DE1050073B - Projektionswaage - Google Patents
ProjektionswaageInfo
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- DE1050073B DE1050073B DENDAT1050073D DE1050073DA DE1050073B DE 1050073 B DE1050073 B DE 1050073B DE NDAT1050073 D DENDAT1050073 D DE NDAT1050073D DE 1050073D A DE1050073D A DE 1050073DA DE 1050073 B DE1050073 B DE 1050073B
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G23/00—Auxiliary devices for weighing apparatus
- G01G23/18—Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
- G01G23/32—Indicating the weight by optical projection means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Projektionswaage mit zwei symmetrisch in entgegengesetztem
Sinne um eine gemeinsame Achse schwingenden Neigungshebeln, von denen der eine eine zu projizierende
bogenförmige Skala und der andere ein diese auf S einen Schirm (z. B. Mattscheibe) projizierendes optisches
System aufweist.
Die Erfindung bezweckt vor allem, an einer Waage dieser Art bei Anordnung eines Zeigers für die Ablesung
der ungefähren Gewichte an einer feststehenden Skala, die insbesondere beim Abwiegen von
Schüttgut vorteilhaft ist, weil die projizierte Skala während des Waagenausschlages infolge ihrer Bewegung
keine gute Ablesung ermöglicht, die projizierte Skala und die Anzeige durch den Zeiger an einer
festen Skala nahe beieinander erscheinen zu lassen.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß bei an sich bekannter Anordnung eines
zum Ablesen des ungefähren Gewichtes der Last an einer feststehenden Skala dienenden Zeigers an einem
einen Teil der Projektionseinrichtung tragenden Neigungshebel an diesem das optische System für die
Projektion der von dem anderen Neigungshebel getragenen Skala so angeordnet ist, daß der auf den
Ableseschirm projizierte Teil der beweglichen Skala einen Winkelausschlag längs der feststehenden Skala
beschreibt.
Die Erfindung ist, weiterhin gekennzeichnet durch eine Reihe von Einzelheiten, die in der Folge beschrieben
und in den Unteransprüchen gekennzeichnet sind. ■ ■ ■ . ■
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gerätes nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 ist ein Schnitt durch das Gerät nach einer senkrechten Ebene, die durch die Schwingungsachse
der Hebel geht;
Abb 2 zeigt eine Teilansicht des Gerätes von vorn, teilweise im Schnitt;
Abb. 3 ist ein Teilschnitt in vergrößertem Maßstab nach Linie III-III der Abb. 2;
Abb. 4 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das Gerät;
Abb. 5 und 6 zeigen eine Variante in teilweise geschnittener Seitenansicht und in einem senkrechten
Schnitt nach Linie VI-VI der Abb. 5; Abb. 7 zeigt eine Variante der Abb. 1.
Nach dem Beispiel der Abb. 1 bis 4 ist auf einem Fundament 1 ein Gestell 2 angebracht, auf dessen
oberem Querstück2a sich eine in Längsrichtung verlaufende
Vertiefung befindet, auf der die Schneiden 3 a und die Schneide 4 a der schwingenden Hebel 3
und 4 ruhen. Der Hebel 4 ist mit einem entsprechenden Gewicht 4 b als Neigungspendel und der Hebel 3
mit den entsprechenden Gewichten 3 b verbunden.
Projektions waage
.Anmelder:
Ermenegildo Santoni,
Carlo Gazzeri und Mario Tesi,
Florenz (Italien)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. W. Koch,
Hamburg 4, Simon-von-Utrecht-Str. 43, ;-■
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Patentanwälte
Hamburg 4, Simon-von-Utrecht-Str. 43, ;-■
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 27. November 1953
Italien vom 27. November 1953
Ermenegildo Santoni, Carlo Gazzeri und Mario Tesi,
Floreriz (Italien),
sind als Erfinder genannt worden ,
sind als Erfinder genannt worden ,
In der Zeichnung, sind weder die Waagschalen hoch
die normalen Hebelmechanismen dargestellt, die die Waagschale tragen, die in irgendeiner bekannteruArt
ausgeführt sein können. -Von diesen Mechanismen ist nur das Ende eines Hebels''S dargestellt, der die Wirkung
des Gewichtes der Last auf die eigentlichen Meßvorrichtungen überträgt. Dieser Hebel 5 ist unter
der Wirkung des Lastgewichtes im Sinne des Pfeiles der Abb. 2 schwenkbar, und mittels eines Doppelhebels
6 und Gehangen 7 und 8 wird die Schwenkbewegung der Hebel 3 und 4 in entgegengesetztem
Sinne um die gemeinsame Achse bewirkt. ■ '■' '
Wenn man die Lage und das Gewicht der Massen 3 b und 4 b in geeigneter Weise proportioniert und
das Gewicht der anderen, beweglichen Teile, mit denen die Massen verbunden sind, berücksichtigt,
kann man erreichen, daß. jeder von dem Hebel'5 übertragenen Wägeoperation eine bestimmte Rotation
der beiden Hebel 3, 4 in entgegengesetztem Sinne: um
vorzugsweise gleiche oder, fast gleiche Ausschläge entspricht. , . - . ,.· . ■ ■>.'..''
