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DE1082152B - Spule zum Aufspulen tierischer Daerme - Google Patents

Spule zum Aufspulen tierischer Daerme

Info

Publication number
DE1082152B
DE1082152B DED24557A DED0024557A DE1082152B DE 1082152 B DE1082152 B DE 1082152B DE D24557 A DED24557 A DE D24557A DE D0024557 A DED0024557 A DE D0024557A DE 1082152 B DE1082152 B DE 1082152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
jacket
winding
intestines
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24557A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
W DELVENTHAL FA
Original Assignee
W DELVENTHAL FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W DELVENTHAL FA filed Critical W DELVENTHAL FA
Priority to DED24557A priority Critical patent/DE1082152B/de
Publication of DE1082152B publication Critical patent/DE1082152B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
    • A22C13/02Shirring of sausage casings
    • A22C13/023Holders or packs of shirred casings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Spule zum Aufspulen tierischer Därme und besteht darin, daß die Spule aus einem Kunststoffmantel mit in der Axialrichtung verlaufenden, mindestens nach dem Spulenumfang offenen Kanälen besteht.
Tierische Därme, insbesondere Schafs- und Schweinedärme, wurden bisher zur Verwendung in Fabriken und Schlachtereien in Packungen gehandelt, die stets bestimmte Längen in Bündeln enthalten. Sowohl die Herstellung dieser Packungen wie auch insbesondere deren Verwendung weisen erhebliche Mängel auf, wobei es insbesondere bei der Verwendung schwierig ist, die zu dem Bündel zusammengefalteten Darmstücke wieder zu vereinzeln. Meistens entsteht dabei ein großer Prozentsatz Verlust durch beschädigtes Darmmaterial. Man ist daher neuerdings dazu übergegangen, die Därme nicht mehr zu bündeln, sondern aufzuspulen, d. h. also, jeder Packung einen eigenen Träger zu geben. Der dadurch erzielte Erfolg wäre durchschlagend, wenn sich dabei nicht Mängel herausgestellt hätten, die in der Beschaffenheit der Spule zu suchen sind.
Da die Därme auf der Spule gesalzen und getrocknet werden, entstehen außerordentlich große Spannungen, die den aufgespulten Darm zu einer kompakten Masse werden lassen. Das führt zu Schwierigkeiten, weil bei der vor der Verwendung erforderlichen Wässerung der Därme die Flüssigkeit durch die kompakte Masse, die das aufgespulte Material bildet, schwer oder auch gar nicht hindurchdringen kann, so daß die auf der Spule direkt sitzenden Schichten nicht oder nicht genügend gewässert sind. Da die Spulen selbst als massive Körper aus Holz, Kunststoff od. dgl. ausgeführt waren, konnte von der Spulenseite her die Flüssigkeit überhaupt nicht an die Därme gelangen.
Es wurde nun festgestellt, daß man diese Schwierigkeiten beseitigen kann, wenn die Spule aus einem elastischen Kunststoffmantel mit in der Axialrichtung verlaufenden, mindestens nach dem Spulenumfang offenen Längskanälen besteht. Die Flüssigkeit gelangt dann bei der Wässerung der Packung von der Stirnseite der Spule her in die Längskanäle und von dort auch von der Spulenseite her an das aufgespulte Darmmaterial, so daß die Wässerung der Packung von außen und innen erfolgt.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Kunststoffmantels mit den Längskanälen besteht darin, daß man als Material für den Mantel eine Kunststoff-Folie verwendet und diese plisseeartig faltet. Die einzelnen Falten bilden dann die Längskanäle, in die das Wasser hineinläuft und von dort zu den inneren Lagen des aufgespulten Darmmaterials gelangt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Spule ergibt Spule zum Aufspulen tierischer Därme
Anmelder;
Fa. W. Delventhal,
Hamburg-Bergedorfr Alte Holstenstr. 23
eine elastische Aufnahme der Spannungen, die beim Trocknen der gesalzenen Därme entstehen. Ist der Spulenmantel plisseeartig gefaltet, ist er sowohl in der Umfangsrichtung als auch in der Radialrichtung nachgiebig, außerdem läßt er sich nach dem Spulvorgang zusammen mit dem aufgespulten Darm von dem Dorn, auf den er zum Aufspulen aufgeschoben ist, abziehen und in eine flache Form drücken, wodurch der Versand und die Aufbewahrung wesentlich erleichtert werden. Der Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung liegt aber in der Tatsache, daß der auf einen Kern aufgeschobene Spulenmantel ein einwandfreies Wässern des aufgespulten Darmmaterials sowie ein leichtes Abziehen von der drehbar aufgehängten Spule ermöglicht. Letzteres ist im wesentlichen dadurch ermöglicht, daß das aufgespulte Darmmaterial infolge der Nachgiebigkeit der Spule keine kompakte Masse mehr bildet, wobei etwa noch vorhandene Spannungen durch das einwandfreie Wässern gelöst werden.
Man kann die in Axialrichtung verlaufenden, mindestens nach dem Spulenumfang offenen Kanäle auch auf andere Weise als dtxrch Plisseefaltung des Spulenmantels erzielen. So ist es möglich, den Spulenmantel in Form eines Stab-, Draht- oder Siebgitters aus Kunststoffteilen aufzubauen. Auch hierbei kann man den Spulenmantel für sich ausbilden und beim Aufspulen und Abspulen auf einen Dorn oder Kern aufschieben, der dann die Drehachse der Spule bildet.
Man hat dabei auf jeden Fall den Vorteil, daß der Träger der Packung immer nur aus dem Spulenmantel besteht und man zum Auf- und Abspulen für beliebig viele Packungen nur jeweils einen Kern benötigt. Es besteht jedoch kein Hindernis, einen solchen Kern mit dem Spulenmantel fest zu verbinden, wie dieses bei jeder vollen Spule stets der Fall ist. Man muß dann allerdings den Nachteil in Kauf nehmen, daß man jede Packung mit Spulenkern liefern muß. Diesem Nachteil kann man notfalls dadurch begegnen, daß
009 510/42
man die leeren Spulen wieder zur Herstellung neuer Packungen verwendet, was infolge des leicht zu säubernden Kunstoffmaterials leicht möglich ist.
Spulen aus Kunststoff sowie auch Spulen oder Haspeln, die als Draht-, Sieb- oder Stabgitter aufgebaut sind, sind an sich bekannt. Diese wurden jedoch bisher zu völlig anderen Zwecken verwendet, insbesondere zu solchen Zwecken, bei denen ein Luftzutritt zu den inneren Lagen des aufgespulten Materials zu Trocknungszwecken notwendig ist, beispielsweise bei Feuerwehrschläuchen. Die Verwendung solcher Spulen als Träger für Darmpackungen war für den Fachmann jedoch hieraus nicht zu folgern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Spule in Form eines Mantels aus Kunststoff-Folie dargestellt; es zeigt
Abb. 1 einen Grundriß der Spule,
Abb. 2 eine Stirnansicht.
In dem dargestellten Beispiel besteht der Spulenmantel aus zwei Hälften α und b aus Kunststoff-Folie, die mit plisseeartigen Falten c versehen ist. Beide Hälften α und b sind miteinander durch an den Enden der Folienblätter angeordnete Zungen d verbunden, von denen je zwei einander gegenüberliegende durch Heftklammern e miteinander fest vereinigt sind. Die Verbindung kann auch durch Verkleben, Verschweißen oder auf andere Weise erfolgen. Die so entstehenden abstehenden Lappen verhindern das Abrutschen des aufgespulten Darmmaterials nach den Seiten.
Die Zahl der Teilstücke kann auch mehr als zwei betragen, wodurch sich die Zahl der das Abrutschen verhindernden Lappen vermehrt. Man kann aber auch den Spulenmantel aus einem einzigen Folienstück formen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Spule zum Aufspulen tierischer Därme, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule aus einem elastischen Kunststoffmantel mit in der Axialrichtung verlaufenden, mindestens nach dem Spulenumfang offenen Längskanälen besteht.
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanäle durch die nach außen zeigenden Falten einer plisseeartigen Faltung des Mantels gebildet sind.
3. Spule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffmantel aus zwei oder mehr plisseeartig gefalteten Kunststoff-Folienstücken {a, b) besteht, die an den beiden Mantelenden mit Hilfe von Zungen (d) miteinander verbunden sind, die gleichzeitig die Begrenzungen gegen das Abrutschen der aufgespulten Därme bilden.
4. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffmantel als Stab-, Drahtoder Siebgitter ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 27 459, 595 181, 771, 887 169;
»Die Verarbeitung von Naturdärmen im Fleischereibetrieb« von Erwin Voigt, Deutsche Fleischer-Zeitung, Verlag Hans Holzmann, Berlin SW 68.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
' 009 510/42 5.60
DED24557A 1956-12-22 1956-12-22 Spule zum Aufspulen tierischer Daerme Pending DE1082152B (de)

