DE104125C - - Google Patents
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- DE104125C DE104125C DENDAT104125D DE104125DA DE104125C DE 104125 C DE104125 C DE 104125C DE NDAT104125 D DENDAT104125 D DE NDAT104125D DE 104125D A DE104125D A DE 104125DA DE 104125 C DE104125 C DE 104125C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/34—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehbank mit Leit- und Zugspindel, bei welcher
einerseits die Antriebspindel mit der Leitspindel und Zugspindel, andererseits die Leitspindel
und die Zugspindel mit dem Lä'ngssupport und mit dem Quersupport in gegenseitig
von einander abhängige Verbindung gebracht werden. Diese Abhängigkeit ist eine derartige, dafs, wenn einmal eine gewünschte
Bewegungsart des Supports eingerückt ist, sämmtliche anderen zur Uebertragung dieser
Bewegung nicht bestimmten Organe ausgerückt bezw. gegen unbeabsichtigtes Einrücken gesichert,
d. h. verriegelt sind.
Es ist zwar im Princip bekannt, an Selbstgangschlössern für die Leitspindel die Mutter
erst dann zu schliefsen und diese Stellung durch die Verriegelung zu sichern, wenn der
Lang- und Planzug ausgerückt ist. Diese Mittel allein genügen indessen noch nicht, um
bei einer Drehbank mit selbstthätigem Antrieb der Leitspindel und Zugspindel die Sicherheit
zu schaffen, dafs nur eine einzige Bewegungsart möglich ist. Will man nämlich ~nur mit der
Zugspindel arbeiten, so mufs die Leitspindel zum Stillstand kommen, bevor die Zugspindel
in Thätigkeit versetzt wird, und umgekehrt, will man durch die Leitspindel die Bewegung
übertragen, so mufs die Zugspindel still stehen, ehe die Leitspindel eingerückt wird. Dasselbe
gilt von der Längs- und Planbewegung des Kreuzsupports. Wenn z. B. von der Zugspindel
die Längsbewegung des Supports ausgeführt wurde und man will zur Planbewegung übergehen,
so müssen die Organe, welche die erstere Bewegung herbeiführten, erst zum Stillstand
kommen, bevor die zweite Bewegung eingeleitet wird.
Um allen Bedingungen der Sicherheit zu genügen, wird zudem eine im Princip bekannte
Verriegelung , des Leitspindelmutter-. Schlosses, damit die Leitspindel und die Zugspindel
gegen unbeabsichtigte Bewegungen völlig gesichert sind, mit neuen Mitteln angewendet.
Soll also bei der vorliegenden Drehbank z. B. nur die Leitspindel benutzt werden, so
werden nicht nur die Organe, welche die Zugspindel bewegen, ausgerückt, sondern es ist
auch unmöglich, die Zugspindel versehentlich wieder einzurücken. Will man ferner den
Support für selbsttätigen Planzug einstellen, so wird ebenso, wie beim Antrieb der Leitspindel
und Zugspindel, der Längszug nicht nur ausgerückt, sondern es ist unmöglich, denselben unbeabsichtigt wieder einzurücken,
ohne den ersteren auszurücken.
Diese principielle Abhängigkeit der bewegten Theile mit Bezug auf die Sicherung aller Bewegungen
aufser der einzigen beabsichtigten giebt eine grofse Sicherheit und Einfachheit in der Handhabung selbst durch unvorsichtige
und weniger geübte Arbeiter. .
Eine nach den vorstehend entwickelten Gesichtspunkten gebaute Drehbank ist in der
Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ia, 2 a, 2 c, 3, 4 und 5 die constructiven
Ausführungen der Uebertragung der Be-
wegung der Antriebspindel f auf die Leitspindel α und die Zugspindel b in verschiedenen
Ausführungsformen.
