[go: up one dir, main page]

DE1031058B - Propellerantreibende Gasturbine - Google Patents

Propellerantreibende Gasturbine

Info

Publication number
DE1031058B
DE1031058B DEB40709A DEB0040709A DE1031058B DE 1031058 B DE1031058 B DE 1031058B DE B40709 A DEB40709 A DE B40709A DE B0040709 A DEB0040709 A DE B0040709A DE 1031058 B DE1031058 B DE 1031058B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
propeller
differential gear
shaft
compressor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40709A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bristol Aero Engines Ltd
Original Assignee
Bristol Aero Engines Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bristol Aero Engines Ltd filed Critical Bristol Aero Engines Ltd
Publication of DE1031058B publication Critical patent/DE1031058B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/32Arrangement, mounting, or driving, of auxiliaries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Propellerantreibende Gasturbine Die Erfindung betrifft eine propellerantreibende Gasturbine, bei welcher zwei. mechanisch voneinander unabhängige Läufer vorgesehen sind. Der eine Läufer ist dabei mit dem Kompressor und der andere Läufer über ein Getriebe mit dem Propeller verbunden. Der mit dem Propeller verbundene Läufer kann darüber hinaus einen weiteren Kompressor antreiben.
  • Das Ingangsetzen derartiger Gasturbinen erfolgt durch Anlassen des Läufers, welcher vom Propeller unabhängig ist. Der andere Läufer wird auf diese Weise von dem angelassenen Läufer mittelbar mitgenommen. Der nicht unmittelbar angelassene, den Propeller antreibende Läufer wird nicht sofort mit dem Anlassen des anderen Läufers mitgedreht, sondern erst dann, wenn der angelassene Läufer eine bestimmte Drehzahl erreicht hat.
  • Derartige Gasturbinen sind nun mit einer einzigen Ölpumpe ausgerüstet, welche die Aufgabe hat, einerseits die gesamten Lager der Maschine und des Getriebes mit Schmiermittel zu versorgen, andererseits Druckflüssigkeit für Hilfssteuervorrichtungen, z. B. zur Propellerblattverstellung, zu liefern. Diese einzige Ölpumpe wird von demjenigen Läufer angetrieben, welcher unabhängig vom Propeller ist, also nicht mit diesem in Verbindung steht, so daß die Lager der Maschine während des Startes mit 01 versorgt werden. Setzt jedoch während des Laufes der Turbine die Ölzufuhr aus und wird die Neigung der Propellerflügel nicht unmittelbar verstellt, so wird der Propeller zufolge des Fahr- oder Flugwindes mit einer sich der normal üblichen Drehzahl annähernden Drehzahl angetrieben. Der Propellerantriebsläufer der Turbine wird deswegen ebenfalls mit etwa der normalen Drehzahl durchgedreht, während der Verdichterantriebsläufer nur mehr eine sehr geringe Drehzahl aufweist. Damit sinkt die Leistung der Ölpumpe auf ein zu vernachlässigendes Maß herunter. Wein nun der Propeller auch nur für verhältnismäßig kurze Zeit durch den Fahrwind angetrieben wird, einer Zeit, innerhalb der es unmöglich ist, die Neigung der Propellerflügel zu verändern, erhalten die Lager des Getriebes und die Lager des Verdichterantriebsläufers zu wenig Schmieröl. Das spielt für die Kugel- und Rollenlager nun gerade nicht die Rolle, aber für die Gleitlager des Zentralrades und der Umlaufräder des Getriebes, die auf diese Weise zerstört werden könnten.
