DE1031180B - Messer mit Ausfallklinge - Google Patents
Messer mit AusfallklingeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B1/00—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
- B26B1/08—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with sliding blade
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein mit einer Ausfallklinge ausgestattetes Messer, dessen kastenförmiges, am
Kopfende mit einer Schlitzöffnung versehenes Gehäuse sowohl in der Ausfallstellung als auch in der eingeschobenen
Lage der Klinge verschließbar ist. Bei bekannten Messern dieser Art erfolgt das Verschließen
der Schlitzöffnung des Messergehäuses mittels einer federnden Klappe, die in der Ausfallstellung der
Klinge in eine Nut derselben einrastet. Derartigen Messern haften jedoch wesentliche Mängel an. So
wird einmal die Betätigung der Klappe zum öffnen des Messergehäuses durch den Umstand erschwert,
daß die Klappe verschwenkt und dabei die Kraft ihrer Feder überwunden werden muß, wodurch häufig der
Daumen der das Messer handhabenden Person beim öffnen der Klappe trotz deren Verzahnung an der
Außenfläche abgleitet. Zum anderen Male ist die Arretierung der Klinge in der Ausfallstellung dadurch, daß
die Klappe lediglich in eine an der einen Breitseite der Klinge angeordnete Nut einrastet, während die Klinge
mit ihrer anderen Breitseite lediglich an der Innenwand des Messergehäuses anliegt, bei größerer Belastung
ungenügend. Schließlich nimmt die Klinge derartiger Messer in eingeschobener Lage nur losen
Sitz ein, wodurch möglicherweise beim Tragen des Messers Geräusch verursacht wird.
' Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, die den vorbeschriebenen Messern anhaftenden Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung besteht demzufolge darin, daß am Kopfende des Messergehäuses ein dessen Schlitzöffnung verschließender, gegen die Wirkung einer in bekannter Weise in dem Messergehäuse angeordneten vorgespannten Blattfeder von Hand zu betätigender Querschieber gelagert ist, der eine der Schlitzöffnung des Messergehäuses entsprechende Ausnehmung aufweist, die an einer Längskante eine Verjüngung aufweist, mit der der Schieber in der Ausfallstel'lunig der Klinge an der gegenüberliegende Kantenausschnitte aufweisenden Stelle der Angel rastet.
' Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, die den vorbeschriebenen Messern anhaftenden Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung besteht demzufolge darin, daß am Kopfende des Messergehäuses ein dessen Schlitzöffnung verschließender, gegen die Wirkung einer in bekannter Weise in dem Messergehäuse angeordneten vorgespannten Blattfeder von Hand zu betätigender Querschieber gelagert ist, der eine der Schlitzöffnung des Messergehäuses entsprechende Ausnehmung aufweist, die an einer Längskante eine Verjüngung aufweist, mit der der Schieber in der Ausfallstel'lunig der Klinge an der gegenüberliegende Kantenausschnitte aufweisenden Stelle der Angel rastet.
Die erfindungsgemäße Anordnung eines die Schlitzöffnung des Gehäuses eines Messers mit Ausfallklinge
verschließenden Querschiebers bietet gegenüber der Anordnung einer als Verschluß dienenden federnden
Klappe den Vorteil wesentlich einfacherer Betätigung des Verschlußgliedes, da auf den Querschieber lediglich
seitlicher Fingerdruck ausgeübt zu werden braucht, wobei die Möglichkeit des Abrutschens des
Fingers, wie sie bei Betätigung einer federnden Klappe infolge deren -— wenn auch nur geringen — Schwenkbewegung
gegeben ist, ausgeschlossen ist. Darüber hinaus wird durch Einrasten des Querschiebers in
zwei sich gegenüberliegende Kantenausnehmungen der Angel der Klinge diese in der Ausfallstellung gegen- Messer
mit Ausfallklinge
Anmelder:
Friedrich. Koch Friedrichswerk,
Solingen-Höhscheid, Neuenhof er Str. 104
Solingen-Höhscheid, Neuenhof er Str. 104
Erich Koch, Solingen-Höhscheid,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
über der einseitigen Abstützung mittels einer federnden Klappe doppelt und dadurch wesentlich
sicherer abgestützt.
