DE1082052B - Verfahren zur Herstellung von spritloeslichen Lackharzen auf der Grundlage von Mischpolymerisaten aus Vinylverbindungen und Derivaten der Maleinsaeure - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von spritloeslichen Lackharzen auf der Grundlage von Mischpolymerisaten aus Vinylverbindungen und Derivaten der MaleinsaeureInfo
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Description
DEUTSCHES
Mischpolymerisate aus Halbestern der Maleinsäure und anderen Vinylverbindungen sind bekannt. Diese
Mischpolymerisate sind jedoch nur schlecht in Sprit löslich. Mischpolymerisate, die aus Vinylverbindungen
und den Halbestern der Maleinsäure hergestellt werden, sind nicht mit Tannin und auch nicht mit Metallen
verträglich und können darum nicht als Etikettenlacke oder als Lacke für den Gummidruck verwendet
werden.
Es wurde nun gefunden, daß man spritlösliche Lackharze auf der Grundlage von Mischpolymerisaten
aus Vinylverbindungen und Derivaten der Maleinsäure erhält, wenn man als Derivate der Maleinsäure
ein Gemisch von Maleinsäurehalbestern und Maleinsäurehalbamiden verwendet.
Als Vinylverbindungen können Styrol oder Vinylacetat oder deren Analoge, Acrylsäureester, Acrylnitril
u. dgl. verwendet werden.
Die Maleinsäurehalbester, die man in bekannter Weise durch Umsetzen von Maleinsäureanhydrid mit
den entsprechenden Mengen von Alkoholen erhält, können als Alkoholkomponente Alkohole mit bis zu
8 Kohlenstoffatomen, beispielsweise aliphatisch^ Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Butanol, Isobutanol,
Äthylhexanol, oder cycloaliphatische Alkohole, wie Cyclohexanol, enthalten. Ebenso erhält man die
Maleinsäurehalbamide durch Umsetzen von Maleinsäureanhydrid mit aliphatischen, aromatischen bzw.
heterocyclischen Aminen, die bis zu 16 Kohlenstoffatome enthalten können. Geeignete Amine sind beispielsweise
Dibutylamin und Düsobutylamin oder auch Diäthylamin, Dipropylamin, Pyrrolidin und
Hexamethylenimin.
Die Vinylverbindungen sollen mit einem Gemisch aus Maleinsäurehalbestern und Maleinsäurehalbamiden
mischpolymerisiert werden. Es ist jedoch auch möglich, daß man zunächst Maleinsäureanhydrid mit
einer Vinylverbindung · mischpolymerisiert und anschließend das Mischpolymerisat mit den entsprechenden
Mengen an Alkoholen und Aminen umsetzt.
Die Mischpolymerisation kann in bekannter Weise im Block, in Emulsion, in Lösung oder auch in Suspension
vorgenommen werden. Als Polymerisationskatalysatoren können die bekannten radikalischen
Katalysatoren, beispielsweise Azoisobuttersäurenitril, oder Perverbindungen, wie Peroxyde oder Persulfate,
verwendet werden. Besonders vorteilhaft wird die Polymerisation in Lösung vorgenommen, wobei man
als Lösungsmittel indifferente organische Lösungsmittel, z. B. Benzol, Toluol oder Xylol, verwendet. Es
ist auch möglich, die Polymerisation in Sprit vorzunehmen, so daß man eine Spritlösung des Lackharzes
erhält, die, gegebenenfalls nach Zugabe von weiterem Sprit, direkt weiterverwendet werden kann.
Verfahren zur Herstellung
von spritlöslichen Lackharzen
auf der Grundlage von Mischpolymerisaten
aus Vinylverbindungen
und Derivaten der Maleinsäure
und Derivaten der Maleinsäure
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft,
Ludwigshafen/Rhein
Dr. Hans Gerlich., Ludwigshafen/Rhein,
Dr. Horst Knoblodi, Mannheim,
Dr. Horst Knoblodi, Mannheim,
und Dr. Ferdinand Meyer,
Ziegelhausen über Heidelberg,
sind als Erfinder genannt worden
Das Mischpolymerisat soll zweckmäßig 30 bis 50 an Maleinsäurederivaten, bezogen auf die Gesamtmenge
des Polymerisates, enthalten.
