DE1052931B - Gewinnungsmaschine fuer Steinkohle u. dgl. - Google Patents
Gewinnungsmaschine fuer Steinkohle u. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
kl. 5 b 33
INTERNAT. KL. E 21 C
PATENTAMT
V4447VI/5b
ANMELDETAG: 2 2. MABZ 1952
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. MÄRZ 1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. MÄRZ 1959
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gewinnungsmaschine fur Steinkohle u. dgl mit parallel zum Stoß
angeordnetem Förderer und stetig an ihm entlangbewegter Schräm- und Ladeeinrichtung, die aus einer
an den Seiten des Förderers in Längsführungen geführten,
umlaufenden, endlosen Kette besteht, die mit an Werkzeugträgern angebrachten, einen Schräm am
Liegenden des Flözes von solchem Querschnitt einschneidenden Schrämmeißeln, daß die Gewinnungsmaschine
in den Schräm hinein vorwärts bewegbar ist, und mit pflugscharartigen Kratzschaufeln zum
Anheben und Zuführen des Gutes in dem Schräm zu dem Förderer versehen ist.
In den bekannten Maschinen von dieser Art, z. B. in derjenigen nach der USA.-Patentschrift 1 583 992,
sind die Schrämmeißel derart angebracht, daß sie einen nur unwesentlich höheren Schräm als der
Förderer herstellen, so daß dieser gerade Platz hat; dieser Schräm ist symmetrisch zur mittleren Längsebene
der Kette. Diese Ausführungsform ist die naheliegendste, weil hierdurch einerseits am wenigsten
Kohle entfernt werden muß und deshalb die Antriebskraft klein gehalten werden kann sowie das
Schrämklein in verhältnismäßig geringer Menge anfällt. Andererseits bewirken die Symmetrie und die
Kürze der Schrämmeißel, daß kein starkes Kippmoment auftritt, das die Kette aus ihrer Führung zu
ziehen sucht. Infolgedessen genügt eine einfache rechteckige Längsnut zur Führung der Kette, wobei die
entsprechend ausgebildeten Kettenglieder als Werkzeugträger ausreichen. Ferner sind bei der bekannten
Maschine Kratzschaufeln vorgesehen, die eine Heberamp-e und eine Seitenwand aufweisen. Wciiai diese
Kratzschaufeln sich bewegen, sammelt die Heberampe das in den Schräm gefallene gebrochene Gut
und führt es bis auf die Höhe des Förderers, während die Seitenwand verhindert, daß dieses Gut wieder in
den Schräm fällt. Hierdurch kann der Förderer in das Flöz eindringen. Beim Vorschub des Förderers
wird das oben auf den Kratzschaufeln aufgehäufte Material durch die Stirnseite des. Stoßes in den
Förderer gedrückt
Die Kratzschaufeln der bekannten Maschine
können jedoch auf diese Weise nur arbeiten, wenn ein sehr brüchiges Flöz abgebaut wird, das bereits bei
einer geringen Schramtiefc hereinbricht, so daß die Fördereinrichtung seitlich in das Haufwerk hineingedrückt
werden kann. Im allgemeinen ist aber der Schräm verhältnismäßig tief, bevor der Einbruch
stattfindet. Das in den Schräm gefallene Gut ist dann in demselben eingeschlossen und kann nur durch eine
Bewegung in Längsrichtung des Förderers abgeführt werden. Da der Querschnitt des Schrams gering ist.
läßt sich auf diese Weise nur eine geringe Kohl en Gewinnungsmaschine
für Steinkohle u. dgl.
für Steinkohle u. dgl.
Anmelder:
L'Equipement Minier, S. A, R. L.,
Bethune, Pas-de-Calais (Frankreich)
Bethune, Pas-de-Calais (Frankreich)
Vertrete!1. Dipl.-Ing, E. Prinz
und Dr. rer. nat. G. Hauser, Patentanwälte,
München-Pas mg, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 23. März 1951
Frankreich vom 23. März 1951
Alfred Alphonse Marie Valantin,
Sains-en-Gohelle (Frankreich),
ist als Erfmdei genannt worden
Sains-en-Gohelle (Frankreich),
ist als Erfmdei genannt worden
menge al>führen. Der Vorschub der bekannten
Maschine in den Stofi hinein kann deshalb nur sehr langsam erfolgen, weil andernfalls das Schrämklein
den Schräm verstopfen wurde.
