DE1036506B - Entrindungsmaschine mit umlaufendem hohlem Entrindungskopf - Google Patents
Entrindungsmaschine mit umlaufendem hohlem EntrindungskopfInfo
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
- B27L1/04—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks in rotating drums
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Entrindungsmaschinen mit umlaufendem hohlem Entrindungskopf, in
dem aufeinanderfolgende Stämme in gerader Linie vorgeschoben werden, während eine Anzahl von Entrindungs-
oder Schälwerkzeugen, die von dem sich drehenden, die Stämme umgebenden Rotor getragen
werden, nachgiebig gegen die Stämme gedrückt sind. Die Werkzeuge sind um Achsen, die im wesentlichen
parallel zur Drehachse des Rotors liegen, schwingbar gelagert und werden durch eine ununterbrochen wirkende
elastische Kraft betätigt, die bei Leerlauf des Rotors die Spitzen der Werkzeuge im Bereich der
Drehachse hält. Wenn ein Stamm in die Maschine eingeführt und gegen die Schäl werkzeuge gepreßt wird,
werden diese unter Einfluß der Rotordrehung und dem Zusammenwirken mit dem Ende des Stammes von
der Drehachse des Rotors weggezogen, bis die Werkzeugspitzen auf die Oberfläche des Stammes geklettert
sind und das eigentliche Entrinden beginnt, wobei die Werkzeugspitzen unter Gleiten an der Holzoberfläche
des Stammes die Rinde in tangentialer Richtung abschneiden oder abschaben.
Bei Entrindungsmaschinen der vorgenannten Art ist die geradlinige Geschwindigkeit der Schälwerkzeuge
über die Oberfläche des Holzes sehr hoch, und besonders weil die Werkzeuge fortlaufend in Anlage
gegen die Holzoberfläche gehalten werden, werden viele Arten von Rinden unmittelbar in kleine Stücke
zerrissen und in einen Rindensammelraum der Maschine in einer im wesentlichen tangentialen Richtung
zur Holzoberfläche geschleudert. Aus diesem Sammelraum wird dann die Rinde durch einen tangentialen
Auslaß desselben abgeführt. Bei einigen Rindenarten ist die Drehgeschwindigkeit jedoch nicht hoch genug,
um die Bildung von langen Rindenstücken zu verhindem. Einige dieser Stücke der Splitter werden von
den Schäl werkzeugen festgehalten und beeinträchtigen deren Arbeit durch Vergrößerung ihres Gewichtes,
wodurch der Schäldruck an den Werkzeugspitzen erheblich durch die von den Rindenstücken ausgeübte
Zentrifugalkraft abnimmt.
Um diese Nachteile auszuschalten, ist schon vorgeschlagen worden, ein oder mehrere ortsfeste Messer
oder Gegenstähle anzuordnen, die einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und sich in angenähert radialer
Richtung zur Rotorachse erstrecken. Die Abmessungen dieser Gegenstähle sind so getroffen, daß ein verhältnismäßig
geringer Abstand zwischen ihnen und der in einer Ebene senkrecht zur Rotorachse liegenden
Stirnseite der mit hervortretenden scharfen Schneiden ausgerüsteten. Schälwerkzeuge besteht. Dieser Abstand
ist geringer als 12 mm und vorzugsweise etwa 3 mm. Wenn die Werkzeuge an einem mittelstarken
Stamm arbeiten, wird ein Teil der scharfen Schneide Entrindungsmaschine mit umlaufendem
hohlem Entrindungskopf
hohlem Entrindungskopf
Anmelder:
Söderhamns Verkstäder Aktiebolag,
Söderhamn (Schweden)
Söderhamn (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Jourdan, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Kronberger Str. 46
Frankfurt/M., Kronberger Str. 46
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 6. Dezember 1955
Schweden vom 6. Dezember 1955
Dipl.-Ing. Per Gunnar Brundell
und Karl-Erik A. Jonsson, Gärle (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
jedes Werkzeuges den Gegenstahl kreuzen. Wenn an diesem Teil der Schneide ein Rindenstück anhaftet,
dann wird es zwischen dem Gegenstahl und der Schneide des Werkzeuges abgeschnitten oder abgerissen.