Das Mischungsverhältnis von Halbester zu HaIbamid der Maleinsäure kann in weiten Grenzen variieren.
Besonders vorteilhaft sind Mischpolymerisate, bei denen 0,6 bis 0,4 Mol Amin und 0,4 bis 0,6 Mol
Alkohol pro Mol Maleinsäureanhydrid verwendet wurden. Diese Mischungen, die zusammen mit Vinylverbindungen
mischpolymerisiert werden oder die nachträglich durch Umsetzen eines Mischpolymerisats
aus Maleinsäureanhydrid und einer Vinylverbindung mit Aminen und Alkoholen erhalten werden,
zeigen eine besonders niedrige Viskosität, und die Spritlösungen dieser Polymerisate trocknen schnell.
Diese Harze haben einen wesentlich höheren Erweichungspunkt als solche Harze, bei denen nur Maleinsäureamide
bzw. -halbamide, dagegen einen niedrigeren Erweichungspunkt als solche Mischpolymerisate,
bei denen nur Maleinsäureester bzw. -haibester verwendet wurden. Der Erweichungspunkt und auch die
Viskosität steigen mit der Zunahme des Gehaltes an Maleinsäurehalbester in dem Mischpolymerisat. Ein
Harz aus dem Maleinsäurehalbamid des Dibutylamins und Styrol ist noch zäh, und die Viskosität
einer 5O°/oigen Lösung dieses Harzes in Sprit beträgt bei Raumtemperatur im Fordbecher Nr. 4 20 Sekun-
009S1O/353
3 4
den. Ein Harz, das durch Mischpolymerisation von Benzol unter Zugabe von 5 Teilen Benzoylperoxyd
Styrol mit dem Maleinsäuremonoäthylester erhalten 3 Stunden bei 75° C polymerisiert. Nach dem Abwird,
hat dagegen einen Erweichungspunkt von über dampfen des Lösungsmittels werden 630 Teile Harz
140° C und eine Viskosität, gemessen in einer 5O°/oigen mit einem Erweichungspunkt von 97° C und einer
Spritlösung des Harzes, von 135 Sekunden. 5 Säurezahl von 212 erhalten. Das Harz ist unbegrenzt
Die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung in Sprit löslich. Die Viskosität der 5O°/oigen Lösung
hergestellten Mischpolymerisate aus Vinylverbindun- beträgt im Fordbecher Nr. 4 78 Sekunden. Das Harz
gen und Maleinsäurehalbamiden und -halbestern haben ist mit Tannin verträglich,
nur sehr kurze Trocknungszeiten und Erweichungs- . .
punkte, die über 80° C liegen, bei einer Viskosität, io Beispiel 5
gemessen bei Raumtemperatur im Fordbecher Nr. 4 Wie im Beispiel 1 werden 228 Teile Maleinsäure-
in einer 50°/oigen Spritlösung, die zwischen 40 und anhydrid, 93,5 Teile Cyclohexan und 99,5 Teile
70 Sekunden liegt. Pyrrolidin umgesetzt und mit 242 Teilen Styrol und
Die erhaltenen Lackharze können anwendungs- 331 Teilen Benzol unter Zugabe von 6 Teilen Benzoyl-
technisch mit Schellack oder Manila-Kopalen ver- 15 peroxyd 3 Stunden bei 75° C polymerisiert. Nach
glichen werden. Sie haben jedoch gegenüber diesen dem Abdampfen des Benzols erhält man 660 Teile
Naturharzen eine größere Helligkeit und auch eine eines Harzes mit einem Erweichungspunkt von 111° C
bessere Wasserfestigkeit. Die Harze können als schnell und einer Säurezahl von 186. Das Harz ist unbegrenzt
trocknende, nicht gilbende Spritlösungen verwendet in Sprit löslich. Die Viskosität der 50%igen Lösung
werden und sind tanninverträglich und gegen Metalle 20 beträgt im Fordbecher Nr. 4 87 Sekunden,
passiv. Sie können darum besonders vorteilhaft als .
