DE1067059B - Torschaltung zur selektiven Zuführung eines zu schaltenden Gleichstromes an einen Belastungskreis - Google Patents
Torschaltung zur selektiven Zuführung eines zu schaltenden Gleichstromes an einen BelastungskreisInfo
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Description
Γ» 3.« 6(τ β J
DEUTSCHES
kl: 21 a1 36
INTERNAT. KL. H 03 k
PATENTAMT
D 28064
ANMELDETAG: 7.MAI1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
OND AUSGÄBE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. O KT O B E R 1959
DER ANMELDUNG
OND AUSGÄBE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. O KT O B E R 1959
Die Erfindung betrifft eine Torschaltung zur selektiven Zuführung eines zu schaltenden Gleichstromes
an einen Belastungskreis, bei der eine einen •Schaltstrom'
liefernde Stromquelle (Schaltstromquelle) und eine Mehrzahl Dioden Anwendung finden.
Eine erfindungsgemäße Schaltung gestattet, einen Gleichstrom schnell und exakt einem Belastungskreis
zuzuführen, eine Aufgabe, die sich beispielsweise bei elektronischen Analog-Computern ergibt, bei denen
das Eingangssignal durch eine Vielzahl von Momentanwerten eines kontinuierlichen Gleichstromsi'gnais gebildet
wird.
Eine erfindungsgemäße Torschaltung charakterisiert sich dadurch, daß der zu schaltende -Gleichstrom über
eine Diode dem Belastungskreis zugeführt wird und daß diese Diode mit weiteren Dioden, welche ein
4-Pol-Netzwerk bilden, an das der die Belastung enthaltende
'Stromkreis, der den zu schaltenden Strom liefernde Stromkreis und die Schaltstromquelle angeschaltet
sind, zusammengeschaltet ist und daß der Schaltstrom hi seinen beiden Polaritäten gleich idem
zu schaltenden Gleichstrom oder größer als derselbe ist und die Polarität der Dioden in dem Netzwerk so
gewählt ist, daß der zu schaltende Gleichstrom durch den Belastungskreis fließt, wenn der Schaltstrom· dieselbe
Polarität besitzt wie der zu schaltende Gleichstrom, und daß der zu schaltende Gleichstrom einen
Teil des Diodennetzwerkes durchfließt, wenn der Schaltstrom die entgegengesetzte Polarität besitzt.;
Für spezielle Zwecke kann die erfindungsgemäße Schaltung so· gewählt wenden, daß, unter Benutzung
einer gemeinsamen Schaltstromquelle abwechselnd zwei verschiedene zu schaltende Gleichströme, die von
verschiedenen Stromquellen erzeugt werden, der Belastung zugeführt werden.
Weitere Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung
werden sich aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen ergeben. Es ist indessen
darauf hinzuweisen, daß die Zeichnungen lediglich der Erläuterung dienen und nicht eine Begrenzung
des allgemeinen Erfindungsgedankens darstellen sollen. Von den Figuren zeigt
Fig. Γ eine schematische Darstellung einer Gleichstrcmtorschaltung,
welche: einen Gleichstrom einem Belastung-skreis zuführt oder von demselben fernhält,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform einer Gleichstromtorschaltung
entsprechend Fig. 1, wobei abwechselnd zwei Gleichströme einem gemeinsamen Belastungskreis zugeführt werden können.
In Fig. 1" ist eine Serienschaltung einer Batterie 8
und eines Widerstandes 9 gezeigt, die zusammen eine Gleichstromquelle bilden, welche durch das Bezugszeiehen
10, bezeichnet wird. Die Schaltung gemäß Torschaltung zur selektiven Zuführung
eines zu schaltenden Gleichstromes an einen Belastungskreis
Anmelder:
Day strom Incorporated, Murray Hill, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. phil. G. B. Hagen, Patentanwalt, München 22, Widenmayerstr. 38
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 8. Mai 1957
Roswell Ward Gilbert, Montclair, Essex, N. J.
