DE1046407B - Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Auskuppeln einer Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Auskuppeln einer Andrehvorrichtung fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE1046407B DE1046407B DEG12394A DEG0012394A DE1046407B DE 1046407 B DE1046407 B DE 1046407B DE G12394 A DEG12394 A DE G12394A DE G0012394 A DEG0012394 A DE G0012394A DE 1046407 B DE1046407 B DE 1046407B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H19/00—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
- F16H19/02—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
- F16H19/04—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising a rack
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Description
- Einrichtung zum selbsttätigen Ein-und Auskuppeln einer Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Auskuppeln einer Andrehvorrichtung mit Zahnstange für Brennkraftmaschinen. Bei diesen Andrehvorrichtungen, die mit einer oder mit mehreren Zahnstangen ausgestattet sind, kämmt die Zahnstange, die durch eine Kraft beliebiger Art bewegt wird, mit einem axial verschiebbaren Ritzel, das mit Kupplungsklauen versehen ist, welche beim Andrehen in die Gegenklauen einer Welle der anzudrehenden Maschine eingreifen. Wenn die Maschine angelaufen ist, wird die Kupplung wieder ausgerückt.
- Das rechtzeitige und zuverlässige Ein- und Ausrücken der Kupplungsklauen bereitet gewisse Schwierigkeiten. Bei der einfachsten Art von Zahnstangen-Andrehvorrichtungen werden die Kupplungsklauen von Hand verschoben. Das erfordert eine erhebliche Geschicklichkeit.
- Bei einer anderen Zahnstangen-Andrehvorrichtung wird die Bewegung der Zahnstange zum Ein- und Auskuppeln ausgenutzt. Wenn sich die Zahnstange beim Andrehen vorbewegt, verschiebt sich das Ritzel derart, daß die Kupplungsklaue in die Gegenklaue der anzudrehenden Maschine eingreift. Das Ausdrücken der Kupplungsklaue wird durch das Zurückbewegen der Zahnstange bewirkt. Obwohl hier das Ein- und Ausrücken der Kupplungsklaue selbsttätig erfolgt, vermißt man bei dieser bekannten Andrehvorrichtung die erforderliche Zuverlässigkeit beim Kuppeln. Es muß nämlich dafür gesorgt werden, daß nach dem Anlaufen der Maschine die Verbindung zwischen der Welle der Maschine und der Kupplungsklaue unterbrochen wird. Hierzu sind bisher konstruktiv umständliche und störanfällige Einrichtungen erforderlich.
- Demgegenüber ist die erfindungsgemäße Einrichtung in der Lage, die Andrehvorrichtung selbsttätig im richtigen Zeitpunkt ein- und auszukuppeln, und zwar unabhängig davon, ob und wann die Zahnstange wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt wird.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die durch Rückholfedern in die ausgekoppelte Stellung rückholbare Kupplungsklaue an ihrem Umfang eine Ausnehmung hat, in die die kegelige Spitze eines Bolzens von einer Feder hineindrückbar ist, deren Federkraft größer ist als die der Rückholfedern.
- Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht also darin, daß die Kupplungsklaue sich nur bei einer einzigen Winkelstellung in der ausgekoppelten Stellung befindet, in die sie durch die Rückholfedern gedrückt wird. In dieser Winkelstellung befindet sich die kegelige Spitze des Bolzens in der Ausnehmung am Umfang der Kupplungsklaue. Diese Winkelstellung der Kupplungsklaue entspricht der Ruhestellung der Zahnstange. Wird die Zahnstange beim Andrehen der Maschine vorbewegt und dadurch die Kupplungsklaue gedreht. so gleitet die kegelige Spitze des Bolzens entgegen der Wirkung der Feder aus der Ausnehmung am Umfang der Kupplungsklaue heraus. Die Feder drückt den Bolzen gegen die Kupplungsklaue. Da ihre Federkraft größer ist als die der Rückholfedern, wird die Kupplungsklaue axial bis in die eingekuppelte Stellung verschoben.
- Nach einer Umdrehung der Kupplungsklaue wird die kegelige Spitze des Bolzens wieder in deren Ausnehmung hineingedrückt. Die Kupplungsklaue verschiebt sich unter der Wirkung der Rückholfeder axial entgegengesetzt zur ursprünglichen Schubrichtung in die ausgekoppelte Stellung. Das Auskuppeln geschieht also, ohne daß die Zahnstange erst wieder zurückbewegt werden müßte. Auf diese Weise wird sicher vermieden, daß die inzwischen angelaufene Maschine einen Schaden an der Andrehvorrichtung hervorrufen kann. Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich gegenüber den vorbekannten Andrehvorrichtungen durch ihre besonders einfache und widerstandsfähige Bauart aus.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der Zeichnung hervor, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt. Die Zeichnung zeigt in Fig.1 einen Längsschnitt durch einen hydraulischen Anlasser mit einer Zahnstange und einer selbsttätig sich lösenden Kupplung gemäß der Erfindung nach der Linie 1-1 in Fig.2. Fig. 2 einen Querschnitt nach der. Linie 2-2 in Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2. Ein schrägverzahntes Ritzel 1 besteht mit einer Hohlwelle 2 aus einem Stück. Die Welle 2 ist axial verschiebbar in Lagern 3 und 4 eines Gehäuses 5 gelagert. Das Ritzel 1 hat eine Kupplungsklaue 6 mit Zähnen 7 am Umfang, die mit Zähnen 8 einer koaxial zur Welle 2 liegenden Gegenkupplungsklaue 9 in Eingriff gebracht werden können. Das Ritzel 1 greift in die Schrägverzahnung einer Zahnstange 10 mit einem Kolben 11 ein, der zusammen mit einem Zylinder 12 einen hydraulischen Kolbentrieb bildet. Federn 14 können die Zahnstange 10 in die Ruhelage zurückführen.
