DE1055054B - Schaltungsanordnung fuer Umrechner in Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Umrechner in FernsprechanlagenInfo
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- DE1055054B DE1055054B DEG22572A DEG0022572A DE1055054B DE 1055054 B DE1055054 B DE 1055054B DE G22572 A DEG22572 A DE G22572A DE G0022572 A DEG0022572 A DE G0022572A DE 1055054 B DE1055054 B DE 1055054B
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung·
für Umrechner in Fernsprechanlagen zur Umsetzung von Binärzahlen in Dezimalzahlen mit
vier Stufen, einer Eingangskitung für jede der Stufen und mindestens zehn Ausgangskitungen.
Es ist bereits ein Alpfaabetumsetzer für Tekgrafiezwecke
bekannt, bei dem eingangsseitig z. B. durch Abtasten eines Lochstreifens Kontakte entsprechend
der abgetasteten Kombination von Zeichen- und Trennschritten gleichzeitig geschlossen werden und
entsprechend dieser Kombination ein bestimmtes Potential über Gleichrichter an eine vorbestimmte Anzahl
aus einer Gruppe von Leitungen anlegen, wodurch das umgesetzte Zeichen markiert wird. Ein
mechanischer oder elektronischer Verteiler ist vorgesehen, der das auf den gemäß dem umgesetzten Code
markierten. Leitungen liegende Potential (Zeichenbzw. Trennpotential) abtastet.
Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung für Umsetzer in Fernsprechanlagen bekannt, bei der Widerstands-Diodenkom.binationen
zur Umsetzung verwendet werden. Diese bekannte Schaltung, die drei verschiedene Batteriepotentiale benötigt, ist bezüglich
der zu verarbeitenden Spannungspegel ziemlich kritisch und benötigt als Verstärker arbeitende, gittergesteuerte
Gasentladungsröhren als Detektorvorrichtungen zwischen den Ausgangsleitungen und den angeschlossenen
Relais.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte vollelektronische Umrechnerschaltung zum Umwandeln
von einzelnen Informationseinheiten entsprechenden Kombinationscodemarkierungen in Einzelmarkierungen
entsprechend einer auf Einzelmarkierungen aufgebauten Markierskala zu schaffen.
Dabei soll der neue elektronische Umrechner in der Lage sein, Kombinationscodemarkierungen entsprechend
einzelnen Einheiten dezimaler Information in entsprechendeEinzelmarkierungen einer auf Einzelmarkierungen
aufgebauten Dezimalskala umzuwandeln. Ferner soll die neue und verbesserte Umrechnerschaltung
vor allem mit Transistoren ausgerüstet sein.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe zur Verbesserung der bisher bekannten Umrechner für
Fernsprechanlagen wird dadurch gelöst, daß jede Stufe eine Anzahl von Transistoren mit je einer Eingangselektrode
und einer ersten und zweiten Ausgangselektrode aufweist, daß die Transistoren paarweise
zusammengeschaltet sind und daß sich die Anzahl der Transistoren von Stufe zu Stufe nach
Potenzen von »2« erhöht; daß die erste Ausgangselektrode- eines Transistors eines gegebenen Paares jeder
Stufe parallel zu der ersten Ausgangs elektrode des anderen Transistors des Paares mit der zweiten Ausgangselektrode
eines Transistors der vorhergehenden Schaltungsanordnung für Umrechner
in Fernsprechanlagen
in Fernsprechanlagen
Anmelder:
General Telephone Laboratories,
Incorporated,
Chicago, 111. (V. St. A.)
Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. K. Boehmert und Dipl.-Ing. A. Boehmert,
Patentanwälte, Bremen 1, Feldstr. 24
Patentanwälte, Bremen 1, Feldstr. 24
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. August 1956
V. St. v. Amerika vom 10. August 1956
Alfred Hughes Faulkner, Chicago, 111. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Stufe verbunden ist; daß die zweiten Ausgangselektroden der Transistoren der vierten. Stufe mit entsprechenden
der Ausgangsleitungen verbunden sind und daß Schaltverbindungen zwischen der Eingangsleitung
einer gegebenen Stufe und den Eingangselektroden der Transistoren dieser Stufe in der. Weise
vorgesehen sind, daß der eine oder, der andere Transistor aller Paare dieser Stufe wahlweise leitend wird,
wodurch. ein Ausgangsstromkreis über die erste und zweite Ausgangselektrode eines leitenden Transistors
in allen vier Stufen in Reihe mit der ausgewählten Ausgangsleitung aufgebaut wird.
Vorzugsweise sind dabei . alle Transistoren in Emitterfolgeschaltung geschaltet. Dabei wird als Eingangsedektrode
die Basis, als erste Ausgangselektrode der Kollektor und als zweite .Ausgangselektrode der
Emitter verwendet, und es ist mit jeder Basis ein Widerstand in Reihe geschaltet, um den durch die
Eingangsschaltungen der Transistoren gezogenen
Strom zu begrenzen. - .
