[go: up one dir, main page]

DE1062039B - Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung - Google Patents

Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung

Info

Publication number
DE1062039B
DE1062039B DEB23638A DEB0023638A DE1062039B DE 1062039 B DE1062039 B DE 1062039B DE B23638 A DEB23638 A DE B23638A DE B0023638 A DEB0023638 A DE B0023638A DE 1062039 B DE1062039 B DE 1062039B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
control shaft
pawl
switching bridge
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB23638A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Raible
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauerle Mathias GmbH
Original Assignee
Bauerle Mathias GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauerle Mathias GmbH filed Critical Bauerle Mathias GmbH
Priority to DEB23638A priority Critical patent/DE1062039B/de
Publication of DE1062039B publication Critical patent/DE1062039B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die gestaffelte, d. h. aufeinanderfolgende Zehnerschaltung, wie sie in den meisten Fällen bei den Umdrehungszählwerken von Rechenmaschinen üblich ist, hat den Nachteil, daß der zur Durchführung der Zehnerschaltung zur Verfügung stehende Drehwinkel 5 und somit auch die Stellenzahl, über welche die Zehnerschaltung greift, begrenzt sind. Außerdem erfordert eine solche Zehnerschaltung einen höheren mechanischen Aufwand undi eine größere Herstellgenauigkeit.
Gegenstand der Erfindung ist ein Umdrehungszählwerk mit durchgehender Zehnerschaltung für Rechenmaschinen oder ähnliche Maschinen, bei welchem die eigentliche Zehnerschaltung durch eine Schaltbrücke und ihre Gesamtsteuerung durch eine Kurbelwelle erfolgt und die Zehnerschaltung synchron, d.h. zu gleicher Zeit über alle Stellen erfolgen kann und der Aufbau wesentlich einfacher und übersichtlicher ist. Ähnliche Zehnerübertragungseinrichtungen sind bekannt. So sind bei Umdrehungszählwerken mit parallelachsigen Ziffernrollen längsverschiebliche Nockenwellen angewendet worden, die eine gemeinsame Zehnerübertragung in allen Stellen vornehmen können, wobei die Nockenwelle in einem bekannten Fall zur Vornahme der Zehnerschaltung von einem Steuerglied in eine der beiden wirksamen Endlagen verschoben wird. Diese bekannte Einrichtung ist sehr umständlich im Aufbau. Eine Nockenwelle zum Abtasten der Ziffernrollen bedingt außerdem infolge der Sektorscheiben eine Begrenzung der Stellenzahl.
Die beim Erfindungsgegenstand angewandte Schaltbrücke besteht dagegen aus einem Klinkenträger, der nach einer bekannten Ausführung durch eine Kurbel in eine Hin- und Herbewegung versetzt wird und der die zunächst liegende Ziffernrolle ständig mitnimmt, während die weiteren Ziffernrollen jeweils nach Erreichen der Übertragungsstelle von den an diesen Stellen in Lücken einfallenden Klinken mitgenommen werden. Die Klinken der bekannten Schaltbrücken sind in einer Schiene in einzelnen Drehpunkten gelagert, so daß das Lagerspiel beim Einstellen der Brükken berücksichtigt werden muß; jedoch kann sich diese Einstellung durch Abnützung und mechanische Beanspruchung wiederum verändern. Da außerdem die bekannte Schaltbrücke mit dem Kurbeltrieb fest verbunden ist, muß das von ihr betätigte, nicht für alle Rechnungsarten notwendige Umdrehungszählwerk ständig mitlaufen. Es ist jedoch erwünscht, im Bedarfsfall das Umdrehungszählwerk abschalten zu können.
Erfindungsgemäß steht die aus einzelnen Abfühl- und Schaltgliedern gebildete Schaltbrücke mit einer Steuerwelle in Verbindung, die von der Maschine angetrieben und axial verschiebbar angeordnet ist, so daß sie je nach ihrer Einstellung den Zehnerschaltvor-Umdrehungszählwerk
mit durchgehender Zehnerschaltung
Anmelder:
Math. Bäuerle G. m. b. H.,
St. Georgen (Schwarzw.)
