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DE1051663B - Scharnier fuer Motor- oder Kofferraumhauben u. dgl. von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Scharnier fuer Motor- oder Kofferraumhauben u. dgl. von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1051663B
DE1051663B DES46687A DES0046687A DE1051663B DE 1051663 B DE1051663 B DE 1051663B DE S46687 A DES46687 A DE S46687A DE S0046687 A DES0046687 A DE S0046687A DE 1051663 B DE1051663 B DE 1051663B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
hood
engine
motor vehicles
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46687A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Cecil Alldrit Squire
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alexander Squire Ltd
Original Assignee
Alexander Squire Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alexander Squire Ltd filed Critical Alexander Squire Ltd
Publication of DE1051663B publication Critical patent/DE1051663B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2201/00Constructional elements; Accessories therefor
    • E05Y2201/60Suspension or transmission members; Accessories therefor
    • E05Y2201/622Suspension or transmission members elements
    • E05Y2201/71Toothed gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Description

  • Scharnier für Motor-oder Kofferraumhauben u. dgl.
  • von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft ein Scharnier für Motor-oder Kofferraumhauben u. dgl. von Kraftfahrzeugen.
  • Es ist bekannt, zur Verbindung einer zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schwingbaren Abdeckhaube mit der Fahrzeugkarosserie ein aus zwei Hebeln gebildetes Scharnier zu verwenden, bei welchem eine Freigängigkeit der Haube insofern erreicht wird, als sich diese mit ihrer rückwärtigen Haubenkante beim Öffnen zuerst aufwärts und vorwärts bewegt und danach erst schwenkt, beim Schließen in umgekehrter Bewegung zunächst schwenkt und sich dann abwärts und rückwärts bewegend aufsetzt. Hierbei hat man zum Unterstützen bzw. zum Abfangen der Haubenbewegung zwischen den Hebeln Federn angeordnet. Zum Erzielen dieser Bewegung sind bei einer bekannten Ausführung eines solchen Scharniers die einen Enden der Hebel mit Abstand an der Haube angelenkt, der andernends nötige Drehbolzen für den rückwärtigen Hebel ist ortsfest an der Karosserie und der des vorderen Hebels an einem kraftschlüssig schwenkenden Ende eines doppelarmigen Lenkerhebels angeordnet, welcher, um einen ortsfesten Bolzen schwenkbar, mit dem rückwärtigen Hebel durch eine Lasche gekoppelt ist.
  • Es ist ferner bekannt, die Kopplungsverbindung zwischen dem Lenkerhebel und dem rückwärtigen Hebel durch fest mit den Hebeln verbundene"ineinandergreifende Zahnräder zu bilden.
  • Hierdurch wird infolge der Formsehlüssigkeit der Kopplungsteile aber nur eine in allen Winkelstellungen der Hebel genau gleiche bzw. proportionale Bewegung dieser Hebel herbeigeführt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde. die Scharniereinrichtung so auszubilden, daß bei mit einwärts gebogenen Schließrändern versehenen Hauben an Karosserien u. dgl. die Haube vor ihrer Schwenkbewegung von ihrem Sitz etwa senkrecht abgehoben wird, damit eine sofort freie Bewegung des Deckels mit seinen vorstehenden Eckkanten bei Beginn des Öffnens ermöglicht ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die den Verzahnungseingriff bildendenZahnräder unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei .das das etwa senkrechte Abheben einer Haubenkante bewirkende Zahnrad den kleineren Durchmesser hat. Hierdurch wird ein schnelles Abheben einer Haubenseite vor der nacheilenden Schwenkung -des ganzen Haubendeckels bewirkt. Es wird zuerst ein breiter Spaltraum gebildet und die Schwenkachse hochgehoben. Nun können die vorspringendenEcken derHaube ohne anzustoßen der Schwenkung folgen. Es ergibt sich ferner ein gleichmäßiges senkrechtes Öffnen und Schließen des Haubenrandes, ohne daß Klemmungen in den Führungshebeln auftreten. Man kann aber auch erfindungsgemäß die üneinandergreifernde Verzahnung der koppelnden Zahnräder elliptisch bei unsymmetrischem Eingriff ausbilden, damit über den gesamten Bewegungsbereich beider Hebel die Winkelbewegung des einen Hebels in gleichem Maße zunimmt, wie sie beim anderen Hebel abnimmt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei für einen Haubendeckel geeigneten Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig.1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Scharniers, das ein ungleichmäßiges Verzahnungsverhältnis zwischen .den Armen hat, und Fig.2 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform, bei der .die Arme durch elliptische Verzahnung verbunden sind.
  • Das Scharnier besteht aus einer Blechstütze, welche mit Bolzen oder auf andere Weise an der Karosserie eines Fahrzeuges angebracht ist. Bei dem in Fig.1 gezeigten Scharnier hat ein erster Arm30, welcher drehbar auf einem Zapfen 31 an einer Halteplatte 32 sitzt und an seinem freien Ende drehbar mit einem Haltezapfen 33 im Auge 34 an einem Fahrzeugdeckel 35 befestigt ist, an seinem inneren Ende ein Zahnsegment 36, welches in ein Segment 37 mit einem größeren Radius am inneren Ende eines zweiten Armes 38 eingreift, welcher drehbar um einen Stift 39 an der Stütze befestigt ist. Ein Ende eines Gliedes 40 ist mit einem Stift 41 mit dem freien Ende des Armes 38 drehbar verbunden. Das andere Ende des Gliedes ist mit einem Stift 42 mit einem Auge 43 an dem Deckel verbunden, das gegenüber dem Auge 34 nach vorn einen Abstand hat. Eine Zugfeder 44 stellt die Verbindung her zwischen dem Stift 41 und der Stütze 32.
