DE1084670B - Gelenkverbindung von Grubenausbaukappen - Google Patents
Gelenkverbindung von GrubenausbaukappenInfo
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- DE1084670B DE1084670B DEG26259A DEG0026259A DE1084670B DE 1084670 B DE1084670 B DE 1084670B DE G26259 A DEG26259 A DE G26259A DE G0026259 A DEG0026259 A DE G0026259A DE 1084670 B DE1084670 B DE 1084670B
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D17/00—Caps for supporting mine roofs
- E21D17/02—Cantilever extension or similar protecting devices
- E21D17/08—Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
- E21D17/086—Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
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Description
DEUTSCHES
kl. 5 c 11
INTERNAT. KL. E 21
PATENTAMT
G26259VI/5C
ANMELDETAG: 28. J A N U A R 1959
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
7. JULI 1960
Die Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung von Grubenausbaukappen derjenigen bekannter Art, bei
welcher die vorzupfändende eine Kappe mit einem Lagerauge auf einen Lagerzapfen der anderen Kappe
von der Seite her gelenkig einhängbar, das Gelenk durch einen Querriegel zu verstarren und zu entstarren
und die vorzupfändende Kappe gegenüber der anderen Kappe durch ineinandergreifende Zahnungen kraftschlüssig
an- und abzuwinkein ist.
Bei den bekannten Gelenkverbindungen dieser Art erfolgt das kraftschlüssige An- oder Abwinkein und
das Versteifen oder Verstarren des Gelenks gewöhnlich dadurch, daß der in der einen Kappe geführte Querriegel
mit einer gezahnten Spannleiste in eine Gegenverzahnung der anderen Kappe nach Art einer Schrägverzahnung
eingreift. Um den die Gelenkverbindung gleichzeitig verstarrenden Querriegel leicht wieder
lösen und damit das Gelenk leicht wieder entstarren zu können, ist es auch schon bekannt, ein den Querriegel
in seiner Eingriffsstellung haltendes Widerlager in dem Querriegellager der Kappe für ein Verlagern des
Riegels zwecks Aufhebung des Zahneingriffs in Kappenlängsrichtung verstellbar anzuordnen und damit
dem Querriegel eine Bewegung in Kappenlängsrichtung zu ermöglichen.
Gegenüber diesen und den sonstigen bekannten Gelenkverbindungen von Grubenausbaukappen, bei denen
ein einzutreibender Querriegel die vorzupfändende Kappe kraftschlüssig an- oder abwinkelt, besteht die
Erfindung darin, daß das kraftschiüssige An- oder Abwinkeln der Vorpfändkappe durch Drehung einer in
der anderen Kappe gelagerten Schnecke erfolgt, die in eine als Schneckensegment ausgebildete Zähnung der
Vorpfändkappe eingreift. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß der Winkelbereich für die An- oder Abwinklung
vergrößert und außerdem die An- oder Abwinklung kontinuierlich und nicht ruckweise erfolgt.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Schnecke von beiden Enden her zugänglich gelagert
und dadurch auch wahlweise von dem einen oder anderen Ende her gedreht werden kann. Zur Drehung der
Schnecke und damit zum An- oder Abwinkein der Vorpfändkappe hat die Schnecke an den Enden zweckmäßig
aufgesetzte oder eingelassene Angriffsflächen für einen geeigneten Schlüssel, z. B. Winkelschlüssel.
Auch die Gelenkverbindung der neuen Art ist mit einem zweckmäßig unverlierbar geführten Querriegel
ausgerüstet, der dazu dient, die als Schneckensegment ausgebildete Zahnung der Vorpfändkappe mit der
Schnecke der anderen Kappe in und außer Eingriff zu setzen, und zu diesem Zweck erfindungsgemäß einerseits
in einer Nut des Gelenkzapfens und andererseits in dem Lagerauge der Vorpfändkappe verschiebbar
geführt ist. Das Lagerauge für den Gelenkzapfen und Gelenkverbindung
von Grubenausbaukappen
von Grubenausbaukappen
Anmelder:
Gutehoffnungshütte Sterkrade
Aktiengesellschaft,
Oberhausen (RhId.)
Aktiengesellschaft,
Oberhausen (RhId.)
Kurt Samse, Oberhausen (RhId.)-Sterkrade,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
den Querriegel ist dabei erfindungsgemäß als Langloch
ausgebildet, das zwei kreisbogenförmige Wandungen mit verschiedenem Radius, aber gleichem Mittelpunkt,
der mit der Achse des Gelenkzapfens, also mit dem Gelenkdrehpunkt, zusammenfällt, aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Gelenkverbindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Gelenkverbindung der neuen Bauart bei abgebrochen dargestellten Kappen teils in Seitenansicht,
teils im Schnitt,
Fig. 2 den Grundriß bzw. waagerechten Längsschnitt zu Fig. 1.
