DE1028594B - Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturboeden und zur Foerderung des Pflanzenwachstums - Google Patents
Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturboeden und zur Foerderung des PflanzenwachstumsInfo
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Description
- Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturböden und zur Förderung des Pflanzenwachstums Das 1'flarizeriw#aclisttim ist nicht nur abhängig von Wasser. Nährstoffen, Wärme und Licht. sondern auch in starkem lIallle von der Bodenstruktur. DerWechsel von hegen und Sonnenschein führt leicht zur Verkrustung des Bodens und damit zu Wachstumshemmungen. Der Erhaltung 1.7w. Verbesserung der l)'o,denstrul:tur dient die mechanische Bodenbearbeitung und die Zufuhr organischer Stoffe, wie Stallmist, "Dorf und Gründünger, die in den Boden eingearbeitet werden. Es ist auch bekannt, die Bodenstruktur dadurch zu verbessern, daß Chemikalien, wie Kalk Oder Polvnieris.ttionspro@dulcte, z. B. Polya.crylverbin-<htngen, oder auch kleinstückige gehärtete Kon.den-,-ttiorisprodulcte. z. B. kleinteilige gehärtete Harnstoff-Forma.ldelivd-tla.rze, bis zttr Wurzeltiefe mit der Ackererde vermischt werden.
- Fs wurde nun gefunden, daß mau landwirtschaftliche Kulturböden nach der üblichen Vorbereitung und Einsaat wirksam gegen die Verschlechterung ihrer Struktur schützen und das Pflanzeaiwac:hsturn fördern sowie die Entwicklung von Unkraut, Pilzen und Insekten verhindern kann, wenn man die Bodenobe.rfläche: mit einer Schicht aus porösen. Kunstharzen, insbesondere aus härtharen. Aminoplasten, also. beispielsweise schaumförmigen: 1darnstoff-FoirmaIdelivd-Ha.rze:n, bedeckt, die: an Ort und Stelle erzeugt werden.
- Diese verschäumten, härtbaren Kunstharze werden im allgemeinen mit Härtungsmitteln versetzt. Besonders. geeignete Härtungsmittel sind Verbindungen, die z u s ätzlich a düngende Eigenschaften besitzen, z. B.
- Phosphorsäure, pliosphoirsaujre Salze. Ammoniumstilfat und Animonitiinchlorid. Durch Zusatz von Pflanzennährstoffen sowie von Unkraut-, Insekten-und Pilzbekämpfungsmitteln zum härtharen Kunstharzscha.urn kann zusätzlich das Pflanzenwacbsturn begünstigt und die Entwicklung von Unkraut, Insekten und Pilzen verhindert werden. Durch Zusatz von dunklen Farbstoffen oder Pigmenten kann dein Kunstharzschauni eine wärnieabsorbierende Wirkung verliehen werden.
- Zweckmäßig wird, der härt1>are Kuri.sthar7scliaum in einem transportablen, Gerät, das z. B. auf einem Nagen. angebracht sein. kann, erzeugt. Hierbei befindet sich in einem Behälter die Harzlösung und in einem zweiten die- Lösung des Härtungsmittels für <las Ko@ridensa:tionsproelukt. Die Harzlösung oder auch die flärterlösung kann ein. Scha:uiminitte-1 enthalten. Beide Lösungen werden in einer 1-Iisc:hkaniiner vereinigt und in dieser verschäumt. Das Verschäumen kann durch kräftiges mechanisches Bewegen erfolgen, uolxi Luft in. die Mischkaniner eingesaugt wird. Ferner können die Lösungen mit Hilfe eines unter Druck stehenden indifferenten Gases in einen Schaum übergeführt werden. Geeignete Schaummittel sind alle oberflächenaktiven Stoffe. z.13. alkylarvisulfonsaure Salze, wie Alkvlnaphtha.litisulfonate sowie Oxäthylierungsprodukte. Gleichzeitig können Schutzkolloide, wie polvacrvlsaure Salze oder Casein, mitvertvendet werden. Die Härtungszeit wird in bekannter Weise durch die Menge des zugegebenen Hä,rtungsmittels eingestellt und, den örtlichen Verhältmissen, angepaßt.