Demgegenüber unterscheidet sich die Maschine gemäß der Erfindung von der bekannten Maschine
durch die Kombination folgender Merkmale:
aj Die sich gegen die Außenfläche der Längsführung der darin in einer kreuzförmigen (oder in anderer Weise das Herausspringen verhindernden) Längsnut geführten Kette legenden Schrämmeißelträger überragen die Längsführung und den Förderer, einen beträchtlichen freien Raum oberhalb der Führung bildend, erheblich;
aj Die sich gegen die Außenfläche der Längsführung der darin in einer kreuzförmigen (oder in anderer Weise das Herausspringen verhindernden) Längsnut geführten Kette legenden Schrämmeißelträger überragen die Längsführung und den Förderer, einen beträchtlichen freien Raum oberhalb der Führung bildend, erheblich;
b) die pflugschartartigen Kratzschaufeln sind mit einer sich über die Oberseite der Längsführung
erstreckenden, den freien Raum oberhalb der Führung bestreichenden und einen spitzen Winkel
mit der Bewegungsrichtung bildenden schrägen Rückwand versehen.
Dank dieser Kombination verhält sich die Maschine wie ein Ouerlader für die Fördereinrichtung. Das im
Schräm befindliche Gut wird aienilitch hoch über
die Seite des Förderers angehoben und dann auf diesen gelenkt, und zwar durch einen breiten freien
Raum, der sich längs der Maschine erstreckt und durch die schrägen Ruckwände der Kratzschaufeln
stets frei gehalten wird. Infolgedessen kann die Maschine mit verhältnismäßig raschem Vorschub tief
in das Flöz eindringen, ohne daß eine Verstopfung des
Schrams zu befürchten ist, auch wenn die Kohle über die Längsseiten des Förderers einbricht, denn die
schrägen Rückwände der Kratzschaufeln sorgen stets dafür, daß der Raum oberhalb des Förderers frei 5
bleibt, indem sie das in diesem Raum befindliche Gut zum Förderer abführen. In allen Fällen kann also das
vom Boden des Schrams aufgenommene und nach oben geförderte Gut durch diesen freien Raum hindurch
zum Förderer abgeführt werden.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform des Ernndungsgegcnstands, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht einer erfindungsgemäßen Maschine, welche zur Hälfte nach der Linie I-I der
Fig. 2 geschnitten ist, *5
Fig. 2 einen Grundriß dieser Maschine,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2,
Fig. 5 und 6 perspektivische Ansichten von einer Kratzschaufel und einem Werkzeugträger, die au
dieser Maschine angebracht sind,
Fig. 7 einen Teilschnitt der in den Stoß eingedrungenen Maschine in Höhe einer Kratzschaufel und
Fig. 8 eine Aufsicht des in Fig. 7 gezeigten Maschinenteils.
Alle Figuren sind schematisch und zur Erleichterung der Darstellung stark vereinfacht.
Die dargestellte Maschine besitzt einen Förderer 1, vorzugsweise einen gepanzerten Förderer. Dieser
Förderer besteht im wesentlichen aus einer Folge von Rutschenblechen 2 mit Seitenwänden 3 und 4 und
einem Boden 5. Die Rutscheubleche sind stumpf aneinandergefügt, so daß sie- leicht in einer lotrechten
Ebene gegeneinander abgelenkt werden können. Die Seitenwände 3 und 4 sind stellenweise durch Zwischenstege
9 verbunden, von denen manche mit Schraubspindel 10 versehen sind, durch weiche die Maschine
den Unebenheiten des Geländes angepaßt werden kann. Oberhalb und unterhalb des Bodens 5 laufen
Schleppketten 11 und 12, an welchen Mitnehmer 13 angebracht sind. Diese Ketten laufen an den Enden
des Förderers um zwei Trommeln 14, 15. Die Trommel 14 wird durch ein Untersetzungsgetriebe 16 angetrieben,
welcher die Mitnehmer 13 und damit die Kohle u. dgl. in Richtung des Pfeiles F1 vorwärts bewegt.