(V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 dient dem Zweck, einen Gleichstrom I0, welcher
von der Stromquelle 10 oder eimer entsprechenden
Gleichstromquelle geliefert wird, einem mit 11 bezeichneten Belastungskreis zuzuführen oder von demselben
fernzuhalten. Das Öffnen und das Sperrender
Diodentorschaltung erfolgt durch einen Schaltstrom Is,
welcher von einer Stromquelle 12 geliefert wird, deren Klemmen mit 13/13' bezeichnet sind; die Klemmen 13/ 13' sind an die Torschaltung angeschlossen.
Der Schaltstrom /s kann sowohl negative als auch positive Stromwerte annehmen, was durch das Vorzeichen
( + ) angedeutet wird. Der Strom wird von einer geeigneten Stromquelle, beispielsweise einem
Multivibrator, einem Flip-Flop oder ähnlichem Kreis geliefert, der als Ausgangssignal ein Signal Von abwechselnd
negativer und positiver Polarität liefert.
Die in einfacher Weise aufgebaute Torschaltung umfaßt vier Dioden 16, VT, 18 und 19 und ist imstande,
den' Gleichstrom J0 entweder der Belastung 11 zuzuführen
öder von ihr fernzuhalten, nadi Maßgabe des
Schaltstromes /s. Der Belastungskreis 11 liegt in Serie
mit der Diode18. Das eine Ende dieser Serienschaltung
ist über eine Verbindungsleitung 21 mit der einen Klemme der Stromquelle 10 verbunden, während
die andere Seite der aus dem Belastungskreis 11 und der Diode 18 gebildeten Serienschaltung an die andere
Klemme der Stromquelle 10 über eine 'Verbin-'
909 638/235
dungsleitung 22 angeschlossen ist,. Es ist darauf hinzuweisen, daß in dem Stromkreis, welcher die Stromquelle
10, die Belastung 11 und die Diode 18 -umfaßt, die Diode in bezug auf den Strom der Stromquelle 10
in Leitrichtung ,liegt Die Diode 16 ist parallel zu der
den zu schaltenden Strom'liefernden Stromquelle 10
geschaltet,;und.zwar in der Sperrichtung. Zusätzlich
bilden die beiden Dioden 16 und 17 eine Serienschaltung mitider den Schaltstrom liefernden Stromquelle
' Torschaltung geeignet machen. Der in Fig. 1 dargestellte Stromkreis ebenso wie die in Fig. 2 dargestellte
Anordnung können eine1 Schaltstufe für Gleichstrom bilden,.. die hei Benutzung eines Belastungskreises
niedriger Impedanz ein Kriechstromverhältnis und ein Unäbhängi'gkeitsverhältnis des geschalteten Stromes
von mehr als 1:10 000 besitzt, also Eigenschaften besitzt, die sich bereits der Arbeitsweise eines mechanischen
Relais nähern. Die sich an dem Belastungs-
12. Die beiden in Serie.geschalteten Dioden 16 und 17 io kreis ausbildende Spannung darf nicht so groß sein,
liegen in gleicher Richtung in dem ,Stromkreis ange- daß die Diode 17 sperrt infolge des Spannungsgefälles
ordnet, welcher die beiden Dioden und die den Schalt- in Vorwärts richtung an der Diode 19 unter Gegenstrom
liefernde Stromquelle umfaßt. Die Diode 19 ist wirkung der an der Belastung sich ausbildenden Spanparallel
zu der den Schaltstrom liefernden Gleich- nung...D.ie.Torschaltung ist daher nur für Belastungsstromqueile
12 in bezug auf deren Klemmen 13·, 13' 15 kreise von niedriger.Impedanz geeignet,
angeordnet. Die .Dioden 16,-: 17 und 19 ,bilden, wenn Es ist darauf hinzuweisen, daß sämtliche Polari-
~~ ' ' täten und Diodenrichtungen. relativ sind. Beispiels
weise kann, in Fig. 1 die Richtung sämtlicher Dioden
16, 17, 18 und 19 umgekehrt werden, wenn zugleich
die Polarität der Gleichstromquelle 10 .von positiv in
. negativ umgewandelt wird. In dem sich so ergebenden Stromkreis würde.der negative Gleichstrom I0 an den
Belastungskreis 11 weitergeleitet werden, wenn der Schaltstrom /s negativ ist,- und es würde der. Strom I0
man sie losgelöst von der übrigen Torschaltung betrachtet, ein jz-Netzwerk; die Dioden sind dabei in dem die
drei Dioden;umfassenden Netzwerk in gleichem Sinne angeordnet.
