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DE1068808B - Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lern - Google Patents

Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lern

Info

Publication number
DE1068808B
DE1068808B DENDAT1068808D DE1068808DA DE1068808B DE 1068808 B DE1068808 B DE 1068808B DE NDAT1068808 D DENDAT1068808 D DE NDAT1068808D DE 1068808D A DE1068808D A DE 1068808DA DE 1068808 B DE1068808 B DE 1068808B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage transformers
oscillations
breakover
windings
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068808D
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Hans Klmgler Hamburg Dipl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1068808B publication Critical patent/DE1068808B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/005Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
    • H02H9/007Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/04Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage

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  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 21 e 33
INTERNAT. KL. G Ol Γ
PATENTAMT
S61097VIIIc/21e
ANMELDETAG: 22. DEZEMBER 1958
BEKANNTMACHUNG
DEB ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. NOVEMBER 1959
Zur Vermeidung bzw. Dämpfung von Kippschwingungen bei Wandlern ist es bekannt, so abgestimmte und damit frequenzabhängige Schaltelemente zu verwenden, daß diese für, die Betriebsfrequenz eine zu vernachlässigende Bürde des Wandlers und unter- oder oberhalb der Betriebsfrequenz eine erhebliche Dämpfung darstellen. Mit zunehmender Dämpfung ergibt sich allerdings eine nicht mehr zu vernachlässigende Verfälschung des Übersetzungsverhältnisses infolge der Änderung desselben für die dritte, fünfte usw. Oberwelle, was auch durch teilweise angewendete Kompensationsschaltungen nicht ausreichend berichtigt werden kann.
Weiterhin ist es bekannt, zur Lösung der obigen Aufgabe Induktivitäten mit einem scharfen Knick in der Magnetisierungskennlinie zu verwenden, die im Nennbetrieb im geraden Teil der Kennlinie arbeiten, also für den Wandler keine wesentliche Bürde darstellen, dagegen bei den bei Kippschwingungen auftretenden Überspannungen auf Grund ihres Sättigungsverhaltens als zusätzliche Belastung wirken. Zur Kompensation der Stromaufnahme einer solchen Induktivität im Nennbetrieb hat man zu dieser einen Kondensator parallel geschaltet.
Die Erfindung geht einen anderen Weg, der weitestgehende Frequenzunabhängigkeit gewährleistet. Sie beruht auf dem Gedanken, das verschiedene Verhalten zweier Induktivitäten, z. B. der Resonanzdrossel und des induktiven Spannungswandlers, im Überspannungsbereich zur Erzielung einer wirksamen Zusatzbürde auszunutzen.
Die Schutzanordnung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch den den induktiven Wandler durchfließenden Strom magnetisierbare Eisenwege, die zwei gegeneinandergeschaltete \¥icklungen aufweisen, vorgesehen sind, z. B. zwei Schenkelkerne oder ein Mantelkern des induktiven Wandlerteils bzw. einer im Zwischenkreis eines kapazitiven Wandlers liegenden Drossel (z.B. Resonanzdrossel), und daß für diese Eisenwege Magnetmaterial mit derart voneinander verschiedenen magnetischen Eigenschaften gewählt und/oder Luftspalte bzw. magnetische Nebenschlüsse derart angeordnet sind, daß erst bei Überspannungen, die den etwa 1,2fachen Wert der Nennspannung überschreiten, zwischen den beiden Wicklungen eine Differenzspannung entsteht, die zusammen mit dem Widerstand der gegeneinandergeschalteten Wicklungen eine zusätzliche Bürde für den Wandler ergibt.
In der Fig. 1 sind zur Erläuterung der Schutzanordnung gemäß der Erfindung zwei Kerne, nämlich K1 und K2, gezeigt, die mittels der Primärwicklung P des induktiven Wandlers Spw magnetisiert werden; der Wicklung 5" wird die Sekundärspannung für Schutzanordnung
gegen bei Kippschwingungen auftretende Überspannungen in Spannungswandlern, insbesondere kapazitiven
Spannungswandlern
Anmelder: Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Hans Klingler, Hamburg, ist als Erfinder genannt worden
die Bürde B entnommen. Die Kerne K1 und K2 sind in ihren magnetischen Daten so gewählt, daß ihr Verhalten bis zur etwa l,2fachen Nennspannung (Un) nahezu gleich ist. Dieses magnetische Verhalten läßt sich dadurch erreichen, daß für die beiden Kerne verschiedene Magnetmaterialien verwendet werden oder/ und durch die Anordnung von Luftspalten oder anderen magnetischen Nebenschlüssen die gewünschte Charakteristik erreicht wird. Eine zusätzliche Beeinflussung ist auch durch Verwendung einer zusätzlichen spannungs-, strom- oder frequenzabhängigen Bürde in einem der Kreise möglich.
