DE1073049B - Anordnung zur Temperaturkompensation von Ferritbauteilen der Mikrowellentechnik - Google Patents
Anordnung zur Temperaturkompensation von Ferritbauteilen der MikrowellentechnikInfo
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- DE1073049B DE1073049B DENDAT1073049D DE1073049DA DE1073049B DE 1073049 B DE1073049 B DE 1073049B DE NDAT1073049 D DENDAT1073049 D DE NDAT1073049D DE 1073049D A DE1073049D A DE 1073049DA DE 1073049 B DE1073049 B DE 1073049B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P1/00—Auxiliary devices
- H01P1/18—Phase-shifters
- H01P1/19—Phase-shifters using a ferromagnetic device
Landscapes
- Non-Reversible Transmitting Devices (AREA)
- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
- Soft Magnetic Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Kompensation des Temperaturganges von Ferritbauteilen
der Mikrowellentechnik.
Es ist bekannt, daß die gyromagnetischen Eigenschaften
von Ferriten im allgemeinen stark temperaturabhängig sind. Zur Kompensation dieses unerwünschten
Effektes hat man bisher bei Ferritisolatoren und Ferritphasenschiebern die angelegte äußere Feldstärke
und das Seitenverhältnis der Ferritstreifen so gewählt, daß die Anordnung von der Temperatur unabhängig
wurde. Ist man an ein bestimmtes Ferritmaterial und an vorgegebene geometrische Abmessungen des
Ferrites gebunden, so liegt das äußere Feld fest. In vielen Anwendungsfällen muß nun das äußere Magnetfeld
leider so gewählt werden, daß die Temperaturkompensation verlorengeht. Dies ist z. B. der Fall bei
Radaranlagen großer Leistung. Hier würde die für die Kompensation erforderliche äußere Feldstärke so
große Verluste in den Ferriten ergeben, daß die Anordnung unbrauchbar würde.
Die Erfindung ermöglicht es nun, auch in diesen Fällen eine Temperaturkompensation zu erzielen.
Ausgehend von einer Anordnung der Mikrowellentechnik, bei welcher die für eine Kompensation des
Temperaturganges eines hierbei verwendeten ersten Ferritkörpers erforderliche äußere Magnetfeldstärke
und das erforderliche Seitenverhältnis des Ferritkörpers nicht vorhanden sind, wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, zusätzlich zu dem ersten Ferritkörper mindestens einen zweiten Ferritkörper anzubringen,
dessen Seitenverhältnis so gewählt ist, daß der Temperaturgang der ganzen Ferritanordnung gerade kompensiert
wird.
An Hand eines nichtreziproken Ferritphasenschiebers soll dies kurz erläutert werden. In der Zeichnung
ist die Phasenverschiebung α eines solchen Mikrowellenbauteiles mit einem Ferritstreifen vorgegebenen
Seitenverhältnisses als Funktion der äußeren Feldstärke Ha aufgetragen. Parameter ist die Temperatur.
Die Kurve I ist bei 80° C und die Kurve II bei 20° C aufgenommen. Beide Kurven schneiden sich im
PunktüT. Hier besitzt die Feldstärke Ha gerade den
für die Kompensation erforderlichen Wert. Muß aus irgendwelchen Gründen eine andere Feldstärke gewählt
werden, beispielsweise F1, so herrscht keine Kompensation. Dies läßt sich jedoch gemäß der Erfindung
durch einen weiteren Ferritstreifen geeigneter Abmessungen erzwingen. Wie man der Zeichnung entnimmt,
steigt die Phasenverschiebung unterhalb der Kompensationsfeldstärke F0 mit wachsender Temperatur
an, oberhalb von F0 jedoch fällt sie. Der zusätzliche
Ferritstreifen erhält deshalb ein solches Seitenverhältnis, daß er einen gegenläufigen Temperarturgang
besitzt. Damit bleibt die Gesamtphasen-Anordnung zur Temperaturkompensation
von Ferritbauteilen
der Mikrowellentechnik
der Mikrowellentechnik
Anmelder:
ίο Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Erich Pivit, Backnang (Wütt),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
verschiebung der Anordnung konstant, also temperaturunabhängig. Diese Art der Kompensation beruht also
auf der Verwendung zweier Ferritstreifen, die beide nicht bei der Kompensationsfeldstärke F0 betrieben
werden. Der erste Ferritstreifen müßte bei dem vorgegebenen Seitenverhältnis bei der Feldstärke F0 betrieben
werden. Der zusätzlich eingeführte Ferritstreifen hat bei seinem Seitenverhältnis bei der FeIdstärke
F2 die kompensierende Wirkung. Jeder Ferritstreifen
für sich betrachtet ergibt keine Temperaturkompensation der Anordnung, da die eingestellte
Feldstärke F1 ist. Das Seitenverhältnis des zusätzlichen
Streifens ist jedoch erfindungsgemäß so gewählt, daß die Temperaturabweichungen +A und —A
der Anordnung sich bei der eingestellten Feldstärke F1 gerade kompensieren.
