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DE1083199B - Eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen - Google Patents

Eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen

Info

Publication number
DE1083199B
DE1083199B DEP5077A DEP0005077A DE1083199B DE 1083199 B DE1083199 B DE 1083199B DE P5077 A DEP5077 A DE P5077A DE P0005077 A DEP0005077 A DE P0005077A DE 1083199 B DE1083199 B DE 1083199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
shell
lining according
pit lining
cup
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP5077A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gerlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS GERLACH DR ING
Original Assignee
HANS GERLACH DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS GERLACH DR ING filed Critical HANS GERLACH DR ING
Publication of DE1083199B publication Critical patent/DE1083199B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

Es ist ein eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen bekannt, bei dem die Schaleisen an ihren Enden gelenkig miteinander verbunden und unter der Wirkung einer Spannvorrichtung schwenkbar sind. Hierbei hat man auch bereits das Gelenk außerhalb der Mittelachse der Schaleisen angeordnet. Die auf das Gelenk wirkende Spannvorrichtung ermöglicht es hierbei, das jeweils zuletzt frei tragend eingebaute Schaleisen in seiner Winkelstellung den Unebenheiten des Hangenden anzupassen. Hierbei ist die Gelenkverbindung naturgemäß hohen Beanspruchungen ausgesetzt, weil der Gebirgsdruck an dem langen Hebelarm des frei tragenden Schaleisens zur Wirkung kommt. Es ist fernerhin auch schon bekannt, zum Vorpfänden von Schaleisen die beiden benachharten Enden der Schaleisen durch zwei Bolzen bzw. zwei Keile besonders starr miteinander zu verbinden. Bei dieser bekannten Verbindung konnte jedoch ein Hochtreiben des zuletzt eingebauten Schaleisens gegen das Hangende infolge des geringen Hebelarmes zwischen Keil und Gelenk nicht erreicht werden.
Die Erfindung betrifft einen eisernen Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen, die an ihren Enden durch Gelenke miteinander verbunden sind, welche unter der Wirkung einer Spannvorrichtung eine verschiedene Winkelstellung der Schaleisen gegeneinander ermöglichen, und besteht im wesentlichen darin, daß die Gelenke der Schaleisen durch Vorsprünge und Vertiefungen der Schaleisenenden gebildet sind, mit denen diese unmittelbar gelenkig ineinandergreifen. Durch die Erfindung kann in dieser und ähnlicher Weise eine sehr einfache und doch sehr widerstandsfähige Ausbildung der Verbindung der Schaleisen erreicht werden. Zweckmäßig sind nach der Erfindung die durch die ineinandergreifenden Ansätze gebildeten Gelenke nach unten offen ausgebildet, indem die Enden der Schaleisen beispielsweise hakenartig ineinandergreifen. Allgemein kann dem Grubenausbau nach der Erfindung eine Ausbildung gegeben werden, nach welcher durch den Anzug der Spannvorrichtung die Schaleisen in verschiedene Winkelstellungen bis zur Verspannung gegen das Hangende verschwenkbar sind. Es sind hierbei auch Ausführungsformen der Erfindung möglich, bei denen der Angriff der Spannvorrichtung auf einer Diagonalen zur Mittelachse der Schaleisen wirksam ist, wodurch der durch die Höhe der Schaleisen bzw. der Verbindung gegebene Raum besonders vorteilhaft für die Schaffung günstiger Hebelverhältnisse für die Beanspruchung der Verbindung durch den Gebirgsdruck wie auch für das Hochtreiben des Schaleisens gegen das Hangende geschaffen wird.
Auf diese und ähnliche Weise wird durch die Erfindung eine Schaleisenverbindung geschaffen, bei der Eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen
Anmelder:
Karl Gerlach,
Moers (Ndrh.), Hornberger Str. 86,
und Dr.-Ing. Hans Gerlach,
Homburg/Saar, Lerchenstr. 26
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 30. April 1948
Karl Gerlach, Moers (Ndrh.),
ist als Erfinder genannt worden
