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DE1038295B - Antriebswerk fuer Registrierinstrumente - Google Patents

Antriebswerk fuer Registrierinstrumente

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Publication number
DE1038295B
DE1038295B DEST8353A DEST008353A DE1038295B DE 1038295 B DE1038295 B DE 1038295B DE ST8353 A DEST8353 A DE ST8353A DE ST008353 A DEST008353 A DE ST008353A DE 1038295 B DE1038295 B DE 1038295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
drive mechanism
mechanism according
cam
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST8353A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST8353A priority Critical patent/DE1038295B/de
Publication of DE1038295B publication Critical patent/DE1038295B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records
    • G01R13/06Modifications for recording transient disturbances, e.g. by starting or accelerating a recording medium

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Antriebswerk für Registrierinstrumente Die Erfindung betrifft ein Antriebswerk für Registriergeräte mit veränderbarem Vorschub, wie sie z. B. zur Aufzeichnung von plötzlich eintretenden Störungen bei Gewittern oder Erdschlüssen in Kabelnetzen benutzt werden. Da solche Störungen erfahrungs -gemäß immer nur kurzzeitig auftreten, ist es zurVermeidung von unnötigem Papierverbrauch erwünscht, den schnellen Vorschub auf eine begrenzte Zeitdauer bzw. auf ein vorbestimmtes Maß zu beschränken.
  • Nach Ablauf dieser einstellbaren Zeitdauer schaltet der Antrieb selbsttätig wieder auf normalen Vorschuh zurück.
  • Antri ebswerke mit veränderbarem Vorschub sind bekannt, jedoch muß bei diesen bekannten Antrieben sowohl die Einschaltung als auch die Ausschaltung von Hand erfolgen, und bei nicht rechtzeitiger Abschaltung des schnellen Vorschubes kann bei diesen Geräten unnötiger Papierverbrauch entstehen. Auch sind Antriebswerke bekannt, bei denen die Einschaltung des großen, Papiervorschubes und die Wiedereinschaltung der normalen Papiergeschwindiigkeit selbsttätig erfolgt, jedoch ist der dafür erforderliche räumliche als auch getriebliche Aufwand bedeutend, so daß diese Antriebe teuer und umfangreich sind, was ihre Verwendung in billigen, kleineren und leichteren Registriereinrichtungen. in Frage stellt.
  • Vor allem aber unterscheiden sich solche bekannten Antriebswerke gegenüber dem erfindungsgemäßen Antriebswerk dadurch, daß sich bei letzterem die beiden Gangregler für Schnellgang und Langsamgang ständig im Umlauf befinden. Es kann daher bei dem Antrieb nach der Erfindung, bei dem im Augenblick der Umschaltung auf den langsamen Gang keine zusätzlichen Massen aus dem Stillstand zu beschleunigen sind, nicht vorkommen, daß nach dem Abschalten des Schnellgangs der Gangregler für den langsamen Gang nicht wieder anläuft, was einen Ausfall der Registrierung zur Folge hätte.
  • Nach einer anderen vorbekannten Ausführung eines Antriebswerkes für Registriergeräte wird der Schnellgang im Störungsfalle d.urch ein Relais ausgelöst, das durch das Störungsschreibermeßwerk mittelbar oder auch unmittelbar gesteuert wird..
  • Schließlich ist auch schon eine Antriebseinrichtung mit einem Laufwerk bekanntgeworden, welches sich selbsttätig auf verschiedene Umlaufgeschwindigkeiten umschaltet und. bei dem die Umschaltung einerseits durch einen Schlaghebel mit Schwungmasse bewirkt wird, welcher seine Mittellage wieder einnimmt, nachdem er einen Umschalthebel durch Anschlagen bewegt hat, während andererseits der in seiner End.-stellung verriegelte Umschalthebel wieder ausgelöst wird.
  • Gegenüber diesen vorbekannten Ausführungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung unter Vermeidung der den bekannten. Antriebswerken anhaftenden Nachteile durch eine einfache und billige Ausführung, die sich zudem noch durch besondere Betriebssicherheit auszeichnet.
  • Die Erfindung geht aus von einem Antriebswerk für Registrierinstrumente mit zeitweise auf eine zweite Ablaufgeschwindigkeit umschaltbarem Papierantrieb und mit einem für beide Ablaufgeschwindigkeiten gemeinsamen Federkrafttriebwerk, bei welchem der Federkern des Triebwerkes den Aufzeiclmungsträger antreibt und die Einschaltung der nur zeitweise gewünschten Ablaufgeschwindigkeit von Hand oder selbsttätig, die Wiedereinschaltung des normalen Ablaufes jedoch selbsttätig erfolgt.
