-
Druckwerk für rechnende Buchungsmaschinen Die Erfindung betrifft Buchungsmaschinen,
insbe-;ondere Einrichtungen zum Steuern des Bedruckens in die -Maschine eingeführter
Belege, z. B. Rechnungen.
-
Rechnungen bestehen meistens aus zwei Teilen, nämlich aus der eigentlichen
Rechnung und aus einem abtrenrtbaren Kontrollabschnitt. Ein Kunde mag nun zwecks
Quittierung des bezahlten Rechnungsbetrages die ganze Rechnung mit dem nicht abgetrennten
Kontrollabschnitt vorlegen, so daß in der Maschine der Quittungsvermerk sowohl auf
der Rechnung selbst als auch auf dein Kontrollabschnitt zum .:Udruck hominen muLi,
während ein anderer Kunde nur den Kontrollabschnitt vorlegt und nur diesen in der
Maschine quittiert haben will.
-
Es sind Maschinen bekannt, in denen die Belege auf einen beweglichen
Drucktisch gelegt werden und dieser gegenüber einem einzelnen Typenrädersatz_ unter
der Steuerung von Tasten so rückwärts und vorwärts bewegbar ist, daß auf dein auf
dein Drucktisch liegenden Beleg die gleichen Angaben mehrmals, nämlich in jedem
dafür vorgesehenen Rechnungsabschnitt einmal, zum Abdruck kommen. Auch sind diese
bekannten Maschinen mit einem Belegfühler versehen, unter dessen Steuerung das Druckwerk
und die !;rucktischverschiebeeinrichtung selbsttätig abschaltbar sind, wenn auf
dem Belegtisch kein Beleg liegt.
-
Es ist ferner bekannt, eine zum Bedrucken von Belegen dienende Maschine
mit Vorrichtungen zu versehen, wodurch - wenn ein kleinfortnatiger Beleg zu bedrucken
ist, den der N-laschinenbediener nach dem l)edruciceii nicht mehr richtig erfassen
kann - der auf einen Drucktisch in eine bestimmte Lage gelegte Beleg während eines
Maschinenganges selbsttätig in die Maschine füi einen ersten Abdruck in Längsrichtung
und danach zwecks Empfangs eines von dem ei steh Abdruck beabstandeten zweiten Abdruckes
in Ouerrichtung bewegbar ist.
-
Auch ist es bekannt, in einer :4lascliine, die mit zwei Sätzen von
Typenrädern ausgestattet ist, von denen der erste Satz auf einen Hauptabschnitt
eines eingelegten Beleges und der zweite Satz auf einen Kontrollabschnitt druckt,
die einzelnen Druckhämmer zweimal anzutreiben, wenn ein von Hand betätigbares Steuerglied
auf eine bestimmte Stellung eingestellt wird, so daß zwei Altdrucke auf jeden Abschnitt
des Beleges l.ommeii. wobei eine Zeilenfortschaltung zwischen beiden :Abdrucken
erfolgt.
-
In diesen bekannten Maschinen jedoch läßt sich die Arbeitsweise der
Druck- und Belegfördermechanistnen etwa dadurch, daß einmal die ganze Rechnung und
ein andermal nur ein kleiner Rechnungskontrollabschnitt eingelegt wird, nicht verschieden
beeinflussen. Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, Anordnungen zu
treffen, die es ermöglichen, daß die in die Maschine eingelegten Belege durch ihr
Format selbst bestimmen, wie sie zti bedrucken und zu fördern sind.
-
Demgemäß geht die Erfindung aus von einem Druckwerk für rechnende
Buchungsmaschinen mit beweglichem Drucktisch, mit Förderung der Belege in Längs-
und Querrichtung, mit von Belegfühlern und Einstellmitteln steuerbaren Druck- und
Fördereinrichtunen zum mehrfachen Bedrucken von Belegen durch Wir, eine Druckstelle
und mit einer Perforiereinrichtung und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Druck-und
Fördereinrichtungen je nach Lage des eingelegten T@cleges mittels zweier Fühlerglieder
steuerbar und, diese in Beziehung zu zwei Anschlagsgliedern und zu einer Seitenkante
des Tisches, welche je als Anlage für das Einlegen von einem zweier etwa gleich
breiter Belege vorgesehen sind, derart angeordnet und gegeneinander s ehlagsglied
versetzt angelegten sind, Beleg, daß durch beispielsweise einen an kleinerer das
An-Formatlänge, die Fühlbewegung nur des einen Fühlergliedes und durch einen bis
zu dein anderen Anschlagsglied und entlang der Seitenkante des Tisches eingelegten
Beleg, beispielsweise größerer Formatlänge, die Fühlbewegung beider Fühlerglieder
begrenzt wird, und ist ferner dadurch gekennzeichnet, claß eine dein Drucktisch
zugeordnete Einstelleinrichtung sowie das Druckwerk und die Fördereinrichtung
durch
die Fühlerglieder so steuerbar sind, daß durch Begrenzung der Fühlbewegung nur des
einen Fühlergliedes die Einstelleinrichtung angetrieben und dadurch der kleinere,
an den einen Anschlag angelegt Beleg vor dem Druckvorgang in die Druckstellung gebracht
und alsdann ohne zeilenmäßiges Fortschalten nur einmal bedruckt wird, wogegen durch
Begrenzung der I# ühlbewegung beider Fühlerglieder die Einstelleinrichtung unwirksam
gemacht und der am anderen Anschlag angelegte Beleg zuerst in seiner Ausgangslage
einmal bedruckt, dann zeilenmäßig fortgeschaltet und ein zweites -Mal bedruckt wird.
-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnung erläutert, und -zwar zeigt I# ig. 1 eine Ansicht der gesamten Maschine.
Fig. 2 dah Tastenfeld der Maschine, Fig. 3 eine Einzelansicht eines durch einen
rechten Belegfühler steuerbaren Teiles der Belegfördereinrichtung, Fig.4 einen Teil
des Antriebes für den rechten ;@elegfühler.
-
Fig. 5 einen Teil des rechten Belegfühlers, Fig.6 den rechten Belegfühler
mit der durch ihn steuerbaren Einrichtung, Fig. 7 eine Draufsicht des Rechnungsbogendruckwerkes,
Fig. 8 eine Einzelansicht des der Rechnungsbogendruckwerksteuereinrichtung zugeordneten
Antriebsinechanismus.
-
Fig. 9 einen Teil des Rechnungsbogendruckwerkes, Fig.10 das Rechnungsbogendruckwerk
mit dem ihm zugeordneten Steuermechanismus, Fig. 11 eine Einzelheit des Druckwerksteuermechaiiismus,
Fig. 12 eine Einzelheit des Steuermechanismus für die Perforiereinrichtung, Fig.13
einen Teil der Perforiereinrichtung und ihres Steuermechanismus, Fig. 14 eine Vorderansicht
der Perforiereinrichtung, Fig. 15 einen Teil der Belegvorschuheinrichtung und dien
ihr zugeordneten Steuermechanismus, Fig. 16 den Belegtisch mit seinem Antriebsmechanismus,
Fig. 17 einen Teil der Belegvorschubeinrichtung, Fig. 18 eine Einzelheit des in
Fig. 3 dargestellten, durch den linken Belegführer einstellbaren Mechanisinus, Fig.
19 den linken Belegfühler mit dem durch ihn gesteuerten Mechanismus, Fig.20 eine
Vorderansicht eines Teiles der Koriirollabschnitteinstell- bzw. Verschiebevorrichtung,
Fig.21 eine Vorrichtung zum Sichern der zum Vorschub des Rechnungsbogens dienenden
Schaltklinke in wirksamer Stellung während ihres Antriebes.
-
Fig.22 eine Einzelheit des Gegenstandes der Fig. 19.
-
Fig. 23 eine Draufsicht des Belegtisches, Fig. 24 einen Schnitt entlang
der Linie 24-24 in Fig. 23, Fig.25 einen Teil eines Rechnungsbogens mit anhängendem
Kontrollabschnitt und Fig.26 einen Kontrollabschnitt, der ohne den eigentlichen
Rechnungsbogen auf den Belegtisch gelegt und allein bedruckt wurde.
-
Allgemeines Wird eine Rechnung durch Scheck beglichen, so wird dieser
bei Einbringung des Zahlungsbetrages in die Maschine in diesen gleichzeitig indossiert.
Mit dein Indossament werden ferner das Datum, die Maschinennummer, die Laufnummer
des Vorganges. das Kennzeichen des Kassierers und der gutgeschriebene Betrag gedruckt.
Der letzte Datumverinerk ist darin von Wichtigkeit. wenn es gilt. Streitfragen zwischen
dein Kunden und dein Geschäft zu schlichten, die entstehen, wenn der Scheck auf
einen den Rechnungsbetrag übersteigenden Betrag ausgestellt wurde und der Kunde
später behauptet, den Differenzbetrag nicht erhalten zu haben (dies mag vorkommen,
wenn der Kunde den auf dem gelöschten, an ihn zurückgegebenen Scheck stehenden Betrag
finit dein auf seinem Konto gutgeschriebenen Betrag vergleicht und übersieht, daß
der Differenzl;etrag bereits in bar an ihn ausgezahlt wurde). In diesem Fall gibt
das Indossament Aufschluß.
-
Wird die Rechnung über eine Postanstalt beglichen. so übersendet der
Kunde mit seinem Scheck nur den Kontrollabschnitt der Rechnung, während diese selbst
bei seinen Akten bleibt. Begleicht der Kunde die Rechnung direkt an der Kasse des
Geschäftes, so legt er den vollständigen Rechnungsbogen mit dem anhängenden Kontrollabschnitt
vor. In jedem Fall wird die vorgelegte Rechnung undioder der Kontrollabschnitt in
der Maschine mit den vollständigen, über Gien Geschäftsvorgang Aufschluß gebenden
Angaben (Zahlungstag. Kennzeichen des Kassierers, Maschinennummer, Laufnummer des
Vorgangs und Zahlungs-)etrag) bedruckt. Ein Abdruck sämtlicher dieser Angaben erfolgt
gleichzeitig auf einem Kontrollstreifen. so daß jederzeit ein Vergleich beider Belege
möglich ist.
-
Wird die Rechnung mit anhängendem Kontrollabschnitt vorgelegt, so
erfolgt ein Abdruck der genannten Angaben sowohl auf der Rechnung als auch auf dem
Kontrollabschnitt. Außerdem wird die Rechnung mit einem Quittungsvermerk (z.13.
»Bezahlt«) sowie anderen, gewünschten Angaben versehen. Das die genannten Belege
verschieden häufig (d. h. einmal oder zweimal) bedruckende Druckwerk wird durch
Fühlermechanismen gesteuert, und diese wiederum sind einerseits in Abhängigkeit
davon, ob ein Beleg auf einem besonderen Belegtisch vorhanden ist oder nicht, und
andererseits in Abhängigkeit davon, ob auf dem Belegtisch nur ein Kontrollabschnitt
oder ein ganzer Rechnungsbogen (mit Kontrollabschnitt) liegt, steuerbar. Diese Steuerung
erfolgt mittels zweier Fühler. Findet nur ein Fühler lediglich dien Kontrollabschnitt
vor, so erfolgt nur ein Abdruck. Kommt dagegen je ein Fühler mit dem Kontrollabschnitt
und der eigentlichen Rechnung in Berührung, so finden zwei Abdrucke statt. Trifft
keiner der Fühler auf einen Beleg, so wird der Druckhammer ausgeschaltet.
-
Das den Rechnungsbogen bedruckende Druckwerk ist in dein linken unteren
Teil der Maschine angeordnet und wird anschließend im einzelnen beschrieben. Das
Kontrollstreifendruckwerk ist bekannt, weshalb auf eine nähere Beschreibung desselben
verzichtet wird.
