DE1060935B - Schwingtopf - Google Patents
SchwingtopfInfo
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- DE1060935B DE1060935B DEA29589A DEA0029589A DE1060935B DE 1060935 B DE1060935 B DE 1060935B DE A29589 A DEA29589 A DE A29589A DE A0029589 A DEA0029589 A DE A0029589A DE 1060935 B DE1060935 B DE 1060935B
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- Germany
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- Pending
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P7/00—Resonators of the waveguide type
- H01P7/04—Coaxial resonators
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schwingtopf für einen Frequenzbereich zwischen 100 und 1000 MHzj welcher
bei kleinen Abmessungen eine relativ hohe Kreisgüte aufweist. Als besonderen Vorteil besitzt er gegebenenfalls
einen hoch- und einen niederohihigeu -5 Ausgang, deren Anschlüsse an demselben Ende Iierr"
ausgeführt sind. Bei einem Schwingtopf für einen Frequenzbereich zwischen 100 und 1000 MHz mit
einem Innen-, einem Außenleiter und einem Kapazitätsstempel weist erfindungsgemäß der Käpazitätsstempel
einen feststehenden und einen bewegbaren Teil auf, wobei der feste Teil aus einem im Außenleiter koaxial
angeordneten Rohr besteht, welches vom Außenleiter durch einen konzentrischen Luftspalt getrennt ist und
dessen Innendurchmesser so gewählt ist, daß der bewegbare Teil mindestens teilweise mit einem Gleitsitz
hineinpaßt.
Die Figur zeigt den Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Außenleiter besteht
aus einem rohrförmigen Körper 1, welcher einen Befestigungsflansch 2 aufweist. Im oberen Teil ist ein
zweiter rohrförmiger Körper 3 in dieses Rohr eingeschoben. Der Außenleiter wird oben durch einen
Deckel 4 abgeschlossen. Der Boden 17 bildet eine elektrische und mechanische Verbindung zwischen Innen-
und Außenleiter. Im Innenleiter 5 ist eine Spindel 6 geführt, welche an ihrem unteren Teil ein Gewinde
trägt. Durch Drehung dieser Spindel mit einem von unten in den Schlitz 7 eingeführten Schraubenzieher
kann sie im Gewinde 8 des Innenleiters nach oben und unten geschraubt und damit in der Längsrichtung
verstellt werden. Sie ist außerdem im Lager 9 geführt. Der erfindungsgemäße Schwingtopf weist einen
Kapazitätsstempel auf, welcher einen feststehenden Teil -11 und einen bewegbaren Teil 10 aufweist. An
ihrem oberen Ende trägt die Spindel den bewegbaren Teil 10 des Kapazitätsstempels. Dieser befindet sich
zum Teil innerhalb des den feststehenden Teil des Kapazitätsstempels bildenden Rohres 11, wobei der
Innendurchmesser des Rohres und der Außendurchmesser des bewegbaren Teiles 10 so gewählt sind, daß
der bewegbare Teil mit einem Gleitsitz in das Rohr 11 hineinpaßt. Das Rohr 11 ist durch die beiden Dielektrikumringe
12 konzentrisch im Außenleiter gehalten und bildet mit diesem den konzentrischen Luftspalt
