DE1068808B - Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lern - Google Patents
Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lernInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/005—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
- H02H9/007—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
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Description
DEUTSCHES
kl. 21 e 33
INTERNAT. KL. G Ol Γ
PATENTAMT
S61097VIIIc/21e
ANMELDETAG: 22. DEZEMBER 1958
BEKANNTMACHUNG
DEB ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. NOVEMBER 1959
DEB ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. NOVEMBER 1959
Zur Vermeidung bzw. Dämpfung von Kippschwingungen bei Wandlern ist es bekannt, so abgestimmte
und damit frequenzabhängige Schaltelemente zu verwenden, daß diese für, die Betriebsfrequenz eine zu
vernachlässigende Bürde des Wandlers und unter- oder oberhalb der Betriebsfrequenz eine erhebliche
Dämpfung darstellen. Mit zunehmender Dämpfung ergibt sich allerdings eine nicht mehr zu vernachlässigende
Verfälschung des Übersetzungsverhältnisses infolge der Änderung desselben für die dritte, fünfte
usw. Oberwelle, was auch durch teilweise angewendete Kompensationsschaltungen nicht ausreichend berichtigt
werden kann.
Weiterhin ist es bekannt, zur Lösung der obigen Aufgabe Induktivitäten mit einem scharfen Knick in
der Magnetisierungskennlinie zu verwenden, die im Nennbetrieb im geraden Teil der Kennlinie arbeiten,
also für den Wandler keine wesentliche Bürde darstellen, dagegen bei den bei Kippschwingungen auftretenden
Überspannungen auf Grund ihres Sättigungsverhaltens als zusätzliche Belastung wirken. Zur
Kompensation der Stromaufnahme einer solchen Induktivität im Nennbetrieb hat man zu dieser einen
Kondensator parallel geschaltet.
Die Erfindung geht einen anderen Weg, der weitestgehende Frequenzunabhängigkeit gewährleistet. Sie
beruht auf dem Gedanken, das verschiedene Verhalten zweier Induktivitäten, z. B. der Resonanzdrossel und
des induktiven Spannungswandlers, im Überspannungsbereich zur Erzielung einer wirksamen Zusatzbürde
auszunutzen.
Die Schutzanordnung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch den den induktiven
Wandler durchfließenden Strom magnetisierbare Eisenwege, die zwei gegeneinandergeschaltete \¥icklungen
aufweisen, vorgesehen sind, z. B. zwei Schenkelkerne oder ein Mantelkern des induktiven Wandlerteils
bzw. einer im Zwischenkreis eines kapazitiven Wandlers liegenden Drossel (z.B. Resonanzdrossel),
und daß für diese Eisenwege Magnetmaterial mit derart voneinander verschiedenen magnetischen Eigenschaften
gewählt und/oder Luftspalte bzw. magnetische Nebenschlüsse derart angeordnet sind, daß erst bei
Überspannungen, die den etwa 1,2fachen Wert der
Nennspannung überschreiten, zwischen den beiden Wicklungen eine Differenzspannung entsteht, die zusammen
mit dem Widerstand der gegeneinandergeschalteten Wicklungen eine zusätzliche Bürde für
den Wandler ergibt.
In der Fig. 1 sind zur Erläuterung der Schutzanordnung gemäß der Erfindung zwei Kerne, nämlich
K1 und K2, gezeigt, die mittels der Primärwicklung
P des induktiven Wandlers Spw magnetisiert werden;
der Wicklung 5" wird die Sekundärspannung für Schutzanordnung
gegen bei Kippschwingungen auftretende Überspannungen in Spannungswandlern,
insbesondere kapazitiven
Spannungswandlern
Anmelder: Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Hans Klingler, Hamburg, ist als Erfinder genannt worden
die Bürde B entnommen. Die Kerne K1 und K2 sind in
ihren magnetischen Daten so gewählt, daß ihr Verhalten bis zur etwa l,2fachen Nennspannung (Un)
nahezu gleich ist. Dieses magnetische Verhalten läßt sich dadurch erreichen, daß für die beiden Kerne verschiedene
Magnetmaterialien verwendet werden oder/ und durch die Anordnung von Luftspalten oder anderen
magnetischen Nebenschlüssen die gewünschte Charakteristik erreicht wird. Eine zusätzliche Beeinflussung
ist auch durch Verwendung einer zusätzlichen spannungs-, strom- oder frequenzabhängigen Bürde
in einem der Kreise möglich.