Zweckmäßigerweise ist die. Schaltung derart aufgebaut,
daß Schaltmittel zum Anlegen eines Steuerpotentials an, vorbestimmte Eingangsleitungen in ausgewählten
Kombinationen vorhanden sind, daß die Eingangselektroden eines Transistors aller Transdstorpaare
einer gegebenen Stufe direkt mit der entsprechenden Eingangsleitung verbunden sind, so daß der
Leitungszustand des Transistors in Abhängigkeit von dem Steuerpotential umgekehrt wird, und daß ein zu
8091790/130
3 4
dieser Stufe gehörender Umkehrtransistor zwischen gerader Transistor und der andere jedes Paares als
der Eingangsleitung und den Eingangselektroden der gerader Transistor bezeichnet wird. Demgemäß entanderen
Transistoren aller Paare liegt, so daß der hält die Reihe 10 nur ein Paar von Transistoren, bei
Leitungszustand der letztgenannten Transistoren in der der Transistor Ti? 11 als ungerader Transistor und
Abhängigkeit von dem Steuerpotential im entgegen- 5 der Transistor TR12 als gerader Transistor bezeichgesetzten
Sinne umgekehrt wird. net wird. Die Reihe 20 enthält zwei Paare von
Die Erfindung, ihr Aufbau und ihre Wirkungsweise Transistoren, bei welchen die Transistoren Ti?21 und
ergeben sich am besten aus der Beschreibung in Ver- TR22 die ungeraden bzw. geraden Transistoren des
bindung mit den Fig. 1 und 2, die nebeneinandergelegt einen Paares und die Transistoren Ti?23 bzw. TR24
ein Fernsprechsystem darstellen, in dem eine Um- io die ungeraden bzw. geraden Transistoren des anderen
rechnerschaltung gemäß der Erfindung Verwendung der beiden Paare sind. Die Reihe 30 weist vier Paare
findet. von Transistoren auf. Dabei sind die Transistoren
In den Zeichnungen ist in schematischer Form eine Ti?31 und Ti?32 die ungeraden bzw. geraden Tran-Umrechnerschaltung
100 dargestellt, die zum Zwecke sistoren eines Paares, die Transistoren TR33 und
des leichteren Verständnisses bei der Erläuterung ihrer 15 TR 34 die ungeraden bzw. geraden Transistoren eines
Anwendung und Arbeitsweise zusammen mit einem zweiten Paares, die Transistoren TR 35 und TR 36 die
Fernsprechsystem dargestellt ist. Dieses Fernsprech- ungeraden bzw. geraden Transistoren eines dritten
system enthält einen Fernbedienungsplatz 110, einen Paares und die Transistoren TR37 und Ti?38 die
Fernspeicher 130 und Fernwähleinridhtungen 140. Der ungeraden bzw. geraden Transistoren eines vierten
Umrechner 100 enthält vier Eingangsleitungen W, X, ao Paares. Die Reihe 40 weist acht Paare von Transisto-
Y und Z, die am Fernbedienungsplatz 110 an einem ren auf, bei welchen die TransistorenTR41 und TR42
Nummertastensatz enden. Die Umrechnerschaltung 100 die ungeraden bzw. geraden Transistoren eines ersten
enthält sechzehn Ausgangsklemmen, die den verschie- Paares, die Transistoren Ti?43 und TR 44 die ungedenen
möglichen Markierkombinationen auf den, Ein- raden bzw. geraden Transistoren eines zweiten Paares,
gangsleitungen entsprechen und entsprechend den 25 die Transistoren Ti?45 bzw. TR 46 die ungeraden
jeweiligen Eingangsleitungskombinationen bezeichnet bzw. geraden Transistoren eines dritten Paares, die
sind. Die Ausgangsklemme, die dem Zustand »keine Transistoren TR47 und TR48 die ungeraden bzw. geMarkierung«
auf Eingangsleitungen entspricht, ist raden Transistoren eines vierten Paares, die Tranmit
N bezeichnet, während die den einzelnen Markie- sistoren Ti?49 und TR50 die ungeraden bzw. geraden
rangen auf den Leitern W, X, Y und Z entsprechen- 30 Transistoren eines fünften Paares, die Transistoren
den Ausgangsklemmen mit WO, XO, YO, ZO usw. be- Ti?51 und Ti?52 die ungeraden bzw. geraden Tranzeichnet
sind. Der Zusatz 0 bedeutet, daß nur einer sistoren eines sechsten Paares, die Transistoren TR53
der Leiter W, X, Y oder Z markiert ist. und TR 54 die ungeraden bzw. geraden Transistoren
Zehn ausgewählte Ausgangsleitungen sind über eine eines siebenten Paares und die Transistoren TR 55
Gruppe 150 von zehn Verbindungsleitungen an einem 35 und Ti? 56 die ungeraden bzw. geraden Transistoren
Klemmbrett 160 angeschlossen und dort mit einer eines achten Paares von Transistoren sind.