Hermann Raible, St. Georgen (Schwarzw.),
ist als Erfinder genannt worden
gang über die Schaltbrücke synchron über alle Stellen vornehmen kann. Dabei erfüllt die Steuerwelle drei verschiedene Funktionen. Sie steuert durch axiale Verschiebung den Plus- bzw. Minuslauf der Ziffernscheiben über die Schaltglieder der Schaltbrücke, wobei ihre Mittellage der neutralen Stellung· entspricht, in der eine Schaltung nicht stattfinden kann. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, d!as Umdrehungszählwerk vollständig auszuschalten, und schließlich bewirkt sie eine Verschiebung der Schaltbrücke in beiden Richtungen im Sinne der Zehnerschaltung sowie eine dazu senkrechte Bewegung der Schaltglieder. Sämtliche Funktionen der Steuerung sind also in einer Welle zusammengefaßt.
Die Schaltbrücke, wie sie beim Erfindungsgegenstand angewandt wird, besteht vorzugsweise aus einem geschlossenen Aggregat, das als solches am Schaltwerk befestigt werden kann. Tn einem z. B. aus Blech gebogenen Gestell ist eine verschieblrche Achse gelagert, die als Schaltklinken ausgebildete Glieder der Brücke trägt, welche untereinander in bekannter Weise zwangläufig derart verbunden sind, daß bei entsprechender Stellung der Ziffernrolle, also wenn die Abfühlhebel der Klinken in sie eingreifen, sämtliche Zehnerschaltungen gleichzeitig ausgeführt werden. Die Funktion der Weiterschaltung und des Abfühlens in jeder Stelle sind also je in einem von der einen zur nächsten Stelle übergreifenden Glied der Schaltbrücke zusammengefaßt, das aus einem Fühl-
909 578/221
hebel und einem mit ihm durch eine Lagerbuchse verbundenen Schalthebel besteht. Zweckmäßig ist der erste Schalthebel als Kupplungs- und Steuerglied zur "Verbindung mit der Steuerwelle ausgebildet, so daß
Schaltbrücke 10 besteht aus einer in der Längsrichtung verschieblichen Welle 14, auf der außer der Schalt- und Steuerklinke 9 weitere, je paarweise durch Buchsen 17 verbundene Schaltklinken 19 und Fühl-
die von dieser ausgeführten Bewegungen über den 5 hebel 18 kippbar gelagert sind. Die Klinke 9 sitzt für ersten Schalthebel auf die Schaltbrücke übertragen sich allein auf einer Buchse 15, die mit der Welle 14 werden'. Diese Anordnung ist einfach und Übersicht- verstiftet ist. Die weiteren Buchsen 17, von denen jede lieh und betriebssicher. Weitere Einzelheiten eines am einen Ende einen Fühlhebel 18, am anderen Ende Umdrehungszählwerks mit nach der Erfindung aus- eine Schaltklinke 19 trägt, sind frei kippbar auf der gebildeter Steuerwelle für. eine Zehnerschaltvorrich- io Welle 14 angeordnet. Sie bilden mit den daran betung sind nachstehend an Hand der Zeichnung be- festigten Klinken und Hebeln die Glieder der Schaltschrieben. ·■ brücke. Jeder Klinke 9 bzw. 19 ist der Fühlhebel 18 Fig. 1 zeigt die Steuerwelle in ihrer Grundstellung des nächsten Gliedes benachbart. Jeder Fühlhebel besowie ihre Verbindung mit der Schaltbrücke; sitzt am hinteren Ende einen seitlich abgebogenen Fig. la ist eine um 90° verdrehte Teilansicht der 15 Lappen 16, der auf der Schaltklinke des vorheiiiegen-Steuerwelle; den Gliedes aufliegt. Da jedes Glied durch eine am
Umfang seiner Buchse angreifende Zugfeder 20 mit dem Gestell 12 verbunden ist und der Zug dieser Federn im Sinne der Kippbewegung der Schaltklinke 9 wirkt, bleibt die Anlage der Lappen 16 auf den vorhergehenden Klinken 19 an sich bei jeder Kippbewegung erhalten. Ein Kippen der Schaltklinke 9 durch einen der beiden Exzenter 7 oder 8 verursacht demnach auch eine Kipp drehbewegung der gesamten Schaltbrücke 10 entgegen dem Zug der Feder 13.