Der Hebel 4 trägt einen Sektor 9 aus durchsieht
tigern Material, mit dem Zentrum auf der Schwingungsachse, auf dem die Gradeinteilung und die
Ziffernwerte der Gewichte eingraviert oder in irgendeiner Weise angebracht sind. ' . ' :
• Der Hebel 3, der in Form eines rechteckigen Rahmens angefertigt ist, trägt in''dem Beispiel^ einen
809 748/123
Hohlspiegel 10, einen Kondensator 11 und ein Prisma 12 oder einen Spiegel, ein Objektiv 13, ein Prisma
14 oder einen Spiegel, ein Prismenpaar oder ein Doppelreflexprisma 15 und ein Prisma 16, die ein
optisches Ablenkungssystem darstellen, das durch ein Prismenpaar 17 ergänzt wird. Sämtliche vorstehend
beschriebenen Elemente des optischen Systems 10 bis 17 nehmen an der Schwingung des Hebels 3 teil, da
sie von diesem öder von mit demselben fest verbun-
der anderen Seite mittels des Armes 23 mit dem Hebel 4. Der Draht 22 erleidet, wie ersichtlich, durch
die Rotation der beiden Hebel in entgegengesetztem Sinne eine Drehung bzw. Torsion; dies beeinträchtigt
5 jedoch das Funktionieren der Waage nicht, da es sich um eine elastische Beanspruchung handelt, die ohnehin
bei der Regulierung der Waage berücksichtigt wird.
Der Draht 22 sichert eine konstante axiale Lage denen Ansätzen getragen werden/ Eine Lichtquelle io der beiden Hebel 3 und 4, bewirkt durch den Wider-18,
wie z. B. eine elektrische Lampe, die zwischen stand, den er gegen die Veränderung seiner eigenen
dem Spiegel 10 und dem Kondensator 11 eingeschaltet Länge leistet.
ist, wird jedoch von dem Fundament 2 getragen und Die auf dem Sektor 9 eingravierte Gradeinteilung
nimmt daher nicht an der Schwingung des Hebels 3 kann, wie ersichtlich, nicht auf ihrer ganzen Ausdehteil.
Da jedoch das Zentrum der Lichtquelle auf der 15 nung mit gleichen Intervallen ausgeführt werden, da
gemeinsamen Schwingungsachse der beiden Hebel 3,4 die Schwingung dieses Sektors bekannten trigonoliegt,
befindet sich die Lampe stets im Mittelpunkt metrischen Gesetzen unterliegt. ' '
des optischen Systems. Diese Anordnung gestattet Infolgedessen wird die Gradeinteilung so auseinen leichten Austausch der Lampe, ohne daß die geführt, daß sie diesen Gesetzen Rechnung trägt. Eine
Regulierung der Waage dadurch beeinträchtigt 20 einfache Regulierung der Gewichte 3 b, 4£>
dadurch, würde. Fest angeordnete durchsichtige Wände zwi- daß man deren Entfernung von der Schwingungsschen
der Lampe 18 und dem Spiegel 10 sowie dem achse variiert, kann sofort zur Regulierung der
Kondensator 11 können den Zugang zu den Hebeln 3,4 Waage zwischen der Nullage und der des Höchstverhindern.
Als Variante zu dieser Anordnung kann gewichtes oder zwischen zwei anderen Gewichtsdie
Lampe 18 in 18 α ebenfalls auf der Schwingungs- 25 werten, die willkürlich ausgewählt werden können,
achse angebracht werden. Der Spiegel 10 wird dann ' führen!
durch einen festen Parabolspiegel 10a ersetzt; in Es kann vorkommen, insbesondere bei Waagen der
diesem Falle wird anstatt des Hohlspiegels 10 ein gleichen Serie, daß sich kleine Fehler zwischen dem
von· dem Hebel 3 getragener und daher mit diesem zu messenden Gewicht und dem angegebenen in einer
drehbarer Planspiegel 18 b vorgesehen. Der Konden- 30 oder in mehreren Zonen des Sektors, die von den
sator 11 kann dann wegfallen oder diesem System in " beiden Regulierungspunkten weit entfernt sind, ergeeigneter
Weise angepaßt werden, um das Licht- geben.
