DE1044153B - Verfahren und Vorrichtung zur Signalspeicherung mit einer Ladungsspeicherelektrode - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Signalspeicherung mit einer LadungsspeicherelektrodeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Signalspeicherung mit einer Ladungsspeicherelektrode.
Insbesondere j edoch nicht ausschließlich betrifft sie das Umsetzen von Farbfernsehsignalen
des Bildfolgetyps in simultane Farbfernsehsignale.
Es wurde bereits vorgeschlagen, Bildfolge-Farbfernsehsignale
dadurch in simultane Farbfernsehsignale umzusetzen, daß die den drei Farbkomponenten
entsprechenden Signale an einzelne Bildschreiberöhren (Bildwiedergaberöhren) angelegt werden und
daß die Simultansignale von Bildaufnahmeröhren abgenommen werden, die den Bildwiedergaberöhren
ausgesetzt sind, wobei die Aufnahmeröhren mit solcher Abtastgeschwindigkeit betrieben werden, daß
die abgenommenen Signale Simultansignale darstellen.
Die drei Bildschreiberöhren können ein Signal für Rot, Grün und Blau liefern. Es ist jedoch auch möglich,
daß eine dieser Röhren an Stelle eines Signals für die grüne Farbkomponente das sogenannte
F-Signal liefert.
Mit der vorliegenden Erfindung soll das Verfahren und die zugehörige Vorrichtung zur Signalspeicherung
mit einer Ladungsspeicherelektrode beispielsweise bei Verwendung in dem obenerwähnten Normenumsetzer
dahingehend vereinfacht werden, daß die Anzahl der notwendigen Bildschreiberöhren und Speicherelektroden
vermindert wird.
Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Signalspeicherung mit einer Ladungsspeicherelektrode
angegeben, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß der Elektrode eine Information während getrennter
Zeitintervalle derart zugeführt wird, daß auf dieser Elektrode Ladungen in sich in einer Richtung erstreckenden
Zeilen gespeichert werden, daß der Elektrode eine weitere Information während dazwischenliegender
Intervalle derart zugeführt wird, daß Ladungen auf der Elektrode entweder in sich in derselben
Richtung mit einem anderen Zeilenabstand erstreckenden Zeilen oder ohne Zeilenstruktur gespeichert
werden und daß die Speicherelektrode in Richtung quer zu den gespeicherten Zeilen abgetastet
wird, so daß die bei dieser Abtastung entstehenden Signale durch Frequenzselektion voneinander trennbar
sind. 4S
Bei der Erfindung wird der Umstand benutzt, daß beim Abtasten in Querrichtung der Zeilen eine Trägerwelle
erzeugt wird, die durch Signale moduliert ist, welche den gespeicherten Ladungen entsprechen, falls
die Ladungen in getrennten Zeilen gespeichert sind. Wenn jedoch die Speicherung der Ladungen ohne
Zeilenstruktur erfolgt ist, bleiben die beim Abtasten erzeugten Signale Bildsignale. Infolgedessen ist es
leicht möglich, die bei der Abtastung entstehenden Verfahren und Vorrichtung
zur Signalspeicherung
mit einer Ladungsspeicherelektrode
mit einer Ladungsspeicherelektrode
Anmelder:
Electric & Musical Industries Limited,
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing, W. Bischoff, Patentanwalt,
Hannover, Am Klagesmarkt 10/11
Hannover, Am Klagesmarkt 10/11
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 18. August 1954 und 12. August 1955
Großbritannien vom 18. August 1954 und 12. August 1955
Ivanhoe John Penfound James, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Signale durch Frequenzselektion voneinander zu trennen.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Umsetzung von Bildfolge-Farbfernsehsignalen in
simultane Farbfernsehsignale werden während eines Teilbildes die Folgesignale der Speicherelektrode so
zugeführt, daß sie in Zeilen gespeichert werden, die sich in einer Richtung erstrecken. Während eines
anderen Teilbildes werden die Folgesignale der Speicherelektrode so zugeführt, daß sie in Zeilen gespeichert
werden, die sich in derselben Richtung erstrecken, wobei jedoch die wirksame Breite der Zeilen
von Teilbild zu Teilbild so verändert wird, daß die Zeilen während des ersterwähnten Teilbildes verschmelzen
und während des anderen Teilbildes getrennt bleiben. Schließlich wird die Speicherelektrode
in Richtung quer zu den Zeilen abgetastet, und die bei der Abtastung entstehenden Signale werden durch
frequenzselektive Mittel getrennt, so daß simultane Farbfernsehsignale an getrennten Klemmen verfügbar
werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung umfaßt eine Bildwiedergaberöhre,
der die Teilbildsignale zugeführt werden, und eine mit der Teilbildfolge synchronisierte Umschalteinrichtung
zur Umschaltung der Zeilenbreite sowie eine Bildaufnahmeröhre, welche die Ladungsspeicherelektrode
enthält und welche auf den Schirm der Bildwiedergaberöhre gerichtet ist.