-
Die im Ausführungsbeispiel erläuterte Maschine ist finit drei Addierwerken
ausgestattet, und zwar ist ein für Additiuns- undfoder Aufrechnungsarbeitsgänge
verwendetes ablesbares Addierwerk im Vorderteil der 1Iaschine untergebracht, während
die anderen beiden Addierwerke im rückwärtigen Teil der Maschine auf einer Welle
angeordnet und durch zwei je einem Kassierer zugeordnete Steuertasten
»A« und »B« aus-.vählbar sind.
Die von den Tasten des Tastenfeldes
ausgeübten Steuerwirkungen sind wie folgt: Tasten ».-1« und »B« Diese Tasten sind,
wie bereits erwähnt, je einem Kassierer zugeordnet und dienen zum Einstellen der
Kassierersymbole im Druckwerk sowie zum Auswählen des jeweils zugeordneten rückwärtigen
Addier-.verkes und zum Auslösen von 'Maschinengängen. Eine dieser beiden Tasten
muß bei jedem Maschinengang gedrückt werden.
-
»Ablesen«-Taste Die »Ablesen«-Taste dient zum Auslösen von zwei Arbeitsspiele
umfassenden Maschinengängen, bei denen aus dem durch das Drücken einer der Tasten
»A« und »B« jeweils ausgewählten Addierwerk gezogene Zwischensummen gedruckt
werden. Diese Zwischensumme wird auf dem Kontrollstreifen zusammen mit einem Symbol
»X« gedruckt, wobei der Laufnummermechanismus ausgeschaltet ist.
-
»Nullstellen«-Taste Durch ein Drücken dieser Steuertaste wird ein
zwei Arbeitsspiele umfassender Maschinengang ausgelöst, während welchem das durch
Drücken der »A«- oder "B«-Taste ausgewählte Addierwerk auf der rückwärtigen Addierwerkswelle
nullgestellt wird. Die dabei gezogene Summe wird auf dem Kontrollstreifen zusammen
mit einem Symbol »Z« gedruckt, wobei der Laufnummermechanismus ausgeschaltet ist.
-
»Addition«-Taste Die »Addition«-Taste wird gedrückt, wenn Beträge,
in dem Ausführungsbeispiel insbesondere Scheckbeträge, in das vordere ablesbare
Addierwerk einaddiert werden sollen. Diese Taste bleibt nach dem Drücken in gedrückter
Stellung und wird bei Beendigung des Maschinenganges nicht freigegeben. Durch ihr
Drücken werden der dem rückwärtigen Addierwerk zugeordnete Einrückmechanismus, das
Rechnungsbogendruckwerk und der L aufnummermechanismus ausgeschaltet und wird das
Symbol »-I-« in die Druckstellung gebracht. Ein Abdruck der Angaben erfolgt auf
dem Kontrollstreifen. Ferner wird durch das Drücken der »Addition«-Taste eine Zwischensperre
wirksam, die ein Drücken der »Aufrechnung«-und der » Aufrechnung-Entleeren«-Taste
verhindert.
-
» Addition-Entleeren «-Taste Diese Taste dient zum Nullstellen des
vorderen Addierwerkes, zum Ausschalten des Einrückmechanisinus für die rückwärtigen
Addierwerke, des Rechnungsbogendruckw-erkes und des Laufnummermechanismus, ferner
zum Einstellen des Svmbols »j« in die Druckstellung und zum Unwirksammachen der
durch das Drücken der »Addieren«-Taste wirksam gemachten Zwischensperre für die
Tasten »Aufrechnung« und »Aufrechnung-Entleeren«. Ein Abdruck der Angaben erfolgt
auf dem Kontrollstreifen.
-
»Aufrechnung«-Taste Die »Aufreclinulig«-Taste dient zum Einaddieren
von Beträgen in das vordere ablesbare Addierwerk und bleibt so lange gedrückt, bis
sie durch Drücken der »Aufreclinung-Entleeren«-Taste freigegeben wird. Das Drücken
der »Aufrechnung-Entleeren«-Taste bewirkt ferner die Ausschaltung des Einrückmechanismus
für das rückwärtige Addierwerk, den Druck der eingebrachten Angaben auf dem Rechnungsbogen
und dem Kontrollstreifen, die Ausschaltung des Laufnummermechanismus und die Einstellung
des Symbols »L« in die Druckstellung.
-
»Aufrechnung-Entleereii«-Taste Durch ihr Drücken wird das vordere
Addierwerk nullgestellt, die gedrückte »Aufrechnung«-Taste freigegeben, der Einrückmechanismus
für das rückwärtige Addierwerk ausgeschaltet, die Summe auf dem Kontrollstreifen
gedruckt, der Laufnummermechanismus ausgeschaltet und das Symbol »*« in die Druckstellung
gebracht.
-
Tastenfeld Gemäß Fig. 1 und 2 enthält das Tastenfeld der in dein Ausführungsbeispiel
zu erläuternden Maschine acht Betragstastenbänke mit je neun Betragstasten 100 sowie
zwei Steuertastenbänke, enthaltend Geschäftsvorgangstasten 103, 107, 110 bis 113,
117 und 118. Wie üblich, sind die Geschäftsvorgangstasten mit ihrer Funktion entsprechenden
Aufschriften versehen. Die Tasten 103 und 107 sind außerdem Motortasten, d. h.,
durch ihr Drücken sind Maschinengänge auslösbar, im Gegensatz zu den Tasten 110
bis 113, 117 und 118, die stets in Verbindung mit einer der Motortasten 103 und
107 gedrückt werden müssen. Im Tastenfeld rechts unten ist eine Tastenfreigabetaste
119 angeordnet, die zum Freigeben irrtümlich gedrückter Tasten dient. Der »\Tullstellen«-Taste
117 ist ein Schloß 120 zugeordnet, mittels dessen der Kassierer die »Nullstellen«-Taste
z. B. für die Zeit seiner Abwesenheit sperren kann. Ein ähnliches Schloß 121 ist
auch der »Ablesen«-Taste 118 zugeordnet.
-
Die »Aufrechnung«-Taste 112 wird in gedrückter Stellung verriegelt
und ist dann erst durch das Drücken der »Aufrechnung-Entleeren«Taste 110 freigebbar.
Durch das Drücken der »Aufreclinung«-Taste 112 wird eine Zwischensperre vorbereitet,
welche die nicht gedrückte der Tasten 103 und 107 sperrt, wenn ein Aufrechnungsvorgang
durch Drücken einer dieser Tasten ausgelöst wird. Diese Zwischensperre bleibt so
lange wirksam, bis die »Aufrechnung-Entleeren«-Taste 110 gedrückt wird, so daß die
Maschine zwecks Durchführung eines in sich abgeschlossenen Aufrechnungsvorganges
nur durch ein und dieselbe Taste 103 oder 107 freigebbar ist.
-
Ein links neben dem Tastenfeld untergebrachtes Steuerschieberschloß
123 (Fig.1 und 2) dient zum Sperren der Maschine, zum Nullstellen des Laufnunimerwerkes,
zur Datumänderung und zum Entsnerren der den Kontrollstreifen abdeckenden Tür und
ist in drei Stellungen einstellbar. Bei in die mittlere Stellung (Fig.2) eingestelltem
Steuerschieberschloß 123 lassen sich die Laufnummer und das Datum nicht verstellen,
während die Maschine zwecks Posteneinbringung und Addierwerksnullstellung in Gang
setzbar ist. In der oberen Stellung des Steuerschieberschlosses 123 sind die Maschine,
das Datum- und Laufnummerwerk und die Kontrollstreifentür gesperrt, während in seiner
untersten Stellung die Maschine gesperrt, die Laufnummer jedoch nullstellbar, <las
Datum verstellbar und die Kontrollstreifentür entsperrt ist.
-
Ein durch das Maschinengehäuse ragendes Datumeinstellrad 124 (Fig.
2) dient zum Einstellen sämtlicher Datumdrucktypen- und Anzeigeräder. Das Datumeinstellrad
124 ist normalerweise gesperrt und durch Verschiebung des Steuerschieberschlosses
123 ii. seine unterste Stellung entsperrbar. Kommende
Daten sind
durch Aufwärtsdrehung und frühere Daten durch Abwärtsdrehung des Datumeinstellrades
124 einstellbar. Zwischen den Datumrädern angeordnete Schaltmittel ermöglichen einen
stellenwertmäßigen L'hertrag in Datumräder höheren Stellenwertes.
-
Die Laufnummerräder sind nur bei in seine unterste Stellung eingestelltem
Steuerschieberschloß 123 mittels eines zweiten, aus dem Maschinengehäuse ragenden
Einstellrades 126 (Fig. 2) nullstellbar. Bei in seine mittlere oder oberste Stellung
eingestelltem Steuerschieberschloß 123 ist der Laufnummernullstellmechanismus gesperrt
und durch das Einstellrad 126 nicht antreibbar.
-
Auf dem Tastenfeld sind, wie bereits erwähnt, acht Betragstastenbänke
vorgesehen, während in einer Schauöffnung 127 (Fig. 2) zehn Addierwerksräder sichtbar
sind, da das vordere Addierwerk eine zehnstellige Speicherkapazität hat, obwohl
es jeweils nur mit höchstens achtstelligen Beträgen beschickt werden kann. Die ganze
Maschine ist durch ein Gehäuse 128 mit einer Ausnehmung 129, in der das Tastenfeld
untergebracht ist, eingeschlossen.
-
In sich abgeschlossene Tastenfeldeinheit Die Betragstasten 100 und
die Steuertasten sind in einem Rahmen angeordnet, der, wie an sich bekannt, eine
als Ganzes in die Maschine einbaubare und aus ihr ausbaubare bauliche Einheit bildet.
-
Maschinenantrieb Die Maschine ist durch einen Elektromotor oder durch
eine Handkurbel in bekannter Weise antreibbar. I-"eim Antrieb der Maschine dreht
sich eine Nockenwelle 229 (Fig. 8 und 10), auf der zwei zum Antrieb der ersten bzw.
zweiten Geschäftsvorgangseinstellmechanismus dienende Nockenpaare (nicht gezeigt)
befestigt sind. Die Nockenwelle 229 ist über eine Kupplung in Abhängigkeit bestimmter
Maschinengangsarten in bekannter Weise wahlweise drehbar und trägt noch mehrere
Nocken, die, wie noch zu erläutern, zur Steuerung des Druckwerkes und von Fühlgliedern,
welche von Steuertasten aus einstellbaren, mit Kerben versehenen Steuerscheiben
zugeordnet sind, dienen.
-
Betragstastenbänke Jeder aus neun Betragstasten 100 (Fig. 1) bestehenden
Betragstastenbank sind ein Schieber, eine Nullanschlagantriebsplatte, ein Sperrschieber
und eine 7wischensperrplatte zugeordnet. Die Zwischensperrplatte dient zum Sperren
bestimmter Geschäfts-%organgs- oder Steuertasten nach dem Drücken einer Betragstaste.
Die Betragstastenbänke sind bekannt und bedürfen daher keiner näheren Beschreibung.
-
Betragstypeneinstellwerk Jeder der drei Druckstellen der Maschine
ist je eine Welle 463 (nur eine ist in Fig. 3 gezeigt) zugeordnet, und jede Welle
463 trägt eine Gruppe von Typen-:-ädern, die über die Betragseinstellmechanismen
eintellbar sind und zum Drucken der in die Addierwerke eingebrachten Beträge auf
dem Rechnungsbogen, dem Kontrollstreifen und dem Scheck dienen. Die verschiedenen
Druckhämmer sind in bekannter Weise mittels Kniehebeln antreibbar.