- Der Durchmesser des Lagers 3 ist kleiner als der des Lagers 4, welcher wiederum etwas größer als der äußere Durchmesser des Ritzels 1 ist. Diese Anordnung gewährleistet ein gutes Zentrieren und gestattet einen leichten Einbau. Ein geringer Zwischenraum zwischen dem äußeren Durchmesser der Kupplungsklaue 6 und dem Gehäuse 5 vermindert die Gefahr des Klemmens bei einer Verformung der Zähne während des Betriebes.
- Wie Fig. 2 zeigt, sind die Zähne des Ritzels 1 und der Zahnstange 10 so schräg, daß das Ritzel während des wirksamen Hubes der Zahnstange sich nach rechts bewegt, so daß die Zähne 7 der Kupplungsklaue 6 mit den Zähnen 8 der Gegenkupplungsklaue 9 zum Eingriff kommen.
- Dabei muß die Kraft von mehreren Federn 15 überwunden werden, die je in einer Bohrung 16 des Gehäuses 5 liegen. Die Federn 15 drücken gegen eine Scheibe 17, die mit einem Springring 18 auf der Hohlwelle 2 befestigt ist; dadurch werden das Ritzel 1, die Welle 2 und die Kupplungsklaue 6 nach links, d. h. in die ausgekoppelte Lage gedrückt.
- Zum selbsttätigen Einkuppeln dient ein Bolzen 21, dessen kegelige Spitze von einer Feder 22, deren Federkraft größer ist als die der entgegenwirkenden Auskupplungsfedern 15, in Entkupplungsstellung in eine konische Ausnehmung 23 am Umfang der Kupplungsklaue 6 hineingedrückt wird. Am Federende des Bolzens 21 dient ein Springring 25 am Boden des Federgehäuses als axialer Anschlag. Sobald die Zahnstange 10 das Ritzel 1 dreht, wird die kegelige Spitze des Bolzens 21 aus der Ausnehmung 23 gestoßen, so daß die Feder 22 zusammengedrückt wird und über den Bolzen 21 einen nach rechts gerichteten Druck auf die Kupplungsklaue 6 ausübt. Da die Kraft der Feder 22 größer ist als die der Federn 15, wird die Kupplungsklaue 6 nun so weit nach rechts gedrückt, daß ihre Zähne 7 in die Zähne 8 der Gegenkupplungsklaue 9 eingreifen. Nach dem Andrehen der Maschine wird die Zahnstange 10 in die Ruhestellung zurückgebracht, so daß die konische Ausnehmung 23 wieder die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnimmt, in der die Federn 15 die Kupplung ausgerückt haben.
- In der Hohlwelle ist eine Antriebswelle 27 drehbar gelagert. Sie ist an einem Ende mit einem Mehrkantkopf 26 versehen zum Aufstecken einer Handkurbel. Das andere Ende der Welle 27 hat Zähne 28, die in Zähne 29 der Gegenkupplungsklaue 9 eingreifen.
- Die Kupplungsanordnung gestattet einen bequemen Zusammenbau: die Teile 1, 2 und 6 werden zuerst von rechts in das Gehäuse 5 eingesteckt, worauf die Scheibe 17 und der Springring 18 von links eingebaut werden. Schließlich wird das linke Ende des Gehäuses 5 durch einen Deckel 19 und Schrauben 20 verschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Auskuppeln einer Andrehvorrichtung mit Zahnstange für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Rückholfedern (15) in die ausgekoppelte Stellung rückholbare Kupplungsklaue (6) an ihrem Umfang eine Ausnehmung (23) hat, in die die kegelige Spitze (24) eines Bolzens (21) von einer Feder (22) hineindrückbar ist, deren Federkraft größer ist als die der Rückholfedern (15). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 463 022, 650 826, 706 079, 734 294; schweizerische Patentschrift Nr. 102108; französische Patentschrift Nr. 763 939; britische Patentschrift Nr. 458 729; USA.-Patentschrift Nr. 1043 392.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR1046407X | 1952-08-06 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1046407B true DE1046407B (de) | 1958-12-11 |
Family
ID=9592273
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG12394A Pending DE1046407B (de) | 1952-08-06 | 1953-08-05 | Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Auskuppeln einer Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1046407B (de) |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1953
- 1953-08-05 DE DEG12394A patent/DE1046407B/de active Pending
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