  • Die gestellte Aufgabe, nämlich ein besonders einfaches, leichtes und billiges Antriebswerk für derartige Registrierinstrumente zu schaffen, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Federkern des Kraftspeichers zwei Zahnräder aufweist, die mit den die beiden Ablaufgeschwindigkeiten regelnden Mitteln verbunden sind und von denen das eine fest auf dem Kern sitzt, während das zweite drehbar und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist, und daß die beiden Zahnräder durch eine Axialverschie bung des beweglichen Zahnrades kuppelbar sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung und eine vorteilhafte Ausbildung des erfindungsgemäßen Antriebswerkes sind. aus den Unteransprüchen ersichtlich. Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • In den Zeichnungen stellt dar Abb. 1 eine Ansicht des Antriebswerkes und Abb. 2 in vergrößertem Maßstab Einzelheiten der Kupplung.
  • Die Welle 1 ist zwischen den Platinen 2 und 3 gelagert. Auf dieser Welle sitzt drehbar das Federhaus 4 (im Schnitt dargestellt) mit der Feder 5, die mit dem inneren Gang auf dem Federkern 6, der fest mit der Welle 1 verbunden ist, eingehängt ist. Das äußere Federende hängt am Haken 7 des Federhauses 4. Dieses Federhaus trägt am Umfang den Zahnkranz 8. Über diesen Zahnkranz wird die Feder 5 mittels des Triebes 9 aufgezogen. Die in der Platine2 gelagerte Welle 10 des Triebes 9 ist zu diesem Zweck mit dem Vierkant 11 versehen. Ein Zurücklaufen des Triebes 9 bzw. des Federhauses 4 wird durch das auf der Welle 10 fest angebrachte Sperrad 12 und den darin eingreifenden Sperrkegel 13 verhindert. Das Stirnrad 14 ist fest mit der Welle 1 verbunden, es trägt an der unteren Fläche die kreisförmige Nockenbahn 15 oder eine entsprechende Lochreihe.
  • Diese Nockenbahn ist mit einem oder mehreren Einschnitten versehen, im vorliegenden Fall mit nur einem Einschnitt 16. Mit 17 ist ein weiteres Stirn rad bezeichnet, das lose drehbar auf der Welle 1 anr gebracht ist und dessen Ansatz 18 mit einer Ringnut 19 versehen ist.
  • Auf diesem Rad 17 sitzt der Nocken 20, der mit der Nockenbahn 15 des Rades 14 zusammenwirkt.
  • Durch eine Feder 21 wird das Rad 17 mit seinem Nocken 20 gegen die Nockenbahn 15 des Rades 14 gedrückt. Durch den im Punkt 22 gelagerten Winkelhebel 23 kann das Rad 17 auf der Welle 1 mittels des angedeuteten Elektromagneten in axialer Richtung verschoben werden. Im Eingriff nrft Rad 17 steht der Trieb 24, auf dessen Welle das Rad 25 angebracht ist.
  • Über die Getriebekette 26, 27, 28, 29 erfolgt die Weiterleitung der Drehbewegung auf den Hemmungsteil 30, der in bekannter Weise die Unruh 31 des Zeitwerkes antreibt. Das Rad 14 steht in Eingriff mit dem Trieb 32, auf dessen Welle das Steigrad 33 angebracht ist. Über die Zähne dieses Steigrades greift in bekannter Weise ein den konstanten Ablauf des Rades 33 bewirkendes Hemmungsglied 34.
  • In Abb. 2 ist in vergrößertem Maßstab die Nockenbahn 15 des Rades 14 in ihrem Zusammenspiel mit dem Sperrnocken 20 des Rades 17 dargestellt. Das Rad 14 mit der Nockenbahn 15 dreht sich dabei in Richtung des eingezeichneten Pfeiles, bis das federbelastete untere Rad 17 mit seinem Nocken 20 in die Nut 16 einfällt, wobei durch Ankupplung einer zusätzlichen Hemmung 24 bis 31 die Umlaufgeschwindigkeit des Rades 14 vermindert wird. Auf der Welle 1 ist der Drehtisch 35 angebracht, der dem gewünschten Vorschub entsprechend umläuft und auf dem die Diagrammscheiben angebracht werden. Statt dieses Aufnahmetisches kann für den Fall der Bandregistrierung auch eine Trommel vorgesehen werden.
  • Wirkungsweise 1. Normaler, langsamer Vorschub Nach Aufzug der Feder 5 des Federhauses 4 über den Aufzugstrieb 9 und dem Vierkant 11 treibt die Feder über den Federkern 6 die Welle 1 und damit das fest mit der Welle verbundene Rad 14 an. Das Rad 17 ist dabei mit dem Rad 14 gekuppelt, so daß über die Kerbe 16 der Nockenbahn 15 und den Sperrnocken 20 des Rades 17 das Rad 17 angetrieben wird.
  • Über die Räder 24 bis 29 wird durch den Hemmungs- teil 30 die Unruh 31 in bekannter Weise angetrieben.
  • Das Getriebe ist dabei so ausgelegt, daß der Drehtisch mit der Diagrammscheibe bzw. dem Registrierband den gewünschten langsamen Vorschub erfährt.