Die Maschine besitzt ferner eine Schräm- und Ladeeinrichtung. Diese Einrichtung besteht aus zwei
Kettenrädern 17, 18, über welche eine Kette 19 läuft, die in Führungen 20, 21 geführt ist, welche an den
beiden Seitenwinden 3, 4 der Rutschenbleche befestigt
sind. Auf der Kette 19 sind in Abständen Werkzeugträger 22 und Kratzschaufeln 23 angebracht.
Fig. 6 zeigt einen Werkzeugträger. Die Löcher 24, 25 dienen zur Befestigung an der Kette 19, wobei
eine Fläche 26 sich gegen die Außenfläche der Längsführung 20 der Kette 19 abstützt (vgl. Fig. 3).
Schrämmeißel 27 bis 30, welche vorzugsweise an der Rückseite des Werkzeugträgers befestigt sind, sind
in der Weise vorgesehen, daß sie in bekannter Weise abgenommen und ausgewechselt werden können. Der
Werkzeugträger überragt die Längsführung 20 und den Förderer, und der Schrämmeißel 27 überragt den
Werkzeugträger. Unter diesen Bedingungen schneiden die Meißel in den Stoß einen viel höheren Schräm S
(vgl. Fig. 7), als die Förderhöhe beträgt, ein und bilden oberhalb der Führung 20 einen beträchtlichen
freien Raum c.
Die Kette 19 wird in der Längsführung 20 mittels eines Längsschlitzes von kreuzförmigem Querschnitt
gehalten. Dieser Längsschlitz besitzt einen verengten Teil p (Fig. 7), durch welchen die horizontalen Glieder
der Marinekette hindurchgehen, und einen senkrechten Teil q, durch welchen die vertikal verlaufenden Glieder
hindurchgehen. Infolgedessen kann die Kette 19 seitlich nicht aus der Führung herausspringen, und die
Werkzeugträger 22 werden stets in der richtigen Arbeitsstellung gehalten. Die Schrämmeißel 27 bis 30
können hierdurch einen wesentlich höheren Schräm, als die Fördererhöhe beträgt, ausarbeiten.
Fig. 5 zeigt eine Kratzschaufel. Die Öffnungen 31, 32 dienen zur Befestigung an der Kette 19. Eine Anlagefläche
33 stützt sich an der Führung 20 ab. Die lvratzschaufel besitzt eine pflugscharartige Fleberampe
34, eine das Gut dem Förderer zuführende Rücklauffläche 35, eine Seiteuwand 36 und eine schräge Rückwand
36'. Diese Rückwand (vgl. Fig. 7 und 8) erstreckt sich über die Oberseitee der Führung 20 und
bildet einen spitzen Winkel α mit der Bewegungsrichtung F2. Durch diese Ausbildung der Kratzschaufeln
im Verein mit den beschriebenen Werkzeugträgern kann die Maschine tief in den Stoß eindringen, ohne
daß der Schräm sich verstopft. Selbst wenn die Kohle oberhalb der Führung 20 einstürzt, wird durch die
sich über die Oberseite der Führung erstreckenden schrägen Rückwände 36' der freie Raum c geräumt,
wobei die dort befindlichen Abbauprodukte zum Förderer abgeführt werden. In allen Fällen findet also
das vom Boden des Schrams durch die Heberampen 34 angehobene Schrämgut einen freien Raum c vor,
durch welchen es zum Förderer gelangen kann, indem es an den schrägen Rückwänden 36' entlanggleitet,
während die Kratzschaufeln 23 in der Richtung F2
bewegt werden.
Auf der dem Stoß abgewandten Seite ist ein Rücklaufkastcn
38 vorgesehen, in welchem die Werkzeugträger und die Kratzschaufeln umlaufen. Dieser
Kasten besteht vorzugsweise aus Einzclstücken 39, welche jedem Rutschenblech des Förderers zugeordnet
sind, so daß man nach Bedarf die Länge des Förderers verändern kann. Die Teile des Rücklaufkastens sind
im übrigen so ausgebildet, daß sie sich der gelenkigen Bewegung der Bleche an ihren Enden 7, 8 nicht widersetzen.
Der Rücklaufkasten 38 ist unten, hinten und oben geschlossen, er i-st jedöoh auf der Seite des Förderers
zum Austrag des mitgenommenen Gutes offen. Durch Längsstreben 40 und Winkelistreben 40' (Fig. 3)
wird der Rücklauf kasten versteift.