Die Erfindung ist auch auf Fälle anwendbar, bei denen eine Speicherelektrode einer Aufnahmeröhre
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direkt einer Szene ausgesetzt wird. In diesem Falle werden die der Szene entsprechenden Ladungen ohne
Zeilenstruktur gespeichert. Um jedoch die verschiedenen
in der Szene enthaltenen Farben auf Frequenzgrundlage trennen zu können, sind Mittel vorgesehen,
durch die künstlich eine Zellenstruktur während der Aufnahme einer Farbkomponente, jedoch keine Zeilenstruktur
während der Aufnahme einer anderen Farbkomponente erzeugt wird. Diese Mittel bestehen im
wesentlichen aus einem rotierenden Farbfilter, von dessen drei Sektoren wenigstens zwei außer der unterschiedlichen
Färbung auch eine unterschiedliche Linierung aufweisen.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend in Ausführungsbeispielen an Hand
der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 stellt schematisch und in der Hauptsache in Blockform ein Beispiel der Vorrichtung dar, um Teilbildfolge-Fernsehsignale
in simultane Farbfernsehsignale gemäß der vorliegenden Erfindung umzuwandeln;
Fig. 2 stellt eine Anwendung der Erfindung dar, bei der eine einzelne Aufnahmeröhre direkt einer
Szene exponiert wird derart, daß simultane Farbfernsehsignale erzeugt werden;
Fig. 3 zeigt eine Einzelheitenansicht der Farbfilterscheibe in Fig. 2, und
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Arbeitsweise der Fig. 2 und 3.
In den Zeichnungen enthält die dargestellte Vorrichtung eine Aufnahmeröhre 1, die die Aufnahmeröhre
einer Farbfernsehkamera darstellt. Die Röhre 1 hat eine Zielelektrode vom Ladungsspeichertyp und
hat vorzugsweise die Bauart, wie sie in dem Journal of the Institution of Electrical Engineers, Volume 97,
Part III, No. 50, pages 383 et seq, beschrieben ist. Die Röhre 1 hat einen Generator zur Erzeugung der Abtastwellenzüge,
der schematisch durch ein Rechteck 2 dargestellt ist. Es wird angenommen, daß die Anordnung
des Generators so getroffen ist, daß die Röhre 1 mit 150 Teilbildern pro Sekunde arbeitet, wobei jedes
Teilbild beispielsweise 202V2 Zeilen enthält. Eine
Farbfilterscheibe 3 ist vor der Aufnahmeröhre 1 angeordnet und wird durch einen Motor 4 während der
Betätigung der Kamera synchron mit der Querabtastung in der Aufnahmeröhre in Drehung versetzt,
so daß in bekannter Weise die Fangelektrode der Aufnahmeröhre in Aufeinanderfolge während aufeinanderfolgender
Teilbilder roten, grünen und blauen Komponenten der fernzusehenden Szene exponiert
wird. Die Signalausgangsspannung der Röhre 1 enthält infolgedessen Teilbildiolge-Farbfernsehsignale
mit 150 Teilbildern pro Sekunde. Diese Signale werden einer Schaltung zur Verstärkung und Wiedereinführung
der Gleichstromkomponente zugeführt, die durch das Rechteck 5 dargestellt ist und dann parallel
einer Dämpfungsschaltung 6 und einem Tiefpaßfilter 7 mit einer Bandbreite von etwa 4,5 MHz zugeführt.
Die Potentiometerdämpfungsschaltung 6 hat drei Anzapfungen, die so angeordnet sind, daß die Signale an
den Anzapfungen in vorbestimmtem Verhältnis erscheinen. Das Verhältnis kann 0,59 : 0,30 und 0,11
sein, wenn die Bildschreiberöhre 14 (auf die im folgenden eingegangen wird) eine lineare Charakteristik
hat. Wenn ihre Charakteristik nichtlinear ist, kann sie durch Gegenkopplung linearisiert werden.
