DE1076724B - Fahrbahnbelag fuer schienengleichen Weguebergang - Google Patents
Fahrbahnbelag fuer schienengleichen WeguebergangInfo
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- DE1076724B DE1076724B DEB36369A DEB0036369A DE1076724B DE 1076724 B DE1076724 B DE 1076724B DE B36369 A DEB36369 A DE B36369A DE B0036369 A DEB0036369 A DE B0036369A DE 1076724 B DE1076724 B DE 1076724B
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C9/00—Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
- E01C9/04—Pavings for railroad level-crossings
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Description
- Fahrbahnbelag für schienengleichen Wegübergang Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung eines Fahrbahnbelages für schienengleiche Wegübergänge. Bekannt ist ein schienengleicher Wegübergang mit einem zwischen den Schienen und seitlich der Schienen liegenden Belag aus mit Kantenschutz versehenen Betonplatten, die auf einer die Schwellenbettung und die Schwellen selbst überdeckenden Auflagerschicht satt gelagert sind.
- Bei dem bekannten Wegübergang werden streifenförmige Betonplatten verwendet, deren Ein- und Ausbau viel Zeit erfordert. Auch die große Anzahl der Fugen ist nachteilig, weil bei Belastung durch den Straßenverkehr unterschiedliche Setzungen auftreten, wodurch die Fahrbahn uneben wird.
- Um den Forderungen des Verkehrs nach ebenen Fahrbahnen Rechnung zu tragen, ist es auch nicht mehr neu, einen großflächigen Plattenbelag bei Wegübergängen zu verwenden, wobei die Mittelplatten des Belages die Spurweite der Schienen unter Aussparung der Spurrillen ausfüllen und die Seitenplatten die seitlichen Begrenzungsflächen der Schwellenbettung in voller Breite abdecken. Bei dieser Ausführungsart sind die zwischen den Schienen liegenden Platten an den Schienen mittels Bolzen befestigt. Dies bedingt, daß die Schienen in jedem Schwellenfeld durchbohrt werden müssen, wodurch eine erhebliche Schwächung der Schienen auftritt. Außerdem werden diese großflächigen Platten, die auf den Schwellen abgestützt sind, durch den Verkehr stark auf Biegung beansprucht.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bei dieser Art der Ausbildung eines schienengleichen Wegüberganges unter Verwendung großflächiger Platten zu vermeiden, und besteht darin, daß der Belag aus an sich bekannten, die Spurweite der Schienen unter Aussparung der Spurrillen ausfüllenden Mittelplatten und die seitlichen Begrenzungsflächen der Schwellenbettung in voller Breite abdeckenden Seitenplatten besteht und daß die Platten in einem allseitig geschlossenen Stahlprofilrahmen eingefaßt sind, an dessen stirngeitigen Schenkeln zur Verdübelung der Platten wechselweise Zapfen und Zapfenhülsen angebracht sind.
- Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung bestehen die parallel zu den Schienen liegenden Schenkel des Profilrahmens der Mittelplatte aus zu der Plattenmitte hin offenen Profilstählen. Vorteilhaft ist bei den Seitenplatten die an den Schienen anliegende Seite des Stahlprofilrahmens von einem U-Profil gebildet, dessen unterer Schenkel schräg nach unten verlängert ist, während die übrigen drei Seiten des Stahlprofilrahmens aus einem Flachstahl bestehen.
- Ein Ausführungsbeispiel des schienengleichen Wegüberganges nach der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den schienengleichen Wegübergang in der Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht im verkleinerten Maßstab, Fig. 3 eine Seitenplatte in der Ansicht, Fig. 4 eine Mittelplatte in der Ansicht.