bündel auf die Skala 9 konvergieren zu lassen. Die Abb. 5 und 6 zeigen eine Ergänzungsvorrich-
Der mit Gradeinteilung versehene Sektor 9 ist zwi- tung, die in den anderen Abbildungen nicht wiedersehen
dem Prisma 12 und dem Objektiv 13 einge- 35 gegeben ist, mittels welcher das Objektiv 13 sich um
schaltet, das so ausgeführt und zu der Gradeintei- : kleine Maße gegen den Hebel 3, der es trägt, parallel
lung 9 angeordnet ist, daß ein kleiner Teil derselben zur Ausschlagrichtung des Hebels 3 verschieben kann,
stark vergrößert durch die Prismen 14, 15, 16, 17 auf um die genannten örtlichen Fehler auszuschalten,
einen Schirm 19 aus mattiertem Glas projiziert wird: Danach wird das Objektiv 13 von einem Hebel 24
Dieser Schirm 19 könnte auch von dem mit dem 40 getragen, der in 25 an den Hebel 3 angelenkt ist. Der
Hebel 3 fest verbundenen Arm 20, an dem das Prisma Hebel 24 stützt sich an dem freien, dem Gelenk 25
17 befestigt ist, getragen werden. In diesem Falle entgegengesetzten Ende mittels des Rades 26 auf eine
wären die Dimensionen des Schirmes auf das proji- Wälzfläche 27 in Form eines Sektors auf. Diese Oberzierte
Feld beschränkt. In Abb. 2 ist eine Ausfüh- fläche 27 muß für jede Waage ein eigenes Profil
rungsform dargestellt, nach der die Mattscheibe 19 45 haben, um deren Fehler zu korrigieren. Die Oberso:
dimensioniert ist, daß sie den gesamten Winkel- fläche könnte einfach aus einem vollen Profil bestehen,
ausschlag des Armes 20 umfaßt und an dem Gehäuse- das entsprechend für jeden einzelnen Fall geformt ist.
mantel 21 befestigt ist, das die Elemente der Waage Um die Operation zu erleichtern, kann dieselbe auch,
enthält. Jedes Prisma oder jeder Spiegel 17 trägt zwei und zwar vorteilhafterweise, so durchgeführt werden,
Zeiger 17a, 17 b, die als Schatten auf die Mattscheibe 50 daß man die Oberfläche 27 aus einem dünnen Stahl-19
projiziert werden und als Ablesezeiger fungieren. blech od. dgl. ausbildet, das durch eine doppelte Reihe
Der untere Zeiger 176 dient zur Ablesung der auf die von Schrauben 28 gehalten wird, die etwa radial anMattscheibe
19 projezierten Gradeinteilung des Sek- geordnet sind und sich an dem zentralen Teil des
tors 9, während der obere Zeiger 17 α dazu dient, um Hebels 4 befinden. Eine Reihe von kleinen Federn, die
eine Ablesung des annähernden Gewichtes auf einer 55 unterhalb dieses Blechs 27 auf die Schrauben gezogen
festen Gradeinteilung 19ο zu ermöglichen, die z.B. sind, hält das Blech gegen die Köpfe der Schrauben
auf der Mattscheibe 19 angebracht ist. 28 im Anschlag. So erreicht man eine Regulierung
Bei der beschriebenen Anordnung ist es notwendig, des radialen Profils des Bleches, indem man die
die Skala stark vergrößert zu projizieren, und es ist Schrauben 28 mehr oder weniger ein- und ausdaher
unbedingt nötig, daß die Entfernung zwischen 60 schraubt. Wenn keine Fehlanzeigen bestehen, werden
dem Objektiv 13, das von dem Hebel 3 getragen wird, ; die Schrauben so reguliert, daß das Blech die Form
und dem Sektor 9, der von dem Hebel 4 getragen eines mit der Rotationsachse der Hebel 3 und 4 kowird,
unverändert bleibt. Anstatt dies von den axialen Zylinders annimmt; unter diesen Bedin-Schneiden3a,
4a abhängig zu machen, die .gewöhn- .gungen bleibt das Objektiv 13 in unveränderter Lage
lieh eine gewisse Bewegungsfreiheit haben, ist eine 65 . zu dem Hebel 3.