Diese Anzapfungen der Dämpfungsschaltung 6 werden, wie dargestellt, mit den Eingängen von drei
normalerweise geschlossenen Sperren 8, 9 und 10 verbunden.
Die Öffnung der Sperren wird durch einen Ringzähler gesteuert, der aus drei Triggerschaltungen 11,
12 und 13 besteht, die so miteinander gekoppelt sind, daß sie einen geschlossenen Ring in bekannter Weise
bilden und die Impulse mit einer Wiederholungsfrequenz von 150 Teilbildern pro Sekunde aus dem
Abtastgenerator 2 aufnehmen. Der Ringzähler wird so betätigt, daß die Triggerschaltungen 11., 12 und 13
in Aufeinanderfolge Impulse erzeugen mit einer Dauer von einer Hunderfünfzigstelsekunde. Jeder derartige
Impuls aus der Triggerschaltung 11 wird an die Sperre 9 angelegt, so daß die Sperre für die Dauer des
Impulses geöffnet ist, ebenso wird jeder Impuls aus der Triggerschaltung 12 an die Sperre 8 gelegt, und
der aus der Triggerschaltung 13 wird an der Sperre 10 gelegt. Signale, die durch die Sperren durchlaufen,
werden dann an die Modulatorelektrode einer Bildschreiberöhre 14 durch einen Treibverstärker 15 angelegt.
Es wird darauf hingewiesen, daß Signale an die Bildschreiberöhre 14 während der Dauer von Teilbildern
von jeder Farbe angelegt werden, daß indessen die Amplituden der Signale durch das Potentiometer 6
so geregelt werden, daß die grünen, roten und blauen Signale im obenerwähnten Verhältnis erscheinen.
Die Röhre 14 kann eine Bildwiedergaberöhre normaler Bauart sein, die im Gleichlauf mit der Aufnahmeröhre
1 abgetastet wird und die optischen Bilder, die auf dem Fluoreszenzschirm dieser Röhre erzeugt
werden, werden durch eine Aufnahmeröhre 16 über ein passendes Linsensystem aufgenommen. Die
Röhre 16 kann von gleicher Bauart wie die Röhre 1 sein, wird indessen mit 50 Teilbildern pro Sekunde
abgetastet, wobei der Generator für die Abtastwellenzüge für die Röhre 16 schematisch durch das Rechteck
25 dargestellt ist. Die Anordnung ist indessen so getroffen, daß die Zeilenabtastung in der Aufnahmeröhre
1 und der Bildschreiberöhre 14 vertikal erfolgt und daß die Teilbildablenkungen in horizontaler Richtung
erfolgen im Gegensatz zur normalen Praxis, bei der die Zeilenabtastung horizontal und die Teilbildabtastung
vertikal ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Generator 25 für die Abtastwellenzüge
für die Aufnahmeröhre 16 eine horizontale Zeilenabtastung in der Aufnahmeröhre 16 erzeugt und daß
die Teilbildablenkungen in vertikaler Richtung wie normal stattfinden. Die durch die Aufnahmeröhre 16
erzeugten Signale sind infolgedessen zur Verwendung als Y-Signale des NTSC-Farbsystems geeignet. Dadurch,
daß man die Zeilenabtastung in der Bildschreiberöhre 14 vertikal macht, während diese bei
Aufnahmeröhre 16 horizontal ist, wird die Erzeugung von Schwebemustern aus der Wirkung zwischen dem
Raster der Bildschreiberöhre 14 und dem Raster der Aufnahmeröhre 16 im wesentlichen vermieden. Die
Ausgangsspannung der Aufnahmeröhre 16 kann durch ein Tiefpaßfilter laufen, so daß die Erzeugung von
Punktmustern infolge Kreuzabtastung, falls notwendig, beseitigt wird.