Wenn die Werkzeuge jedoch ununterbrochen am Holz der Stämme arbeiten, deren Abmessungen kleiner
sind als der des größten Stammes, für den die Maschine vorgesehen ist, kann eine beachtliche Anhäufung von Rindenstücken um die Schneide der
Werkzeuge entstehen, ohne daß diese in den Wirkungsbereich des festen Gegenstahles kommen. Gemäß
der Erfindung ist zur Zerkleinerung der Rindenstücke oder -Splitter in der Entrindungsmaschine selbst, wobei
die Rinde beim Verlassen der Maschine unmittelbar zu Transporteinrichtungen, Pressen od. dgl. weiterbefördert
werden kann, deshalb ein beweglicher Gegenstahl vorgesehen, der sich stets unmittelbar bis auf
die Oberfläche des zu entrindenden Stammes, unabhängig von dessen Durchmesser, legt. Der Grundgedanke
dieser Anordnung ist, daß der zu entrindende Stamm ganz von der Lage des beweglichen Gegen-Stahles
beherrscht wird.
Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß jedes der schwingenden Schälwerkzeuge
mit einer gegen die Vorschubrichtung des Stammes gerichteten und in einer Ebene quer zur Drehachse
des Rotors liegenden Schneide versehen ist und außerhalb des Rotors ein Gegenstahl in Richtung zur bzw.
von der Drehachse des Rotors beweglich gelagert und mit einer scharfen Schneide in der Nähe der Ebene
der Schneiden versehen ist. Durch Ausnutzung der
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Drehbewegung des Rotors werden die Rindenstücke durch Zusammenwirken der vorwärts gerichteten
Schneiden der Schälwerkzeuge mit dem Gegenstahl abgeschnitten, abgesägt oder abgerissen.
Die Schneide des Gegenstahles kann wie eine Säge ausgebildet sein, um das Abschneiden bzw. Absägen
und Abreißen der Rindenstücke zu erleichtern.
Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß der sc'hwingbar gelagerte Gegenstahl in bezug auf
die jeweilige Drehlage der schwingbar gelagerten Schälwerkzeuge automatisch verstellbar ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung mehrerer in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigt
Fig. 1 eine Stirnansicht einer Entrindungsmaschine von der Zuführungsseite her mit der Zerkleinerungsvorrichtung
für Rindenstücke gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine schaubildlidie Darstellung der Verbindung
einer Vorschubrolle der Entrindungsmaschine mit einem Gegenstahl gemäß der Erfindung und einem
Schälwerkzeug, das mit dem Gegenstähl zusammenarbeitet,
Fig. 4 einen Querschnitt entlang Linie 4-4 der Fig. 3 durch den in dieser Figur dargestellten Gegenstahl,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang Linie 5-5 der Fig. 3 durch ein in dieser Figur dargestelltes Schälwerkzeug,
Fig. 6 eine andere Ausführung der Zerkleinerungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 7 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt nach Linie 7-7 der Fig. 6 durch die Federanordnung
des in dieser Figur dargestellten Gegenstahles,
Fig. 8 den Gegenstahl gemäß der Erfindung zusammen mit einem Schälwerkzeug, wobei der Gegenstahl
von Hand betätigt wird und der Stamm durch irgendeine bekannte Vorschubeinrichtung nachgeschoben
werden kann, und