Zum Antrieb der Kette 19 dienen der Motor 41 und das Untersetzungsgetriebe 42. Die Abtriebswelle
dieses Getriebes versetzt die Welle 43 (Fig. 4) und über Kegelräder 44, 45 das Rad 18 in Umdrehung.
Durch das Rad 18 wird die Kette 19 angetrieben. Am anderen Ende der Maschine ist das Rad 17 als Kettenspanner
ausgebildet. Bei dem dargestellten Beispiel wird diese Spannung mit Hilfe der Feder 46, 47 erreicht,
weichte den Träger 48 des Rades 17 nach links zu verschieben suchen.
Außerdem kann die Maschine eine mit Schrämmeißeln besetzteTrommel 49 besitzen, welche parallel
zum Stoß angeordnet und so angebracht bzw. ausgebildet ist, daß einerseits vorn und am rechten Ende
der Maschine eine Nische für dieses Ende gebildet wird und daß andererseits das von der Trommel abgebaute
Gut in den Förderer gebracht und außerdem das herabfallende Gut nach oben abgeführt wird. Die
Drehung dieser Trommel wird beispielsweise durch den Motor 50 und ein Untersetzungsgetriebe 51 be-
Claims (1)
- 5 6wirkt. Man kann auch am linken Ende der Maschine nicht verstopft. Dies kann passieren, wenn der Kasteneine weitere Schräm trommel 52 vorsehen, um in ent- geschlossen ist. Bei einem offenen Rücklauf kastensprechender Weise den Eintritt dieses Endes in den kann dagegen das Gut sich niemals anhäufen, da esStoß vorzubereiten und den Vorschub der Maschine mittels der schrägen Rückwände 36' aus der Öffnungsenkrecht zu der Abbaufront zu erleichtern. 5 des Rücklaufkastens auf den Förderer gelangt.Dieser Vorschub wird mit Hilfe von Druckstempeln Es sei bemerkt, daß die Kratzschaufeln 23 nicht53, z. B. Schraubstempeln, erreicht, die sich stellen- unbedingt längs der Kette 19 regelmäßig mit denweise längs der Maschine abstützen, wobei die rück- Schrämmeißelträgern 22 abwechseln müssen. So kannseifigen Enden der Druckstempel an Stützen 54, z. B. eine Maschine auch in der Weise gebaut werden,welche das Hangende hinter der Maschine stützen, io daß nur Kratzschaufeln 23 vorhanden sind, an denenoder an irgendeinem anderen festen Punkt anliegen. unmittelbar die Schrämmeißel befestigt sind. JederDie Druckstempel werden gleichzeitig betätigt, in- Werkzeugträger erfüllt dann eine doppelte Aufgabe, dem man beispielsweise, wenn sie Schraubstempelmit Antrieb durch Arme 55 und Klinkensystem sind, Fatentansph üche.gleichzeitig allen Armen eine Hinundherbewegung er- 15 1. Gewinnungsmaschine für Steinkohle u. dgl.teilen, weiche über das Klinkensystem in eine gleich- mit parallel zum Stoß angeordnetem Fördererzeitige Verläugerungsbeweguug aller D rucks tem pe L und stetig an ihm entlang bewegter Schräm- undübergeführt wird. Man kann auch den verschiedenen Ladeeinrichtung, die aus einer an den Seiten desDruckstempeln einen verschiedenen Vorschub erteilen, Forderers in Längsführungen geführten, um-indem man beispielsweise die Länge des Betätigungs- 20 laufenden endlosen Kette besteht, die mit einenarmes der Druckstempel verändert. Diese Möglichkeit Schräm am Liegenden des Flözes von solchemkann man ausnutzen, um die Maschine auf einer Seite Querschnitt einschneidenden, an Werkzeugträgernschneller vorzuschieben als auf der anderen, wodurch angebrachten Schrämineißeln, daß die Gewinnungs-die Ausrichtung des Vorschubes der Maschine ge- maschine in den Schräm hinein vorwärts bewegbarändert wird. 25 ist und mit pflug sch arar ti gen K rat ζ sch au fei η zumZur Inbetriebnahme wird die Maschine auf dem Anheben und Zuführen des Gutes in dem Schräm Liegenden des abzubauenden Stoßes längs desselben zu dem Förderer versehen ist, gekennzeichnet angeordnet. Sie wird frontal mittels der Druckstempel durch die Kombination folgender Merkmale:
