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DE1081643B - Luftwaescher, insbesondere fuer Industrie-Klimaanlagen - Google Patents

Luftwaescher, insbesondere fuer Industrie-Klimaanlagen

Info

Publication number
DE1081643B
DE1081643B DEK31800A DEK0031800A DE1081643B DE 1081643 B DE1081643 B DE 1081643B DE K31800 A DEK31800 A DE K31800A DE K0031800 A DEK0031800 A DE K0031800A DE 1081643 B DE1081643 B DE 1081643B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
washer
washing chamber
chamber
conditioning systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK31800A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hubert Krantz
Dr-Ing Fritz Kastner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Krantz GmbH and Co
Original Assignee
H Krantz GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Krantz GmbH and Co filed Critical H Krantz GmbH and Co
Priority to DEK31800A priority Critical patent/DE1081643B/de
Publication of DE1081643B publication Critical patent/DE1081643B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
    • F24F6/16Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air using rotating elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Luftwäscher, insbesondere für Industrie-Klimaanlagen Industrie-Klimaanlagen werden in der Regel mit zentralen gemauerten Düsenwäschern ausgestattet, in welchen Luft durch Behandeln mit Wasser fast bis zur Sättigung befeuchtet und annähernd auf ihre Kühlgrenztemperatur gekühlt wird. Um die gesamte Luft im Wäscher auf dieselbe Kühlgrenztemperatur zu kühlen, muß die aus dem Freien und dem Raum von einem hinter dem Wäscher aufgestellten Ventilator angesaugte Luft vor dem Wäscher vollständig durchmischt werden und anschließend den Wäscher gleichmäßig durchströmen. Die W äscherkammer wird bei liegender Anordnung mit parallelen Wänden und ebener Decke ausgeführt, während- der Boden für die Aufnahme des nicht verdunsteten Wassers zu einem Teil als Wanne ausgebildet ist und im übrigen das Wasser über eine mit Gefälle verlegte Bodenplatte strömt. Bei stehender Anordnung der Wäscherkammer werden alle vier Wände senkrecht angeordnet.
  • Das Mischungsverhältnis der Außen- und Umluft wird durch Klappen in je einer Wandöffnung der Mischkammer eingestellt, wobei die gegenläufige Drehrichtung der Klappen eine Durchwirbelung und Mischung der Außen und Umluft in der Mischkammer bewirkt, aus der das Luftgemisch gleichmäßig und in gleichgerichteter Strömung in die Luftwaschkammer eintreten soll.
  • Für das Gleichrichten und für die Vergleichmäßigung der Luftströmung ist es bekannt, zwischen der Mischkammer und der Waschkammer Widerstände einzubauen, z. B. eine gelochte Blechplatte oder mehrere zickzackförmig geknickte Bleche mit in Strömungsrichtung der Luft gerichteten Abströmenden.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Mischkammern und die Waschkammer, durch welche die Luft von einem Ventilator gesaugt wird, in größerem Abstand hintereinander anzuordnen und durch einen venturiartigen Kanal zu verbinden, oder die beiden Kammern durch eine Wand mit neben- und übereinanderliegenden venturiartigen Durchbrechungen zu trennen.
  • Es ist auch bekannt, in einer Wand vor der Waschkammer eine Venturidüse oder ein kurzes gerades Rohr anzuordnen, in die das Befeuchtungswasser aus einer Druckwasserdüse zentrisch in die Düsenkammer gespritzt wird. Der aus der Düse austretende Wasserstrahl dient zur Befeuchtung und wirkt durch seine Anordnung in einer Ummantelung als Strahlgebläse, das die Förderung der Luft übernimmt.