  • Die Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, daß in den Antrieb der Ölpumpe ein Differentialgetriebe, zweckmäßig ein Zahnraddifferentialgetriebe, eingeschaltet ist in der Weise, daß der eine Läufer mit der einen Welle des Differentialgetriebes, der andere Läufer mit der zweiten Welle des Differentialgetriebes und die dritte Welle des Differentialgetriebes mit der Ölpumpe verbunden ist, so daß die Ölpumpe mit einer Drehzahl angetrieben wird, die der Summe der Drehzahlen beider Läufer verhältnisgleich ist.
  • Die Verwendung eines Differentialgetriebes bei Gasturbinenanlagen mit mindestens einem Kompressor ist bereits bekannt in der Weise, daß der Turbinenläufer über ein Differentialgetriebe einerseits mit dem Kompressorläufer und andererseits mit einem weiteren Arbeitsorgan, z. B. einem Propeller oder einem in einem Leitkanal befindlichen Gebläse, verbunden ist. Hier handelt es sich darum, mit einem einzigen treibenden Läufer einen nicht starren Antrieb sowohl des Kompressors als auch des anderen Arbeitsorgans herbeizuführen, während es sich bei der vorliegenden Erfindung darum handelt, eine Schmiermittelzufuhr mit einer einzigen Pumpe bei allen auftretenden möglichen Fällen zu gewährleisten bei einer solchen Maschine, die zwei voneinander unabhängige Turbinenläufer aufweist.
  • Der Antrieb der Ölpumpe mit einem Differentialgetriebe hat folgenden Vorteil: Setzt nämlich in Flug oder Fahrt die Brennstoffzufuhr aus, so daß die Drehzahl des vom Propeller unabhängigen Läufers auf einen sehr niedrigen Wert absinkt, dann wird die Ölpumpe dennoch, zufolge des Drehens des Propellers, mit einer genügenden Drehzahl angetrieben, und die Schmierölversorgung ist nicht unterbrochen.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen einer propellerantreibenden Gasturbine, und zwar Fig. 1 und 3 zwei verschiedene Ausführungsformen im Aufriß und Fig. 2 ein zwischengeschaltetes Differentialgetriebe im Schnitt.
  • Die Gasturbine gemäß Fig. 1 besitzt zwei voneinander unabhängige Läufer 13 und 15, von denen der Läufer 13 über eine Hohlwelle 12 mit dem Kompressor 11 verbunden ist. Die im Kompressor erzeugte Druckluft strömt zu mehreren von Brennkammern 14, in welchen die Luft durch Brennstoffverbrennung erhitzt wird. Die dadurch auf hohe Geschwindigkeit beschleunigten Gase werden auf den Turbinenläufer 13 geleitet und treiben den Kompressor 11 an. Nach Durchströmen des Läufers 13 beaufschlagen die Gase den zweiten Rotor 15, welcher gleichachsig zum Läufer 13 angeordnet ist. Der Läufer 15 ist über eine den Läufer 13, dessen Hohlwelle 12 und den Kompressor 11 durchsetzende Welle 16 mit dem Getriebe 17 verbunden, dessen getriebene Welle den Propeller 18 trägt. Der Läufer 15, dessen Welle 16, das Getriebe 17 und der Propeller 18 sind mechanisch unabhängig von den Bauteilen 13, 12 und 11. Der Lufteinlaß des Kompressors 11 liegt beim gezeichneten Beispiel auf der den Turbinen zugekehrten Seite.
  • Zwischen dem Kompressor 11 und dem durch ein Gehäuse umschlossenen Getriebe 17 ist ein Getriebegehäuse 19 angeordnet. Das Getriebe 17 enthält ein antreibendes Rad, Umlaufräder und ein getriebenes Rad. Das antreibende Rad und die Umlaufräder laufen auf Gleitlagern. Derartige Differentialgetriebe sind an sich bekannt, und infolgedessen ist der Übersicht halber das Getriebe in seinen Einzelheiten nicht gezeichnet.
  • Die Gleitlager, Walzen- und Kugellager des Getriebes 17 sowie die Lager der gesamten Maschine werden durch eine einzige Pumpe 20 mit Schmiermittel versorgt. Das Schmiermittel wird den einzelnen schmierbedürftigen Stellen durch eine Leitung 21 zugeführt. Das Schmiermittel wird aus einem Vorratsbehälter 22 bezogen.