Die Drehbewegungen dieser Buchsen mit den auf-
Fig. Ib ist ein waagrechter Schnitt durch die Welle oberhalb der Schaltbrücke;
Fig, .l.c zeigt.die Steuerwelle und Schaltbrücke in Schrägansicht;
Fig. 2 zeigt die Schaltbrücke in ihrer Gesamtanordming und ihre Kupplung mit der Stcuerwclle in Grundstellung;
Fig. 3 zeigt die von der Schaltbrücke zu steuernden Ziffernräder;
Fig. 3 a erläutert den Zehnerschaltvorgang für und —;
Fig. 4 ist ein Ausschnitt aus einer Rechenmaschine mit Umdrehungszählwerk.
genieteten Fühlhebeln und Schaltklinken gehen wie folgt vor sich:
Wird einer der Fühlhebel 18 (Fig. 2) entgegen dem
Eine in den Fig. 1, la, Ib und Ic vergrößert dar- 30 Uhrzeigersinn (Fig. 1) bewegt oder festgehalten, so gestellte Steuerwelle 1 wird durch eine Welle 2 so bewegen sich alle folgenden Glieder 17 mit ihren angetrieben, daß sie bei einem Maschinenspiel, das ist Buchsen, Fühlhebeln und Schaltklinken, die, von der einer Umdrehung der Maschinenhauptwelle, auch eine Klinke 9 aus gesehen, dahinterliegen, mit bzw. bleiben Umdrehung. Die Steuerwelle 1 weist einen Schlitz 3 stehen, wenn die Klinke 9 gekippt wird. Es. werden •auf, "in den ein Stift 4 eingreift. Durch diesen Schlitz 35 also stets noch die unmittelbar vor dem festgehaltenen wird eine .Längsverschiebung der AVelle 1 ermöglicht. Fühlhebel liegende Klinke 19 und alle davor im Uhr-Hierfür dient ein Hebel 5 mit einem in eine Ringnut 6 zeigersinn gekippt, wenn die Klinke 9 ihre beschriebet-_ Steuerwelle 1 greifenden Stift, durch den sie in bene Kippbewegung ausführt.
der Grundstellung in einer Mittellage gehalten wird. Die Ziffernscheiben 30 (Fig. 3) tragen die Abtast-
Je nach Steuerung von der Maschinenseite her in an 40 scheiben 40 sowie die Transporträder 41. Bei der letzsich bekannter Weise kann, die. Steuerwelle 1 durch ten Ziffernscheibe 31 ist eine Abtastscheibe nicht mehr <den;Heber5 nach oben oder unten verschoben werden.
'■' Die Steuerwelle 1 weist'· außerdem zwei um 180°
'gegeneinander versetzte Exzenter 7 und 8 auf. Auf
ihnen schleift je nach Einstellung der Steuerwelle 1 45
durch den Hebel 5 ein Ansatz 9 a einer Schaltklinke 9,
■wodurch diese im Takte der Wellendrehung von einem
der Exzenter 7 oder 8 um ihre Lagerachse 14 im Uhrzeigersinne gekippt wird. Diese Achse ist zugleich eine
Längsachse der noch zu beschreibenden
brücke 10.
