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DE1055122B - Lampenfassung fuer seitlich einschiebbare rohrfoermige Lampen mit an beiden Enden sitzenden Sockeln - Google Patents

Lampenfassung fuer seitlich einschiebbare rohrfoermige Lampen mit an beiden Enden sitzenden Sockeln

Info

Publication number
DE1055122B
DE1055122B DEB38606A DEB0038606A DE1055122B DE 1055122 B DE1055122 B DE 1055122B DE B38606 A DEB38606 A DE B38606A DE B0038606 A DEB0038606 A DE B0038606A DE 1055122 B DE1055122 B DE 1055122B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
contact
socket
slide
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB38606A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Leutgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bender & Wirth
Original Assignee
Bender & Wirth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bender & Wirth filed Critical Bender & Wirth
Priority to DEB38606A priority Critical patent/DE1055122B/de
Publication of DE1055122B publication Critical patent/DE1055122B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices
    • H01R33/06Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other
    • H01R33/08Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp
    • H01R33/0836Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp characterised by the lamp holding means

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lampenfassung für seitlich einschiebbare, rohrförmige Lampen mit an beiden Enden sitzenden Sockeln, bei der die Kontaktmittel für die Stromzuführung zur Lampe zum Schließen und Öffnen des Stromkreises in Abhängigkeit von der Einführbewegung des Leuchtkörpers durch die Betriebsstellung mechanisch sichernde, bewegliche Glieder gesteuert werden. Eine bekannte, für zweisockelige rohrförmige Lampen mit je zwei an jedem Sockel sich röhrenachsparallel erstreckenden Kontaktstiften bestimmte Fassung weist in dem Fassungssockel einen quer zur Einführrichtung der Lampe beweglichen Schieber auf, der in einer Endstellung die die Kontaktstifte des Lampensockels aufnehmenden Einführschlitze mit Vorsprüngen sperrt und beim Verlagern in die andere Endstellung mit weiterhin an ihm vorgesehenen Vorsprüngen die Kontaktfedern aus der Betriebsstellung zurückführt. Der Schieber bedarf in beiden Richtungen der Handverstellung. Diese Fassungen bedürfen bei der Handhabung einer ungeteilten Aufmerksamkeit. Außerdem haben, sie recht große Abmessungen. Ferner ist eine Fassung für zweisockelige Röhrenlampen mit je zwei an jedem Sockel sitzenden, sich röhrenachsparallel erstreckenden Kontaktstiften bekannt, bei der die seitlich eingeführte Lampe mit den Kontaktstiften des Sockels eine Schrägfläche eines kippbaren Fassungsteiles überläuft und zurückschwenkt, bis zum Erreichen der Betriebsstellung das kippbare Glied zurückschnellt und die Stifte des Lampensockels hintergreift, die damit mechanisch verriegelt werden. Bei diesen Fassungen verbleiben die kontaktgebenden Glieder stets in leitender Verbindung mit der Betriebsspannung. Eine weiterhin bekannte Lampenfassung der eingangs erwähnten Art weist eine Drehscheibe auf, mit deren Hilfe die eingeführte Lampe mechanisch in der Fassung verriegelt wird. Die Drehscheibe bildet außerdem den beweglichen Teil eines Schalters, der die elektrische Verbindung mit dem Sockelkontakt der Lampe erst beim Erreichen der Verriegelungsstellung, d. h. der Betriebslage der Lampe hergestellt. Solche Fassungen sind wenig zweckdienlich, weil auf die Sockel der Lampen noch recht starke Kräfte ausgeübt werden, die die Verbindungen des Lampenkörpers mit den Sockeln hoch beanspruchen. Es ist ferner bekannt, die Einführschlitze von Fassungen durch quer zur Einführrichtung der Lampe bewegliche Schieber wahlweise zu sperren. Bei anderen bekannten Fassungen werden die Kontaktstifte des Lampensockeis sperrend von den Kontakten, der Fassung hintergriffen, die der Einwirkung eines besonderen RückStellgliedes unterstellt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lampenfassung der eingangs umschriebenen Art zu
Lampenfassung für seitlich
einschiebbare rohrförmige Lampen
mit an beiden Enden sitzenden Sockeln
Anmelder:
Bender & Wirthr
Kierspe Bahnhof (Westf.)