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DED24557A DE1082152B (de) 1956-12-22 1956-12-22 Spule zum Aufspulen tierischer Daerme

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DED24557A DE1082152B (de) 1956-12-22 1956-12-22 Spule zum Aufspulen tierischer Daerme

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DE1082152B true DE1082152B (de) 1960-05-19

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DED24557A Pending DE1082152B (de) 1956-12-22 1956-12-22 Spule zum Aufspulen tierischer Daerme

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE27459C (de) * H. SORGE in Vieselbach bei Erfurt Herumschwenkbare Schlauchtrommel an Feuerspritzen
DE595181C (de) * 1934-04-05 Fritz Friedler Packung konservierter Tierdaerme fuer die Wursterzeugung
DE822771C (de) * 1949-10-29 1951-11-29 Franz Schellenberg Schlauchhaspel, insbesondere fuer Feuerwehrschlaeuche
DE887169C (de) * 1949-08-12 1953-08-20 Coats Ltd J & P Garnrolle

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE595181C (de) * 1934-04-05 Fritz Friedler Packung konservierter Tierdaerme fuer die Wursterzeugung
DE887169C (de) * 1949-08-12 1953-08-20 Coats Ltd J & P Garnrolle
DE822771C (de) * 1949-10-29 1951-11-29 Franz Schellenberg Schlauchhaspel, insbesondere fuer Feuerwehrschlaeuche

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