DE103402C - - Google Patents
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- DE103402C DE103402C DENDAT103402D DE103402DA DE103402C DE 103402 C DE103402 C DE 103402C DE NDAT103402 D DENDAT103402 D DE NDAT103402D DE 103402D A DE103402D A DE 103402DA DE 103402 C DE103402 C DE 103402C
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- DE
- Germany
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- bearing
- frame
- rods
- wall
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C35/00—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
- F16C35/02—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of sliding-contact bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1898 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine beson-■ dere Befestigungseinrichtung, um Wellenlager
in Wand - oder Deckenrahmen oder -Kasten anzubringen, wenn die Wellen an einem oder
an beiden der von den Lagern überstehenden Köpfe Flügelräder für Belüftungszwecke, Riemscheiben,
Krummzapfen oder dergl. tragen, ohne dafs eine aufserhalb des Lagers liegende Unterstützung
angebracht ist.
Es ist hierbei hauptsächlich in Berücksichtigung gezogen, die Wand- oder Deckenrahmen
oder -Kasten so zu construiren und die Lager in denselben so zu unterstützen, dafs letztere
eine durchaus feste und sichere Lage erhalten, dafs die Rahmen oder Kasten als Ganzes
leicht und einfach herzustellen sind und dafs diese Rahmen ' oder Kasten dem Durchgange
der Luft u. s. w. so wenig wie möglich Hindernifs bieten.
Nach der Erfindung wird das Lager, in welchem die Welle umläuft, an dem in Ring-,
Dreieck-,'Viereck- oder Vieleckform ausgeführten Rahmen oder Kasten vermittelst zwei
Satz Drähten, Rundeisen- oder anderen Stäben befestigt, welche, von auf Zug beanspruchten
Theilen im Rahmen oder Kasten ausgehend, sich bis an oder nahe an jedes Ende des
Lagers erstrecken, an demselben befestigt sind und derart auf Zug wirken, dafs sie die Lagerenden
an einander zu ziehen streben und den zwischenliegenden Theil des Lagers unter Druck
stellen, gerade wie in einem Fahrrade die Spannung der Drahtspeichen von dem Felgenkranz
auf die Nabe wirkt.
Der Rahmen oder Kasten ist mit geeigneten Flantschen oder Laschen versehen, durch welche
er mittels Schraubenbolzen an eine Mauer, eine Theilwand, oder an der Decke befestigt
werden kann; wird der Rahmen oder Kasten innerhalb einer Mauer angebracht, so sind die
Flantschen nicht immer erforderlich.
Das Anziehen der Eisenstäbe wird dadurch bewirkt, dafs sie mit ihren mit eingeschnittenem
Gewinde versehenen Enden durch geeignet angebrachte Löcher in Rahmen oder Kasten
durchgesteckt und mit Muttern versehen werden, so dafs durch Anziehen der letzteren
aufserhalb des Rahmens oder Kastens die Lagerenden genau eingestellt, und in dieser
Stellung mit genügender Steifigkeit festgehalten werden. ,
Mit Rücksicht auf Construction, Haltbarkeit und Schmierfähigkeit kann das Lager aus zwei
getrennten, durch ein Rohr verbundenen Lagerstellen hergestellt werden. In der Zeichnung
sind einige Beispiele der Ausführung gegeben.
Fig. ι und 2 sind zwei im rechten Winkel zu einander gelegte Schnitte der beschriebenen
Einrichtung, in welcher der zum Tragen des Lagers bestimmte Rahmen an einer Theilwand
angebracht ist und das Lager eine Welle mit einem Lüftungsrade trägt, wie dasselbe zum
Ansaugen der Luft u. s. w. von der einen Seite und Wegtreiben derselben an der anderen
Seite dient.
Fig. 3 zeigt im mittleren Längsschnitt eine derartige Einrichtung, bei welcher der Rahmen
in einer Mauer untergebracht und mit einem Lager zur Aufnahme einer mit Riemscheiben
besetzten Vorgelegewelle ausgestattet ist.