Alfred Leutgen, Kierspe Bahnhof (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
schaffen, die bei übersichtlichem Aufbau aus einfach herstellbaren Teilen auch unter ungünstigen Umständen, eine bequeme Bedienung -und stets eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch ein in dem Einführweg des Lampensockels liegendes, in Richtung der Einführbewegung gegen eine Federbelastung verschiebbares Auslöseglied erreicht, das die mit dem Lampensockel zusammenwirkenden beweglichen Kontaktmittel der Fassung rückgestellt hält und nach dem vollständigen Einführen des Lampensockels freigibt. Hierbei bedarf es weder nach dem Einführen der Lampe der Betätigung eines Schiebers noch muß die Lampe zum Erreichen der Gebrauchsstellung gedreht werden. Daraus
Handhabung. Außerdem läßt sich die
gemäße Fassung aus wenigen einfach geformten Teilen herstellen. Ferner treten an den Teilen der Fassung nur geringe mechanische Beanspruchungen auf, so daß diese mit kleinen Abmessungen aus wohlfeilen Werkstoffen herstellbar sind.
Die Erfindung läßt sich besonders einfach verwirklichen, indem die Kontaktmittel der Fassung, welche unmittelbar mit dem bzw. den Sockelkontakten der Lampe zusammenwirken, parallel zur Längsachse der Lampe beweglich angeordnet werden. Die dabei erforderlichen Führungsmittel lassen sich besonders leicht mit großen Genauigkeiten herstellen·. Außerdem sind wegen der geringen Querschnittsabmessungen solcher Kontaktmittel nur geringe Führungslängen notwendig. Dies läßt die Einhaltung kleiner Abmessungen der Fassung zu. Das Auslöseglied kann bei Fassungen dieser Art zweckmäßig derart wirken,
ergibt sich eine besonders einfache
erfindungs-
809 790/256
■daß es in Richtung der Lampeneinf ührbewegung gegen eine Federbelastung beweglich ist und in der rückgestellten Lage sich gegen die vorragenden Kontaktmittel der Fassung stützt. Die Federbelastung sorgt dann selbsttätig dafür, daß in der Bereitschaftsstellung der Teile das Auslöseglied im Wege der zurückgestellten Kontaktmittel liegt. Hiermit ergibt sich eine einfache und übersichtliche Wirkungsweise, bei der Störungen praktisch nicht auftreten können, denn beim Einführen der Lampe schiebt sich das Auslöseglied selbsttätig zurück, so daß mit dem Erreichen der betriebsbereiten Stellung des Lampensockels die Kontaktmittel freigegeben werden und mit den Kontakten des Lampensockels die erforderliche leitende elektrische Verbindung herstellen. Um bei solchen iS Anordnungen auch für das Heraxisnehmen der Lampe die erforderliche Sicherheit zu schaffen, empfiehlt es sich, ein von außen betätigbares Stellglied vorzusehen, welches bedarfsweise die Kontaktmittel der Fassung in die den Stromkreis unterbrechende Stellung zurückbringt. Die Lampe läßt sich dann ohne jede Gefahr aus der Fassung nehmen. Ein solches Stellglied erbringt weiterhin die Möglichkeit, die Kontaktmittel der Fassung unmittelbar als Verriegelungsglieder für die Betriebsstellung der Lampe wirksam werden zu lassen, da das Stellglied dann mit der Rückführung der Kontaktmittel selbsttätig und ohne den Aufwand zusätzlicher Bauteile auch eine Entriegelung der Lampe herbeiführt.