Die Teilbildfolge-Farbfernsehsignale, welche durch das erwähnte Tiefpaßfilter 7 aus der Aufnahmeröhre 1
übertragen werden, werden einer normalerweise offenen Sperre 17 zugeführt und dann über einen Treibverstärker
18 einer zweiten Bildschreiberöhre 19 ähnlich der Bildschreiberöhre 14 zugeführt. So erhält die
Bildschreiberöhre 19 die Steuerung ihrer Abtastablenkungen durch den Generator 2, so daß die Abtastzeilen
in der Röhre 19 vertikal und die Teilbildablenkungen in horizontaler Richtung erscheinen. Die
Sperre 17 hat eine Verbindung von der Triggerschaltung 12 des vorerwähnten Ringzählers, und die Sperre
17 wird während der Abtastung von »grünen« Teilbildern durch die Aufnahmeröhre 1 geschlossen. Infolgedessen
werden nur die während der roten und blauen Teilbilder der Aufnahmeröhre 1 erzeugten
Signale an die Bildschreiberöhre 19 angelegt und erzeugen auf dem Leuchtschirm dieser Röhre optische
Bilder. Außerdem ist die Anordnung so getroffen, daß der Abtaststrahl in der Bildschreiberöhre 19 während
»roter« Teilbilder defokussiert wird, und zwar in solchem Maße, daß die Abtastzeilen, die sonst auf dem
Fluoreszenzschirm erscheinen wurden, verschmelzen und dadurch die Zeilenstruktur im wesentlichen aufheben.
Um dieses Ergebnis zu erhalten, kann die Röhre 19 beispielsweise elektrostatisch fokussiert werden,
und in diesem Falle kann die Defokussierung durch Anlegen eines geeigneten Potentials während der
»roten« Teilbilder an die Fokussierungselektrode aus der Triggerschaltung 11 an den Ringzähler erfolgen.
Während der »blauen« Teilbilder wird der Fokus der Röhre nicht gestört, und infolgedessen ist die Zeilenabtastung
scharf definiert und bleibt auf dem Fluoreszenzschirm »diskret«. Die optischen Bilder, die auf
dem Schirm der Röhre 19 erzeugt werden, werden auf die Fangelektrode der Aufnahmeröhre 20 geworfen,
die ähnlich der Aufnahmeröhre 16 ist und deren Abtastablenkungen durch denselben Wellenzuggenerator
25 gesteuert werden. Signale, die an die Bildschreiberöhre 19 während roter Teilbilder angelegt sind, werden
infolgedessen an der Fangelektrode der Röhre 20 in vertikalen Zeilen mit solcher Breite gespeichert, daß
die Zeilen an der Fangelektrode sich vereinigen, während die an die Bildschreiberöhre 19 angelegten Signale
während »blauer« Teilbilder an der Fangelektrode in Zeilen gespeichert werden, die sich in derselben
Richtung erstrecken, die indessen diskret bleiben. Wenn die Fangelektrode der Aufnahmeröhre 20
in normaler Weise abgestastet wird, d. h. in sich horizontal erstreckenden Zeilen, so dienen die einzelnen
diskreten Zeilen, in denen die blauen Signale gespeichert
werden, in der Wirkung dazu, eine Trägerwelle zu erzeugen, die durch die blauen Signale moduliert
ist. Andererseits bleiben, da die Zeilen, in denen die roten Signale an der Fangelektrode gespeichert werden,
im wesentlichen miteinander vereinigt sind, Signale aus der der Aufnahmeröhre 20 entsprechend der
Speicherung von roten Signalen als Bildfrequenzsignale, wobei die roten und blauen Signale natürlich
simultan wiedergegeben werden, ausgenommen soweit Verstärker verschiedene Zeitverzögerungen infolge
der verschiedenen darin enthaltenen Frequenzbänder einführen. Derartige Zeitverzögerungen können in
normaler Weise korrigiert werden.
Die Signalausgangsspannung der Röhre 20 wird parallel an ein Bandpaßfilter 21 und ein Tiefpaßfilter
22 gelegt. Das Bandpaßfilter 21 hat einen Charakteristikverlauf derart, daß es die vorerwähnte »Trägerwelle«
und so viel Modulationsfrequenzkomponenten dieser Welle, wie gewünscht, durchlaufen läßt. Die
Ausgangsspannung des Bandpaßfilters wird dann an eine Detektorschaltung 22 gelegt, die die Trägerwelle
entfernt und die gewünschten blauen Signale als Bildfrequenzsignale
läßt. Andererseits hat das Tiefpaßfilter 22 einen Charakteristikverlauf derart, daß nur
rote Signale innerhalb eines gewünschten Bandes durch das Filter laufen können, und diese Signale laufen
dann zu einer Subtraktionsschaltung 24., in der von den roten Signalen ein Bruchteil der Signalausgangsspannung
des Detektors 22 subtrahiert wird, wobei dieser Bruchteil so geregelt wird, daß sämtliche Komponenten
in der Ausgangs spannung des Filters 22 von den blauen Signalen im wesentlichen beseitigt werden.
