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DE1069171B - Atomkraf ^lokomotive mit Turbinenantrieb - Google Patents

Atomkraf ^lokomotive mit Turbinenantrieb

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Publication number
DE1069171B
DE1069171B DENDAT1069171D DE1069171DA DE1069171B DE 1069171 B DE1069171 B DE 1069171B DE NDAT1069171 D DENDAT1069171 D DE NDAT1069171D DE 1069171D A DE1069171D A DE 1069171DA DE 1069171 B DE1069171 B DE 1069171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nuclear power
gas
power locomotive
nuclear
locomotive according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069171D
Other languages
English (en)
Inventor
Mürachen-Pasing und Dipl.-Ing. Johannes Pfeifer München Dr.-Ing. Nikolaus Goßl1
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Publication date
Publication of DE1069171B publication Critical patent/DE1069171B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Atomkraftlokomotive mit Turbinenantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Atomkraftlokomotive mit Turbinenantrieb und einem von dessen gasförmigen Betriebsmittel gekühlten Kernreaktor. Nach einem bekannten Vorschlag ist dabei ein Kernreaktor vorgesehen, in dem eine Uranlösung aufgespalten wird, wobei die frei werdende Wärme über ein Kühlmittel einem Wärmeaustauscher für die Dampferzeugung zugeführt wird. Der Dampf strömt vom Wärmeaustauscher zu einer Dampfturbine, die mit einem Generator für die elektrische Stromerzeugung gekuppelt ist. Der Antrieb der einzelnen Treibradsätze erfolgt in bekannter Weise über elektrische Fahrmotoren, die von dem elektrischen Generator gespeist werden. Die Radsätze sind in vier dreiachsigen und einem zweiachsigen Drehgestell gelagert. Je zwei dreiachsige Drehgestelle sind durch eine Brücke verbunden, auf deren Mitte ein den Kernreaktor und Teile der Maschinenanlagen aufnehmender Brückenträger aufliegt. Nach diesem Vorschlag soll die Lokomotive eine Länge von fast 49 m und ein Gewicht von etwa 327 t bei einem Achsdruck von 23 t aufweisen, wobei weit über die Hälfte des Gesamtgewichtes auf den Kernreaktor und hierbei insbesondere auf dessen primären und sekundären Strahlungsschutz entfällt. Für europäische Verhältnisse ist sowohl das Gewicht als auch die Länge einer solchen Atomkraftlokomotive viel zu groß.
  • Bei einem anderen bekannten Vorschlag einer Atomkraftlokomotive mit elektrischer Kraftübertragung auf die Treibachsen ist zwar der Wärmeaustauscher durch Verwenden des gasförmigen Betriebsmediums zum unmittelbaren Kühlen des Kernreaktors vermieden worden. Es ist jedoch im Kreislauf des Betriebsmediums ein Kühler vorgesehen, so daß keine Gewichts- oder Platzersparnis eintreten wird, zumal die gesamte Anlage mit einem Strahlungsschutz versehen sein muß.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Atomkraftlokomotive zu schaffen, die ein wesentlich kleineres Baugewicht und eine erheblich kleinere Lokomotivlänge als die bereits vorgeschlagenen Atomkraftlokomotiven aufweist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß das Betriebsmittel in an sich bekannter Weise ein den Kernreaktor kühlendes Edelgas oder Gas mit Edelgaseigenschaften ist, das im Kreislauf über die Hilfsmaschinen und mindestens zwei gleichartige Gasturbinenanlagen geführt ist, von denen in an sich bekannter Weise die eine, in Fahrtrichtung gesehen, vor und die andere hinter dem Kernreaktor angeordnet ist.
  • Edelgasgekühlte Kernreaktoren sind für Schiffsantriebe mit Gasturbinen bekanntgeworden. Schiffsantriebe sind im Gegensatz zu Lokomotivantrieben im Hinblick auf die langen ununterbrochenen Betriebszeiten stets wesentlich schwerer und stärker ausgebildet. Sie können dies auch ohne weiteres sein, da Beschränkungen durch Achsdruck, Lichtraumprofil, Länge u. dgl. nicht vorliegen. Durch diese bekannten Schiffsantriebe wird daher eine Lösung der Erfindungsaufgabe nicht ohne weiteres nahegelegt.