  • Der aus Strömungswiderständen am Eintritt der Luft in die Waschkammer bestehende Gleichrichter setzt der Luftströmung einen erheblichen Widerstand entgegen, so daß der Leistungsbedarf des Ventilators für das Durchsaugen der Luft durch den Wäscher erhöht wird. Der aus einer Venturidüse bestehende Gleichrichter hat den Vorteil eines kleinen Luftwiderstandes, benötigt aber eine mit der Größe des Wäschers zunehmende Baulänge, welche einen erhöhten Platzbedarf erfordert. Die Ausbildung des Gleichrichters mit mehreren Venturidüsen in einer Wand hat außer erhöhten Kosten den Nachteil, daß der sich aus der Luft in den Düsen niederschlagende Staub schwierig zu entfernen ist.
  • In ältere Gebäude können manchmal zentrale Luftwäscher mit den sich daran anschließenden umfangreichen Verteilkanälen nicht untergebracht werden. Die Klimatisierung solcher Gebäude wird daher oft durch Klimaapparate vorgenommen, die meistens verteilt unter der Decke der Räume angeordnet werden und die entsprechend behandelte Luft ohne Verteilkanäle direkt dem Raum zuführen.
  • Für diese Art der Klimatisierung ist ein Klimaapparat mit einer Mischkammer bekannt, der zur Förderung der Luft einen Axialventilator besitzt, der die Luft in einen Ringdiffusor fördert. Die Luft wird beim Durchströmen des Ringdiffusors befeuchtet. Das Befeuchtungswasser wird auf zwei Schleuderscheiben geleitet, von dessen Rand es als feine Tropfen in den Ringdiffusor geschleudert wird. Die eine Schleuderscheibe wird von der Hohlnabe des Ventilatorlaufrades gebildet, während die zweite am anderen Wellenende des Ventilators befestigt ist. Am Ende des Ringdiffusors sind ein Wärmetauscher und Tropfenabscheider angebracht, die das überschüssige Wasser zurückhalten. Diese Form ist nur für kleine Klimageräte in Blechkonstruktion geeignet, die mit einem Axialventilator und daran anschließendem Ringdiffusor ausgestattet sind.
  • Nach der Erfindung wird der große Platzbedarf der bekannten Ausführungen gemauerter Wäscher vermieden. Erfindungsgemäß wird die gemauerte Waschkammer selbst als Auslauf einer Venturidüse mit rechteckigem Querschnitt und mindestens auf zwei Seiten abgerundetem Einlauf ausgebildet. Die Bodenfläche und vorzugsweise eine Seitenwand der Waschkammer werden zu diesem Zweck schräg gestellt und erhalten an der Lufteintrittsseite eine Abrundung, um ein Abreißen der Strömung zu vermeiden. Durch die Schrägstellung der Seitenwand der Waschkammer entsteht zwischen der Waschkammer und dem zu klimatisierenden Raum ein Raum, in welchem die Pumpe für die Umwälzung des Befeuchtungswassers und der Kompressor mit Windkessel für die Erzeugung der Druckluft der automatischen Regelung usw. aufgestellt werden können, ohne daß für deren Unterbringung ein zusätzlicher Platzbedarf benötigt wird.
  • Am Ende der Waschkammer sind die Tropfenabscheidebleche, zweckmäßig senkrecht zu der schräggestellten Wand der Waschkammer, aufgestellt. Der Luftwiderstand des Wäschers nach der Erfindung ist infolge dieser Ausbildung annähernd gleich dem kleinen Widerstand der mit vorgebauten Venturidüsen ausgestatteten Wäscher. Die Baulänge des Wäschers wird auf der L ufteintrittsseite durch die venturiartige Ausbildung der Waschkammer verkürzt und die Wäscherbreite durch den Fortfall des sonst üblichen Bedienungsganges verkleinert. Der Ventilator wird vorteilhaft in dem parallel zur geraden Seitenwand des Wäschers ausgeführten Teil der dem klimatisierten Raum zugekehrten Wand des Wäschers oder in der senkrecht dazu stehenden Abschlußwand des Wäschers eingebaut, so daß die aus demschrägstehenden Tropfenabscheider austretende Luft dem Ventilator direkt zuströmt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Luftwäschers nach der Erfindung in Fig. 1 im Grundriß und in Fig.2 in einem Schnitt parallel zu der schrägen Seitenwand gemäß der Linie II-II der Fig. 1 dargestellt.