die Hebelarme zwischen dem Gelenk und dem Angriffspunkt der Spannvorrichtung günstig bemessen werden können und trotzdem eine gute Möglichkeit besteht, daß sich die Verbindung der Schaleisen beim Rauben des zugehörigen Stempels einwandfrei löst. Für diesen Zweck mußte bei den bisher bekannten Schaleisen verbindungen das eine Ende der Schaleisen gabelförmig ausgebildet werden, wodurch einerseits eine Schwächung der Verbindungsstelle hervorgerufen wurde und andererseits es auch notwendig war, die Verbindungsstelle höher auszubilden als das Schaleisenprofil. Diese Überhöhung ist jedoch nachteilig, da sie eine punktförmige Anlage der Verbindungsstelle am Hangenden zur Folge hat und auf der übrigen Länge des Schaleisens keine volle Auflage des Hangenden ermöglicht. Durch die Erfindung können diese Nachteile beseitigt werden, und es kann insbesondere eine Schaleisenverbindung geschaffen werden, bei der eine gabelförmige Ausbildung des einen Schaleisenendes mit einer schädlichen Überhöhung des Profils ganz oder teilweise vermieden werden kann.
Im Rahmen der Erfindung sind die verschiedensten Ausführungsformen ihrer Vorschläge gegeben.
Das Gelenk kann nach dem Vorschlag der Erfindung beispielsweise lediglich aus einem Auflager für das eine Schaleisenende bestehen, und es kann dieses Auflager auch als Gleitfläche ausgebildet sein, so daß beim Rauben das abfallende Schaleisen aus der Verbindung gleitet und die Verbindungsstelle einen
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Schwenkradius zurücklegt, welcher größer als die Profilhöhe ist.
Die Angriffsfläche der Spannvorrichtung und die Gleitfläche des Auflagers können gemäß der Erfindung zweckmäßig parallel zueinander, und zwar vorteilhaft in der gleichen Ebene, angeordnet sein. Hierdurch ergibt sich der wichtige Vorteil, daß sich die Hebelarme zwischen der Angriffsfläche der Spannvorrichtung und dem Auflager bei der Verschwenkung der Schaleisen nicht ungünstig verändern.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist. Es zeigen
Fig. 1 bis 3 einen Grubenausbau nach der Erfindung in verschiedenen Stellungen, Fig. 4 eine Schaleisenverbindung im Längsschnitt, Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 4 und
Fig. 6 ein anderes Ausfuhrungsbeispiel in Draufsicht.
In dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Abbaubetrieb wird das Hangende durch die Stempel 1 und 2 und die Schaleisen 3, 4 und 5 abgefangen. In Fig. 1 wird die freigelegte Hangendfläche bis zum Kohlenstoß 6 durch ein Schaleisen 5 unterstützt, welches in das Ende des Schaleisens 4 eingeführt und dort zunächst nur durch eine Spannvorrichtung gehalten wird. Nachdem das Schaleisen 5 auf diese Weise provisorisch eingebaut ist, kann das Fördermittel 7 bis zum Abbaustoß 6 vorgerückt werden (Fig. 2). Nunmehr wird das Schaleisen 5 durch einen Stempel 17 unterstützt, der Stempel 1 geraubt und das Schaleisen 3 zum Abfallen gebracht (Fig. 3).
Die Verbindung der Schaleisen 3, 4 und 5 erfolgt nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 durch ein Verbindungsstück 8, welches an dem Ende des Schaleisens 5 leicht lösbar, beispielsweise durch einen Einsteckbolzen 9, befestigt ist.
Der Haken 10 des Verbindungsstückes greift in das Ende des Schaleisens 4 ein und wird dort durch einen Querkeil 11 gehalten. An seiner Unterseite stützt sich der Haken 10 mit einer entsprechenden Fläche auf einem als Gleitfläche ausgebildeten Auflager 12 des unteren Flansches des Schaleisens 4 ab. Auflager 12 und die Angriffsfläche 13 des Keiles 11 sind in größtmöglichster Entfernung von der Mittelachse 4, 5 auf einer Diagonalen parallel zueinander und in der gleichen Ebene angeordnet, wobei die Neigung der Anlageflächen des Keiles in der Achsrichtung (Keilanzug) vernachlässigt ist. Der Haken 10 ist außerdem auf seiner Unterseite mit einem Vorsprung 14 versehen, welcher in einen Ausschnitt des Schaleisens 4 eingreift. Dieser Vorsprung 14 hat den Zweck, den Einbau des Schaleisens 5 zu erleichtern, indem der Haken 10 zunächst mit dem Vorsprung 14 in das Ende des Schaleisens eingehakt, hochgehoben und dann das Schaleisen 5 durch das Eintreiben des Querkeils 11 in seine endgültige Lage gebracht wird.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind die Profile der Schaleisen 4 und 5 kastenförmig ausgebildet und für die Aufnahme des Keiles 11 und des Verbindungsbolzens 9 durch Flacheisen 15 seitlich verstärkt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bestehen die Schaleisen 4 und 5 aus Doppel-T-Eisenprofilen. In diesem Falle sind zwei Haken 10 vorgesehen, die auf beiden Seiten des Profilsteges in die von den Flansehen gebildete Kammer eingreifen.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 4 bis 6 ist der Haken 10 einseitig ausgebildet, und in Form eines Einsteckstückes 8 mit dem Ende des Schaleisens 5 durch den Bolzen 9 leicht lösbar verbunden.