Etikettenlack und im Gummidruck verwendet werden. Beispiel 6
Die in den Beispielen genannten Teile sind Ge- Wie im Beispiel 1 werden 229 Teile Maleinsäurewichtsteile, anhydrid, 43 Teile Äthanol und 143 Teile Hexa-■R-vii
25 methylenimin umgesetzt und mit 243 Teilen Styrol
P und 326 Teilen Benzol unter Zugabe von 16 Teilen
221 Teile Maleinsäureanhydrid werden bei 60° C in Benzoylperoxyd 24 Stunden bei 75° C polymerisiert.
52 Teilen Äthanol gelöst und bei dieser Temperatur Nach dem Abdampfen des Benzols erhält man 650 Teile
innerhalb von 120 Minuten unter starkem Rühren zu eines Harzes mit einem Erweichungspunkt von 110° C
146 Teilen Dibutylamin gegeben. Nach Zugabe von 30 und einer Säurezahl von 198. Das Harz ist in Sprit
135 Teilen Styrol, 327 Teilen Benzol und von 19 Tei- unbegrenzt löslich. Die Viskosität der 5O°/oigen Lölen
Benzoylperoxyd wird die Lösung bei 75° C unter sung beträgt im Fordbecher Nr. 4 60 Sekunden.
Rühren 12 Stunden polymerisiert. Das Lösungsmittel . .
wird dann abdestilliert. Man erhält 660 Teile eines Beispiel /
Harzes mit einem Erweichungspunkt von 92° C und 35 Wie im Beispiel 1 werden 208 Teile Maleinsäureeiner Säurezahl von 180. Die Spritlöslichkeit des anhydrid, 106 Teile Cyclohexanol und 120 Teile Harzes ist unbegrenzt. Die Viskosität der 50%igen N-Methylcyclohexylamin umgesetzt und mit 220 Tei-Lösung beträgt im Fordbecher Nr, 4 42 Sekunden. len Styrol und 326 Teilen Benzol unter Zugabe von Das Mischpolymerisat ist mit Tannin verträglich. 20 Teilen Benzoylperoxyd 24 Stunden bei 75° C poly-
Rühren 12 Stunden polymerisiert. Das Lösungsmittel . .
wird dann abdestilliert. Man erhält 660 Teile eines Beispiel /
Harzes mit einem Erweichungspunkt von 92° C und 35 Wie im Beispiel 1 werden 208 Teile Maleinsäureeiner Säurezahl von 180. Die Spritlöslichkeit des anhydrid, 106 Teile Cyclohexanol und 120 Teile Harzes ist unbegrenzt. Die Viskosität der 50%igen N-Methylcyclohexylamin umgesetzt und mit 220 Tei-Lösung beträgt im Fordbecher Nr, 4 42 Sekunden. len Styrol und 326 Teilen Benzol unter Zugabe von Das Mischpolymerisat ist mit Tannin verträglich. 20 Teilen Benzoylperoxyd 24 Stunden bei 75° C poly-
. 40 merisiert. Nach dem Abdampfen des Benzols erhält
Beispiel I man ^q -pejie eines Harzes mit einem Erweichungs-
210 Teile Maleinsäureanhydrid, 64 Teile Butanol punkt von 84° C und einer Säurezahl von 184. Die
und 166 Teile Dibutylamin werden wie im Beispiel 1 Viskosität der 5O°/oigen Lösung beträgt im Fordumgesetzt
und mit 223 Teilen Styrol und 317 Teilen becher Nr. 4 25 Sekunden. Das Harz ist mit Tannin
Benzol unter Zugabe von 20 Teilen Benzoylperoxyd 45 verträglich.