Fig. 9 und 10 zwei weitere Ausführungen der Zerkleinerungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte hohle Entrindungskopf einer Entrindungsmaschine enthält einen Rahmen
1 mit sich drehenden Vorschubrollen 2, 3 und 4, die an schwingbaren Armen 5, 6 und 7 gelagert sind,
die ihrerseits mit Hilfe von Laschen 8, 9 und 10 miteinander verbunden sind. In dem Rahmen 1 ist drehbar
ein Rotor 11 gelagert, der schwingbare Entrindungs- oder Schälwerkzeuge 12 trägt. Mit dem Rollenarm 7 ist ein Gegenstahl 13 gekuppelt, der in einer
Ebene senkrecht zur Vorschubrichtung und parallel mit den Schälwerkzeugen schwingbar gelagert ist. Der
Gegenstahl 13 ist auf einer Welle 14 angeordnet, die von einem Lager 15 getragen wird, das mittels einer
Platte fest an dem Rahmen 1 an der Einführungsseite der Maschine befestigt ist. Am gegenüberliegenden
Ende der Welle 14 ist ein Hebel 16 befestigt, der einen
fest mit einem Zylinder 18 verbundenen Bolzen 17 trägt. Im Zylinder befinden sich eine (nicht dargestellte) Feder und eine axial bewegbare, gelenkig mit
dem Arm 7 der Vorschubwelle 4 verbundene Stange 19. Das Schälwerkzeug 12 ist mit einer scharfen
Schneide 20 versehen, die gegen den Gegenstahl 13 anliegt und gegen die Vorschubrichtung des Stammes
gerichtet ist. Die Schneide erstreckt sich senkrecht zur Drehachse des Rotors. Um das Abschneiden, Absägen
oder Abreißen der Rindenstücke zu erleichtern, ist der Gegenstahl mit einer Schneidkante 21 nach Art einer
Säge versehen. Beim Verschieben des Stammes schwingen die Vorschubrollen 2, 3 und 4 entsprechend
dem Durchmesser des Stammes nach außen. Die Rollenarme 5, 6 und 7 werden dabei von der Rotorachse
entsprechend dem halben Durchmesser des Stammes wegbewegt, wobei der Arm 7 durch die Stange 19, den
Zylinder 18, den Bolzen 17, den Hebel 16 und die Welle 14 auch den Gegenstahl 13 von dieser Rotorachse
wegbewegt.
Das gewollte Abschneiden oder Absägen der Rindenstücke beruht immer auf dem Zusammenwirken
der sägenförmigen Schneidkante 21 des Gegenstahles
ίο 13 mit der Schneide 20 des Schälwerkzeuges beim
Vorwärtsstoßen entgegen der Vorschubrichtung des Stammes. Der Zylinder 18 ist so angeordnet, daß, wenn
der Vorschub nach dem Durchgang eines Stammes aufgehört hat, der Gegenstahl gegen die Oberfläche
des Stammes liegt, bis dieser den Gegenstahl passiert hat, wonach dann der Stahl seine innere Stellung einnimmt.
Der Gegenstahl wird so das Schälwerkzeug entlang dessen ganzer Länge von Rindenstücken frei
machen. Hierbei ist der schwingbar angeordnete Gegenstahl mit Bezug auf die Drehstellung der schwingbar
angeordneten Schäl werkzeuge automatisch verstellbar.
In Fig. 6,9 und 10 sind ein am Rahmen 1 gelagerter Rollenarm 7, eine von diesem Arm getragene
Vorschubrolle 4 und ein Gegenstahl 13 dargestellt. Dieser Gegenstahl ist schwingbar auf einer Welle 22
gelagert, an der ein Hebel 23 befestigt ist, der gegen einen an der Nabe 25 des Rollenarmes 7 befestigten
Nocken 24 anliegt.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 ist die Welle 22 in einem Gehäuse 26 drehbar gelagert, das auf dem Rahmen
1 angeordnet ist. Wie später in Verbindung mit Fig. 7 beschrieben, wirkt auf die Welle 22 eine Spiralfeder
ein, deren anderes Ende mit dem Gehäuse 26 verbunden ist.