- Der in d.er Mischkammer entstehende Schaum wird nun reit Hilfe von Düsen. besonders von Breitschlitzdüsen. auf die Bodenoberfläche aufgebracht, wo er rasch hä i-tex. Die Dicke der Scha.urnharzschicht kann in weiten Grenzen verändert werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wird man im allgemeinen eine etwa, 1 bis 10 mni dicke Schaumschicht auftragen. Uni zu verhindern. da13 diese Schicht durch den Wind weggewelit wird, preßt man den Schaum zweckmäßig, z. B. finit Hilfe einer Walze, die geriffelt sein kann oder gegebenenfalls dornunartige Vorsprünge hat. auf die Erdoberfläche auf. Das günstigste Raumgewicht des gehärteten Kunstharzschaumes liegt zwischen etwa 1 und 10 kg/m3, doch kann es auch wesentlich höher liegen.
- E s ist zwar bereits bekannt, Holzcelliilo,seb@ahneii 2tif dein Feld. zu erzeugen und' mit diesen Bahnen landwirtscliaftliehe Kulturböden. zu. bedecken. Dieses Vurfali.re:n konnte sich. aber in der Praxis nicht durchsetzen Eine hei der Papierfabrikation übliche flüssig gemachte Holzcellulose- enthält mehr als 9'S % Wasser. Dieser Vorschlag scheitert somit schon an. der Tra.usportfrage. Außerdem stört ein Belag aus Holzoellulosebahnen bei der verhältnismäßig bald nach dein Aufgehen der Saat erforderlichen Bearbeitung des Bodens. Diese bekannten Bannen zerfallen nicht von selbst, sondern bilden eine zusammenhängende Haut, die somit Luft- und. feachtigkeitsundurchlässig ist.
- Die vorgeschlagenen Überzugsschichten dagegen zerfallen von selbst, sobald ihre, Aufgabe, den Schutz des Bodens in der Zeit zu übernehmen, in der die Pflanze diesen Schutz noch nicht selbst übernehmen kann, erfüllt ist. Hierbei sind sie noch eine, vorzügliche, langsam wirkende StickstoffqueIde. Da der vorgeschlagene Bodenüberzug je nach der aufgebrachten Menge Schaumharz mehr oder weniger porös hergestellt werden kann,, gestattet er den Durchtritt von Luft und verhindert gleichzeitig die Zerstörung der Bodenoberfläche durch Schlagregen" während das Regenwasser dennoch in den. Boden eintreten kann. Gleichzeitig wird die Wasserverdunstung reguliert.
Claims (2)
- PAT-ENTAN$PIiCCII1:: 1. Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturböden und zur Förderung des ['flaiizenwa.clistu.nis sowie zur Verhinderung der Entwicklung von Unkraut, Pilzen und Insekten durch Bedecken der Bodenoberfläche mit einer Schicht aus organischen: Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenoberfläche mit einer Schicht -ins porösen. Kunstharzen, insbesondere aus häi-tbaren Aminoplasten, bedeckt wird, die an Ort und Stelle erzeugt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem härtharen Kunstharzschaum Düngemittel, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Farbstoffe oder Pigmente zugesetzt werden. In Betracht gezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschriften Nr. 920487. 839944, 556201, 548536, 522374.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB42896A DE1028594B (de) | 1956-12-21 | 1956-12-21 | Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturboeden und zur Foerderung des Pflanzenwachstums |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEB42896A DE1028594B (de) | 1956-12-21 | 1956-12-21 | Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturboeden und zur Foerderung des Pflanzenwachstums |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6966874
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEB42896A Pending DE1028594B (de) | 1956-12-21 | 1956-12-21 | Verfahren zur Behandlung landwirtschaftlicher Kulturboeden und zur Foerderung des Pflanzenwachstums |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1028594B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3931107A1 (de) * | 1989-09-18 | 1991-03-28 | Hago Chemotechnik Vertriebs Gm | Anti-wildverbissmittel und anti-wildverbissmittel-spender |
Citations (5)
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DE522374C (de) * | 1931-04-07 | Artur Streich | Verfahren und Vorrichtung zur Foerderung des Pflanzenwachstums | |
DE548536C (de) * | 1931-03-08 | 1932-04-20 | Josef Madl | Verfahren zur Foerderung des Pflanzenwuchses |
DE556201C (de) * | 1931-06-30 | 1932-08-04 | Josef Madl | Abdeckplatten zur Foerderung des Pflanzenwuchses |
DE839944C (de) * | 1948-10-02 | 1952-05-26 | Hermann Doehler | Bodenverbesserungsmittel |
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-
1956
- 1956-12-21 DE DEB42896A patent/DE1028594B/de active Pending
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