DE1028675B - Verfahren zur Befestigung und raeumlichen Festlegung von Wickelkoepfen - Google Patents
Verfahren zur Befestigung und raeumlichen Festlegung von WickelkoepfenInfo
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- DE1028675B DE1028675B DEF23008A DEF0023008A DE1028675B DE 1028675 B DE1028675 B DE 1028675B DE F23008 A DEF23008 A DE F23008A DE F0023008 A DEF0023008 A DE F0023008A DE 1028675 B DE1028675 B DE 1028675B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/46—Fastening of windings on the stator or rotor structure
- H02K3/50—Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
- H02K3/505—Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto for large machine windings, e.g. bar windings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
Description
- Verfahren zur Befestigung und räumlichen Festlegung von Wickelköpfen Die Erfindung betrifft Verbesserungen der Wichlungen elektrischer Maschinen beliebiger Art, insbesondere der Mittel zur Befestigung der Spulenköpfe.
- Gemäß der üblichen Technik werden diese Spulenköpfe mit Hilfe von durch Schnurlagen isolierten und befestigten Metallreifen bandagiert und durch isolierende Zwischenstücke festgelegt, welche zwischen den Schenkeln der Spulen angeordnet und durch Kleben oder Festklemmen mit Hilfe von Schnüren festgelegt werden. Diese Arbeitsgänge sind bekanntlich langwierig und kostspielig.
- Die Erfindung hat im wesentlichen ein verbessertes und vereinfachtes Verfahren zur Befestigung der Spulenköpfe zum Gegenstand, welches eine bedeutende Ersparnis an Werkstoff und Arbeitszeit bewirkt. Die Erfindung hat ferner eine verbesserte Ausbildung der Spulenköpfe zum Gegenstand, wie sie durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens erhalten wird.
- Erfindungsgemäß erfolgt die Befestigung der Spulenköpfe und ihre Festlegung im Raum mit Hilfe von Lunten aus einem »geschichteten« Isolierstoff, welche die Form von Bändern geeigneter Dicke haben können und zwischen die Schenkel der Spulen gepreßt sowie auf die Spulenköpfe aufgewickelt werden, so, draß nach einer geeigneten Behandlung zur Erhärtung des Tränkmittels gleichzeitig Zwischenstücke und Bandagen aus einem Isolierstoff großer Festigkeit entstehen.
- Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
- Fig. 1 ist eine axial geschnittene Teilansicht einer elektrischen Maschine mit erfindungsgemäßen Spulenköpfen: Fig. 2 ist eine durch die Ebene x - y der Fig. 1 geschuittene Teilansicht; Fig. 3 zeigt eine Abwandlung.
- In Fig. 1 sieht man einen Spulenkopf, dessen Schenkel 1A und 1B in ein Blechpaket 4 eintreten, welches z. B. einen Stator bildet. Eine Wicklung 5 gehört einem anderen Blechpaket an, z. B. einem mit 6 bezeichneten Rotor. In Fig. 2 sieht man im Schnitt den gleichen Schenkel 1A sowie benachbarte Schenkel 2A, 3A usw.
- Nach der Anbringung aller Spulen in dem Blechpaket 4 ordnet man zwischen den Schenkeln 1A, 2A, 3A usw. eine Lunte oder ein Band 7A aus einem »geschichteten« Isolierstoff an. Diese Lunte kann z.B. durch gerichtete Glasfasern gebildet werden, welche verdrillt oder geflochten sind und die Form eines oder mehrerer Bänder haben können, welche mit einem polymerisierbaran Harz getränkt sind, welches in einen harten, unschmelzbaren Stoff umgewandelt werden kann. Hierfür können insbesondere gewisse Polyester und andere handelsübliche Erzeugnisse benutzt werden, welche gegebenenfalls geeignete Katalysatoren und Füllstoffe zur Erzielung der gewünschten Viskosität enthalten können.
- Vor ihrer Erhärtung muß die Lunte 7A biegsam und genügend zusammendrückbar sein. Ihre Dicke soll vorzugsweise in der Nähe der Hälfte des Abstands der benachbarten Schenkel liegen oder etwas größer sein.
- Gemäß einem besonderen Kennzeichen der Erfindung erfolgt die Festlegung der Spulenköpfe durch ein besonders einfaches und schnelles Verfahren ohne Zerschneiden der Lunte in Abschnitte. Mit Hilfe von Werkzeugen, welche die Form von dünnen Spachteln haben können, stopft man Lunte 7A zwischen die Schenkel 1A, 2A, 3A usw., so daß mit 8A bezeichnete zusammengedrückte Schleifen entstehen. Diese Schleifen füllen den Raum zwischen den Schenkeln aus, wie in Fig.2 dargestellt. Wenn die Räume zwischen den Schenkeln sehr breit sind, kann man in die Schleifen 8A geeignete Isolierkeile einführen. Wenn alle diese Räume auf diese Weise ausgefüllt sind, wickelt man unter Benutzung z. B. der gleichen Lunte eine gewünschte Zahl von mit 9_4, 10,4, 11A usw. bezeichneten Bandagierungsschichten auf. Diese Bandagi,erurigslunten oder -bänder können Querschnitte und insbesondere Dicken haben, welche von denen der zum Festlegen benutzten Lunte 7:1 verschieden sind. Bei dem abgeänderten Beispiel der Fig.3 erfolgt die Festlegung durch eine innere Lunte 7A'' und eine äußere Lunte 7A', wobei die zusammengedruckten Schleifen kürzer sind.