-
Geschäftsvorgangstasten Die zum Steuern der verschiedenen Maschinenfunktionen
dienenden Geschäftsvorgangstasten sind, wie schon erwähnt, in zwei Bänken angeordnet
(Fig.2). Die Tasten 103 und 107 dienen nicht nur zur Auswahl eines für die Aufnahme
von Beträgen bestimmten Addierwerkes auf der rückwertigen Addierwerkswelle, sondern
sie steuern, wie anschließend beschrieben, das Druckwerk der Maschine. Diese zwei
Tasten werden im folgenden als die zweite Geschäftsuorgangstastenbank bezeichnet.
Die Tasten 110 bis 113, 117 und 118 bestimmen die Gangart des Addierwerkseinrück-
und -ausrückmechanismus, den Zeitpunkt, zu dem der Antrieb des Addierwerkseinrück-und
-ausrückmechanismus erfolgen soll, sowie bestimmte Funktionen des Druckwerkes. Sie
werden anschließend stets als erste Geschäftsvorgangstastenbank bezeichnet.
-
Wie bereits erwähnt, ist die Maschine mittels der Tasten 103 und 107
der zweiten Geschäftsvorgangs -bank in Gang setzbar, während die Tasten der ersten
Geschäftsvorgangsbank als solche keinen Maschinengang auszulösen vermögen.
-
Der ersten Geschäftsvorgangstastenbank zugeordn<.te Zwischensperrschieber
gewährleisten eine richtige Betätigung der Maschine. Die Anordnung dieser Zwischensperrschieber
kann beliebig sein und wird daher nicht weiter beschrieben.
-
Rechnungsbogendruckwerk In der in dem Ausführungsbeispiel beschriebenen
Maschine sind Rechnungsbogen (Fig. 25 und 26) bedruckbar. Zu den zu druckenden Angaben
gehören das Datum, das Kennzeichen des Kassierers, die Maschiiiennuninier, eine
Laufnummer und der zu zahlende Betrag. Wird der Rechnungsbogen mit anhängendem ?lontrollabschnitt
in die Maschine eingelegt. so werden auf ihm während eines entsprechenden Maschinenganges
außer den erwähnten Angaben das `Port »Bezahlt« und, falls gewünscht, weitere Texte,
z. B. der Name des Geschäftes usw., gedruckt (Fig.25). Das Rechnungsbogendruckwerk
ist- in: linken unteren Teil der Maschine untergebracht (Fig. 1).
-
Gewöhnlich wird die Rechnung zusammen mit dem anhängenden Kontrollabschnitt
dem Kunden zugeschickt. Dieser begleicht sie dann in den meisten Fällen entweder
durch Überweisung eines Schecks, dein der Rechnungskontrollabschnitt beigefügt ist,
oder persönlich unter Vorlage des Rechnungsbogens. In letzterem Fall erfolgt die
Zahlung entweder in bar oder durch Scheck, und der Rechnungsbogen wird im Augenblick
der Zahlung quittiert.
-
Das Rechnungsbogendruckwerk ist selbsttätig so steuerbar, daß eis,
je nachdem, ob derganzeRechnungsbogen oder nur dessen Kontrollabschnitt entsprechend
in die Maschine eingeführt worden ist, die Angaben entweder auf den Kontrollabschnitt
und auf die Rechnung oder aber nur auf den Kontrollabschnitt druckt. Befindet sich
der Rechnungsbogen (also auch der Kontrollabschnitt) auf dem Belegtisch, so erfolgen
zwei Abdrucke, nämlich einer auf dein Kontrollabschnitt und einer auf der eigentlichen
Rechnung, unter zeilenmäßiger Fortschaltung des Rechnungsbogens. Wurde nur der Kontrollabschnitt
eingeführt, so erfolgt nur ein Angabendruck und keine Zeilenschaltung.
-
Die Festlegung der Anzahl der durchzuführenden Abdrucke und die Steuerung
des Zeilenschaltwerkes erfolgt durch einen Fühlermechanisinus, dessen zwei Fühler,
wie schon erwähnt, feststellen. ob in die Maschine ein Kontrollabschnitt. ein Rechnungsbogen
oder überhaupt keiner dieser beiden Belege eingelegt
worden ist.
Liegt weder ein Rechnungsbogen noch ein Kontrollabschnitt auf dem Belegtisch, so
ist sowohl das Druck- als auch das Zeilenschaltwerk ausgeschaltet.
-
Der Belegtisch 1200 (Fig. 1, 3 und 23 für den Rechnungsbogen 1241
(Fig. 25) und den Kontrollabschnitt 1242 (Fig. 26) ist in die Druckstellung gelangt.
Die zwei Belege haben in Längs- und Querrichtung verschiedene Ausgangslagen. Ein
auf dem Belegtisch 1200 vorgesehener Anschlag 1201 ermöglicht ein genaues Auflegen
des Rechnungskontrollabschnittes auf den Belegtisch, und eine Klammer 1202 dient
zum Festhalten des Kontrollabschnittes an Ort und Stelle, während ein verstellbarer
Anschlag 1203 (Fig. 3) und ein an dem Tisch 1243 ausgearbeiteter Flansch dem Kassierer
ein genaues Einlegen des Rechnungsbogens in seine Ausgangslage auf dem Belegtisch
erleichtern.
-
In dem ortsfesten Tisch 1243 befindet sich eine Ausnehmung 1245, durch
die ein Druckhammer 1246 hindurchtritt und den eingelegten Beleg mit einem Farbband
(nicht gezeigt) gegen die Typenräder schlägt. Der Druckhammer 1246 wird von einem
Druckhammerblock 1248 (Fig. 10) getragen, der sich auf zwei Stiften 1249, von denen
der eine in einer rechten Seitenplatte 192 und der andere in einer linken Seitenplatte
(nicht gezeigt) befestigt ist, führt. In jeder Stirnseite des Druckhammerblockes
1248 sind zwei Stifte 1250 und 1252 befestigt, die in in beiden Seitenplatten vorgesehene
Ausnehmungen 1251 ragen.
-
Beide Stifte 1252 werden von den rachenförmigen linden zweier Winkelhebel
1253 umfaßt, die auf einer in den Seitenplatten gelagerten Welle 1254 befestigt
sind. An dem neben der Seitenplatte 192 befindlichen Winkelhebel 1253 ist ein Verbindungsglied
1255 angelenkt, dessen rechtes Ende sich mittels eines Langloches auf einem Stift
1256 führt. Eine zwischen dem Verbindungsglied 1255 und einem in der Seitenplatte
192 befestigten Stift gespannte Feder 1257 hält den Druckhammer normalerweise in
seiner unteren Stellung, in der das Verbindungsglied 1255 mit der linken Kante seines
Langloches an dem gleichzeitig als Anschlag wirkenden Stift 1256 anliegt
(s. Fig.10). Das rechte Ende 1258 des Verbindungsgliedes 1255 befindet sich in Anlage
mit der linken Kante eines Armes 1260, der auf einem in der Seitenplatte 192 befestigten
Bolzen 1262 angebracht ist und einen Stift 1259 trägt, der einem Gelenkstück 1261
als Drehpunkt dient. Ein in der Seitenplatte 192 befestigter Stift 1263 begrenzt
die Uhrzeigerbewegung des Armes 1260. Mittels eines Stiftes 1265 drehbar mit dein
Gelenkstück 1261 verbunden ist ein zweites Gelenkstück 1264, das finit seinem anderen
Ende an einem Arm 1266 angelenkt ist, welcher auf einem in der Seitenplatte 192
befestigten Bolzen 1267 gelagert ist. Ein ebenfalls in der Seitenplatte 192 befestigter
Stift 1268 dient dem Arm 1266 bei seiner Gegenzeigerhewegung in die Ausgangsstellung
als Anschlag. Der Stift 1265 steht seitlich aus dem Gelenkstück 1264 vor und wird
von dein rachenförmigen linken Ende eines mehrarmigen Hebels 1269 umfaßt. Der Hebel
1269 ist auf einer sich in dem Maschinenrahmen abstützenden Achse 1325 gelagert.
-
Zwei von dem Hebel 1269 getragene Rollen 1271 arbeiten mit einem Paar
auf einer Druckwerkswelle 1273 befestigter -Nocken 1272 zusammen.
-
Die Druckwerkswelle 1273 wird über einen Zahnradsatz von der Hauptnockenwelle229
(Fig.8 und 10) so angetrieben, daß ihr bei jeder vollständigen Drehung der Hauptnockenwelle
229 eine vollständige Gegenzeigerdrehung (Fig. 10) erteilt wird.
-
Bei der Gegenzeigerdrehung der Nocken 1272 wird der Hebel 1269 (Fig.
10) zuerst im Uhrzeigersinn und dann im Gegenzeigersinn geschwenkt. Der mit seinem
rachenförmigen Ende an dem Stift 1265 angreifende Hebel 1269 sucht bei seiner
Uhrzeigerbewegung das durch die Gelenkstücke 1261 und 1264 gebildete Kniegelenk
zu strecken. Ist der Arm 1266 gegen eine Uhrzeigerdrehung gesperrt, so wird das
Kniegelenk gestreckt und der Arm 1260 im Gegenzeigersinn geschwenkt, so daß das
Verbindungsglied 1255 nach links (Fig. 10) bewegt wird und die Winkelhebel 1253
im Uhrzeigersinn geschwenkt werden. Dadurch wiederum wird der Druckhammer 1246 durch
die Stifte 1252 angehoben und gegen die Typenräder gedrückt, so daß auf einem eingelegten
Beleg ein Abdruck entsteht.
-
Die Bewegung des Hebels 1269 ist derart, daß die Gelenkstücke 1261
und 1264 ein Stück über ihre hori-;ontale Lage hinaus aufwärts bewegt werden. Daraus
folgt, daß sie bei der Rückstellbewegung des Hebels 1269 im Gegenzeigersinn während
ihrer Bewegung in die Normalstellung noch einmal gestreckt werden. Diese Bewegung
wird ausgenutzt zur Steuerung des Druckhammers für die Durchführung von einem Druckhub
oder zwei Druckhüben. Der erste Abdruck erfolgt bei dem während der Uhrzeigerbewegung
des Nebels 1269 bewirkten Strecken des Kniegelenkes (Gelenkstücke 1261 und 1264)
und der zweite Abdruck bei der Rückstellung des Hebels 1269 im Gegenzeigersinn in
seine Ausgangsstellung.
-
Ob dem Druckhammer ein Druckhub, zwei Druckhübe oder kein Druckhub
erteilt wird, hängt davon ab, ob der Arm 1266 gegen eine Uhrzeigerbewegung gesperrt
ist oder nicht. Die Sperrung des Armes 1266 erfolgt durch ein auf einer Welle 1267
drehbar angebrachtes Segment 1275. Wird dieses Segment 1275 vor der Uhrzeigerbewegung
des Hebels 1269 im Gegenzeigersinn verschwenkt, so gelangt es unter einen in dem
Arm 1266 befestigten Stift 1240. Dem Druckhammer werden nun zwei Druckhübe erteilt,
wenn das Segment 1275 während sowohl der Uhrzeiger- als auch der Gegenzeigerbewegung
des Hebels 1269 unter dem Stift 1240 gehalten wird. Wird das Segment 1275 vor der
Gegenzeigerbewegung des Hebels 1269 unter dem Stift 1240 wegbewegt, so erfolgt nur
ein Abdruck. Kein Abdruck erfolgt, wenn das Segment 1275 während des Maschinenganges
in der in Fig. 10 gezeigten Stellung bleibt.
