DE1083201B - Zyklonentschäumer für Nährsubsrate zum Züchten von Mikroorganismen - Google Patents
Zyklonentschäumer für Nährsubsrate zum Züchten von MikroorganismenInfo
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- DE1083201B DE1083201B DE1958D0029574 DED0029574A DE1083201B DE 1083201 B DE1083201 B DE 1083201B DE 1958D0029574 DE1958D0029574 DE 1958D0029574 DE D0029574 A DED0029574 A DE D0029574A DE 1083201 B DE1083201 B DE 1083201B
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12M—APPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
- C12M41/00—Means for regulation, monitoring, measurement or control, e.g. flow regulation
- C12M41/02—Means for regulation, monitoring, measurement or control, e.g. flow regulation of foam
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Description
DEUTSCHES
Eine wesentliche Aufgabe bei der Massenzüchtung von Mikroorganismen und dem Gewinnen ihrer wertvollen
Stoffwechselprodukte ist die Verhinderung oder Bekämpfung der Bildung von Schaum, der durch das
Rühren und/oder die Belüftung der Flüssigkeiten entsteht. Man unterscheidet zwischen den chemischen und
mechanischen Mitteln zur Schaumbekämpfung. Die chemischen Mittel vermindern im allgemeinen die
Sauerstoffdiffusionsgeschwindigkeit und sind daher meistens nachteilig; man zieht daher neuerdings die
mechanisch wirkenden Mittel vor, wenn der Kraftbedarf die Wirtschaftlichkeit des Gesamtverfahrens
nicht gefährdet.
Zu diesen mechanisch wirkenden Mitteln gehört auch die Entschäumung in einem Zyklon, in den nach
der deutschen Auslegeschrift 1 022 189 der Schaum zu seiner Zerstörung tangential eingeführt wird. Es
ist auch bekannt, Nährsubstrate oder entschäumte Nährlösungen zum Entschäumen weiterer Flüssigkeitsmengen
zu verwenden (deutsche Patentschrift 681 847, französische Patentschrift 1 053 952, die
am 22. 1. 1953 bekanntgemachten Unterlagen der deutschen Patentanmeldung S 19942 IVa/6a).
Erfindungsgemäß wird die schaumhaltige Flüssigkeit und nicht der Schaum allein tangential in einen
Zyklon α mit tangentialer Flüssigkeitszuführung eingeführt,
von dessen unterem, konischem Teil eine sich verzweigende Flüssigkeitsabführung c mit dem Ventil
g abgeht, in dessen unterem, konischem Teil ein Schaumfallrohr d mit einem über das Ventil h mit der
Abzweigung aus der Abführung c in Verbindung stehenden erweiterten Mischteil e hineinragt und dessen
Schaumfallrohr d und Mischteil e mit einem Drehsprenger
od. dgl. verbunden sind. In dem konischen Teil des Zyklons wird die schaumhaltige Flüssigkeit
infolge der kreisenden Bewegung ganz oder größtenteils von ihrem, in Bläschenform vorhandenen Luftgehalt
befreit, und sie gibt auf dem Weg zum Unterteil des Zyklons diese Luft an die Atmosphäre ab; mit
steigender Flüssigkeitsgeschwindigkeit steigen die zentrifulen Kräfte und die Schubspannungen. Es entsteht
außerdem ein Undruck im Zentrum der Zyklonströmung, durch den Luft und somit Sauerstoff eingesaugt
und damit die Belüftung der Gärung unterstützt wird. Die ganz oder teilweise entschäumte
Flüssigkeit wird durch eine Rohrleitung c abgeführt, während die restliche, sehr beständige Schaumemulsion
durch das Schaumfallrohr d abfließt und in seinem erweiterten Teil e auf die entschäumte Flüssigkeit aus
der Rohrleitung c trifft; bei dem Aufprall auf die beständige Schaumemulsion zerschlägt die Flüssigkeit
den Schaum weitgehend. Aus dem Schaumfallrohr fließt die enschäumte Flüssigkeit der Schaumschicht
in den Gärbehälter in weiter Streuung zu, um diese Zyklonentschäumer für Nährsubstrate
zum Züchten von Mikroorganismen
zum Züchten von Mikroorganismen
Anmelder:
Dr. phil. Karl Rolf Dietrich,
Frankfurt/M., Schaumainkai 3
Frankfurt/M., Schaumainkai 3
Dr. phil. Karl Rolf Dietrich, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wiederum zu entschäumen. Zur Verteilung kann ein Drehsprenger / mit zwei bis vier oder weiteren Verteilerrohren
oder z. B. eine Strahlrohrkombination verwendet werden. Die Ventile g" und h in der Leitung
c dienen dazu, einen entschäumten Teilstrom abzuzweigen und den Separatoren zwecks Abscheidung
der Mikroorganismenmasse aus der Flüssigkeit unmittelbar zuzuführen.