' Im Betrieb wird der Gleichstrom I0 dem Belastungskreis
11 zugeführt, wenn der Schaltstrom positiv ist, d. h. wenn die Klemme. 13 positiv in bezug a,uf die
Klemme 13' ist, welch letztere an die gemeinsame Lei
tung 22 angeschlossen ist. Wenn der Schaltstrom «5 von dem Belastungskreis ferngehalten werden, wenn
■■■-■■ ·- ■■ -■ der Schaltstrom positiv ist. Von dieser Möglichkeit
wird in der Torschaltung gemäß Fig. 2 Gebrauch gemacht.
. .
In Fig. 2 ist eine·.Ausführungsform dargestellt,
den Belastungskreis· fließen,'während der Schaltstrom 30 welche ,gewissermaßen eine Verdoppelung der in Fig. 1
durch die Diode 19 abfließt. Die Torschaltung ist ge- dargestellten Schaltungsweise ist. Die Gleichstromtorschaltung
gemäß Fig. ·2 umfaßt eine zweite: Gleichstromquelle 10', die in Serie geschaltet eine Batterie 8'
positiv ist, werden die Dioden 16 und 17 gesperrt, d. h. sie übernehmen keine Stromleitung, und die
Dioden 18 und 19 sind stromführend. Der gesamte Gleichstrom I0 wird daher durch die Diode 18 und
und einen Widerstand 9'umfaßt, während die Gleich-
schlossen, und der Gleichstrom /0 wird von dem
Belastungskreis ferngehalten, wenn der Schaltstrom
in seiner Polarität umgekehrt wird, d. h. negativ wird.
Bei einem negativen Schaltstrom werden die Dioden. 35 stromquelle 10 ebenfalls vorhanden ist. Der allein 16 und 17 stromführend, und die Dioden 18 und 19 vorgesehene SchaltstromJ5, welcher .von der ■■Schaltwerden'-gesperrt; Es wird daher weder der Gleich- stromquelle 12 geliefert wird, schaltet abwechselnd die strom I0 noch auch der Schaltstrom/s durch die Diode beiden. Gleichströme Z0. und I0 an' den gemeinsamen 18 und den Belastungskreis 11 fließen; vielmehr wird Belastungskreis.il bei. dem Ausführungsbeispiel geder Gleichstrom/0 durch die Diode 16 abgeleitet, und 40 maß Fig. 2. Die Dioden 16, 17- und 18, die Strom= es wird der Schaltstrom/s durch die Serienschaltung quelle 10 und die. den Schaltstrom liefernde Stromder Dioden 16 und 17 fließen. quelle 12 sind in ähnlicher Weise vorgesehen wie in
Belastungskreis ferngehalten, wenn der Schaltstrom
in seiner Polarität umgekehrt wird, d. h. negativ wird.