  • Schließlich ist es bei einer Gasturbinenlokomotive mit Freikolbengaserzeugern auch noch bekanntgeworden, die beiden Radsätze eines Drehgestells durch jeweils eine Gasturbine anzutreiben. Eine Gasturbine ist dabei als Hochdruck- und die andere als Niederdruckgasturbine ausgebildet und jeweils im Bereich des anzutreibendenden Drehgestells angeordnet, so daß eine Gasturbine in Fahrtrichtung vor und die andere hinter dem Freikolbengaserzeuger liegt. Da es sich hierbei um eine Lokomotive verhältnismäßig kleiner Leistung handelt ist auch nur eine Gasturbinenanlage vorgesehen, so daß die Verhältnisse nicht unmittelbar auf Atomkraftlokomotiven, die betriebsbedingt große Leistungen aufweisen müssen, übertragen werden können.
  • Durch die gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Maßnahmen wird insofern eine vorteilhafte Lösung der Erfindungsaufgabe erzielt, als infolge der Verwendung eines durch ein Edelgas oder Gas mit Edelgaseigenschaften gekühlten Kernreaktors der Sekundärstrahlungsschutz in Fortfall kommt, wodurch eine ganz erhebliche Gewichtsersparnis erzielt wird. Gleichzeitig wird aber eine weitere Gewichtsersparnis noch durch die Verwendung von Gasturbinen ermöglicht, da hierdurch die Kondensatoranlage für die Dampfturbine vermieden wird. Durch den Fortfall der großen Kondensatoranlage ergibt sich außerdem noch die angestrebte wesentliche Verkürzung der Lokomotive. Die .Lokomotive kann nunmehr symmetrisch zur Quermittelebene gestaltet werden, so daß gleich gute Fahreigenschaften in beiden Fahrtrichtungen erzielt und durch die Verwendung gleicher Teile eine vereinfachte Herstellung mit geringeren Kosten gewährleistet werden. Die Kraftübertragung auf die Triebräder kann dabei auf beliebige Art, z. B. elektrisch erfolgen. Eine weitere Gewichtsverminderung ist jedoch gemäß der Erfindung noch dadurch möglich, daß eine mechanische oder mechanisch-hydraulische, gegebenenfalls auch eine rein hydraulische Kraftübertragung vorgesehen wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb.1 einen lotrechten Längsschnitt durch eine Atomkraftlokomotiv e und Abb.2 die Draufsicht auf die Lokomotive gemäß Abb. 1.
  • Das Ausführungsbeispiel einer Atomkraftlokomotive gemäß den Abb. 1 und 2 besteht im wesentlichen aus zwei etwa gleichartigen und symmetrisch zur lotrechten Quermittelebene y der Lokomotive angeordneten Lokomotivteilen 1 und 2 mit je einer Achsanordnung BB, auf deren Brückenmitten die Enden 3 eines Brückenträgers 4 für einen Kernreaktor 5 und 6 und zwei in Fahrtrichtung vor und hinter dem Kernreaktor 5 und 6 angeordnete gleichartige Gasturbinenanlagen abgestützt sind.
  • Der Kernreaktor 5 und 6 ist symmetrisch zur lotrechten Quermittelebene y im Brückenträger 4 gelagert und lediglich von einem Primärschutzmante17 umschlossen, um ein Austreten der radioaktiven Strahlen zu verhindern. Die Uranstäbe 8 des Kernreaktors 5 und 6 sind gasgekühlt, wofür nicht radioaktiv werdende Edelgase, z. B. Helium oder Gase mit edelgasähnlichen Eigenschaften, vorgesehen werden, um zur Gewichtsverminderung den sekundären Strahlungsschutz in Fortfall zu bringen. Der Kernreaktor ist in einer lotrechten Längsebene durch eine Trennwand 9 in zwei Teile 5 und 6 leistungsmäßig getrennt, von denen jeder eine Gaszuführungsöffnung 10 und eine Gasabführungsöffnung 11 aufweist. Zum Gewährleisten der notwendigen Sicherheit und zum Regeln des Spaltungsvorganges ist der Kernreaktor 5 und 6 mit nicht dargestellten verstellbaren Bremsstäben und einer Hilfskühlanlage versehen. Die Hilfskühlanlage besteht aus einer Gasturbine 12 und einem Verdichter 13. Die Gasturbine dient gleichzeitig als Antriebsmaschine für einen elektrischen Generator 14 zur Versorgung der Atomlokomotive finit elektrischer Energie. Mittels des elektrischen Generators 14 werden auch die Hochdruckturbinen 15 mit Verdichtern 16 und 17 der Gasturbinenanlagen über mit ihnen verbundene, abschaltbare Anlasserniotoren 18 hochgefahren. Die Hilfskühlanlage ist so mit den Kernreaktorteilen 5 und 6 verbunden, daß wahlweise ein Teil 5 oder 6 oder beide Teile 5 und 6 des Kernreaktors mit der Hilfskühlanlage verbunden «-erden können. Eine weitere Regelmöglichkeit für den Kernreaktor 5 und 6 ist dadurch gegeben, daß die Uranstäbe 8 verstellbar eingebaut sind, so daß die Durchströmgeschwindigkeit des Kühlgases und damit die Wärmeabfuhr geregelt werden kann.
