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DE1042641B - Astabiler Multivibrator - Google Patents

Astabiler Multivibrator

Info

Publication number
DE1042641B
DE1042641B DEL25329A DEL0025329A DE1042641B DE 1042641 B DE1042641 B DE 1042641B DE L25329 A DEL25329 A DE L25329A DE L0025329 A DEL0025329 A DE L0025329A DE 1042641 B DE1042641 B DE 1042641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
multivibrator
voltage
grid
potential
diodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25329A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-El-Ing Eth Benno Joho
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1042641B publication Critical patent/DE1042641B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/05Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/06Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/08Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/012Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/013Automatic controllers electric details of the transmission means using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

DEUTSCHES
Im Gegensatz zu den monostabilen und bistabilen Multivibrataren, weiche einen von, außen zugeführten Ausiöseimpuls benötigen, ist der astabile Multivibrator so stark rückgekoppelt, daß er selbsttätig und kontinuierlich von einem Zustand in den andreren übergefüljrt wird. Während bei den. mpnostabilen und bistabilen Multivihratorerj, ein bzw. zwei Ruhezustände vorhanden sind, ist ein. solcher beim astabi'len Multivibrator nicht vorhanden, und er erzeugt kon^ tinuieriiche Impulse, deren. Frequen-ζ von der Gitter-Eatho^sn-PotentialdiSerenz der Röhren abhängig ist. Ändert sich der Betrag dieser Pqtentialdifferenz, so ändert sieh die Kippfrequenz, u«f ^s scheint daher zweckmäßig, den astabilen Multivibrator als Impulsgenerator für Fernmeßzwecke hieranzuzijehen.
In der FernmessuKg ist es bekannt, eine häufig nichtelektrische Meßgröße in einen elektrischen! Strom zu transfprmieren. Wird dieser Meßstrom, was häufig der Fall ist, einer Wheatstonesdhen Briicke entnommen,, so wird vom Wert Null aus gemessen, und es wird verlangt, daß die von einem Impulsgeber abgegebene Freguenz auch vpn Null ausgeht. Eis zeigt sich nun, daß hei dien bekannten Schaltungen astabil«! Multiyibratoren die Impulsfrequenz Null nicht zu erreichen ist, selbst dann nicht, wenn sich die Gitter-Kathadm-Potetitialdifrereriz yon einem positiven Wert auf einen negativen Wert ändert, sondern daß die Impulsfrequenz, gegeben durch die Röhrencharakteristj'ken und Zeitkpnst^nten, nur ein Minimum erreichen kann und dann wieder zunimmt.
Aus der Berechnung- astabjler Multjvibratoren ist ferner bekannt, daß es zweckrnäßiig ist, mit einer positiven Gittervorspannung zu arbeiten., weil beim Vorhandensein einer positiven Gittervorspannung der expQinentielle Anstieg der Gitterspannung steiler und daher der Schnittwinkel zwischen der Gitterspannungskuirve und der Anodenetromeiinsatzgrenze größer ist, als wenn keine Gittervorspannung vorgesehen ist. Je größer dieser Winkel ist, urn so· besser ist jedoch die Frequenzstabilität des Ausgungssignals, da φ« Verschiebung des Schnittpunktes als Folge von Störimpulseinfiüssen bei großen Sdhnittwinkeln nur gering ist. Es ist deshalb bekannt, im Interesse einer möglichst hohen Ffequenzstabilität vorteilhafterweise mit positiver Gitterrorspannuing und größerer Zeitkonstante als mit der Gittervorspannung Null und entsprechend kleinerer Zeitkonstante bei gleicher Fre-quenz zu arbeiten. Soll der a?tabile Multivibrator mit einer variablen Frequenz arbeiten, so liegen die Röhrengitter in bekannter Weise an einem variablen Potential, während das Kathodenpotential konstant gehalten ist.
Die vorliegende Erfindung, die sich zum Ziel setzt, eine Schaltungsanordnung mit einem astabi'len Zwei-Astabiler Multivibrator