Die resultierende Ausgangsspannung der Schaltung 24 besteht nur aus roten Signalen, während die Ausgangsspannung
der Schaltung 22 nur aus blauen Signalen besteht, die simultan mit den roten Signalen
erscheinen, und die roten und blauen Signale können in der Folge dazu benutzt werden, um die vorerwähnte
NTSC-Form des Wellenzuges zu erzeugen oder eine andere Form eines Farbfernsehsignalwellenzuges nach
Wunsch. Es wird infolgedessen darauf hingewiesen, daß durch die Verwendung einer transversalen Abtastung
in Verbindung mit der Veränderung der wirksamen Breite der Zeilen während Teilbildern von einer
Farbe in bezug auf die Breite der Zeilen während Teilbilder einer anderen Farbe Signale von zwei verschiedenen
Farben in einer einzigen Bildschreiberöhre erzeugt werden und auf der Speicherelektrode einer einzigen
Aufnahmeröhre gespeichert werden können, so daß die Verwendung von drei Bildschreiberöhren und
drei Aufnahmeröhren, wie es früher vorgeschlagen worden ist, vermieden werden kann.
Anstatt den Strahl in der Bildschreiberöhre während der roten Bilder zu defokussieren, um die effektive
Breite der Zeilen zu erhöhen und ein Ineinandergehen der Zeilen hervorzurufen, kann die wirksame
Breite der Zeilen durch andere Mittel, wie Punktwobbeln oder Punktverbreiterung oder durch optische
Defokussierung, erhöht werden. Die Frequenz der Trägerwelle kann, falls gewünscht, durch Austasten
abwechselnder Zeilen an der Bildschreiberöhre während des blauen Teilbildes reduziert werden, und in
einigen Fällen können Zeilenpaare während dieses Teilbildes abwechselnd angeregt und ausgetastet werden.
Die Erfindung bezieht sich natürlich nicht nur auf die spezielle besprochene Farbfolge. Beispielsweise
kann die Anordnung so getroffen werden, daß die Bildschreiberöhre 14 die grüne Komponente der fernzusehenden
Szene aufnimmt, wobei ein F-Signal durch
Matrizenbehandlung der Ausgangsspannungen der Röhren 16 und 20 erzeugt wird. Wahlweise kann die
Scheibe 3 ein Y-Filter enthalten.
Außerdem bezieht sich die Erfindung nicht nur auf eine derartige Anwendung, daß eine Bildschreiberöhre
und eine Aufnahmeröhre in der Vorrichtung weggelassen wird, um Farbfernsehsignale vom Teilbildfolgetyp
in simultane Farbfernsehsignale umzuwandeln. Beispielsweise kann die Erfindung auf die Messung
und Kompensation der Übertragung oder von Empfindlichkeitsschwankungen in irgendeiner Umsetzungsanordnung verwendet werden, die eine Bildschreiberöhre,
wie die Röhre 19, und eine Aufnahmeröhre, wie
die Röhre 20, verwendet; diese Röhren können indessen dann nur zur Umsetzung eines Farbkanals verwendet
werden. Beispielsweise werden, um Schwankungen etwa im roten Kanal eines Signalumsetzers
zu korrigieren, die roten Signale, nachdem eine Bandbegrenzung wie oben beschrieben stattgefunden hat,
für ein Hundertfünfzigstel einer Sekunde an die Bildschreiberöhre angelegt, wobei der Strahl defokussiert
ist. Während eines der folgenden Farbteilbilder, d. h. wenn grüne oder blaue Signale an andere Röhren angelegt
werden, wird die ersterwähnte Bildschreiberöhre mit einem scharf fokussierten Strahl von konstanter
Intensität abgetastet. Infolgedessen ist die Ausgangsspannung der Aufnahmeröhre ein rotes Bildsignal
und ein Trägerwellenzug, amplitudenmoduliert durch Übertragungsschwankungen, die durch die Bildschreiberöhre,
die Aufnahmeröhre, Linsenverluste u. dgl. eingeführt sind. Zusätzlich werden Bildfrequenzkomponenten
auftreten infoge der Übertragungs-
Schwankungen, die den roten Signalen überlagert sind, und diese können von den roten Bildsignalen durch die
oben beschriebene Technik subtrahiert werden.