-
Die Bewegungen des Segmentes 1275 sind durch eine Kerben aufweisende
Scheibe 1278 (Fig. 10) steuerbar. Die Scheibe 1278 ist über eine Vierkantwelle 743
in bekannter Weise finit dein Einstellmechanismus der ersten Geschäftsvorgangsbank
verbunden, konzentrisch auf einer drehbar auf einer Achse 632 angebrachten Scheibe
1279 gelagert und rnit einer Innenverzahnung versehen, die im Eingriff mit einem
auf der Vierkantwelle 743 befestigten Ritzel 1277 steht.
-
Die Scheibe 1278 weist eine Kerbe in einer »3«-oder »Aufrechnung«-Stellung
und eine Kerbe in einer »N«-Stellung auf. Ein in Gegenüberstellung der Scheibe 1278
angeordneter, von zwei Fühlerarmen 1282 und 1283 getragener Stift 1281 dient zum
Abtasten des Umfanges der Scheibe 1278.
-
Die Fühlerarme 1282 und 1283 führen sich auf einem Stift 1288 und
sind mit ihren rechten Enden an einem Winkelhebel 1289 angelenkt. Der Winkelhebel
1289 ist drehbar auf einer Welle 1290 angebracht und
mit seinem
rückwärts gerichteten Arm 1291 über ein Verbindungsglied 1292 mit dem Segment 1275
verbunden. Eine zwischen dem Stift 1288 und dem den Drehpunkt des Winkelhebels 1289
bildenden Stift gespannte Feder 1293 hält den Winkelhebel 1289. das Verbindungsglied
1292 und das Segment 1275 in ihren umwirksamen Normalstellungen, in denen ein in
dein rückwärts gerichteten Arm 1291 des Winkelhebels 1289 befestigter Stift 1294
(s. auch Fig. 9) auf einem auf der Welle 1290 befestigten Arm 1295 ruht. Auf der
Welle 1290 ist ferner ein Arm 1296 (Fig. 8) befestigt, der zwei mit einem Paar auf
der Hauptnockenwelle 229 befestigter Nocken 1298 zusammenarbeitende Rollen 1297
trägt.
-
Durch den Antrieb der Hauptnockenwelle 229 werden die Nocken 1298,
der Arm 1296, die Welle 1290 und der Arm 1295 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß
die Feder 1293 den Winkelhebel 1289 ebentalls im L?hrzeigersinn zieht und dadurch
das Segment 1275 über das Verbindungsglied 1292 unter den Stift 1240 bewegt, falls
dem Fühlerstift 1281 eine Kerbe der Scheibe 1278 gegenübersteht.
-
Trifft der Fühlerstift 1281 bei Beginn der durch die Drehung
der Nocken 1298 bewirkten Uhrzeigerschwenkung des Armes 1291 auf keine Kerbe,
sondern auf die volle Scheibe 1278, so vermag die Feder 1293 den Winkelhebel 1289
nicht im Uhrzeigersinn zu ziehen, so daß das Segment 1275 nicht unter den Stift
1240 gelangt. Unter diesen Umständen wird durch die Bewegung des Hebels 1269 kein
Abdruck bewirkt. Da eine Gegenzeigerbewegung des Armes 1260 durch die Kraft der
Feder 1257 und die Trägheit der Teile 1255, 1253 und 1246 verhindert wird, wird
nur der Arm 1266 ini Uhrzeigersinn verschwenkt, der Druckhanuner über das Verbindungsglied
1255 jedoch nicht angetrieben.
-
Befindet sich dagegen bei der durch den Antrieb der Nocken 1298 bewirkten
Freigabe des Armes 1291 eine Kerbe der Scheibe 1278 in Gegenüberstellung mit (lein
Fühlerstift 1281. so wird der Winkelhebel 1289 im Uhrzeigersinn und dadurch das
Segment 1275 über das Verbindungsglied 1292 im Gegenzeigersinn unter den Stift 1240
verschwenkt. Bei der folgenden Verschwenkung des Hebels 1269 wird eine Uhrzeigerschwenkung
des Armes 1266 verhindert, so daß die Streckung des durch die Gelenkstücke 1261
und 1264 gebildeten Kniegelenkes erfolgt und der Arm 1260 den Druckhammer 1246 über
das Verbindungsglied 1255 und den Winkelhebel 1253 antreibt.
-
Wird der Fülilerstift 1281 während des ganzen Maschinenganges aus
der Kerbe der Scheibe 1278 nicht ausgerückt, so bleibt das Segment 1275 sowohl während
der Uhrzeiger- als auch während der Gegenzeigerbewegung des Hebels 1269 unter
dem Stift 1240.
so daß dem Druckhammer während der Uhrzeigerbewegung und während
der Gegenzeigerbewegung des Hebels 1269 je ein Druckhub erteilt wird. Dies
geschieht dann, wenn auf dem Belegtisch ein Rechnungsbogen 1241 (Fig. 25) aufliegt.
-
Nach Beendigung der zwei Abdrucke werden der Arm 1296, die Welle 1290
und der Arm 1295 durch die Nocken 1298 im Gegenzeigersinn in ihre Ausgangsstellungen
zurückgestellt. Die Rückstellung des Armes 1291, des Verbindungsgliedes 1292
und des Segmentes 1275 erfolgt unter dem Einfluß des auf den Stift 1294 wirkenden
Armes 1295.
-
Bei Maschinengängen, bei denen nur der Kontrollabschnitt (Fig.26)
des Rechnungsbogens auf dem Belegtisch liegt, wird das Segment 1275 nach dem ersten
Druckhub des Druckhammers durch einen unter der Steuerung einer Fühlervorrichtung
stehenden, anschließend zu beschreibenden Mechanismus aus der Bahn des Stiftes 1240
bewegt. Die Fühlervorrichtung steuert die Einstellung eines mit der Welle 1276 verstifteten
Armes 1204 (Fig. 11), der in die Bewegungsbahn einer Abbiegung 1336 des Verbindungsgliedes
1292 bewegbar ist. Bei in die Bewegungsbahn der Abbiegung 1336 eingestelltem Arm
1204 wird das Verbindungsglied 1292 angehalten, noch bevor der Fühlerstift 1281
(Fig. 10) ganz in die Kerbe der Scheibe 1278 eingerückt ist, so daß der Winkelhebel
1289 nicht so weit geschwenkt wird wie bei vollständigem Einrücken des Fühlerstiftes
1281 in die Kerbe der Scheibe. Bei der Uhrzeigerschwenkung des Armes 1296, der Welle
1290 und des Armes 1295 werden in diesem Fall das Verbindungsglied 1292 und daher
der Winkelhebel 1289 durch den Arm 1204 angehalten. Nach der Arretierung des Verbindungsgliedes
1292 wird durch die fortgesetzte Bewegung des Armes 1295 dessen Kante
1300 (s. auch Fig. 9) an einem von einer Klinke 1302 getragenen Stift
1301 vorbeibewegt. Die Klinke 1302 ist drehbar auf einem auch den Arm
1291 des Winkelhebels 1289 mit dem Verbindungsglied 1292 verbindenden
Stift 1303 angebracht. Eine zwischen den Stiften 1301 und 1294 gespannte Feder 1304
sucht die Klinke 1302 stets im Uhrzeigersinn zu ziehen. Sobald daher die Kante 1300
des Armes 1295 den Stift 1301 verläßt, wird die Klinke 1302 von der Feder 1304 entlang
einer Schrägfläche 1305 des Armes 1295 im Uhrzeigersinn gezogen, wodurch sie mit
ihrem unteren Ende 1306 in die Bewegungsbahn des einen Armes 1351 eines drehbar
auf der Welle 1290 angebrachten Hebels 1350 gelangt. der eine Rolle 1349 trägt,
die unter dem Einfluß einer der Feder 1293 entsprechenden Feder mit einem auf der
Hauptnockenwelle 229 befestigten Nocken 1348 (Fig.10) zusammenarbeitet. Der Hebel
1350 wird zuerst von der Feder im Uhrzeigersinn und dann von dem Nocken 1348
zurück in die Ausgangsstellung geschwenkt. Bei der durch den Nocken 1348 bewirkten
Rückstellung des Hebels 1350 in seine Ausgangsstellung trifft dessen Arm 1351 auf
das untere Ende 1306 der Klinke 1302 und bewegt diese zusammen mit dem Verbindungsglied
1292 aufwärts. Diese Bewegung findet statt, bevor dem Hebel 1269 die Gegenzeigerbewegung
erteilt wird. Demzufolge wird das Segment 1275 bei der durch den Arm 1351 des Hebels
1350 bewirkten Aufwärtsbewegung des Verbindungsgliedes 1292 unter den Stift 1240
wegbewegt und ein zweiter Druckbub des Druckhammers verhindert.
-
Bleibt der Arm 1204 in seiner Normalstellung (Fig. 11), so nimmt das
Verbindungsglied 1292 an der ganzen Bewegung des Armes 1295 teil, so daß dessen
Kante 1300 den Stift 1301 nie verläßt und das Ende 1306 der Klinke 1302 außerhalb
der Bewegungsbalin des Armes 1351 bleibt. Während der Rückkehrbewegung des Hebels
1350 läuft sein Arm 1351 an dem Ende 1306 der Klinke 1302 nicht an, so daB das Verbindungsglied
1292 nach dein zweiten Druckhub des Druckhammers in vorher beschriebener Weise in
seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
-
Gemäß Fig. 10 sind die Kerben der Scheibe 1278 so angeordnet, daß
sich, falls keine Taste der ersten Geschäftsvorgangsbank gedrückt ist, die Kerbe
»N« und, falls die »Aufrechiiung«-Taste 112 gedrückt ist, die in der Stellung
3 (Fig. 10) befindliche Kerbe in Gegenüberstellung mit dem Fühlerstift 1281 befindet.
Daraus folgt, daß Arbeitsgänge, bei denen zwei Abdrucke erfolgen, lediglich dann
durchgeführt werden können, wenn entweder die »Aufrechnung«-Taste 112
oder
keine Taste in der ersten Geschäftsvorgangsbank gedrückt ist. Diese Mechanismen
stehen ferner unter der Steuerung zweier Abfühlmittel, die in anschließend zu beschreibender
Weise bestimmen, ob ein Abdruck, zwei Abdrucke oder kein Abdruck zu erfolgen haben.
-
Rechnungsbogen- und Kontrollabschnittabfühlmechanismus Die Maschine
ist mit zwei zum Steuern des Druckharcimerantriebes dienenden Fiihlermechanismen
ausgestattet. Wie bereits erwähnt, ist die Steuerwirkung dieser F ühlermechanismen
so, daß zwei Abdrucke erfolgen, wenn der ganze Rechnungsbogen 1241 (mit Kontrollabschnitt)
auf dem Belegtisch (Fig. 23) liegt, daß nur ein Abdruck erfolgt, wenn auf dem Belegtisch
1200 nur ein Kontrollabschnitt 1242 (Fig. 26) liegt, und daß der Druckhammer nicht
angetrieben wird, wenn auf dein Belegtisch kein Beleg liegt.