Bei einem negativen Schaltstrom werden die Dioden. 35 stromquelle 10 ebenfalls vorhanden ist. Der allein 16 und 17 stromführend, und die Dioden 18 und 19 vorgesehene SchaltstromJ5, welcher .von der ■■Schaltwerden'-gesperrt; Es wird daher weder der Gleich- stromquelle 12 geliefert wird, schaltet abwechselnd die strom I0 noch auch der Schaltstrom/s durch die Diode beiden. Gleichströme Z0. und I0 an' den gemeinsamen 18 und den Belastungskreis 11 fließen; vielmehr wird Belastungskreis.il bei. dem Ausführungsbeispiel geder Gleichstrom/0 durch die Diode 16 abgeleitet, und 40 maß Fig. 2. Die Dioden 16, 17- und 18, die Strom= es wird der Schaltstrom/s durch die Serienschaltung quelle 10 und die. den Schaltstrom liefernde Stromder Dioden 16 und 17 fließen. quelle 12 sind in ähnlicher Weise vorgesehen wie in
Fig. 1. Für die Schaltung des zweiten Gleichstromes Z0' sind die Dioden 16', 17' und 18' vorgesehen. Die
Um diese Betriebsweise durchzuführen, muß der Schaltstrom /s mindestens so groß sein wie der ge
schaltete Strom I0, wenn das Stromtor geschlossen/ist. 45 Polarität der Gleichstromquelle 10' ist entgegengesetzt
Bei einem positiven Gleichstrom /ö wird- die ■ Tor- zu der Polarität der Gleichstromquelle 10, sowie auch
Schaltung durch einen Schaltstrom geöffnet, welcher die .Richtung der Dioden 16', 17' und 18' entgegeiipositiv
ist und theoretisch lediglich größer als Null gesetzt zu der Richtung der Dioden 16, 17 und 18 ist.
sein muß; die Schaltung wird durch einen negativen Es ist darauf hinzuweisen, daß die Diode 19 der
Schaltstrom geschlossen, der theoretisch mindestens 50 Fig. 1 in Fig.. 2 nicht auftritt. Die Funktion der Diode
größer sein muß als der positive Gleichstrom I0. Um 19 wird nämlich durch die Dioden 16' und 17' in. den
indessen,. wenn ■ die Torschaltung· geöffnet ist, den komplementären Teilen der Schaltungsanordnung ausGleichstrom
in vollem Maße zur Verfügung zu haben geübt.:. ■:·.■.■ ;-..■■ ■ .
und, wenn die Torschaltung geschlossen ist; Kriech- ^ Im Betrieb wird der Gleichstrom I0 dem Belastungsströme -zu -vermeiden, -betreibt man zweckmäßiger- 55 kreis 11. zugeführt, wenn der Schaltstrom positiv ist,
weise die Dioden-Gleichstrom-Torschaltung mit einem d. h. wenn die-Klemme 13 positiv in bezug auf die
Schaltstrom, welcher zwischen zwei- und zehnmal so gemeinsame.; Verbindungsleitung 12 _ ist. Wenn der
groß wie der .Gleichstrom/a ist, in beiden Arbeits- Schaltstrom positiv ist, sind die Dioden; 16/17 und
phasensowohl. wenn das. Stromtor geöffnet ist als auch 18' gesperrt und die Dioden 18, 16' und 17' stromwenn
es geschlossen ist. Soll beispielsweise ein posi- 60 leitend. Der gesamte positive Gleichstrom I0 durchtiver
Gleichstrom/0 von 5-Milliampere dem Belastungs- fließt daher den Belastungskreis 11, und es wird
kreis 11. zugeführt werden oder von demselben-fern- unter diesen Verhältnissen der Strom I0 von dem
gehalten werden, so liegt-die Größe des positiven und Belastungskreis ferngehalten. Wenn der Schaltstrcrn
des negativen S cha Its trcffl es/s zweckmäßigerweise in bezug auf seine Polarität umgekehrt wird und
zwischen 10 und 50 Milliampere. Man verwendet iür 65 negativ wird, wird der Gleichstrom In' dem Be-
die vorliegenden.. Zwecke vorzugsweise· hochwertige
Dioden. Germaniumdioden und auch besonders Siliziumdioden mit >
durch Diffusion erhaltener Verbindungsstelle besitzen charakteristische Eigenschaften,
lastungskreis zugeführt. Bei einem negativen Schaltstrom
werden die Dioden 16, 17 und 18' stromleitend, und es werden die Dioden 18, 16' und 17' gesperrt.