  • Die im Luftwäscher 1 zu behandelnde Luft strömt teils durch das Außenluftgitter 2 und die Außenluftklappe 3, teils durch das Umluftgitter. 4 und Umluftklappe 5 in die Mischkammer 6, in welcher sie durch die gegenläufige Neigung der Außen- und Umluftklappen durchwirbelt und vermischt wird. Aus der Mischkammer 6 gelangt das Luftgemisch in die Luftwaschkammer 1, die aus der schrägstehenden geraden oder gebogenen Wand 7 mit dem abgerundeten Einlauf 8, der Außenwand 9, der vor der Wanne 10 liegenden schrägen Bodenplatte 11 mit Abrundung 12 und der Decke 13 besteht.
  • An der Luftaustrittsseite der Kammer ist der Tropfenabscheider 14 senkrecht zu der schrägen Innenwand 7 der Waschkammer aufgestellt.
  • Durch die schräge Wand 7 entsteht mit der Begrenzungswand 15 des Raumes zusammen ein zur Aufstellung der Wasserumwälzpumpe, des Druckluftkompressors mit Windkanal für die automatische Regelung u. dgl. verfügbarer durch eine Querwand 16 abgeschlossener Raum 17.
  • Durch den schrägstehenden Tropfenabscheider 14 wird mit der senkrechten Abschlußwand 19 des Wäschers ein dreieckiger Raum 18 gebildet, der die Aufstellung z. B. eines Axialventilators in den Öffnungen 21 oder/und 22 ermöglicht, so daß die aus dem Tropfenabscheider 14 austretende Luft den Ventilatoren in der in F ig. 1 durch Pfeile gekennzeichneten Richtung direkt zuströmt.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Luftwäschers führt bei kleinsten Strömungswiderständen zu sehr kleinen Abmessungen in Länge und Breite lind stellt damit gegenüber den bisher üblichen Ausführungen einen bedeutenden wirtschaftlichen Vorteil bezüglich des Leistungsbedarfes des Ventilators und des Bauaufwandes für den Wäscher dar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Luftwäscher, insbesondere für Industrie-Klimaanlagen mit vorgebauter Mischkammer und hinter dem Wäscher angeordnetem Ventilator, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschkammer (1) als Auslauf einer Venturidüse mit rechteckigem Querschnitt und mindestens auf zwei Seiten abgerundetem Einlauf (8, 12) ausgebildet ist.
  2. 2. Luftwäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (11) und eine Seitenwand (7) der Waschkammer (1) schräggestellt sind und an der Lufteintrittsseite eine Abrundung (12, 8) erhalten. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 259 764; USA.-Patentschriften Nr. 1568 717, 2152 251.
DEK31800A 1957-04-27 1957-04-27 Luftwaescher, insbesondere fuer Industrie-Klimaanlagen Pending DE1081643B (de)

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DEK31800A DE1081643B (de) 1957-04-27 1957-04-27 Luftwaescher, insbesondere fuer Industrie-Klimaanlagen

Publications (1)

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DE1081643B true DE1081643B (de) 1960-05-12

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ID=7219267

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DE (1) DE1081643B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1568717A (en) * 1923-09-10 1926-01-05 American Moistening Co Air-conditioning apparatus
US2152251A (en) * 1935-12-02 1939-03-28 Norman H Gay Air conditioning apparatus
CH259764A (fr) * 1947-04-08 1949-02-15 Mertz Alfred Installation de conditionnement d'air.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH259764A (fr) * 1947-04-08 1949-02-15 Mertz Alfred Installation de conditionnement d'air.

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