  • In Fig. 2 ist der Antrieb der Pumpe veranschaulicht. Auf der Welle 16 ist eine Hülse 23 unverdrehbar befestigt. Die Hülse besitzt einen mit Zähnen 25 versehenen Zahnkranz 24. Im Innern des Gehäuses 19 liegt eine Nabe 26, welche das Ausgleichsgetriebe in Form eines Zahnraddifferentialgetriebes.27 trägt. Die Zähne 25 des Kranzes 24 greifen in die Zähne eines Zahnrades 28 ein, wodurch die eine Welle 29 des Differentialgetriebes 27 durch den Propellerantriebsläufer 15 angetrieben wird. Das Zahnrad 28 trägt die mit ihm starr verbundene Hohlwelle 29, welche parallel zur Welle 16 angeordnet ist. Die Hohlwelle 29 ist drehbar in einer zentrischen Bohrung 30 der Nabe 26 gelagert. An der Einmündung der Hohlwelle 29 in das Zahnrad 28 trägt dieses eine Schulter 31, welche sich auf der rechten Seite der Nabe 26 abstützt und die Bohrung 30 der Nabe 26 abschließend abdeckt. Am Zahnrad 28 des Ausgleichsgetriebes 27 ist vermittels Bolzen 32 ein mit dem Zahnrad 28 gleichachsiges Kegelrad 33 befestigt. Das Kegelrad 33 besitzt kleineren Durchmesser als das Zahnrad 28. Das Kegelrad 33 steht im Eingriff mit zwei Umlaufkegelrädern 34 und 35, deren Drehachsen senkrecht zur Hohlwelle 29 stehen. Die Umlaufräder 34 und 35 sind frei drehbar auf Bolzen 36 und 37 gelagert, welche sich aus dem kreuzförmigen Umlaufräderträger 38 heraus erstrecken. Der Umlaufräderträger 37 ist zusammen mit den Umlaufrädern 34 und 35 auf der dritten Welle 42 des Differentialgetriebes angeordnet. Gewindebolzen 40, welche in Gewindebohrungen 41 der Bolzen 36 eingreifen, halten Scheiben 39, die die Kegelräder 34 und 35 an Ort und Stelle sichern.
  • Die als Hohlwelle ausgebildete Welle 42 erstreckt sich durch das Zahnrad 28 hindurch und ist drehbar im Innern der Hohlwelle 29 gelagert. Die Welle 42 steht nach Fig. 2 links über das freie Ende der Welle 29 und über die linke Seite der Nabe 26 vor.
  • Auf dem vorstehenden Ende der Welle 42 sitzt eine Scheibe 43, die sich links an der Nabe 26 abstützt und deren Bohrung 30 abdeckt. Auf dem freien Ende des vorstehenden Teiles der Welle 42 ist mittels Keile 45 ein Kegelrad 44 starr befestigt, welches im Eingriff mit einem Kegelrad 55 steht. Die rechte Seite des Kegelrades 44 stützt an der linken Seite der Scheibe 43 ab.
  • Die beiden Umlaufkegelräder 34 und 35 stehen mit einem Kegelrad 46 im Eingriff, welches dem Kegelrad 43 gegenüberliegt und mit diesem gleichachsig ist. Dieses Kegelrad 46 stellt das verbleibende, nämlich zweite Element des Differentialgetriebes dar. Es ist vermittels Bolzen 47 an einem Zahnrad 48 befestigt, welches mit den Kegelrädern 46 und 33 sowie mit dem Zahnrad 28 gleichachsig angeordnet ist. Das Zahnrad 48 besitzt größeren Durchmesser als das Zahnrad 46 und stellt den zweiten Antrieb des Differentialgetriebes dar, welcher mit dem Verdichterantriebsläufer 13 verbunden ist.
  • Das Zahnrad 46 ist mit der zweiten Welle 49 verbunden, welche sich durch den Umlaufräderträger 38 und durch dessen Hohlwelle 42 erstreckt. Diese Welle 49 ragt nach Fig. 2 links über das Kegelrad 44 heraus. Das freie Ende der Welle 49 trägt ein Gewinde 50. Mittels Mutter 52 und Unterlegscheibe 51 ist das Kegelrad 44 axial gesichert. Die Sicherung gegen Verschiebung in der anderen axialen Richtung stellt die Scheibe 43 dar, welche sich an der Nabe 26 abstützt. Mutter 52 und Unterlegscheibe 51 sichern die Welle 49 in der einen axialen Richtung. In der anderen Richtung ist die Welle 49 dadurch gesichert, daß sich ein innenliegender Teil 46' des Zahnrades 46 an einem Vorsprung 38' des Planetenträgers 38 abstützt. Die Wellen 29, 42 und 49 sind in der Stärke so gehalten, daß sie gegeneinander frei verdrehbar sind.