  • jeder Teil 5 und 6 des Kernreaktors ist mit seiner Gasabführungsöffnung 11 über eine Rohrleitung 19 mit dem Düsenteil einer Hochdruckgasturbine 15 verbunden, die zum Antrieb eines Hochdruckverdichters 17 und eines Niederdruckverdichters 16 vorgesehen ist. Hierbei ist jede Hochdruckgasturbine 15 unmittelbar über eine Kupplung entweder mit dem Hochdruckverdichter 17 oder mit dem Niederdruckverdichter 16 verbunden, während die beiden Verdichter 16 und 17 unter sich über ein Getriebe 20 gekuppelt und nebeneinander im Brückenträger 4 gelagert sind. Der Ausströmteil jeder Hochdruckgasturbine 15 ist über eine Rohrleitung 21 mit dem Einströmteil einer Niederdruckturbine 22 verbunden, die jeweils zum Antrieb eines Lokomotivteiles 1 oder 2 vorgesehen ist. Vom Ausströmende jeder Niederdruckturbine 22 wird das entspannte Gas über eine weitere Rohrleitung 23 dem Ansaugstutzen des Niederdruckverdichters 16 zugeführt, von dem aus das Gas zu dem Hochdruckverdichter 17 strömt. In der Verbindungsleitung zwischen dem Hochdruckverdichter 17 und dem Niederdruckverdichter 16 kann zur Verminderung des Kraftbedarfes des Hochdruckverdichters 17 ein Zwischenkühler 24 vorgesehen werden. Die Druckseite jedes Hochdruckverdichters 17 ist über eine Rohrleitung 25 an der Gaszuführungsöffnung 10 eines Teiles 5 oder 6 des Kernreaktors angeschlossen, dessen Gasausströmöffnung 11 mit der Hochdruckturbine 15 der anderen Gasturbinenanlage verbunden ist.
  • Die Gaszuführungsöffnungen 10 und die Gasabführungsöffnungen 11 beider Kernreaktorteile 5 und 6 sind über je eine absperrbare Rohrleitung 26 miteinander verbunden, so daß jede Gasturbinenanlage bei entsprechender Stellung ihrer Steuerungsorgane und der Ventile der absperrenden Rohrleitungen 26 mit jedem Kernreaktorteil5 oder 6 allein verbunden und somit bei Fahrten mit Teillast immer nur eine Gasturbinenanlage betrieben werden kann. Damit wird ein günstigerer Teillast-Wirkungsgrad der Lokomotive erzielt, da in diesem Fall immer eine Gasturbinenanlage mit höherer Last gefahren werden kann, als wenn beide Anlagen in Betrieb sind. Auch bei Störungen in einer Gasturbinenanlage kann immer noch mit der anderen gefahren und dieser im Notfalle die gesamte Leistung des Kernreaktors 5 und 6 zugeführt werden.
  • In dem Gaskreislauf der Atomkraftlokomotive muß stets eine bestimmte Menge Gas vorhanden sein, um ein einwandfreies Arbeiten der Gasturbinenanlagen und des Kernreaktors 5 und 6 zu gewährleisten. Da Gasverluste nicht ganz zu vermeiden sind, ist in einem oder in beiden Lokomotivteilen 1 und 2 eine Gasflaschenbatterie 27 vorgesehen, in welcher Kühlgas unter Druck gespeichert ist. jede Gasflaschen -batterie 27 ist mit einem vom Druck im Gaskreislauf abhängigen Ventil 28 versehen, über das dem Gaskreislauf jeweils die fehlende Gasmenge zugeführt wird.
  • Zur Heizung von angehängten Reisezugwagen ist im Lokomotivteil 2 oder in einem Teil des Brückenträgers 4 ein als Wärmeaustauscher ausgebildeter Heizkessel 29 vorgesehen, dem ein Teilstrom des heißen Reaktorgases zugeführt werden kann, das dann den notwendigen Heizdampf im Heizkessel 29 erzeugt. Da der Heizkessel 29 parallel zu einer Gasturbinenanlage geschaltet wird, kann dem ungleichen Wärmebedarf der beiden Lokomotivteile 1 und 2 durch entsprechende unsymmetrische Aufteilung des Kernreaktors 5 und 6 Rechnung getragen werden.