- Die etwa noch bestehenden freien Zwischenräume, welche in Fig. 2 mit 12 bis 16 bezeichnet sind, werden durch den die Lunten tränkenden härtbaren Stoff ausgefüllt, weicher aus den Lunten bei ihrer Zusammendrückung austritt. Die so festgelegte und bandagierte Wicklung wird einer geeigneten Behandlung zur Erhärtung des Tränkungsstoffs unterworfen. Während dieser Behandlung können gegebenenfalls geeignete mechanische Beanspruchungen ausgeübt werden, z. B. Druckbeanspruchungen, um die endgültigen mechanischen Eigenschaften der Bandagen und der Zwischenlagen zu verbessern sowie um die obige Ausfüllung der freien Räume zu erleichtern.
- Wie man sieht, wird bei dem Sonderfall der Fig. 1 die Lunte 7A auf den Schenkel 1A durch einen Druck in der Richtung des Pfeils 14A aufgebracht, um eine Schleife 8A zu bilden. An dem Schenkel 1B wird die Lunte 7B einem Druck in der Richtung des Pfeils 15A zur Bildung einer Schleife 8B ausgesetzt. Die Lunten können daher leicht und schnell angebracht werden, da die auszufüllenden Räume gut zugänglich sind. An dem Schenkel 1B ist beispielshalber eine einzige Bandagierungsschicht 9B an Stelle von zweien dargestellt.
- Das endgültige Gebilde zeichnet sich insbesondere durch das vollständige Felhlen aller Metallteife aus, wodurch alle Isolierprobleme fortfallen, sowie durch die Verwendung eines einzigen Werkstoffs und durch die Leichtigkeit und Schnelligkeit seiner Anbringung. Ferner beseitigt der Fortfall der magnetischen Bandagen (aus Eisen) oder der unmagnetischen Bandagen (aus Kupfer usw.) alle zusätzlichen entsprechenden Verluste.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahrem zur Befestigung und räumlichen Festlegung von Spulenköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß Lunten (7A, 7B, 7A', 7A'', 8A, 8B, 9A, 9B, 10A, 11A, 11B) aus einem geschichteten Isolierstoff, welche die Form von Bändern geeigneter Dicke haben können, zwischen die Sehenkel der Spulen gepreßt und auf die Spulenköpfe aufgewickelt werden, so daß nach einer Behandlung zur Erhärtung des Tränkmittels gleichzeitig Zwischenstücke und Bandagen aus einem Isolierstoff großer Festigkeit entstehen.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lunten (7A, 7B, 7A' usw.) aus mehr oder weniger verdrillten Glasfasern oder aus durch mehrere Schichten von gerichteten Glasfasern gebildeten Bändern oder Tressen bestehen und mit einem härtbaren Harz getränkt sind, welches Katalysatoren und geeignete Füllstoffe enthalten kann.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lunten (7A, 7B usw.) vor der Behandlung biegsam und genügend zusammendrückbar sind.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lunten (7A, 7B usw.) etwa halb so dick sind wie der Abstand zwischen benachbarten Schenkeln der Spurenköpfe.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß fortlaufende Lunten mit Hilfe von Werkzeugen, welche die Form von dünnen Spachteln haben können, so zwischen die benachbarten Schenkel gedrückt werden, daß sie in den Zwischenräumen zwischen diesen zusammengedrückte Schleifen bilden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Lunten so auf alle Spulenköpfe aufgewickelt werden, daß sie die gewünschte Zahl von äußeren und inneren Bandagierungsschichten (9A, 10A, 11A) bilden.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Anbringung der Lunten etwa noch vorhandenen freien Räume (12 bis 16) mit dem Tränkungsstoff der Lunten gefüllt werden, welcher von dem beim Zusammendrücken der Lunten aus diesen austretenden Tränkungsstoff gebildet werden kann.
- 8. Verfahren nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erhaltene Gebilde einer vorübergehenden mechanischen Beanspruchung in geeigneter Richtung und von geeignetem Druck unterworfen wird, welche zur Zusammendrückung und zur Homogenisierung der geschichteten Anordnungen bestimmt ist.
- 9. Verfahren nach Anspruch 1 1)is 8 gekennzeichnet durch eine Behandlung zur endgültigen Verfestigung des härtbaren Tränkungsstoffs und zur endgültigen Verklebung der Einzelschichten.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR1028675X | 1956-05-15 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1028675B true DE1028675B (de) | 1958-04-24 |
Family
ID=9581413
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF23008A Pending DE1028675B (de) | 1956-05-15 | 1957-05-11 | Verfahren zur Befestigung und raeumlichen Festlegung von Wickelkoepfen |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1028675B (de) |
FR (1) | FR1150601A (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1200932B (de) * | 1960-06-03 | 1965-09-16 | Gen Electric | Wickelkopfhalterung fuer die Statorwicklung einer dynamoelektrischen Maschine |
DE1213908B (de) * | 1962-12-21 | 1966-04-07 | Elmasch Und Appbau | Elektrischer Motor mit Widerstandslaeufer |
DE1265279B (de) * | 1961-02-07 | 1968-04-04 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung an elektrischen Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren, zur Abstuetzung und Distanzierung der Statorsplenkoepfe |
DE2225392A1 (de) * | 1972-05-25 | 1973-12-06 | Schorch Gmbh | Verfahren zur lagefixierung der freiliegenden wicklungsteile elektrischer maschinen |
DE2259576A1 (de) * | 1972-12-06 | 1974-06-12 | Schorch Gmbh | Absteifung des wickelkopfes elektrischer maschinen mittels eines stuetzringes |
-
1956
- 1956-05-15 FR FR1150601D patent/FR1150601A/fr not_active Expired
-
1957
- 1957-05-11 DE DEF23008A patent/DE1028675B/de active Pending
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1150601A (fr) | 1958-01-16 |
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