: Die Steuerwelle 1 dreht sich stets nur im Uhrzeigersinn, wie es der Pfeil in Fig. 2 angibt. : Der mittlere Teil 11 der Steuerwelle zwischen der Ringnut 6 und den Exzentern 7, 8 liegt exzentrisch zu ihrer Drehachse und wird von einem Bügel 9 b der Schaltklinke 9 umschlossen. Da die Klinke 9 ein Glied der ganzen Schaltbrücke 10 ist, wird diese durch den Exzenterteil 11 bei Drehung der Steuerwelle 1 in
Richtung der Brückenlängsachse hin- und herge- 60 ein, und diese werden durch die vom Exzenterteil 11 schoben, so daß also die Schaltbrücke zwei Bewegun- bewirkte rücklaufende Bewegung der Schaltbrücke 10 gen, nämlich eine Kippbewegung und eine Schub- um eine Teilung weitertransportiert. Dies ist jedoch bewegung, gleichzeitig ausführt. nur bei einer Zehnerübertragung in allen Stellen
Die Grundstellung der Steuerwelle 1 und damit der gleichzeitig möglich, d. h. wenn alle Ziffernscheiben Schaltbrücke 10 zeigt Fig.2. Die Schaltbrücke und 65 auf Neun und die entsprechenden Lücken der Abtastgegebenenfalls auch die Steuerwelle 1 sind in einem scheiben über den Fühlhebeln standen. Alle Ziffernrahmenartigen Gestell 12 angeordnet; eine daran be- scheiben 30 werden also dabei von 9 auf 0. gedreht, festigte und an der'Klinke 9'angreifende Feder 13 hat Steht aber eine Ziffernscheibe nicht auf 9, so wird
. die Aufgäbe, die Klinke'9 und damit die Schaltbrücke der betreffende Fühlhebel durch die Abtastscheibe 10 immer in die in Fig; !''gezeigte Läge zu ziehen. Die 70 festgehalten, und alle folgenden Transporträder kön-
nötig. Die übrigen Abtastscheiben 40 weisen Ausschnitte 50 auf, welche zu den Ziffernscheiben in bezug auf die Nuü eine bestimmte Stellung haben.
Soll in bekannter Weise an den Ziffernscheiben eine Bewegung im positiven Drehsinne ausgeführt werden, so wird zuerst die Steuerwelle 1 durch den Hebel 5 so weit angehoben, daß die Schaltklinke 9 von dem Exzenter 7 erfaßt werden kann. Durch das Drehen der Schalt- 50 Welle 1 wird zunächst die Schaltbrücke 10 durch den kurbelartig wirkenden Exzenterteil 11 nach links verschoben (Fig.2 und 3a). Das Maß der Verschiebung nach links entspricht einer Teilung der Transporträder der Ziffernscheiben.
Ist die Schaltbrücke 10 in der linken Endlage angekommen, so beginnt der Exzenter 7 zu arbeiten und kippt die ganze Schaltbrücke 10 im Uhrzeigersinn. Die Schaltbrücke 10 greift mit ihren Klinken in die Zähne der Transporträder 41 der Ziffernscheiben 30

Claims (7)

nen die Schaltbewegung nicht mitmachen, bis durch die Klinke des vorhergehenden, nicht festgehaltenen Gliedes auch diese Ziffernscheibe die Neun erreicht hat und der zugehörige Fühlhebel in die Abtastscheibe unter Wirkung der Feder 20 einfallen kann. Bei einer Minusumdrehung jedoch wird die Stcuerwelle 1 durch den Hebel 5 nach unten verstellt. Die Schaltklinke 9 mit ihrem Lappen 9 α kommt damit in den Bereich des Exzenters 8. Beim Weiterdrehen der Steuerwelle 1 wird nun zuerst die Schaltbrücke 10 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) gekippt und dann längs verschoben. Die Schaltklinke 9 greift demzufolge in die Zahnlücke des zugehörigen Transportrades 41 der Ziffernscheibe 30 ein und transportiert dieses durch die Längsbewegung der Schaltbrücke 10 um eine Teilung und damit die Ziffernscheibe 30 um eine Zahl zurück. Der Bewegungsvorgang spielt sich also zur Erzielungdes umgekehrten Drehsinns der Ziffernräder in umgekehrter Folge ab, wie es Fig. 3 a schematisch andeutet. Sind nun durch Plus- oder Minusschritte der Schaltbrücke 10 die Ziffernscheibe 30 so lange transportiert worden, bis eine Lücke 50 einer Abfühlscheibe 40 in den Bereich des Fühlhebels 18 kommt, was jeweils bei Null der Fall ist, so kann der Fühlhebel. 