Durch Herausschlagen des Einsteckbolzens 9 kann der Haken 10 also umgedreht werden, um die Möglichkeit zu schaffen, die Schaleisen 4 und 5 auch in einer um 180° verdrehten Stellung einzubauen, wenn sie durch den Gebirgsdruck krummgebogen sein sollten.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen, die an ihren Enden durch Gelenke miteinander verbunden sind, welche unter der Wirkung einer Spannvorrichtung eine verschiedene Winkelstellung der Schaleisen gegeneinander ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke der Schaleisen durch Vorsprünge und Vertiefungen der Schaleisenenden gebildet sind, mit denen diese unmittelbar gelenkig ineinandergreifen.
2. Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die ineinandergreifenden Ansätze gebildeten Gelenke nach unten offen ausgebildet sind.
3. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Schaleisen hakenartig ineinandergreifen.
4. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaleisen durch den Anzug der Spannvorrichtung, deren Angriffspunkt entgegengesetzt zum Gelenk in bezug auf die Mittelachse der Schaleisen oder in dieser angeordnet ist, in verschiedene Winkelstellungen bis zur Verspannung gegen das Hangende verschwenkbar sind.
5. Grubenausbau nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk und der Angriffspunkt der Spannvorrichtung in größtmöglicher Entfernung von der Mittelachse der Schaleisen angeordnet sind.
6. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt der Spannvorrichtung und der Gelenkpunkt auf einer Diagonalen zur Mittelachse der Schaleisen angeordnet sind.
7. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk als ein Auflager für das eine Schaleisenende ausgebildet ist.
8. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager als Gleitfläche ausgebildet ist.
9. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche der Spannvorrichtung und die Gleitfläche des Auflagers parallel zueinander angeordnet sind.
10. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche der Spannvorrichtung und die Gleitfläche des Auflagers in der gleichen Ebene liegen.
11. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen der miteinander zu verbindenden Schaleisen ein Verbindungszapfen (8) angeordnet ist, welcher in einem oben und unten geschlossenen Hohlraum am Ende des anderen Schaleisens eingreift.
12. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungszapfen (10, 8) an der Übergangsstelle der Schaleisen so geformt, vorzugsweise verjüngt ist, daß es sowohl möglich ist, das vorzupfändende Schaleisen (5) in eine von der waagerechten Fluchtlinie beider Schaleisen (4, 5) abweichende Stellung zu bringen, als auch den Verbindungs-
zapfen durch bloßes Herunterschwenken vollkommen zu lösen.
13. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schaleisenende mit einem in das Ende des anderen Schaleisens eingreifenden Haken versehen ist, welcher sich mit seiner Rückseite auf einer in der Nähe des unteren Flansches des zweiten Schaleisens angeordneten Gleitfläche abstützt und unter der Wirkung eines quer durch das zweite Schaleisen getriebenen Keiles steht.
14. Grubenausbau nach den Ansprüchen I bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche des Keiles und die Gleitfläche in einer Ebene liegen.
15. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken einseitig ausgebildet und mit dem Ende des Schaleisens leicht lösbar verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 725 270.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 530/100 6.60
DEP5077A 1948-04-30 1948-10-01 Eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen Pending DE1083199B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1019626X 1948-04-30

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DE1083199B true DE1083199B (de) 1960-06-15

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG20104A Pending DE1019626B (de) 1948-04-30 1948-10-01 Stahlgrubenausbau mittels Stempeln und Kappen
DEP5077A Pending DE1083199B (de) 1948-04-30 1948-10-01 Eiserner Grubenausbau mittels Stempeln und Schaleisen

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DE725270C (de) * 1940-10-22 1942-09-18 Aloys Vanwersch Laschenverbindung fuer die Schaleisen im Grubenausbau

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