  • Der Antrieb der einzelnen Radsätze 30 der Lokomotivteile 1 und 2 kann in bekannter Weise auf elektrischem Wege erfolgen, wobei jeder Radsatz 30 mit einem Fahrmotor versehen ist, die von mit den Niederdruckturbinen 22 gekuppelten Generatoren gespeist werden.
  • Um jedoch eine weitere Gewichtsverminderung zu erzielen, ist es von Vorteil, die Kraftübertragung mechanisch-hydraulisch auszubilden. Dazu ist die Niederdruckturbine 22 jedes Lokomotivteiles 1 und 2 symmetrisch zu dessen lotrechter Quermittelebene Z in Fahrzeuglängsrichtung angeordnet und mit doppelseitigem Abtrieb versehen. An jedem Abtriebsende der Welle jeder Niederdruckturbine 22 ist eine Gelenkwelle 31 oder eine Welle mit elastischen Kupplungen angelenkt, deren freies Ende mit der Antriebswelle eines Getriebes 32 verbunden ist. Jedes Getriebe 32 ist oberhalb des zugehörigen Drehgestells 33 fest in der Brücke 34 gelagert. Jedes Getriebe 32 ist als Geschwindigkeitswechselgetriebe ausgebildet und vorteilhaft als mehrstufiges Zahnradgetriebe mit Flüssigkeitskupplungen vorgesehen, wobei die einzelnen Geschwindigkeitsstufen durch Füllen der entsprechenden Flüssigkeitskreisläufe eingeschaltet werden. Die Abtriebswelle jedes Getriebes 32 ist jeweils symmetrisch zur lotrechten Quermittelebene jedes Drehgestells 33 angeordnet und über zwei etwa in Fahrtrichtung angeordnete Gelenkwellen 35 mit den Achsgetrieben 36 der Drehgestellradsätze 30 verbunden.
  • Die Drehgestelle 33 sind je nach dem zulässigen Achsdruck zwei oder dreiachsig ausgebildet. Die Anlenkung zweier zu einem Lokomotivteil 1 oder 2 gehöriger Drehgestelle 33 an der Brücke 34 des Lokomotivteiles 1 oder 2 erfolgt vorteilhaft über eine bekannte drehzapfenlose Drehgestellführung, um möglichst unbehindert in der Ausbildung und Anordnung der Getriebe 32 und 36 zu sein. Selbstverständlich können auch andere Drehgestellführungen vorgesehen werden.
  • Jeder aus zwei Drehgestellen 33, einer darauf abgestützten Brücke 34 und dem zugehörigen Aufbau bestehende Lokomotivteil 1 und 2 weist an seinem dem Kernreaktor 5 und 6 abgekehrten Ende einen Führerstand 37 auf, während das andere Ende gegenüber dem Aufbau des Brückenträgers 4 durch eine bewegliche Verbindung, z. B. einen Faltenbalg, abgedeckt ist.
  • Der Brückenträger 4 stützt sich jeweils an einem Ende 3 über eine Drehpfanne 38 auf der Mitte der Brücke 34 des zugehörigen Lokomotivteiles l und 2 ab, so daß beide Lokomotivteile l und 2 durch den Brückenträger 4 zu einer Einheit verbunden werden.
  • Der Kernreaktor 5 und 6 mit seinem Schutzmantel 7 ist vorteilhaft auf im Brückenträger 4 quer zur Fahrtrichtung angeordneten Schienen 39 gelagert und gegen Verschieben gesichert. Nach Lösen der Sicherungen und der Leitungen 19 und 25 für die Gasturbinenanlagen kann er seitlich herausgefahren werden, um notwendige Reparaturen, eine Erneuerung der Uranstäbe 8 und Kontrollen ohne Schwierigkeiten vornehmen zu können.
  • An Stelle einer einzigen Niederdruckgasturbine 22 zum Antrieb zweier Drehgestelle 33 können selbstverständlich auch zwei Niederdruckturbinen je Lokomotivteil 1 und 2 vorgesehen werden, von denen dann jede über ein Getriebe 32 die Achsgetriebe 36 der Radsätze 30 eines Drehgestelles 33 antreibt. Für die dreiachsigen Drehgestelle kann sowohl die Achsanordnung C als auch die Achsanordnung A 1 A vorgesehen werden.
