Schaltklinken 2.1 und 2.2, ein Zahnrad 3 mit einem Klinkenrad 4, ein Ritzel 5., ein Knopf 6, ein Hebel 7
und ein Stift 8 gelagert.
Das Gehäuse 1 wird auf seiner offenen Seite von einer Platte 9 abgedeckt. Diese Platte 9 trägt eine
Büchse 10 und bildet die zweite Lagerstelle für das Klinkenrad 4 sowie einen Lappen 9.1 zum Einhängen
einer Schraubenfeder 11. Die Büchse 10 nimmt in ihrem Innendurchmesser eine Kupplungsklaue 12
auf und trägt auf ihrem Außendurchmesser eine Mutter 13. Eine Handhabe 14 ist auf die Scheibe2
gepaßt und mit dieser durch Schrauben 14.1 verbunden. Kameraseitig ist die Klappe 15 mit einem Teil
der Bajonett- bzw. Schraubverbindung und das Kupplungsteil 16 gezeigt (Fig. 3). Beim Ansetzen des
Schnellaufzuges an die Kamera werden zuerst die beiden Kupplungsteil — Kupplungsklaue 12. und
Kupplungsteil 16 — miteinander in Eingriff gebracht. Danach stellt man durch Drehen der Mutter 13 die
Schraub- bzw. Bajonettverbindung her. Beim Anziehen preßt die Mutter 13 die Büchse 10 gegen die
Kappe 15 und damit gegen die Kamera. Die feste Verbindung zwischen Kamera und Schnellaufzug ist hergestellt.
Die beiden Nocken 1.1 liegen seitlich am Kameragehäuse an und verhindern das Verschwenken
des Schnellaufzuges gegenüber der Kamera (Fig. 1 und 2).
In der Ausführung nach den Fig. 5 und 6 übernimmt die Funktion der Nocken eine zweite Befestigungsschraube
17, die in das Stativmuttergewinde der Kamera eingeschraubt wird. Die mit der Hand betätigte
Handhabe 14 überträgt ihre Schwenkbewegung auf die" mit ihr fest verbundene Scheibe 2 entgegen
der Wirkung der Feder 11. Eine der in der Scheibe 2 gelagerten Schaltklinken 2.1/2.2 ist mit dem Klinkenrad
4 im Eingriff, während die andere der beiden Schaltklinken 2.1/2.2 auf einem Zahn aufliegt. Durch
009 550/110
Claims (6)
1. Rollfilmkamera mit einer über eine Einweg kupplung auf die Antriebsachse des Filmtransportgetriebes
wirkenden hin- und hergehenden Schalthandhabe, dadurch gekennzeichnet, daß Schalthandhabe und Einwegkupplung eine von
Hand von der übrigen Kamera abnehmbare und gegen ein motorisches Antriebswerk austauschbare
Baugruppen bilden.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera und die Schalthandhabe
bzw. das motorische Antriebswerk mit Hilfe eines Anschlußgewindes oder einer Bajonettfassung
lösbar verbunden sind.
3. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgewinde
bzw. die Bajonettfassung koaxial zu den Kupplungsteilen angeordnet ist, die bei angesetzter
Schalthandhabe bzw. bei angesetztem motorischem Antriebswerk die Verbindung zwischen dem Antrieb
der angesetzten Baugruppe und der Antriebsachse des Filmtransportgetriebes herstellen.
4. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde oder
Bajonettfassung an der ansetzbaren Baugruppe von einer Überwurfmutter (13) gebildet wird.
5. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ansetzbaren Baugruppen
—- Schalthandhabe bzw. motorisches Antriebswerk — vorzugsweise zwei Nocken (1,1)
besitzen, die sich zwecks Lagesicherung an die Außenseite des Kameragehäuses anlegen.
6. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ansetzbaren Baugruppen
— Schalthandhabe bzw. motorisches Antriebswerk — eine zweite Befestigungsschraube
(17) besitzen, die in das Stativmuttergewinde der Kamera eingeschraubt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 550/110 7.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV15990A DE1085416B (de) | 1959-02-19 | 1959-02-19 | Rollfilmkamera |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV15990A DE1085416B (de) | 1959-02-19 | 1959-02-19 | Rollfilmkamera |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1085416B true DE1085416B (de) | 1960-07-14 |
Family
ID=7575364
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEV15990A Pending DE1085416B (de) | 1959-02-19 | 1959-02-19 | Rollfilmkamera |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1085416B (de) |
-
1959
- 1959-02-19 DE DEV15990A patent/DE1085416B/de active Pending
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