Die Fassung nach der Erfindung ist insbesondere für an sich bekannte, je einendig eine mittig angeordnete, durch parallel verlaufende Rippen umgriffene Kontaktkuppe aufweisende Lampen vorgesehen, bei denen die erwähnten Rippen im Bereich der Kontaktkuppe auf ihren einander zugewandten Innenseiten ausgespart sind. Bei solchen. Lampensockeln ist es ohne Schwierigkeiten möglich, das zum Schalten des elektrischen Stromkreises axial verstellbare Kontaktglied der Fassung so zu l>emessen, daß es den lichten Abstand der Rippen des Lampensockels in den außerhalb der Kontaktkuppe liegenden Bereichen übersteigende Querschnittsabmessungen aufweist, so daß das in Wirkstellung befindliche Kontaktglied eine formschlüssige Verriegelung der Lampe in der Betriebslage herbeiführt, ohne daß es hierzu eines Drehens oder einer sonstigen zusätzlichen Bewegung der Röhre bedürfte. Die Rückstellung eines solchen, den Stromkreis beeinflussenden und die Lampe in der Betriebsstellung mechanisch sperrenden Kontaktgliedes erfolgt zweckmäßig über Schrägflächen eines von außen verstellbaren Schiebers. Dieser wird im Interesse eines gleichmäßigen Kraftangriffs und einer dann zulässigen kurzen Führungslänge des verschiebbaren Fassungskontaktes vorteilhaft gabelförmig ausgeführt. In diesem Sinne kann das axial verstellbare Kontaktglied zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge wie Zapfen aufweisen, die von Keilflächen des in seinem Kopfteil gabelförmig gestalteten Schiebers Untergriffen werden. Zur Rückstellung des Kontaktgliedes und damit zur Unterbrechung der elektrischen Verbindung des Sockelkontaktes der Lampe mit dem Fassungskontakt und zur mechanischen Entriegelung der Lampe wird l>ei solchen Anordnungen der Schieber lediglich hineingedrückt und damit das Kontaktglied gegen die Spannung einer es belastenden Federanordnung in die Freigabestellung gebracht.
Die elektrische Verbindung des axial beweglichen Kontaktgliedes mit der elektrischen Zuleitung kann verschiedenartig hergestellt werden. Da es in der Regel nicht zweckmäßig ist, eine Verbindung über gegenein-
ander betriebsmäßig verschiebbare Flächen vorzusehen, weil hierbei oftmals hohe Übergangs widerstände anfallen, ist es meist vorteilhafter, zwischen dem axial verstellbaren Kontaktglied und einer fassungsfesten Anschlußklemme eine nachgiebige leitende Verbindung herzustellen. Hierfür kann beispielsweise die das axial verstellbare Kontaktglied belastende Feder unmittelbar dienen. Falls dabei durch die Stromwärmebelastung eine schnelle Ermüdung der Feder möglich erscheint, kann es günstiger sein, eine von dieser unabhängige biegbare Leitung zu verwenden. Weiterihin ließe sich in solchen Fällen die Verbindung auch herstellen, indem an dem axial verschiebbaren Kontaktglied unmittelbar eine Anschlußklemme vorgesehen wird. Die Verlagerungen des Kontaktgliedes wirken sich dann zwar unmittelbar auf die Zuleitung aus, doch ist dies in den meisten Fällen unschädlich, da die frei liegenden Bereiche der Zuleitung in der Regel recht lang sind und anderseits der Bewegungsbereich des axial verschiebbaren Kontaktgliedes nur verhältnismäßig klein ist.
Zur Erzielung einer einfachen, von der Einhaltung enger Passungen weitgehend unabhängigen Fertigung empfiehlt es sich, das Auslöseglied gegen eine vorgespannte Federung rückstellbar anzuordnen. Es ist auch möglich, die Steuerung des Auslösegliedes und des axial verschiebbaren Kontaktes von einem gemeinsamen Energiespeicher herzuleiten.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Stirnansicht des Fassungsteiles einer Leuchtröhre, für die die dargestellte Fassung bestimmt ist,
Fig. 2 eine teils aufgebrochen dargestellte Seitenansicht des Teiles nach der Fig. 1,
Fig. 3 die Fassung in Draufsicht,
Fig. 4 eine Ansicht der Unterseite der Fassung bei abgehobener Bodenplatte,
Fig. 5 einen Schnitt 5-5 nach Fig. 3,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende teils aufgebrochene Seitenansicht der Fassung mit eingesetztem Röhrensockel,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Fassung der Fig. 6.
Die Stirnseite des an jedem Ende des röhrenförmigen Leuchtkörpers angeordneten Isolierstoffsockels trägt einen Zapfen, dessen Fußteil 10 zylindrisch gestaltet ist. Dieser hat einen Außenbund 11, dessen Seiten 12 abgeflacht sind. Der Zapfen ist über die Höhe des Bundes 11 bei 13 mittig längsgeschlitzt. Die einander zugewandten Seitenflächen des Schlitzes 13 sind in der Mitte ihrer Länge mit Aussparungen 14 versehen. Auf dem Grund des Schlitzes 13 liegt hier eine metallische Kuppe 15, welche den elektrischen Anschluß der Lampe vermittelt.