Die roten Bildsignale und die amplitudenmodulierte Trägerwelle werden auf einer Frequenzgrundlage getrennt,
und die Trägerwelle wird dann bandbegrenzt und demoduliert. Die erhaltenen Modulationskomponentensignale
werden dann dazu verwendet, eine Verstärkungsregelungsschaltung zu betätigen entweder in
dem Kanal, der zu der entsprechenden Bildschreiberöhre führt, oder in dem Ausgangskanal der entsprechenden
Aufnahmeröhre, so daß Schwankungen in den roten Signalen infolge Übertragungsschwankungen
reduziert werden.
Xach Wahl kann der Strahl in einer Bildschreiberöhre während Intervallen defokussiert werden, wenn
er auf konstanter Intensität gehalten wird und scharf während des Auftretens von roten Signalen fokussiert
wird, so daß die roten Signale als Modulation einer Trägerwelle erscheinen und das Bezugssignal bei tiefen
Frequenzen erzeugt wird. Außerdem können die Trägerfrequenzen dadurch erniedrigt werden, daß
einige Zeilen, wie im vorangehenden erwähnt, ausgetastet werden. Das Signal-Geräuschverhältnis des zur
Korrektur von Empfindlichkeitsschwankungen verwendeten Signals kann durch eine Integrationstechnik verbessert
werden, beispielsweise durch Speicherung der Signale in einer Magnetspeichertrommel oder in Speicherröhren
mit großer Verzögerung oder durch eine Diode oder einen ferromagnetischen Matrixspeicher.
Das oben beschriebene Verfahren, um Übertragungsschwankungen zu korrigieren, kann auch auf
dem blauen Kanal eines Umsetzers angewendet werden, und es können wahlweise Verfahren zur Steuerung
von Übertragungsschwankungen in einem Y- oder grünen Kanal, falls notwendig, verwendet
werden.
Die Anwendung der oben beschriebenen Verfahren, um Übertragungsschwankungen zu korrigieren, erfordert,
daß die Wiedergabe von der Bildschreiberöhre auf die Aufnahmeröhre über die Linsen gut ist, und es
kann vorteilhaft sein, den Fokus in Abhängigkeit von der Strahlablenkung in bekannter Weise zu variieren,
so daß ein guter Fokus aufrechterhalten wird. Es kann auch möglich sein, eine zyklische Variation des Fokus
mit hoher Geschwindigkeit in solchem Umfange vorzunehmen, daß während jeder Zyklusvariation sichergestellt
ist, daß der Strahl der Bildschreiberöhre durch einen Zustand von genauem Fokus hindurchläuft. Die
aus der Aufnahmeröhre 20 erhaltenen Signale für Empfindlichkeitskorrekturzwecke können dann durch
einen Spitzengleichrichter gleichgerichtet werden und die Ausangsspannung des Spitzengleichrichters für
Korrekturzwecke verwendet werden, wobei diese Ausgangsspannung natürlich dem Zustand des genauen
Fokus entspricht.
An Stelle getrennter Bildschreibe- und Aufnahmeröhren wie 19 und 20 zu verwenden, kann die Funk- =
tion dieser beiden Röhren in einer einzigen s Röhre kombiniert werden, in der die Eingangsinformation
auf eine Speicherelektrode durch einen Strahl »aufgespeichert« wird und von derselben Speicherelektrode
durch einen anderen Strahl wiedergewonnen wird. Außerdem kann die vorher erwähnte Erfindung dazu
verwendet werden, auf einer Frequenzgrundlage samtliehe
gewünschten Signale, die an eine Speicherelektrode angelegt werden, zu trennen.
In Fig. 2 bedeutet Bezugsnummer 30 die einzelne Aufnahmeröhre einer Fernsehkamera, die der Röhre 1
der Fig. 1 entspricht, bei der indessen die Abtastung als zu 50 Teilbildern pro Sekunde und die Zeilenabtastung
horizontal angenommen ist. Eine Farbfilterscheibe 31 ist vor der Aufnahmeröhre, wie angegeben,
angebracht und wird durch einen Motor 20 mit einer Geschwindigkeit, die synchron mit der Bildabtastung
für die Röhre 30 ist, angetrieben. Wie in Fig. 3 angegeben, enthält die Scheibe 31 drei sektorförmige Farbfilter,
die mit den Bezugszeichen 33, 34 und 35 bezeichnet sind. Das Filter 33 ist grüngefärbt, das Filter
34 rotgefärbt, und das Filter 35 ist blaugefärbt. Außerdem können die Filter 34 und 35 in eine große
Zahl von bogenförmigen Streifen durch dünne lichtundurchlässige Zeilen geteilt werden, wobei die Zeilen
in dem Filter 35 enger liegen als in dem Filter 34. Ein Bild der fernzusehenden Szene wird auf die Ebene
der Scheibe durch eine Objektivlinse 36 fokussiert, und die Farbkomponente des optischen Bildes, die
durch die Scheibe 31 übertragen wird, wird dann auf die Fangelektroden-Aufnahmeröhre 30 mittels der Relaislinse
37 fokussiert. Außerdem wird die Drehungsgeschwindigkeit der Scheibe 31 so gesteuert, daß mit
Rücksicht auf die Anzahl der einzelnen Filter auf der Scheibe die Fangelektrode der Aufnahmeröhre 30 in
Aufeinanderfolge den roten, grünen und blauen Komponenten der fernzusehenden Szene während jeder
Fünfzigstelsekunde exponiert wird. So wird das Licht an die Fangelektroden-Aufnahmeröhre durch das Filter
33 während jeder Umdrehung der Scheibe für eine hundertfünfzigstel Sekunde zugeführt und ebenso
für die roten und blauen Filter.