Fig. ib, ic, 2b und 6 zeigen die constructiven
Mittel, welche theils zur an sich bekannten Verriegelung des Mutterschlosses für
die Leitspindel dienen, theils zur Uebertragung der Bewegung der Zugspindel auf den Support
bestimmt sind.
Auf die einzelnen Figuren wird im Folgenden Bezug genommen werden.
Von der Arbeitsspindel des Spindelstockes erhält die Welle f (Fig. ia) auf die bekannte
Art, durch Wechselräder oder auf irgend eine andere Weise ihren Antrieb. Die Welle f ist
in Richtung der Achse der Leitspindel α angeordnet und überträgt auf die letztere durch
Klauenkuppelung, auf die Zugspindel durch Räder ihre Bewegung. Die Welle f ist einerseits
in dem Theil n, andererseits in dem angrenzenden Ende der Leitspindel α gelagert
und vor seitlicher Verschiebung gesichert. Zur Bewegungsübertragung auf die Leitspindel a
dient eine Klauenkuppelung de bekannter Art, deren einer Theil d, durch Keil und Nuth mit
der Welle f verbunden, sich seitlich verschiebt und mit dem fest an der Leitspindel sitzenden
Theil e gekuppelt werden kann.
Das die Drehung auf die Zugspindel b übertragende
Getriebe besteht einestheils aus dem mit der Antriebwelle f durch Keil und Nuth
verbundenen Stirnrad nl (Fig. 2c), welches
mit dem Kuppelungstheil d an dem Hebel c zwangläufig verbunden ist und mit einem
zweiten, an einem um die Achse von n1 schwenkbaren Arm gelagerten Rade ο ständig
im Eingriff ist, derart, dafs mittelst des Handhebels c sowohl das Rad ο um das Rad n1
geschwenkt werden kann, als auch beide Räder mit der Kuppelungshälfte d gemeinsam auf der
Welle/ verschiebbar sind; andererseits sind auf der Zugspindel b mehrere gleichgezahnte
Räder g{ H1 Z1 von verschiedener Gröfse neben
einander angeordnet und mit ihr fest verbunden.
Vermöge der geschilderten Einrichtung kann man nun beliebig durch seitliche Verschiebung
des Hebels c die Kuppelung d ein- oder ausrücken, also die Leitspindel drehen oder stillsetzen.
Durch Schwenken des Hebels c um die Wellenachse und durch weiteres Verschieben
in der Längsrichtung ist es ins Belieben gestellt, das Rad ο in Eingriff mit einem der
Räder gx Zz1 oder Z1 zu bringen.
Die Stellung der auf der Zugspindel b befindlichen festsitzenden Treibräder gl Zz1 Z1, und
die Entfernung der Räder η1 ο von der Kuppelung
d sind so bemessen, dafs niemals der Eingriff mit einem Rade der Welle b erfolgen
kann, so lange die Kuppelung d nicht ausgerückt ist, und umgekehrt.
Die Anzahl der getriebenen Stirnräder gx hL Z1
kann natürlich beliebig gewählt werden, je nach der Zahl der gewünschten verschiedenen
Uebersetzungs Verhältnisse.
Um die verschiedenen Lagen des Stellhebels c festzulegen, sind in bekannter Weise
in dem die Einschaltvorrichtung umschliefsenden Schutzgehäuse m (Fig. 2 a) Ausschnitte g hi kl
vorgesehen, weiche den diesbezüglichen Betriebsstellungen entsprechen, und zwar:
g) eingeschaltete .Zugspindel b (schnellster Gang durch Rad ^1);
h) eingeschaltete Zugspindel b (mittlerer Gang durch Rad Zj1);
i) eingeschaltete Zugspindel (langsamster Gang durch Rad Z1);
k) Ruhestellung beider Spindeln;
1) eingeschaltete Leitspindel a.