Anmelder:
Landis & Gyr A. G., Zug (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. A. Schulze, Patentanwalt,
Berlin-Wilmersdorf, .Jßiiaer Str. 13/14
Beanspruchte Priorität:
Schweiz ,vom 27-. Jiuii-1956
Dipl.-El.-Ing. ETH Benno Joho, Winterthur (Schweiz), ist als Erfinder genannt worden
röhren-Multiyibrator, in dessen Gitteirkreisen je eine Diode angeordnet ist, zur Erzeugung yon Impulsen mit einer ;n Abhängigkeit von einer variablen Steuerspannung' bis zu dem Wert Null herab regelbaren Folgefrequenz zu schaffen, löst die gestellte Aufgabe nun auf die. Weise, daß die Gitterwiderstände der Röiiren in Reihe mit den Dioden angeordnet sind und die Anoden der Dioden an der variablen Steuerspannung liegen,, welche bezüglich1 des Kathodenpotentials der Multivibratorröhren von einem positiven zu einem negativen Grenzwert veränderbar ist und bei den} negativen Grenzwert den Multivibrator sperrt.
Welches die Vorgänge sind, denen zufolge bei dieser Schaltanordnung und ihres Betriebsverhaltens tatsächlich eine Steuerung bis auf die Frequenz Null erreichbar ist, ist an späterer Stelle ins einzelne gehend dargelegt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner empfohlen, die variable S teuer Spannung mit Hilfe eines in Anoden-Basis-Schaltung arbeitenden Vorverstärkers von dessen Ausgangswiderstand den Anoden der beiden Dioden zuzuführen und die Kathoden der Multivibratorröhren an ein festes, mittels eines Spannungsteilers erzeugtes, gegen Masse positives und in der Höhe zwischen den Grenzwerten des Kathodenpotentials des Vorverstärkers liegendes Potential anzuschließen.
Schließlich wird gemäß der Erfindung· vorgeschlagen, als zweite Multivibratorrohre. eine Pentode zu verwenden, deren Schirmgitter als. Anode dient und in deren eigentlichen Anodenkreis ein Relais eingeschaltet ist.
O» 677/145
Soweit es vorbekannt ist, in den Gitterkreisen eines Multivibrators je eine Diode anzuordnen, handelt es sich hierbei um eine Schaltung, bei welcher der Multivibrator speziell zur Erzeugung einer sägezahnförmigen Spannung höherer Frequenz dient, wie sie z. B. beim Betrieb von Oszillographen oder Fernsehempfängern Anwendung findet. Die Betriebsspannung ist in diesem Fall gleichbleibend, womit auch die Kippfrequenz immer die gleiche ist. Hierbei ist nur eine Einstellbarkeit der Zeitkonstante über einen Regelwiderstand vorgesehen, der Multivibrator aber nicht im Sinne der Erfindung steuerbar. Der Zweck der bekannten Schaltung ist der, die Entladungszeit der Kondensatoren zu verkürzen und damit eine Erhöhung der Kippfrequenz zu erreichen. Das geschieht durch das Vorschalten der Dioden vor die Gitter, indem die Kathoden der Dioden direkt mit dem Gitter verbunden sind und die beiden Anoden der Dioden zusammengeschaltet über .den für beide Röhren gemeinsamen Gitterwiderstand an ein gleichbleibendes positives Potential gelegt sind. Diese Maßnahmen bewirken wohl das Zustandekommen einer idealen Sägezahnkurve mit linearem Spannungsanstieg und plötzlichem Spannungsabfall und die angestrebte Erhöhung der Kippfrequenz, weisen aber keinen Weg zur Lösung des der Erfindung zugrunde liegenden Problems, Impulse mit einer in Abhängigkeit von einer variablen S teuer spannung bis zu dem Wert Null herab regelbaren Folgefrequenz zu erzeugen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 ein prinzipielles Schaltbild,
Fig. 2 bis 5 Diagramme der Gitterspannung für verschiedene Vorspannungen,
Fig. 6 die Schaltung eines symmetrischen Multivibrators mit einem vorgeschalteten Verstärker zur Umwandlung einer Meßgröße in Impulse,
Fig. 7 die Schaltung eines unsymmetrischen Multivibrators mit vorgeschaltetem Verstärker und angekoppeltem Relais zur Umwandlung einer Meßgröße in Impulse.