Es fließt daher der gesamte negative Gleichstrom
die sie für die Verwendung in der erfinduhgsgemäßen 70 durch den Belastungskreis 11, während der Gleich-
strom I0 von dem Belastungskreis ferngehalten wird.
Ebenso wie im Falle der Fig. 1 ist zweckmäßigerweise der Schaltstrom /s zwei- bis zehnmal größer als die
Ströme, die geschaltet werden sollen, nämlich als die Ströme I0 und I0, wobei für jeden der geschalteten
Ströme die Stromwerte sowohl in öffnungs- als auch in Schließstellung zu berücksichtigen sind. Auch in
Fig. 2 sind die angegebenen Polaritäten und Richtungen der Dioden nur relativ.
Sowohl bei einer Anordnung gemäß Fig. 1 als auch bei einer Anordnung gemäß Fig. 2 erfolgt die Schaltfunktion
sehr exakt und schnell unter der Wirkung des Schaltstromes, welch letzterer innerhalb weiter
Grenzen schwanken kann. Es ist, um eine ordnungsgemäße Arbeitsweise der Torschaltung sicherzustellen,
nicht erforderlich, daß der Schaltstrom innerhalb enger Grenzen konstant geregelt wird. Dieser
Umstand bildet einen besonderen Vorteil der erfindungsgemäßen Torschaltung.
Es ist offensichtlich, daß sich für den Fachmann mannigfaltige Abweichungen von den in dem Ausführungsbeispiel
dargestellten Schaltungsweisen ergeben.
Claims (7)
1. Torschaltung zur selektiven Zuführung eines zu schaltenden Gleichstromes an einen Belastungskreis
. unter Anwendung einer einen Schältstrom liefernden Stromquelle (Schaltstromquelle) und
einer Mehrzahl Dioden, dadurch gekennzeichnet, daß der zu schaltende Gleichstrom (I0) über eine
(18) der Dioden dem Belastungskreis (11) zugeführt wird und daß diese Diode (18) mit weiteren
Dioden. (16, 17, 19), welche ein 4-Pol-Netzwerk bilden, an das der die Belastung (11) enthaltende
Kreis, der den zu schaltenden Gleichstrom (Z0)
liefernde Stromkreis und die Schaltstromquelle angeschaltet sind, zusammengeschaltet ist und daß
der Schaltstrom (7S) in seinen beiden Polaritäten
gleich dem oder größer als der zu schaltende Gleichstrom (Z0) ist und die Polarität der Dioden
(17, 19) in dem Netzwerk so gewählt ist, daß der zu schaltende Gleichstrom (Z0) durch den Belastungskreis
(11) fließt, wenn der Schaltstrom (I5) dieselbe Polarität besitzt wie der zu schaltende
Gleichstrom (Z0), und daß der zu schaltende Gleichstrom
(Z0) einen Teil des Diodennetzwerkes durchfließt, wenn der Schaltstrom (Z0) die entgegengesetzte
Polarität besitzt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das 4-Pol-Netzwerk aus drei Dioden (16, 17, 19) besteht, die zu einem π-Netzwerk verbunden
sind.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Diode (16) und eine
zweite Diode (17) mit gleicher Polarität und in Serie mit der den Schaltstrom (Z5) liefernden
Stromquelle (12) angeordnet sind, wobei die erste Diode (16) parallel zu der den zu schaltenden
Strom (Z0) liefernden Gleichstromquelle (10) angeordnet
ist, und zwar in einer den zu schaltenden Strom (Z0) nicht leitenden Richtung, und daß eine
dritte Diode (18) in Serie mit dem Belastungskreis (11) angeordnet ist und daß die Serienschaltung
der dritten Diode (18) und des Belastungskreises (11) parallel zu der ersten Diode
(16) liegt und in dem Stromkreis, welcher durch die erste Diode (16) und die Serienschaltung der
dritten Diode (18) und des Belastungskreises (11) gebildet wird, letztere in gleicher Richtung zur
ersten Diode (16) angeordnet ist und daß eine vierte Diode (19) parallel·zu der den Schaltstrom
liefernden Stromquelle (12) angeordnet ist und daß die vierte Diode (19) in dem Stromkreis, welcher
durch die erste (16), die zweite (17) und die vierte
(19) Diode gebildet wird, gleichsinnig mit der ersten (16) Und der zweiten (17) Diode angeordnet
