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DE1047202B - Verfahren zur Herstellung des 10-[2',4'-Bis(dimethylamino)-butyl-(1')]-phenthiazins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des 10-[2',4'-Bis(dimethylamino)-butyl-(1')]-phenthiazins

Info

Publication number
DE1047202B
DE1047202B DES49918A DES0049918A DE1047202B DE 1047202 B DE1047202 B DE 1047202B DE S49918 A DES49918 A DE S49918A DE S0049918 A DES0049918 A DE S0049918A DE 1047202 B DE1047202 B DE 1047202B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenthiazine
dimethylamino
bis
butyl
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49918A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Jacques Horclois
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhone Poulenc SA
Original Assignee
Rhone Poulenc SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhone Poulenc SA filed Critical Rhone Poulenc SA
Publication of DE1047202B publication Critical patent/DE1047202B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung des 10-[2',4'-Bis(dimethylamino)-butyl-(1')jphenthiazins Gegenstand. der Patentanmeldung S 46166IVb/12p sind unter anderem Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel sowie ihren Salzen und quaternären Ammoniumderivaten.
  • In dieser Formel bedeutet A den dreiwertigen Rest -CH2-CH-CH2-, wobei die Dimethylaminoreste in beliebiger Weise an den drei freien Valenzen des Restes A fixiert sein können. Darüber hinaus können die Benzolkerne des Phenthiazinmoleküls noch durch Halogenatome oder niedrigmolekulare Alkyl-, niedrigmolekulare Alkoxy-, Aryl-, Aryloxy-, Aralkyl-, Aralkoxy- oder niedrigmolekulare Acylreste substituiert sein. Unter niedrigmolekularen Alkyl-, Alkoxy- oder Acylresten sind Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen zu verstehen.
  • Diese Verbindungen werden gemäß dem Verfahren der Patentanmeldung S 46166 IVb/12p dadurch hergestellt, daß man ein geeignetes Phenthiazin mit einem Bis-(dimethylamino)-halogen-propan oder einem seiner Salze kondensiert, wobei diese Kondensation mit oder ohne Lösungsmittel, gegebenenfalls in Anwesenheit eines Kondensationsmittels, durchgeführt wird, oder daß man Dimethylamin mit einem Phenthiazinderivat der allgemeinen Formel worin A die oben angegebene Bedeutung besitzt und Z den Rest eines reaktionsfähigen Esters bedeutet, wobei einer der beiden Reste Z auch ein Dimethylaminorest sein kann, kondensiert oder daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel worin die Benzolringe, wie oben angegeben, substituiert sein können und das Symbol A die obige Bedeutung hat und R Wasserstoffatome oder Methylgruppen bedeutet, wobei wenigstens eines der Symbole R ein Wasserstoffatom bedeutet, nach an sich bekannten Verfahren methyliert oder daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel worin dieBenzolringe,wie oben angegeben, substituiert sein können und das Symbol A die obige Bedeutung hat, mit dem Unterschied jedoch, daß einer der Reste -CH2- des Restes A, der dem Rest N(CH3)2 benachbart ist, durch eine CO-Gruppe ersetzt ist, nach an sich bekannten Verfahren reduziert, insbesondere mittels Lithiumaluminiumhydrid, oder daß man eine Phenthiazinverbindung der allgemeinen Formel oder worin T eine C N- oder C H O-Gruppe bedeutet, in Gegenwart von Dimethylamin reduziert oder daß man ein Sulfid der allgemeinen Formel worin Hal ein Halogenatom bedeutet und A die obige Bedeutung hat, vorzugsweise in einem substituierten niedriganole'Imlaren Fettsäureamid als Lösungsmittel in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators, wie Kupferpulver, erhitzt oder daß man ein Diphenylamin der allgemeinen Formel worin A die obige Bedeutung hat, mit Schwefel in Gegenwart von Jod erhitzt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Phenthiazinverbindung, welche durch die oben angegebene allgemeine Formel wiedergegeben wird, wobei jedoch dem Symbol A eine andere Bedeutung, als vorstehend beschrieben, zukommt. A bedeutet hier den zweiwertigen Rest -CH2-CH-CH2-CH2-wobei der eine Dimethylaminorest an dem - C H-Rest und der andere an demjenigen -CH.-Rest gebunden ist, der von dem -CH-Rest am weitesten entfernt ist.
