DE1074867B - Vorrichtung zur Befestigung des Spannbandes an dem beweglichen System eines Meßgerätes - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung des Spannbandes an dem beweglichen System eines MeßgerätesInfo
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- DE1074867B DE1074867B DENDAT1074867D DE1074867DA DE1074867B DE 1074867 B DE1074867 B DE 1074867B DE NDAT1074867 D DENDAT1074867 D DE NDAT1074867D DE 1074867D A DE1074867D A DE 1074867DA DE 1074867 B DE1074867 B DE 1074867B
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Description
- Vorrichtung zur Befestigung des Spannbandes an dem beweglichen System eines Meßgerätes Die Erfindung betrifft die Spannbandbefestigung an einem beweglichen System eines Meßgerätes. Das bewegliche Svstem kann dabei aus einer Drehspule oder einem Weicheisensvstem oder auch aus einem Drehmagneten oder aus einem Elektrometersvstem od. dgl. bestehen. Da die Spannbandbefestigung eine reibungslose Lagerung des beweglichen Systems erlaubt. wird sie gern dort angewendet, wo eine hohe Meßgenauigkeit gewünscht und deshalh durch das Spannband etwaige Lagerreibungen ausgeschaltet werden. Das Spannband wird meistens so angewendet, daß zwei Spannbänder mit dem beweglichen System verbunden werden, eines nach dem oberen Festlager hin und eines nach dem unteren Festlager hin. Am beweglichen System ordnet man für die Spannbandbefestigung zweckmäßig eine Achse an, die meistens als dünnes Röhrchen ausgebildet ist. Sie kann aber auch aus einem Stab bestehen, der an den Enden in axialer Richtung bis zu einer entsprechenden Tiefe ausgebolirt ist und dadurch zwei rohrartige Enden hat. Die Befestigung der Drehspule, des Drehmagneten od. dgl. auf der Achse kann mit bekannten Mitteln erreicht sein, die nicht zur Erfindung gehören.
- Bei einer Vorrichtung zur Befestigung des Spannbandes an dem beweglichen System eines Meßgerätes, bei welcher das Spannbandende um einen zu einem rohrartigen Teil am beweglichen System angeordneten Querstift geschlungen ist, ist eiTindungsgemäß das Spannbandende am beweglichen System durch ein pfeilartig zugespitztes Blech dadurch zentriert, daß die Biechspitze durch das Spannband in eine quer zum Querstift gelegene Offnung im rohrförmigen Teil gezogen wird. Dabei ragt das Blech, an welchem das Spannbandende befestigt ist, mit einer Zentrierzunge in die senkrecht zum Ouerstift vorgesehene () ffnung des rohrartigen Teiles hinein. Auch kann statt dessen das Blech, an welchem das Spannbandende befestigt ist, den rohrartigen Teil gabelförmig umfassen und in eine Einkerbung des rohrartigen Teiles parallel zum Ouerstift eingreifen. Der Querstift, der zur Befestigung des Spannbandes benutzt wird, kann so lang sein, daß er den rohrartigen Teil des beweglichen Systems nach beiden Seiten überragt und zugleich als Abfänger gegen Stöße in Richtung des Spannbandes wirksam ist. Mit Rücksicht auf diese letzte Ausführungsform erscheint es besonders zweckmäßig, die gleiche Befestigungsart an beiden Enden des rohrartigen Teiles des beweglichen Systems anzuwenden, damit das bewegliche System bei Stößen in Spannbandrichtung nach beiden Seiten abgefangen wird. wozu dann an beiden Enden des rohrartigen Teiles ein verlängerter Querstift vorzusehen ist.
- Die Befestigung des Spannbandes dadurch, daß das Spannband um einen Querstift in einem Rohrstück @ geschlungen und dann an einer vorbereiteten Lötfahne außerhalb des Rohrstückes angelötet wird, macht es notwe ; ndig, daB die Anlötung in der richtigen Lage, dicht an der Drehspule vorgenommen werden muß. Durch die Erfindung wird es möglich, diese Anlötung vor dem Zusammenbau des Instrumentes an dem losen Blechstück vorzunehmen und das Band erst danach durch das Röhrchen hindurchzuziehen. Das Blech zentriert sich dann von selbst durch seine Formgebung, Das Anlöten an dem Blech kann getrennt vom Meßwerk mittels entsprechender Schablonen nahezu zentriert erfolgen.
- Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen (Fig. 1 bis 4) erläutert.
- Fig. 1 stellt einen rohrartigen Teil des beweglichen Systems dar. Dieser Teil ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ein massiver Stab 1, der an den Enden jeweils mit einer axialen Bohrung 2 und 3 versehen ist. Diese Enden bilden also den rohrartigen Teil. Jedes Ende des Stabes 1 enthält einen Querstift 4 bzw. 5, die in diesem Beispiel um 90° gegeneinander versetzt sind, weil es zweckmäßig ist. daß die Bänder an den beiden Enden des rohrartigen Teiles oder der Achse 1 des beweglichen Systems verschiedene Winkelstellungen haben, so daß in einer Stellung das eine Band von der breiten Seite und das andere Band von der schmalen Kante aus gesehen wird. In axialer Richtung dicht neben den Ouerstiften 4 und 5 ist je eine Bohrung 6 und 7 vorgesehen. welche zu den Querstiften senkrecht steht.