Verbindung zwischen den beiden Hebeln 3 und 4 In dem beschriebenen Beispiel erhält man mittels
durch einen Stahldraht 22 od. dgl. vorgesehen, der des Prismenpaares 17 die Projektion des Bildes der
längs der Rotationsachse der Hebel angeordnet ist. Skala nach zwei Richtungen, so daß diese Bilder
Dieser Draht 22 ist mittels eigener Klammern auf der durch die mattierten Schirme 19 von beiden Seiten
einen Seite direkt mit dem Hebel 3 verbunden und an 70 der Waage aus sichtbar sind.
Die Abb. 7 stellt eine Variante dar, gemäß welcher das Bild der Skala, anstatt projiziert und auf der
Mattscheibe 19 sichtbar gemacht zu werden, durch den Spiegel 29 auf einen Diffusionsschirm 30 projiziert
wird. Der Spiegel 29 wird von dem Arm 20 ge- S tragen, der fest mit dem Hebel 3 verbunden ist, während
der Schirm 30 ebenfalls von dem gleichen Arm 20 getragen oder an dem Gehäuse 21 befestigt
werden kann. Im letzteren Falle muß sich der Schirm 30 längs des gesamten Ausschlages des Hebels 20
ausdehnen. Der Schirm 30 könnte auch weiß lackiert oder mit diffus reflektierenden Lacken versehen sein.
Eine ähnliche Anordnung könnte man erhalten, wenn man den Schirm in 29 und den Spiegel in 30 anordnet.
Bei den beschriebenen Ausführungen wird eine' .,. große Anzeigegenauigkeit infolge des Vorhandenseins
des in entgegengesetztem Sinne schwingenden Hebelpaares erzielt, das die Fehler vermeidet, die einem
Nivellierungsdefekt des Apparates entspringen. Außerdem wird durch die Anordnung des Hebelpaares die
Amplitude des Ausschlags zwischen dem mit Gradeinteilung versehenen Sektor und dem Objektiv, das
ihn projiziert, im Verhältnis zu der Schwingung jedes einzelnen Hebels, die, aus funktioneilen Gründen, bestimmte
Werte nicht überschreiten kann, verdoppelt. Dies bringt den Vorteil größerer Präzision mit sich
und erleichtert die Ablesung. Ferner ist das annäherungsweise Abschätzen des Gewichtes durch den Ausschlag
des Zeigers 17 a gegen eine feste Gradeinteilung ermöglicht, wobei der Zeiger von einem der
Hebel getragen wird. Schließlich befindet sich bei der beschriebenen Anordnung auf halbem Winkelausschlag
der beiden Hebel das Objektiv 13 in der gleichen Höhe wie die Schwingungsachse der Hebel.
Es ist klar, daß in dieser Lage etwaige kleine seitliche Verschiebungen der Schneiden in den Vertiefungen
zum Aufstützen keine Veränderung des abgelesenen Gewichtes mit sich bringen. Auch in
anderen extremen Lagen findet aus dem gleichen Grunde durch die obengenannten etwaigen Verschiebungen
eine Beeinflussung nur in geringstem Maße statt.
Die Zeichnung zeigt nur schematische Ausführungsbeispiele, die nur zur praktischen Veranschau- 4g
lichung der Erfindung gegeben werden, wobei die Erfindung in den Formen und Anordnungen variieren
kann, ohne deshalb den Rahmen der Idee zu überschreiten, die der Erfindung zügrunde liegt. Zum Beispiel
kann das optische System die Skala in einer im wesentlich festen Zone projizieren, die der Schwingungsachse
nahe ist oder mit ihr zusammenfällt, anstatt längs eines Bogens. der dem Ausschlag jedes der
beiden Hebel gleichkommt. In diesem Falle würde die annäherungsweise Ablesung durch eine feste Skala _.
wegfallen oder davon unabhängig werden.
Claims (10)
1. Projektionswaage mit zwei symmetrisch in entgegengesetztem Sinne um eine gemeinsame
Achse schwingenden Neigungshebeln, von denen der eine eine zu projizierende bogenförmige Skala
und der andere ein diese auf einen Schirm (z. B. Mattscheibe) projizierendes optisches System aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich be-,
kannter Anordnung eines zum Ablesen des ungefähren Gewichtes der Last an einer feststehenden
Skala (19 a) dienenden Zeigers (17 a) an einem einen Teil der Projektionseinrichtung
tragenden Neigungshebel (3) an diesem das optische System (13 bis 17) für die Projektion der
von dem anderen Neigungshebel (4) getragenen Skala (9) so angeordnet ist, daß der auf den Ableseschirm
projizierte Teil der beweglichen Skala (9) einen Winkelausschlag längs der feststehenden
Skala (19 a) beschreibt.