Gruppe 170 von zehn Markierungsleitungen verbunden, Die in dem Umrechner 100 verwendeten Transidie sich nach dem Fernspeicher 130 erstrecken. Der stören sind npn-Schichttransistoren und nach Art von Fernspeicher 130 ist seinerseits mit der Fernwählein- Kathodenfolgern geschaltet, d. h., in ihrem Basisrichtung 140 verbunden, die ihrerseits zu den fernen 40 Stromkreis ist jeweils ein Lastwiderstand einge-Ämtern Zugang hat. schaltet. In jeder der Reiben 10 usw. sind die unge-
Gruppe 170 von zehn Markierungsleitungen verbunden, Die in dem Umrechner 100 verwendeten Transidie sich nach dem Fernspeicher 130 erstrecken. Der stören sind npn-Schichttransistoren und nach Art von Fernspeicher 130 ist seinerseits mit der Fernwählein- Kathodenfolgern geschaltet, d. h., in ihrem Basisrichtung 140 verbunden, die ihrerseits zu den fernen 40 Stromkreis ist jeweils ein Lastwiderstand einge-Ämtern Zugang hat. schaltet. In jeder der Reiben 10 usw. sind die unge-
Der Nummerntastensatz 120 am Fernbedienungs- raden Transistoren über den Basislastwiderstand an
platz 110 ist von üblicher Bauart und enthält zehn eine jeweils zugeordnete erste Steuerleitung ange-Tasten
entsprechend den Ziffern. 1 bis 0 und ist so schlossen, während die geraden Transistoren über den
aufgebaut, daß ein Markierpotential wahlweise an jede 45 Basislastwiderstand an eine entsprechende zweite
oder an jede Kombination von zwei der Leitungen W, Steuerleitung angeschlossen sind. Insbesondere ist der
X, Y und Z angelegt werden kann. Der Fernspeicher Transistor TR11 der Reihe 10 über den Widerstand
130 und die Fernwähleinrichtung 140 sind von geeig- RIl mit einer ersten Steuerleitung ClOl und der
netsr Bauart und sprechen auf die an den Markier- Transistor TR12 über einen Widerstand i? 12 mit
leitungen 170 liegenden Ziffernmarkierungen an, um 50 einer zweiten Steuerleitung C102 verbunden. In der
Verbindungen nach den fernen Vermittlungsstellen Reihe 20 sind die ungeraden Transistoren TR21 und
herzustellen. Die Umrechnerschaltung 100 enthält vier Ti?23 über die Widerstände i?21 bzw. i?23 mit einer
Reihen von Transistoren, die jeweils mit Reihe 10, ersten Steuerleitung C201 und die geraden Transisto-Reihe
20, Reihe 30 bzw. Reihe 40 bezeichnet sind. Die ren Ti? 22 und Ti?24 über die Widerstände i?22 bzw.
Reihe 10 enthält die Transistoren Ti? 11 und Ti?12, 55 i?24 mit einer zweiten. Steuerleitung C 202 verbunden,
die von der Eingangsleitung Z über den Steuertran- In der Reihe 30 sind die ungeraden Transistoren Ti? 31,
sistor TR10 erreicht werden können. Die Reihe 20 Ti?33, TR 35 und Ti? 37 über Widerstände i?31, i?33,
enthält die Transistoren Ti?21 bis Ti? 27, die von der i?35 bzw. i?37 mit einer ersten Steuerleitung C 301
Eingangsledtung Y über den Steuertransistor Ti?20 und die geraden Transistoren TR32, Ti?34, Ti?36
erreicht werden können. Die Reihe 30 enthält die 60 und TR 38 über Widerstände i?32, i?34, i?36 bzw.
Transistoren TRZl bis Ti?38, die von der Eingangs- i?38 mit einer zweiten Steuerleitung C302 verbunden,
leitung X über den Steuertransistor TR30 erreicht In der Reihe 40 sind die ungeraden Transistoren
werden können. Die Reihe 40 weist die Transistoren TR41, TR43, Ti?45, TR47, TR49, TR51, Ti?53,
Ti?41 bis Ti?56 auf, die für die Eingangsleitung W TR55 über die Widerstände i?41, i?43, i?45, i?47,
über den Steuertransistor TR40 zugänglich sind. Die 65 i?49, RSl, i?53 bzw. i?55 mit einer ersten Steuersechzehn
Transistoren der Reihe 40 sind jeweils mit leitung C401 und die geraden Transistoren TR42,
den obenerwähnten sechzehn Ausgangsleitungen der Ti?44, TR46, TR48, Ti?50, Ti?52, Ti?54 und Ti?56
Urnrechnerschaltung 100 verbunden. Die Transistoren sind über Widerstände i?42, i?44, i?46, i?48, i?50,
jeder dieser Reihen sind jeweils paarweise angeordnet, ä'52, i?54 bzw. i?56 mit einer zweiten Steuerleitung
wobei einer der Transistoren jedes Paares als un- 70 C402 verbunden. Außerdem sind in den Reihen 10
usw. die ersten Steuerleitungen C101, C201, C301
und C401 über Widerstände R13, i?25, R39 bzw.
R 57 mit Erdpotential und außerdem jeweils mit dem Kollektor der Transistoren TR10, Ti?20, TR 30 bzw.
TR40 verbunden. Die Steuerleitungen C102, C 202,
C302 und C 402 sind jeweils mit den Eingangsleitungen
Z, Y, X und W und außerdem über den jeweils zugeordneten Basislastwiderstand R10, i?20,
R30 bzw. i? 40 mit der Basiselektrode der Transistoren
TR10, TR 20, TR 30 bzw. Ti? 40 verbunden. Der
Emitter jedes der Transistoren TR10, Ti?20, Ti?30
bzw. TR 40 ist außerdem an Batteriepotential (-48VoIt) angeschlossen, so daß bei Abwesenheit
von Markierpotential auf den. jeweiligen Eingangsleitungen W, X, Y oder Z die Steuertransistoren; TR10
usw. in Sperrichtung vorgespannt sind und die Steuerleitungen ClOl, C 201, C 301 und C 401 auf Erd^
potential sowie die Steuerleitungen C102, C 202, C 302
und C 402 auf Batteriepotential liegen. In der Reihe 10 sind die Kollektoren der Transistoren TR 11 und
TR12 mit Erdpotential verbunden, während in der
Reihe 40 die Emitter der Transistoren TR41 usw.,
wie bereits erwähnt, mit den einzeln zugeordneten Ausgangsleitungen und über einzeln zugeordnete Lastwiderstände
mit Batteriepotential verbunden sind. Dadurch liegen die Ausgangsleitungen N usw. der Umrechnerschaltung
100 und die Emitter der Transistoren TR 41 usw. in der Reihe 40 der Umrechnerschal tang
normalerweise auf Batteriepotential.