Beim Betrieb der dargestellten Anordnung wird die grüne Komponente einer fernzusehenden Szene an die
Fangelektrode der Röhre 30 in solcher Weise angelegt, daß keine Zeilenstruktur an der Fangelektrode erzeugt
wird. Mit Rücksicht auf die undurchsichtigen Zeilen an den Filtern 34 und 35 werden indessen die roten
und blauen Komponenten der Szene an die Fangelektrode derart angelegt, daß Ladungen in Zeilen, die im
wesentlichen vertikal sind, gespeichert werden. Außerdem ist die Anzahl der Zeilen vorbestimmt, so daß,
wenn die Fangelektrode mit horizontalen Zeilen durch den Strahl der Aufnahmeröhre abgetastet wird, Signale,
die die roten und blauen Komponenten der Szene darstellen, voneinander getrennt werden können
und von Signalen, die grüne Komponenten der Szene darstellen, und zwar auf einer Frequenzgrundlage.
Dies ist in Fig. 4 dargestellt, in der die Kurve 38 das Frequenzspektrum der grünen Signale darstellt,
die durch Abtastung in der Aufnahmeröhre 30 erhalten werden. Die vertikale Linie 39 stellt die Frequenz der
Trägerwelle dar, die durch die undurchsichtigen Zeilen am Filter 34 erzeugt werden, und die vertikale Linie
40 stellt die Frequenz der Trägerwelle dar, die durch die durchsichtigen Zeilen am Filter 35 erzeugt wird.
Außerdem stellt die Kurve 41 das durch Modulation der Trägerwelle 39 durch rote Signale erzeugte Frequenzspektrum
dar, während die Kurve 42 das durch "Modulation der Trägerwelle 40 durch blaue Signale
erzeugte Frequenzspektrum darstellt. Um die Frequenzausdehnung der Modulationskomponenten, die
durch die roten und blauen Signale erzeugt werden, zu begrenzen, derart, daß eine Überlappung der Frequenzspektren
38, 41 und 42 im wesentlichen verhindert wird, können diffuse Filter vor den roten und
blauen Filtern 34 und 35 angebracht werden, so daß die Schärfe der entsprechenden Signale, die durch Abtastung
der Fangelektrode der Aufnahmeröhre 30 erhalten wird, herabgesetzt wird. Nach Wahl kann das
auf der Scheibe 31., durch die Linse 36 fokussierte Bild
schwach defokussiert werden, wenn die Filter 34 und
35 wirksam sind. Die Signale, welche die verschiedenen Farbkomponenten der Szene darstellen, können
dann durch Verwendung von Tiefpaß- und Bandpaßfiltern in ähnlicher Weise getrennt werden, wie mit
Bezug auf Fig. 1 beschrieben. So stellt das Bezugszeichen 43 den Kopfverstärker und die Gleichstromkomponentenwiedereinführungsschaltung
der Aufnahmeröhre 30 dar. Bezugszeichen 44 stellt ein Tiefpaßfilter dar, um grüne Signale von den roten und
blauen Signalen zu trennen, und die Bezugszeichen 45 und 46 stellen die Bandpaßfilter dar, um die roten
bzw. blauen Signale zu trennen. Eine Auslöschung unerwünschter blauer Signale, welche in dem roten
Kanal erscheinen und ebenso in den anderen Kanälen, kann durch Auslöschung, wie mit Bezug auf Fig. 1,
durchgeführt werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Anordnung simultane Farbfernsehsignale
unter Verwendung einer einzigen Aufnahmeröhre zu erzeugen gestattet, die infolge verschiedenen
Farbkomponenten der fernzusehenden Szene exponiert wird. Es können natürlich in der dargestellten Anordnung
Abwandlungen vorgenommen werden. Beispielsweise kann das Filter 33 auf der Scheibe 31 ein F-FiI-ter
an Stelle eines grünen Filters sein, und die Scheibe 31 kann durch eine Filmschleife ersetzt werden, die
die gewünschten Filter in zyklischer Anordnung bei aufeinanderfolgenden Rastern des Films enthält, wobei
der Film vor der Aufnahmeröhre 30 in einer Ebene parallel zu deren Fangelektrode vorbeigezogen wird.