An Stelle der Räder nl und ο lassen sich
auch andere Hülfsmittel für die Uebertragung der Bewegung von der Welle/ auf die Welle b
wählen. In den Fig. 3 und 4 ist noch je ein solches dargestellt. Die Lagerung der Welle/
ist die gleiche. . In beiden Anordnungen wird die Bewegung von der Welle / auf die Leitspindel
α ebenfalls durch eine Klauenkuppelung übertragen, wogegen der Betrieb der Zugspindel
b durch eine beliebige Anzahl verschieden grofser Stirnräder (im vorliegenden
gezeichneten Fall drei) vermittelt wird.
In Fig. 3 können diese Räderpaare abwechselnd dadurch in Eingriff gebracht werden,
dafs die drei treibenden Räder g2 Zz2 Z2 und
der Kuppelungstheil dl ein Ganzes bilden und auf der Welle f mittelst Keil und Nuth verschoben
werden können. Auch bei dieser Anordnung ist der Bedingung der Unmöglichkeit eines gleichzeitigen Betriebes beider Spindeln
insofern genügt, als bei eingerückter Kuppelung kein Rad des Zahnradgetriebes in
Eingriff stehen kann. Auch ist die Stellung der einzelnen Räder des Getriebes g.2 Zz2 i2
und gl 2 hl 2il 2 so gewählt, dafs stets nur
eines dieser Räderpaare die Uebertragung vermitteln kann. Zur Ein- und Ausschaltung,
d. h. zur Verschiebung der auf der Welle f angeordneten Theile dient auch hier ein Stellhebel,
Handgriff oder dergl., dessen Lagerung C1
in Fig. 3 angedeutet ist.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Einrichtung stehen die drei Räderpaare ständig
in Eingriff, doch ist immer nur höchstens eines der treibenden Räder mit der Welle /
durch Schiebekeil und Nuth gekuppelt, die übrigen laufen leer. Das Ein- und Ausschalten
eines solchen Getriebes wird durch Nase q des Keiles ρ bewirkt, welcher, in der Nuth
der Welle sich führend, eine Längsverschiebung gestattet und mit der Nase q dasjenige Rad
zur Mitdrehung zwingt, in dessen entsprechende Nuth er eingreift. Natürlich ist es erforderlich,
zwischen jedem der einzuschaltenden Räder gs h3 Z3 Aussparungen anzuordnen, welche eine
Ruhelage zwischen den angrenzenden Rädern sichern und eine gleichzeitige Mitnahme zweier
Räder verhüten, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Der Mitnehmer pq und die auch hier verwendete
Klauenkuppelung bezw. deren Theil d%
sind von einander abhängig, so dafs während der Dauer des Betriebes der Räder g3 hs i3 ein
Einschalten der Kuppelung nicht möglich ist, und umgekehrt. Im vorliegenden Falle ist der
Kuppelungstheil d.2 einfach mit dem Keil ρ in
starre Verbindung gebracht. Ein Stellhebel w,
als Winkelhebel ausgebildet, greift mit dem einen Arme an dem verschiebbaren Theil
(Keil und Kuppelung) mittelst Schlitzes an, während der andere Arm, mit einem Handgriff
versehen, durch Schwenkung die Verschiebung bewirkt. Die in der Zeichnung angedeutete
Stellung entspricht der Ruhelage. Die verschiedenen Betriebsstellungen sind durch kleine
Aussparungen in dem das Triebwerk umgebenden Schutzgehäuse m3 festgelegt, in
welche ein am Stellhebel befindlicher Zapfen ^ (Fig. 5) eingreift.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen sichern einen vollständig getrennten
Antrieb der Leitspindel α und der Zugspindel b und schliefsen selbst die unbeabsichtigte Einschaltung
beider vollständig aus. Diese Sicherung würde genügen, wenn jeder der beiden Spindeln
getrennte Aufgaben zufielen. Dies ist aber nicht der Fall. Beide Spindeln haben zunächst auf einen und denselben Theil, auf
den Hauptsupport, dieselbe Bewegung zu übertragen, nämlich die Längsbewegung, und zwar
die Leitspindel zum Gewindeschneiden, die Zugspindel indessen zum Längsdrehen. Der
Zugspindel indessen fällt noch die Uebertragung der Querbewegung des Kreuzsupports zum
Plandrehen zu. Mit anderen Worten, es sind Theile vorhanden (der Hauptsupport), die sowohl
mit der Leitspindel und mit der Zugspindel, als auch mit der einen allein in zwangläufiger
Verbindung stehen, so dafs, wenn keine Zerstörung stattfinden soll, beim Betriebe durch
die eine oder andere dieser Spindeln die Verbindung zwischen der nicht treibenden Spindel
und demjenigen Theil gelöst werden mufs, welcher gerade angetrieben werden soll.
