DE1036350B - Gleitschutzsteckvorrichtung - Google Patents
GleitschutzsteckvorrichtungInfo
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- DE1036350B DE1036350B DE1953P0009182 DEP0009182A DE1036350B DE 1036350 B DE1036350 B DE 1036350B DE 1953P0009182 DE1953P0009182 DE 1953P0009182 DE P0009182 A DEP0009182 A DE P0009182A DE 1036350 B DE1036350 B DE 1036350B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/02—Contact members
- H01R13/20—Pins, blades, or sockets shaped, or provided with separate member, to retain co-operating parts together
Landscapes
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzsteckvorrichtung
für elastische Leitungsanschlüsse mit formschlüssigem Eingriff zwischen der in quer federnde
Zungen unterteilten Steckbuchse mit dem Steckerstift zum Anschließen ortsbeweglicher elektrischer Geräte,
beispielsweise Stehlampen, Heizkissen u. ä., an Steckdosen oder Leitungen.
Ein häufig auftretender Mangel an den Steckvorrichtungen
handelsüblicher Art ist das leichte Herausgleiten der Steckerstifte aus den Steckbuchsen, wozu
oft nur ein geringer Zug an der Zuleitung genügt. Um diesen Mangel abzuhelfen, weisen bekannte Steckvorrichtungen
federnde Steckbuchsen auf, die mit Zuhaltungen versehen sind, die in entsprechende Vertiefungen
der Stifte formschlüssig eingreifen. Während der Grundgedanke dieser bekannten Ausführungsformen
fast überall der gleiche ist, ist die Ausgestaltung der Stecker und Steckbuchsen mehr oder weniger so
kompliziert, daß sie nicht ohne zusätzliche und umständliche, also kostspielige Arbeitsgänge herzustellen
sind und sich daher nicht zu der aus Gründen der Preiswürdigkeit notwendigen Massenfertigung eignen.
So ist z. B. eine sogenannte »Brechkupplung« bekannt, bei der die Stecker und die Steckerbuchsen
druckknopfartig ausgebildet sind und schon ein leichter, sogar seitlich wirkender Zug am Zuleitungskabel
das Trennen der Kupplung ermöglicht. Diese Kupplungen werden im Flugzeug für Bordeigenverständigungs-
und Funkanlagen verwendet, und ihre Wirkungsweise ist auf diesen Verwendungszweck abgestellt.
Ferner ist eine besondere Form von Steckbuchsen bekannt, die zur Erhöhung ihres federnden
Andrucks am Steckerstift zum Zwecke einer guten Kontaktgabe an ihrem unteren Ende aufgebaucht sind,
während ein Formschluß mit den Stecker stiften fehlt.
Eine weitere bekannte Ausführung sieht Steckerbuchsen vor, die in axialer und radialer Richtung aufgeschlitzt
sind, wodurch zwei Lappen gebildet werden, die in der Einsteckrichtung abfallend nach dem
Buchseninnern zu umgebogen sind. Die Federung der Buchsen wirkt hierbei ausschließlich in axialer Richtung,
d. h. in derart ungünstiger Kraftübertragungsrichtung, daß ein baldiges Nachlassen der Federwirkung
der Lappen eine zwangläufige Folge ist.
Ähnlich verhält es sich bei weiterhin zum Stande der Technik gehörenden Sicherungen für Steckerverbindungen
mit einer in eine Ausnehmung einschnappenden federnden Sperrnase, bei denen ein ballig geformter
Stifsteil in eine entsprechend ballig geformte Mulde aus federnden Stegen einrastet.
Schließlich ist bereits eine Sicherung patentiert, bei der der Steckerstift in Sicherungsstellung mittels einer
Nase in axialer·Richtung gegen eine Rast anstößt und
die Verriegelung zwischen der Rastung des Stiftes Gleitschutzsteckvorrictitung
Anmelder:
Johannes Petersen,
Hamburg 20, Schedestr. 27
Hamburg 20, Schedestr. 27
Johannes Petersen, Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
und der Sperrnase der Buchse willkürlich durch Aufschieben einer Hülse auslösbar ist; die Sperrnase kann
an einer auf der Steckerbuchse angeordneten federnden Zunge sitzen.