Fig. 4 und 5 zeigen Endansicht und mittleren Längsschnitt einer derartigen Einrichtung, bei
welcher der Rahmen an der Decke befestigt ist und ein Lager mit Vorgelegewelle und
Riemscheiben trägt.
Fig. 6 endlich zeigt im mittleren Längsschnitt die Einrichtung, bei welcher der Rahmen
an einer Theilwand sitzt und in dessen Lager eine Vorgelegewelle ruht, die an einem
Kopfende Riemscheiben, am anderen Kopfende einen Krummzapfen trägt.
In Fig. ι und 2 ist α der Wandrahmen,
der mittels seiner Flantschen b durch Schraubenbolzen d an der Wand c befestigt ist; die
Welle Ii ist mit Riemscheibe j und Lüftungsrad k ausgestattet, dessen Flügel auf der Scheibe k1
sitzen. Das Wellenlager ist aus den Thei- lenfgf zusammengesetzt; dasselbe kann auch
aus einem Stück bestehen, ist jedoch aus oben angegebenen Gründen aus den beiden eigentlichen
Lagern ff und dem dieselben verbindenden Rohr g hergestellt.
ee sind die Drähte, Rundeisenstäbe oder sonstigen Zugmittel, um die Enden der Lager
mit dem Rahmen α zu verbinden. Die Stäbe sind mit den Lagern durch Vorsprünge fl an
dem letzteren verbunden; die anderen Enden der Stäbe gehen durch Löcher im Rahmen,
tragen aufsen die Muttern η und können durch letztere bis zu dem erforderlichen Grade angezogen
werden.
Die Anzahl der Stäbe ist eine beliebige, doch dürfen nicht weniger als drei mit jedem
Lagerende verbunden werden; in den Figuren sind vier Stäbe an jedem Lagerende angegeben,
was für gewöhnliche Zwecke eine genügende Anzahl ist.
Der zwischen den Stäbebefestigungen am Lager parallel zur Wellenachse gemessene Abstand
sollte stets gröfser sein, als der Abstand zwischen den Befestigungen am Rahmen a.
In Fig. 2 ist das Lager bei f1 über dem
Befestigungspunkt der Stäbe (Flantsch/1) vorstehend dargestellt, zu dem Zwecke, der
Welle h vermehrte Lagerstellen zu bieten, da sie um ein Beträchtliches nach der Scheibe k1,
die die Flügel des Rades trägt, hinaus verlängert sein mufs.
Bei der Einrichtung in Fig. 3, in welcher der Rahmen oder Kasten α in der Mauer c
sitzt und in welcher das Lager f gf die an beiden Kopfenden mit Riemscheiben j besetzte
Vorgelegewelle trägt, stehen die zur Aufnahme der Stäbe e dienenden Flantschen fl
in einem Winkel zum Lager.
In Fig. 8 und 5 ist m die Decke, an die der Rahmen α mittelst seiner Flantschen b
durch Schraubenbolzen d befestigt ist.
In Fig. 6 ist / ein an dem einen Wellenkopf befestigter Krummzapfen, während der
andere Kopf Riemscheiben j trägt.
Aus allen Darstellungen ergiebt sich, dafs Rahmen oder Kasten und die Stäbe dem
Durchgange der Luft sehr geringes Hindernifs bieten , was bei Lüftungsanlagen von grofsem
Vortheil ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Befestigung von Lagern in Mauer-; oder' Deckenlagerstühlen für Wellen, die an den Kopfenden freitragend mit Lüfter, Riemscheibe, Krummzapfen o. dgl. ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, dafs das Lager/ durch zwei Satz nachspannbare Stäbe e an oder nahe an seinen Enden mit dem Lagerstuhle a unter Zugwirkung verbunden ist und der Abstand zwischen den Befestigungen der Stäbe an den Lagerenden gröfser ist, als der Abstand zwischen den Befestigungen am Lagerstuhle, infolge dessen die Stäbe die Lagerenden stets gegen einander zu ziehen suchen und den mittleren Lagertheil g unter Druck halten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE103402C true DE103402C (de) |
Family
ID=373896
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT103402D Active DE103402C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE103402C (de) |
-
0
- DE DENDAT103402D patent/DE103402C/de active Active
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