Die Transistoren der Umrechnerschaltung liegen zwischen den Reihen 10 usw. nach Art von zwei sich
verzweigenden Reihenschaltungen zwischen Erdpotential
an den Kollektoren der Transistoren der Reihe 10 und Batteriepotential an den Emittern der
Transistoren der Reihe 40. Insbesondere weist eine der sich verzweigenden Reihenschaltungen den Transistor
Ti? 11 der Reihe 10 auf, der mit seinem Emitter an den Kollektoren der Transistoren des ersten Paares
der Reihe 20, den Transistoren TR21 und TR 22 angeschlossen
ist. Die Emitter der Transistoren. TR 21 und TR22 sind mit den Kollektoren des ersten Paares
bzw, des zweiten Paares von Transistoren in der Reihe 30 verbunden, und in der Reihe 30 sind die
Emitter der ungeraden Transistoren des ersten und zweiten Paares, TR 31 und TR 33, mit den Kollektoren
des ersten Paares bzw. dritten Paares von Transistoren in der Reihe 40 verbunden, während die
Emitter der geraden Transistoren des ersten, und zweiten Paares der Reihe 30, TR 32 und Ti? 34, mit
den Kollektoren der Transistoren des zweiten bzw. vierten Paares in der Reihe 40 verbunden sind. Die
andere sich verzweigende Reihenschaltung geht vom Transistor TR12 in der Reihe 10 in ähnlicher Weise
aus wie die erste Reihenschaltung vom Transistor TR11 in der Reihe 10, so daß die zweite sich verzweigende
Reihenschaltung das zweite Paar Transistoren in der Reihe 20, das dritte und vierte Paar
Transistoren in der Reihe 30 und das fünfte bis achte Paar Transistoren in der Reihe 40 enthält. Durch das
wahlweise gesteuerte Anlegen von Markierpotentialen an die Leitungen W1 X, Y und Z kann ein Stromkreis
von Erdpotential am Kollektor des Transistors TR11
in der Reihe 10 über einen der in Reihe geschalteten Transistoren in den Reihen 20 und 30 nach Batteriepotential
an irgendeinen Emitter der Transistoren TR 41 bis TR 48 in der Reihe 40 geschlossen werden
oder von Erdpotential am Kollektor des Transistors TR12 in der Reihe 10 über irgendeinen der in Reihe
geschalteten Transistoren der Reihen 20 und 30 nach Batteriepotential an einem der Emitter der Transistoren
Ti?49 bis TR56 in der Reihe 40, wie dies anschließend
erläutert wird.
Liegt auf keiner der Leitungen W, X, Y oder Z ein
Markierpotential, dann sind die Steuertransistoren TR10, Ti?20, TR 30 und TR 40 in Sperrichtung vorgespannt,
so daß in den Reihen 10, 20, 30 und 40 die ungeraden Transistoren durch das an den Steuerleitungen
ClOl, C201, C 301 und C401 liegende Erdpotential
leitend sind, während die geraden Transistoren durch das an den Steuerleitungen. C102,
C202, C302 und C402 liegende Batteriepotentaal in
Sperrichtung vorgespannt sind. Dadurch wird ein Strompfad vom Kollektor des Transistors TR11 über
die Koilektor-Emitter-Strecken der Transistoren Ti? 11, Ti?21, Ti? 31 und Ti?41 und über den Lastwiderstand
i?61 nach Batteriepotential hergestellt, so daß die am Verbindungspunkt zwischen dem Emitter
von Ti?41 und dem Widerstand i? 61 angeschlossene Ausgangsleitung N auf Erdpotential liegt, während
die anderen Ausgangsleitungen auf Batteriepotential liegen. Sollte auf einer der Eingangsleitungen oder aus
einer Kombination von Eingangsleitungen W, X, Y und Z ein Markierpotential, d. h. Endpotential, liegen,
dann würde der oben angegebene Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors TR11 nach
der Ausgangsleitung N unterbrochen, und es würde ein anderer Strompfad nach der Ausgangsleitung aufgebaut
werden, die der einen Eingangsleitung oder der Kombination von Eingangsleitungen entspricht, auf
denen Markierpotential liegt.
Liegt beispielsweise an der Eingangsleitung W Erdpotential,
dann liegt die Steuerleitung C 402 in der Reihe 40 auf Erdpotential, und der Steuertransistor
TR40 wird an seiner Basis leitend gemacht, so daß
ein Strom von Erdpotential über den Widerstand i?57 und die Kollektor-Emitter-Strecke nach Batteriepotential
fließt, wodurch die Steuerleitung C401 Batteriepotential annimmt. Daher werden die geraden
Transistoren in der Reihe40 leitend und die ungeraden Transistoren in der Reihe 40 gesperrt, wodurch ein
Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors TR11 über die Kollektor-Emitter-Strecken
der Transistoren TR11, TR21, TR 31 und TR 42 und
über den Widerstand i? 62 nach Batteriepotential hergestellt wird, so daß der am Verbindungspunkt
zwischen dem Emitter von Ti? 42 und dem Widerstand i?62 angeschlossene Ausgangsleiter WO auf
Erdpotential liegt, während die anderen Ausgangsleitungen auf Batteriepotential liegen. Liegt nur auf
der Eingangsleitung X Erdpotential, dann wird in gleicher Weise der Transistor TR30 leitend, die
Steuerleitung C 302 nimmt Erdpotential an, und die Steuerleitung C 301 geht auf Batteriepotenial, wodurch
die geraden Transistoren in der Reihe 30 leitend und die ungeraden Transistoren in der Reihe 30 im wesentliehen
nichtleitend werden. Dadurch wird ein Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors
7'i?ll über die Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren
TR11, Ti? 21, TR 32 und TR 34 über den
Widerstand i?63 nach Batteriepotential hergestellt, so daß der am Verbindungspunkt zwischen dem Emitter
von TR 43 und dem Widerstand i? 63 angeschlossene Ausgangsleiter X 0 auf Erdpotential liegt, während die
anderen Ausgangsleitungen auf Batteriepotential liegen. Aus diesen Ausführungen ergibt sich, daß
dann, wenn Erdpotential nur an der Eingangsleitung Y liegt, ein Strompfad von Erdpotential am Kollektor
des Transistors von TR11 über die Kollektor-EmitterStrecken
der Transistoren TR11, TR 22, Ti? 33 und
Ti? 45 und über den Widerstand i? 65 nach Batterie-
potential geschlossen wird, so daß der Ausgangsleiter
FO auf Erdpotential und die anderen Ausgangsleitungen auf Batteriepotential liegen. Liegt nur an der
Eingangsleitung Z Erdpotential, so wird ein Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors
TR12 über die Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren TR12, TR 23, TR 35 und TR 49 und über den
Widerstand RQQ nach Batteriepotential hergestellt, so
daß die Ausgangsleitung ZO auf Erdpotential und die anderen Ausgangsleitungen auf Batteriepotential
liegen.