  • Das Verzahnungsverhältnis zwischen den zwei Zahnsegmenten ist annähernd 1 : 2, so daß beim Heben des Deckels der Arm 30 sich gegenüber dem Arm 38 mit der doppelten Winkelgeschwindigkeit bewegt, wodurch das rückwärtige Ende des Deckels genügend schnell und etwa senkrecht angehoben wird, um die Leiste 46 der Luke 47 der Karosserie freizulegen, auf welcher die rückwärtige Kante des Deckels ruht, wenn dieser geschlossen ist. Der Deckel ist an seinem hinteren Ende abgeschrägt. Das Mittelteil des Deckels folgt bei der Öffnungsbewegung der gebogenen Linie 48, während die rückwärtige Kante der gebogenen Linie 49 folgt.
  • Die voll geöffnete Stellung der Haube mit den verschiedenen Scharnierteilen ist in strichpunktierten Linien gezeichnet.
  • Das Scharnier, welches in Fig.2 gezeigt ist, ist ähnlich dem in Fig. 1 dargestellten Scharnier. Für entsprechende Teile sind dieselben Bezugsziffern verwendet.
  • Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden dargestelltenAusführungsbeispielen der Erfindung ist, daß bei dem in Fig. 2 gezeigten Scharnier die Zahnsegmente 36' und 37' an den inneren Enden der Arme elliptisch sind, so daß das Verzahnungsverhältnis mit der Winkelposition der Arme sich verändert. Bei der gezeichneten Anordnung nimmt das Verhältnis der Winkelbewegung des ersten Armes 30 progressiv ab, je mehr der Deckel von der geschlossenen in die geöffnete Stellung bewegt wird. Während des ersten Teils der Öffnungsbewegung bewegt sich der erste Arm 30 verhältnismäßig schnell, um das rückwärtige Teil des Deckels von seinem Sitz abzuheben, aber während des letzten Teils der Bewegung bewegt sich der Deckel hauptsächlich im Winkel um seine hintere Kante.
  • Bei den gekennzeichneten Beispielen wird das Scharnier durch eine Zugfeder in Spannungszustand versetzt. Es sind aber verschiedene aridere Federanordnungen möglich. So ist an Stelle einer Zugfeder eine Spiralfeder oder ein Torsionsstab zu verwenden, und zwar entweder in gerader oder in Haarnadelform. Dasselbe. Ergebnis könnte ebensogut erreicht werden durch eine entsprechend angeordnete Druckfeder. Das wesentliche Erfordernis ist, daß die Feder Energie aufspeichert, wenn das Scharnier in die geschlossene Position bewegt wird, so daß Energie verfügbar wird, um beim Öffnen das Gewicht des Deckels oder der Haube zu übernehmen.
  • Die Feder kann so angeordnet werden, daß im ersten Teil der Schließbewegung keine Energie in ihr aufgespeichert wird. In ähnlicher Weise kann das Gelenkviereck so ausgebildet sein, daß kein Öffnungsdruck auf das Scharnier wirkt, wenn es sich in der voll geschlossenen Stellung befindet.
  • Das Scharnier kann für verschiedene Zwecke verwendet werden; es ist aber ganz besonders geeignet für Fahrzeugdeckel oder Kastendeckel, welche gebogen sind, um sie an die Umrisse der Karosserie anzugleichen, so daß gewöhnliche Scharniere für sie nicht benutzt werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Scharnier für Motor- oder Kofferraumhauben u. dgl. von Kraftfahrzeugen mit im Längsabstand an der Haube angelenkten, ein Fünfeck bildenden, ortsfest an der Karosserie befestigten Führungslenkern, deren rückwärtiger Lenkerarm mit dem vorderen zweigliedrigen Lenker durch Verzahnungseingriff gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verzahnungseingriff bildenden Zahnräder (36 und 37) unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei das das etwa senkrechte Abheben einer Haubenkante bewirkende Zahnrad den kleineren Durchmesser hat.
  2. 2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifende Verzahnung der koppelnden Zahnräder (36' und 37') bei unsymmetrischem Eingriff elliptisch ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 873 949; USA.-Patentschrift Nr. 2 668 320.
DES46687A 1954-12-15 1955-12-12 Scharnier fuer Motor- oder Kofferraumhauben u. dgl. von Kraftfahrzeugen Pending DE1051663B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1051663X 1954-12-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051663B true DE1051663B (de) 1959-02-26

Family

ID=10870620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES46687A Pending DE1051663B (de) 1954-12-15 1955-12-12 Scharnier fuer Motor- oder Kofferraumhauben u. dgl. von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1051663B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2651410A1 (de) * 1976-11-11 1978-05-18 Daimler Benz Ag Scharnier fuer hauben, klappen oder tueren von kraftwagen
DE3743502A1 (de) * 1987-12-22 1989-07-06 Bayerische Motoren Werke Ag Lagerung eines klappbaren deckels eines kraftfahrzeugs, insbesondere eines verdeckkastendeckels

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873949C (de) * 1951-03-22 1953-04-20 Ford Werke Ag Scharnier, vorzugsweise zur Verbindung einer Abdeckhaube mit einer Kraftfahrzeug-Karosserie
US2668320A (en) * 1947-12-16 1954-02-09 Atwood Vacuum Machine Co Hinged lid and hood support for motor vehicles

Patent Citations (2)

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