In der Fig. 2 ist der Verlauf der magnetischen Induktion B1 und B2 der beiden Kerne in Abhängigkeit
vom Magnetisierungsstrom I μ durch gestrichelte Kurven dargestellt.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, sind auf die Kerne K1 und K2 die Wicklungen W1 und W2 aufgebracht,
die so bemessen sind, daß bei ihrer Gegeneinanderschaltung gemäß den beiden ausgezogenen Kurven
U1 und U2 in Fig. 2 keine Differenzspannung im
Nennbetrieb (— l,2fach Un) auftritt. Kleine nicht zu
vermeidende Flußdifferenzen bzw. daraus resultierende Spannungsdifferenzen sind durch zwei gegeneinandergeschaltete
Gleichrichter wirkungslos gemacht. Wie weiterhin aus der Fig. 2 zu ersehen ist, entsteht im
Überspannungsbereich zwischen den beiden Wicklungen W1 und W2 eine Differenzspannung, durch die zusammen
mit dem Widerstand der gegeneinandergeschalteten Wicklungen eine zusätzliche Bürde zum
Schutz gegen bei Kippschwingungen auf tretende Überspannungen gegeben ist. Diese eben im Prinzip an
Hand der Fig. 1 geschilderte Schutzanordnung kann
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bei kapazitiven Spannungswandlern in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise zum Einsatz kommen. Für
den an den kapazitiven Spannungsteiler angeschlossenen induktiven Wandler im Zwischenkreis ist ein
Mantelkern verwendet, dessen Mittelschenkel die Primärwicklung P und die Sekundärwicklung 6' trägt,
während die beiden gegeneinandergeschalteten Wicklungen W1 und W2 auf je einem Außenschenkel aufgebracht
sind. Der eine Außenschenkel weist einen Luftspalt auf, wodurch das gewünschte verschiedene
magnetische Verhalten erzielt ist. Die gleiche Wirkung wird auch dann erreicht, wenn z. B. zwei Schenkelkerne,
einer mit und einer ohne Luftspalt, verwendet werden.
Die Schutzanordnung gemäß der Erfindung kann auch gemäß der Fig. 4 ausgebildet sein. Hier ist die
Resonanzdrossel Dr mit zwei Kernen verschiedenen magnetischen Verhaltens (z. B. mit und ohne Luftspalt)
ausgerüstet. Auf diese Kerne sind die beiden Wicklungen W1 und W% aufgebracht. Beide Wicklungen
sind auch hier gegeneinandergeschaltet, wobei im Nennbereich die Resonanzdrossel Dr lediglich als
Drossel wirkt, während sie im Überspannungsbereich als transformatorische Belastung wirksam ist. Selbstverständlich
könnte man auch die Resonanzdrossel Dr mit einem Mantelkern ausrüsten, dessen einer Schenkel
einen Luftspalt aufweist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Überspannungen in Spannungswandlern, insbesondere kapazitiven Spannungswandlern, dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch den den induktiven Wandler durchfließenden Strom magnetisierbare Eisenwege, die zwei gegeneinandergeschaltete Wicklungen aufweisen, vorgesehen sind, z. B. zwei Schenkelkerne oder ein Mantelkern des induktiven Wandlerteils bzw. einer im Zwischenkreis eines kapazitiven Wandlers liegenden Drossel (z.B. Resonanzdrossel), und daß für diese Eisenwege Magnetmaterial mit derart voneinander verschiedenen magnetischen Eigenschaften, gewählt und/oder Luftspalte bzw. magnetische Nebenschlüsse derart angeordnet sind, daß erst bei Überspannungen, die den etwa l,2fachen Wert der Nennspannung überschreiten, zwischen den beiden Wicklungen eine Differenzspannung entsteht, die zusammen mit dem Widerstand der gegeneinandergeschalteten Wicklungen eine zusätzliche Bürde für den Wandler ergibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1068808B true DE1068808B (de) | 1959-11-12 |
Family
ID=594074
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1068808D Pending DE1068808B (de) | Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1068808B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1176751B (de) * | 1960-12-16 | 1964-08-27 | Hans Ritz Dr Ing | Kippschwingungsfreier Spannungswandler oder Transformator |
-
0
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Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1176751B (de) * | 1960-12-16 | 1964-08-27 | Hans Ritz Dr Ing | Kippschwingungsfreier Spannungswandler oder Transformator |
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