ist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zwecke, einen ersten
positiven Gleichstrom (I0) und einen zweiten negativen Gleichstrom (I0) einem Belastungskreis (11)
zuzuführen, eine erste Diode (16) und eine zweite Diode (17) in Serie geschaltet und mit gleicher
Polarität in Serie mit der den Schaltstrom (Is) liefernden Gleichstromquelle (12) angeordnet sind,
wobei die erste Diode (16) parallel zu der den zu schaltenden positiven Strom (I0) liefernden Gleichstromquelle
angeordnet ist, und zwar in einer den zu schaltenden Strom (Z0) nicht leitenden Richtung,
und daß die dritte Diode (17') und die vierte Diode (16') gleichsinnig in Serie geschaltet sind
und diese Serienschaltung parallel zu der ersten Diode (16) und der zweiten Diode (17) liegt und
in einem Stromkreis, welcher durch die genannten vier Dioden gelbildet wird, die Dioden gleichsinnig
angeordnet sind und daß die vierte Diode (16') parallel zu der den zu schaltenden negativen
Gleichstrom (I0) liefernden Stromquelle (10') angeordnet ist, und zwar für diesen zu schaltenden
negativen Strom (I0) in entgegengesetztem Richtungssinn, und daß eine fünfte Diode (18) und eine
sechste Diode (18') gleichsinnig in Serie geschaltet und an den Verbindungspunkten der ersten Diode
(16) mit der zweiten Diode (17) bzw. der dritten Diode (17') mit der vierten Diode (16') angeschaltet
sind und daß die fünfte Diode (18) und die . sechste Diode (18') in dem Stromkreis, der durch
die letztgenannten vier Dioden (16, 16', 17,: 17') gebildet wird, im gleichen Sinn mit der ersten
Diode (16) und vierten -Diode (16') angeordnet sind und daß der Belastungskreis (11) zwischen
dem Verbindungspunkt der ersten Diode (16) und der vierten Diode (16') und dem Verbindungspunkt der fünften Diode (18) und der sechsten
Diode (18') angeschaltet ist.
5. Schaltung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Diode (16) und, falls vorgesehen, auch die vierte Diode (16') in umgekehrtem Sinne in bezug auf
den1 zu schaltenden Gleichstrom eingeschaltet
ist/sind.
6. Schaltung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungskreis
(11) einen niedrigen Impedanzwert für Gleichstrom besitzt.
7. Schaltung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden
Siliziumdioden mit durchs Diffusion, erzeugter Verbindungsstelle sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 638/235 10.59
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US657911A US2959689A (en) | 1957-05-08 | 1957-05-08 | Direct current gate circuit |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1067059B true DE1067059B (de) | 1959-10-15 |
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ID=24639145
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1067059D Pending DE1067059B (de) | 1957-05-08 | Torschaltung zur selektiven Zuführung eines zu schaltenden Gleichstromes an einen Belastungskreis |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US2959689A (de) |
DE (1) | DE1067059B (de) |
GB (1) | GB848140A (de) |
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GB701018A (en) * | 1950-10-12 | 1953-12-16 | Ericsson Telefon Ab L M | Improvements in or relating to electronic switching devices for use in radio systemsand multi-channel telephone systems |
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0
- DE DENDAT1067059D patent/DE1067059B/de active Pending
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1957
- 1957-05-08 US US657911A patent/US2959689A/en not_active Expired - Lifetime
-
1958
- 1958-05-06 GB GB14505/58A patent/GB848140A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB848140A (en) | 1960-09-14 |
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