Des weiteren besteht die Erfindung darin, daß der Querschieber an seiner Unterseite eine Zunge
aufweist, an der sich die in dem Messergehäuse angeordnete Blatfeder mit ihrem federnden Ende abstützt.
In eingeschobener Lage der Klinge liegt der Querschieber mit der an seiner Unterseite angeordneten
Zunge unter der Druckwirkung der Blattfeder an der Klinge an und stellt diese dadurch so fest, daß sie beispielsweise
beim Tragen des Messers in der Tasche keine Möglichkeit findet, sich zu bewegen und dabei
Geräusch zu verursachen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem mit einer Ausfallklinge ausgestatteten Messer veranschaulicht.
Es zeigt
Abb. 1 das Messer mit in Ausfallstellung befindlicher Klinge in Draufsicht auf eine Breitseite,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie a-a der Abb. 1,
Abb. 3 das Messer mit offenliegendem Gehäuse in Draufsicht auf eine Breitseite, teilweise im Längsschnitt,
Abb. 4 einen Teilschnitt nach der Linie b-b der Abb. 1,
Abb. 5 das Messer mit in eingeschobener Lage befindlicher Klinge im Schnitt nach der Linie b-b der
Abb. 1 und
Abb. 6 das Messer in Draufsicht auf das Kopfende des Messergehäuses, wobei jedoch die den Querschieber
abdeckende Platte abgenommen ist.
Das Messer besteht aus einer Klinge 1, die in einem aus zwei gleichförmigen, mit Hilfe von Nietstiften 2
fest miteinander verbundenen Längshälften 3,4 bestehenden Messergehäuse untergebracht ist. Dieses
weist an seinem unteren Ende eine Öffnung auf, die durch ein in die Öffnung mit Schiebesitz eingesetztes,
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mittels einer Schraube 5 mit dem Messergehäuse verschraubtes
Verschlußstück 6 verschlossen ist. Nach Herausnahme des Verschlußstückes 6 aus der öffnung
des Messergehäuses läßt sich die Klinge 1 im Bedarfsfall mühelos auswechseln. An dem Verschlußstück 6
ist ein um einen Bolzen 7 verschwenkbarer Tragbügel 8 angelenkt. Die Klinge 1 führt sich in dem Messergehäuse
mit ihrer Angel 9 in sich gegenüberliegenden Nuten 10, 11 an den inneren Breitseiten der das
Messergehäuse bildenden Längshälften 3,4 und schlägt beim Hinausgleiten aus dem Messergehäuse in die
Ausfallstellung mit ihrer Angel 9 an Stifte 13, 14 an, die am Kopfende des mit einer Schlitzöffnung 12 versehenen
Messergehäuses innenseitig angeordnet sind, wodurch die Klinge 1 am Hinausfallen aus dem
Messergehäuse verhindert wird.
In einer Ausnehmung am Kopfende des Messergehäuses ist ein Querschieber 15 gelagert, der an
seiner einen Längskante eine Fingerstütze 16 aufweist. Der Querschieber 15 führt sich mit Schlitzen 17,18 an
dem Schaft von in das Kopfende des Messergehäuses eingeschraubten Schrauben 19, 20 und weist eine der
Schlitzöffnung 12 des Messergehäuses entsprechende Ausnehmung 21 auf, die an einer Längskante eine Verjüngung
22 aufweist, mit der der Querschieber 15 in der Ausfallstellung der Klinge 1 an der gegenüberliegende
Kantenausschnitte 23, 24 aufweisenden Stelle der Angel 9 der Klinge 1 rastet. Der Querschieber 15
weist ferner an seiner Unterseite eine Zunge 25 auf, an der sich eine in dem Messergehäuse angeordnete,
unter Vorspannung stehende Blattfeder 26 mit ihrem federnden Ende abstützt. Die Blattfeder 26 ist mit
Hilfe von Nietstiften 27 mit der Längshälfte 4 des Messergehäuses fest verbunden. Auf einem Absatz am
Kopfende des Messergehäuses sitzt eine Deckplatte 28 auf, die mittels der Schrauben 19, 20, an deren Schaft
sich der Querschieber 15 führt, mit dem Messergehäuse verschraubt ist. Die Deckplatte 28 weist eine der Ausnehmung
21 des Querschiebers 15 entsprechende Ausnehmung 29 auf, in der sich die Klinge 1 in der Ausfallstellung
mit Schiebesitz führt.