-
"T'riff't ein linkes Fühlerglied 1315 (Fig. 19 und 23) entweder auf
einen Rechnungsbogen oder auf einen Kontrollabschnitt, so bewirkt es zwei Druckhübe
des Druckhainniers. Liegt jedoch zur gleichen Zeit kein Beleg in der Bewegungsbahn
eines rechten Fühlergliedes 1115, so finden nicht zwei, sondern nur ein Abdruck
statt. Trifft dagegen weder das Fühlerglied 1115 (welches normalerweise einen Abdruck
bewirkt) noch das Fühlerglied 1315 (welches bei Vorhandensein eines Beleges zwei
Abdrucke bewirkt) auf einen Beleg, so bleibt der Druckhammerantrieh unwirksam. Linkes
Fühlerglied 1315 Zu der ersten Fühlereinrichtung gehört das linke Fühlexglied 1315
(Fig. 19 und 23), welches durch eine Ausnehinung 1316 des Tisches 1243 hindurchtritt
und feststellt, ob ein Rechnungsbogen oder ein Kontrollabschnitt auf dein Belegtisch
liegt. Ist dies nicht der Fall, so wird das Fühlerglied 1315 beim Antrieb der Maschine
so weit aufwärts bewegt, daß es ein Sperrglied in die Bewegungsbahn der Abbiegung
1336 des Verbindungsgliedes 1292 (Fig. 11) bewegt, was verhindert, daß das Segment
1275 (Fig. 10) unter den Stift 1240 bewegt wird. Demzufolge werden, wie nachstehend
beschrieben, der Arm 1260, das Verbindungsglied 1255 und der Druckhammer 1246 nicht
über die Gelenkstücke 1261 und 1264 angetrieben.
-
Das Fühlerglied 1351 (Fig. 19) führt sich bei seinen Bewegungen auf
einem Stift 1314, der in einem ion der Welle 1254 und einer Welle 1317 getragenen
Hebel 1313 befestigt ist. Das untere Ende des Fühlergliedes 1315 ist drehbar mit
einem lose. auf einer Welle 1319 angebrachten Winkelhebel 1318 verbunden, an dessen
aufwärts gerichtetem Arm ein Verbindungsglied 1323 angelenkt ist. Das Verbindungsglied
1323 ist mit seinem anderen Ende mit einem drehbar auf der Achse 1325 (s. auch Fig.
22) angebrachten Hebel 1324 verbunden. Ein an dem Hebel 1324 ausgearbeiteter
Finger 1326 wird von einer Feder 1320 normalerweise in Anlage mit einer Abbiegung
1327 (Fig. 19) einer Klinke 1328 gehalten, die drehbar auf einem von einem Hebel
1330 getragenen Stift 1329 angebracht ist. Die Abbiegung 1327 der
Klinke 1328 bestimmt also die Lage des Fühlergliedes 1315 hinsichtlich des ortsfesten
Tisches 1243. Der Hebel 1330 ist drehbar auf der Achse 1325 angebracht und trägt
eine Rolle 1331, die von einer Feder 1333 (s. auch Fig. 18) in Anlage mit einem
auf der Druckwerkswelle 1273 befestigten Nocken 1332 gehalten wird. Die Feder 1333
ist an einem in dem Hebel 1330 befestigten Stift und an einem in einem Arm 1334
befestigten Stift eingehängt. Der Arm 1334 ist auf der Welle 1276 gelagert.
-
Ein durch eine Nabe starr mit dem Arm 1334 verbundener Arm 1312 ist
ferner mittels eines Stiftes 1310 mit einem Arm eines Joches 1311 verbunden.
Das Joch 1311 weist einen zweiten Arm 1335 (Fig.11) auf, der bezüglich der Abbiegung
1336 des Verbindungsglieds 1292 so eingestellt ist, daß er bei einer Gegenzeigerbewegung
des Joches 1311 unter die Abbiegung 1336 gelangt und eine Abwärtsbewegung des Verbindungsgliedes
1292 verhindert. Der Arm 1334 weist eineu aufwärts gerichteten Fortsatz 1337 (Fig.
18) auf, der einen im Eingriff mit einer Kerbe eines Armes 1339 stehenden Stift
1338 trägt. Der Arm 1339 ist auf der Achse 1325 gelagert und mit einem segmentartigen
Fortsatz 1340 versehen, dessen Kante 1341 ein wenig niedriger liegt als eine
Kante 1342 des Hebels 1324 (Fig. 22).
-
Verläßt bei der Gegenzeigerdrehung der Druckwerkswelle 1273
(Fig. 19) der hohe Teil des Nockens 1332 die Rolle 1331, so zieht die Feder 1333
den Hebel 1330 und somit die Klinke 1328 mit ihrer Abbiegung 1327 im Gegenzeigersinn.
Dies ermöglicht der an dem Verbindungsglied 1323 angreifenden Feder 1320, den Hebel
1324 im Gegenzeigersinn und den Winkelhebel 1318 im Uhrzeigersinn zu verschwenken,
wodurch das Fühlerglied 1315 aufwärts durch die Ausnehniung 1316 des Tisches 1243
bewegt wird. Trifft das Fühlerglied 1315 bei dieser Aufwärtsbewegung nicht auf einen
Beleg, so zieht die Feder 1320 das Verbindungsglied 1323 gemäß Fig. 19 noch weiter
nach rechts und den Finger 1326 des Hebels 1324 weiter in Richtung der Abbiegung
1327 der Klinke 1328. Durch die mögliche Gegenzeigerbewegung des Hebels 1330 wird
die Abbiegung 1327 an der Kante 1341 des Fortsatzes 1340 (Fig. 18) vorbeibewegt,
was bewirkt, daß sie von einer an der Klinke 1328 und an dein Hebel 1330 angreifenden
Feder 1345 unter die Kante 1343 des Fortsatzes 1340 gezogen wird. Diese Bewegung
der Abbiegung 1327 der Klinke 1328 wird durch eine in dem Hebel 1324 vorgesehene
Ausnehmung 1344 (Fig. 22) ermöglicht. Nachdem die Abbiegung 1327 in die Ausnehmung
1344 eingerückt und unter die Kante 1343 des Fortsatzes 1340 bewegt worden ist,
verschwenkt die Klinke 1328 den Arm 1339 bei der unter dem Einfluß des Nockens 1332
erfolgenden Rückstellbewegung des Hebels 1330 im Uhrzeigersinn und dadurch den Arm
1334 und das Joch 1311 im Gegenzeigersinn (Fig.11, 18 und 19). Durch die Gegenzeigerbewegung
des Joches 1311 gelangt dessen segmentartiger Arm 1335 (Fig. 11) unter die Abbiegung
1336, so daß das Verbindungsglied 1292 nicht abwärts und das Segment 1275 (Fig.10)
nicht aus seiner Normalstellung bewegt werden kann. Das heißt, es erfolgt kein Antrieb
des Druckhammers.
-
Liegt dagegen ein Rechnungsbogen richtig auf dem Tisch 1243, so wird
durch ihn die Aufwärtsbewegung des Fühlergliedes 1315 und infolgedessen die Bewegung
des Winkelhebels 1318, des Verbindungsgliedes 1323 und des Hebels 1324 begrenzt.
Demzufolge bleibt die Abbiegung 1327 der Klinke 1328 bei der Gegenzeigerbewegung
des Hebels 1330 auf der Kante 1342 des Hebels 1324, d, h., sie vermag nicht, in
die Ausneh mang 1344 einzufallen, und daher auch nicht, in die Bewegungsbahn der
Kante 1343 des segmentartigen Fortsatzes 1340 des Armes 1339 zu gelangen. Dies bewirkt,
daß der Arm 1339 bei der Rückkehrbewegung des Hebels 1330 nicht verschwenkt und
daher der Arm 1335 (Fig. 11) des Joches 1311 nicht in die Bewegungsbahn
der
Abbiegung 1336 des Verbindungsgliedes 1292 bewegt wird. Daraus folgt, daß beim 'Vorhandensein
eines Rechnungsbogens auf dem Tisch 1243 das Verbindungsglied 1292 nicht blockiert
wird und infolgedessen dem Druckhammer in der bereits beschriebenen Weise zwei Druckhübe
erteilt werden.
-
Die Rückstellung des Fühlergliedes 1315 (Fig. 19) in seine Normalstellung
erfolgt dadurch, daß die Abbiegung 1327 der Klinke 1328 bei der Uhrzeigerbewegung
des Hebels 1330 den Hebel 1324 im Uhrzeigersinn und über das Verbindungsglied 1323
den Winkelhebel 1318 im Gegenzeigersinn verschwenkt, wodurch das Fühlerglied
1315 abwärts bewegt wird. Bei Beendigung des Maschinenganges bleiben der Fortsatz
1340 (Fig. 18) des Armes 1339 und die mit ihm zusammenarbeitenden
Teile in den Stellungen, in die sie während des Maschinenganges durch die Klinke
1328 bewegt worden sind. Wird während des nächsten Arbeitsganges das Fühlerglied
1315 bei seiner Aufwärtsbewegung durch einen Rechnungsbogen angehalten, so bewegt
sich der Hebel 1324 (Fig. 19) nicht, so daß bei der durch den Nocken 1332 über den
Hebel 1330 bewirkten Gegenzeigerbewegung (Fig. 19) der Klinke 1328 deren Abbiegung
1327 infolge einer schrägen Kante der Ausnehmung 1344 aus dieser ausgerückt und
außer Anlage mit der Kante 1343 des Fortsatzes 134(? des Armes 1339 gebracht tvird.
Dies ermöglicht der Feder 1333, den Arm 1339 und das Joch 1311 in die in
Fig. 18 gezeigten Normalstellungen zurückzuziehen.
-
Rechtes Fühlerglied 1115 Das rechte Fühlerglied 1115 (Fig. 6 und 23)
ist aufwärts durch eine Ausnehmung 1116 des Tisches 1243 bewegbar und dient zum
Feststellen, ob auf dem Tisch ein Rechnungsbogen liegt oder nicht. Normaler-,veise
befindet sich der Kontrollabschnitt 1242 des Rechnungsbogens außerhalb der Bewegungsbahn
des rechten Fühlergliedes 1115 (Strichpunktlinie in Fig. 23), so daß dessen Bewegung
nur durch einen ganzen Rechnungsbogen begrenzt werden kann. Befindet sich kein Rechnungsbogen
oder Kontrollabschnitt auf dem Tisch, so verhindert. wie bereits erläutert, das
linke Fühlerglied 1315 einen Antrieb des Druckhammers. Befindet sich jedoch auf
dem Belegtisch 1200 ein Kontrollabschnitt ohne Rechnung, so ändert das Fühlerglied
1115 die Steuerwirkung des linken Fühlergliedes 1315 derart, daß dem Druckhammer
kein zweiter Druckhub erteilt wird.
-
Liegt auf dem Belegtisch 1200 ein Kontrollabschnitt 1242. aber
kein Rechnungsbogen 1241, so wird das rechte Fiihlerglied 1115 nicht an seiner vollen
Aufwärtsbewegung gehindert. In diesem Fall wird der Arm 1204 (Fig. 11) in die Bewegungsbahn
der Abbiegung 1336 des Verbindungsgliedes 1292 bewegt. Der segmentartige Arm 1335
des Joches 1311 ist zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Bewegungsbahn der Abbiegung
1336 in einer Stellung, in die er unter der Steuerung des linken Fühlergliedes 1315
in vorher beschriebener Weise gebracht wurde. Der Arm 1204 hat nun die Aufgabe,
das Segment 1275, wie anschließend beschrieben, nach dem ersten Druckhub des Druckliam:
fers unter den Stift 1240 wegzubewegen.
-
Das Fühlerglied 1115 führt sich bei seinen Auf-=-ind Abwärtsbewegungen
an der Welle 1254 (Fig. 6) und an der sich in einer Seitenplatte 181 (Fig. 3) sowie
in der Seitenplatte 192 abstützenden Welle 1317 und ist mit seinem unteren Ende
drehbar mit einem Arm 1118 eines drehbar auf der Welle 1319 angebrachten
Joches verbunden. An dem Arm 1118 greift eine Feder 1120 an, deren anderes Ende
an einem in der Seitenplatte 192 befestigten Stift 1121 (Fig. 3) eingehängt ist.
Ein Verbindungsglied 1123 ist einerseits an einem zweiten Arm 1122 des Joches vnd
andererseits an einem auf der Achse 1325 gelagerten Hebel 1124 (s. auch Fig.5) angelenkt.