Um dieses bei vorliegender Drehbankconstruction zu erreichen, sind diejenigen Constructionsmittel,
~ welche die durch die Zugspindel hervorgerufene Planbewegung und die
Längsbewegung erzeugen, so combinirt, dafs die beiden letzteren in eben demselben abhängigen
Verhältnifs stehen, wie es in der Einleitung dieser Beschreibung für die Arbeitsspindel
f7 die Leitspindel α und Zugspindel b
hervorgehoben wurde.
Dieses Constructionsmittel bildet der in Fig. ib, ic, 6, 7 und 8 dargestellte Schieber υ
mit Rad d\ indem er einmal die bekannte Aufgabe löst, das Leitspindelschlofs bei bewegter
Zugspindel zu sperren, und umgekehrt, und zweitens die neue mit der vorstehenden
combinirte Aufgabe löst,, jedes unbeabsichtigte Einschalten der von der Zugspindel vermittelten
Längsbewegung des Supports zu verhindern, sobald die Querbewegung ausgeführt wird, und umgekehrt.
Die Supportbewegung von der Zugspindel b aus wird in bekannter Weise bewirkt, in der
gezeichneten Anordnung wird zunächst ein konisches Räderpaar k1 i' (dessen treibendes
Rad durch Keil und Nuth mit der Zugspindel in Verbindung steht) ein Stirnrad hl in Umdrehung
versetzt, welches auf der rechtwinklig zur Zugspindel angeordneten Achse sitzt. Dieses Rad steht mit einem zweiten dl ständig
in Eingriff, welches seine Lagerung in dem genannten hin- und herbeweglichen Schieber ν
findet. Dieser Schieber bildet die eigentliche Ein- und Ausschaltvorrichtung für den Betrieb
des Hauptsupports und des Quersupports von der Zugspindel aus. Je nachdem nämlich der
Schieber ν nach rechts oder links bewegt wird, kämmt das auf ihm angeordnete Rad d1 mit
einem der benachbarten el oder c1, von denen
das erstgenannte e1 mit Hülfe des mit ihm auf gleicher Achse sitzenden Triebrades f1, das in
die Zahnstange 3·1 eingreift, die Verschiebung
des Hauptsupports bewirkt; das letztgenannte c1
hingegen wirkt mittelst des mit ihm durch die Achse verbundenen Rades b1, welches wiederum
mit dem auf der Spindel w[ angeordneten
Triebrade al kämmt, auf die Verschiebung des zum Plandrehen bestimmten Kreuzsupports
ein.
Durch diese einfache Einrichtung ist zunächst schon erreicht, dafs eine gleichzeitige Einschaltung
der Räder c1 und e1 nicht stattfinden
kann.
Die zwischen dem Leitspindelschlofs und dem Schieber ν nothwendige Abhängigkeit
wird durch folgende Mittel erzielt.