Ein astabiler Multivibrator gemäß der Schaltung Fig. 1 enthält zwei Trioden F1 und F2, zwei Arbei'tswiderstände Ra, R0 im Anodenkreis dieser Röhren, zwei Kopplungskondensatoren C, C, zwei Gitterwiderstände Rs, Rg, zwei1 Dioden F3 und F4, ein PotentiometerP und eine.BatterieB als Spannungsquelle. Gemäß der Erfindung liegen die Gitterwiderstände Rg, Rg' je an der Kathode der Diode V3 bzw. F4, und die Anoden dar beiden Dioden liegen am Abgriff des Potentiometers P, welches derart geschaltet ist, daß die abgegriffene Spannung von einem positiven zu einem negativen Grenzwert bezüglich des Kathodenpotentials der Röhren F1, F2 verändert werden kann. Zur Erläuterung der Lade- und Entladevorgänge wird angenommen, daß zur Zeit t0 die Röhre F1 vom leitenden in den gesperrten Zustand, die Röhre F2 in umgekehrter Richtung kippt, der Kondensator C auf die Anodenspannung XJA geladen und der Kondensator C teilweise entladen ist. Das Potentiometer P ist zunächst so eingestellt, daß die Vorspannung XJB = 0 ist. Der Verlauf der Gitter-Kathoden-Spannung der Röhre F1 ist in Fig. 2 dargestellt, wobei das Intervall t0... t± Entlademtervall für den Kondensator C und Ladeintervall für den Kondensator C ist und das Zeitintervall tx. . . t2 Ladeintervall für den Kondensator C und Entladeintervall für den Kondensator C ist. Dadurch, daß ___ zur Zeit t0 die Röhre F2 leitend wird, sinkt die Gitterspannung vom Potential ug = 0 plötzlich auf ein negatives Potential — Ug0, das tiefer als die Sperrspannung — Us der Röhire F1 ist. Da dadurch die Röhre F1 gesperrt wird, bildet sich ein Ladestromkreis für den Kondensator C:
Batterie +, Ra, C, Gitter-Kathoden-Strecke der Röhre F2.
Gleichzeitig bildet sich ein Entladestromkreis für den Kondensator C:
Batterie —, P, V3, Rg, C1 Anoden-Kathoden-Strecke der Röhre F2.
Durch die Entladung des Kondensators C steigt die Spannung Ug exponentiell mit asymptotischem Auslauf gegen das Potential Null. Erreicht die Spannung das Potential der Sperrspannung Us im Zeitpunkt tv so wird die Röhre F1 leitend, wodurch der Multivibrator elektrisch kippt. Es folgt die Wiederholung dieses Vorganges für die Röhire F2 bis zum Zeitpunkt t2.
Wird am Potentiometer P eine positive Vorspannung UB eingestellt, so ergibt sich ein Verlauf der Gitterspannung, wie in Fig. 3 dargestellt. Die Entladung des Kondensators C erfolgt nun auf das Potential + UB gerichtet, wodurch die Entladekurve steiler wird und die Gitterspannung das Potential der Sperrspannung früher erreicht. Das Zeitintervall tQ ... tx wird kürzer und die Impulsfrequenz größer. Wird am Potentiometer P eine negative Spannung eingestellt, aber so, daß das Anodenpotential der Dioden höher Hegt als das Potential der Sperrspannung Us, so würde, wären -die erfindungsgemäß vorgeschalteten Dioden nicht vorhanden, die negative Vorspannung auf die leitende Röhre gelangen. Infolge der Röhrencharakteristik würde der Anodenstrotn und somit der Spannungsabfall über dem Arbeitswiderstand Ra bzw. Ra' reduziert. Dadurch würde aucfa die Gitterspannung reduziert und im Zeitpunkt t0 nur auf das Potential —Ugo r absinken, das höher wäre als ohne oder bei positiver Vorspannung. Demzufolge würde trotz flachem Spannungsanstieg während der Entladung das Potential dar Sperrspannung früher erreicht als ohne Vorspannung, und das Zeitintervall t0. . . tx' würde kürzer, wie in Fig. 4 strichliert dargestellt. Die vorgeschalteten Dioden· F3, F4 sperren jedoch die negative Spannung gegen die jeweils leitende Röhre, wodurch bewirkt wird, daß die Gitterspannung auf ein Potential — Ug0 absinkt wie ohne oder mit positiver Vorspannung (ETb=O). Durch die Entladung des Kondensators C steigt die Spannung Ug exponentiell mit asymptotischem Auslauf gegen das Potential — UB. Das Potential der Sperrspannung U8 wird im Zeitpunkt t± erreicht, und es ergibt sich ein längeres Zeitintervall £0.... tt und eine kleinere Kippfrequenz. Wird die Vorspannung UB noch negativer eingestellt, d, h. gleich oder größer als die Sperrspannung, so entsteht ein Verlauf der Gitterspannung, wie in Fig. 5 dargestellt. Die Gitterspannung —«g kann das Potential der Sperrspannung überhaupt nicht mehr erreichen, und der Multivibrator kippt nicht mehr. Dadurch ist das Ziel der Erfindung erreicht, einen astabilen Multivibrator bis auf die Frequenz Null steuern zu können.