  • Das Zahnrad 48 greift in die Zähne 53 eines Zahnkranzes 54 ein, welcher an einem dem Getriebe 17 zugekehrten Hohlwellenstummel 54 des Kompressors 11 angeordnet ist, durch den die Welle 16 verläuft.
  • Das Kegelrad 55, in das das Kegelrad 44 der Welle 49 eingreift, sitzt auf einer Welle 56, welche die H.auptölpumpe 20 antreibt. Diese Ölpumpe 20 ist außen am Gehäuse 19 befestigt. Das Kegelrad 55 liegt noch innerhalb dieses Gehäuses 19, während die Pumpe 20 außerhalb liegt. Die Pumpe 20 wird mithin von der dritten Welle 42 des Differentialgetriebes 27 aus über die Kegelräder 44 und 45 und die Kegelradwelle 56 angetrieben.
  • Der geschilderte Pumpenantrieb kann auch, wie aus Fig. 3 ersichtlich, bei einer Propellerturbine mit mehreren axial hintereinanderliegenden Kompressoren 57 und 63 verwirklicht sein. Der Hochdruckkompressor 57 wird durch den Turbinenläufer 58 mittels der Hohlwelle 59 angetrieben. Der Läufer 58 wird durch die von den beiden Kompressoren 57 und 63 v erdichtete und durch Verbrennung von Brennstoff in den Brennkammern 60 erhitzte Luft beaufschlagt, die sodann den Läufer 61 durchströmt. Der Läufer 61 ist auf einer Welle 62 angeordnet, welche innerhalb der Welle 59 verläuft, den Rotor 58 durchsetzt und den Kompressor 63 antreibt. Das in der Zeichnung (Fig. 3) linke Ende des Niederdruckkompressors 63 ist über eine Welle 64 mit dem Getriebe 65 verbunden, dessen getriebene Welle den Propeller 66 trägt. Bei dieser Anordnung stellen der Läufer 58, die Welle 59 und der Läufer des Kompressors 57 die eine Umlaufgruppe dar, welche unabhängig von der anderen Umlaufgruppe 61, 62, 63, 64, 65 und 66 ist.
  • Die beiden Kompressoren sind durch ein Gehäuse 67 miteinander verbunden. Dieses Gehäuse 67 enthält das in Fig. 2 dargestellte Differentialgetriebe. Das Zahnrad 28 dieses Differentialgetriebes ist durch einen zwischen den beiden Kompressoren 57, 63 liegenden drehenden Teil angetrieben, der im vorliegenden Falle durch einen verzahnten Kranz 68 auf dem Läufer des Niederdruckkompressors 63 gebildet ist. Das Zahnrad 48 des Differentialgetriebes ist ebenfalls durch einen zweiten, zwischen den beiden Kompressoren 57 und 63 gelegenen umlaufenden Teil angetrieben, der durch einen Zahnkranz 69 am Läufer des Hochdruckkompressors 57 gebildet ist. Die beiden Zahnkränze 68 und 69 sind gleichachsig mit demjenigen Teil, der sie trägt und antreibt.
  • Bei laufender ?Maschine treibt gemäß Fig. 1 und 2 der Zahnkranz 25 der Welle 16 das Zahnrad 28 an, während der Zahnkranz 53 des Hohlwellenstummels 54 das Zahnrad 48 in Umdrehung versetzt. Da die Welle 16 und der Stummel 54 in der gleichen Richtung umlaufen, drehen sich auch die Zahnräder 28 und 48 in gleicher Richtung. Diese beiden Zahnräder versetzen den Umlauf räderträger 38 in Umdrehung, und zwar mittels der Kegelräder 33, 46 und 34, 35, so daß das Kegelrad 44 in einer Drehzahl umläuft, die der halben Summe der Drehzahlen der Zahnräder 28 und 48 entspricht. Damit wird die Ölpumpe 20 mit verhältnisgleicher Drehzahl angetrieben.