Der Hebel 1124 weist einen Finger 1126 auf, der unter dem Einfluß der Feder 1120
normalerweise in Anlage mit einer Abbiegung 1127 einer Klinke 1128 gehalten wird.
Die Klinke 1128 ist drehbar auf einem in einem Hebel 1130 befestigten Stift 1129
angebracht. Die Abbiegung 1127 bestimmt demnach die Einstellung des Fühlergliedes
1115 hinsichtlich des Tisches 1243. Der Hebel 1130 ist auf der Achse 1325 gelagert
und trägt eine Rolle 1131, die von einer an dein Hebel 1130 und an einem auf der
Welle 1276 (s. auch Fig. 4) befestigten Arm 1134 angreifenden Feder 1133 ständig
geglen einen auf der Druckwerkswelle 1273 befestigten :'rocken 1132 gezogen wird.
-
Der ebenfalls auf der Welle 1276 befestigte Arm 1204 (Fig. 11) ist
mit Bezug auf die Abbiegung 1336 des Verbindungsgliedes 1292 so angeordnet, daß
er bei seiner Gegenzeigerbewegung (Fig. 11) in deren Bewegungsbahn gelangt und die
Abwärtsbewegung des @%erbindungsgliedes1292 so begrenzt, daß dein Druckhammer. wie
bereits beschrieben, nur ein Druckhub erteilt wird.
-
Ein Fortsatz 1137 (Fig. 4) des Armes 1134 trägt einen Stift 1138,
der in eine Kerbe eines auf der Achse 1325 gelagerten Armes 1139 eingerückt ist.
Der Arni 1139 «eist einen segmentartigen Fortsatz 1140 auf, dessen äußere
Kante 1141 ein wenig niedri-:-er liegt als eine Kante 1142 des Hebels 1124
(Fig.5).
-
Bei der Gegenzeigerdrehung (Fig.6) der Druckwerkswelle 1237 zieht
die Feder 1133 den Hebel 1130 ebenfalls im Gegenzeigersinn, wodurch die Klinke 1128
und ihre Abbiegung 1127 von dem Finger 1126 des Hebels 1124 wegbewegt werden. Dies
ermöglicht der Feder 1120, den Arm 1118 des Joches ini Gegen-:ceigersinn (Fig.6)
zii schwenken und dadurch das Fühlerglied 1115 aufwärts zu bewegen. Liegt auf dein
Tisch 1243 kein Rechnungsbogen, so wird das Fühler--lied 1115 während seiner Aufwärtsbewegung
nicht angehalten, so daß die Feder 1120 das Verbindungsglied 1123 ganz nach rechts
(Fig. 6) und den Finger des Hebels 1124 weiter in Richtung der Abbiegung 1127 der
Klinke 1128 zu ziehen vermag. Bei der möglichen Gegenzeigerbewegung des Hebels
1130
gleitet die Abbiegung 1127 von der Kante 1141 (Fig. 4) des Fortsatzes
1140 des Armes 1139 ab und wird von einer an der Klinke 1128 und an dem Hebel
1130 angreifenden Feder 1145 in eine in dem Hebel 1124 vorgesehene Ausnehmung
1144 eingerückt und dabei unter die Kante 1143 des Fortsatzes 1140 gebracht. Wird
nun der Hebel 1130 von dem Nocken 1132 in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt,
so verschwenkt die Klinke 1128 den Arm 1139 irn Uhrzeigersinn und
dadurch den Arm 1134 und die Welle 1276 im Gegenzeigersinn (Fig.4, 6 und
11). Durch die Gegenzeigerbewegung der Welle 1276 wird der _'£rni 1204 (Fig. 11),
welcher kürzer ist als der Arui 1335, in die Bewegungsbahn der Abbiegung 1336 <1
@s Verbindungsgliedes 1292 bewegt. Dies bewirkt, d<<ß der Arm 1295 (Fig. 9
und 10) eine Bewegung (ler Klinke 1302 in die Bewegungsbahn des Armes 1351 des Hebels
1350 zuläßt, so daß das Segment 1275 vor dem zweiten Antrieb der Teile
1260, 1261, 1264, 1266 durch die Nocken 1272 unter dem Stift 1240
wegbewegt wird. Daraus folgt, daß dem Druckhammer
1246 nur ein
Druckhub erteilt wird. wenn der Kontrollabschnitt 1242 (Fig. 26) allein auf dem
Belegtisch liegt.
-
Befindet sich ein vollständiger Rechnungsbogen auf dem Tisch 1243,
so hält er bei der Aufwärtsbewegung des rechten I# ühlergliedes 1115 dieses sowie
das auf der Welle 1319 drehbar angebrachte Joch, das Verbindungsglied 1123 und den
Hebel 1124 in ihren Bewegungen an. Wird nun der Hebel 1130 im Gegenzeigersinn geschwenkt,
so gleitet die Abbiegung 1127 der Klinke 1128 auf der Kante 1142 des Hebels 1124,
jedoch vermag sie nicht in dessen Ausnebmung 1144 einzufallen und unter die Kante
1143 des Armes 1139 zu gelangen. Demnach verschwenkt die Klinke 1128 bei der Rückkehrbewegung
des Hebels 1130 den Arm 1139 und die Welle 1276 nicht, so daß der Arm 1204 (Fig.
11) außerhalb der Bewegungsbahn der Abbiegung 1136 des Verbindungsgliedes 1292 bleibt.
Somit wird, wenn auf dem Tisch 1243 ein Rechnungsbogen liegt und beide Arme 1204
und 1335 unwirksam bleiben, die Bewegung des Verbindungsgliedes 1292 nicht begrenzt,
und dem Druckhammer werden in beschriebener Weise zwei Druckhübe erteilt.
-
Gemäß Fig.23 ist der in Strichpunktlinien angedeutete Kontrollabschnitt
1242 bei seiner Einführung in die Maschine noch nicht in der Druckstellung. Frst
eine später zu beschreibende, unter der Steuerung der Fühlerglieder 1115 und 1315
stehende Vorrichtung bringt den Kontrollabschnitt 1242 sowohl in die Druckstellung
als auch zurück in die Ausgangsstellung.
-
Rechnungsbogenförder- und -andruckrollen Der vollständige Rechnungsbogen
(Fig.25) ist durch einen zwei Andruckrollen aufweisenden Mechanismus so förderbar,
daß der erste Abdruck auf der Rechnung und der zweite Abdruck auf deren Kontrollabschnitt
erfolgt. Der Vorschubmechanismus selbst ist, wie später beschrieben, durch das Fühlerglied
1115 und eine Kerben aufweisende Scheibe steuerbar. Die Förderrollen sind normalerweise
voneinander abgehoben und ermöglichen dadurch ein leichtes Einführen des Rechnungsbogens
in die Maschine. -Unmittelbar nach Beginn des Maschinenganges werden sie jedoch
gegeneinander, d. h. gegen den zwischen ihnen eingeschobenen Rechnungsbogen gedrückt.
-
Der das Andrücken und Abheben der Förderrollen steuernde Mechanismus
ist in Fig. 15 gezeigt. Nach den Abfühlbewegungen der Fühlerglieder 1115 und 1315
wird eine Andruckrolle 1356 (s. auch Fig. 3 und 7) gegen eine drehbar auf einer
Achse 204 angebrachte obere Förderrolle 1355 gedrückt.
-
Die Andruckrolle 1356 ist auf einem Bolzen 1358 gelagert, der von
zwei drehbar auf der Welle 1318 angebrachten Armen 1359 getragen wird. Jeder der
beiden Atme 1359 trägt einen Stift 1357, der mit dem zugeordneten zweier auf der
Welle 1317 befestigter Arme 1360 in Anlage ist. Auf der Welle 1317 ist ferner ein
Arm 1354 befestigt, der über ein Verbinbindungsglied 1362 mit einem Winkelhebel
1361 in Verbindung steht. Der Winkelltebe11361 wird von einer an einem der Arme
1359 angreifenden und an einem in der Seitenplatte 181 befestigten Stift (nicht
gezeigt) eingehängten Feder 1365 so im Uhrzeigersinn gezogen, daß eine von ihm getragene
Rolle 1363 stets mit einem auf der Druckwerkswelle 1273 befestigten Nocken 1364
zusammenarbeitet. Bei in seiner Ausgangsstellung (Fig. 15) befindlichem Nocken 1364
ist die Andrucksrolle 1356 außer Anlage mit der Förderrolle 1355, so daß sich der
Rechnungsbogen leicht einführen läßt.
-
Wird das Verbindungsglied 1362 in der nun zu beschreibenden Weise
freigegeben und der Nocken 1364 im Gegenzeigersinn gedreht, so zieht die Feder 3365
den Winkelltebel 1361 noch weiter im Uhrzeigersinn. Diese Uhrzeigerbewegung wird
über das Verbindungsglied 1362 und den Arm 1360 auf die Welle 1317 und demzufolge
auf die Arme 1359 übertragen, o daß die Andruckrolle 1356 gegen den eingeführten
Rechnungsbogen und dieser gegen die Förderrolle 1355 gedrückt wird. Kurz vor Beendigung
des Maschinenganges schwenkt der locken 1364 nach Durchführung sämtlicher Abdrucke
den Winkelhebel 1361 im Gegenzeigersinn, wodurch die Andruckrolle 1356 wieder in
ihre unwirksame Normallage gelangt.
-
Die Andruckrolle 1356 wird nur dann gegen die Förderrolle gedrückt,
wenn auf dem Tisch 1243 ein Rechnungsbogen liegt und wenn keine Taste oder die »Aufrechnung«-Taste
112 der ersten Geschäftsv organgstastenbank gedrückt ist. Ist dies der Fall, so
wird eine mit Kerben versehene Scheibe 1150 (Fig.15) so verstellt, daß eine
ihrer Kerben in Gegenüberstellung mit einem zur Steuerung der Freigabe des Verbindungsgliedes
1362 dienenden Fühler 1154 ge langt, während das rechte Fühlerglied 1115 feststellt,
ob auf dem Tisch 1243 ein Rechnungsbogen liegt.
-
Wie bereits beschrieben, wird, wenn das Fühlerglied 1115 auf einen
Rechnungsbogen trifft, die Welle 1276 (Fig. 5) während des folgenden Maschinenganges
nicht angetrieben. Ihr wird jedoch in der beschriebenen Weise eine Gegenzeigerdrehung
erteilt, wenn sich das Fühlerglied 1115 vollständig nach oben bewegen läßt, d. h.,
wenn auf dem Tisch 1243 kein Rechnungsbogen liegt.
-
Erfolgt eine Gegenzeigerdrehung der Welle 1276, so wird ein auf ihr
befestigter hakenförmiger Arm 1369 (Fig. 15) abwärts in Anlage mit einem
in dem Verbindungsglied 1362 befestigten Stift 1368 bewegt und dadurch ein Andrücken
der Andrucksrolle 1356 an die Förderrolle 1355 verhindert.
-
Ein zweiter hakenförmiger Arm 1367 (Fig. 15), der ein Teil eines lose
auf der Welle 1276 angebrachten Joches 1366 ist, greift normalerweise an dem Stift
1368 an und verhindert dadurch eine Bewegung des Verbindungsgliedes 1362. Dieser
zweite Haken 1367 ist bewegbar unter der Steuerung der Scheibe 1150. deren Verstellung
in bekannter Weise unter der Steuerung der Tasten der ersten Geschäftsvorgangstastenbank
über die Vierkantwelle 743 erfolgt. Auf der Vierkantwelle 743 ist ein Ritzel 1151
angebracht, das mit einer Innenverzahnung 1152 der Scheibe 1150 im Eingriff steht.