18 in die Lücke 50 einfallen^ dabei fällt auch die Schaltklinke 19 des gleichen Gliedes 17 in die Lücke des nächsten Transportrades 41 der nächsten Ziffernscheibe 30 ein. Dieses Transportrad mit seiner Ziffernscheibe führt dann dieselbe Schaltbewegung in gleicher Weise aus. In Fig. 3 sind die Schaltklinke 9 und die beiden ersten Schaltklinken 19 im Eingriff mit den Transporträdern 41 dargestellt. Da der Fühlhebel 18 des nächsten Gliedes jedoch am Rande der Abtastscheibe des zugehörigen Ziffernrades aufliegt, kann seine Klinke beim nächsten Transportrad nicht eingreifen, und demnach werden auch alle folgenden Glieder durch die Kupplungsverbindungen 16 in ihrer wirkungslosen Lage zurückhalten. Es ist weiterhin möglich, das Umdrehungszählwerk ganz auszuschalten. Dies geschieht dadurch, daß die Steuerwelle 1 in der Mittelstellung verbleibt. Bei Maschinenumdrehungen, gleichgültig ob + oder —, macht die Schaltbrücke dann nur noch die axiale Verschiebung, jedoch wirkungslos, mit, da sie nicht gekippt werden kann; demzufolge können auch die Transporträder auf den Ziffernscheiben nicht mehr erfaßt werden. Das Zusammenwirken der einzelnen Teile einer Rechenmaschine mit dem erfindungsgemäßen Umdrehungszählwerk zeigt Fig. 4. 51 ist das Gehäuse, 52 die Tastatur, 53 das Zählwerk, 54 ein Griff zum Ausziehen des Zählwerkes nach rechts, mit 55 ist die Schaltwelle bezeichnet, durch welche die Steuerwelle 1 angehoben wird, 56 bezeichnet das Umdrehungszahlwerk, 57 das Resultatwerk, 58 die Einstellknöpfe, 59 die Löschgriffe und 60 ein Abdeckblech. Die Verbindung zwischen der Steuerwelle 1 und der die Schaltbrücke 10 steuernden Klinke 9 ist bei dieser Anordnung anders gestaltet, indem statt des Klinkenansatzes9a ein am Gestell 12 gelagerter Hebel 29 auf der Steuerwelle bzw. auf ihren Exzentern 7 und 8 aufliegt. Dieser Hebelarm 29 greift unter einen Ansatz 39 der Klinke, wodurch diese von den Exzentern 7 und 8 aus in gleicher Weise gekippt wird, wie es zu Fig. 1 beschrieben ist. Pa τ η ν τ λ ν s ρ r π c η ε :
1. Umdrehungszählwerk mit von einer' aus Klinken bestehenden, von einer Kurbel hin- und herbewegten Schaltbrücke bewirkter durchgehender Zehnerschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schaltbrücke (10) durch eine axial verschiebbare Steuerwelle (1) erfolgt, welche in ihren beiden Endlagen die Schaltbrücke (10) in positivem oder negativem Schaltsinne zur Wirkung bringt, in der Zwischenstellung aber wirkungslos macht.
2. Umdrchungszählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (1) und das an ihr angreifende Kupplungsglied (9) der Schaltbrücke (10) so ausgebildet sind, daß durch ihre Drehung außer einer Bewegung der Schaltbrücke in beiden Längsrichtungen auch eine dazu senkrechte Bewegung der Schaltbrücke erfolgt.
3. Umdrehungszahl werk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (19) der Schaltbrücke auf einer verschieblichen in einem am Schaltwerk zu befestigenden Gestell (12) gelagerten Achse (14) angeordnet sind und jede Klinke aus einem Fühlhebel (18) zum Abtasten und einem durch eine Lagerbuchse mit ihm verbundenen Schalthebel (19) zum \¥eiterschalten der Ziffernscheibe (30) besteht, während der erste Schalthebel (9) als das mit der Steuerwelle in Verbindung stehende Kupplungsglied (9 a, 9 b) ausgebildet und mit der Achse (14) fest verbunden ist.
4. Umdrehungszählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (1) zwei Exzenter (7, 8) trägt, die um 180° gegeneinander versetzt sind und bei einer axialen Verschiebung der Welle die Kippbewegung der Schaltbrücke (10) in der zur Längsachse senkrechten Richtung steuern.
5. Umdrehungszählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kurbelwelle ausgebildete Steuerwelle (1) mit ihrem exzentrischen Teil (11) in das Steuer- und Kupplungsglied (9 b) der Schaltbrücke, insbesondere der ersten Schaltklinke (9), eingreift und daß diese Klinke zugleich einen Ansatz (9 a) besitzt, mit dem sie von den Exzentern (7, 8) der Steuerwelle gesteuert wird.
6. Umdrehungszählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (1) mit einer Antriebswelle (2) durch eine Schlitzführung (3) verbunden ist, welche die axiale Verschiebung der Steuerwelle gestattet.
7. Umdrehungszählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der Steuerwelle (1) von einer Umsteuerwelle (55) über einen Hebel (5) gesteuert wird, der in eine ringförmige Nut (6) der Steuerwelle eingreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 471755, 606 991.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 578/221 7.
DEB23638A 1953-01-05 1953-01-05 Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung Pending DE1062039B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB23638A DE1062039B (de) 1953-01-05 1953-01-05 Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB23638A DE1062039B (de) 1953-01-05 1953-01-05 Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1062039B true DE1062039B (de) 1959-07-23

Family

ID=6961240

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB23638A Pending DE1062039B (de) 1953-01-05 1953-01-05 Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1062039B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE471755C (de) * 1927-05-07 1929-02-18 Hans Willmann Vorrichtung zur Zehneruebertragung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen
DE606991C (de) * 1933-10-07 1934-12-14 H W Egli A G Einrichtung an Rechenmaschinen mit in Ruhelage einerends vorstehendem Zaehlwerkwagen zur Zehneruebertragung bis zur letzten Rechnungsstelle

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE471755C (de) * 1927-05-07 1929-02-18 Hans Willmann Vorrichtung zur Zehneruebertragung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen
DE606991C (de) * 1933-10-07 1934-12-14 H W Egli A G Einrichtung an Rechenmaschinen mit in Ruhelage einerends vorstehendem Zaehlwerkwagen zur Zehneruebertragung bis zur letzten Rechnungsstelle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1062039B (de) Umdrehungszaehlwerk mit durchgehender Zehnerschaltung
DE573183C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Maschine
DE617635C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine
DE446915C (de) Schaltwerk fuer Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl.
DE422514C (de) Tasteneinstellvorrichtung fuer Rechenmaschinen nach dem Odhner-System
DE379780C (de) Registrierkasse, besonders fuer Sparkassen
DE563265C (de) Schaltwerk fuer Registrierkassen und Rechenmaschinen
DE748500C (de) Rechenmaschine mit Einrichtungen zur Rueckuebertragung
DE357976C (de) Zehneruebertragungsvorrichtung fuer Zaehlwerke
DE476689C (de) Rechenmaschine
DE456709C (de) Zehnerschaltvorrichtung
DE372249C (de) Vorrichtung fuer Registrierkassen oder Rechenmaschinen zum wahlweisen Kuppeln eines von mehreren Registrierwerken mit vom Einstellwerke der Maschine beeinflussten Antriebsgliedern
DE617770C (de) Registrierkasse, Rechen- oder Buchungsmaschine
DE482524C (de) Auswaehlvorrichtung fuer Adressendruckmaschinen und aehnliche Maschinen
DE454138C (de) Addiermaschine
DE893723C (de) Registrierkasse mit einer Einrichtung zum Drucken der Betraege und von nicht zu addierenden Angaben, z. B. Mengen oder Nummern
DE524939C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetig verschiebbarem Zaehlwerk
DE338308C (de) Zehnerschaltung, insbesondere fuer Multiplikationsrechenmaschinen
DE423247C (de) Vorrichtung zur Verschiebung des Schlittens an Rechenmaschinen
DE456040C (de) Zehnerschaltvorrichtung
DE963111C (de) Steuervorrichtung fuer die Nullanschlagklinken an Registrierkassen, Rechen- oder Buchungsmaschinen
DE2120461C3 (de) Rechenwerksauswähl- und Gangartsteuereinrichtung für eine Registrierkasse oder druckende Buchungsmaschine, anm: Anker-Werke AG, 4800 Bielefeld
AT39669B (de) Rechenmaschine.
DE878494C (de) Speiseeismaschine mit feststehendem Kessel und im Kessel umlaufendem Spatel
DE418748C (de) Zehneruebertragungsvorrichtung fuer Rechenmaschinen