Claims (11)
1. Verfahren zur Signalspeicherung mit einer Ladungsspeicherelektrode, dadurch gekennzeichnet,
daß der Elektrode eine Information während getrennter Zeitintervalle derart zugeführt wird,
daß auf dieser Elektrode Ladungen in sich in einer Richtung erstreckenden Zeilen gespeichert werden,
daß der Elektrode eine weitere Information während dazwischenliegender Intervalle derart zügeführt
wird, daß Ladungen auf der Elektrode entweder in sich in derselben Richtung mit einem anderen
Zeilenabstand erstreckenden Zeilen oder ohne Zeilenstruktur gespeichert werden, und daß die
Speicherelektrode in Richtung quer zu den gespeicherten Zeilen abgetastet wird, so daß die bei
dieser Abtastung entstehenden Signale durch Frequenzselektion voneinander trennbar sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationen der Elektrode
durch einen Abtaststrahl zugeführt werden, der mit den Informationssignalen moduliert ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtaststrahl ein Lichtstrahl
ist, der von einer Bildwiedergaberöhre herrührt, deren Kathodenstrahl mit den Informationssignalen moduliert ist.
35
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtaststrahl ein mit den
Informationssignalen modulierter Kathodenstrahl ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Umsetzung von Bildfolge-Farbfernsehsignalen in simultane
Farbfernsehsignale, dadurch gekennzeichnet, daß während eines Teilbildes die Folgesignale der
Speicherelektrode so zugeführt werden, daß sie in Zeilen gespeichert werden, die sich in einer Richtung
erstrecken, daß ferner während eines anderen Teilbildes die Folgesignale der Speicherelektrode
so zugeführt werden, daß sie in Zeilen gespeichert werden, die sich in derselben Richtung erstrecken,
wobei jedoch die wirkame Breite der Zeilen von Teilbild zu Teilbild so verändert wird, daß die
Zeilen während des ersterwähnten Teilbildes verschmelzen und während des anderen Teilbildes
getrennt bleiben, und daß schließlich die Speicherelektrode in Richtung quer zu den Zeilen abgetastet
wird und daß die bei der Abtastung entstehenden Signale durch frequenzselektive Mittel getrennt
werden, so daß simultane Farbfernsehsignale an getrennten Klemmen verfügbar werden.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine
Bildwiedergaberöhre, der die Teilbildsignale zugeführt werden, und eine mit der Teilbildfolge synchronisierte
Umschalteinrichtung zur Umschaltung der Zeilenbreite, ferner gekennzeichnet durch eine
Bildaufnahmeröhre, welche die Ladungsspeicherelektrode enthält und auf den Schirm der Bildwiedergaberöhre
gerichtet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung auf die
Fokussierung des Strahles der Bildwiedergaberöhre einwirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung auf die
Amplitude einer hochfrequenten Ablenkung einwirkt, welche den Strahl quer zur Zeilenrichtung
oszillieren läßt.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine
Bildaufnahmeröhre und ein rotierendes Farbfilter, von dessen drei Sektoren wenigstens zwei außer
der unterschiedlichen Färbung auch eine unterschiedliche Linierung aufweisen, so daß das Bild
des aufzunehmenden Objektes abwechselnd durch einen unlinierten Filtersektor einer ersten Grundfarbe
und einen englinierten Sektor einer zweiten Grundfarbe und einen weniger englinierten Sektor
einer dritten Grundfarbe auf die Speicherelektrode der Bildaufnahmeröhre fällt, wobei das Bild des
Objektes zunächst auf der Filterebene entworfen wird und diese wiederum auf der Ladungsspeicherelektrode
abgebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
11. 5&
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