Der Wechselrad - Schieber ν trägt eine seitliche Verlängerung v1 nach dem Leitspindelschlofs
hin, die Excenterscheibe des letzteren hat., einen sectorartigen Ansatz gl x mit einem
erhöhten Rande gl 2, der bei entsprechender
Schieberstellung in eine Aussparung des Armes v1
einzutreten vermag (Fig. 8 vergl. Querschnitt). Diese Schieberstellung entspricht der Mittelstellung
des Schiebers v, wobei das auf diesem angeordnete Rad d1 ausgerückt ist. In diesem
Falle steht es frei, das Leitspindelschlofs einzuschalten (Fig. 6), wodurch aber der Schieber
in seiner neutralen Lage gesperrt wird. Die Freigabe des Schiebers tritt erst nach Ausschaltung
des Leitspindelschlosses ein (Fig. 7), durch seine Verschiebung wird aber die Ein-
wirkung auf das Schlofs m1 unmöglich gemacht,
indem der Arm v1 den Sector an seiner Drehung hindert. Zur Festlegung der
Betriebssteliungen des Schiebers ν dient ein Stellhebel r (Fig. ι c und 2 b), dessen richtige
Lagen durch Aussparungen xy s in der Schutzwand r1, in welche er einfallen kann, genau
angegrenzt sind.
Claims (4)
1. Drehbank mit Antriebspindel, Leitspindel und Zugspindel, dadurch gekennzeichnet,
dafs einerseits die Antriebspindel mit der Leitspindel und Zugspindel, andererseits
die Leitspindel und die Zugspindel mit dem Längssupport und mit dem Quersupport in gegenseitig von einander abhängige
Verbindung gebracht werden, derart, dafs, wenn einmal eine gewünschte Bewegungsart
des Supports eingerückt ist, sämmtliche andere zur Uebertragung dieser Bewegung
nicht bestimmte Organe nicht nur ausgerückt, sondern gegen unbeabsichtigtes Einrücken gesichert bezw. verriegelt sind.
2. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,
dafs die auf der Antriebwelle verschiebbare Kuppelung (d, Fig. la),
(tfj, Fig. 3;, (d2, Fig. 4;, welche gleichzeitig
die zur Uebertragung der Drehung auf die Zugspindel (b) dienenden Zahnräder
(on1, Fig. 2cJ, (g2 Zz2 z2, Fig. T1),
(gs hs Z3, Fig. \) trägt, zwischen der
Kuppelungshälfte der Leitspindel und den auf der Zugspindel sitzenden Uebertragungsrädern
(g1 \ ip Fig. iaj (g\ h\ i\, Fig. 3J
(g\ h '3 Z1J, Fig. \) in einem solchen Abstande
bewegt wird, dafs die Kuppelungstheile und die Uebertragungsräder zwar
gleichzeitig aufser Eingriff, aber niemals gleichzeitig, sondern nur einzeln nach einander
in Eingriff kommen können.
3. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs das zur Uebertragung der Bewegung der Zugspindel auf den Längssupport und den Quersupport dienende
Rad d1 in einem Schieber ν gelagert ist,
welcher in seinen seitlichen Grenzstellungen das Rad di beziehentlich mit dem Rade e1
(zur Bewegung des Längssupports) in Eingriff bringt, während in der Mittelstellung
des Schiebers das Rad d1 aufser Eingriff bleibt.
4. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Schieber ν mit einer seitlichen Verlängerung ν1 versehen ist,
welche in den seitlichen Grenzstellungen des Schiebers ν das Leitspindelschlofs m1
bezw. dessen Sector gl 1 an der Drehung
und somit das erstere am Eingriff mit der Leitspindel hindert, während in der Mittelstellung
des Schiebers, bei welcher das Rad dl aufser Eingriff ist, das Leitspindelschlofs
eingeschaltet werden kann, indem der erhöhte Rand g\ des Sectors g\ in
eine entsprechende Aussparung des Armes v1 tritt, wobei der Schieber gesperrt und
somit der Support durch das Rad d1 bezw. die Zugspindel b nicht bewegt werden
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE104125C true DE104125C (de) |
Family
ID=374548
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT104125D Active DE104125C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
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-
0
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