Die Fassung weist ein rundes Gehäuse 20 auf, das unterseitig offen ist. Der oberen Stirnfläche des Fassungsgehäuses 20 ist eine Einsenkung 21 eingeformt, die sich über eine die Hälfte des Gehäusedurchmessers übersteigende Länge erstreckt. Mittig zum Gehäusemantel ist in der Grundfläche der Einsenkung ein axial \rerschiebbarer Kontakt 22 angeordnet. Auf dem Grunde der Einsenkung 21 erstreckt sich vor dem Fassungskontakt 22 eine Rippe 23, die im Zusammenwirken mit dem Schlitz 13 des Sockelvorsprunges der Lampe eine gerade Führung gewährleistet. Das Fassungsgehäuse 20 trägt zwei vorbereitete Befestigungsdurchbrüche 24 in einander entgegengesetzten Randbereichen. Außerdem ist ein den oberen Teil des Fassungsgehäuses 20 durchsetzender Durchbruch 25 vorgesehen, durch den die Klemmschraube einer An-

Claims (8)

schlußklemme 26 zugänglich ist. Der Fassungskontakt 22 ist, wie insbesondere Fig. 5 erkennen läßt, topfförmig gestaltet und führt in seinem Innenraum eine ihn vordrückende vorgespannte Schraubendruckfeder 27. An einander gegenüberliegenden Seiten trägt der Fassungskontakt 22 Vorsprünge in Form von Zapfen 28 (Fig. 4). Die Feder 27 (Fig. 5) stützt sich gegen eine durch Zapfen des Fassungsgehäuses gehaltene metallische Lasche 29, deren abgewinkeltes Ende 30 unmittelbar die Anschlußklemme 26 trägt. Die Zapfen 28 des Fassungskontaktes 22 wirken mit Schrägflächen 31 von gabelförmig angeordneten Armen 32 eines Schiebers 33 zusammen, der auf der Unterseite der Grundfläche der Einsenkung 21 verschiebbar geführt ist (Fig. 4 und 5). Die Seitenführung wird dem Schieber 33 durch Wandteile des Fassungsgehäuses20 einerseits und durch einen zwischen die Gabelarme 32 fassenden' Nockeni 34 anderseits vermittelt, der daneben als zusätzliche Führung für den Fassungskontakt 22 dient. Der Bewegungsbereich des Schiebers 33 ist im Bereich der Gehäusewandung durch Vorsprünge 35 und auf der dem Fassungskontakt zugewandten Seite durch unmittelbaren Anschlag der die Gabelarme 32 trennenden Aussparung an den Kontakt begrenzt. Der Schieber 33 ist derart angeordnet, daß seine Schrägflächen 31 die Zapfen 28 des Kontaktgliedes derart untergreifen, daß ein Eindrücken des Schiebers eine Rückführung des Kontaktgliedes gegen die Spannung der dieses belastenden Feder 27 zur Folge hat. Im Bereich der Einsenkung 21 des Fassungsgehäuses 20 ist weiterhin ein Schieber 36 geführt (Fig. 5), der durch Schraubendruckfedern 37 belastet ist, die sich rückseitig gegen die Innenfläche der Gehäusewand anlegen. Der Schieber 36 hat, wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, vorderseitig einen Vorsprung 38 und bildet neben diesem seitlich vorragende Anschlagflächen 39. Die Beweglichkeit des Schiebers unter Wirkung der Belastungsfedern 37 ist durch seitlich vorragende und fallweise mit Anschlagflächen des Sockels zusammenwirkende Nocken 40 begrenzt. Die Wirkungsweise der Fassung ist bereits aus den Zeichnungen, zu ersehen. Wie Fig. 5 zeigt, ist in der Bereitschaftsstellung der Schieber 36 durch die ihn belastenden Federn 37 in seiner vorderen Anschlagstellung gehalten. Sein Zapfen 38 übergreift dabei die Stirnfläche des Kontaktgliedes 22, so daß dieses in der zurückgestellten Lage festgehalten wird. DieAnschlagflächen 39 des Schiebers ragen in den Weg des einzuführenden Sockelgliedes der Röhre. Wird die Röhre eingeführt, so stoßen zunächst die vorragenden Teile des Bundes 11 gegen die Flächen 39 des Schiebers 36 und führen diesen gegen die Spannung der Federn 37 zurück. Mit der Beendigung des Einführweges der Lampe ist der Schieber so weit zurückgebracht, daß sein \^orsprung38 den Fassungskontakt 22 freigibt. Dieser schnellt nun unter der Spannung der ihn belastenden Feder 27 vor und legt sich gegen die Kontaktkuppe 15 des Lampensockelis an. Hierdurch wird nicht nur die erforderliche elektrische