  • Die Ansprüche 3 bis 5, 7, 9 und 12 sind reine Unteransprüche und gelten nur in Verbindung mit Anspruch 1.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Atomkraftlokomotive mit Turbinenantrieb und einem von dessen gasförmigen Betriebsmittel gekühlten Kernreaktor, dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebsmittel in an sich bekannter Weise ein den Kernreaktor kühlendes Edelgas oder Gas mit Edelgaseigenschaften ist, das im Kreislauf über die Hilfsmaschinen und mindestens zwei gleichartige Gasturbinenanlagen geführt ist, von denen in an sich bekannter Weise die eine, in Fahrtrichtung gesehen, vor und die andere hinter dem Kernreaktor angeordnet ist.
  2. 2. Atomkraftlokomotive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernreaktor leistungsmäßig unterteilt ist und die beiden Reaktorteile (5 und 6) vom Kühlgas im gegenläufigen Sinne durchströmt sind.
  3. 3. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gasturbinenanlage aus einer Hochdruckgasturbine (15) zum Antrieb eines Hochdruckverdichters (17) sowie eines Niederdruckverdichters (16) und mindestens einer Niederdruckturbine (22) zum Antrieb der Treibradsätze (30) besteht.
  4. 4. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernreaktor (5 und 6) und die beiden Gasturbinenanlagen in einem gemeinsamen Brückenträger (4) gelagert sind.
  5. 5. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstützen der Enden (3) des Brückenträgers (4) zwei gleichartig ausgebildete Lokomotivteile (1 und 2) vorgesehen sind, von denen jeder Lokomotivteil aus zwei durch eine Brücke (34) verbundenen Drehgestellen (33) besteht.
  6. 6. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer einzigen Niederdruckturbine (22) je Gasturbinenanlage jede Niederdruckgasturbine beidseitigen Abtrieb aufweist und über Gelenkwellen (31) mit in der jeweiligen Brücke (34) etwa in Drehgestellmitte gelagerten Getrieben (32) verbunden ist, die, wie bekannt, ebenfalls über Gelenkwellen (35) mit den Achsgetrieben (36) der Radsätze (30) des zugehörigen Drehgestelles (33) gekuppelt sind.
  7. 7. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe (32) mehrere unter Last über hydraulische Flüssigkeitskupplungen schaltbare Geschwindigkeitsstufen aufweisen. B. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ergänzen des Kühlmittels für den Kernreaktor (5 und 6) mindestens in einem Gasturbinenkreislauf eine Gasflaschenbatterie (27) mit einem vom Druck des Kreislaufes gesteuerten Ventil (28) vorgesehen ist. 9. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernreaktor (5 und 6) mit seinem Schutzmantel (7) quer zur Fahrtrichtung aus dem Brückenträger (4) herausfahrbar ausgebildet ist. 10. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in mindestens einem Kreislauf des vom Kernreaktor (5 und 6) erhitzten Kühlmittels ein Wärmeaustauscher (Heizkessel 29) zum Erzeugen von Heizdampf für die Zugheizung vorgesehen ist. 11. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Niederdruckverdichter (16) und dem Hochdruckverdichter (17) in bekannter Weise ein Zwischenkühler (24) vorgesehen ist. 12. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hochdruckverdichter (17) zum zugehörigen Niederdruckverdichter (16) parallelachsig angeordnet und mit diesem über ein Getriebe (20) verbunden ist. 13. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die leistungsmäßige Teilung des Kernreaktors (5 und 6) unsymmetrisch ausgebildet ist. 14. Atomkraftlokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasabführungsöffnungen (11) und/oder die Gaszuführungsöffnungen (10) der beiden Reaktorteile (5 und 6) über je eine absperrbare Rohrleitung (26) untereinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 800 925, 900 892, 928 140; Deutsche Patentanmeldung M 1439411/20b, (bekanntgemacht am 22. 4. 1954) ; schweizerische Patentschriften Nr. 206 077, 19 580; USA.-Patentschrift Nr. 2 695 497; »Eisenbahntechnische Rundschau«, 1953, S.279; »Technische Rundschau« vom 20. August 1954, S. 3 und vom 15. 4. 1954, S. 13; »Brown-Boverie-Mitteilungen«, Mai/Juni 1953,. S. 159; »The Oil Engine and Gas Turbine«, Januar 1958,. S. 358; »Railway Locomotives and Cars«, Juli 19'55, S. 38.
DENDAT1069171D Atomkraf ^lokomotive mit Turbinenantrieb Pending DE1069171B (de)

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Citations (6)

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