Bei Fingerdruck auf die Fingerstütze 16 des Querschiebers 15 gibt dieser die Schlitzöffnung 12 am
Kopfende des Messergehäuses und mit seiner Zunge 25 die Klinge 1 frei, wonach diese durch die Schlitzöffnung
12 des Messergehäuses, ferner durch die Ausnehmung 21 des Querschiebers 15 und durch die Ausnehmung
29 der Deckplatte 28 hindurch in die Ausfallstellung gleitet. Bei nachlassendem Druck auf die
Fingerstütze 16 gleitet der Querschieber 15 durch die Druckwirkung der vorher gespannten und sich nunmehr
entspannenden Blattfeder 26 so weit in seine Ausgangslage zurück, bis er mit seiner Ausnehmung
22 in die Kantenausschnitte 23, 24 der Angel 9 der Klinge 1 rastet und dadurch diese in der Ausfallstellung
arretiert. Bei erneutem Druck auf die Fingerstütze 16 des Querschiebers 15 rastet dieser mit seiner
Ausnehmung 22 aus den Kantenausschnitten 23,24 der Angel 9 der Klinge 1 wieder aus, wonach letztere in
das Messergehäuse zurückgleitet. Bei nachlassendem Druck auf die Fingerstütze 16 des Querschiebers 15
gleitet dieser durch die Druckwirkung der vorher gespannten und sich nunmehr entspannenden Blattfeder 26
in seine Ausgangslage zurück, in der er die Schlitzöffnung 12 am Kopfende des Messergehäuses verschließt.
Ferner legt er sich mit seiner an seiner Unterseite angeordneten Zunge 25 unter der Druckwirkung
der Blattfeder 26 an die Klinge 1 an und arretiert diese dadurch in dem Messergehäuse.
Claims (2)
1. Messer mit Ausfallklinge, dessen kastenförmiges, am Kopfende mit einer Schlitzöffnung versehenes
Gehäuse sowohl in der Ausfallstellung als auch in der eingeschobenen Lage der Klinge verschließbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfende des Messergehäuses ein dessen Schlitzöffnung
(12) verschließender, gegen die Wirkung einer in bekannter Weise in dem Messergehäuse
angeordneten vorgespannten Blattfeder (26) von Hand zu betätigender Querschieber (15) gelagert
ist, der eine der Schlitzöffnung (12) des Messergehäuses entsprechende Ausnehmung (21) aufweist, die an einer Längskante eine Verjüngung
(22) aufweist, mit der der Schieber (15) in der Ausfallstellung der Klinge (1) an der gegenüberliegende
Kantenausschnitte (23, 24) aufweisenden Stelle der Angel (9) rastet.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (15) an seiner Unterseite
eine Zunge (25) aufweist, an der sich die in dem Messergehäuse angeordnete Blattfeder (26)
mit ihrem federnden Ende abstützt.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 453 897.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
a09:528/100' 5.58
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK30824A DE1031180B (de) | 1957-01-15 | 1957-01-15 | Messer mit Ausfallklinge |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK30824A DE1031180B (de) | 1957-01-15 | 1957-01-15 | Messer mit Ausfallklinge |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1031180B true DE1031180B (de) | 1958-05-29 |
Family
ID=7218963
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK30824A Pending DE1031180B (de) | 1957-01-15 | 1957-01-15 | Messer mit Ausfallklinge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1031180B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19740875C1 (de) * | 1997-09-17 | 1998-06-18 | Martin Winkler | Messer mit verschiebbarer Klinge |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1453897A (en) * | 1921-07-02 | 1923-05-01 | Vincent Franz | Pocketknife |
-
1957
- 1957-01-15 DE DEK30824A patent/DE1031180B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1453897A (en) * | 1921-07-02 | 1923-05-01 | Vincent Franz | Pocketknife |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19740875C1 (de) * | 1997-09-17 | 1998-06-18 | Martin Winkler | Messer mit verschiebbarer Klinge |
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