  • Ist bei in Fahrt befindlichem Flugzeug die Brennstoffzufuhr der Turbine aus irgendeinem Grunde unterbrochen, so kommt der Kompressor 11 ganz oder nahezu zum Stillstand. Wird nicht unmittelbar daran anschließend die Steigung des Propellers 18 verändert, so dreht dieser ganz oder nahezu mit seiner vollen Betriebsdrehzahl weiter, weil er durch den Fahrwind angetrieben wird und durch die Steuerungseinrichtung, welche durch Veränderung der Propellersteigung für eine gleichbleibende Geschwindigkeit zu sorgen hat, nicht beeinflußt ist. Eine solche unmittelbare Veränderung der Steigung der Propellerflügel könnte aus irgendwelchen Gründen in manchen Fällen nicht eintreten. Das hat jedoch im vorliegenden Falle nicht zur Folge, daß die Lager des Getriebes nicht mit genügender Schmiermittellnenge versorgt werden, da der Propeller 18, wie erwähnt, weiterdreht. Damit werden auch die Welle 16 und das Zahnrad 28 gedreht mit der Folge, daß das Kegelrad 33 den Planetenradträger 38 über die Kegelräder 34 und 35 antreibt. Da nun das Zahnrad 48 ganz oder nahezu ganz stillsteht, so entspricht die vom Differentialgetriebe weitergegebene Drehzahl etwa der Hälfte derjenigen, die vorliegen würde, wenn beide Zahnräder 28 und 48 in gleicher Richtung mit voller Drehzahl umlaufen würden. Wenn auch mit halber Drehzahl, so. wird also. dennoch das Kegelrad 44 angetrieben und treibt damit die Ölpumpe 20 an. Dieser Antrieb ist genügend ausreichend, um eine ungenügende Ölversorgung des Getriebes zu verhindern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Propellerantreibende Gasturbine mit zwei voneinander unabhängigen Läufern, deren einer den Kompressor und deren anderer über ein Getriebe den Propeller antreibt, und mit einer durch die Gasturbine angetriebenen Ölpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der Ölpumpe ein Differentialgetriebe, z. B. Zahnraddifferentialgetriebe (27), eingeschaltet ist, wobei der Propellerantriebsläufer (15) mit dem ersten Umlaufteil (28, 33) des Differentialgetriebes und mit der ersten Welle (29), der Kompressorantriebsläufer (13) mit dem zweiten Umlaufteil (48, 46) und mit der zweiten Welle (49) des Differentialgetriebes verbunden ist und der Umlaufräderträger (38) mit der dritten Welle (42) des Differentialgetriebes (27) die Ölpumpe (20) antreibt.
  2. 2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Differentialgetriebe (27) einschließendes Gehäuse (19) das Gehäuse des Getriebes (17) zwischen Turbinenläufer und Propeller sowie den Kompressor (11) derart verbindet, daß der Kompressor (11), das Differentialgetriebe zum Ölpumpenantrieb (27) und das Propellergetriebe (17) axial unmittelbar hintereinanderliegen.
  3. 3. Gasturbine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenläufer (58, 61) voneinander unabhängig mit je einem Kompressor (57, 63) verbunden sind und das Differentialgetriebe (67, 68, 69) zum Ölpumpenantrieb zwischen den beiden Kompressoren (57 und 63) angeordnet ist.
  4. 4. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse des Differentialgetriebes zum Ölpumpenantrieb eine Nabe (26) angeordnet ist und in einer Bohrung der Nabe die drei konzentrisch ineinanderliegenden Wellen (29, 42, 49) des Differentialgetriebes gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 269975; britische Patentschrift Nr. 703262; USA.-Patentschrift Nr. 2594642.
DEB40709A 1955-06-22 1956-06-18 Propellerantreibende Gasturbine Pending DE1031058B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1031058X 1955-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1031058B true DE1031058B (de) 1958-05-29