Liegt dagegen Erdpotential an zwei der Eingangsleitungen W, X, Y und Z, beispielsweise an den Leitungen
W und X, dann wird ein Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors Ti? 11 über die
Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren TR11,
TR21, TR32 und Ti?44 und über den Widerstand
i?64 nach Batteriepotential geschlossen, so daß die zwischen dem Emitter von Ti?44 und dem Widerstand
i? 64 angeschlossene Ausgangsleitung WX auf Erdpotential und die anderen Ausgangsleitungen auf
Batteriepotential liegen. Liegt Erdpotential an den Eingangsleitungen W und F, dann wird ein entsprechender
Strompfad durch die Umrechnerschaltung 100 aufgebaut, so daß nur die Ausgangsleitung WY
auf Erdpotential liegt. Aus diesen Ausführungen läßt sich ersehen, daß die Ausgangsleitung XY auf Erdpotential
liegt, wenn ein Markierpotential an den Eingangsleitungen X und Y liegt. Die Ausgangsleitung
WZ liegt auf Erdpotential, wenn an den Eingangsleitungen W und Z ein Markierpotential liegt, und die
Ausgangsleitung XZ liegt auf Erdpotential, wenn an den Eingangsleitungen X und Z ein Markierpotential
liegt. Ferner liegt die Ausgangsleitung YZ auf Erdpotential, wenn an den Eingangsleitungen Y und Z ein
Markierpotential liegt.
Liegt jedoch beispielsweise Markierpotential an drei
der vier Eingangsleitungen W, X, Y und Z, beispielsweise an den Eingangsleitungen W, X und F, dann
wird ein Stromkreis von Erdpotential am Kollektor des Transistors TR11 über die Kollektor-Emitter-Strecken
der Transistoren Ti? 11, Ti?22, Ti?34 und TR48 und über den Widerstand R 68 nach Batteriepotential
aufgebaut, so daß die am Verbindungspunkt zwischen dem Emitter von TR48 und dem Widerstand
i? 68 angeschlossene Ausgangsleitung WXY auf Erdpotential liegt, während die anderen Ausgangsklemmen
auf Batteriepotential liegen. In gleicher Weise liegt die Ausgangsleitung WXZ auf Erdpotential,
wenn an den Eingangsleitungen W, X und Z
ein Markierpotential liegt. Die Ausgangsleitung WYZ weist Erdpotential auf, wenn an den Eingangsleitungen W, Y und Z ein Markierpotential liegt. Die
Ausgangsleitung XYZ weist Erdpotential auf, wenn an den Eingangsleitungen X, Y und Z ein Markierpotential
liegt. Daraus ist ersichtlich, daß bei Anlegen von Erdpotential an alle vier Leitungen W, X, Y
und Z ein Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors TR12 über die Kollektor-Emitter-Strecken
der Transistoren Ti? 12, Ti?24, Ti?38 und TR56 sowie über den Widerstand i?76 nach Batteriepotential
aufgebaut wird, so daß die Ausgangsleitung WXYZ auf Erdpotential liegt, während die anderen
Ausgangsleitungen auf Batteriepotential liegen.
Aus der vorhergehenden Erläuterung der Arbeitsweise der Umrechnerschaltung 100 ergibt sich, daß
dieser neue Umrechner in der Lage ist, eingangsseitig Markierungen in einem Zwei-aus-vier-Code aufzunehmen,
d. h. eine Kombination aus zwei verschiedenen Potentialen auf vier einzelnen Eingangsleitungen,
welche einer aus sechzehn möglichen Informationseinheiten entspricht, um diese quaternäre Markierung
in Einzelmarkierungen umzurechnen, die einer entsprechenden von sechzehn Ausgangsleitungen
zugeführt wird. Die Verwendung des Umrechners ist natürlich nicht auf ein Informationssystem von sechzehn
Informationseinheiten beschränkt, sondern· läßt sich ebenso in Fernsprechsystemen verwenden, die üblicherweise
mit einem dezimalen Informationssystem arbeiten. In diesem Fall werden nur bestimmte Markierkombinationen
auf den Eingangsleitungen und entsprechend nur die zugehörigen Ausgangsleitungen verwendet.
Dann können die nicht benötigten Ausgangsleitungen und Schaltelemente sowie die in den· entsprechenden
Strompfaden liegenden Elemente und die zugehörigen Ausgangsleitungen weggelassen werden,
wodurch sich eine etwas gedrängtere Konstruktion ergibt.