  • 2. Schneller Vorschub Nach Auskupplung des am Rad 17 angebrachten Sperrnockens 20 über den elektromagnetisch betätigten Winkelhebel 23 verläuft der Kraftweg vom Kraftspeicher 5 ausschließlich über das fest mit der Welle 1 verbundene Rad 14, den Trieb 32 und das Rad 33 auf den Hemmungsteil 34. Der elektromagnetisch betätigte Winkelhebel ist inzwischen wieder außer Funktion gesetzt worden, so daß unter dem Einfluß der Feder 21 der Nocken 20 des Rades 17 an der Bahn 15 schleifend anliegt. Hierbei wird das Getriebe 24 bis 29 des langsam laufenden Werkes durch Reibungskräfte weiter angetrieben. Das Hemmungsra.d 33 läuft dabei mit gleichförmiger Geschwindigkeit ab, bis der Nocken 20 in die Kerbe 16 einrastet. Der Drehtisch 35 führt dabei je nach Anzahl der vorhandenen Kerben eine ganze Umdrehung oder bei n Kerben 1/n Umdrehung aus. Durch den Elektromagneten erfolgt dann wieder die Auskupplung des Rades 17. Diese Auskupplung kann auch durch Handbetätigung erfolgen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Antriebswerk für Registrierinstrumente mit zeitweise auf eine zweite Ablaufgeschwindigkeit umschaltbarem Papierantrieb und mit einem für beide Ablaufgeschwindigkeiten gemeinsamen Federkraftantrieb, bei welchem der Federkern des Triebwerkes den Aufzeichnungsträger antreibt und die Einschaltung der nur zeitweise gewünschten Ablaufgeschwindigkeit von Hand oder selbsttätig, die Wiedereinschaltung des normalen Ablaufs jedoch selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkern des Kraftspeichers (4-5) zwei Zahnräder (14, 17) aufweist, die mit den die beiden Ablaufgeschwindigkeiten regelnden Mitteln (30, 31, 33, 34) verbunden sind und von denen das eine fest auf dem Kern sitzt, während das zweite drehbar und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist, und daß die beiden Zahnräder (14, 17) durch eine Axialverschiebung des beweglichen Zahnrades kuppelbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Antriebswerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fest mit der Welle (1) verbundene Zahnrad (14) das schnell ablaufende Werk antreibt, während das andere axial verschiebbar und drehbar auf dieser Welle sitzende Zahnrad (17) das langsam laufendeWerk antreibt.
    3. Antriebswerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit bzw. nach Ablauf eines vorbestimmten Weges die beiden Räder (14, 17) selbsttätig miteinander gekuppelt werden, wodurch der langsame Vorschub wieder eingeschaltet wird.
    4. Antriebswerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (1) unter dem Einfluß einer Feder (21) mit einem Nocken (20) an der Nockenbahn (15) des Rades (14) schleifend anliegt, bis der Nocken (20) in eine Kerbe (16) des Rades (14) einrastet.
    5. Antriebswerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das langsam laufende Werk während des schnellen Ablaufs durch Reibungskräfte weiter angetrieben wird.
    6. Antriebswerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Nockenbahn (15) im Rad (14) eine Lochreihe angeordnet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche PateIltschriften Nr. 586 836, 644797, 905 512; Palm, »Registrierinstrumente«, 1950, vgl. S. 36, Abs. 1.
DEST8353A 1954-06-24 1954-06-24 Antriebswerk fuer Registrierinstrumente Pending DE1038295B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE586836C (de) * 1930-04-13 1933-10-26 Aeg Umschalteinrichtung, insbesondere fuer Registrierinstrumente und Tarifapparate
DE644797C (de) * 1935-03-03 1937-05-13 Baeuerle & Soehne T Laufwerk mit Umschalteinrichtung fuer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten
DE905512C (de) * 1943-09-15 1954-03-04 Aeg Stoerungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Stoerungsfalle

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE586836C (de) * 1930-04-13 1933-10-26 Aeg Umschalteinrichtung, insbesondere fuer Registrierinstrumente und Tarifapparate
DE644797C (de) * 1935-03-03 1937-05-13 Baeuerle & Soehne T Laufwerk mit Umschalteinrichtung fuer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten
DE905512C (de) * 1943-09-15 1954-03-04 Aeg Stoerungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Stoerungsfalle

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