Family

ID=10869185

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB40709A Pending DE1031058B (de) 1955-06-22 1956-06-18 Propellerantreibende Gasturbine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1031058B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122773B (de) * 1958-12-06 1962-01-25 August Rothhaeusler OElheizungsenergieverbundanlage
DE1401273B1 (de) * 1957-06-12 1970-03-26 Garrett Corp Gasturbinen- oder andere Brennkraftmaschinentriebwerksanlage fuer Flugzeuge
DE2557596A1 (de) * 1974-12-24 1976-08-26 Garrett Corp Gasturbinenbrennstoffoerdereinrichtung
DE3622022A1 (de) * 1986-07-01 1988-01-07 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gasturbinentriebwerk

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH269975A (de) * 1944-04-08 1950-07-31 Power Jets Res & Dev Ltd Gasturbinen-Kraftanlage.
US2594642A (en) * 1948-02-26 1952-04-29 English Electric Co Ltd Gearing of accessories for gas turbines
GB703262A (en) * 1950-10-16 1954-02-03 Rolls Royce Improvements in or relating to gas-turbine engines

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH269975A (de) * 1944-04-08 1950-07-31 Power Jets Res & Dev Ltd Gasturbinen-Kraftanlage.
US2594642A (en) * 1948-02-26 1952-04-29 English Electric Co Ltd Gearing of accessories for gas turbines
GB703262A (en) * 1950-10-16 1954-02-03 Rolls Royce Improvements in or relating to gas-turbine engines

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1401273B1 (de) * 1957-06-12 1970-03-26 Garrett Corp Gasturbinen- oder andere Brennkraftmaschinentriebwerksanlage fuer Flugzeuge
DE1122773B (de) * 1958-12-06 1962-01-25 August Rothhaeusler OElheizungsenergieverbundanlage
DE2557596A1 (de) * 1974-12-24 1976-08-26 Garrett Corp Gasturbinenbrennstoffoerdereinrichtung
DE3622022A1 (de) * 1986-07-01 1988-01-07 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gasturbinentriebwerk

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2200497C3 (de) Zweistufiges Frontgebläse für ein Gasturbinenstrahltriebwerk
DE19844843B4 (de) Planetengetriebe
DE3933776C2 (de)
DE3939187C2 (de)
DE3126243A1 (de) Nebenantrieb einer brennkraftmaschine
EP0104343B1 (de) Strömungsmaschine mit verstellbaren Schaufeln
DE3941852C2 (de)
DE1626028B2 (de)
DE2260036B2 (de) Blattsteigungsverstelleinrichtung für Verstellpropeller, insbesondere von Gasturbinentriebwerken
DE2401470A1 (de) Blattsteigungsverstellvorrichtung
DE1031058B (de) Propellerantreibende Gasturbine
DE821734C (de) Einrichtung zur Drehzahlbegrenzung von Gasturbinen
EP0558769A1 (de) Turbofantriebwerk mit Niederdruckverdichter ( Booster )
DE1426385B2 (de) Kraftübertragungseinrichtung für ein Gasturbinentriebwerk
DE2825768C2 (de)
DE102006023246A1 (de) Turbotriebwerk
WO2018177646A1 (de) Planetengetriebe
EP1409862B1 (de) Gasturbine
DE102017209363A1 (de) Radsatzgetriebe für ein Schienenfahrzeug
DE878761C (de) Schraubenantrieb, insbesondere Luftschraubenantrieb
DE704851C (de) Brennkraftmaschine, insbesondere zum Antrieb von Luftfahrzeugen
DE852812C (de) Getriebe zum Antrieb von zwei gleichachsigen, auf einem flugzeugfesten Traeger gelagerten und entgegengesetzt umlaufenden Luftschrauben
DE877704C (de) Luftschraubengetriebe
DE625800C (de) Verstellgetriebe fuer Verstellschrauben, insbesondere an Luftfahrzeugen
DE483745C (de) Kegelraedergetriebe mit selbsttaetig sich einstellenden Hauptraedern und zwischen diesen angeordneten Planetenraedern, insbesondere fuer Flugmotoren