Die vorzupfändende Kappe 1 ist mit einem Lagerauge 3 von der Seite her auf einen Zapfen 5 der unterstützten
Kappe 2 gelenkig einzuhängen. Das Lagerauge 3 ist als Langloch ausgebildet, das zwei kreisbogenförmige
Wandungen mit verschiedenen Radien rl und r2 mit gemeinsamem Mittelpunkt 4 aufweist, der
mit der Achse des Gelenkzapfens 5 zusammenfällt. In einer Nut des Gelenkzapfens 5 ist ein Querriegel 6 geführt,
der durch Querverschiebung mittels eines Nokkens 6' eine am Ende der Vorpfändkappe 1 vorgesehene
Zahnung 7 in und außer Eingriff mit einer in der unterstützten Kappe 2 drehbar gelagerten Schnecke 8 zu
bringen gestattet. Durch Drehung der Schnecke 8 in Eingriffsstellung mit der als Schneckenradsegment
ausgebildeten Zahnung 7 der Vorpfändkappe 1 kann diese kontinuierlich an- oder abgewinkelt und verspannt
werden. Eine Anwinklung der Vorpfändkappe 1 gegenüber der unterstützten Kappe 2 ist in Fig. 1 in
gestrichelten Linien angedeutet. Die Schnecke 8 ist zwecks Drehung an beiden Enden mit Schlüsselangriffsteilen,
bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel mit Sechskantlöchern 9, zum Ansetzen eines ent-
009 549/78
sprechend mit Sechskant versehenen Schlüssels, vorzugsweise Winkelschlüssels, versehen.
Das Entstarren des Gelenkes nach Setzen eines Stempels unter die Vorpfändkappe 1 erfolgt durch
Lösen, d. h. durch geringe Rückdrehung der Schnecke 8, so daß die Kappen 1, 2 im Umfange des in Fig. 1 eingezeichneten
Spiels einerseits zwischen den Zahnflanken und andererseits zwischen den Stirnflächen der
Schnecke und den Stirnflächen 10 ihres Lagers wieder in Grenzen winkelbeweglich werden. Nach Eintreiben
des im Endteil der Kappe 2 zweckmäßig unverlierbar geführten Querriegels 6 mit Nocken 6' in die vom
Lagerauge entkuppelte Stellung kann nach Rauben des Stempels die Vorpfändkappe 1 um den Gelenkzapfen
5 nach unten schwenken und zur Seite hin von dem Gelenkzapfen 5 der Kappe 2 abgezogen werden.
Claims (6)
1. Gelenkverbindung von Grubenausbaukappen, bei welcher die vorzupfändende eine Kappe mit
einem Lagerauge auf einen Zapfen der anderen Kappe von der Seite her gelenkig einhängbar,
durch einen Querriegel das Gelenk zu verstarren und zu entstarren und die vorzupfändende Kappe
gegenüber der anderen Kappe durch ineinandergreifende Zahnungen kraftschlüssig an- oder abzuwinkein
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum An- oder Abwinkein der vorzupfändenden Kappe
eine in der anderen Kappe gelagerte Schnecke vorgesehen ist, die in eine als Schneckensegment
ausgebildete Zahnung der Vorpfändkappe eingreift.
2. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke von beiden
Enden her zugänglich und drehbar ist.
3. Gelenkverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke an den
Stirnseiten eingelassene oder aufgesetzte Schlüsselangriffsteile, z. B. Sechskantöffnungen für einen
mit entsprechendem Sechskant versehenen Schlüssel, aufweist.
4. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Querriegel
die als Schneckensegment ausgebildete Zahnung der Vorpfändkappe mit der Schnecke der anderen
Kappe in und außer Eingriff zu bringen gestattet.
5. Gelenkverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegel einerseits in
einer Nut des Gelenkzapfens, andererseits an einer Wandung des Lagerauges der Vorpfändkappe geführt
ist.
6. Gelenkverbindung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerauge der Vorpfändkappe
als Langloch ausgebildet ist, dessen gegenüberliegende kreisbogenförmige Wandungen
verschiedene Radien mit gleichem Mittelpunkt in der Gelenkachse aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 549/78 6.60
Priority Applications (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG26259A DE1084670B (de) | 1959-01-28 | 1959-01-28 | Gelenkverbindung von Grubenausbaukappen |
FR816807A FR1247061A (fr) | 1959-01-28 | 1960-01-27 | Assemblage articulé de chapeaux pour soutènement de mines |
GB315460A GB911079A (en) | 1959-01-28 | 1960-01-28 | Improvements relating to roof support bars for mines |
BE607721A BE607721Q (fr) | 1959-01-28 | 1961-08-31 | Joint articulé pour chapeaux de soutènement pour mines. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG26259A DE1084670B (de) | 1959-01-28 | 1959-01-28 | Gelenkverbindung von Grubenausbaukappen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1084670B true DE1084670B (de) | 1960-07-07 |
Family
ID=7122870
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG26259A Pending DE1084670B (de) | 1959-01-28 | 1959-01-28 | Gelenkverbindung von Grubenausbaukappen |
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FR (1) | FR1247061A (de) |
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1959
- 1959-01-28 DE DEG26259A patent/DE1084670B/de active Pending
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1960
- 1960-01-27 FR FR816807A patent/FR1247061A/fr not_active Expired
- 1960-01-28 GB GB315460A patent/GB911079A/en not_active Expired
-
1961
- 1961-08-31 BE BE607721A patent/BE607721Q/fr active
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB911079A (en) | 1962-11-21 |
BE607721Q (fr) | 1961-12-18 |
FR1247061A (fr) | 1960-11-25 |
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