2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (17 a), der der feststehenden
Skala (19 a) zugeordnet ist, und der Zeiger (176) der beweglichen projizieren Skala
sich decken oder im wesentlichen auf einer Geraden erscheinen, die durch die Schwingungsachse
der Neigungsheböl (3., 4) geht.
3. Waage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeiger (17 a, 17 b), die an dem Neigungshebel (3) sitzen, auf der Mattscheibe
(19), welche auch die feststehende Skala (19 a) aufweist, im Schattenriß erscheinen.
4. Waage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur örtlichen Korrektur der Fehler in bestimmten Zonen der mit der Gradeinteilung
versehenem Skala (9) das Objektiv (13) beweglich auf dem das optische System (13 bis
17) tragenden Hebel (3) montiert ist und in Abhängigkeit von der von den beiden Hebeln (3, 4)
eingenommenen Winkellage verschoben wird.
5. Waage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (13) von einem
kleinen, an einem Ende am Hebel (3), der das optische System trägt, angelenkten Hebel (24) getragen
wird, der an dem entgegengesetzten Ende vorzugsweise durch Wälzmittel (26) auf einem
Profil (27) aufliegt, das so geformt ist, daß es die lokalen Fehler korrigiert.
6. Waage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das geformte Profil (27) aus
einem Blech besteht, das eine zylindrische Oberfläche bildet, auf der der kleine Hebel (24) gleitet,
und deren Profil dadurch geändert wird, daß man auf im wesentlichen radial gerichtete Schrauben
(28) einwirkt, gegen deren Kopf das biegsame Blech in Kontakt, vorzugsweise mittels Federn,
gehalten wird.
7. Waage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, um den Abstand zwischen dem
Objektiv (13) und der zu projizierenden Skala (9) in Richtung der optischen Achse und infolgedessen
die axiale Lage zu den beiden Hebeln (3, 4) unverändert
aufrechtzuerhalten, ein elastisches Element vorgesehen ist, wie z. B. ein Draht (22), der
an den Enden an den beiden Hebeln (3, 4) verankert ist und sich geradlinig koaxial mit der gemeinsamen
Schwingungsachse der Hebel (3, 4) erstreckt, wobei dieses elastische Element (22) der
Drehung ausgesetzt ist und imstande ist, axiale Verschiebungen der beiden Hebel (3,4) durch
seinen Widerstand gegen die Veränderung der eigenen Länge zu verhindern.
8. Waage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (13) in seiner bei
halbem Ausschlag eingenommenen Lage sich annähernd auf der gleichen Höhe befindet wie die
Schwingungsachse der Hebel (3, 4), wobei in jeder Lage die Fehler, die von etwaigen seitlichen
Verschiebungen der Schneiden (3 a, 4 a) abhängen, auf ein Minimum reduziert werden.
9. Waage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (20) des Hebels (3) an
seinem Ende mindestens ein Ablenkungsprisma (17) bzw. ein derartiges Prismenpaar und einen
Zeiger (17 α) aufweist und daß ferner ein am feststehenden
Gehäuse der Waage befestigter Schirm (19) aus mattiertem Glas od. dgl. so weit wie die
feststehende Skala (19 a) für die Grobablesung reicht und zur Wiedergabe des Bildes der projizierten
Skala, desjenigen des dieser zugeordneten Zeigers (17 b) und desjenigen des der feststehenden
Skala (19 c) zugeordneten Zeigers (17 a) dient. ·
10. Waage nach Anspruch 1 bis 9, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß der Arm (20) des Hebels (3) außer dem Umlenkungsprisma (17) bzw. dem
Prismenpaar in bekannter Weise einen Schirm zur
Wiedergabe eines Teiles der projizierten Skala trägt und das Ende des Armes (20) sowie dieser
Schirm und ein Zeiger (17 a) für die Grobablesung durch ein sich längs der gesamten festen
Skala (19 a) für die Grobablesung erstreckendes Fenster des feststehenden Gehäuses sichtbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 238 891, 628102,
Deutsche Patentschriften Nr. 238 891, 628102,
642 768; schweizerische Patentschriften Nr. 213 453,
267 992; britische Patentschrift Nr. 582 852.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 743/123 1.59
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1050073B true DE1050073B (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=590559
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1050073D Pending DE1050073B (de) | Projektionswaage |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1050073B (de) |
-
0
- DE DENDAT1050073D patent/DE1050073B/de active Pending
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