Bei der in Fig. 9 und 10 dargestellten Anordnung ist der Hebel 23 auf der Welle 22 des Gegenstahles 13
in Anlage mit dem Nocken 24 an der Nabe 25 des Rollenarmes 7 mit Hilfe einer am Rahmen 1 befestigten
Gummifeder 27. Bei diesen beiden Anordnungen ist die Welle 22 des Gegenstahles 13 in einem am
Rahmen 1 befestigten Lager 28 gelagert. In den in Fig. 6,9 und 10 gezeigten Anordnungen sind der
Gegenstahl und die Vorschubrolle in zwei verschiedenen Stellungen mit Bezug auf Stämme mit verschiedenem
Durchmesser dargestellt.
Bei der Anordnung nach Fig. 7 ist der Gegenstahl 13 auf einer Welle 22 angeordnet, die mittels zweier
Kugellager 34 im Gehäuse 26 gelagert ist. Dieses Gehäuse ist von einer Haube 35 umgeben, die auf der
Welle mittels eines Keilprofiles 36 befestigt ist. An dieser Haube ist eine wie ein Hebel wirkende Nase 23
angeordnet. Diese Nase ist in Anlage mit dem Nocken
24 mit Hilfe einer spiralförmig gebogenen, mit einem Ende am Gehäuse 26 und mit dem anderen Ende an
der drehbaren Haube 35 befestigten Feder 37.
Eine auswärts gerichtete Bewegung der Vorschubeinrichtung, d. h. wenn die Vorschubrollen das Ende
eines herangeführten Stammes heraufklettern, erzeugt immer eine gleiche oder etwas größere Bewegung des
schwingenden Gegenstahles 13 weg von der Rotorachse durch den zahnradähnlichen Eingriff des Hebels
23 an der Gegenstahlwelle 22 und dem an der Nabe
25 eines der miteinander verbundenen Rollenarme 7 angeordneten Nocken 24.
Eine nach innen gerichtete Bewegung des Rollenarmes 7 erzeugt jedoch nicht zwangläufig eine ähnliche
Bewegung des Gegenstahles 13. Der zahnradähnliche Eingriff wirkt in dieser Richtung nur unter der Voraussetzung,
daß die Kraft der Feder nicht durch
Claims (5)
1. Entrindungsmaschine mit umlaufendem hohlem
Entrindungskopf und Zerkleinerungsmöglichkeit langer Rindenstücke und Wegbewegungsmöglichkeit
von. an den Schähverkzeugen haftenbleibender, diese in ihrer Arbeit hindernder Rinde, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes der schwingenden Schälwerkzeuge (12) mit einer gegen die Vorschubrichtung
des Stammes gerichteten und in einer Ebene quer zur Drehachse des Rotors (11) liegenden
Schneide (20) versehen ist und außerhalb des Rotors ein Gegenstahl (13) in Richtung zur bzw. von der
Drehachse des Rotors beweglich gelagert und mit einer scharfen Schneidkante (21) in der Nähe der
Ebene der Schneiden (20) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung des Abschneidens
bzw. Absägens und Abreißens der Rindenstücke die Schneidkante (21) des Gegenstahles
(13) sägenförmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingbar angeordnete
Gegenstahl (13) in bezug auf die jeweilige Drehlage der schwingbar angeordneten Schälwerkzeuge
(12) zur Anpassung an den jeweiligen Stammdurchmesser automatisch einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Einstellung
des Gegenstahles (13) in bezug auf die jeweilige Drehlage der schwingbar angeordneten Schälwerkzeuge
(12) durch eine elastische Verbindung des Gegenstahles mit einer genau in Front der
Schäl werkzeuge wirkenden Vorschub- und/oder Führungsvorrichtung (4,7) hervorgerufen wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der elastischen
Verbindung durch eine Verzögerungs- oder Reguliereinrichtung steuerbar ist.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 953 466.
Deutsches Patent Nr. 953 466.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 597/157 8.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
SE2860672X | 1955-12-06 | ||
SE1036506X | 1955-12-06 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1036506B true DE1036506B (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=26663703
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DES51439A Pending DE1036506B (de) | 1955-12-06 | 1956-11-29 | Entrindungsmaschine mit umlaufendem hohlem Entrindungskopf |
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