53 (Fig. 2) in den Stoß vorgeschoben, während einer- a) Die sich gegen die Außenfläche der Längsseits die Werkzeugträger 22 und die Kratzschaufeln 30 führung (20) der darin in einer das Heraus-23 in Richtung F2, von dem Motor 41 angetrieben, springen verhindernden Längsnut geführten vorrücken und andererseits die Mitnehmer 13 des Kette (19) legenden Schrämmeißelträger (22) Förderers mittels der Antriebsvorrichtung 16 in Rieh- überragen die Längsführung (20) und den tung F1 angetrieben werden. Unter diesen Umständen Förderer (1), einen beträchtlichen freien Raum bilden die von den Werkzeugträgern 22 getragenen 35 oberhalb der Führung (20) bildend, erheblich; Schrämmeißel 27 bis 30 einen Schräm S (Fig. 7) b) die pflugscharartigen Kratzschaufeln (33 oberhalb des Liegenden und einen freien Raum c ober- bis 36') sind mit einer sich über die Oberseite halb der Längsführung 20. Die Heberampen 34 (e) der Längsführung (20) erstreckenden, den sammeln und heben das in den Schräm gefallene Gut freien Raum oberhalb der Führung (20) bean. Das Gut wird dann durch die schrägen Rückwände 40 streichenden und einen spitzen Winkel α mit 36' zum Förderer umgelenkt, auf welchem es nach der Bewegungsrichtung (F2) bildenden, schrä-Durchgang durch den Kanal c ankommt. Der Schrämt gen, das Gut dem Förderer (1) zuführenden wird so vou den darin befindlichen Teilen befreit, so Rückwand (36'), versehen.daß der Vorschub der Maschine keine Unterbrechung 2. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch eine Verstopfung des Schrams erleidet. Wenn 45 durch gekennzeichnet, daß die Längsnut kreuzdieser genügend tief geworden ist, bänkt sich die förmig gestaltet ist.Kohle über dem Förderer ab, und das herabstürzende 3. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2,Gut wird von den Mitnehmern 13 zum angehobenen die au der Rückseite einen Rücklaufkasten für dieEnde 1" geführt, von wo es auf einen weiteren For- Kette, die Kratzschaufeln und die Schrämwerk-derer od. dgl. (nicht dargestellt) fällt. 50 zeuge aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß derDas auf die Oberseite c der Führung 20 gefallene Kasten (39) auf der Seite der FördereinrichtungGut wird von den Rückwänden 36' in den Förderer zum Austrag des mitgenommenen Gutes offen ist.befördert. Der Raum c wird also stets frei gehalten,so daß durch ihn das aus dem Schräm kommende Gut In Betracht gezogene Druckschriften:zum Förderer abgeführt werden kann. 55 Deutsche Patentschriften Nr. 443 016, 597 190.Andererseits trägt der offene Rücklauf kasten 39 auf 735 357;der Förderseite ebenfalls zur Räumung des Schrams Deutsche Patentanmeldung ρ 14167 VIb/5bD (bebei, insbesondere für den Fall, daß die Nische für den kanntgemacht am 17. 8. 1950);
Maschinenkopf nicht vorher ausgearbeitet wurde. Der belgische Patentschrift Nr. 495 403;
Förderer erstreckt sich nämlich nicht über die ganze 60 französische Patentschrift Nr. 824 526;
Länge der Maschine, so daß der zwischen der Trom- USA.-Patentschriften Nr. 1534 463, 1583 992,
ine! 15 und dem Maschinenende liegende Teil des 1687 306, 2165675. 2180359, 2368863, 2678204; Schrams (Fig. 2) nicht gemäß dem vorher ausein- Zeitschrift »Glückauf«, 1948, S. 275, insbesondere andergesetzten Verfahren geräumt werden kann. Das Abb. 4; 1950, S. 805 r., Abs. 3, Z. 9;
Gut wird aus dieser Gegend also durch die Kratz- 65 »Arbeitssitzung der Hauptausschüsse für Forschaufeln 23 in den Rücklaufkasten 38 gebracht schungswesen des Bergbau Vereins in Essen« am (s. auch Fig. 3), und es ist wesentlich, daß dieser sich 27. 6. 1943, S. 17, linke Sp., Abs. 1 und Abb. 17.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 770/9 3. 5?
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