13. Das Rohr ist über den bewegbaren Teil 10 des Stempels elektrisch mit dem Innenleiter 5 verbunden.
Infolge der relativ großen Kapazität zwischen dem Rohr 11 und dem Außenleiter 1, welche praktisch
kein Dielektrikum enthält, ist eine in bezug auf die Abmessungen des Schwingtopfes günstige Kreisgüte
zu erreichen. Die galvanische Verbindung zwischen dem bewegbaren Teil des Stempels und dem Rohr 11
ist zwar an sich nicht ideal, und ihre Güte ist von Schwingtopf
■y- Anmelder:
Autophon Aktiengesellschaft,
Solothurn (Schweiz)
Solothurn (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. A. Schulze, Patentanwalt,
Berlin-Wilmersdorf, Jenaer Str. 14
Berlin-Wilmersdorf, Jenaer Str. 14
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 12. Juni 1957
Schweiz vom 12. Juni 1957
verschiedenen Zufälligkeiten abhängig. Bei den hohen verwendeten Frequenzen überwiegt jedoch der Einfluß
der Kapazität der eng aneinanderliegenden Wandungen, so daß trotzdem eine gute Verbindung gewährleistet
ist. Durch Längsverschiebung der Spindel 6 mit dem bewegbaren Teil des Stempels, wie dies
durch Drehen der Spindel erfolgen kann, wird die Abstimmung des Schwingkreises in einem weiten Bereich
ermöglicht. Die Beeinflussung der Resonanzfrequenz wird ermöglicht, indem beispielsweise durch
die Verschiebung des bewegbaren Teiles des Stempels nach oben der elektrisch wirksame Innenraum und
damit die Induktivität vergrößert wird. Andererseits wird durch diese Verschiebung die Kreiskapazität
ebenfalls vergrößert, indem der aus dem Rohr 11 herausragende Teil 10 des Stempels und damit die zwischen
ihm und dem Rohr 3 entstehende Kapazität vergrößert wird, währenddem die dazu parallel geschaltete
Kapazität zwischen dem Rohr 11 und dem Außenleiter 1 unverändert wirksam bleibt.
Die Anschaltung des Schwingtopfs an andere Stromkreise erfolgt einerseits durch die Koppelschleife
14 und andererseits durch die Leitung 15. Diese Leitung 15 führt an der Lötstelle 16 auf das
nach der Verbindungsstelle 17 von Innen- und Außenleiter gerichtete Ende des Rohrs 11 und -steht daher
mit den Stromkreisen des Imienleiters in Verbindung. Der auf die Schleife 14 führende Anschluß ist nieder-,
der auf die Leitung 15 führende hochohmig. Ein besonderer Vorteil dieses Schwingtopfs besteht nun
darin, daß die beiden Anschlüsse 18 für hoch- und
909 560/303
Claims (2)
1. Schwingtopf für einen Frequenzbereich zwischen 100 und 1000 MHz mit einem Innen-, einem
Außenleiter und einem Kapazitätsstempel, dadurch gekennzeichnet, daß der Kapazitätsstempel einen
feststehenden und einen bewegbaren Teil aufweist, wobei der feste Teil aus einem im Außenleiter
koaxial angeordneten Rohr besteht, welches vom Außenleiter durch einen konzentrischen Luftspalt
getrennt ist und dessen Innendurchmesser so* gewählt ist, daß der bewegbare Teil mindestens teilweise
mit einem Gleitsitz hineinpaßt.
2. Schwingtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem nach der Verbindungsstelle
zwischen Innen- und Außenleiter gerichteten Ende des genannten feststehenden Teils aus ein
Leiter nach außen führt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung P 4033 VIIIa/21 a4 (be-.nntgemacht am 27. 8. 1953).
Deutsche Patentanmeldung P 4033 VIIIa/21 a4 (be-.nntgemacht am 27. 8. 1953).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 560/308 6.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH1060935X | 1957-06-12 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1060935B true DE1060935B (de) | 1959-07-09 |
Family
ID=4555411
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA29589A Pending DE1060935B (de) | 1957-06-12 | 1958-05-28 | Schwingtopf |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE568425A (de) |
CH (1) | CH350695A (de) |
DE (1) | DE1060935B (de) |
-
0
- BE BE568425D patent/BE568425A/xx unknown
-
1957
- 1957-06-12 CH CH350695D patent/CH350695A/de unknown
-
1958
- 1958-05-28 DE DEA29589A patent/DE1060935B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
None * |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE568425A (de) | |
CH350695A (de) | 1960-12-15 |
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