In der Fig. 2 ist der Verlauf der magnetischen Induktion B1 und B2 der beiden Kerne in Abhängigkeit vom Magnetisierungsstrom I μ durch gestrichelte Kurven dargestellt.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, sind auf die Kerne K1 und K2 die Wicklungen W1 und W2 aufgebracht, die so bemessen sind, daß bei ihrer Gegeneinanderschaltung gemäß den beiden ausgezogenen Kurven U1 und U2 in Fig. 2 keine Differenzspannung im Nennbetrieb (— l,2fach Un) auftritt. Kleine nicht zu vermeidende Flußdifferenzen bzw. daraus resultierende Spannungsdifferenzen sind durch zwei gegeneinandergeschaltete Gleichrichter wirkungslos gemacht. Wie weiterhin aus der Fig. 2 zu ersehen ist, entsteht im Überspannungsbereich zwischen den beiden Wicklungen W1 und W2 eine Differenzspannung, durch die zusammen mit dem Widerstand der gegeneinandergeschalteten Wicklungen eine zusätzliche Bürde zum Schutz gegen bei Kippschwingungen auf tretende Überspannungen gegeben ist. Diese eben im Prinzip an Hand der Fig. 1 geschilderte Schutzanordnung kann
909 648/153
bei kapazitiven Spannungswandlern in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise zum Einsatz kommen. Für den an den kapazitiven Spannungsteiler angeschlossenen induktiven Wandler im Zwischenkreis ist ein Mantelkern verwendet, dessen Mittelschenkel die Primärwicklung P und die Sekundärwicklung 6' trägt, während die beiden gegeneinandergeschalteten Wicklungen W1 und W2 auf je einem Außenschenkel aufgebracht sind. Der eine Außenschenkel weist einen Luftspalt auf, wodurch das gewünschte verschiedene magnetische Verhalten erzielt ist. Die gleiche Wirkung wird auch dann erreicht, wenn z. B. zwei Schenkelkerne, einer mit und einer ohne Luftspalt, verwendet werden.
Die Schutzanordnung gemäß der Erfindung kann auch gemäß der Fig. 4 ausgebildet sein. Hier ist die Resonanzdrossel Dr mit zwei Kernen verschiedenen magnetischen Verhaltens (z. B. mit und ohne Luftspalt) ausgerüstet. Auf diese Kerne sind die beiden Wicklungen W1 und W% aufgebracht. Beide Wicklungen sind auch hier gegeneinandergeschaltet, wobei im Nennbereich die Resonanzdrossel Dr lediglich als Drossel wirkt, während sie im Überspannungsbereich als transformatorische Belastung wirksam ist. Selbstverständlich könnte man auch die Resonanzdrossel Dr mit einem Mantelkern ausrüsten, dessen einer Schenkel einen Luftspalt aufweist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Überspannungen in Spannungswandlern, insbesondere kapazitiven Spannungswandlern, dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch den den induktiven Wandler durchfließenden Strom magnetisierbare Eisenwege, die zwei gegeneinandergeschaltete Wicklungen aufweisen, vorgesehen sind, z. B. zwei Schenkelkerne oder ein Mantelkern des induktiven Wandlerteils bzw. einer im Zwischenkreis eines kapazitiven Wandlers liegenden Drossel (z.B. Resonanzdrossel), und daß für diese Eisenwege Magnetmaterial mit derart voneinander verschiedenen magnetischen Eigenschaften, gewählt und/oder Luftspalte bzw. magnetische Nebenschlüsse derart angeordnet sind, daß erst bei Überspannungen, die den etwa l,2fachen Wert der Nennspannung überschreiten, zwischen den beiden Wicklungen eine Differenzspannung entsteht, die zusammen mit dem Widerstand der gegeneinandergeschalteten Wicklungen eine zusätzliche Bürde für den Wandler ergibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1068808D Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lern Pending DE1068808B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068808B true DE1068808B (de) 1959-11-12

Family

ID=594074

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068808D Pending DE1068808B (de) Schutzanordnung gegen bei Kippschwingungen auftretende Lber spannungen m Spannungswandlern ms besondere kapazitiven Spannungswand lern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1068808B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176751B (de) * 1960-12-16 1964-08-27 Hans Ritz Dr Ing Kippschwingungsfreier Spannungswandler oder Transformator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176751B (de) * 1960-12-16 1964-08-27 Hans Ritz Dr Ing Kippschwingungsfreier Spannungswandler oder Transformator

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