Die erfindungsgemäße Kompensation läßt sich natürlich auch so erreichen, daß der zusätzliche
Ferritstreifen durch zwei oder mehrere Streifen ersetzt wird, welche zusammen den Temperaturgang des
ersten Streifens kompensieren.
Die Erfindung kann Anwendung finden bei Ferritisolatoren, nichtreziproken Phasenschiebern und Resonatoren,
bei denen eine Frequenzänderung durch Variieren einer Feldstärke erreicht wird, die auf einen
im Resonator angebrachten Ferritstreifen einwirkt.
Claims (4)
1. Temperaturkompensierte Anordnung der Mikrowellentechnik, bei welcher die für eine Kompensation
des Temperaturganges eines ersten Ferritkörpers erforderliche äußere Magnetfeldstärke
und das erforderliche Seitenverhältnis des
909 709/338
Ferritkörpers nicht vorhanden ist, dadurch gekeimt
zeichnet, daß zusätzlich zu dem ersten Ferritkörper mindestens ein zweiter Ferritkörper angebracht
wird, dessen Seitenverhältnis so gewählt ist, daß der Temperaturgang der ganzen Ferritanordnung
kompensiert wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Verwendung findet in nichtreziproken Ferritphasenschiebern.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Ferritisolatoren Anwendung
findet.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei Resonatoren Verwendung
findet, die durch Änderung einer von außen angelegten Feldstärke abgestimmt werden, welche auf
einen innerhalb des Resonators angeordneten Ferritkörper einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET0017028 | 1959-07-31 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1073049B true DE1073049B (de) | 1960-01-14 |
Family
ID=7548437
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1073049D Pending DE1073049B (de) | 1959-07-31 | Anordnung zur Temperaturkompensation von Ferritbauteilen der Mikrowellentechnik |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH386502A (de) |
DE (1) | DE1073049B (de) |
FR (1) | FR1262249A (de) |
GB (1) | GB903537A (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1130020B (de) * | 1960-03-12 | 1962-05-24 | Telefunken Patent | Anordnung zur Temperaturkompensation der gyromagnetischen Eigenschaften von Ferritscheiben fuer elektromagnetische Wellen |
US3273082A (en) * | 1962-12-12 | 1966-09-13 | Lignes Telegraph Telephon | Temperature compensated reciprocal ferrite phase shifter |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2315177A1 (fr) * | 1975-06-16 | 1977-01-14 | Lignes Telegraph Telephon | Perfectionnements aux isolateurs a resonance pour uhf |
-
0
- DE DENDAT1073049D patent/DE1073049B/de active Pending
-
1960
- 1960-06-29 CH CH736060A patent/CH386502A/de unknown
- 1960-07-01 GB GB23087/60A patent/GB903537A/en not_active Expired
- 1960-07-08 FR FR832388A patent/FR1262249A/fr not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1130020B (de) * | 1960-03-12 | 1962-05-24 | Telefunken Patent | Anordnung zur Temperaturkompensation der gyromagnetischen Eigenschaften von Ferritscheiben fuer elektromagnetische Wellen |
US3273082A (en) * | 1962-12-12 | 1966-09-13 | Lignes Telegraph Telephon | Temperature compensated reciprocal ferrite phase shifter |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1262249A (fr) | 1961-05-26 |
CH386502A (de) | 1965-01-15 |
GB903537A (en) | 1962-08-15 |
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