Um den Multivibrator für die Umwandlung einer Meßgröße in eine Impulsfrequenz z. B. in einem Fernmeßgeber verwenden zu können, muß die Vorspannung kontinuierlich' in Abhängigkeit der Meßgröße von einem positiven zu einem negativen Grenzwert veränderbar sein. Da die im Abhängigkeit einer Meßgröße gewonnene-Steuerspannung, ζ. B. die Fotozellenspannung eines Fotozellenkompensators mit
Drehmomentwaage zur direkten Steuerung eines Multivibrators meist zu klein ist, ist es zweckmäßig, dem Multivibrator eine Verstärkerröhre vorzuschalten. Fig. 6 zeigt die Schaltung eines symmetrischen, astabilen Multivibrators mit einem vorgeschalteten Verstärker zur Umwandlung einer Meßgröße in Impulse. Die Anordnung der Röhren V1, V2, der Arbeitswiderstände R0, Ra, der Kopplungekondemsatoren C, C und der Gitterwiderstand« Rg, R/ entspricht der Schaltung gemäß Fig. 1. Die den Gitterwiderstän- " den Rg und Rg' vorgeschalteten Dioden sind in eine Doppeldiode V5 zusammengelegt. Der Verstärker besteht aus einer Röhre V6, einem Gitterwiderstand Ri und einem Arbeitswiderstand R3, welcher zwischen Masse und Kathode liegt. Die nicht dargestellte Quelle der Steuerspannung Hegt parallel zum Widerstand .R4, und zwar mit dem negativen Pol am Gitter, und steuert den Strom der Röhre V6. Da dieser Strom den Arbeitswiderstand' R3 durchfließt, ändert sich das Kathodenpotential der Röhre V6 zwischen einem unteren und einem oberen Grenzwert, fet aber immer positiv gegenüber der Masse. An diesem Potential liegen die Anoden der Doppeldiode V5. Damit der untere Grenzwert gegenüber dem Kathodenpotential der Röhren V1, V2 hinreichend negativ werden kann, um den· Multivibrator zu sperren, liegen die Kathoden der Röhren V1, V2 an einem Spannungsteiler R1, R2 über der Batterie B, und die Kathoden erhalten durch die Widerstände R1, R2 ein festes positives Potential gegenüber der Masse, das zwischen den Grenzwerten des S'teuerpotentials Hegt. Die vom Multivibrator erzeugte Impuls-Spannung kann beispielsweise an der Anode der Röhre V2 abgegriffen und dazu verwendet werden, einen Tonfrequenzgenerator zu steuern, der im Takt der Impulsspannung tonfrequente Impulse auf eine Übertragungsleitung gibt.
Der Multivibrator braucht nicht streng symmetrisch gebaut zu sein, da es für die Übertragung und Auswertung von Fernmeßimpulsen ohne Belang ist, wenn die Intervalle tQ ... tx und tt... t2 nicht genau gleich groß sind. Soll der Multivibrator beispielsweise für die impulsweise Erregung eines Relais dienen, so kann eine rückwirkungsfreie Ankopplung des Relais zweckmäßig elektronisch erfolgen. Fig. 7 zeigt die Schaltung eines unsymmetrischen, astabilen Multi- 4^ vibrators mit einem vorgeschalteten Verstärker und angekoppeltem Relais zur Umwandlung einer Meßgröße in Impulse, Die Anordnung des Verstärkers und die Erzeugung des Steuerpotentials entspricht der Anordnung gemäß Fig1. 6, wobei die Verstärkerröhre V6 und die Multivibratorröhre V1 in eine Doppeltriode V1 zusammengelegt sind. An Stelle der Multivibratorröhre V2 wird eine Pentode V8 verwendet, deren Schirmgitter als Anode dient. Im eigentlichen. Anodenkreis der Pentode V8 liegt in Reihe mit einem Arbeitswiderstand R5 ein Relais A, dessen Kontakt α im Takt der Impulse öffnet und schließt. Diese Schaltung hat den Vorteil, daß außer der rückwirkungsfreien Ankopplung des Relais eine bessere Rechteckform für den Erregerstrom des Relais erzielt wird.