Ist in der ersten Geschäftsvorgangstastenbank keine Taste gedrückt, so befindet
sich die mit »-V« bezeichnete Kerbe 1153 in Gegenüberstellung mit einem Fühler 1154.
und ist die YAufrechnung«-Taste 112 gedrückt, so befindet sich die Kerbe 1155 in
der »3«-Stellung der Scheibe 1150 gegenüber dem Fühler 1154.
-
Der Fühler 1154 führt sich auf einem Stift 1156 und ist mit seinem
rechten Ende an einem Arm eines Joches 1157 angelenkt. Ein Verbindungsglied 1158
verbindet das Joch mit einem Arm 1159 des Joches 1366, zu dem auch der hakenförmige
Arm 1367 gehört. Eine an dem Fühler 1154 angreifende, an dem Stift 1156 eingehängte
Feder 1160 sucht das Joch 1157 im Uhrzeigersinn zu schwenken, wird jedoch von einem
auf der Welle 1290 (Fig. 8) befestigten Arm 1162, der in der Bewegungsbahn eines
in dem Joch 1157 befestigten Stiftes 1161 liegt, daran gehindert.
Wird
die Welle 1290, wie bereits beschrieben, durch die Nocken 1298 verschwenkt. so zieht
die Feder 1160 den Fühler 1154 gegen die Scheibe 1150. Trifft er auf die volle Kante
der Scheibe 1150, so bleibt der hakenförmige Arm 1367 in der Bewegungsbahn des Stifte;
1368, so daß sich die Andruckrolle 1356 (Fig. 15) nicht anheben und gegen die Förderrolle
1355 drücken läßt.
-
Trifft dagegen der Fühler 1154 auf eine der beiden Kerben 1153 und
1155, so wird bei der durch die Verschwenkung des Armes 1162 bewirkten Freigabe
des Joches 1157 das Verbindungsglied 1158 abwärts und der Haken 1367 des Joches
1366 aus der Bewegungsbahn des Stiftes 1368 bewegt. Das Verbindungsglied 1362 ist
somit frei, unter der Steuerung des Nockens 1364 bewegt zu werden und die Andruckrolle
1356 gegen die Förderrolle 1355 zu drücken.
-
Reclinungsbogenvorschubeinrichtung Nachdem die Andruckrolle 1356 mittels
des Nockens 1364 aufwärts gegen die Förderrolle 1355 gedrückt und der erste Abdruck
auf dem Hauptabschnitt des Rechnungsbogens durchgeführt worden ist, wird der Förderrolle
1355 eine Uhrzeigerdrehung erteilt und dadurch der Rechnungsbogen 1241 (Fig. 25)
so weit -,orgeschoben. daß sein Kontrollabschnitt 1242 (Fig. 2(i) in die Druckstellung
gelangt.
-
Die Vorschuleinrichtung wird durch das rechte Kühlerglied 1115 so
gesteuert. daß sie nur während eines solchen -Maschinenganges wirksam wird. bei
dem auf cleni "fisch 1243 ein Rechnungsbogen 1241 liegt. Befindet sich auf dem Tisch
nur ein Kontrollanschnitt 1242, so bleibt die Vorschuleinrichtung ausgeschaltet.
-
Ein an der Förderrolle 1355 befestigtes Ritzel 1353 (Fig. 3) steht
mit einem lose auf einem Bolzen 1371 drehbaren Zwischenritzel 1370 und dieses wiederum
mit einem auf einer Welle 1373 befestigten Zahnrad 1372 im Eingriff. auf der Welle
1373 ist ferner ein finit drei Schultern 1375 (Fig. 17) versehenes Schaltrad
1374 befestigt. Eine Schaltklinke 1376, die drehrar an einem auf der Welle
1373 drehbar gelagerten Arm 1378 angebracht ist, wird unter dem Einfluß einer Feder
1377 normalerweise in Anlage mit einer der Schultern 1375 des Schaltrades 1374 gehalten.
Eine Nabe 1379 (Fig. 7) verbindet den Arm 1378 mit einem Zahnsegment 1380, welches
mit einer an dem linken Ende eines Lenkers 1381 (Fig. 3) ausgearbeiteten Verzahnung
im Eingriff steht. Der Lenker 1381 stützt sich verschiebbar auf zwei Stiften 1382
ab und wird mit seinem rechten Ende (Fig.17) von einer Feder 1384 in Anlage mit
einer Rolle 1383 gehalten, die am unteren Ende eines auf der Achse 1325 gelagerten
Armes 1385 angebracht ist. Der Arm 1385 trägt eine zweite Rolle 1386, die unter
dem Einfluß der Feder 1384 stets gegen einen auf der Druckwerkswelle 1273 befestigten
Nocken 1387 gedrückt wird.
-
Beim Antrieb der Druckwerkswelle 1273 wird der Arm 1385 über den Lenker
1381 und unter dem Einfluß der Feder 1384 dein Profil des Nockens 1387 entsprechend
im Gegenzeigersinn verschwenkt. Durch die Rechtsbewegung des Lenkers 1381 werden
die Welle 1373, der Arm 1378 und die Schaltklinke 1376 im Gegenzeigersinn (Fig.17)
verschwenkt, bis die Schaltklinke 1376 hinter der nächsten Schulter 1375 des Schaltrades
1374 einfällt. Bei der durch den Nocken 1387 bewirkten Rückkehrbewegung des Lenkers
1381 wird die Förderrolle 1355 von der Schaltk'inke 1376 über das Schaltrad 1374,
die Welle 1373 und die Ritze11372, 1370 und 1353 im Uhrzeigersinn (Fig. 17 ,; gedreht,
wodurch der Rechnungsbogen vor und sein Kontrollabschnitt in die Druckstellung geschoben
wird.
-
Eine an der Schaltklinke 1376 vorgesehene Abbiegung 1388 bewegt sich
hinter einer Bördelung 1389 einer Platte 1390 (Fig. 21), die auf der Welle 1373
angebracht und an der Seitenplatte 181 befestigt ist und verhindert, daß die an
einer Schulter 1375 angieifende Schaltklinke 1376 während ihrer Schwenkbewegungen
von der Schulter abgleitet.
-
Auf der Mantelfläche der Förderrolle 1355 mag ein mit Schriftzeichen
versehenes, an sich bekanntes Druckband 1415 aus porösem Gummi aufgebracht sein
(Fig. 15), mittels welchem, wie in Fig.25 gezeigt, auf dem Rechnungsbogen während
dessen Vorschub Werbetext od. dgl. unterhalb der letzten Druckzeile gedruckt werden
kann.
-
Dieses aus porösem Gummi bestehende Druckband 1415 wird während eines
jeden Maschinenganges durch ein ebenfalls bekanntes Einfärbemittel in Form eines
Druckfarbe 1506 enthaltenden Hohlzylinders 1505 eingefärbt. Der Hohlzylinder 1505
ist ebenfalls mit porösem Kautschuk 1507 beschichtet. der die aus dem Zylinderinnern
durch mehrere kleine, in dem Mantel des Ilohlzylinders vorgesehene Bohrungen 1508
austretende Druckfarbe 1506 aufsaugt. Infolge der mikroporösen Struktur der Kautschukschicht
1507 gelangt die Druckfarbe durch Kapillarwirkung an deren Oberfläche.
-
Dieses Einfärbemittel ist normalerweise von dem Druckband 1415 der
Förderrolle abgehoben, wird jedoch an dieses während eines Maschinenganges in einem
bestimmten Augenblick durch irgendeine geeignete Vorrichtung (nicht gezeigt) angedrückt.
-
Ausschaltung des Rechnungsbogenvorschubes Liegt auf dem Tisch 1243
kein Rechnungsbogen, so wird die Vorschuleinrichtung unter der Steuerung des rechten
Fiihlergliedes 1115, welches, wie bereits erläutert, in solchen .Augenblicken eine
Gegenzeigerdrehung der Welle 1276 (Fig. 17) bewirkt, ausgeschaltet.
-
Bei dieser Gegenzeigerdrehung der Welle 1276 gelangt ein mit ihr verstifteter
Arm 1391 in die Bewegungsbahn eines in dem Lenker 1381 befestigten Stiftes 1392
und verhindert eine Rechtsbewegung des Lenkers 1381, so daß die Förderrolle 1355
nicht angetrieben wird.
-
Durch die mittels des Fühlergliedes 1115 bewirkte Gegenzeigerdrehung
der Welle 1276 wird auch die Ausschaltung der Aufstellungsbogenvorschubeinrichtung
erreicht, wenn auf dem Tisch 1243 nur ein Kontrollabschnitt 1242 liegt.
-
Perforiereinrichtung In die Maschine läßt sich gewünschtenfalls eine
Perforiereinrichtung einbauen, die den Rechnungsbogen perforiert und dadurch nach
dem Druck ein Abtrennen seines Kontrollabschnittes 1242 erleichtert.
-
Gemäß Fig.3, 13, 14 und 23 ist zwischen dem Druckhammer 1246 und der
Förderrolle 1355 ein Perforiermesser 1393 angeordnet, welches kurz vor Beendigung
des Maschinenganges, nachdem der Kontrollabschnitt des Rechnungsbogens in die Druckstellung
vorgeschoben worden ist, wirksam wird. Das Perforiermesser 1393 ist an einer Stange
1394 und diese wiederum an einer Platte 1398 befestigt. Schraubenstifte 1396 und
ein in der Platte 1398 befestigter Stift 1397 ragen in Langlöcher einer
Anschlagsplatte
1395, die mittels zweier Federn 1439 nachgiebig mit der Platte 1398 verbunden ist.
An dein unteren Ende der Platte 1398 sind zwei Lageraugen 1399 ausgearbeitet, in
den sich eine Stange 1400 abstützt. An jedem Ende der Stange 1400 greift mit seinem
rachenförmigen Ende je einer zweier auf der Welle 1319 befestigter Winkelhebel 1401
an (Fig. 13). An einem auf der Welle 1319 befestigten Arm 1402 ist ein Verbindungsglied
1403 angelenkt. Die Enden der Stange 1400 ragen in in den Seitenplatten 181 und
192 vorgesehene Langlöcher 1404, die zur Begrenzung der unter dem Einfluß von Feder
1405 erfolgenden Bewegungen der Winkelhebel 1401 und des Verbindungsgliedes 1403
dienen. Das hakenförmige rechte Ende 1406 des Verbindungsgliedes 1403 befindet sich
über einer von einem Winkelhebel 1408 getragenen Rolle 1407. Der Winkelhebel 1408
ist auf der Achse 1325 gelagert und trägt zwei weitere Rollen 1409, die mit auf
der Druckwerkswelle 1273 befestigten Nocken 1410 zusammenarbeiten.
-
In der -1\ormalstellung der Teile, in der das hakenförmige Ende 1406
des Verbindungsgliedes 1403 nicht im Eingriff mit der Rolle 1407 steht, erfolgt
kein Antrieb der Perforiereinrichtung. Dieser Zustand wird durch einen auf der Welle
1276 befestigten Arm 1428 (Fig.12) aufrechterhalten, solange auf dein Tisch 1243
kein Rechnungsbogen liegt. Wie bereits beschrieben, wird beim Fehlen eines Rechnungsbogens
auf dein Tisch 1243 die Welle 1276 unter der Steuerung des rechten Fühlergliedes
1115 im Gegenzeigersinn (Fig. 12) verschwenkt.
-
Bei dieser Gegenzeigerdrehung der Welle 1276 gelangt der auf ihr befestigte
Arm 1428 (Fig. 12) unter eine Abbiegung 1429 (s. auch Fig. 13) eines Lenkers 1430.