12 Stunden bei 75° C polymerisiert Nach dem Ab- Beispiel 8
dampfen des Benzols erhält man 640 Teile eines
dampfen des Benzols erhält man 640 Teile eines
Harzes mit einem Erweichungspunkt von 75° C und Wie im Beispiel 1 werden 225 Teile Maleinsäureeiner
Säurezahl von 178. Das Harz ist unbegrenzt in anhydrid, 42,5 Teile Äthanol und 148 Teile MonoSprit
löslich. Die Viskosität der 50°/oigen Spritlösung 5° N-methylanilin umgesetzt und mit 239 Teilen Styrol
beträgt im Fordbecher Nr. 4 39 Sekunden. Das Harz und 333 Teilen Benzol unter Zugabe von 12,5 Teilen
ist mit Tannin verträglich. Benzoylperoxyd 24 Stunden bei 75° C polymerisiert.
. -ίο Nach dem Abdampfen des Benzols erhält man 520 Teile
Beispiel 3 eines Harzes mit einem Erweichungspunkt von 65° C.
Nach Beispiel 1 werden 202 Teile Maleinsäure- 55 Die Viskosität der 5O°/oigen Lösung beträgt im Fordanhydrid,
125 Teile Cyclohexanol und 108 Teile becher Nr. 4 50 Sekunden. Das Harz ist mit Tannin
Dibutylamin umgesetzt und mit 217 Teilen Styrol, verträglich.
328 Teilen Benzol unter Zugabe von 20 Teilen Beispiel 9
Benzoylperoxyd 12 Stunden bei 75° C polymerisiert.
Benzoylperoxyd 12 Stunden bei 75° C polymerisiert.
Nach dem Abdampfen des Benzols erhält man 60 Ein Gemisch aus 98 Teilen Maleinsäureanhydrid,
690 Teile eines Harzes mit einem Erweichungspunkt 104 Teilen Styrol, 1000 Teilen Xylol und 4 Teilen
von 140° C und einer Säurezahl von 185. Das Harz Benzoylperoxyd wird unter Rückfluß und Rühren
ist unbegrenzt in Sprit löslich. Die Viskosität der langsam erwärmt. Bei etwa 80° C setzt die Polymeri-
5O°/oigen Lösung beträgt im Fordbecher Nr. 4 50 Se- sation ein. Unter Abscheiden des Styrol-Maleinsäure-
kunden. 65 anhydrid-Mischpolymeren steigt die Temperatur des
Beispiel 4 Gemisches bis zum Siedepunkt des Styrols. Nach Abklingen
der Reaktion werden zunächst 25,8 Teile
Wie im Beispiel 1 werden 246 Teile Maleinsäure- Dibutylamin und anschließend 36,8 Teile Alkohol zu-
anhydrid, 46 Teile Äthanol und 107 Teile Pyrrolidin gesetzt und das Gemisch noch etwa 4 Stunden bei
umgesetzt und mit 262 Teilen Styrol, 334 Teilen 70 80° C gerührt. Nach Abdampfen des Xylols im Va-
kuum wird ein hellgelbes, klares, in Sprit unbegrenzt lösliches Harz mit einem Erweichungspunkt von
85° C erhalten. Das Harz besitzt eine Säurezahl von 195. Die Viskosität der 50%igen Lösung des
Harzes in Sprit beträgt im Fordbecher Nr. 4 60 Sekünden. Das Harz ist mit Tannin verträglich und
eignet sich zur Herstellung von Gummidrucken.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von spritlöslichen Lackharzen auf der Grundlage von Mischpolymerisaten
aus Vinylverbindungen und Derivaten
der Maleinsäure, dadurch gekennzeichnet, daß als Derivate der Maleinsäure ein Gemisch von Maleinsäurehalbestern
und Maleinsäurehalbamiden verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst eine Vinylverbindung
mit Maleinsäureanhydrid polymerisiert und das Polymerisat dann mit Alkoholen und Aminen
umsetzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 002 947, 1 020 427.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 002 947, 1 020 427.
© 009 510/3S3 5.60
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