Es soll jetzt die Verwendung der Umrechnerschaltung in dem Fernsprechsystem der
Fig. 1 und 2 im Zusammenwirken mit dem Fernbedienungsplatz 110, dem Fernspeicher 130 und der
Fernwähleinrichtung 140 betrachtet werden. In diesem Fall wird die Umrechnerschaltung 100 dazu verwendet,
Zifferninformation vom Fernbedienungsplatz 110 an den Fernspeicher 130 zu übertragen. Wie in den
Zeichnungen dargestellt, weist der Fernbedienungsplatz 110 einen Nummerntastensatz 120 üblicher Bauart
mit zehn Tasten entsprechend den Ziffern 1 bis 0 auf, die dazu dienen, Erdpotential auf den Leitungen
W1 X, Y und Z entsprechend dem folgenden Code zu markieren.
1 — WX
2—WY
3 —WZ
4 —XY
5 — XZ
6—YZ
7 — W
8 — X
9 —F
0 —Z
0 —Z
Insbesondere weist der Nummerntastensatz 120 die Tasten K121 bis K120 entsprechend den Ziffern 1
bis 0 auf, von denen, jedoch nur die Tasten K121,
K129 und K120 in Fig. 1 dargestellt sind. Dabei entspricht
beispielsweise die Taste K121 der Ziffer 1 und
legt bei Betätigung über die Kontakte K121 α und
K121 b Erdpotential an die Leitungen Wund X. Wird
die der Ziffer 9 entsprechende Taste i? 129 betätigt,
dann wird Erdpotential über den Kontakt K129 a an
die Leitung F angelegt, und bei Betätigen der Taste K120 entsprechend der Ziffer 0 wird Erdpotential
über den Kontakt K 120 a an die Leitung Z angelegt.
Der Fernspeicher 130 ist mit ausgewählten Ausgangsklemmen der Umrechnerschaltung über die Leitungen
C171 bis C170 der Gruppe 170 und über die
Klemmplatte 160 und die Leitungen C151 bis C150
der Gruppe 150 verbunden und spricht auf das Erdpotential auf irgendeiner der Leitungen C171 usw. an,
um die entsprechende Ziffer einzuspeichern. Die Arbeitsweise der Umrechnerschaltung zum Anlegen von
Erdpotential an die Leitungen C171 usw. wird im
folgenden beschrieben.
Angenommen, die Beamtin am Fernbedienungsplatz 11 wünscht, eine Verbindung nach einem fernen
Amt aufzubauen, das beispielsweise durch die Rufnummer 1470 gekennzeichnet ist, dann werden die
Tasten if 121, if 124, K127 und K120 des Tastensatzes
120 nacheinander betätigt, wodurch nacheinander kurzzeitig Erdpotential an die Leitungen W
und X, die Leitungen X und F, die Leitung W und die Leitung Z in dieser Reihenfolge angelegt wird. In der
Umrechnerschaltung 100 wird, abhängig vom Anlegen
von Erdpotential an den Leitungen W und X, ein Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors
TR11 über die Kollektor-Emitter-Streckeii
der Transistoren TR11, TR21, TR32 und Ti?44 sowie
über den Widerstand R 64 nach Batteriepotential hergestellt, so daß das Potential der Ausgangsklemme
WX von Batteriepotential auf Erdpotential geändert wird. Die Ausgangsklemme WX ist über die Verbindungsleitung
C151 mit der Klemme 1 auf dem Klemmbrett
160 verbunden und dort an die nach dem Fernspeicher 130 führende Leitung C171 angeschlossen,
wodurch in Abhängigkeit von dem auf der Leitung C171 auftretenden Erdpotential die Ziffer 1 eingespeichert
wird. Unmittelbar danach wird das Erdpotential von den Eingangsleitungen W und X weggenommen,
so daß das Potential an der Ausgangsklemme WX von Erdpotential nach Batteriepotential
geändert wird.
Anschließend wird in Abhängigkeit vom Anlegen von Erdpotential an den Leitungen X und Y ein
Strompfad von Erdpotential am Kollektor des Transistors TRIl über die Kollektor-Emitter-Strecken der
Transistoren Ti? 11, TR22, Ti?34 und TR47 sowie
über den Widerstand R 67 nach Batteriepotential hergestellt, so· daß das Potential an der Ausgangsklemtne
XY von Batteriepotentiad naöh Erdpotential geändert
wird. Die Ausgangsklemme XY ist über eine Verbindungsleitung C154 am Klemmbrett 160 mit der
Klemme 4 verbunden und führt von dort über -die Leitung C174 nach dem Fernspeicher 130, in dem entsprechend
dem Erdpotential auf der Leitung 174 die Ziffer 4 eingespeichert wird. Unmittelbar danach
wird das Erdpotential von den Eingangsklemmen' X und Y der Umrechnerschaltung 100 weggenommen, so
daß das Potential an der Ausgangsklemme XY von Erdpotential sich nach Batteriepotential ändert.
Anschließend wird entsprechend dem Anlegen von Erdpotential auf der Leitung W ein Strompfad von
Erdpotential am Kollektor des Transistors TRIl über die Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren
TR11, Ti?21, TR 31 und TR42 sowie über den Widerstand
R 62 nach Batteriepotential hergestellt, so daß das Potential an der Ausgangsklemme WO von
Batteriepotential nach Erdpotential übergeht. Die Ausgangsklemme WO ist über die Verbindungsleitung
C157 mit der Klemme 7 des Klemmbrettes 160 verbunden
und führt von dort über die Leitung C177 nach dem Fernspeicher 130, in dem in Abhängigkeit
von Erdpotential auf der Leitung C177 die Ziffer 7
eingespeichert wird. Unmittelbar danach wird das Erdpotential von der Eingangsleitung W der Umrechnerschaltung
100 weggenommen, so daß das Potential an der Ausgangsklemme WO von Erdpotential nach
Batteriepotential übergeht.