- Der Fahrbahnbelag für den schienengleichen Wegübergang besteht aus den Mittelplatten 1 und den Seitenplatten 2, die von einem Stahlprofilrahmen 3 eingefaßt sind und auf einem Splittbett6 zwischen und seitlich der Schienen 10 satt aufliegen. Das Splittbett 6 überdeckt die Schwellenbettung und die Schwellen 7. Die Mittelplatten 1 sind an ihren der Schiene zugekehrten Rändern unterschnitten und die unterschnittenen Kanten von zu der Plattenmitte hin offenen Profilstählen 4 abgedeckt. Die Seitenplatten 2, deren der Schiene zugekehrte Seite des Stahlprofilrahmens 3 aus einem U-Profil besteht, deren unterer Schenkel 5 schräg nach unten verlängert ist, werden zwischen Schiene 10 und einer den Straßenanschluß bildenden Betonschwelle 11 eingespannt. Zur Erleichterung des späteren Ausbaues kann zwischen der Betonschwelle 11 und den S eitenplatten 2 eine nicht dargestellte Holzfaserplatte eingelegt werden. Die Mittelplatten 1 sind stirnseitig wechselweise mit Zapfen 8 und Zapfenhülsen 8 a versehen. Die Platten 1, 2 sind z. B. mit Baustahlgewebe 9 bewehrt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Fahrbahnbelag für schienengleichen Wegübergang aus mit Kantenschutz versehenen Betonplatten, die auf einer die Schwellenbettung und die Schwellen selbst überdeckenden Auflagerschicht satt gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag aus an sich bekannten, die Spurweite der Schienen unter Aussparung der Spurrillen ausfüllenden Mittelplatten (1) und die seitlichen Begrenzungsflächen der Schwellenbettung in voller Breite abdeckenden Seitenplatten (2) besteht und daß die Platten (1, 2) in einen allseitig geschlossenen Stahlprofilrahmen (3) eingefaßt sind, an dessen stirnseitigen Schenkeln zur Verdübelung der Platten wechselweise Zapfen (8) und Zapfenhülsen (8a) angebracht sind.
- 2. Fahrbahnbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zu den Schienen (10) liegenden Schenkel des Stahlprofilrahmens (3) der Mittelplatte (1) aus zu der Plattenmitte hin offenen Profilstählen (4) bestehen. 3. Fahrbahnbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Schienen (10) anliegende Seite des Stahlprofilrahmens (3) einer Seitenplatte (2) aus einem U-Profil besteht, dessen -unterer Schenkel (5) schräg nach unten verlängert ist, während die übrigen drei Seiten des Stahlprofilrahmens (3) durch einen Flachstahl gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 270 491, 801727; »Elsnars Taschenbuch für den bautechnischen Eisenbahndienst«, 1955, Frankfurtt'M.-Berlin-Zehlendorf, S. 147; »Der Bahnbau«, 48. Jahrgang, 1931, Nr. 14, S. 214.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB36369A DE1076724B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Fahrbahnbelag fuer schienengleichen Weguebergang |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEB36369A DE1076724B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Fahrbahnbelag fuer schienengleichen Weguebergang |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1076724B true DE1076724B (de) | 1960-03-03 |
Family
ID=6964867
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB36369A Pending DE1076724B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Fahrbahnbelag fuer schienengleichen Weguebergang |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1076724B (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2395353A1 (fr) * | 1977-06-20 | 1979-01-19 | Kraiburg Gummi | Plaque de revetement de chaussee pour la traversee d'une voie ferree, au niveau des rails, et procede pour la realisation d'une traversee de voie au moyen de telles plaques |
WO1986006428A1 (en) * | 1985-04-19 | 1986-11-06 | Gmundner Fertigteile Gesellschaft M.B.H. & Co. Kg. | Level crossing |
US5201467A (en) * | 1991-09-03 | 1993-04-13 | Riedel Omni Rubber Products, Inc. | Apparatus for interconnecting elastomeric grade crossing panels |
EP0539349A1 (de) * | 1991-10-21 | 1993-04-28 | Klaus Johann Lindinger | Vorrichtung zum Schutz des Schotterbettes von Gleisanlagen gegen umweltschädliche Tropfsubstanzen, insbesondere Tropföl |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE270491C (de) * | ||||
DE801727C (de) * | 1949-11-11 | 1951-01-22 | Wilhelm Dipl-Ing Zuelich | Einrichtung am Eisenbahnoberbau bei Weguebergaengen |
-
1955
- 1955-07-04 DE DEB36369A patent/DE1076724B/de active Pending
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