  • Die erfindungsgemäße Verbindung ist das 10-[2',4'-Bis-(dimethylamino)-butyl-(1') ] -phenthiazin der Formel Diese Verbindung kann gemäß Patentanmeldung S 46166IVb/12p (DAS. 1034637) durch Methylierung des primären Amins der Formel hergestellt werden.
  • Diese verfahrensgemäße Phenthiazinverbindung besitzt pharmakodynamische und insbesondere spasmolytische Eigenschaften, die den Verbindungen gemäß Patentanmeldung S 46166IVb/12p stark überlegen sind, wobei sie verminderte Nebenreaktionen aufweist. Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung.
  • Beispiel Man erhitzt 1Ü;3 g 10-j2' Dimethyl@arnino-4Y-aminobutyi-(1')]-phenthiazin mit 1B ccm. 300%igem Formaldehyd und 15 ccm 98o/oiger Ameisensäure 48 Stunden unter Rückfluß, bis die Kohlendioxydentwicklung beendet ist.
  • Man säuert mit 7 ccm Salzsäure (d = 1,19) bis zum Umschlag von Kongorotpapier an und dampft dann zur Trockne ein. Nach Lösen in 50 ccm Wasser zieht man zweimal mit je 50 ccm Äther aus. Dann macht man die wäßrige Schicht mit 10 ccm Natronlauge (d = 1,33) alkalisch und extrahiert dreimal mit je 50 ccm Chloroform. Auf diese Weise erhält man 6,2 g 10- [2',4'-Bis-(dimethylamino)-butyl(1')]-phenthiazin vom Kp.o,S = 185 bis 188° C.
  • Durch Einwirkung von 3,2 g Fumarsäure auf 4,5 g der Base in 27 ccm Äthanol stellt man 6,7 g saures Difumarat des 10-[2'4'-Bis-(dimethylamino)-butyl-(1') ]-phenthiazins her. Das Difumarat schmilzt bei 176 bis 177° C.
  • Es sind zwar schon verschiedene therapeutisch wertvolle Phenthiazinderivate bekannt, jedoch besitzt die verfahrensgemäß erhältliche Verbindung gegenüber analogen bekannten Phenthiazinverbindungen überlegene chemotherapeutische Eigenschaften. Wie aus nachstehenden Vergleichsversuchen hervorgeht, ist das erfindungsgemäß erhältliche 10-[2',4'-Bis-(dimethylamino)-butyl-(1')]-phenthiazin dem aus der USA.-Patentschrift 2 590, 125, Beispiel 13, bekannten analogen 10-[4'-Dimethylaminobutyl-(1')]-phenthiazin hinsichtlich seiner spasmolytischen Wirkung deutlich überlegen; die genannte, erfindungsgemäß erhältliche Verbindung zeigt nämlich eine achtmal bessere spasmolytische Wirkung. Vergleichsversuche Das verfahrensgemäß erhältliche 10-[2',4'-Bis-(dimethylamino)-butyl-(1')]-phenthiazin (A) wurde mit der aus der USA.-Patentschrift 2 590125, Beispiel 13, bekannten Verbindung 10-[4'-Dimethylamino-butyl-(1') ] -phenthiazin (B) verglichen. Der Vergleich wurde hinsichtlich der spasmolytischen Wirkung in folgender Weise durchgeführt: Es wurde durch Einwirkung einer wäßrigen Lösung von Acetylcholin in einer Konzentration von 1,5 mg/1 am isolierten Kaninchendarm ein Spasmus erzeugt. Es wurde dann die Konzentration an zu untersuchender Substanz, ausgedrückt in mg/l, festgestellt, die eine 50°/oige Verminderung (DA..) dieses Spasmus hervorruft. Hierbei wurden die folgenden Ergebnisse erhalten: Produkt A . . . . . . . . . . . . . . . . . . D A50 = 0,25 Produkt B ... .. ............. D A50 = 2 Aus diesen Ergebnissen geht hervor, daß das verfahrensgemäß erhältliche Produkt A etwa achtmal wirksamer ist als das bekannte Produkt B.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des 10-[2',4-Bis-(dimethylamino) -butyl-(1 @ ] -phenthiazins, dadurch gekennzeichnet, daß man das 10- [4'-Amino-2'-dimethylaminobutyl-(1') ] -phenthiazin methyliert. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 590125.
DES49918A 1955-11-23 1956-08-09 Verfahren zur Herstellung des 10-[2',4'-Bis(dimethylamino)-butyl-(1')]-phenthiazins Pending DE1047202B (de)

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FR1047202X 1955-11-23

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DES49918A Pending DE1047202B (de) 1955-11-23 1956-08-09 Verfahren zur Herstellung des 10-[2',4'-Bis(dimethylamino)-butyl-(1')]-phenthiazins

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056201A1 (de) * 1981-01-13 1982-07-21 Pharmuka Laboratoires Verfahren zur Herstellung von N,N-Dimethyl-10-(1-azabicyclo(2,2,2) octyl-3)-10H-phenothiazin-2-sulfonamid

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2590125A (en) * 1952-03-25 Quaternary-ammonium alkyl

Patent Citations (1)

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