Anschließend wird durch Anlegen von Erdpotential an der Leitung Z ein Strompfad von Erdpotential am
Kollektor des Transistors TR12 über die Kollektor-Emitter-Strecken
der Transistoren TR12, Ti?23,
Ti?35 und TR49 und über den Widerstand R69 nach
Batteriepotential hergestellt, so daß das Potential an der Ausgangsklemme Z0 von Batteriepotential nach
Erdpotential übergeht. Das Erdpotential an. der Ausgangsklemme ZO gelangt über die Verbindungsleitung
C150 an die Klemme 0 des Klemmbrettes 160·. Dort
ist die Leitung C170 angeschlossen, die nach dem
Fernspeicher 130 führt, in dem auf Grund des Erdpotentials auf der Leitung C170 die Ziffer 0 eingespeichert
wird. Unmittelbar danach wird das Erdpotential von der Eingangsleitung Z der Umrechnerschaltung
100 weggenommen, so daß das Potential der Ausgangsklemme ZO von Erdpotential nach Batteriepotential
übergeht.
Auf diese Weise wird die Rufnummer 1470 eines fernen Amtes in dem Speicher 130 in üblicher Weise
eingespeichert. Entsprechend dieser eingespeicherten Rufnummer wird dann die Fernwähleinrichtung 140
über die Verbindungsleitung 180 in üblicher Weise betätigt, um eine Verbindung nach einer der Fernverbindungsleitungen
aufzubauen, wobei diese Verbindung ίο nach dem durch die Fernamtskennziffer 1470- bezeichneten,
fernen Amt durchgesohaltet wird.
Wie bereits erwähnt, werden in diesem Fall einige Ausgangsklemmen der Umrechnerschaltung 100 nicht
verwendet, wenn die Schaltung in einem Fernsprechsystem dieser Art eingebaut ist, so daß die mit den
nicht verwendeten Ausgangsklemmen verbundenen Transistoren der Umrechnerschaltung 100 aus der
Schaltung entfernt werden können. Außerdem kann der Transistor TR12 in der Reihe 10, obgleich er mit
einer tatsächlich verwendeten Ausgangsklemme in Verbindung steht, aus der Schaltung herausgenommen
werden, ohne daß dabei die Arbeitsweise der Schaltung beeinträchtigt wird, und zwar dadurch, daß man
die Steuerleitung C102 unmittelbar an die Kollektoren
der Transistoren TR23 und TR24 in der Reihe 20 anschließt.
In der bisherigen Beschreibung der Arbeitsweise der Umrechnerschaltung 100 war erläutert worden,
daß selbst dann, wenn die Transistoren der Reihen 10 usw. an ihren Basiselektroden in Durchlaßrichtung
vorgespannt sind, ein Strompfad trotzdem nicht durchgeschaltet wird, wenn die Kollektoren auf einem
anderen Potential liegen als Erdpotential und dementsprechend im wesentlichen nichtleitend oder inaktiv
leitend sind. In der Tat sind die Transistoren, auf die diese Betriebsart zutrifft,, nur in ihrer Basis-Emitter-Strecke
leitend und arbeiten als Dioden, so daß das Verhältnis von wirksamem zu unwirksamem Emitterstrom
durch den Stromverstärkungsfaktor α des Transistors bestimmt wird. Bei Transistoren mit einem a
von 0,95 beträgt das Verhältnis 4:1, so daß ein solcher . Transistor für die Verwendung in dieser
Schaltung geeignet ist. Bei Transistoren mit einem a von 0,98 ist dieses Verhältnis sogar 7 :1, so daß solche
Transistoren noch besser für die Umrechnerschaltung gemäß der Erfindung brauchbar sind. Unabhängig
vom Stromverstärkungsfaktor α der in der Schaltung verwendeten Transistoren wird jedoch der Basis-Emitter-Strom
eines unwirksam leitenden Transistors weiter dadurch verringert, daß die Basis mit einem
Lastwiderstand verbunden ist, so daß für alle praktischen Anwendungsgebiete «in an seiner Basis in
Durchlaßrichtung· vorgespannter Transistor, an dessen Kollektor kein Erdpotential anliegt, wie bereits ausgeführt,
im wesentlichen gesperrt ist.
Obgleich die Umrechnerschaltung gemäß der Erfindung in der hier beschriebenen Ausfühnungsform vier
Reihen von Transistoren verwendet, so lassen sich doch die Prizipien der Erfindung auch mit Erfolg bei
Ausführungsformen anwenden, die fünf oder mehr Reihen oder aber nur zwei Reihen verwenden. Eine
Umrechnerschaltung mit fünf Reihen von Transistoren wäre in der Lage, Markierungen auf der Grundlage
eines quinternären Markiersystems zu verarbeiten,
d. h. eine Markierung durch eine Kombination von zwei verschiedenen Potentialen auf fünf Eingangsleitungen, die einer aus fünfundzwanzig möglichen
Informationseinheiten entsprechen, und eine Umwandlung dieser binären. Markierung in Einzelmarkieruiigen
durchzuführen, die jeweils der entsprechenden der
80ff790/13&
fünfundzwanzig Ausgangskitungen zugeführt wird. Hat der Umrechner nur zwei Reihen von Transistoren,
dann könnte die Schaltung Markierungen einer binären Markierung verarbeiten, d. h. Markierungen entsprechend
einer Kombination von zwei verschiedenen Potentialen auf zwei Eingangsleitungen und entsprechend
einer aus vier möglichen Informationseinheiten sowie eine Umwandlung dieser binären Markierungen
in Einzelmarkierungen durchführen, die einer entsprechenden der vier Ausgangsleitungen zugeführt
werden.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, daß dadurch ein neuer, verbesserter elektronischer
Umrechner geschaffen wurde, der in der Lage ist, Markierungen in einem Kombinationscode entsprechend
einzelnen Informationseinheiten in die zugehörigen Einzelmarkierungen umzuwandeln.