Der Lenker 1430 umgreift mit seinem unteren, rachenförmigen Ende die Welle 1276
und ist mit seinem oberen Ende an einem Arm 1431 angelenkt Der über ein Verbindungsglied
1432 mit dem Verbindungsglied 1403 verbundene Arm 1431 hält dessen hakenförmiges
rechtes Ende 1406 normalerweise außer Eingriff mit der Rolle 1407. In der in Fig.
13 gezeigten Normalstellung werden der Lenker 1430 und das Verbindungsglied 1432
durch einen in dem Arm 1431 befestigten Stift 1433 gehalten, den eine Feder 1435,
welche an einem mit dem Arm 1431 verbundenen Arm 1436 angreift, in Anlage mit der
oberen Kante eines Fortsatzes 1434 des Armes 1296 hält.
-
Bei der Verschwenkung des Armes 1296 durch die Nocken 1298 wird sein
Fortsatz 1434 gesenkt, so daß die Feder 1435 den Arm 1431 im Uhrzeigersinn zieht,
den Lenker 1430 und das Verbindungsglied 1432 abwärts bewegt und dadurch das hakenförmige
Ende 1406 des Verbindungsgliedes 1403 in Eingriff mit der Rolle 1407 bringt. Befindet
sich jedoch in der Bewegungsbahn des Fortsatzes 1429 des Lenkers 1430 der Arm 1428,
so ist eine Abwärtshewegung sowohl des Lenkers 1430 als auch des Verhindungsgliedes
1432 und demzufolge ein Ineingriffbringen des hakenförmigen Endes 1406 des Verbindungsgliedes
1403 mit der Rolle 1407 nicht möglich.
-
Ist auf dem Tisch 1243 daher kein Rechnungsbogen aufgelegt, so verhindert
der Arm 1428 unter der Steuerung des Fühlergliedes 1115 ein Kuppeln des Verbindungsgliedes
1403 mit dem Winkelhebel 1408 und dadurch das Antreiben des Perforiermessers 1393.
Liegt dagegen ein Rechnungsbogen auf dem Tisch 1243, so bleibt der Arm 1428 in der
in Fig. 12 gezeigten unwirksamen Stellung, so daß das Verbindungsglied 1403 mit
dem Winkelhebel 1408 gekuppelt und das Perforiermesser 1393 angetrieben wird. Nach
der Kupplung des Verbindungsgliedes 1403 mit dem @\-inkelhebe11408 bewirkt die Drehung
der Nocken 1410 eine Verschiebung des Verbindungsgliedes 1403 nach rechts (Fig.
13), wodurch über den Arm 1402 und den Winkelhebel 1401 die Platte 1398, das Perforiermesser
1393 und die Anschlagsplatte 1395 so weit angehoben werden, bis ein an der Anschlagsplatte
1395 angebrachter Gummipuffer 1437 den Rechnungsbogen gegen einen Anschlag 1438
drückt. Während dadurch die Anschlagsplatte 1395 angehalten wird, bewegt sich das
Perforiermesser 1393 weiter aufwärts, bis seine Zähne in eine in dem Anschlag 1438
vorgesehene Rille eintreten. Der Rechnungsbogen ist nun mit einer Perforierung versehen,
die ein Abtrennen des Kontrollabschnittes wesentlich erleichtert.
-
Die die Platten 1398 und 1395 nachgiebig miteinander verbindenden
Federn 1439 und die in der Anschlagsplatte 1395 vorgesehenen Langlöcher, in welche
die Stifte 1396 und 1397 ragen, ermöglichen eine Relativverschiebung zwischen dem
Perforiermesser 1393 und der Anschlagsplatte 1395.
-
Kontrollabschnitteinstellvor richtung Der Kontrollabschnitt 1242 darf
bei seiner Einführung in die Maschine nicht in die Bewegungsbahn des rechten Fühlergliedes
1115 gebracht werden. Wie in Fig.23 mit Strichpunktlinien angedeutet, liegt er links
von der Druckstellung, d. h. links von der Ausnehmung 1245, durch die der angetriebene
Druckhammer 1246 schlägt. Erst nach dem Antrieb und nach dem Zurückziehen des Fühlergliedes
1115 bewegt eine Einstellvorrichtung den Kontrollabschnitt in die Druckstellung.
Diese in Fig. 16 und 20 gezeigte Einstell- bzw. Verschiebevorrichtung arbeitet,
bevor der Druckhammer ein zweites Mal angetrieben wird.
-
Zu der Einstellvorrichtung gehört der sich auf dem ortsfesten Tisch
1243 abstützende Belegtisch 1200 (Fig. 12, 20 und 23). Der Tisch 1243 wird von zwei
Vierkantbolzen 1451 (s. auch Fig. 24) getragen, von denen der eine in einer Platte
1452 und der andere in einer Platte 1453 befestigt ist und die durch Ausnehmungen
in dem Maschinengehäuse 128 ragen. Die Platten 1452 und 1453 sind auf einer Maschinenbodenplatte
1454 angebracht. Der Tisch 1243 ist mittels an ihn angeschweißter Winkeleisen 1455
an den Vierkantbolzen 1451 und mittels zweier ebenfalls an ihn angeschweißter Winkeleisen
1456 an dem Maschinengehäuse 128 befestigt.
-
Zwei in dem Belegtisch 1200 befestigte Stifte 1458 (Fig. 16, 20, 23)
ragen durch in dem Tisch 1243 vorgesehene Langlöcher 1457 (Fig. 23) und durch in
einer T-förmigen Zahnstange 1459 (s. auch Fig. 7) vorgesehene Bohrungen. Die Zahnstange
1459 ist durch Scheibchen 1460 auf den Stiften 1458 gesichert und weist zwei Langlöcher
1461 (Fig. 20) auf, mittels welcher sie sich verschiebbar an in einem Halter 1463
befestigten Stiften 1462 führt. Der Halter 1463 ist mittels eines an ihm ausgearbeiteten
Flansches 1464 an der Platte 1452 befestigt.
-
DieVerzahnung1465 (Fig.20) derZahnstange 1459 steht im Eingriff mit
einem Zahnsegment 1466, welches drehbar auf einem in dem Halter 1463 befestigten
Bolzen 1467 angebracht und über eine Nabe 1468 mit einem Zahnsegment 1469 verbunden
ist. Das Zahnsegment 1469 steht seinerseits mit einem Zahn-Segment 1470 im Eingriff,
welches auf einem in dem Halter 1463 befestigten Bolzen 1471 gelagert ist und einen
Arm aufweist, an dem das untere Ende eines Lenkers 1472 angelenkt ist. Mit seinem
anderen Ende ist der Lenker 1472 (Fig. 16) drehbar mit einem
Winkelhebel
1473 verbunden, der auf einem in der Platte 1453 befestigten Bolzen 1474 gelagert
ist und über ein Verbindungsglied 1476 mit einem auf der Achse 1325 gelagerten Winkelhebel
1475 in Verbindung steht. Eine an dem Verbindungsglied 1476 angreifende Feder 1477
zieht den Winkelhebel 1475 so im Uhrzeigersinn. daß eine von ihm getragene Rolle
1478 stets mit einem auf der Druckwerks welle 1273 befestigten Nocken 1479
in Anlage ist.
-
Wird (las Verbindungsglied 1476 nicht festgehalten und der Nocken
1479 während eines Maschinenganges gedreht, so zieht die Feder 1477 den @,#'itilcelhebel
1475 im Uhrzeigersinn und hebt dadurch den Lenker 1472 durch das Verbindungsglied
1476 und den Winkelhebel 1473 an. Durch die Aufwärtsbewegung des Lenkers 1472 wird
der Belegtisch 1200 über die Zahnsegmente 1470, 1469 und 1466 nach rechts (Fig.
20 und 23) und dadurch der Kontrollabschnitt in die Druckstellung bewegt. Nachdem
der Abdruck auf dein Kontrollstreifen erfolgt ist, verschwenkt der Nocken 1479 (Fig.
16) den Winkelhebel 1475 zwangläufig im Gegenzeigersinn, wodurch das Verbindungsglied
1476 nach rechts bewegt, dadurch der Belegtisch 1200 zurückgestellt und gleichzeitig
die Feder 1477 wieder gespannt wird.
-
Ein mit den Zahnsegmenten 1466 und 1469 verbundenes zweiarmiges Anschlagsglied
1480 begrenzt mittels zweier an seinen beiden Enden vorgesehener Abbiegungen, welche
bei jederDrehung derZahnsegmente an einem Stift 1481 anschlagen, die Drehbewegungen
der Zahnsegmente und demnach die Bewegungen des Belegtisches 1200.
-
Diese Einstellvorrichtung ist durch die Fühlerglieder 1115 und 1315
so steuerbar, daß sie den Belegtisch 1200 nur dann verschiebt, wenn auf ihm
ein Kontrollabschnitt 1242 liegt, d. h. wenn das Fühlerglied 1315, nicht aber das
Fühlerglied 1115 auf einen eingeführten Kontrollabschnitt trifft. Daraus folgt,
daß sich der auf dem Belegtisch 1200 liegende Konti-ollal>scIniitt 1242 (Fig.
23) in der Bewegungsbahn des Fühlergliedes 1315. nicht aber in der des Fühlergliedes
1115 befindet.
-
Wie bereits beschrieben, wird das Joch 1311 (Fig.7, 11. 16 und 18)
festgehalten, wenn das linke Fühlerglied 1315 bei seiner Aufwärtsbewegung auf einen
Beleg trifft, und im Gegenzeigersinn (Fig.16) geschwenkt. wenn das Fühlerglied 1315
auf keinen Beleg trifft. Die Aufwärtsbewegung des Fühlergliedes 1315 wird nur dann
nicht begrenzt, wenn auf dem Tisch 1243 weder ein Rechnungsbogen noch ein Kontrollabschnitt
liegt.
-
Das Toch 1311 weist einen hakenförmigen Arm 1482 auf. der bei Verschwenkung
des Joches 1311 über einen, in dem Verbindungsglied 1476 befestigten Stift
1483 einklinkt. Es ist daher der Belegtisch 120(J nicht verschiebbar. wenn
das Toch 1311 verschwenkt wird, d. h.. wenn sich auf dem Belegtisch 1200 weder ein
Rechnunrsbogcn noch ein Kontrollabschnitt befindet. Trifft dagegen das Fühlerglied
1315 bei seiner Aufwä rt#hewegung auf einen Kontrollabschnitt, so wird das f och
1311 nicht verschwenkt und demnach sein Bake -röriniger Arm 1482 nicht mit dein
Stift 1483 in Eing--:ff gebracht (Fig. 16), so daß der den Belegtisch versc--ielicnde
'.Mechanismus antreibbar ist.
-
Eir: auf der Welle 1276 befestigte Sperrklinke 1484 verhindert normalerweise
eine Bewegung des Verbindungsgliedes 1476 und damit einen Antrieb des den Belegtisch
verschiebenden Mechanismus. Wird die Aufwärtsbewegung des Fühlergliedes 1115 nicht
begrenzt, so versrhwenkt die Welle 1276 die Sperrklinke 1484 im Gegenzeigersinn,
so daß das Verbindungsglied 1476 frei wird und unter der Steuerung des Nockens 1479
bewegt werden kann.
-
Liegt auf dein Tisch 1243 weder ein Kontrollabschnitt noch ein Rechnungsbogen.
so wird keines der Fühlerglieder bei seinen _#,ufwärtsbewegung angehalten. In diesem
Fall gibt die Sperrklinke 1484 das Verbindungsglied 1476 frei, während der hakenförmige
Arm 1482 des Joches 1311 über dem Stift 1483 einklinkt und einen Antrieb des den
Belegtisch 1200 verschiebenden :@iechanismt,s verhindert.