- In diese Bohrungen werden die Spannbänder eingeführt und an in Fig. 2 dargestellten Blechen 8 befestigt, z. B. angelötet. Diese Anlötung muß unter genauer Ausrichtung des Spannbandes derart erfolgen, daß das Spannband genan in der Symmetrielinie dieses Blechkörpers liegt. Der Blochkörper 8 ist vorn mit einer Zentriernase 9 ausgestattet. Diese Zentriernase 9 paßt gerade in die Bohrung 6 oder 7 an dem rohrartigen Teil des beweglichen Systems hinein und ist nach hinten verbreitert. Durch die Befestigung des SpannLandes auf dem Blech 8 ist ein seitliches Verrutschen des Spannbandes auf dem Querstift 4 oder 5 verhindert. su dans die Spannbänder genau in der mité der Querstifte 4 und 5 aufliegen. An Stelle der Befestigungsart und Zentrierungsart mit Hilfe des Bleches 8 und der Zentrierzunge 9 kann auch eine andere Blechform 10 verwendet w-erden. Diese umschließt die Achs und den rohrartigen Körper 1 des beweglichen Systems genau passent durch die Öffnung seiner Gabelung. Außerdem ist der rohrartige Körper oder die Nchse 1 parallel zum Querstift 4 oder 5 eingescl5nitten oder eingekerbt, und die innere Kante 11 des Biechkörpers 10 legt sich in diesen Schnitt oder in diese Kerbe hinein. Auf diese Weise ist das Ende des Spannbandes, das an einem Blechkörper 10 befestigt ist, wiederum in einer definierten Lage genau gesichert und liegt mitten auf der Stiftlänge 5 oder 4.
- I) er Stift 4 oder 5 kann seitlich über die Dicte des rohrartigen Körpers oder der Achse 1 hinausragen.
- Diese Ouerstiftenden 4a und 4b können dann als Abfänger gegen axiale Stöße in Spannl} andrichtung dienen. wenn ein Rohr oder eine Öse 12 (Fig. 4) an dem Instrument fest angeordnet ist. welches eine axiale Bewegung der Achse oder des rohrartigen Teiles 1 durch die Verlängerungen 4a und 4b des Querstiftes verhindert. Die gleiche Anordnung kann auch am anderen Ende der Achse oder des rohrartigen Teiles l getroffen sein, so daß das bewegliche System gegen Stöße in Bandrichtung nach beiden Seiten zuverlässig abgefangen wird. In Fig. 4 sind die Bleche 8 mit der Zentrierzunge in einer Stellung gezeichnet, in welclier sie in die Bohrungen 6 und 7 noch nicht eingefiihrt sind. Nach Fertigstellung der Montage der Spannbänder sind die Bleche 8 mit der Zentrierzunge in die Bohrungen 6 und 7 einefiihrt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Befestigung des Spannbandes an dem beweglichen System eines Meßgerätes, bei welcher das Spannbandende um einen in einem rohrartigen Teil am beweglichen System angeordneten Querstift geschlungen ist. dadurch gekennzeichnet, daf das Spannbandende am beweglichen System durch ein pfeilartig zugespitztes Blech dadurcl zentriert wird. daß die Btechspitze durch das Spannband in eine quer zum Querstift gelegene Öffnung im rohrförmigen Teil gezogen wird.
- 2. Spannbandbefestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech, an welchem das Spannbandende befestigt ist. den rohrartigen Tei ! gabelförmig engpassend umfaßt.
- 3. Spannbandbefestigung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet. daß das Blech, an welcliem das Spannband befestigt ist. mit einer Zentrierzunge in die senkrecht zum Ouerstift vorgesehene Offnung des rohrartigen Teiles hineinragt.
- 4. Spannbandbefestigung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt durch den rohrartigen Teil des beweglichen Systems nach beiden Seiten über die Dicke des rohrartigen Teiles hinaus erlängert ist und als Abfänger gegen Stoße in richtung des Spannbandes dient.In Betracht gezogene Druckschriften : Schweizerische Patentschrift Nr. 232 655 : deutsche Auslegeschrift Nr. 1 003 350 ; Siemens-Zeitschrift. Band 27 (1953), Heft 3. S. 133.Bild 8.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1074867B true DE1074867B (de) | 1960-02-04 |
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ID=598829
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DENDAT1074867D Pending DE1074867B (de) | Vorrichtung zur Befestigung des Spannbandes an dem beweglichen System eines Meßgerätes |
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Citations (2)
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---|---|---|---|---|
CH232655A (de) * | 1941-11-19 | 1944-06-15 | Licentia Gmbh | Elektrisches Drehspulinstrument. |
DE1003350B (de) * | 1952-02-28 | 1957-02-28 | Siemens Ag | Drehspulmesswerk mit Spannbandaufhaengung des die Drehspule tragenden Raehmchens |
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- DE DENDAT1074867D patent/DE1074867B/de active Pending
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---|---|---|---|---|
CH232655A (de) * | 1941-11-19 | 1944-06-15 | Licentia Gmbh | Elektrisches Drehspulinstrument. |
DE1003350B (de) * | 1952-02-28 | 1957-02-28 | Siemens Ag | Drehspulmesswerk mit Spannbandaufhaengung des die Drehspule tragenden Raehmchens |
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