Verbindung hergestellt, sondern gleichzeitig eine mechanische Verriegelung herbeigeführt, da der Querschnitt des Kontaktgliedes 22 größer ist als die lichte Weite der Nut des Lampensockels außerhalb des Kontaktlcuppenbereiches. Die Lampe ist daher ohne jede weitere Handhabung in der Betriebsstellung formschlüssig verriegelt. Zum Lösen der Lampe wird lediglich der Schieber 33 hineingedrückt. Hierdurch wird der Fassungskontakt 22 mit Hilfe der Schrägflächen 31 und der Vorsprünge 28 gegen die Spannung der ihn belastenden Feder 27 zurückgeführt. Dabei wird die elektrische Verbindung zu der Lampe unterbrochen und daneben die bis dahin, bestehende mechanische Verriegelung gelöst. Die Federn 37 können sich daher in dem Maße, wie die Lampe entfernt wird, entspannen und drücken den Schieber 36 vor. Dieser unterstützt die Aushebebewegung der Lampe und gelangt unmittelbar mit seinem Zapfen 38 über den noch zurückgeführten Fassungskontakt 22, so daß unmittelbar die Bereitschaftsstellung wiederhergestellt ist. Sinngemäß können auch Fassungen für Lampen, die an einem Sockel mehr als einen Kontakt aufweisen, entsprechend der beschriebenen Fassung, nach der Erfindung ausgebildet werden. Patentansprüche.-
1. Lampenfajssung für seitlich einschiebbare rohrförmige Lampen mit an beiden Enden sitzenden Sockeln, bei der die Kontaktmittel für die Stromführung zur Lampe zum Schließen und Öffnen des Stromkreisies in Abhängigkeit von der Einführbewegung des Leuchtkörpers durch die Betriebsstellung mechanisch sichernde, bewegliche Glieder gesteuert werden, gekennzeichnet durch ein in dem Einführweg des Lampensockels liegendes, in Richtung der Einführbewegung gegen eine Federbelastung verschiebbares Auslöseglied (36), das die mit dem Lampensockel zusammenwirkenden beweglichen Kontaktmittel (22) der Fassung rückgestellt hält und nach vollständigem Einführen des Lampensockel selbsttätig freigibt.
2. Lampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Auslöseglied (36) gesteuerten Kontaktmittel (22) der Fassung parallel zur Längsachse der Lampe verschiebbar sind.
3. Lampenfassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Wirkstellung gelangten Kontaktmittel (22) die eingeführte Lampe in der Betriebsstellung verriegeln.
4. Lampenfassung nach Anspruch 3 für zweisockelige Röhrenlampen, die an jedem Ende eine mittig angeordnete, durch parallel verlaufende Rippen umfaßte Kontaktkuppe aufweisen und bei denen die Rippen im Bereich der Kontaktkuppe auf ihren einander zugewandten Innenseiten, ausgespart sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Schalten des Stromkreises axial verstellbare Kontaktglied (22) den lichten Abstand der Rippen des Lampensockels in den außerhalb der Kontaktkuppe (15) liegenden Bereichen übersteigende Ouerschnittsabmessungen hat.
5. Lampenfassung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmittel (22) der Fassung durch ein von außen betätigbares Stellglied (33) in die den Stromkreis unterbrechende Lage rückführbar sind.
6. Lampenfassung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das axial verstellbare Kontaktglied (22) der Fassung über Schrägflächen (31) eines von außen verstellbaren Schiebers (33) rückstellbar ist.
7. Lampenfassung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das axial verstellbare Kontaktglied zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge (28) wie Zapfen aufweist, die von Keilfläcfaen (31) des Schiebers (33) Untergriffen sind.
8. Lampenf assung nach Anspruch 2 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß das axial verstellbare Kontaktglied (22) über eine es im Vorschubsinne
DEB38606A 1956-01-05 1956-01-05 Lampenfassung fuer seitlich einschiebbare rohrfoermige Lampen mit an beiden Enden sitzenden Sockeln Pending DE1055122B (de)

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