Demgegenüber erzielt die Erfindung die erstrebte Wirkung in einfacher und zuverlässiger Weise dadurch,
daß die Zungen der Steckerbuchsen an ihrem freien Ende nach innen gerichtete, einander gegenüberliegende
Vorsprünge besitzen und die Steckerstifte mit je einer in sich bekannten Ausnehmung versehen
sind, in welche die Steckerbuchsen in der Schließstellung der Steckvorrichtung mit ihren Vorsprüngen
eingreifen.
Die für die Herstellung der neuen Steckvorrichtung notwendigen Arbeitsgänge lassen sich ohne besonderen
Aufwand in den Massenfertigungsgang der handelsüblichen genormten Ausführungen von Kupplungen
und Steckdosen eingliedern, ohne ihren Herstellungspreis wesentlich zu erhöhen.
Der Erfindungsgegenstand ist im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert,
das in der Zeichnung in
Abb. 1 im axialen Längsschnitt dargestellt ist, während die
Abb. 2 eine Einzelheit entsprechend dem Schnitt H-II der Abb. 1 im größeren Maßstabe gezeichnet wiedergibt.
In die geschlitzten, federnden Steckerbuchsen 1 einer sonst handelsüblichen Steckdose oder eines
Kupplungsteiles sind die Steckerstifte 2 einer gebräuchlichen Steckvorrichtung eingeführt. Die Stekkerstifte
sind im oberen Drittel ihrer Länge mit zwei seitlichen Vertiefungen 3 ausgestattet, in die je eine
krallenartig gebogene Zuhaltung 4 der Steckerbuchsenränder formschlüssig eingreift, sobald die Steckerstifte
2 völlig, d. h. über die in Abb. 1 veranschaulichte Stellung hinaus in die Buchsen 1 eingesteckt
«09 597/423
sind. Fester Halt der Steckvorrichtung nach der Erfindung
ist erst dann gewährleistet, wenn der Steckerteil völlig, also unfallsicher, in die Steckdose eingeführt
ist; dementsprechend ist die Lage der Vertiefungen und Zuhaltungen zueinander bemessen.
Wie in Abb. 2 im größeren Maßstabe dargestellt, sind die Vertiefungen 3 sowie die krallenartig umgebogenen
Zuhaltungen 4 schwach ballig ausgeführt, wodurch ein vollständiger Formschluß und damit ein
fester und elektrisch einwandfreier Kontakt gewährleistet ist.
Claims (1)
- PatentanspruchGleitschutzsteckvorrichtung für elastische Leitungsanschlüsse mit federndem Formschluß zwi-sehen den Steckerbuchsen und den Steckerstiften, bei der die Steckerbuchsen durch Längsschlitze in quer federnde Zungen unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen an ihrem freien Ende nach innen gerichtete, einander gegenüberliegende Vorsprünge (4) besitzen und die Steckerstifte (2) mit je einer Ausnehmung (3) versehen sind, in welche die Steckerbuchsen in der Schließstellung der Steckvorrichtung mit ihren Vorsprüngen (4) eingreifen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 933 936, 699 713, 015;
USA.-Patentschriften Nr. 2 233 718, 2 299 787.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1953P0009182 DE1036350B (de) | 1953-02-11 | 1953-02-11 | Gleitschutzsteckvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1953P0009182 DE1036350B (de) | 1953-02-11 | 1953-02-11 | Gleitschutzsteckvorrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1036350B true DE1036350B (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=589322
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1953P0009182 Pending DE1036350B (de) | 1953-02-11 | 1953-02-11 | Gleitschutzsteckvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1036350B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1160055B (de) * | 1961-07-13 | 1963-12-27 | Hans Heidsieck | Sicherheitssteckdose |
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Citations (5)
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-
1953
- 1953-02-11 DE DE1953P0009182 patent/DE1036350B/de active Pending
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