Der Kraftbedarf für die Entschäumung ist von der jeweils erforderlichen Zentrifugalkraft bzw. von der
Flüssigkeitsgeschwindigkeit abhängig.
Über einem 100 m3 fassenden Gärbehälter wird ein Entschäumungszyklon mit einem Durchmesser von
etwa 2 m, einem Schaumfallrohr von etwa 325 mm Durchmesser und einem Ablaufrohr von etwa 150 mm
Durchmesser für die entschäumte Flüssigkeit angeordnet. Je nach der Schaumneigung der Flüssigkeit
werden 20 bis 60°/o des Behälterinhalts stündlich durch den Entschäumungszyklon gepumpt. Der Prozentsatz
erhöht sich in dem Maße, in dem fortlaufend entschäumte Flüssigkeit für die Separatoren abgezogen
und frische Flüssigkeit dem Behälter zugeführt wird. Die Rohrleitung b für den tangentialen Zulauf hat
einen Durchmesser von etwa 150 mm. Bei Gärungen, die unter streng sterilen Bedingungen durchzuführen
sind, wird der Entschäumungszyklon am Luftaustritt i mit einem Filter versehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zyklonentschäumer für Nährsubstrate zum Züchten von Mikroorganismen mit tangentialer009 530/102Flüssigkeitszuführung, gekennzeichnet durch eine von. dem unteren, konischen Teil des Zyklons (a) abgehende, sich verzweigende Flüssigkeitsabführung (c) mit dem Ventil (g), ein in den unteren, konischen Teil des Entschäumers hineinragendes Schaumfallrohr (d) mit seinem erweiterten Mischteil (e), der über das Ventil Qi) mit der Abzweigung aus der Abführung (c) in Verbindung steht und schließlich durch einen an sich bekannten, mit dem Mischteil (e) verbundenen Drehsprenger (/) od. dgl.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 681 847; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 022 189; deutsche Patentanmeldung S 19942 IV a/6 a kanntgemacht am 22.1. 1953);französische Patentschrift Nr. 1 053 952.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1958D0029574 DE1083201B (de) | 1958-12-11 | 1958-12-11 | Zyklonentschäumer für Nährsubsrate zum Züchten von Mikroorganismen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1958D0029574 DE1083201B (de) | 1958-12-11 | 1958-12-11 | Zyklonentschäumer für Nährsubsrate zum Züchten von Mikroorganismen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1083201B true DE1083201B (de) | 1960-06-15 |
Family
ID=33461804
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1958D0029574 Pending DE1083201B (de) | 1958-12-11 | 1958-12-11 | Zyklonentschäumer für Nährsubsrate zum Züchten von Mikroorganismen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1083201B (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE681847C (de) * | 1937-06-20 | 1939-10-03 | Hans Stoeb | Vorrichtung zur Zuechtung von Mikroorganismen |
FR1053952A (fr) * | 1951-08-30 | 1954-02-08 | Procédé d'abatage des mousses de fermentation utilisable notamment en distillerie de betterave | |
DE1022189B (de) * | 1952-06-19 | 1958-01-09 | Stamicarbon | Verfahren und Vorrichtung zur Schaumzerstoerung |
-
1958
- 1958-12-11 DE DE1958D0029574 patent/DE1083201B/de active Pending
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE681847C (de) * | 1937-06-20 | 1939-10-03 | Hans Stoeb | Vorrichtung zur Zuechtung von Mikroorganismen |
FR1053952A (fr) * | 1951-08-30 | 1954-02-08 | Procédé d'abatage des mousses de fermentation utilisable notamment en distillerie de betterave | |
DE1022189B (de) * | 1952-06-19 | 1958-01-09 | Stamicarbon | Verfahren und Vorrichtung zur Schaumzerstoerung |
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