Die Erfindung wurde zwar an Hand eines zur Zeit bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben, von
dem jedoch zahlreiche Abwandlungen möglich sind, die ebenfalls in den Schutzbereich der Erfindung
fallen sollen.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für Umrechner in Fern-Sprechanlagen zur Umsetzung von Binärzahlen in
Dezimalzahlen mit vier Stufen, einer Eingangsleitung für jede der Stufen und mindestens zehn
Ausgangsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stufe eine Anzahl von Transistoren mit je
einer Eingangselektrode und einer ersten und zweiten Ausgangselektrode aufweist, daß die
Transistoren paarweise zusammengeschaltet sind und daß sich die Anzahl der Transistoren von
Stufe zu Stufe nach Potenzen von »2« erhöht; daß die erste Ausgangselektrode eines Traneistors
(z.B. Ti?31) eines gegebenen Paares jeder Stufe parallel zu der ersten Ausgangselektrode des
anderen Transistors (TR32) des Paares mit der
zweiten Ausgangselektrode eines Transistors (TT?21) der vorhergehenden Stufe verbunden ist;
daß die zweiten Ausgangselektroden der Transistoren (Ti?43, TR 44 usw.) der vierten Stufe mit
entsprechenden (WO, WX). der Ausgangsleitungen verbunden sind und daß Schaltverbindungen
zwischen der Eingangsleitung (z. B. W) einer gegebenen Stufe (40) und den Eingangselektroden
der Transistoren dieser Stufe in der Weise vorgesehen sind, daß der eine (TR 42, TR 44) oder der
andere Transistor (TR 41, TR43) aller Paare
dieser Stufe wahlweise leitend wird, wodurch ein Ausgangsstromkreis über die erste und zweite
Ausgangselektrode eines leitenden Transistors (z.B. Ti? 11, Ti?21, Ti?31, TR 42) in allen vier
Stufen in Reihe mit der ausgewählten Ausgangsleitung (WO) aufgebaut wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Transistoren in
Emitterfolgeschaltung in Reihe geschaltet sind, daß als Eingangs elektrode die Basis, als erste Ausgangselektrode
der Kollektor und als zweite Ausgangselektrode der Emitter jedes Transistors dient
und daß ein Widerstand (z. B. i?41, i?42 usw.) in Reihe mit jeder Basis angeordnet ist, um den
durch die Eingangsschaltungen der Transistoren gezogenen Strom zu begrenzen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (iil20)
zum Anlegen eines Steuerpotentials an vorbestimmte Eingangsleitungen (WXYZ) in ausgewählten
Kombinationen vorhanden sind, daß die Eingangselektroden eines Transistors (z.B. TR 42,
Ti? 44 usw.) aller Transistorpaare einer gegebenen Stufe direkt mit der entsprechenden Eingangsleitung (W) verbunden sind, so daß der Leitungszustand
des Transistors in Abhängigkeit von dem Steuerpotential umgekehrt wird, und daß ein zu
dieser Stufe gehörender Umkehrtraneistor (TR 40)
zwischen der Eingangsleitung und den Eingangselektroden der anderen Transistoren (TR 41,
Ti? 43) aller Paare liegt, so daß der Leitungszustand der letztgenannten Transistoren in Abhängigkeit
von dem Steuerpotential im entgegengesetzten Sinne umgekehrt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 878 809;
USA.-Patentschrift Nr. 2 724 019.
Deutsche Patentschrift Nr. 878 809;
USA.-Patentschrift Nr. 2 724 019.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 790/130 4.59
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US1180248XA | 1956-08-10 | 1956-08-10 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1055054B true DE1055054B (de) | 1959-04-16 |
Family
ID=22376082
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG22572A Pending DE1055054B (de) | 1956-08-10 | 1957-07-18 | Schaltungsanordnung fuer Umrechner in Fernsprechanlagen |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE559668A (de) |
DE (1) | DE1055054B (de) |
FR (1) | FR1180248A (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1227072B (de) * | 1962-01-31 | 1966-10-20 | Int Standard Electric Corp | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Steuerung des Verbindungsaufbaues in Fernsprechvermittlungsanlagen |
DE1263069B (de) * | 1963-03-18 | 1968-03-14 | International Business Machines Corporation, Armonk, N. Y. (V. St. A.) | Verfahren zum Verbinden eines Datenverarbeitungssystems mit entfernt angeordneten wählbaren Teilnehmerstationen über Telefonleitungen |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE878809C (de) * | 1947-06-30 | 1953-07-23 | Staatsbedrijf Der Posterijen | Alphabet-Umsetzer fuer Telegraphiezwecke |
US2724019A (en) * | 1950-10-13 | 1955-11-15 | Int Standard Electric Corp | Automatic telephone systems |
-
0
- BE BE559668D patent/BE559668A/xx unknown
-
1957
- 1957-07-18 DE DEG22572A patent/DE1055054B/de active Pending
- 1957-07-29 FR FR1180248D patent/FR1180248A/fr not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE559668A (de) | |
FR1180248A (fr) | 1959-06-02 |
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