Claims (3)

Patentansprüche.-
1. Schaltungsanordnung mit einem astabilen Zweiröhren-Multivibrator, in dessen Gitterkreisen je eine Diode angeordnet ist, zur Erzeugung von Impulsen mit einer in Abhängigkeit von einer variablen Steuerspannung bis zu dem Wert Null herab regelbaren Folgefrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterwidterstände der Röhren in Reihe mit den Dioden angeordnet sind und die Anoden der Dioden an der variablen! Steuerspannung (Ub) liegen, welche bezüglich des Kathodenpotentials der Multivibratorröhren von einem positiven zu einem negativen Grenzwert veränderbar ist und bei dem negativen Grenzwert den Multivibrator sperrt.
2. Schaltungsanordnung· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die variable Steuerspannung mit Hilfe eines in Anoden-Basis-Schaltung arbeitenden Vorverstärkers von dessen Ausgangswiderstand den Anoden der beiden Dioden zugeführt wird, und daß die Kathoden der Multivibratorröhren an ein festes, mittels eines Spannungsteilers erzeugtes·, gegen· Masse positives und in der Höhe zwischen den Grenzwerten des Kathodenpotentials des Vorverstärkers liegendes Potential angeschlossen sind.
3. Schaltungsanordnung nach1 Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Multivibratorröhre eine Pentode ist, deren Schirmgitter als Anode dient und in deren eigentlichen Anodenkrais ein Relais geschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften :
Deutsche Patentschrift Nr. 892 606;
schweizerische Patentschrift Nr. 230 350;
»Waveforms« von B. Chance u. a., McGraw-Hill Book Co., New York, 1949, S. 178.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 805 67T/145 10.5&
DEL25329A 1956-06-27 1956-07-16 Astabiler Multivibrator Pending DE1042641B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH340865T 1956-06-27

Publications (1)

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DE1042641B true DE1042641B (de) 1958-11-06

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ID=4539419

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DEL25329A Pending DE1042641B (de) 1956-06-27 1956-07-16 Astabiler Multivibrator

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BE (1) BE558240A (de)
CH (1) CH340865A (de)
DE (1) DE1042641B (de)
FR (1) FR1176438A (de)
GB (1) GB820823A (de)

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GB820823A (en) 1959-09-30
CH340865A (de) 1959-09-15
FR1176438A (fr) 1959-04-10
BE558240A (fr) 1957-06-29

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